Stromschlag an Kaltkathode.. PC 10kV

AW: Stromschlag an Kaltkathode.. PC 12V

Ich täte mal sagen, dass das eher nur ein stärkerer Effekt von dem ist, wenn man sich das Piezo-Element eines Feuerzeugs zwischen die Finger hält. Es zwickt halt schön. Aber gefährlich sollte das nicht ein, da kaum Ströme fliessen.
 
AW: Stromschlag an Kaltkathode.. PC 12V

Der Widerstand des Körpers ist zu hoch damit ein Kurzschlussschutz o. ä. auslöst. Da du wohl beide Finger auf dem PCB hattest floss der Strom vermutlich nicht zur Erde. Ergo hätte auch kein FI Schalter auslösen können.
Mit Aussagen a la: "das sollte nicht gefährlich sein" würde ich mich zurückhalten.
 
AW: Stromschlag an Kaltkathode.. PC 12V

Der Widerstand des Körpers ist zu hoch damit ein Kurzschlussschutz o. ä. auslöst. Da du wohl beide Finger auf dem PCB hattest floss der Strom vermutlich nicht zur Erde. Ergo hätte auch kein FI Schalter auslösen können.
Mit Aussagen a la: "das sollte nicht gefährlich sein" würde ich mich zurückhalten.

Hmm das ist doof
Aber warum sind diese Gehaeuse dann so einfach aufzumachen?
Bei dem meiner Kaltkathode sind mir die Einzelteile vom Gehaeuse schon entgegen gekommen, ohne das ich da was gemacht habe
Und da steht auch nirgendwo Hochspannung oder so drauf
Da ist nur ein Kondensator und ein Transformator
 
AW: Stromschlag an Kaltkathode.. PC 12V

Dann koennten se bei normalen Netzteilen doch auch Plastik Schachteln nehmen :D

Sind ja auch nur 400V aufn Primaerkondensator
 
AW: Stromschlag an Kaltkathode.. PC 12V

Dann koennten se bei normalen Netzteilen doch auch Plastik Schachteln nehmen :D

Sind ja auch nur 400V aufn Primaerkondensator

So einfach ist das leider nicht. Hinter einem Schaltnetzteil steckt mehr Energie, die sich entladen kann und die kann für sich selbst bereits Menschen töten oder ein Feuer entfachen. Bei einem Inverter einer Kaltlichtkathode kann dies hingegen nicht passieren, da hier mehr oder weniger nur die hohe Spannung zum "Zünden" benötigt wird und dementsprechend nicht sonderlich viel Energie benötigt und dies damit eher zum "Weidezaun" verkommt.
 
AW: Stromschlag an Kaltkathode.. PC 12V

Uii.. lebe ja noch :D
Aber wundert mich, dass da garnix auf dem Netzteil, oder im inneren von dem Kaltkathoden Ding waren

nur so ne Spule, Kondensator, und das PCB --> kein einziger Hinweis
 
Wenn du vom Inverter einen Schlag bekommen hattest, dann ist wohl eher das leuchtmittel kaputt, da ja der Inverter das zünden versucht hat.
 
Die Gafahr bei der sache ist nicht ganz so einfach zu beurtilen (im aktuellen Fall sollte vermutlich keinw akute Lebensefahr bestehen / bestanden haben, da de Loslasseschwelle noch nicht überschritten war (es konnte noch selber losgelassen werden) und auf einen Stromfluss hauptschlich durch die Hand auf Grund der Strommarken geschlossen werden kann. In sofern hast du aber auch Glück gehabt, das der Inverter keine hohen Ströme treiben kann und gegen Erde durch den Trafo isoliert war, denn belastbare 7,5 kV würden beim Weg durch die Hand zu Verbrennungen führen (der Körperwiderstand wird nach dem Durschschlag durch die Haut mit 1 kohm angenommen, im Fall derHand also vermutlich noch etwas weniger durch die kurze Strecke). Bei der Entladung gegen Erde wäre das Risiko größer gewesen, da es in Abhängigkeit des fließenden Körpersrtoms und der Einwirkungsdauer zur Beeinträchtigung der Herztätigkeit kommen kann. Dabei spielt aber auch die Frequenz des einwirkenden Strmes eine Rolle, Gleichspannung ist weniger Problematisch als niederfrequente Wechselspannung und hochfrequente Wechselspannung ist durch den Skinneffekt (der Strom wird aus dem Leiterinneren ( in dem Fall dem Körperinneren verdrängt und vom Herz somit ferngehalten)) wiederum unproblematischer als Gleichspannungen).
Ich vermute mal, das der Inverter für die Kaltlichtkathode so berechnet wurden sein wird, dass die Entladungsenergie gerade noch im zulässigen Bereich liegen wird (wie bereits beim erwähnten Weidezaun) und dadurch keine akute Gefärdung vorliegen sollte.
Aber generell sollte bei Spannungen die nicht unter Kleinspannung fallen nur im spannungslosen Zustand gearbeitet werden und auch bei Kleinspannungen nur im Ausnahmefall, da diese auch nicht immer eine Schutzkleinspannung (SELV) sind. (Das PC-Netzteil ist beispielsweise mit der Masse / GND mit dem PE - Leiter des Stromnetzes verbunden, was im Fehlerfall heißt, das unter sehr ungünstigen Bedingungen auch ein 230Vac Stromschlag möglich wäre, wobei der Fehler aber auch irgendwo anders im Stromkreis aufgetreten sein kann --> PE vor Körperschluss unterbrochen, Körperschluss des des nicht mehr Geerdeten PE mit Außenleiter.) Außerdem gibt es ja auch noch andee Gefärdungen z.B.: Brandgefahr (z.B.: Autobatterie und Schraubenschlüssel ;) ) oder auch einfach nur die Möglichkeit das entsprechende Gerät kaputt zu machen.
Mit Elektrounfällen ist trotzdem nicht zu Spaßen, Wikipedia gibt z.B.: für 230V Netzspannung an, das nur 97% überlebt werden. In der Berufsschule haben wir 99% für 230V Netzspannung und 90% für Hochspannung gelernt. Wobei sich das dann aber auf Elektrofachkräfte bei der Arbeit bezog. :ugly:
 
Ich bekam während der Ausbildung mal einen Stromschlag an einem Prüfstand für diese koffergroßen Gleichrichter für E-Loks - das war krass, so viel Stromgeschmack im Mund ist unbeschreiblich.
Zum Glück habe ich nur mit einem Gabelschlüssel berührt ohne etwas festzuhalten sodass ich irgendwie aus dem Bücken automatisch aufgestanden bin als sich meine Rückenmuskulatur spannte vom Strom. :sabber:
 
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