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SammelthreadStellt sie vor, Eure (digitalen) Kameras
So, endlich kann ich auch mit dem Stativ ordentlich arbeiten, selbst bei Makro machts jetzt Spaß. Das Ganze besteht aus:
-Kugelkopf: Novoflex ClassicBall 3-II
-Arcakompatible Pano-Klemme: Sunwayfoto DDH-02i
-Kamera L-Winkel: RRS BD7100
-verdrehsichere Universalplatte: Sunwayfoto DPG-80D
Der alte Manfrotto Kopf ist jetzt Briefbeschwerer und wird vllt. verschenkt, wobei ich nicht weis wer das haben möchte.
Bei schweren Kombis kommt mein Benro C2980T an die Grenzen. Bei voll ausgefahrenen Beinen wird es doch etwas instabil. Dafür ist es einfach nicht gebaut. Da kam mir ein gebrauchtes Gitzo Systematik Serie 3, mit reichlich Zubehör, gerade recht. Das Teil spielt gegenüber dem Benro deutlich in einer anderen Liga. Stabilität und Verarbeitungsqualität sind einfach traumhaft. Dabei ist es etwa gleich schwer (leicht), wie das Benro.
Jetzt brauchte ich nur noch einen vernünftigen Kopf für die Tierfotografie. Ein Gimbal head (Affenschaukel) ist doch nicht so stabil, wie ich es gerne hätte und mir auch nicht flexibel genug. Bei einem Kugelkopf kippt mir die Kamera bei Schwenks zu leicht zur Seite ab. Ich finde es einfach lästig und zudem relativ schwierig, wenn ich mich, neben dem reinen Fotografieren, beim Schwenken auch noch um die gerade Ausrichtung der Kamera kümmern muss. Da blieb nur noch ein vernünftiger Videoneiger über. Ein Sachtler ist mir zu teuer und nachdem ich unter anderem diese Reviews gelesen hatte, Berlebach Pegasus und Radomir Jakubowski Naturfoto Camp » Blog ,
beschloss ich, mir so ein Teil einmal anzusehen. Also ging es zum Fotodealer meines Vertrauens zum Ausprobieren. Das Teil wurde sofort mit der 75mm Nivellierkugel (nicht vorrätig) bestellt. Mit Nivelliereinheit passt der Kopf optimal auf mein Gitzo, für das ich eine Videohalbschale habe. Durch das abklappen des Oberteils um 90°, sind auch Aufnahmen direkt über dem Boden möglich, was ich für die Makrofotografie extrem praktisch finde. Die Verarbeitungsqualität ist auf allerhöchstem Niveau und die Tragkraft extrem gut.
Am Wochenende kam der Kopf das erste Mal zum Einsatz und ich habe den Kauf nicht bereut. Die Friktion ist sehr gut und fein einstellbar und die Kamera- Objektivkombi bleibt auch ohne Anziehen der Feststellschraube in Position. Der Bedienkomfort ist vom Feinsten. Nach dem Stativaufbau kann der Kopf mit der Nivellierkugel sehr schnell und einfach in Waage gebracht werden. Bei den Feststellschrauben genügt ein leichtes Anziehen und alles sitzt bombenfest. Bei Schwenks läuft der Kopf butterweich und kann nicht zur Seite abkippen. Im Gegensatz zu den meisten herkömmlichen Kugelköpfen, erfolgt auch kein nerviger Versatz nach dem Feststellen. Für die Panoramafotografie kann der Kopf in der horizontalen Achse fixiert werden. Den beiliegenden Schwenkarm brauche ich nicht, für Filmaufnahmen ist der aber sicher praktisch. Als einzigen Nachteil empfinde ich das hohe Gewicht von ca. 1,7 kg inkl. Nivellierkugel, ein guter Gimbal head ist aber auch nicht leichter. Für mich ist dieser Kopf einfach die perfekte Wahl.
Hier einige Bilder vom Kopf mit der D300s+BG, Sigma 120-300 /2.8 und Sigma 2x Konverter:
Sehr schöne Kombination. Mit dem Stativ bist mir ein bisschen zuvorgekommen. Bei mir wirds auch auf ein Systematic rauslaufen, wahrscheinlich aufs 3542LS. Mal sehen ob ich ein schönes gebrauchtes finde oder ob ich einfach in Holland einkaufe, da kriegt man es ja förmlich nachgeschmissen.
Die Mission "Pimp The Camera" ist nun erfolgreich beendet worden! Die letzte Maßnahme (handgemachter Kameragurt) wurde angebracht und macht sich neben dem Handgriff, dem Soft Release Button, der Daumenhalterung und dem Echtglasschutz des Displays ziemlich gut. Wenn Männer erst einmal ein Spielzeug für sich entdeckt haben...
Nun endlich ist sie mein Die 5D MK3. Wenn ich überlege, erst vor einem Jahr wurde mir die 600D geschenkt inerhalb von eines Jahres hab ich 2 kameras zugelegt und endlich die 5D MK3.
Ja das kann auch sein aber nicht in meinem fall, Ich brauche kein CROP faktor und natürlich ISO Rauschen und Große Teles nutze ich auch nicht. da ich nur Menschen Fotografiere. das "länsgte" Tele was ich habe ist ein 70-200 2,8L IS USM II . Hatte mal meine 70D auf einem hochzeit dabei (als 2te body) bin enttäuscht. klar ich sehe in KB format einziges nachteil die linsen werden sehr teuer. Wenn man Gute ergebnisse erzielen will. Mein 70-200 ist so gut das ich manchmal weiß nicht Ob ich das bild mit Festbrenweite geschossen hab oder mit 70-200 Ich kann nur diese linse Empfehlen, die ist jedes cent wert.
Du warst enttäuscht - soso. Und wenn du aus der 200%-Ansicht herausgehst und dir einen Druck in normalem Abstand ansiehst? Kannst du dann überhaupt noch bestimmen, mit welchem Sensorformat ein Bild geschossen wurde? Ich wette mit dir, dass du bei einem korrekt belichteten ISO1600/3200-Bild keinen Unterschied zwischen µMFT und Kleinbild im DIN A3-Druck und angemessenem Betrachtungsabstand sehen wirst.
Du warst enttäuscht - soso. Und wenn du aus der 200%-Ansicht herausgehst und dir einen Druck in normalem Abstand ansiehst? Kannst du dann überhaupt noch bestimmen, mit welchem Sensorformat ein Bild geschossen wurde? Ich wette mit dir, dass du bei einem korrekt belichteten ISO1600/3200-Bild keinen Unterschied zwischen µMFT und Kleinbild im DIN A3-Druck und angemessenem Betrachtungsabstand sehen wirst.
Soll ich jetzt Lachen oder weinen ?! Und freistellen.?! Ich Verstehe nicht... Hab ich hier irgendwie Denn sensor "beleidigt" Die kameras sind gut aber halt nicht für mich und reichen mir nicht . Du fotografierst Sport, ich Fotografiere People. Ich brauche so viel Information in Bild wie möglich (Ps,Lr) und das geht halt mit eine KB kamera besser als mit einer APS-C. und du sagst ISO3200 mit APS-C sind OK. aber ehrlich nicht für mich !!! Jetzt gehe ich mit der MKIII bis ISO 6400 Ohne das ich es entrauschen Muss. Meine Gründe wißo ich die kamera gekauft habe. Bessere (schärfere) Abbildungsqualität, vor allem bei großen Auflösungen. Erheblich weniger Gesamtbildrauschen, bei ISO 100 quasi kaum zu erkennen.Vollformatkameras haben meist einen deutlich erweiterten Dynamikumfang bei der Belichtung. Geringere Beugungsunschärfe mit der gleichen Blendenzahl gegenüber Cropformat. Geringere, und dadurch meist schönere Hintergrundunschärfe (Bokeh)
Joa, was bringts wenn das Ohr schon wieder unscharf ist? Ich denke, dass die Bildagentur, die ich beliefere da etwas mehr nen Auge drauf hat und nicht ganz so Equipmentbesessen ist. Beleidigt hast du übrigens nichts - Ich arbeite teilweise mit was größerem als ner 5D3.
Und nochmal: Von den ach so üblen ISO3200 von APS-C wirst du im Druck nichts sehen. Das Druckraster wirkt wie ein Entrauschen. Diese Argumente kommen nur von Leuten, die mit der Nase am Bildschirm hängen. Beugungsunschärfe ist auch noch so ein Mythos, den Dynamikumfang musst du auch erstmal ausnutzen. Arbeite an deinem Bildinhalt, dann interessiert niemand mehr ein µ mehr Rauschen oder eine weitere Grauabstufung in den Schatten.
Nicht, dass es jetzt so rüber kommt: Ich habe nichts gegen Leute, die Menschen (was soll das Denglisch mit "People"?) fotografieren. Wohl aber gegen anscheinende Technikfanatiker mit Rechtschreibschwäche.
Bei mir durfte vor ca. 2 Wochen auch ein neues Spielzeug einziehen:
Hier mit dem Sigma 35mm 1.4 Art. Sorry, für die miese Qualität, aber mit der Casio-Exilim mag ich mit keine Mühe geben. Details und Bilder der Kamera gibts im Netz genug.
Zunächst einmal, weshalb die D810?
Meine D300s ist richtig schnell (8 fps), hat einen tollen Autofokus, einen hervorragenden Body usw. Ab ca. ISO 800 rauscht sie allerdings heftig. In der Tierfotografie brauche ich kurze Belichtungszeiten und hell ist es auch nicht immer. Oftmals hat es einfach nicht gereicht, für ein vernünftiges Foto.
Die D7000 kann es zwar etwas besser, liegt mir aber aufgrund der Bedienung nicht so und der Pufferspeicher ist auch zu klein.
Meine D700 kann das alles richtig gut. Sie hat ebenfalls den großen Body, ist sehr schnell, kann gut mit hoher ISO umgehen usw. Der FX-Sensor ist wirklich klasse und ich möchte von dem Format nicht mehr weg. Leider fehlt mir hier manchmal der "Verlängerungsfaktor" einer DX. Also schleppe ich neben dem schweren Tele auch oft noch 2 Kameras mit. Eine für die "Brennweite" und eine für die ISO.
Manchmal brauche ich aber beides, also gute ISO-Performance und mehr Brennweite, in einer Kamera. Die D810 ist die einzige Nikon, die mir das bietet. Durch die hohe Auflösung habe ich, selbst wenn ich das Bild auf DX-Format beschneide, immer noch ungefähr die Auflösung der D7000 (15,4Mpix). Also reichlich Reserven, wenn die Brennweite mal nicht reicht. Mit 5 fps (mit BG und 1,2 oder 1,5 Crop-Modus auch 6 fps) ist sie mir schnell genug und das "Drumherum" dieser Kamera ist ja auch nicht so übel.
Die 3 genannten Kameras (D300s, D7000, D700), 2 Objektive (Tamron 17-50 2.8 VC, Nikon 10-24 DX) und ein haufen Bargeld mussten leider ausziehen. Die Neue habe ich mir zusammen mit Speicherkarten und Ersatzakkus beim Fotodealer abgeholt, der BG ist bestellt. Mit dem 150 Euro Nikon-Gutschein, den es zur Zeit beim Kamerakauf gibt, relativiert sich auch der Preis dafür etwas.
Das Teil ist einfach traumhaft. Die 36Mpix Auflösung und die Schärfe der Kamera sind einfach fantastisch. Man kann in das Bild hineinzoomen und Details in einer Qualität entdecken, die ich so bisher nicht kannte. Der Sprung von den 12Mpix der D700 ist schon gewaltig. Allerdings erfordert die Kamera auch deutlich kürzere Verschlusszeiten, zumindest wenn man das Bild in entsprechender Auflösung betrachtet und kein Stativ nutzt. Kleinste Verwackler machen sich sehr schnell bemerkbar.
Fantastisch finde ich auch, was noch an Reserven in den Lichtern und vor allem, in den Tiefen der Bilder steckt. Die Belichtung kann, selbst bei relativ hoher ISO, um ca. 4 Blenden hochgezogen werden, ohne, dass es im Bild rauscht.
Der AF ist durch den neuen Prozessor angeblich etwas schneller und treffsicherer geworden, gefühlt ist er aber bisher etwa gleich dem, der D700. Mag sein, dass ich noch Verbesserungen bemerke, soviel war ich noch nicht los. Gut ist der AF aber allemal.
Die Bedienung ist wie gewohnt und nur in Kleinigkeiten verändert worden. Der Body liegt noch etwas besser in der Hand. Mit BG muss ich es noch testen.
Zum Glück gibt es die Kamera ohne Klappdisplay, Wifi und GPS. Ich finde es einfach überflüssig. Filmen kann sie aber, angeblich sogar ganz gut, es interessiert mich nur nicht.
Ach ja, richtig leise ist das Teil, kein Vergleich, zum Geklapper der D700.
Am Wichtigsten: Die Kamera macht einfach Spaß, viel Spaß.
Sehr schade finde ich, dass der Nikon Raw-Konverter, Capture NX-2, die Kamera nicht mehr unterstützt. Google hat wohl den Softwareentwickler aufgekauft und es gab Streit mit Nikon. Der neue Konverter (Capture NX-D) ist im Vergleich zu NX-2 ein Witz. Man kann global die wichtigsten Einstellungen anpassen und das wars. Bei NX-2 gab es unter anderem sehr gute Möglichkeiten, selektiv zu arbeiten.
Wenn Kamerainterne Einstellungen übernommen werden sollen, z.B. Aktiv D-Lighting oder die gespeicherten Picture-Styles, kommt man um NX-D nicht herum. Lightroom z.B. kann es nicht und Nikon wird die erfordelichen Daten auch nicht an Adobe geben. Die müssen weiterhin "schätzen".
Ich versuche also jetzt zwangsweise, mich mit Lightroom anzufreunden. So ganz zufrieden bin ich noch nicht mit den Ergebnissen, aber es wird besser. Vorteilhaft finde ich, dass z.B. stürzende Linien bei LR sehr einfach korrigiert werden können. NX-2 konnte das nicht. Das Nachschärfen beim Export finde ich bei LR völlig daneben. Es gibt nur die drei Voreinstellungen schwach, normal, stark. Selbst die Einstellung "schwach", ist mir schon zu stark. Jetzt wird das Bild also als Tiff oder jpg ungeschärft exportiert und in NX-2 noch einmal zum Schärfen geöffnet. Hier kann die Schärfe sehr dosiert, passend für die Ausgabegröße, angepasst werden.
Hier mal ein Screenshot aus LR und das (vorläufige) Ergebnis. Ich wollte mal testen, was man aus der Kamera mit LR noch rausholen kann: