thunderbird2
Kabelverknoter(in)
Moin
Warum soll man jemanden was weg nehmen was ihm gehört.
Dann müsste man den Alkohol auch ganz verbieten da durch diesen in Deutschland mehr Menschen um kommen ( Straßenverkehr ) als mit Schusswaffen.
Oder gleich alle Autos verbieten denn durch diese kommen auch mehr Menschen ums Leben als mit Schusswaffen.
Mann sollte nicht immer gleich alles verteufeln nur weil ein paar wenige Aussetzer haben.
Mal vorneweg : Ich halte das ganze ebenfalls für nen veritablen Hirnfurz der Politiker !!!
Allerdings ist die ganze Misere nicht so einfach zu umfassen wie gedacht. "Nur" gegen die Schützenvereine zu wettern wenn es um Waffen geht ist auch nicht viel besser als gegen die Computerspieler vorzugehen. Schliesslich gibt es ja noch genug andere Leute die legal Waffen besitzen und zu Hause verwahren dürfen : Jäger, Polizisten und Personenschützer beispielsweise. Genauso darf man nicht einfach vorraussetzen, dass diese Leute automatisch psychisch stabil genug sind um damit umzugehen. Ich erinnere hier mal an den Fall einer Polizistin die aus Eifersucht / verletztem Stolz ihren Ex-Freund und dann sich selbst erschossen hat ( noch gar nicht so lange her ).
Trotzdem kann man diesen ganzen Leuten nicht das tragen einer Waffe untersagen, sie setzen diese im allgemeinen ja zu guten Zwecken ein.
Bei Spielen läuft das ganze ähnlich, auch hier könnte es eigentlich nicht nur um Shooter gehen. Bei Rennspielen, gerade solchen wie NFS wird man ja schliesslich zum rasen und rammen animiert ( Verkehrstote ). Bei Anno, Siedler und Co. werden sogar ganze Völker / Kulturen ausgelöscht - das ideale Spiel für den Terroristen von morgen. Rolenspiele treiben einem wegen dem Sammeleffekt ( Gegner töten um an Ausrüstung zu kommen ) zum Raubmord. Und so weiter .....
Zum anderen ist es auch mal wichtig zwei Dinge zu erkennen :
Erstens : Das Verbot von Schusswaffen bringt nur wenig, der nächste Amokläufer tötet seine Opfer dann halt mit einem Katana / Messer, Knüppel, abgebrochenen Stuhlbein, spitzen Bleistift ..... ( um die Sache mal im Bereich des möglichen zu belassen ). Jawohl, es ist unwahrscheinlich - aber dennoch möglich. Es dürfte eine nachgewiesene Tatsache sein, dass man einen Menschen mit einem Schwert / Axt / Messer genausoschnell töten kann wie mit einer Pistole / Gewehr.
Also müsste man alle Gegenstände die rein theoretisch ( bei berücksichtigung einer gewissen wahrscheinlichkeit ) zum töten geeignet wären verbieten ? Und warm nur bei tötungsmöglichkeit ? Reicht nicht auch das verkrüppeln - wozu man nur die eingenen Extremitäten braucht ( siehe die verschiedenen U-Bahn-Schläger ).
Zweitens : Es muss unterschieden werden zwischen einem "gebrauchs-Medium" und der ausführenden Komponente.
Sowohl eine Waffe, wie auch ein Computerspiel sind meiner Meinung nach ein Neutrales Medium. Die Pistole selbst hatte nicht die Absicht den Leuten etwas anzutun. Das "Killerspiel" hat auch noch nie von sich aus einen Menschen erschossen ( im realen Sinn gesehen ). Die ausführende Komponente ist in beiden Fällen der Mensch der das jeweilige Medium benützt. Dieser entscheidet ob er mit der Waffe einen Verbrecher in Schach hält bis ihn der Kollege verhaftet hat, oder ob er damit ein unschuldiges Opfer tötet. Der Spieler entscheidet ja auch dass er sein Spiel irgendwann ausschaltet und wieder am realen Leben teilnimmt. Ohne den nächsten Passanten zu ermorden versteht sich.
Entscheidend ist eben die psychische Verfassung des Menschen, und diese lässt sich nicht so ohne weiteres feststellen / einordnen.
Abgesehen davon : die letzten Amokläufer waren ja eher sogenannte "Einzelgänger". Wenige Einzelgänger werden von sich aus so weil es so schön ist isoliert alleine zu sein. Sie werden eher dazu gemacht. Das geht schon in der Schukle los, gerade Kinder sind ja bekanntlich brutal, was das behandeln anderer angeht. Sie begreifen noch nicht die weitreichenden Konsequenzen, die Sie den anderern damit antun können. Oft gibt es einen "sportliche Supertyp" um den sich alle scharen. Um super zu sein muss man dann ja zeigen was mann kann - am besten an den schwächeren unbeliebten. So könnte also genau dieser Kerl am Ende dazu beigetagen haben, einen zukünftigen Amokläufer zu dem zu machen, was er dann darstellt. Und auch die Eltern unseres "Superkerls" gehören dann zu denjenigen die über Rabeneltern schimpfen, die ihren missratenen Spross nicht unter Kontrolle haben. Ihm Spiele zu lassen mit denen er sich wenigstens ein wenig abreagieren kann wegen dem was ihr Sohn ihm angetan hat. Und weil man dieses Spiel gefunden haben mag erstellt man geschwind das Feindbild des Killerspiels. Weil man den ganzen anderen Rattenschwanz der daraus erwächst gar nicht überdenken oder in einer Wahlperiode lösen kann.






geiler vergleich .. wobei der ein wenig hinkt .. weil durch virtuelles töten passiert effektiv NIEMANDEM etwas !!!!!!!!
Da bin ich froh, dass ich nicht mehr zur Schule gehe.