News Steam Machine: Vulkan 1.4 zertifiziert - Release rückt näher

Was ich nicht ganz verstehe, ist was die Steam Machine so attraktiv für die Menschen macht.

Sie ist nicht besonders stark, sie kann eigentlich nichts was ein selbstgebauter PC, mit Bazzite oder SteamOS, im MicroATX-Gehäuse nicht auch kann. Dazu kommt, dass sie sehr wahrscheinlich nicht wirklich günstiger als ein Eigenbau ist. Valve hat selbst bestätigt, dass die Preisgestaltung vergleichbar mit einem PC mit ähnlichen Specs sein wird.

Ich gehe außerdem einfach mal davon aus, dass ein relevanter Teil der Leute, die sich für so ein Gerät interessieren, bereits einen PC besitzt, der es mit der Leistung einer Steam Machine aufnehmen kann.
Wäre dann nicht eine Lösung à la Moonlight/Apollo die bessere und günstigere Option für genau diese Menschen?

Ich würde mich über ernstes Feedback freuen.
Es richtet sich eben nicht an High End Gamer, sondern "Couch Gamer". Ein einfaches, kompaktes System das einfach funktioniert. Wie eine Konsole, nur eben mit Steam Spielen, d.h. für viele Leute eine bereits bestehende, oft günstig erworbene Bibliothek.

Was die Leistung anbelangt finde ich, hat man in letzter Zeit klar gesehen dass Valve hier auf das Gaspedal beim Upscaling drückt (FSR 4), das soll wohl auch ordentliche Qualität auf den Bildschirm zaubern. Wie gesagt: Publikum sind eher Casual Gamer / Konsoleros, da passt das schon

Bezüglich in House streaming: Eigentlich eine super Idee, ich mache es auch mit einem Mini PC und Sunshine/Moonlight. Leider hat es aber nie 100% zufriedenstellend funktioniert (außer über LAN statt WLAN): Man hat immer Latenz Spikes oder Aussetzer im Stream. Und auch mit sehr hoher Bitrate ist das Bild eher meh-meh (Kompressionsartefakte in dunklen Bildbereichen), da kann man genauso gut lokal rendern und upscalen, so meine Erfahrung...

Wenn du Tipps hast das Streaming zu verbessern aber gerne her damit :-D
 
@BlackyRay Wenn dein Bekannter zufällig Ikea Regale hat, diese 2x2 und 2x4 Dinger, zeige ihm mal das ThermalTake V21 Gehäuse. Passt rein zufällig mit etwas Luft exakt da rein, hat reichlich Luft und verwende ich seit 10 Jahren für z.B. RTX 3070, RX 9070 XT. Damals noch i7 4th Gen und heute Ryzen 7 5800X. Alles sehr kühl und fast nicht wahrzunehmen im stillen Raum.

Das tarnt sich dann optimal im Raum :ugly:Amazon hatte noch das passende 10 Meter HDMI mit passivem Verstärker sodass ich entweder FHD 120Hz oder 4K mit 60Hz nutzen kann und der PC neben dem Sofa steht. :daumen:
Er hat seinen Mini PC offen am Tisch stehen.... Also verglichen damit kann es in egal welchem Regal nur schlechter werden....
Deutlich besseres Produkt als Switch 2. Wird sich aber leider nicht ansatzweise so gut verkaufen. Manchmal braucht es nur einen Namen um Schrott zu verkaufen.
Wobei die Switch alles andere als Schrott ist. Für die Große und den Stromverbrauch ist die Switch ein beeindruckendes Gerät.
 
Sehr gut, die Quasikonsole von einer PC Softwarebibliothek schlägt hier eine Brücke, die ungünstigerweise wohl auch die XBox gerne bedienen will. Eine Gamingsphäre (z.B. im Wohnzimmer), welche allerlei Vorteile vereint.

Jetzt hoffen wir auf mehr Konkurrenz (mehr Markt(möglichkeiten), wenn wir bei all den Konzernen von Markt sprechen mögen, vor allem wenn unsere Kartellhansel aus Übersee herumwerken, hierzulande spricht man da ja eher von Pfusch am Bau.

Was ich blöde fände, wäre ein Steamkonsole, die der XBox das Leben schwer macht und diese dann sogar absägt, dabei selbst untergeht, während Sony sich den Ast ablacht. Jetzt schau ma mal. Nintendo ist ja von dererlei Treiben eher total unbeeindruckt.

Ich finde es gut, wenn da mehr Konsolen bzw. tragbare Geräte den Markt aufbrechen. Das bringt Schwung und Innovation in den Laden und das ist gut für den Kunden.
 
Es richtet sich eben nicht an High End Gamer, sondern "Couch Gamer". Ein einfaches, kompaktes System das einfach funktioniert. Wie eine Konsole, nur eben mit Steam Spielen, d.h. für viele Leute eine bereits bestehende, oft günstig erworbene Bibliothek.

Was die Leistung anbelangt finde ich, hat man in letzter Zeit klar gesehen dass Valve hier auf das Gaspedal beim Upscaling drückt (FSR 4), das soll wohl auch ordentliche Qualität auf den Bildschirm zaubern. Wie gesagt: Publikum sind eher Casual Gamer / Konsoleros, da passt das schon

Bezüglich in House streaming: Eigentlich eine super Idee, ich mache es auch mit einem Mini PC und Sunshine/Moonlight. Leider hat es aber nie 100% zufriedenstellend funktioniert (außer über LAN statt WLAN): Man hat immer Latenz Spikes oder Aussetzer im Stream. Und auch mit sehr hoher Bitrate ist das Bild eher meh-meh (Kompressionsartefakte in dunklen Bildbereichen), da kann man genauso gut lokal rendern und upscalen, so meine Erfahrung...

Wenn du Tipps hast das Streaming zu verbessern aber gerne her damit :-D
Ich würde mich selbst als beides bezeichnen, einerseits jemand mit einem gewissen Anspruch, aber nicht um jeden Preis und andererseits bin ich mittlerweile auch ein Couch-Gamer. Wenn man es sich einfach machen will und das nötige Kleingeld hat, kann ich das absolut nachvollziehen. Mich persönlich stört aber das Preis-Leistungs-Verhältnis, und das sieht bei der Steam Machine nicht gut aus. Da stellt sich mir schon die Frage, ob Valves Strategie wirklich aufgeht und ob es in Zeiten wie diesen tatsächlich so viele gemütliche Gamer gibt, die dafür auch noch das nötige Geld locker haben.

Zu deiner Frage, kurz mein Setup:
Als Host für Apollo läuft mein Gaming-PC mit einem AMD Ryzen 7 5800X3D, 64 GB DDR4-3600-RAM und einer RTX 4080 Super, alles per LAN angebunden. Als Client nutze ich mein Lenovo ThinkPad E14 Gen 7 mit AMD-Prozessor, angeschlossen an meinem TCL-Fernseher über einen Ugreen USB-C-auf-HDMI-Adapter. Den brauchte ich, weil ich über die normalen Anschlüsse des Notebooks wegen der limitierten Datenrate kein 10-Bit-Signal mit 120 Hz und HDR hinbekommen habe. Das Notebook läuft über WLAN 6, verbunden mit einem Fritz!Repeater im LAN-Bridge-Modus (Luftlinie etwa 50 cm und eine Wand dazwischen). Ich hatte schlicht keine Lust, noch ein Loch zu bohren. :P

In Moonlight habe ich 4K bei 120 Hz, 150 Mbit/s Bitrate, HDR und AV1 als Codec eingestellt. VSync ist deaktiviert, um die Latenz gering zu halten. In Apollo selbst habe ich nicht viel verändert: Encoding-Preset P2, Virtual Display aktiviert und NVEnc erzwungen.

Ja, ich sehe Kompressionsartefakte aber wirklich nicht störend. Im Vergleich zu GeForce Now ist meine Lösung subjektiv sogar besser, und Spikes hatte ich bisher keine, trotz WLAN. Ich habe hier auch eine PS5 Pro und spiele gerade hauptsächlich Crimson Desert und im direkten Vergleich zur PS5-Version finde ich die Stream Variante qualitativ abseits der leichten Artefakte sogar überlegen. Mehr Frames, Ray Reconstruction, fast alles auf Anschlag das macht schon einiges her. Gleiches gilt für Forza Horizon 6, das sieht ebenfalls sehr gut aus, sichtbar besser als über GeForce Now.

Natürlich habe ich beides auch direkt am PC auf meinem OLED gespielt und klar, das ist einen Tick schärfer und ohne Artefakte. Aber dafür ohne den Komfort, auf der Couch zu liegen. Für mich ist das kein Vergleich.

Ich hoffe, ich konnte dir mit dieser Einsicht weiterhelfen.
 
Es gibt eine Möglichkeit, VRAM einzusparen. Dieses Feature ist aber auch in den SteamOS-Updates.
Erinnert mich ein bisschen auf die Hoffnung der "Wundertreiber" bei früheren AMD Grafikkarten.
Da eine AMD Karte im System steckt, wirken die 8 GB sogar noch etwas weniger als bei einer Nvidia Karte. Im Optimum holt SteamOS 0,5 GB raus aber mehr auch nicht.
Ein Freund hat erst letztens so ne Mini PC gebaut.... Tja ist ein Düsenjet unter den PCs von der Lautstärke her.... Im Gegensatz dazu soll die Steammachine flüsterleise sein.....
Eine Steam Machine ist sicherlich nochmal eine Nummer leiser aber in dem Gehäuse habe ich ne 4070 ti (12 GB) mit Standardeinstellungen und einen Ryzen 5900X drin. Den Ryzen mit Luftkühler auf 95 Watt TDP. Das Lauteste ist bei dem Teil meist noch das Netzteil, welches anscheinend keinen guten Lüfter hat. Rechts dazu eine Xbox Series X. Die Steam Machine ist natürlich noch leiser und kleiner aber so ein kleiner PC muss nicht laut sein. Hatte aber auch schon mal einen Mini-Pc als Düsenjet gebastelt. Da kommt es sehr stark auf das Gehäuse an.
 

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Juckt mich nicht, da ich schon einen PC und Konsolen habe ^^ Aber für alle, die daran interessiert sind, ist das Teil schon gut. Nur finde ich persönlich die Hardware zu schwach für meine Bedürfnisse, aber zu einem Steam OS würde ich auch nicht nein sagen. ;)
8 GB VRAM reichen nicht mal mehr als Wohnzimmer Pc.
Geil, ich bin mal gespannt, was die dafür haben wollen. Ich gehe stark davon aus, dass die Maschine so viel kosten wird wie die PS5 Pro.
 
Eine Konsole die echte PC Games so einfach wie eine Playstation abspielen kann ist momentan ein Alleinstellungsmerkmal und wird sicher mehr als genug Käufer finden. Ob der Speicher in HD Auflösung Probleme macht wird sich zeigen. Nicht vergessen das die Zielgruppe der Konsolenspieler weniger anspruchsvoll ist. Auf dem TV fallen viele Sachen auch gar nicht auf, die auf einem höherwertigen Monitor stören.

Desweiteren verschafft das Betriebssystem der SteamBox ungeahnte Möglichkeiten, welche jede andere Konsole weit hinter sich lässt.

Bin am überlegen mir das Teil als zweit PC zu holen.
 
Ich denke die erste Steam Machine ergibt eigentlich nur Sinn als Testversuch.
Man könnte praktisch sofort, aber realistisch wenn Rdna 5 näher kommt, einen Custom-Chip oder einen dann passenden von der Stange für die erset richtige Version nehmen und vom Prinzip her würde doch jeder Pc-Gamer der seine Konsolenfreunde rüberholen will, sagen, dass sie sich so n Ding kaufen sollen.
Wenn einfach alles preislich steigt und die Konsolen nicht nächste Gen plötzlich PC wieder vom value komplett überholt, was nicht passieren wird solange Exklusivtitel nicht wesentlich an Qualität gewinnen und Konsolen nicht massiv subventioniert werden, dann wird eine einfach leistungsstärkere Version der Steam Machine eine Institution werden.

Der Pc und das Internet scheinen ja eventuell auf eine unfreiere Zukunft zuzusteuern, aber wenn man schon den Schatten eines Overlords suchen muss um gut zu leben, dann wird Steam sich da durchsetzen mit einer einfach weniger missbräuchlichen Strategie und Identität im Gegensatz zu den Anderen, das Einzige was meiner Meinung noch fehlt ist bessere Organisition der Talente von Entwicklern. Mehr Leistungsprinzipien und Kunstanspruch durch gezielte Förderung und Einsetzen von wirklich talentierten Menschen. Wenn das jemand 5 Jahre gut macht, würden wir in den Anfang einer anderen Ära von Spielen kommen.

Das Problem ist wirklich dieser Kapitalsfetisch in der Kunst, man kann potenziell nem Solodeveloper 50 oder 100k geben und möglicherweise verdient man 10 Millionen plus, aber man muss denjenigen erkennen können der es wert ist und ein Unterstützungssystem anbieten, was wirklich kompetent und ausgestattet ist.
So kleine Summen liegen eigentlich völlig auf der Straße im Venture Capital.
Es gibt einfach nur keine wesentlichen Institutionen die relevante private Mittel mit gesellschaflichem Interesse verbinden, außer Sony, Microsoft und Nintendo und die ganzen Indie-Publisher mit viel weniger Budget.
Die Big 3 sind allerdings echt mies geworden im Talent bewahren oder befähigen,
da sie das Ganze nicht als Beitrag zur Kultur sondern als Raumvermietung an Kulturschaffende sehen, die für sie arbeiten.

Naja, kleine Abschweifung, ich wollte nur mal herausarbeiten, dass ich den 3 Playern nicht viel zutraue und selbst wenn der Raum für große Titel wenn nicht durch sie einfach gar nicht mehr gefüllt werden könnte erstmal, zumindest nicht echt, gehört die Zukunft des Kleinkleins in einem schöneren Raum weiterhin dem PC-Gaming und damit der normale Mensch dazu.
Dieses Produkt wird ein sehr effizientes Lernprodukt und die nächste clevere Iteration wird alles wegrocken.
 
Ich würde mich selbst als beides bezeichnen, einerseits jemand mit einem gewissen Anspruch, aber nicht um jeden Preis und andererseits bin ich mittlerweile auch ein Couch-Gamer. Wenn man es sich einfach machen will und das nötige Kleingeld hat, kann ich das absolut nachvollziehen. Mich persönlich stört aber das Preis-Leistungs-Verhältnis, und das sieht bei der Steam Machine nicht gut aus. Da stellt sich mir schon die Frage, ob Valves Strategie wirklich aufgeht und ob es in Zeiten wie diesen tatsächlich so viele gemütliche Gamer gibt, die dafür auch noch das nötige Geld locker haben.

Zu deiner Frage, kurz mein Setup:
Als Host für Apollo läuft mein Gaming-PC mit einem AMD Ryzen 7 5800X3D, 64 GB DDR4-3600-RAM und einer RTX 4080 Super, alles per LAN angebunden. Als Client nutze ich mein Lenovo ThinkPad E14 Gen 7 mit AMD-Prozessor, angeschlossen an meinem TCL-Fernseher über einen Ugreen USB-C-auf-HDMI-Adapter. Den brauchte ich, weil ich über die normalen Anschlüsse des Notebooks wegen der limitierten Datenrate kein 10-Bit-Signal mit 120 Hz und HDR hinbekommen habe. Das Notebook läuft über WLAN 6, verbunden mit einem Fritz!Repeater im LAN-Bridge-Modus (Luftlinie etwa 50 cm und eine Wand dazwischen). Ich hatte schlicht keine Lust, noch ein Loch zu bohren. :P

In Moonlight habe ich 4K bei 120 Hz, 150 Mbit/s Bitrate, HDR und AV1 als Codec eingestellt. VSync ist deaktiviert, um die Latenz gering zu halten. In Apollo selbst habe ich nicht viel verändert: Encoding-Preset P2, Virtual Display aktiviert und NVEnc erzwungen.

Ja, ich sehe Kompressionsartefakte aber wirklich nicht störend. Im Vergleich zu GeForce Now ist meine Lösung subjektiv sogar besser, und Spikes hatte ich bisher keine, trotz WLAN. Ich habe hier auch eine PS5 Pro und spiele gerade hauptsächlich Crimson Desert und im direkten Vergleich zur PS5-Version finde ich die Stream Variante qualitativ abseits der leichten Artefakte sogar überlegen. Mehr Frames, Ray Reconstruction, fast alles auf Anschlag das macht schon einiges her. Gleiches gilt für Forza Horizon 6, das sieht ebenfalls sehr gut aus, sichtbar besser als über GeForce Now.

Natürlich habe ich beides auch direkt am PC auf meinem OLED gespielt und klar, das ist einen Tick schärfer und ohne Artefakte. Aber dafür ohne den Komfort, auf der Couch zu liegen. Für mich ist das kein Vergleich.

Ich hoffe, ich konnte dir mit dieser Einsicht weiterhelfen.
Vielen Dank schon mal für dein Setup!

Ich denke deine Strategie ist dann auf jeden Fall die richtige. Wer schon einen starken PC hat braucht keine extra Konsole sondern nur einen hinreichend starken Client.

Bei mir ist es nur ein GMKTec Mini PC mit einem älteren Ryzen (und mit einem WiFi 7 Modul upgegraded). Was die Unterbrechungen auslöst hab ich leider noch nicht rausgefunden aber ich vermute es liegt am Client (z.b. WiFi Scanning) oder am Router (Empfang, Energiesparmodus etc)

Nicht zu unterschätzen ist auch wie viel Power der Client haben muss. Gerade mit 100+ Mbit und hoher Bildwiederholrate reicht so ein Mini PC oft gar nicht mehr. AV1 wäre optimal aber ist bei meinem Gerät nicht in Hardware implementiert. Ich nehme sogar nur h264 statt h265 weil es weniger Performance braucht und geringere Latenz hat. Bei hoher Bitrate ist der alte Codec auch noch gut genug
 
Was ich nicht ganz verstehe, ist was die Steam Machine so attraktiv für die Menschen macht.

Sie ist nicht besonders stark, sie kann eigentlich nichts was ein selbstgebauter PC, mit Bazzite oder SteamOS, im MicroATX-Gehäuse nicht auch kann. Dazu kommt, dass sie sehr wahrscheinlich nicht wirklich günstiger als ein Eigenbau ist. Valve hat selbst bestätigt, dass die Preisgestaltung vergleichbar mit einem PC mit ähnlichen Specs sein wird.

Skill (nicht jeder kann sich selbst was bauen), Bequemlichkeit (nicht jeder will die Zeit investieren) und Design. So wie bei allem eigentlich, das grundsätzlich selber machbar ist.
Ich gehe außerdem einfach mal davon aus, dass ein relevanter Teil der Leute, die sich für so ein Gerät interessieren, bereits einen PC besitzt, der es mit der Leistung einer Steam Machine aufnehmen kann.
Wäre dann nicht eine Lösung à la Moonlight/Apollo die bessere und günstigere Option für genau diese Menschen?
Weil Moonlight oft genug dann doch mit irgendeinem Layover, Popup usw. Probleme macht, dass ich dann aufstehen und zum Rechner latschen muss. Die Idee der Steam Machine ist es, eine Konsolenerfahrung zu liefern denke ich. Nur eben mit einem viel offeneren Prinzip.

Ich bin mit 486er in die PC Welt eingestiegen und mit zunehmendem Alter habe ich mehr Geld für Gamen, aber weniger Zeit (Arbeit, Familie, Hausbau, Garten etc. als Student war das anders) zur Verfügung. Das führt dazu, dass ich viel stärker bereit bin etwas Geld in die Hand zu nehmen, wenn ich dafür Zeit einsparen kann (nix fummeln, nix installieren, nicht 2h an Grafikeinstellungen herumprobieren und dabei möglicherweise das Spiel 3x neu starten usw.). Da ich nicht der klassische Konsolenspieler bin (lieber Maus und Tastatur wenn es geht) biete Steam mit dem Controller, dem Deck nd der SM genau ein Produkt, das bei mir auf Interesse stößt.
 
Skill (nicht jeder kann sich selbst was bauen), Bequemlichkeit (nicht jeder will die Zeit investieren) und Design. So wie bei allem eigentlich, das grundsätzlich selber machbar ist.

Weil Moonlight oft genug dann doch mit irgendeinem Layover, Popup usw. Probleme macht, dass ich dann aufstehen und zum Rechner latschen muss. Die Idee der Steam Machine ist es, eine Konsolenerfahrung zu liefern denke ich. Nur eben mit einem viel offeneren Prinzip.

Ich bin mit 486er in die PC Welt eingestiegen und mit zunehmendem Alter habe ich mehr Geld für Gamen, aber weniger Zeit (Arbeit, Familie, Hausbau, Garten etc. als Student war das anders) zur Verfügung. Das führt dazu, dass ich viel stärker bereit bin etwas Geld in die Hand zu nehmen, wenn ich dafür Zeit einsparen kann (nix fummeln, nix installieren, nicht 2h an Grafikeinstellungen herumprobieren und dabei möglicherweise das Spiel 3x neu starten usw.). Da ich nicht der klassische Konsolenspieler bin (lieber Maus und Tastatur wenn es geht) biete Steam mit dem Controller, dem Deck nd der SM genau ein Produkt, das bei mir auf Interesse stößt.
Die Bequemlichkeit hatte ich ja bereits als Punkt angeführt. Mir geht es eigentlich um das Preis-Leistungs-Verhältnis und darum, ob Valve damit wirklich genug Einheiten verkaufen wird. Ich finde, man muss zu viele Abstriche machen, was die Grafikqualität an geht.

Ich spiele auch seit den 80ern, habe Familie und Job und entsprechend genauso begrenzt Zeit. Gerade deshalb erwarte ich, dass das, was ich mir hinstelle, auch wirklich liefert und ich es genießen kann. Die Steam Machine ist mir dafür schlicht zu schwach, was die Specs angeht.

Ich kann den Steam Controller auch mit meiner Streaming-Lösung nutzen und tue es sogar. Ich habe Moonlight so konfiguriert, dass Playnite direkt beim Start im Vollbildmodus startet. Die von dir genannten Probleme hatte ich noch nicht. So unterscheiden sich die Erfahrungen.

Ich gebe zu, dass es anfangs ein wenig dauert, um das so zu konfigurieren. Out of the Box ist es nicht, aber auch kein Hexenwerk.

Aber das ist meine Meinung, und das Schöne am Gaming ist ja, dass jeder seinen eigenen Weg gehen kann. 😄
 
Er hat seinen Mini PC offen am Tisch stehen.... Also verglichen damit kann es in egal welchem Regal nur schlechter werden....

Wobei die Switch alles andere als Schrott ist. Für die Große und den Stromverbrauch ist die Switch ein beeindruckendes Gerät.
Das Display hat 33ms im 120Hz Modus. Ally schafft 7ms. Das ist Qualität aus der Hölle. Im TV Betrieb gibt es kein VRR. Spätestens jetzt müsste jeder Angst bekommen. Das Gerät lädt sich quasi nicht auf während man damit spielt, die Einsparungen sind zu extrem. Das sind Fakten, die kann man kaum glauben. Und jetzt neu, das Teil hat eine Maus Funktion, seit 45 Jahren bieten PCs diese Eingabemöglichkeit. Einfach nur frech. Zudem kein OLED Display. Schau dir Pokémon ZA oder Yoshi Switch 2 an, das ist ganz übel, da wird ein Name benutzt Kinder bzw. ihre Eltern abzuziehen.

Ich weiß, ich weiß, ich übertreibe, so schlimm ist das ja nicht, nicht schlimm das diese PS4 Pro Niveau Spiele 80€ kosten, aber muss wirklich die offizielle Switch 2 Kamera nur 30fps unterstützen, und das für eine UVP von 55€, natürlich ist das Betrug, natürlich werden gezielt Eltern getäuscht, natürlich sind das minderwertige Hardware und noch Mal minderwertigere Software auf maximale Abzocke optimiert.

Aber keiner traut sich wirklich etwas zu sagen. Das ganze müsste eigentlich Boykottiert werden und ein riesen Flop sein.

Valve bringt so ein Meisterwerk wie Steam Controller, Steam Maschine V2 und Steam Frame, hat allerdings nicht ansatzweise soviel Erfolg damit. Und das ist einfach traurig anzusehen.
 
8 GB VRAM reichen nicht mal mehr als Wohnzimmer Pc.

valve hat da einige methoden, wie man das ändern kann

  1. VRAM auf systemram erweiterbar machen. ist langsamer, aber schneller als SSD
  2. druck auf entwickler zur optimierung. viele wollen das STEAM DECK verified abzeichen. dasselbe wird auch bei der SM2 der fall sein, also hoffentlich bald mehr optimierung
  3. neue texturkomprimierungsverfahren
texturen belegen im VRAM sehr viel speicher. wenn man das um ein vielfaches verkleinern kann, dann wäre das ein gamechanger. vor allem für konsolen wie die SM2, weil sie für einen TV gedacht ist und man etwas komprimierungsverlust nicht sehen wird. aber auch die PS5 pro.

 
Ohne hier auf die Sinnhaftigkeit der ganzen Kommentare meiner Vorredner eingehen zu wollen: Ich bin sehr gespannt auf den Release der kommenden Steam Machine.
Mir ist natürlich klar, dass es sich dabei um ein umstrittenes Produkt handelt. Das war und ist beim Steam Deck aber nicht anders, und was Valve damit auf die Beine gestellt hat, ist bemerkenswert.
Wenn ich mir anschaue, welche Veränderungen der bevorstehende Release der Steam Machine jetzt schon bewirkt hat (HDMI 2.1 unter Linux, FSR 4 auf RDNA 2 & 3 sowie SteamOS 3.8), dann kann das im Grunde nur super spannend werden.
Für mich ist die Steam Machine daher ein Pflichtkauf zum Release, und ich freue mich schon auf eine spannende Zukunft mit dem Gerät.
 
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