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Tagebuch[Tagebuch] Passivgekühlter Gaming-PC im Schreibtisch verbaut
AW: [Tagebuch] Passivgekühlter Gaming-PC im Schreibtisch verbaut
Und Jakob wie schauts aus?
Alle Teile da? bin mal gespannt wie es im vorerst fertigen Zustand aussieht und ob die Kühlung deinen Ansprüchen genügt oder gar übertrifft kann es kaum erwarten.....
AW: [Tagebuch] Passivgekühlter Gaming-PC im Schreibtisch verbaut
Kleines Mini-Update: Ich habe den GraKa-Kühler vor Einbau nicht nochmal getestet. Das war dumm. Denn nun habe ich, nachdem Alles fertig war, erst festgestellt, dass ich irgendwas an den Push-In-Verbindungen falsch gemacht habe. Fazit: Grafikkarte und Motherboard unter Wasser. Diesen Thread arbeite ich gerade durch. Nächster Anlauf, das System zusammen zu bauen, wahrscheinlich am Mittwoch. Dann werd ich erst wissen, ob und was ich mir zerstört habe. Und jetzt grade will ich nur noch kotzen...
AW: [Tagebuch] Passivgekühlter Gaming-PC im Schreibtisch verbaut
Oh Gott, was ein Tag...
Liebes Tagebuch, morgens habe ich zuerst mal die HDD in den Kühler verpackt:
Danach hab ich die untere Ebene grob gelegt, den Kühler mit Schaum-klebeband am Boden festgeklebt, die SSD mit Klett befestigt, und die Befestigung für das DVD Laufwerk vorbereitet. Ausserdem kam dann noch ein Kippschutz fürs Netzteil dazu:
Da ich noch auf Material wartete und der Postbote sich EWIG Zeit ließ, hab ich auf der oberen Etage mit dem Verschlauchen begonnen und allgemein versucht, so viel Kleinkram wie möglich schonmal wegzuschaffen.
Nachdem alles Material da war, der fertige Zustand, alles verkabelt, alles verschlaucht, die Kabel bereits so weit wie möglich gemanangt
Der Anschluß an die Schotts im Schreibtischinneren. Zu bemerken ist, dass ich die Schnellverschlüsse sorum angebaut habe, dass, wenn ich sie vom Schreibtisch trenne, ich die beiden Teile miteinander wieder verbinden kann, so dass ich den Kreislauf in der Schublade schließen kann, ohne den Schreibtisch einzubinden:
Vom großen Drama hab ich nur ein Bild gemacht, dann war mir anderes wichtiger - Rettung zum Beispiel...
Da ich irgendwie die Zeit, die die Damen noch ausser waren, nutzen musste, hab ich dann noch die komplette Wand verschlaucht:
Dann kamen meine Mädels alle wieder, und ich musste mich da erstmal kümmern. Danach hab ich den Kreislauf an der Wand an die Pumpe angeschlossen, um den auf DIchtigkeit zu prüfen. Zwei Anschlüsse am AGB waren leicht undicht, die musste ich mit der Wasserpumpenzange nachziehen. Dann klappte alles wie am Schnürchen - bis die Pumpe entlüftet war und keine Luft mehr zog. In dem Moment, als die Pumpe volle Leistung hatte, wel sie keine Luftbläschen mehr fördern musste, passierte es: mit einem satten "Plopp" flog der erste Anschluß, der direkt nach der Pumpe in den ersten Cora geht, heraus. Und ich dachte nur "*******, ruyven hat genau das gesagt!" Zum Glück kam nicht allzuviel Wasser nach. Trotzdem, jetzt muß ich mir überlegen, wie ich die Dinger wohl gesichert kriege, während die verbaut hinterm Schreibtisch in der Ecke mit Wasser gefüllt sind. Yay, erfolgreicher Tag...
Motherboard und Grafikkarte liegen übrigens in der Küche über der Heizung unter dem gekippten Fenster, damits nen leichten Luftzug gibt, und trocknen da so vor sich hin. Morgen gehts ab in den Backofen, dann muß ich irgendwie die Cora-Anschlüsse sichern, dann alles wieder zusammen bauen, den Grafikkartenkühler noch mal separat testen, und dann gibts nen neuen Anlauf.
Bezüglich Cora-anschlüsse: Ich habe im Moment noch das zusätzliche Problem, dass die Pumpe kippt. Auf dem Shoggysandwich hat die natürlich nicht so richtig guten Halt, und ist ja mit aufmontiertem Durchflusssensor und Wärmesensor auch gewaltig hoch. Naja, und dann gehen alle Anschlüsse und Schläuche in eine Richtung weg... lange Rede kurzer Sinn: Ich hab einfach ein Gummiband um einen Anschluß gelegt und an nem Haken in der Front fixiert (Foto gibts morgen). FÜr die Coras schwebt mir ähnliches vor: die Schraubtüllen, die sich oben gegenüber liegen. Da könnte ich doch zum Beispiel Paketschnur als Acht drum legen, so dass quasi der vordere Anschluß den Fixierpunkt für den hinteren bietet und umgekehrt. Oder, noch einfacher: Ich könnte doch auch Paketschnur vom Anschluß um die jeweils zweite Rippe ziehen. Meint ihr, das würde reichen? Und dann hab ich leider den einen Anschluß, an dem keine Tülle st, noch nicht gesichert... ARG! Irgendwie hab ich ruyven ja geglaubt, aber ich hab halt auch arauf gebaut, dass die schon ordentlich gebaut sein werden. UND ich hatte die ja auch einmal komplett in der Küche aufgebaut und entlüftet.
Ich versteh nicht so ganz, weshalb das jetzt passiert ist. Es gab kein plötzliches Schlauchabknicken oder so, der Kreislauf lief stabil wie vorher auch, nur dass eben die Luftblasen aus der Pumpe raus waren. Fördert die dann nochmal so viel mehr, dass das so ein plötzlicher Impuls war?
Naja, krasser, erfolgreicher, toller Tag mit zwei üblen, schlimmen Tiefpunkten liegt hinter mir. Mal schauen, wie schlimm es alles am Ende wird oder nicht. Aber grae ist WaKü deutlich mehr Frust als Lust...
AW: [Tagebuch] Passivgekühlter Gaming-PC im Schreibtisch verbaut
Bezüglich trocknen: Backofen ist normalerweise nicht nötig und potentiell schädlich. Ich würde eher einen Haarföhn nehmen.
Bezüglich Cora: Im Vergleich zu deinem Küchenaufbau dürfte schon mal rund 1 m Förderhöhe bis zu den Spiralen hinzukommen, durch die Verschlauch der Cora nacheinander kann sich, wenn noch große Luftblasen unterwegs sind und gerade absteigende Äste füllen, nochmal was addieren. Ggf. war es aber auch einfach die Dynamik oder ein Bisschen Feuchtigkeit oder Zug am Schlauch. Ich selbst hatte bei meinen Test seinerzeit iirc 2 m Wassersäule im Worst Case, aber auch bis ~5 m im Best Case. Spezifiziert ist das Ganze mit 3 m. Zur Sicherung der T-Stücken in den Profilen würde ich einfach Schnur durch die äußeren Kühlrippen ziehen, über die T-Stücke und auf der andere Seite wieder nach unten. Die Sicherung für die Endkappen kann man dann um die Hälse der Ts legen - aber sie sicher über der Kappe zu fixieren, das wird tricky und mir ist auch nie eine elegante Lösung eingefallen. (cool wäre ein Gewindestab im inneren )
AW: [Tagebuch] Passivgekühlter Gaming-PC im Schreibtisch verbaut
Hast ja zwei ereignisreiche Tage hinter dir, is natrülich sehr bitter wenn es mit der Wasserkühlung Probleme gibt, hoffe mal die Hardware hat keinen Schaden genommen. Bin auf weitere Updates gespannt und wünsche der Hardware in Zukunft trockenere Tage
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Überraschung, Kinder sind wieder da, ich komm zu nix. Wahrscheinlich schaff ichs frühestens morgen, die Hardware zu fönen. Ist das schlecht? Imho sollte es doch eigtl gut sein, je länger die lüftet und einfach ganz ruhig trocknen kann, oder?
AW: [Tagebuch] Passivgekühlter Gaming-PC im Schreibtisch verbaut
Ich weis nicht wie oft ich meine Hardware schon unter Wasser hatte.
Wie im andere Thread schon beschrieben Küchenpapier und jut. Ich nehme allerdings nur die Ecken, und führe sie um die Bauteile rum, um zusehen wo sie Wasser saugen. Wenn ich nichts mehr gefunden habe, über Nacht stehen lassen und am nächsten Tag gehts weiter. Wie man da bei einigen Bildern sieht, das die Komponenten wie Mumien eingepackt werden, halte ich für wenig sinnvoll, da man nicht sieht wo das Papier anliegt.
Das die Push In so schnell rausfliegen finde ich schon verwunderlich. Sooo viel Druck macht die Pumpe doch auch net. Ich halte den Schlauch nach Umbauarbeiten immer zu um Leckagen früher zu erkennen.
Und wenn bei dir die den Rausfliegen, würde ich mir einer andere Verbindungsart aussuchen. Die Gefahr, das man nach Umbauarbeiten einen Knick übersieht und mir denn die Schläuche rausfliegen, wäre mir doch zu groß.
Das die Push In so schnell rausfliegen finde ich schon verwunderlich. Sooo viel Druck macht die Pumpe doch auch net. Ich halte den Schlauch nach Umbauarbeiten immer zu um Leckagen früher zu erkennen.
Und wenn bei dir die den Rausfliegen, würde ich mir einer andere Verbindungsart aussuchen. Die Gefahr, das man nach Umbauarbeiten einen Knick übersieht und mir denn die Schläuche rausfliegen, wäre mir doch zu groß.
Rausgeflogen sind die Endstücken des Radiators - die Push-Ins auf dem Kühler können das schon allein wegen der Schlauchführung nicht. Da dürfte schlicht der Schlauch zu kurz gewesen sein / nicht richtig dringesteckt haben.
Es gäbe auch Verschraubungen in 4/6 für M5. Halte ich aber, je nach Karte, für problematisch, denn der Querschnitt ist deutlich geringer, als bei den Push-In. Und da der SW-Kühler im Bypass läuft, könnte ein zu hoher Widerstand für zu geringe SW-Kühlung sorgen.
AW: [Tagebuch] Passivgekühlter Gaming-PC im Schreibtisch verbaut
Achsoo,
das ist schon die neuer HF-Version. Bei meiner sind noch G1/8 Gewinde in den Profilen. Ich erinnere mich, das ich bei denen Nachgefragt habe, ob man anstatt der Originalen auch Gewinde in die HF Profile schneiden kann, leider ging das nicht, weil dafür die Wandstärke zu gering ist. Das die Endstücken so schnell rausfliegen... hmm Verkleben?
AW: [Tagebuch] Passivgekühlter Gaming-PC im Schreibtisch verbaut
Liebes Tagebuch,
schön, die Mädchen wieder im Haus zu haben. Dafür geht das Projekt nur noch sehr sehr schleppend voran. Gestern Abend, nachdem endlich alle geschlafen haben und der Tag versorgt war, hab ich mich an die Coras gemacht. Ich habe sie nochmal aus dem Radiatoren-Kreislauf rausgetrennt, abgebaut (thank god für meine kluge Einhäng-Konstruktion, so geht das ab-und anmontieren wirklich extrem einfach), und in der Badewanne entleert. Dazu direkt die erste Frage: kann ich Kühlflüssigkeit, die schonmal im Kreislauf war, auffangen und wieder einfüllen? Imho sollte das doch ken Problem sein, ich hatte alle Teile ja vorher mit destiliertem Wasser durchgespült, und nach ca.12 Stunden im Kreislauf sollte sich da ja auch noch nix abgesetzt haben, was ich lieber draussen haben will, oder?
Danach hab ich mir die beiden Dinger auf dem Tisch bereit gelegt und dran gewerkelt. Das große Problem an den Anschlüssen ist ja, dass man quasi keinen Fixpunkt hat, an dem man eine Verankerung anbringen kann. Dann fiel mir auf, dass natürlich die Anschraubtüllen einen Fixpunkt darstellen. Ich habe jetzt mal für mich definiert, dass die Verschraubung zwischen den Tüllen und den Aufsteckanschlüssen eine stabile Verbindung darstellen und damit quasi jeweils eine Tülle und ein Aufsteckanschluss eine Einheit darstellen. Und damit kann ich dann an der Tülle ansetzen.
Ich habe zuerst versucht, Paketschnur um die Tülle zu wickeln, und dann im Zick-Zack-Muster um die T-Stücke zu dem gegenüberliegenden Anschluss zu gehen, um da die Schnur an der Tülle wiederum zu fixieren. Dabei hab ich dann festgestellt, egal wie fest ich die Schnur ziehe, ich bekomme mit sehr viel Kraft einen Anschluss immernoch so weit rausgezogen, dass ich den zweiten O-Ring gerade noch so sehen kann. Die Schnur bietet auf die Länge einfach zu viel Zugentlastung. Also suchte ich nach etwas steiferem, und kam auf: Kabelbinder!
Das Ergebnis seht ihr in den Fotos: Ein Kabelbinder um die Tülle, ein zweiter Kabelbinder durch den ersten, der um das nächstgelegene T-Stück den Ankerpunkt setzt. Selbst mit brachialer Gewalt kann ich den Anschluß nur soweit rausziehen, das ich noch nicht mal den ersten O-Ring sehen kann. Das erscheint mir also jetzt relativ sicher.
Ein größeres Problem ist natürlich der vierte Anschluß, an dem keine Tülle sitzt, und wo auch keine Tülle jemals Sinn machen würde... Da habe ich jetzt zwei Lagen Gaffer-tape drüber geogen, und diese dann nochmal mit inem Kabelbinder nach dem ersten T-Stück gesichert. Das ist ganz klar die schwächere Variante, und damit ist der Schwachpunkt quasi definiert. Ich hoffe trotzdem, dass das jetzt reicht...
Und weil ich schon dabei war, hab ich ruyvens Rat diesmal beherzigt (die Beste Ehefrau Von Allen schalt mich nochmal ganz gewaltig, dass ich einen Rat, ja schon eine explizite Warnung und Arbeitsanweisung, so sträflich vernachlässigt habe. Mea culpa.) und auch noch die oberen T-Stücke vermittels Kabelbindern gegen die unteren gesichert.
Bevor ich die jetzt heute abend wieder einbaue: findet dieser Aufbau allgemeine Zustimmung? Ich glaube ja, ich hab jetzt alles getan, um diese bescheuerten Steckanschlüsse zu sichern. Fällt noch jemandem was ein, was ich vergessen habe (ausser ein -Brief an alphacool über diese bescheuerten Steckanschlüsse)?
Heute Abend macht dann der grandiose Ub0r-FC endgültig den Aufstieg in die erste Bundesliga klar, weshalb heute nix mehr gebastelt wird. Morgen dann Einbau der Coras inklusive Befüllen und entlüften, und Mittwoch kommt dann das Motherboard wieder rein. Wenn das läuft und stabil ist, kommt dann Donnerstag die Grafikkarte rein - dann müsste ich zum Wochenende hin nur noch verkabeln und wäre evtl mit nur einer Woche Verspätung fertig...
Meinungen, Kritik, Anregungen zu den Coras sehr erwünscht
Edit: Achja, die Kabelbinderlösung ist hässlich. Geschenkt. Die Dinger sind hinter dem Schreibtisch versteckt, und mir ist "dicht" wichtiger als "schön"
AW: [Tagebuch] Passivgekühlter Gaming-PC im Schreibtisch verbaut
Die Klebeverbindung ist natürlich schwer zu beurteilen, aber der Rest sollte imho ausreichen. Im Zweifelsfall: Testen.
Ich habe mir für Dichtigkeitstest ein Fahrradventil in ein Stück (Wakü)Schlauch eingeklebt. (Alten Fahrradschlauch nehmen, kompletten Ventilbereich rausschneiden, dabei ein Bisschen Gummi drum dran lassen. Dass in ein kurzes Stück Schlauch drücken, bis das Ventilende auf der anderen Seite wieder raus ist. Der Gummirest dichtet es nach "innen" schon ein Bisschen ab. Jetzt von "außen" den Bereich zwischen restlichem Schlauch und Ventilschaft mit Sekunden- und 2K-Kleber füllen - muss nicht ganz voll sein - und dann von außen eng&dicht Kabelbinder drum. Dabei Vorsicht, dass der rausgequetschte Kleber nicht das Ventil oder die Finger verklebet. Oder die Umgebung.)
Kombiniert mit einer stink normalen Stand-Fahrradpumpe kann ich jetzt bis Drucktests bis 10 bar machen . 1-2 sind aber mehr als genug für Wakü-Zwecke, zu kaufenden Komponenten sind meist in diesem Bereich spezifiziert. (ausgenommen Cora HF mit 0,3 bar )
!WARNUNG! Drucktests IMMER mit Wasser machen, nicht mit Luft. Das gesamte Testsystem sollte ranvoll sein, so dass man nur wenige ml Luft reinpumpt.
Macht man einen derartigen Test nur mit Luft, speichert man durch die Kompression jede Menge Energie. Und falls wirklich mal was nachgeben sollte, fliegt einem diese Energie wortwörtlich um die Ohren. Mit etwas Pech und genug Kraft zwischen beiden Ohren durch! Inkompresssibles Wasser speichert dagegen keine Energie, dann kann sie nur die Kraft schlagartig freisetzen, die in dem kleinen Bisschen Luft steckt, dass zusätzlich reingepumpt wurde. (Splitter-)Schutzbrille ist bei höheren Drücken trotzdem dringend empfohlen.
Alternativ kann man, wenn man genügend Höhe zur Verfügung hat, auch mit statischem Druck arbeiten: Schlauch 2-3 Stockwerke hoch verlegen, Radiator untern dran und von oben langsam Wasser einfüllen. 10 m Wassersäule = 1 bar = mehr als ausreichend. Ablesen ist aber schwieriger, als bei nem Manometer an der Pumpe, weil ständig jemand den Wasserspiegel im Auge haben muss.
Das Wasser kannst du übrigens weiter verwenden, wenn es nicht verunreinigt wurde.
AW: [Tagebuch] Passivgekühlter Gaming-PC im Schreibtisch verbaut
Liebes Tagebuch,
Yay, ein erfolgreicher Tag!!!
Heute Mittag, zur Mittagsschlafzeit, hab ich es geschafft, die COras nicht nur wieder in den Kreislauf einzubinden, sondern die Radiatoren auch komplett durchlaufen zu lassen. Komplett entlüftet, auf Vollgas, blieb alles dicht. Ich hab zwar die anvisierten 2Liter Kühlflüssigkeit damit auch geknackt gekriegt, aber ich hab zum Glück noch genung Konzentrat für nochmal 2 Liter.
Dann gings an die eigentlichen PC-Bauteile. Ich hatte überlegt, erst nur das Motherboard einzubauen und durchzutesten, und dann in einem zweiten Schritt die Grafikkarte hinzuzufügen. Ist aber doof, denn dann muß ich nochmal den Kreislauf leer laufen lassen, aufmachen, neu verschlauchen, blablablubb... Ausserdem hab ich gemerkt, dass ich auch einfach sauer auf die Grafikkarte war und gleichzeitig riesengroßen Schiss davor hatte, die nicht dicht zu bekommen, und sie deshalb vor mir herschieben wollte (Ist ganz hübsch, wenn man das eigene Unterbewußtsein kennt...). Deshalb hab ich mich heute an die Grafikkarte gesetzt. Die Kühlkörper neu verschraubt, Wärmeleitpaste und Wärmeleitpad verstrichen bzw zugeschnitten. Und dann gings ans verschlauchen. Mein EIndruck war gewesen, dass der ganz kurze Schlauch einfach zu lang gewesen ist, sich deshalb in eine leichte Rundung gebogen hatte, und dadurch dieser Reindrück-teil des Anschlußes leicht eingedrückt wurde und dadurch undicht wurde. Auf dem Foto erkennt man so ein bisschen, was ich meine:
Also habe ich den Schlauch um ca. zwei Millimeter gekürzt, alles zusammen gebaut, und dann schön extern, ausserhalb des Gehäuses, mit sehr viel Zewa versehen, getestet. Und hätte heulen wollen: drei von 4 Microanschlüssen waren undicht. Und zwar so richtig. Ich hab angefangen, zu überlegen, ob das nicht alles fürn Arsch war und ich nicht vielleicht einfach in den sauren Apfel beissen muß und noch mehr Geld rauswerfe und mir ein Fullcover hole. Bis... ja, bis Die Beste Ehefrau Von Allen ins Spiel kam: Ich wusste einfach nicht, wie ich noch irgendwie verschlauchen soll. Aber, klug wie sie nunmal ist, kam sie auf folgendes Konzept:
Erneut schreibe ich in diesem Tagebuch: Nicht schön - ABER DICHT!!! Dieser Aufbau war der Gewinner: die Schläuche sind lang genug, dass sie die Kurvenradien überleben, nicht die Anschlüsse eindrücken, und ich kann mir ganz sicher sein, sie wirklichiwirklichwirklichdiesmalaberinecht tief genug reingedrückt zu haben. 15 Minuten lang lief der Kreislauf Pumpe-Grafikkarte-Pumpe, und es kam kein Tröpfchen raus. Ich halte diesen Kühler jetzt also offiziell für dicht!!!
Mal schauen, wie weit ich morgen Abend mit dem Motherboard komme. Vielleicht vielleicht kann ich den Tagebucheintrag morgen Abend von meinem eigenen Rechner aus schreiben
Achja, und hier nochmal schnell die Eins-A top plus premium Befestigung für die Pumpe
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auf anderen bildern, die ich von dem kühler kenne, sind die zwar nicht so extrem stark gebogen, aber eigendlich immer mehr als bei deinem ersten versuch die biegung baut wohl auch ein wenig spannung auf und hält den schlauch so drin. sieht nun zwar weniger elegant aus, aber sieht man eh nicht
AW: [Tagebuch] Passivgekühlter Gaming-PC im Schreibtisch verbaut
Hm also Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, aber ich muss sagen, dass die zweite Lösung, also deine jetztige, deutlich hübscher ist. Ich finde die etwas längeren Schläuche mit den Kurven einfach eleganter als zwei unterschiedlich lange die gerade sind, dass ist zu einfach