Subwoofer an Stereo-Verstärker

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Einen AVR würde ich deswegen nicht kaufen. Einen Sub (falsch jeden Sub) kann man eigentlich an jede Anlage anschließen.
Nö, kann man nicht. Bei normalen Stereoverstärkern muss der Sub dafür schon mind. einen Bass-Trennfrequenzregler haben, was ja viele nicht haben. Die miesten SUbs für AVRs haben nur einen Volumeregler, sonst nix. Ohne Basstrennfrequenzregler hast Du selbst mit dem "Trick", über den TapeOut zu gehen, Frequenzen auf dem Sub, die da nicht hingehören, und Bassfrequenzen auf den normalen Boxen, die an sich nur der Sub spielen sollte. Von der Lauststärkeregelung mal ganz abgesehen.
 
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Nö, kann man nicht. Bei normalen Stereoverstärkern muss der Sub dafür schon mind. einen Bass-Trennfrequenzregler haben, was ja viele nicht haben. Die miesten SUbs für AVRs haben nur einen Volumeregler, sonst nix. Ohne Basstrennfrequenzregler hast Du selbst mit dem "Trick", über den TapeOut zu gehen, Frequenzen auf dem Sub, die da nicht hingehören, und Bassfrequenzen auf den normalen Boxen, die an sich nur der Sub spielen sollte. Von der Lauststärkeregelung mal ganz abgesehen.

Den "Trick" über den Tapeout habe ich ja weiter oben schon als Unsinn bezeichnet, der ist nun wirklich völlig ungeeignet. Unabhängig davon kann man an jedem Verstärker einen Sub betreiben.

Ein vernünftiger Sub sollte schon einstellbar sein, ansonsten handelt es sich entweder um Spielzeug oder ne Speziallösung. D.h. der Sub sorgt selbst dafür, dass er nur das kriegt was er haben soll.

Im Falle der Elacs ist es völlig egal ob die den Bass mit übertragen oder nicht, das sind ja keine JoghurtbecherLS sondern durchaus in der Lage Fullrange zu spielen (das tun sie ja jetzt auch). Wenn sie das dann tun und man geschickt aufstellt kann man durch die breitere Anregung des Raums diesen gleichmäßiger mit Bass "fluten" und bei der Gelegenheit werden dann auch die Raummoden weniger angeregt. Wenn man dann noch die Rohre verstopft hat man noch einen weiteren Freiheitsgrad bei der Abstimmung.

Beim Kauf eines AVRs wird er in der Konfiguration einfach den Großteils der Austattung plus Möglichkeiten mitbezahlen müssen, die er nie und nimmer braucht. Dazu wird er sich qualitativ verschlechtern.
 
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Alos, ich hab bei der Suche nach einem Sub für mich vor ca. einem Jahr (bis 300€) etliche gefunden, die einfach nur einen Cinch-Stecker zum Anschluss an einen AVR haben und dazu einen Volumeregler, da die Trennfrequenz ja am Verstärker/Receiver eingestellt wird. Mehr Features als Anschlussbuchse, Volumeregler und Powerschalter wären für den Anschluss an einen normalen AVR sogar Quatsch, da man die Fatures zahlt und aber ja gar nicht braucht. Daher stimmt das einfach nicht, was Du da erzählst von wegen "man kann jeden Sub..." und "Speziallösung" oder "Spielzeug", außer vlt dass es Subs über 300€ IMMER nen Frequenzregler haben und Du Subs unter 300€ somit generell als "Spielzeug" bezeichnest, was ziemlich anmaßend wäre ;) Klar: man kann für jeden Verstärker passende Subs finden, die man da anschließen kann - aber keinesfalls kann man an einen Verstärker jeden Sub anschließen...

Und wieso sollte das mit dem TapeOut ungeeignet sein? Aus dem Tapeout kommt technisch gesehen das gleiche Signal raus wie aus einem Cinch-Subout eines AVRs, nur natürlich in Stereo und nicht mit bereits auf Subbass reduzierten Frequenzen, was aber dann kein Problem wäre, wenn man einen Sub mit Cincheingang UND Frequenzregler hat.


Wegen der Elacs: ich halte es für ungünstig, wenn die Elacs zusätzlich ihren Bass von sich geben, den auch auch der Sub von sich gibt. Das war der Punkt. Man mag es zwar evlt durch rumprobieren und Umstellen hinkriegen, aber es muss ja nun wirklich nicht sein IMHO...
 
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Alos, ich hab bei der Suche nach einem Sub für mich vor ca. einem Jahr (bis 300€) etliche gefunden, die einfach nur einen Cinch-Stecker zum Anschluss an einen AVR haben und dazu einen Volumeregler, da die Trennfrequenz ja am Verstärker/Receiver eingestellt wird. Mehr Features als Anschlussbuchse, Volumeregler und Powerschalter wären für den Anschluss an einen normalen AVR sogar Quatsch, da man die Fatures zahlt und aber ja gar nicht braucht. Daher stimmt das einfach nicht, was Du da erzählst von wegen "man kann jeden Sub..." und "Speziallösung" oder "Spielzeug", außer vlt dass es Subs über 300€ IMMER nen Frequenzregler haben und Du Subs unter 300€ somit generell als "Spielzeug" bezeichnest, was ziemlich anmaßend wäre ;) Klar: man kann für jeden Verstärker passende Subs finden, die man da anschließen kann - aber keinesfalls kann man an einen Verstärker jeden Sub anschließen...

Nun gut, mag sein das bei manchen fertigen "Billigsubs" :D die Trennfrequenz nicht einstellbar ist und ja, wenn man einen AVR kauft, dann braucht mans auch nicht. Aber auch so nen Sub kann man an nen normalen Verstärker anschließen. Man braucht dann halt eine aktive Weiche die das Signal trennt. Ich gebe allerdings zu, dass dann der Aufwand den Rahmen sprengt, auch wenn man so ne Weiche selber löten kann.

Allerdings ist diese Diskussion für den TS wenig hilfreich. Er muss dann halt aufpassen dass der Sub den er kauft so ne Regelung hat - das ist ja kein Problem und schränkt ihn nicht direkt ein. Das ist immer noch wesentlich einfacher, billiger und qualitativ besser als einen AVR zu kaufen, dessen zig Eingänge, Endstufen, Prozessoren und Lizenzen er völlig unnötig mitkauft und die auf die Qualität fürs Geld drücken.

Und wieso sollte das mit dem TapeOut ungeeignet sein? Aus dem Tapeout kommt technisch gesehen das gleiche Signal raus wie aus einem Cinch-Subout eines AVRs, nur natürlich in Stereo und nicht mit bereits auf Subbass reduzierten Frequenzen, was aber dann kein Problem wäre, wenn man einen Sub mit Cincheingang UND Frequenzregler hat.

Das Signal ist technisch gesehen schon anders weil das Tapeout Signal nicht über die Lautstärkeregelung läuft. D.h. da ist immer Volle Pulle drauf! Funktionieren wird es, aber es ist nicht sehr komfortabel, wenn man den Sub bei jedem Dreh am Poti neu einpegeln muss oder alternativ immer die volle Dröhnung bekommt.

Wegen der Elacs: ich halte es für ungünstig, wenn die Elacs zusätzlich ihren Bass von sich geben, den auch auch der Sub von sich gibt. Das war der Punkt. Man mag es zwar evlt durch rumprobieren und Umstellen hinkriegen, aber es muss ja nun wirklich nicht sein IMHO...

Umstellen wird man nix müssen und dass man große Boxen Fullrange mitlaufen lässt, ist nicht nur nicht unüblich sondern wird von nicht wenigen sogar empfohlen bzw. bevorzugt. Kritisch wirds nur, wenn die Boxen einen aufgeblähten Bass haben - dem wird man aber durch Verstopfen der Bassreflexrohre ganz gut Herr.
 
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Das mir der nicht-Regelbar des TapePut hatte ich ja ebenfalls als Nachteil beschrieben ;)

Und klar: mit ner Weiche ginge so oder so jeder Sub - ich wollte natürlich auf nicht-Selfmade-Lösungen hinaus.


Und auch korrekt: für den TS eher Nebensache, aber auch die Bestätigung, dass man es mit dem Sub von Elac so machen kann. :daumen:
 
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Naja das Problem ist folgendes: ich habe keine Werkbank, keine Klemmen... das einzige etwas größere Werkzeug, was ich mir bisher angeschlafft habe ist ein Akku-Bohrer/Schrauber :D

Gut, zusägen lassen kann man im Baumarkt. Holzleim hab ich. Ach, ich weiß doch auch nicht. Eigentlich ist es ne schöne Idee, zumal das basteln ja auch Spaß macht.
Aber ich wüsste nicht welche Teile ich brauche, damit es alles klappt. (z.B. müsste ja eine regelbare Frequenzweiche verbaut sein und 2 LS-Ein und -Ausgänge.)

Hast du sowas schon mal gemacht oder einen Link zu einer Seite? Ich werde auch mal google bemühen.
 
Einen Sub zu bauen ist kinderleicht! Dazu nimmt man einen Bausatz her, der bis auf das Holz alles dabei hat. Also Chassis, Aktivmodul, Kabel...
Schau mal unter www.lautsprechershop.de die haben sehr viele Bausätze. Bei Interesse kann ich auch den einen oder anderen empfehlen. Da gibts z.B. einen hochinteressanten für dein Budget in der aktuellen Klang+Ton...
 
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Puuuuh, da gibt es bestimmt 100 und ich kenne keine einzige Marke und weiß auch nicht für was die Subs gedacht sind (Heimkino, HiFi).
Es sieht auf jeden Fall gut aus, preislich ist es super, zumal ja "nur" noch das Holz dazu kommt.

Da müsste ich mich aber wirklich nochmal genauer informieren, da ich nicht weiß welcher Sub dort gut ist. (meinen Vorstellungen würde z.B der Sub AXX 12 entsprechen <--- edit: hab gerade gesehen das der ein 30 cm chassi hat, das ist etwas übertrieben denk ich)
Ich hab glaube ich zu viele Bedenken, dass es nicht das richtige ist was ich dort kaufe. Eine Empfehlung nehme ich gern entgegen.
Deswegen hatte ich es anfangs auch ausgeschlossen, weil ich mich mit der Materie einfach nicht genug auskenne. Wenn du sagst dass in der neuen Klang+Ton ein guter Sub beschrieben ist, dann geh ich mal zum Kiosk meines Vertrauens^^

Nochmal Danke an euch beide, ich weiß zumindest jetzt nach welchen Subs ich suchen muss (egal ob self made oder fertig gekauft) :)
Und ich denke. wenn ich erstmal einen Sub habe, der beide Wege unterstützt (also Tape-Out oder LS Eingang + Ausgang), dann würde ich einfach probieren was besser klingt.
 
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Probiere den Tape Out lieber nicht aus... Das könnte sehr laut werden!

Strassacker, Komponenten: Lautsprecher, Frequenzweichen, Bauelemente der wäre meine Empfehlung, liegt aber ein paar € außerhalb deines Budgets. Ist geschlossen, daher sehr sauber und sollte in allen Lebenslagen genug Dampf haben. Die kleine 50l Variante sollte auch reichen...

Ansonsten sind die hier immer eine Empfehlung wert, da ebenfalls geschlossen und modular erweiterbar. Strassacker, Komponenten: Lautsprecher, Frequenzweichen, Bauelemente

Und natürlich der hier als echter Rocker: Strassacker, Komponenten: Lautsprecher, Frequenzweichen, Bauelemente

Hier dann noch ein bezahlbarer Hammer: Strassacker, Komponenten: Lautsprecher, Frequenzweichen, Bauelemente

Aber du hast recht, es gibt da wirklich unzählige. Aber wenn es dich wirklich juckt, dann ruf einfach mal da an und lass dich beraten! Die sind sehr kompetent und freundlich, da lernt man auf jeden Fall auch was dazu, selbst wenn man dann einen Fertigen kauft.
 
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Bei manchen ist schon beim Lieferunfang ODER unter der Sub als empfohlene Artikel noch dabei "Verstärkermodul XY" - aber in der Tat, das ist doch gar nicht so günstig, wie ich dachte... gibt es da keine mit allem drum und dran für 100-150€, die mind so gut wie ein fertiger für 200-300€ sind? ^^


btw: gibt es überhaupt passive Subs, also die direkt von einem normalen handelsüblichen Verstärker versorgt werden können? Die gängigen AVRs zb haben ja alle nen Cinch-Anschluss für den Sub, damit ginge das ja eh nicht ^^ Wenn man den an einen "normalen" Boxenanschluss dranmachen will, dann MUSS der Sub aber ja nen Trennregler haben, oder?
 
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Ich glaube die haben fast alle keinen eingebauten Verstärker, außer der Sub Zero, den ich etwas überdimensioniert finde... Strassacker, Komponenten: Lautsprecher, Frequenzweichen, Bauelemente

Eigentlich ist da, meist ein Aktivmodul dabei. Die Beispiele die ich rausgesucht haben lassen einen aber anderes vermuten, da geb ich recht. Allerdings ist, wenn keines dabei ist immer eine Reihe von Möglichkeiten angegeben. Bei dem von mir besonders empfohlene Vario-Sub 50 sind 2 angegeben, wobei das billigere reichen würde. Damit käme man dann knapp über deinen 300€ raus. Allerdings erhält man dann auch einen Sub, der fertig sicherlich noch ein nen ganzen Batzen zusätzliches Geld erfordern würde. Das Chassis ist State of the Art!

Bei manchen ist schon beim Lieferunfang ODER unter der Sub als empfohlene Artikel noch dabei "Verstärkermodul XY" - aber in der Tat, das ist doch gar nicht so günstig, wie ich dachte... gibt es da keine mit allem drum und dran für 100-150€, die mind so gut wie ein fertiger für 200-300€ sind? ^^

Klar gibts die! Der verlinkte ct 245 ist so einer (kostet inkl. Aktivmodul , der Versacube auch (wobei, sowas gibts fertig mW gar nicht). Es gibt noch mehr günstige Subs, allerdings habe ich mich ein wenig an dem Budget von 300€ orientiert. Man darf nicht vergessen, dass auch im Selbstbau die Preise nicht beliebig günstig sein können! Ab ca. 120-150€ lassen sich aber ernste Subs bauen.

Der Vorteil beim Selbstbau ist eben, dass man in allen Belangen recht flexibel ist. Wenn einem das vorgeschlagene Aktivmodul nicht reicht oder nicht die passende Ausstattung hat, dann nimmt man eben ein anderes!

btw: gibt es überhaupt passive Subs, also die direkt von einem normalen handelsüblichen Verstärker versorgt werden können? Die gängigen AVRs zb haben ja alle nen Cinch-Anschluss für den Sub, damit ginge das ja eh nicht ^^ Wenn man den an einen "normalen" Boxenanschluss dranmachen will, dann MUSS der Sub aber ja nen Trennregler haben, oder?

Es gibt fertige passive Subs (früher waren fast alle Subs passiv, heute nur noch sehr vereinzelt) und als Selbstbauer kann man ja jederzeit so einen bauen indem man das Aktivmodul weglässt. Man muss dann bloß aufpassen, ob in die Gehäuseabstimmung irgendwelche Bassanhebungen mit berücksichtigt wurden. D.h. wenn ich ein Modul mit flexibler oder fester Bassanhebung habe (z.B. die Mivocs haben eine feste drin), dann kann ich das ja nutzen und die Gehäuseabstimmung so machen, dass ich schon einen flachen Abfall habe, der von der Bassanhebung kompensiert wird. Damit kann ich einen tieferen Bass erreichen alses mit einer klassischen Abstimmung zu erreichen wäre. Das Chassis muss die Zusatzbelastung dann natürlich auch abkönnen...

Wenn man einen AVR zur Trennung und zur Phasenanpassung nutzt und einen Verstärker rumstehen hat, der genutzt werden kann, dann spricht wenig gegen einen passiven Sub. Das Aktivmodul sitzt dann quasi im AVR und im Verstärker.
 
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Ich muss halt sagen, dass ich wenn dann den Sub so baue, wie er "vorgeschrieben" ist. Also ich möchte jetzt kein Aktivmodul dazu kaufen und nachher steh ich mit dem einbau da und weiß nicht weiter. Mir ist es lieber wenn alles so gebaut werden kann wie es vorgesehen ist.
Und zu den 300 Euro, das Holz kostet ja auch noch was und aufhübschen möchte ich das Gehäuse ja auch noch... da werde ich wohl deutlich drüber kommen.
Wie findest du diese drei:
Strassacker, Komponenten: Lautsprecher, Frequenzweichen, Bauelemente <--- sowas habe ich schon in groß im Wohnzimmer stehen, würde sich gut einfügen. Und die ganze optische Sache würde sich damit erledigen.
Strassacker, Komponenten: Lautsprecher, Frequenzweichen, Bauelemente
http://www.lautsprechershop.de/index_hifi_de.htm?http://www.lautsprechershop.de/hifi/rasa.htm

Da komme ich mit den restlichen Kosten wahrscheinlich auf rund 250, was ich besser finden würde.

Wobei ich deinen vorgeschlagenen (http://lautsprechershop.de/index_hifi_de.htm?http://lautsprechershop.de/hifi/variosub.htm) auch gut finde, ich habe nur Angst wegen dem Aktivmodul, weil es nicht vorgesehen ist.
 
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Das Aktivmodul ist normalerweise Teil des Bauplanes, wenn verschiedene zur Auswahl stehen, dann muss man eben den Ausschnitt im Gehäuse entsprechend umplanen. Das ist jetzt keine große Sache.

Die drei von dir genannten Subs kenne ich nur dem Namen nach - irgendwo habe ich sicher auch die dazu passenden K+T Ausgaben rumliegen. Ich würde mal sagen, die sind sicher auch nicht schlecht, gehen aber nicht ganz so tief in den Keller wie ich persönlich das wünsche. Aber mit denen kann man sicher trotzdem gut leben.

Der Variosub ist sicherlich nicht nur teurer als diese drei sondern mit großer Sicherheit auch der wesentlich bessere. Er geht tiefer runter, ist geschlossen (das ist für die Präzision nicht ganz belanglos), hat sicherlich auch pegelmäßig die Nase vorn. Dafür ist er eben auch teurer... Das ist wie überall, wenn man mehr Geld in die Hand nimmt kann man auch etwas mehr verlangen (zumindest in der Preisregion). Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass es so ein geiles Chassis in Fertigsubs erst im 4-stelligen Bereich gibt, dazu im geschlossenen Gehäuse, das ist schon was!
Das Aktivmodul dort zu integrieren ist auch kein Thema. Je nachdem ob es rückseitig geschlossen ist oder nicht reicht ein einfacher Ausschnitt, der das Modul aufnimmt. Das ist trivial und mit ner Stichsäge einfach zu erledigen...

Die Kosten für das Gehäuse würde ich mal auf 15-20€ fürs Holz (MDF oder Multiplex, auf keinen Fall Leimholz o.ä.) + die Kosten fürs Finish beziffern. Die Kosten fürs Finish hängen halt von deinen Wünschen ab. So ist ein geöltes oder lasiertes Multiplexgehäuse sicher billiger auf die Beine zu stellen als ein furniertes oder lederbezogenes MDF-Gehäuse. Bei Verwendung von Lack (Acryllack ist ganz gut) auf MDF muss man darauf achten, dass die Kanten ausreichend grundiert sind. Die saugen sehr stark und wenn man da nicht aufpasst sieht man die Schnittkanten dann... Dem kann man auch konstruktiv vorbeugen indem man die Schallwand so gestaltet, dass von vorne keine Kanten zu sehen sind, diese also von vorne aufsetzt. Alternativ Gehrungsschnitte machen (das ist allerdings nicht so trivial...).
Die Kosten dürften fürs Finish bei 10€ oder so losgehen (kleine Dose Öl oder Lasur + Pinsel).
 
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Sorry, hatte in den letzten Tagen etwas "Stress", deswegen konnte ich noch nicht eher antworten.

Das Aktivmodul zu integrieren macht mir auch nicht so sehr die Sorgen, eher da Anschließen und durch das Modul geht ja auch Volumen im Sub verloren und ich bin mir nicht sicher, ob das etwas ausmacht!?
Mit den MDF-Platten hast du natürlich auch recht, ich dachte die sind viel teurer, aber mehr als 20 Euro werde ich da wohl nicht bezahlen müssen. Das Finish ist halt extrem wichtig, weil ich den Sub dann auch eine Weile stehen lassen möchte.
Die kleinere Variante würde ich locker untergebracht bekommen, bei der großen müsste ich mir einen Kopf machen. Ist es den Aufwand wert, was meinst du?
 
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Der Volumenverlust durchs Modul ist nicht so wild. Wenn es dir ernsthaft sorgen macht, dann bau einfach das Gehäuse ein wenig größer um das zu kompensieren. Bei Subwoofern ist die Schallwandgeometrie ja nicht so wichtig, d.h. da kannst bedenkenlos den einen oder anderen Zentimeter draufpacken, ohne das sich was tut!

Die kleinere Variante reicht mMn völlig. Die Größere macht nur mit dem teureren Aktivmodul Sinn, da das Mivoc ein Subsonicfilter besitzt und das mögliche Mehr an Tiefgang damit wieder beschnitten wird.

Wenn du mehr zu dem Sub wissen willst, dann hol dir doch die aktuelle Klang+Ton am Kiosk (gibts net überall) oder lad dir das Heft (6/12) als pdf (https://www.hifitest.de/allyoucanread.php) runter, da steht alles zu den Dingern drin.
 
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Habe es bestellt :D ... oh man, hoffentlich klappt das alles. Wird natürlich alles etwas teurer, aber ich habe ein gutes Gefühl bei der Sache.

Die aktuelle K+T liegt jetzt auch vor mir, da würde aber nicht nochmal auf den Einbau eingegangen, falls ich da Probleme habe, kann ich dich nochmal anschreiben?
Erste Frage die mir sofort einfällt: das Gehäuse wird nur verleimt oder wird es auch geschraubt?^^
 
Klar, wenn du Fragen hast meldest du dich einfach! Kein Problem.

Das Gehäuse wird nun verleimt. Es muss absolut luftdicht sein. D.h. nicht mit Leim sparen! Ich nehm immer Ponal Express, der zieht schnell und ist solange erst noch net fest ist mit nem feuchten Lappen wegwischbar. Anderer Leim geht aber natürlich auch.

Was nächste als Oberflächenoptik?

Die K+T liegt auch grad vor mir. Mich pfupfert ja dir Bonbon...
 
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Wie bekommst du die Seiten dann gehalten? Also ich habe ja 2 Bretter die ich verleimen möchte, also ein 90° Winkel. Wie mach ich das am besten? Mit Klemmen usw kann man ja nicht wirklich arbeiten.
Ich würde die Oberfläche später machen wollen, hab in 2 Wochen ne Feier im Hause und versuch es bis dahin zusammenzubauen. Oder wäre es sinnvoll alles in einem Ruck zu machen? Das Chassi wird ja nur geschraubt oder? Ist also auch leicht wieder zu lösen!?

Danke für deine Hilfe :)

Die Bonbon sieht sehr geil aus :D ... ich find es klasse, dass sie aus ganz vielen eizelnen Brettern gemacht ist. Aber wie man an der Front sieht, die ganze Sache kann auch schnell einreißen und dann sieht es nicht gut aus.
 
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Indem du mit 3 Brettern an einer Ecke anfängst, kannst du einen rechten Winkel gewährleisten. Das Hauptproblem ist, dass die Bretter auf dem Leim "schwimmen" und es nicht ganz trivial ist die Zwingen so anzubringen, dass alles passt. Um das zu verhindern, kannst du kleine Drahtstifte (Nägel) in die Stirnseite der Bretter klopfen und 2mm rausstehen lassen bzw. 2mm über der Oberfläche den Kopf abknipsen. Wenn du dann ne Zwinge nimmst bohrt sich der Nagel in das Holzbrett und es verschiebt sich nix mehr.

Die Oberfläche kannst du machen wann du magst. Wenn alle Stricke reißen, dann bauste halt noch ein Gehäuse. Zu den Preisen treibt einen das nicht unbedingt in den Ruin... Das Chassis ist geschraubt, das Aktivmodul auch, das ist alles kein Problem.

Ich habe schon einiges gebaut mit so nem Schichtaufbau wie bei der Bonbon. Das dann geölt ist ein Traum - das Schleifen davor ein Alptraum...
 
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