Die Gafahr bei der sache ist nicht ganz so einfach zu beurtilen (im aktuellen Fall sollte vermutlich keinw akute Lebensefahr bestehen / bestanden haben, da de Loslasseschwelle noch nicht überschritten war (es konnte noch selber losgelassen werden) und auf einen Stromfluss hauptschlich durch die Hand auf Grund der Strommarken geschlossen werden kann. In sofern hast du aber auch Glück gehabt, das der Inverter keine hohen Ströme treiben kann und gegen Erde durch den Trafo isoliert war, denn belastbare 7,5 kV würden beim Weg durch die Hand zu Verbrennungen führen (der Körperwiderstand wird nach dem Durschschlag durch die Haut mit 1 kohm angenommen, im Fall derHand also vermutlich noch etwas weniger durch die kurze Strecke). Bei der Entladung gegen Erde wäre das Risiko größer gewesen, da es in Abhängigkeit des fließenden Körpersrtoms und der Einwirkungsdauer zur Beeinträchtigung der Herztätigkeit kommen kann. Dabei spielt aber auch die Frequenz des einwirkenden Strmes eine Rolle, Gleichspannung ist weniger Problematisch als niederfrequente Wechselspannung und hochfrequente Wechselspannung ist durch den Skinneffekt (der Strom wird aus dem Leiterinneren ( in dem Fall dem Körperinneren verdrängt und vom Herz somit ferngehalten)) wiederum unproblematischer als Gleichspannungen).
Ich vermute mal, das der Inverter für die Kaltlichtkathode so berechnet wurden sein wird, dass die Entladungsenergie gerade noch im zulässigen Bereich liegen wird (wie bereits beim erwähnten Weidezaun) und dadurch keine akute Gefärdung vorliegen sollte.
Aber generell sollte bei Spannungen die nicht unter Kleinspannung fallen nur im spannungslosen Zustand gearbeitet werden und auch bei Kleinspannungen nur im Ausnahmefall, da diese auch nicht immer eine Schutzkleinspannung (SELV) sind. (Das PC-Netzteil ist beispielsweise mit der Masse / GND mit dem PE - Leiter des Stromnetzes verbunden, was im Fehlerfall heißt, das unter sehr ungünstigen Bedingungen auch ein 230Vac Stromschlag möglich wäre, wobei der Fehler aber auch irgendwo anders im Stromkreis aufgetreten sein kann --> PE vor Körperschluss unterbrochen, Körperschluss des des nicht mehr Geerdeten PE mit Außenleiter.) Außerdem gibt es ja auch noch andee Gefärdungen z.B.: Brandgefahr (z.B.: Autobatterie und Schraubenschlüssel

) oder auch einfach nur die Möglichkeit das entsprechende Gerät kaputt zu machen.
Mit Elektrounfällen ist trotzdem nicht zu Spaßen, Wikipedia gibt z.B.: für 230V Netzspannung an, das nur 97% überlebt werden. In der Berufsschule haben wir 99% für 230V Netzspannung und 90% für Hochspannung gelernt. Wobei sich das dann aber auf Elektrofachkräfte bei der Arbeit bezog.
