News Steam: Linux "explodiert" und "pulverisiert" sein Allzeithoch

Hölle, diese armen DJs hier, die kein Linux nutzen können. Wäre 1. April, ich würde verkünden, dass die Seite in Zukunft DJGH heißt und nur noch von Windows berichtet, weil DJs nur damit auf ihren Maschinen zocken und auflegen können.

Gott, es wird immer absurder hier. -.-
Es geht ja nicht nur um die.
Musiker, Designer, Animationskünstler und viele andere kriegen ihre Software da nicht zum laufen, weil das OS einfach keinerlei Support dafür anbietet.
Zocken kann man damit auch nur bedingt. Kannst ja den aktuellen Multiplayer-Krempel hassen, aber gespielt wird es trotzdem und auch hier bietet Linux keinerlei Support für diese Spiele. Seit rund 20 Jahren bringen wir das Thema an, bin da bei weitem nicht allein. Mit nur minimalem Fortschritt, bei so einem Tempo, sind wir alle tot, bevor unsere Software da nativ laufen wird.

Und nein, die Alternativen sind keine wirkliche Option. Speziell nicht, wenn Hardware für mehrere tausend € dranhängt, das ist kein USB-Stick der nicht will. Apple kriegt das hin, Microsoft auch (so halb, deren Audiosystem ist so schlecht dass externes ASIO nötig ist), aber Linux - keine Anstalten.
Wir sind hier bei PCGH, Hardware und PC ist genau das Thema und der Rotz rennt nicht ohne OS.
 
Mein Gott mein Röhrengitarrenverstärker hat keinen USB Anschluß
weil das OS einfach keinerlei Support dafür anbietet.
Doch bietet es, wird aber von den Herstellern nicht genutzt.
bevor unsere Software da nativ laufen wird.
Das liegt an den Herstellern der Software/Games dafür zu sorgen das die Software nativ läuft.
Apple kriegt das hin
Apple macht nichts anderes als Linux.
Microsoft macht nichts anderes als Linux auch.


Wenn Software Entwickler nicht für Linux Programieren so kann der Linux Kernel nichts dafür. So ist das übrigens auch bei Software welche auf MacOS nicht funktioniert. Da liegt es auch nicht am OS.


Ja weder Windows noch Appel kann ich mit meiner E-Gitarre ansteuern. Völlig unbrauchbar für Gitarristen diese OS.
 
Musiker, Designer, Animationskünstler und viele andere kriegen ihre Software da nicht zum laufen, weil das OS einfach keinerlei Support dafür anbietet.
Zocken kann man damit auch nur bedingt. Kannst ja den aktuellen Multiplayer-Krempel hassen, aber gespielt wird es trotzdem und auch hier bietet Linux keinerlei Support für diese Spiele. Seit rund 20 Jahren bringen wir das Thema an, bin da bei weitem nicht allein. Mit nur minimalem Fortschritt, bei so einem Tempo, sind wir alle tot, bevor unsere Software da nativ laufen wird.
Noch einmal und zum allerletzten Mal.
Es ist Aufgabe des Herstellers seine Software für ein bestimmtes Betriebssystem zu schreiben.
Das Problem liegt nicht bei Linux, sondern bei den Herstellern.
Beschwerst du dich etwa auch bei den Autoherstellern, das du keinen Diesel in nem Ottomotor benutzen kannst?
Du willst anscheinend unbedingt Linux die Schuld geben, du beschwerst dich doch auch nicht warum ein MacOS oder Android Programm nicht nativ unter Windows läuft.
 
PCGH veröffentlicht immer wieder Artikel, die Linux regelrecht verherrlichen und den Lesern aufdrängen wollen. Es scheint (eigentlich sicher), als gäbe es in der Redaktion einige Personen, die davon besessen sind, Linux als das überlegene System darzustellen und jeden von dieser Meinung überzeugen zu müssen.


Wir haben es verstanden :)
Anstatt dich über positive Linux Gaming Artikel zu ärgern, solltest du dich auch als Windows Fan freuen.
Mehr Konkurrenz, sei sie auch noch so klein, übt Druck aus.
Das kommt dann am Ende sogar dir zu gute.

Siehe Windows Optimierungen für ASUS ROG Ally durch Druck der sehr beliebten Steam Decks.
Einige PC Handhelds kannst du sowohl mit Linux/Steam OS als auch mit Windows bekommen.
Oder das zurückrudern bei KI Müll in Windows 11, weil Nutzer älterer Systeme nicht zwangsweise auf Windows beim Neukauf setzen.
Daher auch Alternativen wie MacBook Neo/ Mac Mini
(Mit MAC OS Unix Derivat) mehr in Fokus geraten.

Eine GeForce 5060TI MIT 16GB würde es ohne Gegner wie eine RX 9060 XT 16GB nicht geben.

Und ohne AMD Ryzen damals, würde Intel uns heute noch 4Kerner +HT als Innovation verkaufen.

Konkurrenz belebt das Geschäft, es ist das beste was uns Konsumenten passieren kann.

Ich selber nutze zwar auch Windows zum Daddeln, verteufel aber nicht Linux.
Das hat durchaus auch seine Vorzüge.
Tellerrand und so.
 
Aber absolut primitive Fehlerbehebung kennt jeder. Wird einem schon in der Familie beigebracht.

Tja, eben nicht. Ich wurde vor ein paar Wochen von einer sehr selbständigigen Frau Anfang ihrer 30er, ihrerseits eine gestandene Eventmanagerin eines großen Energieparkentwicklers und mit vergleichsweise gutem Elternhaus, gefragt, ob ich ihr helfen kann, bei ihrer A-Klasse den Reifendruck zu kontrollieren.

Das was du für "jeden" annimmst, ist ohne Zweifel wünschenswert, aber leider kein allgemeingültiger Fakt; weder im Bereich IT noch bei Haushalt, Kfz oder ähnlichem.

Gib mir mal zwei konkrete Beispiele für etwas, das unter Windows leicht zu machen ist und unter Linux nur von Experten zu erledigen ist.

Naja, der größte Vorteil von Windows im Sinne der Einfachheit ist die "Installation". Denn die ist für den Normalo durch vorinstallierte Rechner von Mediamarkt und Co. einfach nicht vorhanden. Würde es Linux in den "DAU-Handel" schaffen, würde der Marktanteil tatsächlich "explodieren". Weil die Kisten mit der selben Hardware dann 50-100€ billiger angeboten werden würden. Dafür müssten große Player wie Canonical aber mal aus dem Arsch kommen und Deals mit der Industrie eingehen. Was aber wiederum entgegen der Linux zugrunde liegenden Philosophie stünde. Ist ein Teufelskreis, aus dem Linux nicht herauskommen wird, sofern diese Deals nicht zustande kommen. Und solang wird Linux auch ein OS für Randgruppen und MS, Google und Apple weiterhin die Marktführer bleiben.
 
Tja, eben nicht. Ich wurde vor ein paar Wochen von einer sehr selbständigigen Frau Anfang ihrer 30er, ihrerseits eine gestandene Eventmanagerin eines großen Energieparkentwicklers und mit vergleichsweise gutem Elternhaus, gefragt, ob ich ihr helfen kann, bei ihrer A-Klasse den Reifendruck zu kontrollieren.

Das was du für "jeden" annimmst, ist ohne Zweifel wünschenswert, aber leider kein allgemeingültiger Fakt; weder im Bereich IT noch bei Haushalt, Kfz oder ähnlichem.
Das gibt es doch bei der A-Klasse schon via Infotainment.
Ansonsten halt altmodisch, dafür braucht es aber Equipment - was die Dame eventuell einfach nicht hat.
Heißt ja nicht, die würde es nicht hinbekommen, wenn das Equipment da wäre.
Das ist meist die größte Hürde bei solchem Kram. Nur das dieser beim PC selten auftritt, da alle nötigen Infos via Smartphone bereitstehen. Nur ganz selten werden Ersatzteile gebraucht. Etwas eher ist ein Bootable USB Stick mit Windoofs zum reparieren, aber auch das lässt sich in 10min beschaffen und man kriegt die sogar Sonntags an der Tankstelle bei Bedarf.
 
Halten wir fest: Windoof ist voll doof, weil darauf Programme wie Final Cut Pro und Logic Pro nicht laufen. Windoof ist für Video-und Audioproduktion von daher gänzlich, ich wiederhole: GÄNZLICH unbrauchbar. Hier noch mal in fett!:ugly:
Ach, und was Linux angeht - offenbar gibt es gar YouTuber:innen, die ihren "Kram" unter Linux erledigen. Außerdem gibt offenbar auch Musiker:innen, die unter Linux Musik erschaffen/bearbeiten. Darüber schreiben sie auch bzw. tauschen sich aus auf Internetseiten. Siehe u.a.:
Forum für Musiker:innen:
Blog/Infoseite:

Ansonsten, zitiere und singe ich hier nochmal:
*Neverending Storyyyy - wowow, wowow, wowow...*

Edit: ich habe recht™ :fresse:
 
Zuletzt bearbeitet:
Anstatt dich über positive Linux Gaming Artikel zu ärgern, solltest du dich auch als Windows Fan freuen.
Mehr Konkurrenz, sei sie auch noch so klein, übt Druck aus.
Das kommt dann am Ende sogar dir zu gute.

Siehe Windows Optimierungen für ASUS ROG Ally durch Druck der sehr beliebten Steam Decks.
Einige PC Handhelds kannst du sowohl mit Linux/Steam OS als auch mit Windows bekommen.
Oder das zurückrudern bei KI Müll in Windows 11, weil Nutzer älterer Systeme nicht zwangsweise auf Windows beim Neukauf setzen.
Daher auch Alternativen wie MacBook Neo/ Mac Mini
(Mit MAC OS Unix Derivat) mehr in Fokus geraten.

Eine GeForce 5060TI MIT 16GB würde es ohne Gegner wie eine RX 9060 XT 16GB nicht geben.

Und ohne AMD Ryzen damals, würde Intel uns heute noch 4Kerner +HT als Innovation verkaufen.

Konkurrenz belebt das Geschäft, es ist das beste was uns Konsumenten passieren kann.

Ich selber nutze zwar auch Windows zum Daddeln, verteufel aber nicht Linux.
Das hat durchaus auch seine Vorzüge.
Tellerrand und so.
Ich glaube du hast mich völlig falsch verstanden. Ich verteufele nicht Linux, hab ich nie gemacht. Es ging mir um die Berichterstattung bei PCGH bezüglich Linux.
 
Halten wir fest: Windoof ist voll doof, weil darauf Programme wie Final Cut Pro und Logic Pro nicht laufen. Windoof ist für Video-und Audioproduktion von daher gänzlich, ich wiederhole: GÄNZLICH unbrauchbar. Hier noch mal in fett!:ugly:
Ach, und was Linux angeht - offenbar gibt es gar YouTuber:innen, die ihren "Kram" unter Linux erledigen. Außerdem gibt offenbar auch Musiker:innen, die unter Linux Musik erschaffen/bearbeiten. Darüber schreiben sie auch bzw. tauschen sich aus auf Internetseiten. Siehe u.a.:
Forum für Musiker:innen:
Blog/Infoseite:
Niemand fragt nach der Software, die direkt von der Firma angeboten wird, die auch das OS baut.
Final Cut, Garageband, Logic sind direkt von Apple. Wir reden hier aber über 3rd Party Produkte die auch sonst über mehrere OS verfügbar sind. Adobe hat kein OS mit integriertem Store um da ihre Produkte zu vertreiben, genau so wenig tausend andere, die ihre Kunden über mehrere Plattformen verstreut haben.

Musik mit Linux machen geht. DAW gibt es einige, wie oben erwähnt.
Auflegen nur mit einer Software und die ist sehr limitiert und hat keinerlei Kompatibilität zu dem Rest.

Wie gesagt, es ist viel einfacher das OS zu wechseln als die teure Software und propietäre Hardware.
Linux kostet nix. Windows kostet deine Seele und deine Daten + Nerven.
MacOS gibt es ab 700€ neu mit Hardware. Die Audio-Software alleine, die ich habe, ist deutlich 4-stellig. Teils mit Lifetime-Lizenz. Also will ich die Software auch mitnehmen.

Ich würde nicht erwarten, dass die Microslop-Grütze (365, Teams whatever) auf irgendwas anderem läuft. Gibt es aber., mehr schlecht als recht. Genau so wenig erwarte ich Apple-Produkte auf anderen OS (gab es aber schon, iTunes auf Windows bleh). Das ist alles optional, weil da berechtigtes Interesse besteht, die Software auf eigenem OS (eventuell mit Hardware wie MacBook oder Surface) zu verkaufen.

Ebenso erwarte ich nicht das reine Linux-Software auf irgendwas anderem rennen wird.

Nur 3rd Party und Treiber. Und wenn Linux ein Kompatibilitäts-Layer schafft, welches die fremde Software genau so gut unterstützt wie nativ auf Windoofs oder Mac, dann ist das Problem gelöst. Aktuell sind wir noch Lichtjahre davon entfernt. Ja, es ist viel besser geworden. Wie gesagt, deswegen nutze ich Linux ja auch auf einigen Geräten. Aber es kann Windows nicht vollständig ersetzen.
 
Muss es das denn?
Sollte. Ein OS ist ja der Unterbau für alles, was halt mit dem Gerät gemacht wird.
Und der Desktop-PC/Laptop ist ein Allrounder. Das OS muss also alles gängige unterstützen, damit der Kunde sich nicht mehrere Geräte zulegen muss, nur um seine übliche Software oder Hardware nutzen zu können.

DualBoot mit Linux ist übrigens immer noch Krieg. Das kann man mit 2 verschiedenen Boot-SSD lösen und etwas Arbeit, aber keine Garantie auf 100% Stabilität, wenn Windows-Updates oder BIOS-Updates dazukommen. Vor allem wenn auf dem PC natürlich der übliche SecureBoot aktiv ist, TPM 2.0 und sonstiger Kram den Windows (und diverse Spiele) aktuell gerne haben wollen.

Linux ist aktuell genial auf spezialisierten Geräten. Embedded etc. aber auch solche Sachen wie Homelab für NAS, Netzwerk, Media Streaming. Da gibt es aber auch wirklich viel Entwicklung, Updates, alles ist kompatibel. Egal welche Server-Komponenten man reinschraubt, Switch, Firewall whatever - alles ist entweder out of the box dabei oder recht einfach zu konfigurieren.
Ehrlich - ich prügel mich mit Linux 10x mehr auf dem Laptop und diversen halb/gar nicht kompatiblen Sachen als auf dem Homelab Server. Dieser wurde innerhalb von ner Stunde komplett eingerichtet und rennt seitdem stabil - also wie erwartet. Alleine für Star Citizen aufm Laptop hab ich über ne Stunde gebraucht, trotz hilfreicher Tools von der Community (sogar mit GUI).

Also ja, ein Desktop-OS was auch speziell so beworben wird, mit Fokus auf den Otto-Normalzocker oder die breite Masse - das soll auch alles unterstützen. Es ist OK wenn da exotischer Kram etwas mehr Arbeit braucht, das gibt es bei Windows genau so (Beispiel: meine 10Gbit/s PCI-e Karte ist von TP-Link. Die Treiber von TP-Link gehen aber nicht :ugly: Die meldet sich aber als Marvell AQtion und entsprechend funktionieren die generischen Treiber von Marvell. Aber auch nicht alle, da gibt es mehrere Versionen die zu Disconnects führen - nicht gerade hilfreich bei ner Netzwerkkarte.).
Das ist bei Windows aber sehr selten und oft mit irgendwelcher Hardware verbunden, die gar nicht in die breite Masse durchsickert - welcher Normalo kauft sich denn aktuell ne 80€ 10Gbit/s Netzwerkkarte :P).
Wenn es bei Linux irgendwann so weit ist und dort fast alle meine üblichen Programme laufen, gibt es eine Chance auf dem HauptPC und/oder StreamingPC.
Bis dahin kann ich es nur Leuten empfehlen, die 1) wissen, was sie tun, und einfach mal ne Distro antesten wollen und 2) bei denen eh mehrere Geräte im Haus sind, also bleiben die nicht stecken, wenn XYZ nicht läuft - die bewegen sich einfach n paar Meter zum anderen Gerät, wo es bereits läuft.
N paar Newbies haben mir zugeschaut wie lange ich gebraucht habe um ein verdammtes Spiel zu installieren :lol:Bis das fertig wurde, haben die alles ingame erledigt und waren schon am abhauen.

P.S. noch was, wegen DualBoot. 100% Stabilität bei Installation auf derselben SSD wie Win11 bitte. Auch wenn sonstiger Rotz von Win 11 aktiv ist (oder sich von alleine aktiviert wie Bitlocker bleh).
 
Niemand fragt nach der Software, die direkt von der Firma angeboten wird, die auch das OS baut.
OH!
Es wird doch mehr als oft genug über Software von MS geklagt welche nicht auf Linux läuft und Linux da mal für sorgen soll.
Es fragen tatsächlich sehr viele Menschen nach dem Office Paket insbesondere das original Excel sprich die Menge die Du Niemand nennst ist ziemlich groß.
Aber gut lassen wir künftig die Software von den Herstellern eines OS heraus.
Ebenso erwarte ich nicht das reine Linux-Software auf irgendwas anderem rennen wird.
Reine Linux Software? Also die vom Hersteller? Wenn es lediglich nur um Software geht welche nativ auf Linux läuft dann erwarte ich das eigentlich auch. Geht ja auch bei anderen OS welche Posix kompitabel ist. DD läuft nativ fast auf jedem OS außer auf Windows.
Nur 3rd Party und Treiber.
Was ja DD ist.
Und wenn Linux ein Kompatibilitäts-Layer schafft, welches die fremde Software genau so gut unterstützt wie nativ auf Windoofs oder Mac, dann ist das Problem gelöst.
Warum? Es liegt doch nicht an Linux da einen Layer zu schaffen damit die Software auf dem OS funktioniert. Es ist Aufgabe der Hersteller. Ist doch nicht wirklich so schwierig zu verstehen. Machen im übrigen auch einige Hersteller. Machen ziemlich viele Hersteller zum Beispiel bei MacOS, auch Microsoft. MacOS kann keine nativen Windows Programme ausführen.
Aber es kann Windows nicht vollständig ersetzen.
Bei Dir kann es das nicht. Bei anderen wie zum Beispiel bei mir kann es das durchaus.
Ein OS ist ja der Unterbau für alles, was halt mit dem Gerät gemacht wird.
Dann ist Windows im Gegensatz zu MacOS, GNU/Linux, BSD etc. sprich jedem Posix konformen OS noch Lichtjahre davon entfernt.
 
Dann ist Windows im Gegensatz zu MacOS, GNU/Linux, BSD etc. sprich jedem Posix konformen OS noch Lichtjahre davon entfernt.
Warum?
Auf Windows kriegste jeden Mist zum laufen, praktisch immer via GUI, nur ganz ganz selten muss man Commands nutzen oder tiefgreifende Anpassungen vornehmen in der Registry (Netzwerk ist so n Thema, da stinkt Microslop hart ab).
Ich sehe das ja überwiegend als Anwender-Sicht. Nicht aus der Sicht von einem Entwickler, System Integrator, Netzwerkadmin usw.
Stinknormaler Anwender, der etwas spezielle Hardware und Software nutzt.
Windows, Linux, MacOS schießmichtot - das soll booten, mir erlauben mit 2 Klicks die nötige Software zu starten und mir danach aus dem Hintergrund nicht auf die Eier gehen :P
MacOS und Linux schaffen es wunderbar, im Hintergrund einem nicht auf die Eier zu gehen. Windows ist leider penetrant und nervig - bekloppte Updates, sich ändernde Einstellungen, ab Werk aktivierter Bitlocker, Werbung im OS, wir wissen ja alle was Win11 so mitbringt.
Abgesehen davon gibt es noch spezielle Problemchen wie die Windows WDM Audiotreiber, die einem richtig auf den Sack gehen. ASIO hilft, bedarf aber immer externer Treiber und ist exklusiv - sprich das Audiogerät ist nur für das Programm nutzbar, welches den Treiber aktiv geladen hat. Das betrifft aber nur Menschen, die low latency audio brauchen. MacOS schafft das besser, Linux auch so lange da kein WINE / Proton dazwischensitzt.

Was Linux und MacOS nicht schaffen: jeden Unfug, alle aktuellen Spiele (Retro ausgenommen) und exotische Hardware mittels irgendwelcher krummen Treiber lauffähig zu bekommen.
Posix ist ja schön und cool und ist praktisch bei allem außer Linux dabei - das juckt mich als Anwender aber keinen Meter. So gar nicht. 99% sehe ich das OS nicht mal, ich starte etwas in Vollbild und erwarte vom OS nur Stabilität und "Geh mir nicht auf den Sack mit deinen Updates!". So wie die meisten Anwender auch.
 
Wir haben aber nur eine begrenzte Macht. Menschen funktionieren nicht als eine gemeinsame Masse die irgendwas bewegen kann, so lange es nicht um absolut grundlegende Dinge geht (überleben etc.).

[...]
Dieser Problematik bin ich mir durchaus bewusst und das Patentrezept dafür habe ich auch noch nicht gefunden. Ich habe das gedanklich für mich wie folgt gelöst: Selbst als Einzelner hat man trotzdem immer noch eine Wahl. Man kann vielleicht nicht immer Teil der Lösung sein, aber man kann sich immer dafür entscheiden, nicht Teil des Problems sein zu wollen. Das ist natürlich Abwägungssache, da man dafür durchaus was aufgeben muss, was nicht immer so einfach möglich ist, wenn da etwa der Lebensunterhalt dranhängt (wie dein DJ-Business). Aber nirgends wäre das leichter als bei Gaming. Nicht nur, weil Videospiele ganz objektiv betrachtet eine ausgesprochen verzichtbare Sache sind, sondern auch, weil man nie mehr Alternativen hatte: Nie liefen mehr Spiele auf Linux (und das trotz Kompatibilitätsschicht mitunter besser als nativ auf Windows), wir haben DRM-freie Spiele dank GOG (inkl. „AAA“-Titeln wie Cyberpunk 2077), und selbst auf Steam ist es leicht, Denuvo-frei zu leben; die meisten Leute kaufen sogar im Sale-Rausch mehr Spiele, als sie jemals zocken können („Pile of Shame“), viele davon brauchen auch keine 5090, um flüssig zu laufen...

An einigen Punkten (Steam) sehe ich ja ein, dass man in seiner Abwägung den Zwang gegenüber dem, was man durch den Boykott verlieren würde, als das kleinere Übel betrachtet, weil zu viel daran hängt; aber alles in allem kann man so einige rote Linien ziehen, ohne Gaming als Hobby insgesamt aufgeben zu müssen. Jedenfalls dann, wenn man „Gaming“ ein bisschen größer denkt als nur in drei (Mainstream-)Franchises oder einem Publisher. Dafür, dass Individualismus im Social-Media-Zeitalter gemeinhin als positiv empfunden wird und gefühlt jeder sich für etwas Besonderes halten und von anderen abheben will, ist der Medienkonsum und -geschmack bei vielen erstaunlich unflexibel und konformistisch, und das spiegelt sich auch im Gaming wider.

Und natürlich ist Gaming insgesamt am Ende auch nur ein möglicher Zeitvertreib von vielen (und noch dazu, wenn auch durchaus charakterbildend, nicht der Gesündeste; und besonders glücklich scheint es viele auch nicht zu machen, wenn man sich die Toxizität so einiger Kreise ansieht). Natürlich macht die Enshittification auch vor anderen Tätigkeiten nicht halt, aber nirgendwo ist das Missverhältnis zwischen dem, was man als Kunde an Rechten und Freiheiten aufgeben muss, dem, was man dafür bekommt, und der Notwendigkeit dazu so krass wie bei Gaming. TPM- und Secure-Boot-Zwang betrifft derzeit nur eine Handvoll Spiele, es ist ausgesprochen leicht, hier die rote Linie zu ziehen. Aber wenn man es einmal zulässt, weil zu viele Leute auf dieses eine Spiel nicht verzichten wollen, wird es zur Normalität. Wenn mehr Gamer™ ihr Hobby umfangreicher betrachteten, ihre Prioritäten anders setzten und ihre roten Linien nicht nur bei schwarzen Samurai oder weiblichen Figuren ohne Instagram-Filter zögen, dann hätte das auch Gewicht. Aber das erfordert halt die Bereitschaft, sich mit seinem Hobby kritisch auseinanderzusetzen und sich die richtigen Fragen zu stellen. Ich warte immer noch darauf, dass mir jemand eine befriedigende Antwort z. B. auf die Frage geben kann, warum ein einzelnes Videospiel (wie Battlefield 6) so wichtig sei, dass man sich dafür Schadsoftware installieren lässt – geschweige denn, warum wir uns diese auch noch auf Linux aufhalsen lassen sollten.
 
Wir haben nicht zu wenig Macht. Wir haben genug Macht, um Firmen zu zwingen, dass zu liefern, was wir wollen. Wir sind nur dumm genug, sie nicht zu nutzen.
Einige gut platzierte Shitstorms kombiniert mit großflächigen Boykotts kann selbst Konzerne in die Knie zwingen. Es gab schon Firmen, die auf diese Weise verschwunden sind.
 
Wenn mehr Gamer™ ihr Hobby umfangreicher betrachteten, ihre Prioritäten anders setzten und ihre roten Linien nicht nur bei schwarzen Samurai oder weiblichen Figuren ohne Instagram-Filter zögen, dann hätte das auch Gewicht. Aber das erfordert halt die Bereitschaft, sich mit seinem Hobby kritisch auseinanderzusetzen und sich die richtigen Fragen zu stellen. Ich warte immer noch darauf, dass mir jemand eine befriedigende Antwort z. B. auf die Frage geben kann, warum ein einzelnes Videospiel (wie Battlefield 6) so wichtig sei, dass man sich dafür Schadsoftware installieren lässt – geschweige denn, warum wir uns diese auch noch auf Linux aufhalsen lassen sollten.
Es gibt Beispiele für alles Mögliche in dem Bereich.
Auf der einen Seite haben wir so was wie OBS Studio - open source, ist fürs livestreaming essentiell (praktisch ALLE nutzen das, selbst Riot Games für ihre Turniere mit viel Personal und Trucks voll mit Equipment - das Signal am Ende wird durch diese Software gesendet). Es ist für Linux, MacOS und Windows verfügbar, die ersten beiden werden aber stiefmütterlich behandelt und hängen oft in Features hinterher. Bei Plugins von der Community hängen diese sehr stark hinterher. Aber es gibt sie, also für den grundlegenden Zweck mit Livestreams und/oder YouTube mit Gaming (oder halt sonstigen Kategorien) ist jede Plattform gleich gut geeignet. Es gibt Limits und Nachteile, die wirken sich aber auf nicht-kritische Spielereien aus oder Bedienbarkeit - nichts was der Zuschauer sieht.

Auf der anderen Seite gibt es Spiele wie COD, BF6, CS2 mit FaceIt (normal CS2 geht, aber versuch mal FaceIt zu spielen auf Linux) und viele andere - die gehen halt nicht. Und die Spiele sind ja teils wirklich gut - das neue Battlefield 6 ist ein massiver Schritt nach vorne (gemessen am Vorgänger, 2042).
Darauf verzichten und nicht mit Freunden zu spielen, nur weil da Kernel-Level Anticheat existiert? Das wollen nur die wenigsten.
Spieler wollen einfach ein rundes Produkt. Genau so wie Autofahrer ihre Lenkradheizug ohne Abo wollen. Oder Smart Fridge Käufer keine Werbung auf ihrem 2000€-Kühlschrank haben wollen. Die Hersteller sollen das entsprechend anbieten.
DRM finde ich an sich nicht all zu problematisch. Es ist mittlerweile üblich, frisst kaum Performance (wenn es gut implementiert ist) und die Firmen wollen ja ihre Produkte verkaufen. Dies wird man nie wirklich los. Es gibt richtig gute Spiele die ohne DRM daherkommen und sich massiv verkaufen. Das ist aber selten.

Die Antwort auf die besagte Frage: Spielen mit Freunden ist mir wichtiger als das Fehlen von DRM, Kernel-Level Anticheats oder AI schießmichtot. Meine Freizeit wird nicht durch solche Kleinigkeiten gestört, wenn das Spiel selbst Spaß macht. Freizeit ist kostbar. Zeit mit Freunden kann man nicht ersetzen und keiner hat Bock, sich freiwillig abzumelden bei Zockerabenden, nur weil da TPM 2.0 aktiv ist.
Es gibt nur 2 Fragen die hier wichtig sind: Macht das Spiel allen in der Runde Spaß? Können es alle technisch zocken (mit entsprechenden Anpassungen aka Secure Boot, TPM 2.0 bleh aktivieren)?
Wenn beides mit Ja beantwortet wird - Problem gelöst.
Gegen Cheater spielen ruiniert den Spaß. Kernel-Level Anticheat ruiniert dir höchstens die halbe Stunde, um es zu aktivieren und alles durchzutesten.

Hobby soll Spaß machen. Auch wenn es nicht immer effizient ist, sauber, ruhig oder sonstirgendwie nützlich für die Gesellschaft.
Nen Satz Reifen beim Driften oder Track Day vor dem Sonnenuntergang vernichten? Cool.
Feuerwaffen als Hobby? Auch cool.
Panzer fahren und 40l Diesel pro Minute verbrennen? Geil.
Kurzstreckenflüge jedes dritte Wochenende? Na warum nicht.
Und so weiter. Die Hersteller/Anbieter sollen entsprechende Technologien und Lösungen liefern, wie diese Hobbys besser werden, nicht die Kunden. Kunde soll kein Studium vorher absolvieren oder sich ewig mit irgendwelchen komischen Dingen beschäftigen - der soll Spaß haben.
 
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