Steuern und Finanzen

Es gab mal Zeiten, wo wir Deutschen uns über US Gewerkschaften lustig gemacht haben, weil unsere Gewerkschaften immer eine wichtige Säule der "sozialen Marktwirtschaft" waren. Das ist Vergangenheit. Heute sind wir eifersüchtig auf die starken US Gewerkschaften......., denn sie erreichen seit über 10 Jahren bessere Tarifabschlüsse......
Und warum ist das so? Weil die Leute zwar gerne die X% mitnehmen, die die Gewerkschaften aushandeln, aber zu geizig sind, 1% von ihrem Gehalt für eine Gewerkschaftsmitgliedschaft abzugeben, in dem sie eintreten.
 
Ich antworte jetzt aus meiner Perspektive.

Als behinderter Bürgergeldempfänger, der laut Gutachten vom Jobcenter, nicht länger als 3 Std. täglich arbeiten soll, habe ich gestern von 15:00 - 22:30 Uhr gearbeitet, und war um ca. 22:50 Uhr in der Wohnung zurück.

Eigentlich sollte eine moderne Gesellschaft, die 3. reichste in der Welt, einen Schwerbehinderten mit 50 GdB beschützen.

Ich hatte nur noch Schmerzen, als ich von der Arbeit bei Rewe zurück kam, meine Hüftgelenke schmerzten, mein Rücken, meine Beine, und meine Füße brannten wie Feuer.

Ich musste bis jetzt schlafen, um mich davon etwas zu erholen, einst der beste Schüler der POS, Jahrgang 1989, mit Abitur, der jetzt bei Rewe an der Kasse sitzt.

Zu DDR Zeiten war fast das ganze Land, die DDR im FDGB. Ich war niemals in einer Gewerkschaft, da es immer eine Geldfrage für mich war.

Und obwohl ich bei Rewe arbeite, habe ich noch niemals in meinem Leben eine Mango gegessen, niemals eine Papaya, und über 80% der Lebensmittel die ich verkaufe, werde ich niemals selbst kaufen, weil ich sie mir nicht leisten kann.

Fordern Sie mich jetzt auf noch mehr Verzicht auf, nur für die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft?

ps: Ein Fakt dürfte die Fraktion eines schlanken Staat noch interessieren. Als Obdachloser, Wohnungsloser, vor fast 8 Jahren, war ich sehr teuer für Euch, wirklich teuer.....

Meine Wohnung war vor 8 Jahren 450€ teuer, eine Sozialwohnung mit 2 großen Zimmern, und ein winzig kleines Zimmer, 15 mxm, im Obdachlosenheim, mit Gemeinschaftsküche, Dusche und Klo, kostete Euch, die Kommune, über 800€ im Monat, für noch nicht einmal 15 m×m pro Monat.

Eine Obdachlose oder ein Obdachloser ist also schweineteuer für euch. Und ihr müsst das bezahlen, ob ihr wollt oder nicht......

Aktuell kostet meine Sozialwohnung mich ca. 520€ pro Monat, und ich bezahle die Wohnung. Die 7000€ Familie dagegen würde Euch weit über 14 000€ pro Monat im Obdachlosenheim kosten.....
 
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Durch die Inflation wird es auch immer Rekord Steuereinnahmen geben, sei denn Deutschland ist in einer Rezession, oder Deflation.
Ja, und solange Staaten weiter fleißig Geld drucken, wird die Inflation auch weiterlaufen. Das gedruckte Geld und generell alles Geld, was der Staat einnimmt, landet bevorzugt in staatsnahen Unternehmen und deren Aktionären, während der Rest der Bevölkerung sich von seinem Geld immer weniger leisten kann.
Einer der Hauptgründe dafür ist, dass vom selbst erwirtschafteten Geld ein Großteil in staatlichen Umverteilungssystemen landet, teils durch direkte Abgaben beim Gehalt/Lohn, teils, weil jeder Anbieter von Waren und Dienstleistungen die Abgaben natürlich einpreist. Wenn über die Hälfte des eigenen Einkommens als Arbeitnehmer beim Staat oder der Kasse landen und nicht Teil der eigenen Kaufkraft sind, kann sich jeder selbst ausmalen, warum so viele Leute Geldprobleme haben.
Das ist wie mit der Familie mit den 7000€.
Ja. Da kommt der Skandal ja auch aus der Relation mit arbeitenden Menschen.
Die Gerichte in Deutschland sind absolut überlastet, Warteschlangen von über 100 Metern vor den Bürgerämtern in Berlin sind normal, oder monatelange Wartezeiten in Potsdam, überall fehlen Polizisten, Lehrer, Erzieher, Arztpraxen verzweifeln, Wohnraum wird zur Mangelware, u.s w.
3 Gründe.
1. Für jeden Scheiß braucht es heute Amt, Gericht etc.
2. Aus Gründen die wir hier nicht weiter erörtern dürfen kommen jährlich Hunderttausende ins Land mit allen negativen Folgen, die das mit sich zieht.
3. Weil viele Deutsche wohlstandsverwahrlost sind und meinen, dass die ganze Gesellschaft und Zivilisation jetzt einfach da ist, graben sie ihr eigenes Fundament ab, weil es ja ein Aufwand ist und nicht jeder ein Lotterleben leben kann. (damit bist nicht du gemeint)
Die 7000€ Familie hat ohne Tafeln und Archen echte Probleme.
Ich frage mich, wie man mit 7000€ Geldprobleme haben kann. Auch mit 5 Kindern. Die meisten Familien - wenn auch in der Regel mit weniger Kindern - haben deutlich weniger als das.
Wir Deutschen reagieren auf soziale Probleme übrigens sehr extrem, siehe Gründe für den 2. Weltkrieg.
Erstmal reagieren wir ewig lang gar nicht, bis dann extremere Maßnahmen auf der Tagesordnung stehen. Der 2. WK hatte übrigens ganz andere Gründe als bisschen Wirtschaft.
ps: Eine Lohn-Preis-Spirale gab es schon sehr lange nicht in Deutschland, weil unsere Gewerkschaften seit der Agenda 2010 viel zu schwach sind.
Stattdessen wollen linke Parteien eine schaffen, indem sie über den Mindestlohn von unten alles aufrollen. Aber so ist das, wenn man linke Parteien wählt, am Ende sind alle arm außer einer kleinen Elite.
In den USA gab es in den letzten 10 Jahren viel größere Lohnerhöhungen.
Dennoch hat ein beachtlicher Teil der US-Bevölkerung nicht mal die Möglichkeit, eine Rechnung von 1000$ zu bezahlen. Die haben auch Inflation und im Grunde - so wie der ganze Westen - die selben Probleme.
Und warum ist das so? Weil die Leute zwar gerne die X% mitnehmen, die die Gewerkschaften aushandeln, aber zu geizig sind, 1% von ihrem Gehalt für eine Gewerkschaftsmitgliedschaft abzugeben, in dem sie eintreten.
Dann ist die Antwort einfach: Selber schuld.
Ich antworte jetzt aus meiner Perspektive.
Wie jeder hier im Forum.
Eigentlich sollte eine moderne Gesellschaft, die 3. reichste in der Welt, einen Schwerbehinderten mit 50 GdB beschützen.
Bedank dich bei ideologischem Irrsinn, der Familie und lokale Gemeinschaft aufgelöst hat.
 
Der Niedriglohnsektor ist gar nicht an Gewerkschaften und Tarife gebunden.
Und dort wo Tarife gelten wird eigentlich genug verdient.
 
Und dort wo Tarife gelten wird eigentlich genug verdient.
Nur ums mal zu erwähnen: Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube.
Auch eine Bezahlung nach Tarif kann sehr gering ausfallen. Das Grundgehalt des Tarifvertrages der für mich gilt sind aktuell (seit 3 Wochen, vorher warens 5% weniger) 2.330,97€ monatlich brutto, also etwa 28.000 pro Jahr. Das ist zwar kein "Geringverdiener" mehr aber ein "Niedrigverdiener" (das zweitunterste).

Dass in tarifgebundenen Betrieben im Schnitt mehr gezahlt wird ist sicher richtig, bedeutet aber nicht dass man in Tarifbetrieben grundsätzlich gut verdienen muss.
 
Nur ums mal zu erwähnen: Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube.
Auch eine Bezahlung nach Tarif kann sehr gering ausfallen. Das Grundgehalt des Tarifvertrages der für mich gilt sind aktuell (seit 3 Wochen, vorher warens 5% weniger) 2.330,97€ monatlich brutto, also etwa 28.000 pro Jahr. Das ist zwar kein "Geringverdiener" mehr aber ein "Niedrigverdiener" (das zweitunterste).
Als Ingenieur 2300 Euro Brutto? Ich dachte das wäre eher das 3 fache.
 
Das ist das kleinste, was man laut dem Tarifvertrag verdienen kann. Das bedeutet natürlich nicht, dass man als Ingenieur da eingestuft ist. ;-)

Als ich mit meiner Ausbildung (vor dem Studium) fertig war habe ich genau da angefangen (damals waren es 1599€ brutto, das weiß ich noch^^). Je nach weiterer Ausbildung, Position, Erfahrung, Verantwortung usw. steigt man natürlich im Gehalt. Das Einstiegsgehalt eines Ingenieurs ist laut Tarif (mindestens) 3.736,90 €/Monat. Ich liege deutlich darüber da ich das schon >10 Jahre mache.
 
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563 Euro pro Person ist nicht zuviel.
200 Euro sind davon schon nur für Essen & Trinken im Monat. Pro Person.
200€ Für Essen und Trinken ist Teils knapp bemessen. Wenn man die Angebote nutzt, kommt das hin. Das könnte trotzall dem höher ausfallen.
Dann kommen noch Hygenieartikel dazu.
Auch hier wieder. Wenn man das billigeste im Angebot nimmt.
Jup Barbershop Regelt. Ist günstiger als bei deutschen Friseur Ketten (Zumindest ist das meine eigene Erfahrung).
Es fallen noch Fahrtkosten an.
Wenn man ein Fahhrad hat, spart man sich diese Kosten. Einige Städte bieten Sozial Ticket's oder vergünstigungen an. Je nach Bundesland variiert es. Man sollte sich vor Ort erkundingen.
Telefon und Internet müssen auch bezahlt werden.
Hier sollte man unterscheiden. Nur Internet zwischen 35€ und 40€ ( +Haustelefon kostet 5€ zusätzlich)
Und zusätzliche Versicherungen.
Variiert je nach Absicherungsstufe (Hausrat 3€ - 5€, Haftpflicht 5€ - 8€) gehen wir vom höchsten aus liegen beide zusammen bei ca 22€ im Monat.

Strom: Variiert was man als monatliche Abgabe angegeben hat und ob man ein Eletroherd oder Gasherd besitzt.
Strom ca 30€ - 40€, Gas ebenfalls so ca 30€ - 40€ (Je nach Verbrauch bekommt man am Ende des Jahres wieder was zurück)

Abgaben im Höchstfall:

Bürgergeld: 563€
Essen und Trinken: 250€ (Habe ich hoch angesetzt, da die Preise immer weiter Steigen)
Hygiene Artikel vom billigsten: ca 30€ (Haarwäsche, Zahnpasata etc. variiert was man alles braucht)
Barbershop: 15€ - 30€ für Männer / ca 30€ - 40€ für Frauen (Je nach Region Unterschiedlich)
Internet + Telefon: 45€
Versicherungen: 22€
Deutschlandticket 58€

Was man dabei ebenfalls beachten soll: Lass mal die Waschmaschine, Kühlscrank oder Herd kaputt gehen.
Dafür gibt es das Darlehen beim Jobcenter/Agentur was dir ebenfalls monatlich abgezogen wird. Oder man macht es wie der Kläger -> https://www.buerger-geld.org/news/b...faenger-erhalten-zuschuss-fuer-waschmaschine/

Ergebnis: 158€ ohne Friseur. Die Ausgaben variieren je nach Person.

Es gibt noch die Möglichkeit: A.) einen Minjob anzunehmen 100€ sind Anrechnungsfrei oder B.) Bundesfrewilligendienst je nach Stelle 250€ Anrechnungsfrei.

Und jetzt soll mal bitte einer noch Sagen, das Bürgergeldempfänger im Saus und Braus Leben.
 
200€ Für Essen und Trinken ist Teils knapp bemessen. Wenn man die Angebote nutzt, kommt das hin. Das könnte trotzall dem höher ausfallen.

Auch hier wieder. Wenn man das billigeste im Angebot nimmt.

Jup Barbershop Regelt. Ist günstiger als bei deutschen Friseur Ketten (Zumindest ist das meine eigene Erfahrung).

Wenn man ein Fahhrad hat, spart man sich diese Kosten. Einige Städte bieten Sozial Ticket's oder vergünstigungen an. Je nach Bundesland variiert es. Man sollte sich vor Ort erkundingen.

Hier sollte man unterscheiden. Nur Internet zwischen 35€ und 40€ ( +Haustelefon kostet 5€ zusätzlich)

Variiert je nach Absicherungsstufe (Hausrat 3€ - 5€, Haftpflicht 5€ - 8€) gehen wir vom höchsten aus liegen beide zusammen bei ca 22€ im Monat.

Strom: Variiert was man als monatliche Abgabe angegeben hat und ob man ein Eletroherd oder Gasherd besitzt.
Strom ca 30€ - 40€, Gas ebenfalls so ca 30€ - 40€ (Je nach Verbrauch bekommt man am Ende des Jahres wieder was zurück)

Abgaben im Höchstfall:

Bürgergeld: 563€
Essen und Trinken: 250€ (Habe ich hoch angesetzt, da die Preise immer weiter Steigen)
Hygiene Artikel vom billigsten: ca 30€ (Haarwäsche, Zahnpasata etc. variiert was man alles braucht)
Barbershop: 15€ - 30€ für Männer / ca 30€ - 40€ für Frauen (Je nach Region Unterschiedlich)
Internet + Telefon: 45€
Versicherungen: 22€
Deutschlandticket 58€

Was man dabei ebenfalls beachten soll: Lass mal die Waschmaschine, Kühlscrank oder Herd kaputt gehen.
Dafür gibt es das Darlehen beim Jobcenter/Agentur was dir ebenfalls monatlich abgezogen wird. Oder man macht es wie der Kläger -> https://www.buerger-geld.org/news/b...faenger-erhalten-zuschuss-fuer-waschmaschine/

Ergebnis: 158€ ohne Friseur. Die Ausgaben variieren je nach Person.

Es gibt noch die Möglichkeit: A.) einen Minjob anzunehmen 100€ sind Anrechnungsfrei oder B.) Bundesfrewilligendienst je nach Stelle 250€ Anrechnungsfrei.

Und jetzt soll mal bitte einer noch Sagen, das Bürgergeldempfänger im Saus und Braus Leben.

Strom kann schnell noch wesentlich teurer ausfallen, wenn die Warmwasserbereitung darüber läuft.
Was in billigen Wohnungen oft der Fall ist.


Ja, und solange Staaten weiter fleißig Geld drucken, wird die Inflation auch weiterlaufen. Das gedruckte Geld und generell alles Geld, was der Staat einnimmt, landet bevorzugt in staatsnahen Unternehmen und deren Aktionären, während der Rest der Bevölkerung sich von seinem Geld immer weniger leisten kann.

Wer kenn sie nicht: Die "staatsnahen Aktiengesellschafen in Privatbesitz" :wall:

Laut Bundeshaushalt heißen deren Top 3 übrigens "Rentner", "Verteidigung" und "Schulden".


(Man beachte, um mal ein paar Fakten zu dem winzigen Ontopic-Teil der hier zwischenzeitlich blühenden AFD-Rassismus-Fanboy-Debatte beizusteuern, dass der Leistungen für Kriegs-/Verfolgungsopfer noch kleiner sind als die Zuschüsse für "Altersversicherung der Landwirte".)
 
Zuletzt bearbeitet:
Strom kann schnell noch wesentlich teurer ausfallen, wenn die Warmwasserbereitung darüber läuft.
Was in billigen Wohnungen oft der Fall ist.
Dafür muss einen Mehrbedarf Beantragen Quelle buerger-geld.org
Nach unten treten ist nun mal deutlich einfacher. Die Parteien machen dabei ja auch fleißig mit.
Nicht nur Parteien. DIe Medien machen ebenfalls mit.
Wer Bürgergeld-Empfänger verachtet, zeigt vor allem eines: fehlendes Verständnis für soziale Realität. Diese Hetze ist nichts anderes als billige Ablenkung von den wahren Problemen—niedrige Löhne, steigende Lebenshaltungskosten und ein System, das Armut eher verwaltet als bekämpft. Wenn man nach unten tritt, um sich besser zu fühlen, sollte man sich fragen, ob man nicht selbst das perfekte Werkzeug für diejenigen ist, die wirklich Macht haben.
Selbst User deren Meinung ich eigentlich deutlich schätze zeigen sich hier nicht gerade von ihrer guten Seite ^^
Das ist ein Beispiel wie es jedem von uns ergehen könnte.

Ihr seid kerngesund, habt einen Job und schürt permanent Vorurteile gegenüber Bürgergeld-Empfängern. Doch eines Tages betrifft es euch selbst: Ihr seid auf dem Weg zur Arbeit (zu Fuß, mit dem Fahrrad, Auto oder Motorrad) und habt einen Unfall—unabhängig davon, wer Schuld hat. Ihr könnt nie wieder laufen und seid für immer an den Rollstuhl gebunden. (Der Schlimmere Fall währe Bettlegrig).

Die Jobsuche wird immer schwieriger, und nachdem eure Ersparnisse aufgebraucht sind, landet ihr im Leistungsbezug. Dann kommt jemand wie hier, wie man in den vorherigen Kommentaren entnehmen konnte—ein Bürgergeld-Hetzer oder Kritiker—und schürt immer wieder Vorurteile. Jetzt könnt ihr darüber nachdenken, wie froh ihr sein könnt, nicht in so einer Lage zu sein.

Gewisse User sollten ihre bunte Brille abnehmen und endlich nachdenken.
 
Ich hatte hier die Grafik mit dem Steuerwahl gepostet, auch die Vermögensverteilung in Deutschland, und Probleme um die demografische Entwicklung.

Das sollte eher Kern eines Threads sein, wo es um Steuern und Finanzen geht.

Denn Hartz IV und Ausgaben durch das Asylbewerberleistungsgesetz sind nur ein Teil der Sozialausgaben der BRD.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dafür muss einen Mehrbedarf Beantragen Quelle buerger-geld.org

Als ich das "Vernügen" hatte, hatte ich keine Möglichkeit, die 20-A-Sicherungen des Durchlauferhitzers direkt zu messen. Aber der Durchschnitt aller anderen Kreisläufe der Wohnung konnte 53% des Gesamtverbauchs erklären, womit 36 Euro der monatlichen Rechnung offenblieben/auf Warmwasser entfallen sind. Für den Mehrverbrauch hat man damals 5 Euro bekommen...
 
Wer kenn sie nicht: Die "staatsnahen Aktiengesellschafen in Privatbesitz" :wall:
Du scheinbar nicht. Rein zufällig ist der Bankensektor inzwischen einer der global stärksten Wirtschaftszweige, seit die ungehemmte Gelddruckerei vor über 50 Jahren eingeführt wurde.
Rheinmetall freut sich sicher auch über die gestiegenen Verteidigungsausgaben, ebenso wie sich ein Haufen Unternehmen über 500 Milliarden "Sondervermögen" für Infrastruktur freuen werden. Und wenn der Staat sozialen Wohnungsbau betreibt, werden sich darüber auch nur Großunternehmer freuen, die die frisch gedruckten Scheine mit Kusshand nehmen.
Nur so ein kleiner Anstoß.
Wenn man nach unten tritt, um sich besser zu fühlen, sollte man sich fragen, ob man nicht selbst das perfekte Werkzeug für diejenigen ist, die wirklich Macht haben.
Wunderschöne Formulierung, sollte man vielleicht mal auf die anwenden, die stetig Steuern und Abgaben erhöhen, sich selbst aber die Diäten, Bezüge etc. nach Gutdünken bezahlen können.
Ihr seid kerngesund, habt einen Job und schürt permanent Vorurteile gegenüber Bürgergeld-Empfängern. Doch eines Tages betrifft es euch selbst
Oder eben nicht. Und wenn man das ganze Geld, was man durch weniger Steuern und Abgaben spart, halbwegs sinnvoll beiseitelegt, dann kann man damit eine ganze Weile überbrücken.
Ihr könnt nie wieder laufen und seid für immer an den Rollstuhl gebunden. (Der Schlimmere Fall währe Bettlegrig).

Die Jobsuche wird immer schwieriger, und nachdem eure Ersparnisse aufgebraucht sind, landet ihr im Leistungsbezug.
Shit happens. In dem Fall wäre es ja wunderbar, wenn es da noch so ein gesellschaftliches Sozialsystem namens Familie gäbe, was man leider über die letzten Jahrzehnte immer weiter aufgeweicht hat. Früher hat es keine gesetzliche Pflegeversicherung gebraucht, heute sind das 10% der Sozialabgaben. Warum?
Die Rentenversicherungsbeiträge sind dabei prozentual aufs Brutto gerechnet nur gering gestiegen, lässt man mal die Milliarden aus, die der Staat jährlich dazuzahlt.
Jetzt könnt ihr darüber nachdenken, wie froh ihr sein könnt, nicht in so einer Lage zu sein.
Und wie hoch sind die Chancen, im Rollstuhl zu landen, ehe man Alters wegen ohnehin seine Probleme mit dem Gehen hat? Du hast da doch sicher eine Statistik zu.
 
Dafür, dass Rheinmetall, Deutsche Bank und Blackrock Staatskonzerne sind, würde ich gerne mal Belege sehen. Und dein "sinnvoll zur Seite"-legen Konzept, dass ganz ohne Rückgriff auf die Finanzindustrie auskommt, solltest du auch mal näher auswalzen.

Versteh mich an der Stelle nicht falsch: Dass es ein Unding ist, wie auf Kosten der Steuerzahlerverschuldung die Vermögen einiger bereits sehr Priveligierter aufgebläht werden, habe ich hier schon ausführlich kritisiert, als du dich noch gar nicht zu Wort gemeldet hast. Aber daraus abzuleiten, den gesamten Staat von dem Ende her abzuschaffen, an dem wer wenigsten noch ein Bisschen was für Bedürftige tut, nur um den Konzernen freie Hand dabei zu geben, jeden einzeln komplett ohne (statt mit zu wenig) Grenzen und Kontrolle auszuquetschen, das geht genau in die falsche Richtung. Und abseits einer Abschaffung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, deren Fans du hier sehr offensichtlich nach dem Mund redest, wären alle Möglichkeiten, deine vorgeblichen Absichten umzusetzen, auch geeignet, um die Missstände direkt zu beheben und weitaus bessere Verhältnisse insgesamt zu schaffen. Anstatt nur einen Zustand, zu dem selbst deine euphemistischsten Formulierungen regelmäßig nur ein "dann kann man [auch]" ist.
 
Ihr seid kerngesund, habt einen Job und schürt permanent Vorurteile gegenüber Bürgergeld-Empfängern. Doch eines Tages betrifft es euch selbst: Ihr seid auf dem Weg zur Arbeit (zu Fuß, mit dem Fahrrad, Auto oder Motorrad) und habt einen Unfall—unabhängig davon, wer Schuld hat. Ihr könnt nie wieder laufen und seid für immer an den Rollstuhl gebunden. (Der Schlimmere Fall währe Bettlegrig).
Viele fühlen sich sehr sicher. Die tun so als wenn ihnen nie etwas passieren könnte.
 
Dafür, dass Rheinmetall, Deutsche Bank und Blackrock Staatskonzerne sind, würde ich gerne mal Belege sehen.
Staatsnah. Warum? Weil eine beachtliche Summe Staatsgeld genau da durch läuft. Der Staat besitzt sie nicht, aber sie sind doch aus verschiedenen Gründen staatsnah und diese Staatsnähe sorgt international dafür, dass solche Konzerne übermäßig von dem gedruckten Geld profitieren, während bei den meisten Bürgern inklusive Sozialhilfeempfängern nichts ankommt.
Und dein "sinnvoll zur Seite"-legen Konzept, dass ganz ohne Rückgriff auf die Finanzindustrie auskommt, solltest du auch mal näher auswalzen.
Wohneigentum würde mir da als erstes einfallen. Sicher geht das in Maßen nur durch die Finanzindustrie.
Versteh mich an der Stelle nicht falsch: Dass es ein Unding ist, wie auf Kosten der Steuerzahlerverschuldung die Vermögen einiger bereits sehr Priveligierter aufgebläht werden
Ich würde sagen, das ist in Teilen auch eine natürliche Entwicklung des Systems Kapitalismus auf Spielgeldbasis.
als du dich noch gar nicht zu Wort gemeldet hast.
Mit praktisch allen anderen Threadteilnehmern zu diskutieren ist zeitaufwändig, deshalb mache ich das nur gelegentlich für ein paar Tage und lasse euch dann wieder euren Frieden^^
Ich habe neben dem PCGH-Forum noch paar andere Interessen und Verpflichtungen, die nicht gerade zeitsparend sind.
Aber daraus abzuleiten, den gesamten Staat von dem Ende her abzuschaffen
Den ganzen? Nein, selbst die härtesten Libertären würden da wohl nicht mitgehen. Ich bin nur gegen übermäßige staatliche Beeinflussung und dagegen, dass durch Gelddruckerei die Inflation immer weiter angeschoben wird, stellvertretend für alle anderen Arbeitnehmer mein Geld, für das ich 39h/Woche arbeite, immer weniger wert ist und dass viele Arbeitnehmer unterm Strich wenn überhaupt nur wenige 100€ mehr haben als Empfänger staatlicher Transferleistungen.
Rechnerisch reduzieren unsere Steuern und Abgaben die Kaufkraft eines Arbeitnehmers um mehr als die Hälfte.
jeden einzeln komplett ohne (statt mit zu wenig) Grenzen und Kontrolle
Du weißt doch, ich bin für Grenzen und Kontrollen :ugly:
Viele fühlen sich sehr sicher. Die tun so als wenn ihnen nie etwas passieren könnte.
Haben sie etwa keinen Grund dazu? Ich dachte, Deutschland wäre so sicher.
 
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