GPU's mit 8Gb verkaufen sich (zurecht!) sehr schlecht im DIY, weil viele mittlerweile verstanden haben, dass der Aufpreis für mehr Vram sich quasi immer lohnt (siehe 9060XT 16Gb oder auch die 5060ti 16Gb). Es ist auch zu genüge belegt, dass selbst in FHD 8Gb schon jetzt einfach zu wenig sind.
Nur weil es jetzt das extrem beliebte Valve ist, welches Hardware mit zu wenig Vram verkauft ändert sich nichts an den Tatsachen, die PCGH und andere Tech-Journalisten seit Monaten oder gar Jahren gemessen und empfohlen haben.
Den Vergleich mit der Hardwareumfrage von Steam halte ich für maximal irreführend. Man kauft sich ja kaum in Q1/26 neue Hardware, um dann den "Durchschnitt" der Systeme der letzten ~10+ Jahre abzubilden. Wenn man den Blick auf die anderen Systeme mit Haupteinsatzzweck Gaming richtet, die im Q1/26 so verkauft werden und dann die SteamMachine damit vergleicht wird Valves Produkt eines der schwächsten sein, bezogen auf neu veröffentlichte Systeme wohl sogar das schwächste.
Wobei die Performance bezogen auf CU's und Kerne ja gar nicht das Problem ist. Eine APU mit 24-32 Gb Shared Memory wäre sogar recht zukunftssicher gewesen, aber der Aufwand eines echten CustomChips war Valve wohl zu hoch bzw. zu riskant.
Letztendlich ist die VRAM-Diskussion beim Gabecube sinnfrei. Spiele/Grafikeinstellungen, die mehr als 8 GB brauchen sind mit der GPU eh nicht wirklich gut spielbar.
Wer mehr braucht, hat einen "richtigen" PC und ist nicht die Zielgruppe vom Gabecube. Zielgruppe sind die "Wohnzimmer-Casuals". Und für Tiny Glade, Hollow Knight, Belatro, Waifu-Gachas, Megabonk, Ball X Pit, Uno, Pummel Party, Palworld, Farming Simulator, Counterstrike, Dota, Fortnite, Rocket League, It takes Two, usw. reicht das dicke aus.
90% des Steam Kataloges laufen auf einem Taschenrechner mit Kartoffelbatterie.

Wir "Luxus Gamer" sind eine winzig kleine Zielgruppe, die Gabe eh schon in der Tasche hat. Jetzt will er bei der Kundschaft von Nintendo und den Apple/Google-Appstores wildern.
Valve vermarktet die SteamMachine damit, dass alles auf Steam damit spielbar ist. Man sieht ja am SteamDeck, dass vieles mit abstrichen auch auf sehr schwachen Geräten läuft, da braucht es aber keine SteamMachine für, die Hälfte deiner Spiele läuft auf jeder halbwegs modernen IGPU selbst in FHD, da reicht nen Mini-PC für einen Bruchteil des Preises der SteamMachine.
Fortnite läuft btw. nicht auf SteamOS, wie so manch anderes, sehr populäres Spiel mit eigenem Anticheat auch.
Wahrscheinlich 499€ ,die Kosten der machine für valve liegen bei unter 430 Dollar.
Womit du dich auf die Zahlen von MLID beziehst, der 425$ als BOM vorgerechnet hat. Mal angenommen das wäre korrekt, dann bist du mit Mehrwertsteuer und einem Puffer durch den schwankenden Euro/Dollar Kurs bei ~450€, wenn man das ganze für umme verkauft. Entwicklungskosten sind dabei nicht mal berücksichtigt!
Für 499€ VK hätte Valve dann nicht mal 10% Marge, das halte ich doch für sehr unwahrscheinlich. Wie Linus von LTT in seinem Video zur SteamMachine schon richtig sagte, das ist ein vollwertiger PC! Anders als noch das SteamDeck könnten einige Geräte überhaupt nicht primär mit Steam benutzt werden, zusätzliche Einnahmen aus Verkäufen im eigenen Shop sind viel weniger gewiss.
Btw sagt MLID im gleichen Video, das SteamDeck 256gb hätte eine BOM von 298$, das kostet bei uns 419€. Bei gleicher Marge wären das dann 599€ für die SteamMachine und warum sollte Valve da weniger verdienen wollen, als beim SteamDeck?
Das Teil darf aus meiner Sicht in der 512GB Variante nicht mehr als 399€ kosten. Denn Sony hat ebenfalls ein großes Spieleangebot, ist in dieser Preisregion zu kriegen und hat mehr Leistung als die Steam Machine.
Siehe meinen obigen Kommentar. Valve wird die SteamMachine nicht über den Shop quersubventionieren, einerseits weil sie das sogar angekündigt haben (keine preisliche Konkurrenz zu den Konsolen) und andererseits, weil es aufgrund des offenen Systems auch betriebswirtschaftlich gar nicht möglich wäre.