Special SteamOS: So läuft das Gaming-Betriebssystem auf jedem PC

Das große Manko an SteamOS ist, dass der Unterbau oft älter ist. Dann wurde sehr viel am Kernel gemacht, um für Spiele optimiert zu sein. Man kann sich keinen Desktop wie bei anderen Distries aussuchen. Bedeutet letztendlich man kann nicht wirklich was außer Spiele damit machen.

Habe schon oft drüber nachgedacht meine Zocker-VM Windows 11 durch eine VM mit SteamOS zu ersetzen. Bisher nur zu faul zum ausprobieren gewesen.

Und sind wir mal ehrlich, wenn man mit dem System NUR zockt und vielleicht sogar kein Startmenü mehr braucht, weil Launcher, dann ist Windows 11 ein richtig gutes OS. Ich hab auf meinen Blechen seit 15 Jahren nur noch Linux, dass ich mal sowas sage ^^
 
ChatGPT ist hier wirklich ein gutes Werkzeug was Linux angeht. Dauert aber trotzdem wenn man nicht nur Befehle ausführen sondern auch verstehen möchte :)

Fun Fact: Ganz am Anfang war Linus' Projekt tatsächlich als einfacher Terminal-Emulator für Minix gedacht. Aus dem dafür geschriebenen Unterbau (Speicherverwaltung, Treiber, Syscalls usw.) ist dann Schritt für Schritt der Linux-Kernel geworden.

Linux ist einfach ein faszinierendes System, und es ist schon verrückt, was daraus geworden ist. Alle reden über KI, aber ohne Linux würde in Rechenzentren und Clouds praktisch nichts laufen - vom kleinen Rootserver bis zu großen GPU- und KI-Clustern. Selbst Nvidia ist mit seinen Treibern und CUDA-Stacks voll auf Linux angewiesen.
 
Ja das weiß ich.
Ebenso das es nie den Sinn der Riesen Verbreitung oder kommerziellen Nutzung hatte bzw hat und daher dieser Windows - Linux Kleinkrieg eh unsinnig ist :D

Völlig unterschiedliche Ansätze und Zielgruppen. Wobei sich letzteres ja durchaus immer mehr vermischt.

Ich weiß ehrlich gesagt auch gar nicht ob ich möchte das sich Linux immer mehr verbreitet für den Normal User. Klar bitte soweit das kein Spiele dev mehr umhin kommt - aber bitte auch nicht so eine Riesen Verbreitung das es Windows verdrängt.

Umso verbreiteter ein System ist, umso interessanter wird es für alle möglichen negativen Einflüsse. Sei es Viren, Firmen, Hacker oder was auch immer. Nur eine Frage der Zeit bis da irgendwelche Methoden entwickelt werden wenn es nur interessant genug ist. OpenSource ist da auch kein Heilmittel für alles - im Zweifel reicht ja schon die Zeit von „es gibt da etwas“ bis hin zum: „wir haben es entdeckt“.
 
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Fun Fact: Ganz am Anfang war Linus' Projekt tatsächlich als einfacher Terminal-Emulator für Minix gedacht. Aus dem dafür geschriebenen Unterbau (Speicherverwaltung, Treiber, Syscalls usw.) ist dann Schritt für Schritt der Linux-Kernel geworden.

Linux ist einfach ein faszinierendes System, und es ist schon verrückt, was daraus geworden ist. Alle reden über KI, aber ohne Linux würde in Rechenzentren und Clouds praktisch nichts laufen - vom kleinen Rootserver bis zu großen GPU- und KI-Clustern. Selbst Nvidia ist mit seinen Treibern und CUDA-Stacks voll auf Linux angewiesen.
Ja, es gibt da so ein Zitat von ihm, dass er Linux für den Desktop entwickelt hat - und es ist die einzige Plattform wo es sich noch nicht durchgesetzt hat :D
 
Kleiner Tip bei der Gelegenheit für Linux-Einsteiger: egal welche Distribution man hat, man muss nicht das mitgelieferte Desktop Environment nehmen. KDE Plasma ist sehr hübsch und modern, wenn man aber die Ressourcen fürs Zocken maximieren will (oder ein schwaches altes System hat) dann kann man auch einfach eine leichtgewichtige Alternative wie xfce benutzen. Gerade wenn das Desktop Environment eh nur dafür da ist um Steam zu benutzen und ein Spiel zu starten sind die freien Systemressourcen da bestimmt besser angelegt. ;)
 
Also ich bin von Bazzite OS im Handheld Gaming absolut überzeugt und begeistert 😃✅

Einfache und Idiotensichere Installation 🤣🙏 Ich hab's auch geschafft 😏

In Verbindung mit dem HHD (Handhelddeamon) Tool, was standardmäßig mit installiert wird, absolut fabelhaft auf dem Lenovo Legion Go 2 💯🍀
 
Es wird nirgendwo darauf hingewiesen, dass für einen PC am TV kein voller HDMI 2.1 Service geboten wird, da Linux und das HDMI Forum nicht grün miteinander sind.

Probleme über Probleme mit dem gängigen Anschlussformat im heimischen Wohnzimmer Setup.

Für einen Handheld mag das auch gal sein, aber nicht für einen Mini PC o.d. 🫠
Solche Problemchen sind leider gängig unter Linux, meistens trifft es Kopierschutzmechanismen die nach dem Prinzip "security by obscurity" funktionieren.

Der eigentlich Skandal ist hier aber, dass das HDMI Forum erst mit Abstand die meisten Gebüren für die Nutzung des Standards erhebt, und dann trotzdem selbst die Basisspezifikationen unter Verschluss hält, und damit den Herstellern defacto das Bereitsstellen von Open-Source Treibern verbietet.
Runterladen, starten, Anleitung aufschlagen und erstmal 10 Stunden lang beschäftigt sein. Linux halt.. einfach und sexy. Ich versteh auch nicht wieso die Leute nicht alle von Windows wechseln wollen...
Liegt halt daran, dass man hier versucht ein Image zu installieren dass eigentlich nicht für die breite Computer Hardware gedacht ist. Wenn du versuchst ein W11 Recovery Image einer Dell Workstation auf völlig anderer Hardware zu installieren, wirst du auf ähnliche Probleme stoßen.

Die grafischen Installer von "Mainstream" Linux Distros wie Ubunutu, Fedora, Alma etc. sind natürlich deutlich einfacher, in der Regel kann man einfach die Standardoptionen wählen, stetig "next" clicken und hat dann ein funktionierendes Betriebssytem.

Aber dann hat man halt kein SteamOS. Von daher hoffe ich mal, dass Valve sich irgendwann mal die Mühe macht ein offizielles Image mit Installer bereitzustellen.
 
Ich weiß ehrlich gesagt auch gar nicht ob ich möchte das sich Linux immer mehr verbreitet für den Normal User. Klar bitte soweit das kein Spiele dev mehr umhin kommt - aber bitte auch nicht so eine Riesen Verbreitung das es Windows verdrängt.
Windows hat im klassischen Desktop- und Business-Bereich so viel "Altlast" und Infrastruktur hinter sich, das bleibt uns noch sehr lange erhalten. Aber Linux/SteamOS wird weiter wachsen, während Windows eher stagniert.

Was Sicherheit angeht, ist Valve mit SteamOS eigentlich ziemlich gut aufgestellt: Das System ist immutable, also in sich relativ schwer kaputtzukonfigurieren, Updates kommen zentral und einheitlich. Anwendungen kommen weitgehend über Flatpak bzw. ähnliche Mechanismen, was zusätzliche Isolation und reproduzierbare Builds bringt, statt dass sich jeder Installer tief ins System graben darf wie unter einem typischen Windows-Setup (von den AC-Level-Rootkits rede ich erst gar nicht).

Der Haken ist: Viele Angriffe heute sind sowieso schon weitgehend OS-agnostisch - sie laufen über den Browser, über Skripte und Frameworks (JavaScript/Node.js, Electron, Add-ons, u.s.w.). Da ist es oft schon egal, ob darunter Linux oder Windows läuft.
Aber dann hat man halt kein SteamOS. Von daher hoffe ich mal, dass Valve sich irgendwann mal die Mühe macht ein offizielles Image mit Installer bereitzustellen.
Das würde ich zwar begrüßen, aber es wäre kein Ersatz für Desktop-Systeme. Das Problem ist, dass Du schon "Experte" sein musst, um SteamOS anzupassen. Und wenn Du z.B. einen Rechner mit einer Nvidia GPU hast, hast Du dafür erstmal keinen Treiber im System. Man kann das nachrüsten. Das ist aber bei einem immutable Linux mit erheblich mehr Aufwand verbunden und viele Leute werden das nicht hinbekommen. Und die, die es schaffen, schaffen das auch schon jetzt. Daher denke ich, hat das Thema bei Valve keine besonders große Priorität.
 
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Das würde ich zwar begrüßen, aber es wäre kein Ersatz für Desktop-Systeme. Das Problem ist, dass Du schon "Experte" sein musst, um SteamOS anzupassen. Und wenn Du z.B. einen Rechner mit einer Nvidia GPU hast, hast Du dafür erstmal keinen Treiber im System. Man kann das nachrüsten. Das ist aber bei einem immutable Linux mit erheblich mehr Aufwand verbunden und viele Leute werden das nicht hinbekommen. Und die, die es schaffen, schaffen das auch schon jetzt. Daher denke ich, hat das Thema bei Valve keine besonders große Priorität.
Nein. Das Treiberproblem liegt doch gerade daran, dass SteamOS im Moment keinen Installer hat, sondern nur Recovery Images für fixe Hardwarekonfigurationen.

Ein echter Installer würde natürlich bei der Installation feststellen welche Hardware vorhanden ist, und dann die richtigen Treiber installieren. Das ist auch auf quasi allen Distros mit grafischem Installer Standard, ein Ubuntu z.B. installiert einfach direkt den nVidia Treiber ohne dass der User was machen muss.

Ich nehme mal an, dass das auch der Grund ist warum Valve bis dato noch kein offizielles Image bereitgestellt hat: Es macht Arbeit. Ein Installer, der auf (fast) jeder Hardware ohne zusätzlichen Userinput ein gut funktionierendes System erzeugt ist keine Trivialität. Ubuntu & Co. schaffen das, weil sie eine Armee von Enthusiasten haben, die Zeit aufwenden um neue oder exotische Hardware einzupflegen. Für eine Firma wie Valve würde das erheblichen Aufwand bedeuten.
 
Kleiner Tip bei der Gelegenheit für Linux-Einsteiger: egal welche Distribution man hat, man muss nicht das mitgelieferte Desktop Environment nehmen. KDE Plasma ist sehr hübsch und modern, wenn man aber die Ressourcen fürs Zocken maximieren will (oder ein schwaches altes System hat) dann kann man auch einfach eine leichtgewichtige Alternative wie xfce benutzen. Gerade wenn das Desktop Environment eh nur dafür da ist um Steam zu benutzen und ein Spiel zu starten sind die freien Systemressourcen da bestimmt besser angelegt. ;)
Ich hatte vor einigen Monaten mal versucht ein bisschen zu benchmarken welches DE am besten performed - und hatte das Gefühl dass die bekanntesten sich wenig schenken. Vielleicht ist KDE und XFCE ein Ticken besser als Gnome etc. Wieder auf die Gefahr hin als Bazzite Hasser angesehen zu werden: Die SteamOS Oberfläche scheint mir schon einen Unterschied zu machen, die hat bei mir nachweislich einen negativen Impact. Irgendwie scheint die relativ viel Ressourcen zu brauchen. Vielleicht kennt ihr es vom Steam Deck: Die Oberfläche ist schön, aber ziemlich laggy
Nein. Das Treiberproblem liegt doch gerade daran, dass SteamOS im Moment keinen Installer hat, sondern nur Recovery Images für fixe Hardwarekonfigurationen.

Ein echter Installer würde natürlich bei der Installation feststellen welche Hardware vorhanden ist, und dann die richtigen Treiber installieren. Das ist auch auf quasi allen Distros mit grafischem Installer Standard, ein Ubuntu z.B. installiert einfach direkt den nVidia Treiber ohne dass der User was machen muss.

Ich nehme mal an, dass das auch der Grund ist warum Valve bis dato noch kein offizielles Image bereitgestellt hat: Es macht Arbeit. Ein Installer, der auf (fast) jeder Hardware ohne zusätzlichen Userinput ein gut funktionierendes System erzeugt ist keine Trivialität. Ubuntu & Co. schaffen das, weil sie eine Armee von Enthusiasten haben, die Zeit aufwenden um neue oder exotische Hardware einzupflegen. Für eine Firma wie Valve würde das erheblichen Aufwand bedeuten.
Ich glaube der Aufwand für einen Installer hält sich in Grenzen, sonst würden wir ja nicht gefühlt alle 3 Tage eine neue Distro sehen. Aber ich denke sie wollen nur ganz bestimmte Systeme/Hardware offiziell supporten, weil damit ja auch eine Erwartungshaltung einhergeht
 
Nein. Das Treiberproblem liegt doch gerade daran, dass SteamOS im Moment keinen Installer hat, sondern nur Recovery Images für fixe Hardwarekonfigurationen.

Ein echter Installer würde natürlich bei der Installation feststellen welche Hardware vorhanden ist, und dann die richtigen Treiber installieren. Das ist auch auf quasi allen Distros mit grafischem Installer Standard, ein Ubuntu z.B. installiert einfach direkt den nVidia Treiber ohne dass der User was machen muss.

Der Vergleich mit Ubuntu passt hier technisch einfach nicht, weil SteamOS ein immutable System ist. Bei Ubuntu wählt der Installer je nach erkannter Hardware einfach andere Pakete aus (z. B. nvidia-driver-xyz). Das System ist voll beschreibbar und man kann alles einfach austauschen. SteamOS dagegen besteht aus einem schreibgeschützten System-Image, das als Ganzes aktualisiert wird; Valve testet jeweils einen ganz bestimmten Kernel/Mesa/Treiber-Stack gegen eine eng definierte Hardwarebasis (Deck/Machine/Frame). Ein "richtiger" SteamOS-Installer müsste also nicht nur ein bisschen Hardware scannen und Pakete auswählen, sondern im Hintergrund mehrere vorgebaute, immutable Images pflegen (z. B. AMD-Variante, Nvidia-Variante, vielleicht Laptop/Hybrid-GPU), beim Install die passende Variante auswählen, zusätzliche Firmware/Module einbinden und dann trotzdem sicherstellen, dass künftige Image-Updates auf dieser zusammengeklickten Kombination zuverlässig laufen. Das ist ein völlig anderer Aufwand als bei einer klassischen Distro. De facto müsste Valve ein generisches, hardwarebreites aber gerätespezifisches-OS aufziehen. Das bedeutet eine Image-Matrix und deutlich mehr QA - und mir ist kein derzeit immutable-Desktop-System bekannt, das so etwas anbietet.

Projekte wie Bazzite plus die dahinterstehende Community sind für generische PC-Installationen aktuell die beste Lösung. Etwas Breiteres und Flexibleres wird Valve selbst vermutlich nicht anbieten.

Anderes Beispiel: LineageOS für Smartphones. Auch dort gibt es viele einzelne, gerätespezifische Builds, aber keinen klassischen Installer, der "einfach so" auf jedes beliebige Gerät losgelassen werden kann. Technisch wäre so etwas zwar nicht völlig unmöglich, aber der Aufwand und die Fehleranfälligkeit wären enorm.

An diesem Missverständnis (im wahrsten Sinne des Wortes) sieht man ganz gut, wie irreführend der Marketingspruch "Es ist ein PC" in der Praxis sein kann: Er beruhigt zwar die PC-Community, verschleiert aber, dass Valve mit SteamOS eigentlich eine eigene Geräteklasse und ein geschlossenes Ökosystem aufbaut.
 
Man kann sich keinen Desktop wie bei anderen Distries aussuchen.
Das ist doch einer der wesentlichen Punkte der doch bei Linux angeblich so stört.
Und sind wir mal ehrlich, wenn man mit dem System NUR zockt und vielleicht sogar kein Startmenü mehr braucht, weil Launcher, dann ist Windows 11 ein richtig gutes OS
Wenn mal mal ehrlich ist ist Dein oben angesprochener Punkt von nur einem installierten Desktop welchen man sich nicht aussuchen kann , völlig hinfällig.
Screensaver scheinen unter Linux nicht so ein Thema. :)
Wenn Du einen benötigst installierte halt einen.
 
Wenn Du einen benötigst installierte halt einen
Das sagst du so ...
Schon gemacht? Kannst du mir einen empfehlen?

Ich fand's nicht so einfach, wie in Win10 einfach "Mystify" (den liebe ich auf meinem OLED) zu aktivieren.

Hatte einen laufen, aber da musste ich erst ein Extraprogramm starten, worin der Screensaver enthalten war. Der ging nicht automatisch los, von der Umgebung, wo ich war.

Es war aber auch mein erster Versuch.
Mal schauen, wie ich da was mit Bazzite hinfriemeln kann. :)
 
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