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Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

micha2

Software-Overclocker(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

...
Klar sind es nicht immer die Händler die so "böse" sind.
Aber aus einer Mücke einen Elefanten machen und sich dann noch beschweren,
dass man sich über einen beschwert hat, ist doch witzlos oder?

bedenke aber das wir sehr wenig informationen über den eigentlichen vorgang erhalten haben. somit ist es auch schwer machbar zu behaupten das hier einer aus ner mücke nen elefanten macht.

grundsätzlich bin ich schon gewillte dem kunden zu glauben. da aber doch immens viele mit dem produkt mehr als zufrieden waren kann es einem schon in dem sinn kommen das in diesem fall der händler der dumme ist. wer weis was er sich am telefon vom kunden anhören musste und ob er nicht deswegen anfangs so reagierte. vielleicht hat er sogar versucht die sache gütlich zu klären aber der kunde wurde immerwieder ausfallend. wer weis denn hier genaueres? ich ehrlich gesagt nicht.
ich sehe aber die vielen positiven bewertungen des fliegengitters gegenüber den wenigen negativen.

immerhin:

56x 5 Sterne 23x 4 Sterne und selbst die 7 mit nur 3 Sternen bekamen es zusammengebaut und waren nicht gänzlich unzufrieden.
lediglich 1x 2 Sterne und 8x 1 Stern sagt mir eher das eine verschwindend kleine menge überhaupt große probleme mit diesem produkt haben.

nochmal zur verdeutlichung:

von 95 Bewertungen sind nur 9!!! richtig schlecht. also 1 bis 2 Sterne!
 
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T

T-Drive

Guest
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

zum glück trägt der Kläger die Gerichtskosten in einem solchen Fall (außer wenn dem Kläger letztlich doch Recht zugesprochen wird, aber selbst dann zahlt es nicht der Steuerzahler!)

So, ? wer zahlt dann die Gehälter der Richter, Referenten, Sekretäre, Gerichtsdiener usw. ?
 

Infernal-jason

PC-Selbstbauer(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Ich habe letztes Jahr im Rahmen einer Fortbildung ein Praktikum bei einem Möbel Discounter machen müssen. Was die Leute da wieder zurück gebracht haben war der Hammer. Total zerbomte Möbel weil die Leute zu doof waren die zusammen zubauen. Sie wollten dann neuen haben oder Geld zurück. Die Highlights waren dann noch die, die "Schadensersatz" haben wollten. Die konnten überhaupt froh sein dass das Unternehmen überhaupt so kulant war, die Zerstörten Möbelstücke überhaupt wieder zurück zunehmen.

Mein Highlight: Ein Kunde brachte einen Küchentisch zurück. Hatte den angeblich nach Anleitung zusammen gebaut. Er hat in die Oberseite der Tischplatte vier Löcher gebohrt damit er die Füsse befestigen konnte. Erst danach bemerkte er, dass auf der Unterseite bereits Halterungen für die Füsse vor montiert waren. Natürlich wollte er als "Schadensersatz" die passenden Stühle dazu haben. :ugly:

Sowas nennt man einfach nur Dreist.
Naja da die hälfte der Bevölkerung Harz 4 bezieht und schön die Bild Zeitung+ RTL schauen, kommt sowas raus. Volksverblödung.
 
S

Speed4Fun

Guest
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

So, ? wer zahlt dann die Gehälter der Richter, Referenten, Sekretäre, Gerichtsdiener usw. ?

Jo, schaffen wir doch einfach alle Gerichte, Richter und deren Personal ab.

Gute Idee.

Ironie aus.
 

ZeroKey

Komplett-PC-Aufrüster(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Scheint so, als wäre die Meinung der Community hier absolut klar: Der Verkäufer ist im Unrecht.

Basierend auf den Informationen aus dem Artikel:

GG Art. 5 Abs. 1: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt."
Das sagt eigentlich alles.
Der Kunde hat seine Meinung frei geäußert und damit Gebrauch von seinem angeborenen Grundrecht gemacht. Der Verkäufer konnte keine negative Kritik vertragen, bzw. wollte keine negative Kritik auf seiner Seite haben, das dies schlechte publicity ist. Mit der Unterlassungserklärung wollte er diese Kritik zensieren und damit in die Grundrechte des Kunden eingreifen. Allein schon die Tatsache, dass der Verkäufer, den Kunden darum gebeten hat, seine Rezension zu löschen, ist Zensur.


So, ? wer zahlt dann die Gehälter der Richter, Referenten, Sekretäre, Gerichtsdiener usw. ?

Der Steuerzahler und das ist auch richtig so. Wir, als Bürger dieses Landes, müssen auch dafür sorgen, dass denen den Unrecht widerfährt, geholfen wird. In welcher Form dieses System missbraucht wird, ist nicht eine Frage des Geldgebers, sondern der Engstirnigkeit der Gesellschaft. "Mein Recht und Wohl über das eines jeden anderen; zur Not auch mit (rechtlicher) Gewalt."
GG Art. 20 Abs. 1: "Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat." Lass dir das mal auf der Zunge zergehen...
 
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T-Drive

Guest
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

@Speed

Wenn man den Zusammenhang nicht erkennt, könntest du recht haben ;)

Wenn der Kunde das Gitter auf das Rahmen Innenmaß zuschneidet, wirds auch so sein. Aber dass der Händler für 2 € kein neues Netz liefert ist genauso doof. Was soll das Gezerre ? Die Gerichte, vom Steuerzahler gesponsert, müssen sich um so einen Müll kümmern.

Da liegt der Hund begraben.

@ZeroKey
Der Steuerzahler und das ist auch richtig so. Wir, als Bürger dieses Landes, müssen auch dafür sorgen, dass denen den Unrecht widerfährt, geholfen wird. In welcher Form dieses System missbraucht wird, ist nicht eine Frage des Geldgebers, sondern der Engstirnigkeit der Gesellschaft. "Mein Recht und Wohl über das eines jeden anderen; zur Not auch mit (rechtlicher) Gewalt."
GG Art. 20 Abs. 1: "Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat." Lass dir das mal auf der Zunge zergehen...

Das ist mir sehr wohl bekannt und hat nichts mit dem Sinn meiner Frage an DrOwnz zu tun.
 
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Zsinj

BIOS-Overclocker(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

56x 5 Sterne 23x 4 Sterne und selbst die 7 mit nur 3 Sternen bekamen es zusammengebaut und waren nicht gänzlich unzufrieden.
lediglich 1x 2 Sterne und 8x 1 Stern sagt mir eher das eine verschwindend kleine menge überhaupt große probleme mit diesem produkt haben.

nochmal zur verdeutlichung:

von 95 Bewertungen sind nur 9!!! richtig schlecht. also 1 bis 2 Sterne!
Da frage ich mich ernsthaft was hier wirklich schief gelaufen ist.
Wegen einem Kunden kann Amazon (auf reinen Verdacht?) nicht einfach einen Händler sperren. Von daher wäre eine Klage vor allem an Amazon zu richten.
 

INU.ID

Moderator
Teammitglied
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Das Bewertungssystem ist nicht optimal, aber ausreichend. Die hier thematisierte Bewertung ist kurz und knapp, enthält aber die wichtigsten Themen (Versand, Produkt-Qualität, Kundenservice). Und über das Produkt wird eigentlich auch nichts schlechtes gesagt, nur über einen angeblichen Fehler in der Anleitung - und den unfreundlichen Verkäufer.

Das wäre bis jetzt auch noch kein Problem. Wenn der Verkäufer einen eigenen Shop hat, dann kann er mit den Leuten umspringen wie er es für richtig hält. Bei Amazon geht das aber nicht. Amazon steht (in der Regel!) für eine unkomplizierte Hochgeschwindigkeitslieferung/Abwicklung mit "all incl.", also auch KULANZ. Mit einem Mausklick bestellen, mit einem Mausklick zurückschicken/umtauschen.

Entweder ich will den "Fame" von Amazon, und darüber verkaufen, oder ich will es nicht. Aber wenn, dann bitte auch mit einem Kundenservice der für Amazon üblich ist. Sich mit dem Kunden über ein 20€-Fliegengitter zu zanken, statt es kommentarlos zu ersetzen (Stichwort Kulanz, also völlig egal wie es in der Anleitung steht), das ist zumindest mMn ein schlechter Service. Den Kunden dann noch auf die Kohle zu verklagen die angeblich aufgrund der Sanktion von Amazon verloren ging, das ist sogar schon ein wenig "frech". Der Kunde hat lediglich seinen Unmut geäußert, und genau das darf er.

Was Amazon mMn jetzt noch tun müsste wäre den Anbieter komplett aus dem Angebot zu entfernen.

Von daher wäre eine Klage vor allem an Amazon zu richten.
Das ist der Punkt. Ich hoffe einfach mal das Amazon sich, im gesetzlich zulässigen Rahmen versteht sich, entsprechende Rechte eingeräumt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:

Verminaard

BIOS-Overclocker(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Natuerlich ist das nicht wegen einem Kunden.
Wobei hier kann Amazon recht darkonisch vorgegangen sein. Das wissen wir nicht.
Vielleicht war die Bedrohung des Kaeufers so schwerwiegend das der Haendler eine Sperre bekam.

Waer nicht der erste Fall wo Haendler dreist vorgehen.
Ich kann mich an einen Fall erinnern, da ging es um Inear-Kophoerer die der Haendler wohl ueberteuert verkauft hat aber null Kulanz gezeigt hat.
Den betreffenden Kunden bedroht usw.
Wurde in einem Forum breitgetreten und von der Community ziehmlich durch den Kakao gezogen.
Ging so weit das sich der Haendler dort selbst regisriert hat und mitgewirkt hat. Letztendlich nach erfolglosen Drohungen versucht hat die Forenverantwortlichen zu bestechen mit der Forderung den ganzen Thread zu loeschen.


Es gibt leider auf jeder Seite schwarze Schafe.
Kunden die Gesetze zum zum erbrechen biegen und dreist ohne Ende sind.
Dann gibts auch Haendler fuer die Kundenfreundlichkeit und Kulanz ein Fremdwort ist. Falls der Kunde dann doch unangenehm wird, gibts ja noch andere Methoden.

Fuer mich persoenlich ist der Fall auch klar. Kunde nicht geschickt genug etwas zu bewerkstelligen, bemaengelt die Bedienungsanleitung.
Haendler ist das egal, da er ja eh seinen Umsatz schon gemacht hat, kassiert eine Negativbewertung und geht gleich direkt mit Anwalt auf den Kunden los. Ich glaube auch nicht das das die Idee des Haendler war, gleich so eine Unsumme als Schadenersatz zu fordern.
Anwaelte verdienen auch sehr gut mit aberwitzigen Faellen.

Zeigt auf jeden Fall sehr schoen wohin Gier treibt.
Egal von welcher Seite. Der eine weil er n Fehler gemacht hat und Ersatz fordert, der Andere weil er ja eine Geschaeftsschaedigung erfahren hat.
 

die.foenfrisur

Freizeitschrauber(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

sehe ich auch so.
es spricht nix dagegen, als kunde den händler abzuwatschen.
das wird bei geizhals & co. ja genauso gemacht.

wir wissen hier nur nicht, wer recht hat ;)
denn der händler behauptet ja, er wollte ihm helfen.

das produkt ist noch wieder eine andere schiene.

mfg
 

micha2

Software-Overclocker(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Da frage ich mich ernsthaft was hier wirklich schief gelaufen ist.
Wegen einem Kunden kann Amazon (auf reinen Verdacht?) nicht einfach einen Händler sperren. Von daher wäre eine Klage vor allem an Amazon zu richten.

ja, könnte sein. da wir aber nicht wirklich was über den kunden wissen ist das alles spekulation. der kunde kann ja auch verursacher sein. aber eben dann mit hilfe von amazon. inwieweit amazon alles richtig gemacht hat, weis ich auch nicht.

meine frage wäre da noch: ist der verkäufer nun mittlerweile wieder freigeschaltet?
 

Paulebaer1979

Software-Overclocker(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Das ist zwar richtig aber wenn eine Anleitung fehlerhaft oder uneindeutig ist, dann sehe ich den Verkäufer in der Pflicht abhilfe zu leisten.

Wenn die Anleitung fehlerhaft ist, dann ist der Hersteller an der Reihe, was zu ändern. Der Händler/VErkäufer hat damit wenig am Hut - ausser er ist gleichzeitig der Hersteller.
 

Raeven

Software-Overclocker(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

1. wer Amazon die AMAZON Bewertungen zum Ausschlag für einen Kauf nimmt ist leider nicht sehr bewandelt im Internet, als Anhaltspunkt zur Produktfindung nutze ich es auch.
2. ist der Händler wohl so ziemlich übers Ziel hinausgeschossen. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte das dieser Paukenschlag die IDEE der Anwälte war. Warum AMAZON den Händler nun gesperrt hat wäre auch sehr interessant.
3. die Klage müsste sich nun an AMAZON richten und nicht an den verärgerten Kunden. :wall:
 

Ritz186

PC-Selbstbauer(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

ich hatte auch mal so ein problem..

ich hatte mir Anno 1404 bestellt und die verpackung sah aus wie sau(folie war fast ab,verpackung kaputt aber das paket mit dem es kam war suber und heile)...ich hatte den händler angeschrieben und bilder geschickt und er meinte nur wenn das spiel funktioniert wird er nichts unternehmen(es war neu ware)..drauf hin habe ich eine schlechte bewertung geschrieben und prompt bekamm ich auch so eine mail mit das ich mich straffbar mache und das er eine anzeige mache wenn ich sie nicht lösche..ich habe gleich eine mail zurück geschrieben das er von mir aus eine anzeige machen kann ich habe eine gute rechtschutz und das ich amazon informiert habe...ich habe gleich amazon angeschrieben und die habe gesagt sie kümmern sich gleich um den ich soll ihn nicht mehr schreiben...seit dem habe ich nie wieder was von den gehört :D:D:D:D:D
 

hotfirefox

Software-Overclocker(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Wenn die Anleitung fehlerhaft ist, dann ist der Hersteller an der Reihe, was zu ändern. Der Händler/VErkäufer hat damit wenig am Hut - ausser er ist gleichzeitig der Hersteller.
Stimmt letztenendes muss der Hersteller das beheben aber man kann ja wohl erwarten, das die gekaufte Ware von einem Händler einwandfrei ist. Ist sie das nicht und es steht auch kein Wort davon in der Artikelbeschreibung vor dem Kauf bzw. es gibt kein Hinweis in Form eines Beipackzettels, ist es ja wohl normal, dass man sich erst dahin wendet, wo man den Kram gekauft hat.
 

Raeven

Software-Overclocker(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Wenn die Anleitung fehlerhaft ist, dann ist der Hersteller an der Reihe, was zu ändern. Der Händler/VErkäufer hat damit wenig am Hut - ausser er ist gleichzeitig der Hersteller.

das sehe ich grundsätzlich auch so. Nur sollte der Händler im Rahmen der Kulanz die Sache im Interesse des Kunden regeln. Sonst bräuchten wir ja keine Händler mehr!

Es lebe der Werksverkauf. :banane:
 

0815-TYP

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Da sieht man mal wie dämlich manche Leute sind.
Zu blöd um ein Fliegengitter OHNE Anleitung anzubringen.
Und wenn das was in der Anleitung steht,offensichtlich falsch ist,dann machen die das trotzdem?
Manche sind zu dumm um beim scheissen zu stinken.
 

die.foenfrisur

Freizeitschrauber(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

der muss ja nicht mal blöde sein, sondern einfach mal einen schlechten tag gehabt haben oder ??

uns allen ist schonmal ein fehler unterlaufen, wo wir im nachhinein gedacht haben "wie dumm von mir" ;)

also die sache ist gaaaanz schwer einzuschätzen.
auch wieviel hat amazon damit zu tun, die ja den händler gesperrt haben, nur wegen eines kunden ;)

mfg
 

mannefix

Software-Overclocker(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Verkäufer nie wieder. - Damit hat er wohl recht. :-)
 

jamie

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Der Händler forderte den Kunden daraufhin per E-Mail auf, er möge die negative Bewertung ändern oder löschen. Ansonsten werde man Anzeige erstatten.

Das ist Schwachsinn. Nicht mehr, nicht weniger.

Generell ist Kritik am Amazon- Bewertungssystem aber angebracht. Jeder Horst, der das Produkt nicht mal gekauft hat, kann bewerten.
 

Raeven

Software-Overclocker(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Das ist Schwachsinn. Nicht mehr, nicht weniger.

Generell ist Kritik am Amazon- Bewertungssystem aber angebracht. Jeder Horst, der das Produkt nicht mal gekauft hat, kann bewerten.

darum sollte man nur die " Von AMAZON bestätigter Kauf" Bewertungen in seine Überlegungen einbeziehn. Es gibt " Bewerter " die haben Produkte bewertet die noch garnicht zu kaufen waren, ein Schelm wer ....... :devil:
 

Ob4ru|3r

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Kp was da gelaufen ist, ob jetzt der Kunde unfähig war das Netz zuzuschneiden und einfach ein weiteres Gratis-Netz wollte, die Anleitung wirklich widersprüchlich war und der Kunde daher unverschuldet einen zu kleinen Schnitt gemacht hat, oder aber der Händler bei der Kulanz anschliessend versagt hat und wirklich patzig reagiert hat, fest steht nur eines:


Als Kunde hat man das Recht eine Rezension zu verfassen, sofern diese ohne direkte Beleidigungen oder Unterstellungen auskommt. Der Wortlaut lässt beides nicht vermuten, daher hat der Händler kein Recht den Kunden zu erpressen seine Rezension herauszunehmen. Dass Amazon den Händler aufgrund einer Beschwerde des Kunden darüber anschliessend für dieses Verhalten "gebannt" hat ist absolut richtig, Einschüchterung bei Rezensionen ist ein no-go, und alle finanziellen Ausfälle hat sich der Händler damit selbst zuzuschreiben. Wo kämen wir denn da hin?!


Rezession? Ist das euer Ernst?
Lol, aus Versehen die Überschrift "richtig" gelesen, mir ists bis zu deinem Kommentar auch nicht aufgefallen. Au weia ... :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:

Zsinj

BIOS-Overclocker(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Das ist der Punkt. Ich hoffe einfach mal das Amazon sich, im gesetzlich zulässigen Rahmen versteht sich, entsprechende Rechte eingeräumt hat.
Das wird sich Amazon sicher eingeräumt haben.

Aber wie schon oft gesagt wurde - wir wissen nicht wirklich etwas. Wir wissen nur das irgendetwas vorgefallen. Vielleicht auch nicht das erste mal. :huh:
Die Reaktion Amazons könnte genauso überzogen sein wie die Forderung des Verkäufers.

70.000 als Forderung wegen einer schlechten Rezension ist jedenfalls ein schlechter Witz. So wird es in Zukunft höchstens noch 4-5 Sterne "Super Geniales Produkt" Bewertungen geben. Sicher nicht das was man sich als Kunde wünscht.

Vielleicht wird es noch weitere Informationen geben und das Ganze wird irgendwie nachvollziehbarer.
 
D

DiZER

Guest
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

wer so einen bewertungs-scheiß auf seiner page anbietet, dann aber am service spart darf sich am ende nicht ärgern - so einfach ist das.

und ob hier einer nun einen schaden dadurch davon trägt oder nicht hätte man zumindest vorher einkalkulieren müssen, denn wer im internet gewinn machen möchte muss sich nun mal auch mit den dazugehörigen pflichten befassen - eine davon - ist nun mal auch: der service.

mfg
 

Lichterflug

Software-Overclocker(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Mir geht es einfach ziemlich auf den Strich dass so viele Leute die PRODUKTBEWERTUNG als ihre persönliche Seelsorge ausnutzen (..)
Und damit meine ich auch Leute die 1-Sterne-Bewertungen geben wenn z.B. eine neue Festplatte kaputt ist. Wenn man ein Produkt ersteht dass in gigantischen Mengen maschinell hergestellt wird, kann es durchaus vorkommen dass man ein defektes Fabrikat erhält - deswegen kosten 2 TB aber auch 90€ und nicht 200€ da eben nicht jedes einzeln geprüft wird. (..)

IT-Erfahrung: Der Hersteller bietet seine HDD für 90€, im Preis einkalkuliert sind bereits Mehrausgaben für Service - für den Preis kann man nun mal nichts qualitativ hochwertiges herstellen.

Non-IT-Erfahrung: Soll nun dem Bürger daran Schuld gegeben werden, weil er - aus seiner Sicht - die HDD bemängelt? Ob 100 oder 100.000 ST hergestellt wurden ist doch egal. Der durchschnittlich "unwissende" weiß doch gar nicht, ob 90€ für 2TB viel oder wenig sind.
 

Johnny05

Software-Overclocker(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Tja,Ich würde sagen das der Verkäufer wegen so einer Lächerlichkeit wohl keine Chance auf ein Verfahren hat...und wenn ja dann muss man sich fragen was im deutschen Recht so falsch läuft.

Ich zähle so etwas unter "freie Meinungsäußerung" und so etwas darf man wohl noch in einem vermeintlich freien Land noch äußern.Davon ab,bei so einem Sauladen wie Amazon bestell Ich sowieso nix.

Gruß
Johnny05
 

yingtao

Software-Overclocker(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Ich denke der Fall ist nicht ganz so einfach. Es ist nicht ein einfacher Händler sondern der Hersteller des Fliegengitters, der die über den Amazon Marketplace vertreibt. Nem einfachen Händler sind einzelne Bewertungen doch egal und wenn ein Artikel nicht läuft, wird der eben gegen den nächst besseren ausgetauscht. Bei nem Hersteller schaut das ganze aber anders aus wo es dann verständlich ist, dass der sein Produkt schützen will. Die Vorgehensweise ist natürlich unter aller Sau aber rein rechtlich gesehen kann der vor Gericht sogar durchkommen, wenn die Anleitung richtig verfasst war.
 
S

Speed4Fun

Guest
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Der Käufer ist trotz seiner Meldung bei Amazon nicht der Verursacher.

So wäre nach dem Kausalitätsprinzip Amazon alleine für die Sperrung und den damit eventuell verbundenen Umsatzverlust verantwortlich.

Amazon hat jedoch alle Trümpfe in der Hand, da sich die Händler den AGBs unterwerfen.

Die Rezension ist übrigens durchaus gerechtfertigt, ein Händler muss auch schlechte Kritiken billigend in Kauf nehmen, sofern nicht vorsätzlich negativ verfasst.
 

Seebaer

PC-Selbstbauer(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Sorry, war wegen einer anderen Sache ziemlich aufgebracht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Verminaard

BIOS-Overclocker(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Ich sage es nochmals: Wenn ein Käufer zu dumm ist, eine Schraube in ein Loch zu drehen, kann der Käufer nicht den Verkäufer für seine Dummheit verantwortlich machen.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Und das ist die Grundtentenz;
Ich bin dumm, kann nicht 2 Teile montieren, und Schuld hat der Verkäufer...???????????????????????????

Du verwendest viel zu wenig Satzzeichen um deine Aussage zu untermauern.
Ich wuerde da viel mehr hinzufuegen.


Nein natuerlich ist der Verkaeufer nicht Schuld.
Aber ist die Bedienungsanleitung unvollstaendig oder nicht ordentlich ausgefuehrt und es kann auf Grund mangelhafter Ausfuehrung zu Missverstaendnissen kommen, kann man durchaus eine gewisse Kulanz erwarten.
Desweitern, sollten fuer einen Zusammenbau umfangreiche handwerkliche Kentnisse erforderlich sein, sollte das auch in der Produktbeschreibung erwaehnt werden.

Du behauptest jetzt hier also ernsthaft, nur weil jemand nicht so wirklich geuebt mit dem Umgang mit Werkzeug ist, ist diejenige Person dumm?
Mit so einer Aussage, die im Uebrigen mit viel zu wenig Satzzeichen untermauert ist, lehnst du dich doch etwas weit aus dem Fenster.


Aber darum geht es doch in dieser Angelegenheit doch gar nicht.
Hier hatte ein Kaeufer eine Anleitung nicht richtig deuten koennen und hat offensichtlich einen Fehler gemacht. Hat den Verkaeufer kontaktiert und um Hilfe gebeten, welche ihm verweigert wurde.
Aus dieser Kundenunfreundlichkeit ging eine negative Bewertung hervor, die der profitorientierte Haendler nicht so gerne gesehen hat und hat dem Kunden gleich mal einen Anwalt auf den Hals gehetzt mit einer unverschaemten Forderung. Sowas nennt man auch Bedrohung und Einschuechterung.
Der Kunde war aber immer noch nicht aggressiv und auch sein rechtlicher Beistand waren auf eine besonnene Loesung aus.
Nur das dieser Vorfall Amazon gemeldet wurde, die sahen einen Verstoß gegen ihre AGB's und duerften den Fall geprueft haben.
Ganz ohne Grund sperrt Amazon niemanden.
Und jetzt soll fuer die Unverschaemtheiten und Dreistigkeiten des Haendlers der Kunde zahlen?

Nochmal, was hat eine handwerkliche Unfaehigkeit eines Kaeufers mit einer Straftat, ja ich zaehle Bedrohung dazu, eines offensichtlich kriminell veranlangten Haendler zu tun?
 
S

Speed4Fun

Guest
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Ich sage es nochmals: Wenn ein Käufer zu dumm ist, eine Schraube in ein Loch zu drehen, kann der Käufer nicht den Verkäufer für seine Dummheit verantwortlich machen.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Und das ist die Grundtentenz;
Ich bin dumm, kann nicht 2 Teile montieren, und Schuld hat der Verkäufer...???????????????????????????

Dummes Geschwätz.

Wer Bausätze anbietet, ohne von seinem Kunden ein Ingenieur-Studium vorauszusetzen, muss die Anleitung auch für einen DAU konzipieren.

Das ist eben das Risiko, wenn man solche Waren vertreibt.

Zumindest muss man auch mit entsprechender Kritik rechnen, IKEA kann da ein Lied von singen.

Übrigens war laut Käufer die Anleitung in dem betreffenden Punkt fehlerhaft.
 

Seebaer

PC-Selbstbauer(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Heh, ihr Beiden. Lest meinen ersten Kommentar. Oder seid ihr in der Gruppe: Der Verbrecher und Gängster wir beschützt und verhätschelt, das Opfer wird bestraft und und in den Hintern getreten. (Gängige heutige Unrechtsprechung)
Wer sich etwas zum zusammenbauen kauft, sollte das können. Wenn er das nicht kann, darf er nicht den Verkäufer dafür verantwortlich machen. Denn der kann für die Unfähigkeit des Käufers nicht verantwortlich gemacht werden.
Man könnte meinen, ihr beiden seid Anwälte die mit hirnrissigen Sachen versuchen ihr Dasein zu fristen.
 

Best11163

Freizeitschrauber(in)
Wenn in der anleitung was falsches steht kann der Käufer nichts dafür. Außerdem muss man bei Kritik nicht überreagieren und direkt drohen.
 

Erquicken

Komplett-PC-Aufrüster(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Hier geht es doch gar nicht mehr um die Anleitung oder die Verträumtheit des Kunden.


Wenn ein Kunde unzufrieden ist dann darf Er das sagen.
Der angebliche Wortlaut war
Die Lieferung erfolgte schnell. Das war das positive. In der Anleitung steht ganz klar Mann muss den Innenrahmen messen das ist falsch. Damit wird das ganze zu kurz! Die Ware selbst macht guten Stabilen Eindruck, Der Verkäufer nie wieder!

Plattformen wie AMAZON sind öffentlich, wer sich öffentlich dort anbietet, muss auch öffentlich mit Kritik umgehen könnnen.
So lange nicht von Täuschung oder Betrug die Rede ist, so wäre hier der Händler selbst schuld.
Denn die Unterlassungserklärung sehe ich hier nicht gerechtfertigt. Der Händler hat hier klar druck auf einen unzufriedenen Kunden ausgeübt.

Und schließlich hat Amazon hier entschieden das Verkäufer Konto zu speren, nicht der Kunde.
Der Kunde hat hier nur seine Rechte wahrgenommen.

Stellt euch alle mal vor, Ihr seit Amazon
und dann sagt Dir dein Käufer, das Er eine Forderung von 800 € samt unterlassungserklärung bekommen hat.
Weil er sein Recht wahr nahm seine Meinung zu äußern.

Ich selbst würde so ein Agressives vorgehen auch nicht dulden.
denn was heisst das im umkehrschluss, immer wenn der Kunde nicht zufrieden ist und das sagt wird Er verklagt.
Und das Amazon da ein Riegel vorschiebt ist doch klar.
 
S

Speed4Fun

Guest
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Um es mal auf den Punkt zu bringen:

Als Händler habe ich die freie Wahl, wo ich meine Artikel zum Verkauf anbiete.

Wähle ich eine Plattform wie Amazon, wo Kundenrezensionen möglich und auch gewünscht sind, muss ich das auch dann ertragen, wenn die Kritik (zu Recht) negativ ist.

Möchte ich keine Kritik an meiner Ware zulassen, bin ich zur falschen Zeit am falschen Ort.
 

Deathy93

Software-Overclocker(in)
AW: Streit um Kundenrezession auf Amazon eskaliert: Marktplatzhändler fordert 70.000 Schadensersatz

Hatte auch mal son Fall.
Habe mir bei Ebay einen Monitor (B-Ware) bei einem Händler gekauft, welcher Pixelfehler aufwies.
Der Monitor wurde angeblich vorher vom Händler geprüft und hatte keine Pixelfehler.
Der Verkäufer war ziemlich unfreundlich und hat 0 Einsicht gezeigt.

Hab ihn daraufhin negativ bewertet und paar Stunden später kam dann schon mehrere Drohungen mit Anwalt etc.


Ist ein Witz, was manche Händler sich da erlauben.


Btw. ich kenne die Pixelfehlerklassen, der Händler hat allerdings bei allen anderen Auktionen angegeben, wenn bei der Ware Pixelfehler vorhanden waren.
Bei dem Monitor, den ich kaufte, tat er dies nicht.
 
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