Ihr seid aber verdammt großzügig mit unserem Geld - Ihr zahlt wohl keine Steuern, wie?

Der Staat ist in aller Regel dazu verpflichtet, das billigste Angebot zu akzeptieren.


Da sollte man eig. ein Gesetzt verabschieden, damit nicht das billigste sondern das BESTE Angebot genommen wird... Bei den billigen Angeboten muss ja oft schon nach 2-3 jahren sehr teuer nachgebessert werden, da wird einfach nicht mitgedacht![]()
@Quanti
Endlicht hat es mit dem Multi geklappt, lag am bios![]()

Unserem Geld....Interessant, habe ich etwas verpasst oder seit wann liegt Neuss in Baden-Württemberg?![]()
Da sollte man eig. ein Gesetzt verabschieden, damit nicht das billigste sondern das BESTE Angebot genommen wird... Bei den billigen Angeboten muss ja oft schon nach 2-3 jahren sehr teuer nachgebessert werden, da wird einfach nicht mitgedacht![]()
Ist aber nun mal so, das biligste Angebot wird akzeptiert.
Wie willst du das beste Angebot denn erkennen? Geht nicht, also nimmst du das billigste und hoffst, dass der Preis eingehalten wird.
Hier sollte eher eingesetzt werden, die Verträge müssen so ausgearbeitet werden, dass das zu bauende Objekt nicht im Preis völlig ausarten kann/darf, hier lässt sich der Staat eben zu leicht über den Tisch ziehen, auch deswegen, weil der, der den Staat vertritt, sich ja nicht die Bohne um Preise kümmert, ist ja nicht sein Geld.

Das habe ich mir schon fast gedacht, konnte ja nur daran liegen.![]()
Du hast verpasst, dass es in der Bundesrepublik Deutschland liegt und dass Bund und die ihm gehörende Bahn 2/3tel der Kosten Tragen.


Das "beste" Angebot ist jedenfalls immer das, das die Anforderungen zum niedrigsten Preis erfüllt - also das real billigste. Andere Angebote zuzulassen würde Vetternwirtschaft Tor und Tür öffnen.

Man könnte die Angebote meiner Meinung nach auch kritischer hinterfragen..

es gibt ja auch immer Gründe warum manche Angebote billig sind. Gerade bei Gebäuden kann es ja nicht sein, dass am Material usw gespart wird.

Z.b. bei Gemeinden, wenn die was ausschreiben sollte doch der Handwerker im Ort bevorzugt werden... weil hier hab ich vorort einen ansprechpartner, kann den dann herzitieren, wenn was nicht in ordnung ist usw. und man hat so weniger probleme, als wenn man einen betrieb aus polen nimmt, nur weil er 100 € billiger ist.... Ich find das schon fast Verfassungswidrig wie da mit dem Geld der Steuerzahler umgegangen wird![]()
Deswegen hab ich auch absolut überhaupt kein Verständnis, wenn sich hier einer der nicht in BW wohnt über die Kosten beschwert![]()
Finde ich jetzt nicht unbedingt, man sollte halt klarere Regeln schaffen und einfach auch die Qualität mit in Betracht ziehen. Bestes Beispiel ist hier dochj der Berliner Ostbahnhof, wo dann kurz nach der Eröffnung gleich die Stahlträger hinunterfallen...
Mit dem billigsten Angebot, hat man zumindest auf der Ebene immer die schlechtere Karte....
Z.b. bei Gemeinden, wenn die was ausschreiben sollte doch der Handwerker im Ort bevorzugt werden...
Dummerweise leigt es dort ja... Aber die Bahn, darf da meiner Meinung nicht mit eingerechnet werden... und wenn ich nur den Bund anteil nehme (den geplanten) und mal schaue wie viel € BW schon wieder für den Länderausgleich dieses Jahr bezahlt.... ich weiß ja nicht, aber wenn ich das Jahr für Jahr rechne ist das etwas mehr als der Bahnhof kostet.
Von daher ist es einfach nur low, sich über die Kosten zu beschwereren und dann über Jahre hinweg die Tasche aufheben
Deswegen hab ich auch absolut überhaupt kein Verständnis, wenn sich hier einer der nicht in BW wohnt über die Kosten beschwert![]()
gegen "deiner Meinung nach" und "dein Verständnis" kann man nicht logisch argumentieren. Aber objektiv bleibt es bei Milliardensummen, die der deutsche Steuerzahler an BW zahlt.Finde ich jetzt nicht unbedingt, man sollte halt klarere Regeln schaffen und einfach auch die Qualität mit in Betracht ziehen.
Wer soll das denn machen, der verantwortungsbewusste Beamte?![]()
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Ich denk mal ein großteil der Beamten ärgert sich auch darüber wie der Staat sinnlos Geld verschwendet...Es wird ja nicht vorher beim Material gespart.
Sie sind billig, wie sie eben so kalkulieren, damit sie billig sind, da werden eben Preise für Baumaterial genommen, wie sie real nicht sein können und Lohnkosten werden auch sehr gedrückt. Du darfst nicht vergessen, dass es ein Milliardengeschäft ist, der Staat zahlt ja, das ist der Vorteil, egal, was es am Ende kostet.

Das kannst du vielleicht machen, wenn die Pflastersteine erneuert werden müssen, aber nicht bei einem Bahnhof, hier bist du auch auf Spezialisten angewiesen, denn so viele Firmen wird es nun auch nicht gehen, die so was stemmen können.
Tja, aber anderes geht es nicht, denn du kannst ja kein "bestes" Angebot nehmen, da du keine Ahnung hast, wie das aussieht.
Die Bevorzugung von Unternehmen aufgrund ihrer Lage im Rahmen öffentlicher Ausschreibungen müsste sogar gegen EU-Recht verstoßen... . Wenn Firma XY in der Lage ist, eine geforderte Leistung zu liefern, dann darf sie nicht aufgrund ihrer Herkunft benachteiligt werden. Das wäre schlichtweg Diskriminierung.
gegen "deiner Meinung nach" und "dein Verständnis" kann man nicht logisch argumentieren. Aber objektiv bleibt es bei Milliardensummen, die der deutsche Steuerzahler an BW zahlt.
Und der Länderfinanzausgleich ist bekanntermaßen ein eigenes Thema und hat damit mal gleich gar nichts zu tun. Wenn BW gerne aus der BRD aussteigen will, sollen sie das doch machen. Aber dann bitte nicht daran stören, wenn man seinen Atommüll selbst endlagern muss oder wenn man für die eigenen Produkte kein Geld mehr aus anderen Ländern abziehen kann, weil die entsprechende Importzölle kassieren. Wer gegeneinander kämpfen möchte, ist halt nicht Teil einer Gemeinschaft.
Und das ist alles andere als ein soziales bzw. wie du sagen wolltest Gemeinschaftliches Verhalten, dass das Maß irgendwann mal voll ist und man es satt hat immer nur Geld zu geben und sich dann bei jeder Kleinigkeit auch noch Gemeckere anhören zu müssen ist 
Ist genauso diskriminierung an der eigenen Bevölkerung.... Dieses EU recht ist total fürn arsch, die deutsche Regierung ist ihren Bürgern und nicht den EU Bürgern verpflichtet... und wie schon erwähnt nimmt, man durch dieses sture "ich muss das billigste Angebot nehmen" auch viele Nachteile in kauf.

Die gibt es bestimmt auchIch denk mal ein großteil der Beamten ärgert sich auch darüber wie der Staat sinnlos Geld verschwendet...

Naja man kann immer beim Material sparen, in dem man halt minderwertige Ware nimmt... Man sollte sich einfach die Angebote kritisch anschauen und sich dann hinterfragen, warum der eine den so unheimlich günstiger ist, dann kann man imo auch von selbst darauf kommen, dass da etwas nicht stimmt.... und ansonsten halt einfach mehr Fixpreise in den Verträgen ansetzen, damit die Kosten nicht explodieren können.
So wie es momentan ist, ist es aufjedenfall nicht zufriedenstellend und man kann an sehr vielen Stellen, solche Ausschreibungen wohl noch optimieren.... und da es eig. Verschwendung von Steuergeldern ist, sollten die Gerichte einschreiten und die Gesetzgeber zum nachbessern zwingen, ich denke da sind wir uns auch einig?

Hier müssen die Spezialfirmen zum Einsatz kommen, da gibt es nichts daran zu rütteln, mir ging es aber eig. eher allgemein um Ausschreibungen. Bei schwierigen Projekten, von denen auch eventuell Menschenleben abhängig sein können, würde ich sowieso nur Profis ranlassen...

Nö, kannst du ja nicht, denn das Angebot ist ja seht genau, alles ist kalkuliert, mit den Preisen, die eben dann gelten, wenn das Angebot eingereicht wird.
Klar, man kann Pech haben und Kupfer wird plötzlich 20% teurer, dementsprechend werden dann auch die Leitungen in dem Haus teurer (oder was halt), das kannst du aber eben vorher nicht abschätzen.
Wie willst du denn Fixpreise aushandeln?
Und dass man die Politiker "bestraft", die gerade an der Macht sind, wenn was den Bach runter geht, ist auch normal, wenn willst du denn sonst bestrafen? Die anderen, die das verursacht haben, sind ja nicht mehr da, also nimmst du das, was da ist.

Ich würde Kohl auch gerne abstrafen, dass er die Wiedervereinigung über das Sozialsystem finanziert hat, aber er ist nicht mehr da.
Also bestrafe ich die CDU dafür, weil das ihr Kurs war und wähle sie nicht.

Natürlich geht das: wenn Du ein Auto oder eine Küche kaufst, wird der Preis auch in der Regel bei Vertragsabschluss fest gelegt.
Wenn das dann in 5 Monaten geliefert wird und der Preis ist gefallen, hast Du Pech gehabt, ist es teurer geworden, hat der Händler die A-Karte.
RAM ist ein schlechtes Beispiel, da gelten Tagespreise.
Das Problem sind natürlich die langen Planungs- und Baurecht-Zeiten.
Da sind aber letztlich wir selber dran schuld, weil wir immer mehr Mitbestimmung und die Berücksichtigung der Rechte jedes Einzelnen haben wollen.
Ich schreibe in die Ausschreibung "Kosten sind als Fixpreis anzugeben, Kostenüberschreitungen müssen zu 100% vom ausführenden Unternehmen getragen werden".
Fertig.
Wen könnte man statt der Unschuldigen wohl bestrafen? :klatscH:
Schön, dass du das so machst. Andere (viele) Leute haben die SPD dafür bestraft, dass sie das Sozialsystem an die veränderten Zustände angepasst haben, in dem sie die CDU gewählt haben![]()



Kannst du aber nicht, denn so eine Ausschreibung beginnt ja nicht kurz vor dem Spatenstich, sondern eben Jahrzehnte vorher, einfach weil es unglaublich lange dauert, bis alles durchdacht und genehmigt ist.
Aber du hat keine Ahnung, was Beton oder Kupfer in 15 Jahren kosten, das kann dir niemand sagen.
Also kannst du die Firma nicht dafür bestrafen, dass sie etwas nicht einkalkuliert hat, was nicht einzukalkulieren war.
Man müsste das ganz anders machen, erst mal ein Konzept entwickeln mit möglichen Folgen und Nutzen und erst wenn das alles fertig ist, also alle Genehmigungen stehen, kannst du es ausschreiben und dann kann auch sofort mit dem Bau begonnen werden, ohne 20 Jahre Verzögerung und dann kommt das mit dem Preis auch hin.
Merkel war schon unter Kohl im Kabinett, von 1991 bis 1998.
Also hat sie ebenso die Politik Kohls mitgetragen und ebenso ist sie verantwortlich für den Stillstand der letzten Jahre, und abstrafen kann man, indem man sie nicht wählt.
Die SPD musste die Agenda machen, sie hatte keine andere Wahl, denn unter Kohl passierte ja 8 Jahre lang nichts, also ist es seine Schuld, dass Schröder das machen musste, die SPD konnte nichts dafür, sie hat die Tatenlosigkeit der CDU/FDP Regierung der 90er geerbt und musste nun schauen, damit das nicht komplett den Bach runter geht.
Man stelle sich mal vor, wie die Agenda 2010 wohl unter einer schwarz/gelben Koalition ausgefallen wäre
Ich gehöre halt zu denen, die den gesamten Zusammenhang erkennen, die die Schwächer der einzelnen Parteien herauskristallisieren können.
Was man rot/grün ankreiden muss ist ihre Wirtschaftspolitik, die großen Unternehmen wurden stark entlastet, der Bürger musste das finanzieren, mit Kürzungen und eben der ALG 2 Geschichte (die zwar auch deutlich teurer wurde als geplant, aber das ist eine andere Geschichte).
Die Bahn hat das Projekt S21 (d.h. nicht die Machbarkeitsstudien, sondern die konkrete Planung für eine Umsetzung) 2008 begonnen, Ende 2009 wurden die Umsetzung beschlossen, Anfang 2010 war (symobolischer) Baubeginn.
Jahrzehnte sind da nirgendwo im Spiel.
Nett, dass du meiner Aussage jetzt im Prinzip zustimmst, weiter oben hast du es aber noch als unausweichlich dargestellt, dass man eine jetzige Regierungspartei für die Verfehlungen der Vorgängerregierung abstraft, weil diese ja nicht mehr greifbar ist...
Ich schreibe in die Ausschreibung "Kosten sind als Fixpreis anzugeben, Kostenüberschreitungen müssen zu 100% vom ausführenden Unternehmen getragen werden".
Fertig.
Man müsste das ganz anders machen, erst mal ein Konzept entwickeln mit möglichen Folgen und Nutzen und erst wenn das alles fertig ist, also alle Genehmigungen stehen, kannst du es ausschreiben und dann kann auch sofort mit dem Bau begonnen werden, ohne 20 Jahre Verzögerung und dann kommt das mit dem Preis auch hin.
Blöderweise hängen manche Genehmigungen auch von der Höhe der veranschlagten Kosten ab. Und manchmal müssen vorher noch Grundstücke erworben oder Nutzungsrechte etc. geklärt werden, was auch mit Ausgaben und möglichen Verzögerungen verbunden ist, die nicht in der Einflußsphäre des Bauherren liegen. Und selbst wenn man das so hinbekommen könnte, wie Du sagst, kämen auch wieder auf der letzten Rille irgendwelche Leute um die Ecke, die gegen die Pläne klagen, protestieren und weiß Gott was alles machen. Dann hat man wieder Verzögerungen von Monaten bis Jahren und die im Vertrag genannten Kosten sind makulatur.