News Steam: Linux "explodiert" und "pulverisiert" sein Allzeithoch

Die Pulverisierung bezieht sich ja auf den Zuwachs
Dann wird da noch immer nichts pulversiert oder zerstört mit 5% 🤣

Oder ich erwarte ne news, das macos fast pulversiert und zerstört...

Was ein quatsch und was ein Niveau mit solchen headlines clicks zu generieren. Würde die Print Kollegen sowas abliefern, würde ich direkt das Abo kündigen.
 
90% vom Troubleshooting bei Windows besteht doch aus "letzte Updates deinstallieren" seit Jahren? Der Rest ist einfach eine saubere Installation von Treibern, Software etc. Und das kann jeder Noob mit 5min bei Google via Smartphone.
Es gibt nur ganz wenige Fälle bei Windows, wo eine tiefgreifende Datenrettung und tagelanges Troubleshooting nötig wird (drüberbügeln ist aber schneller).
Das ist eines der Punkte, wo die Blase des Nerdforums und der eigenen Interessen zum tragen kommt.
Für die meisten Leute ist der Computer maximal ein Mittel zum Zweck und entweder er funktioniert (leidlich) oder er funktioniert nicht. Tritt letzteres ein, kommt er in den Schrott oder zu "was letzte Preis" und es wird zum nächsten Media Markt oder Neptun gedackelt und sich eine neue Kiste geholt. Wenn man Glück hat, auch in irgendeinen PC Laden oder sie haben jemanden im Freundes-, Verwandten- oder Bekanntenkreis der unter dem Stichwort "Beherrscht die arkanen Künste des Computer!" läuft.
Und das heißt nicht, dass die Leute die so handeln zwangsläufig blöd oder deppert sind. Deren Wissen und Interessen liegen im Zweifel nunmal in einem komplett anderen Bereich und Gebiet, wo wiederrum der ordinäre Nerd aus einem Nerdforum wie diese beim Thema Computer handeln würden.
 
Das ist eines der Punkte, wo die Blase des Nerdforums und der eigenen Interessen zum tragen kommt.
Für die meisten Leute ist der Computer maximal ein Mittel zum Zweck und entweder er funktioniert (leidlich) oder er funktioniert nicht. Tritt letzteres ein, kommt er in den Schrott oder zu "was letzte Preis" und es wird zum nächsten Media Markt oder Neptun gedackelt und sich eine neue Kiste geholt. Wenn man Glück hat, auch in irgendeinen PC Laden oder sie haben jemanden im Freundes-, Verwandten- oder Bekanntenkreis der unter dem Stichwort "Beherrscht die arkanen Künste des Computer!" läuft.
Und das heißt nicht, dass die Leute die so handeln zwangsläufig blöd oder deppert sind. Deren Wissen und Interessen liegen im Zweifel nunmal in einem komplett anderen Bereich und Gebiet, wo wiederrum der ordinäre Nerd aus einem Nerdforum wie diese beim Thema Computer handeln würden.
Ne, nicht so.
Basic Computer Sachen weiß jeder.
Das ist etwa wie mit dem PKW bedienen vergleichbar - nicht nur fahren. Reifen wechseln, Öl nachfüllen und in die Werkstatt fahren bevor das Teil endgültig liegen bleibt kriegt jeder hin. Ist bei Windows nix anderes - die meisten Probleme lassen sich innerhalb von Minuten mit etwas Logik und Google lösen. Von Menschen, die sonst den gesamten PC als Prozessor bezeichnen.

Bei Linux sind die verloren, bei MacOS und Windows hingegen sind die meisten Problemchen ohne Zaubersprüche wie "ITler aus dem Freundeskreis beschwören!" behoben.
 
Dann wird da noch immer nichts pulversiert oder zerstört mit 5% 🤣

Oder ich erwarte ne news, das macos fast pulversiert und zerstört...

Was ein quatsch und was ein Niveau mit solchen headlines clicks zu generieren. Würde die Print Kollegen sowas abliefern, würde ich direkt das Abo kündigen.
Was war an 100% Zuwachs, ausgehend von 2.5% absolutem Anteil (= 5%) nicht zu verstehen?

Der einzige Quatsch hier sind Menschen die der einfachen Arithmetik aus der Unterstufe nicht mächtig sind oder zu kurz denken. Kündige dein Abo bitte. Für einige reicht auch chip.de! Vergiss aber bitte nicht, hier auch noch deinen Account zu löschen und das Forum zu erlösen
 
Zuletzt bearbeitet:
Basic Computer Sachen weiß jeder.
Falsch.
Genug Leute erlebt die nicht mal wissen was ne Maus ist, geschweige was sie damit machen sollen.
Das ist etwa wie mit dem PKW bedienen vergleichbar - nicht nur fahren. Reifen wechseln, Öl nachfüllen und in die Werkstatt fahren bevor das Teil endgültig liegen bleibt kriegt jeder hin.
Nochmal falsch.
In die Werkstatt fahren vielleicht noch.
Öl nachfüllen und Räder wechseln aber überfordert schon viele Leute.

Ist bei Windows nix anderes - die meisten Probleme lassen sich innerhalb von Minuten mit etwas Logik und Google lösen. Von Menschen, die sonst den gesamten PC als Prozessor bezeichnen.
Ach deswegen muss ich desöfteren für mich banale Probleme lösen.
Bei Linux sind die verloren, bei MacOS und Windows hingegen sind die meisten Problemchen ohne Zaubersprüche wie "ITler aus dem Freundeskreis beschwören!" behoben.
Warum sollte man bei Linux verloren sein?
Vor allem welches?
 
Kernel-Level Anticheats helfen gerade bei allem was halt auf einer Kiste rennt.
Externe Setups existieren schon länger, die sind aber TEUER. So richtig TEUER.
Eben nicht. Gefühlt jeder anticheat ist mittlerweile Kernel-Level, und trotzdem gibt's in fast jedem game nen cheater in jeder 2. Runde, natürlich etwas weniger im durchschnittlichen Rang (wie gold/silber in den meisten Spielen) und den top/bottom <1%. Aber meist gibt es innerhalb von bloß Stunden nach Release eines Updates oder ganz neuem AC schon cheats, die es umgehen - ohne externe Hardware im Wert von hunderten Euro. Die gibt es natürlich auch, aber das ist dann eher schon für Leute die Cheaten als Hobby sehen. Und "kompetente" Hardware gibt es meiner Erfahrung nach auch schon für <100€.
Es braucht definitiv nicht teure Hardware, um Kernel AC zu umgehen.

Der einzige "Vorteil" von Kernel AC, der mir bis jetzt aufgefallen ist, ist, dass er *schneller* funktionieren kann: öfters werden Matches terminiert, während sie noch laufen, oder man bekommt schon am nächsten Tag seine elo zurück. Sonst kann es oft mehrere Tage dauern. Kernel AC hat sicherlich bessere peak Performance, in den meisten Fällen würde aber auch non-kernel-level genügen; vor allem, wenn heutzutage KI eingesetzt werden kann, und so Fälle einfach im Nachhinein analysiert werden können.
Wäre bestimmt auch ein guter Weg, um mehr Arbeitsplätze zu schaffen: schwierige Fälle von Menschen überprüfen lassen, wenn der AC samt KI scheitert ;)
 
Falsch.
Genug Leute erlebt die nicht mal wissen was ne Maus ist, geschweige was sie damit machen sollen.

Nochmal falsch.
In die Werkstatt fahren vielleicht noch.
Öl nachfüllen und Räder wechseln aber überfordert schon viele Leute.
kA welche Leute man da kennt, in meinem Umkreis kriegt das jeder hin. Das sind so einfachste Dinge wie Kartoffeln schälen und Pizza in den Ofen schieben. Wer das nicht kann (aber die entsprechenden Geräte bedienen will), der kommt damit nicht weit (und es kann teuer werden).
Ach deswegen muss ich desöfteren für mich banale Probleme lösen.
Auf den Zauberspruch "Hilfä mein PC macht komische Sachen" reagiere ich seit 10+ Jahren nicht mehr. Weil es keine gibt, da wurde der Freundeskreis mit dem Basis-Wissen ausgestattet und mit dem Zauberspruch "Gehste Google fragen eher ich dich dahin schicke!" - funktioniert wunderbar. Wenn da was kommt, dann ist es was richtig Aufwendiges, was nicht ohne entsprechendes Wissen und Tools gelöst werden kann. Letztens erst gehabt - tote Boot SSD, ist in den read-only Modus gefallen nach Stromunterbrechung. Da war nix mehr zu reparieren, nur Datenrettung via bootable Linux Distro und SSD tauschen inklusive Windows neu draufbügeln (obwohl klonen möglich war, haben sich alle für clean install entschieden). Für so was ruft man Kollegen an, nicht für nen krummen Audiotreiber, oder wenn der Drucker nicht will.

Warum sollte man bei Linux verloren sein?
Vor allem welches?
Egal welches. Arch, Fedora, Ubuntu, Debian, egal was.
Selbst einfachste Dinge wie Spiele installieren, die nicht nativ für Linux verfügbar sind, bedürfen einiger Manipulationen, die weder auf Windows noch auf MacOS jemals auftreten. Was bei Windows mit 3 Klicks geht, braucht unter Linux (selbst auf einer stabilen Gaming-Distro wie Bazzite) den Einsatz von Google, Terminal und Kopf.
Das ist nix für Newbies, auch wenn die das hinkriegen - das würde Stunden in Anspruch nehmen mit einer ordentlichen Portion an Glück um dabei nichts zu zerschießen.
 
Falsch.
Genug Leute erlebt die nicht mal wissen was ne Maus ist, geschweige was sie damit machen sollen.

Nochmal falsch.
In die Werkstatt fahren vielleicht noch.
Öl nachfüllen und Räder wechseln aber überfordert schon viele Leute.
Stimme ich zu: hatte letztens nen Fall, da hatte die Person eine ergonomische Maus, die solle aber evtl. kaputt o.ä. gewesen sein, weil sie sich so komisch anfühlte. Problemlösung: die Maus lag falschrum in der Hand (Hinten war vorne und Vorne war hinten) :)
Ist meiner Erfahrung nach natürlich ein seltener Ausnahmefall, aber trotzdem bin ich jedes Mal überrascht, wenn man nicht *jeden einzelnen* Klick auf einer herkömmlichen Benutzeroberfläche erklären muss. So à la "wenn das Icon nicht mehr auf dem Desktop liegt, ist das Programm weg".

Hab noch hunderte weitere Stories, die zeigen, dass Windows für die meisten Durchschnittspersonen doch nicht so einfach ist. Sie starten halt bei fast Null, und ob sie jetzt 20 Tage brauchen, um sich an Windows zu gewöhnen, oder 25 Tage, um sich an Linux zu gewöhnen, ist vernachlässigbar. Isoliert betrachtet natürlich nicht, aber auf längere Zeit betrachtet gewinnt man schon genug, indem man zB Microsoft einfach nicht mehr mit allen Daten füttert
 
kA welche Leute man da kennt, in meinem Umkreis kriegt das jeder hin. Das sind so einfachste Dinge wie Kartoffeln schälen und Pizza in den Ofen schieben. Wer das nicht kann (aber die entsprechenden Geräte bedienen will), der kommt damit nicht weit (und es kann teuer werden).
Irgendwie hast du teilweise den Bezug zur Realität verloren, kann das sein?
Rita Müller und Hänschen Meier von gegenüber wissen nicht mal was nen Drehmomentschlüssel ist, geschweige denn mit wieviel Nm sie ihre Schrauben anziehen müssen.
Auf den Zauberspruch "Hilfä mein PC macht komische Sachen" reagiere ich seit 10+ Jahren nicht mehr. Weil es keine gibt, da wurde der Freundeskreis mit dem Basis-Wissen ausgestattet und mit dem Zauberspruch "Gehste Google fragen eher ich dich dahin schicke!" - funktioniert wunderbar. Wenn da was kommt, dann ist es was richtig Aufwendiges, was nicht ohne entsprechendes Wissen und Tools gelöst werden kann. Letztens erst gehabt - tote Boot SSD, ist in den read-only Modus gefallen nach Stromunterbrechung. Da war nix mehr zu reparieren, nur Datenrettung via bootable Linux Distro und SSD tauschen inklusive Windows neu draufbügeln (obwohl klonen möglich war, haben sich alle für clean install entschieden). Für so was ruft man Kollegen an, nicht für nen krummen Audiotreiber, oder wenn der Drucker nicht will.
Ich sag ja, andere Welt.
Egal welches. Arch, Fedora, Ubuntu, Debian, egal was.
Selbst einfachste Dinge wie Spiele installieren, die nicht nativ für Linux verfügbar sind, bedürfen einiger Manipulationen, die weder auf Windows noch auf MacOS jemals auftreten.
Ja ne, ist klar.
Schon schwer mal 1-2 Optionen in Steam zu ändern.
Das kriegen die Leute nicht hin, aber jeder weiß das Drehmoment seiner Radschrauben.
Was bei Windows mit 3 Klicks geht, braucht unter Linux (selbst auf einer stabilen Gaming-Distro wie Bazzite) den Einsatz von Google, Terminal und Kopf.
Nö.
 
Basic Computer Sachen weiß jeder.
Das ist etwa wie mit dem PKW bedienen vergleichbar - nicht nur fahren. Reifen wechseln, Öl nachfüllen und in die Werkstatt fahren bevor das Teil endgültig liegen bleibt kriegt jeder hin

Muss ich dir leider widersprechen. Die Masse, über alle Altersgruppen hinweg, hat weder Plan noch - und das ist viel ausschlaggebender - Bock sich nur ansatzweise mit dieser verrückten Maschine namens PC zu beschäftigen.
Ist einfach ein Ding des Interesses.
Das gleiche gilt für's gemeine motorbetriebene Vierrad.

bei MacOS und Windows hingegen sind die meisten Problemchen ohne Zaubersprüche wie "ITler aus dem Freundeskreis beschwören!" behoben.

Widerspreche ich dir auch. Vor allem Windows Problemchen werden einfach ignoriert und es läuft trotzdem. Das !kann! bei einem Linux anders aussehen - vor allem bei Umsteigern. Am Ende ist es aber egal ob KekOS, Linux Distro xyschlagmichtot oder Windoof - der befreundete ITler wird bei allen beschworen, wenn der PC nicht das macht was er soll. Und gibt's solch einen ITler nicht, äußert sich das in (nach Gefühl aus der Luft gegriffen) 90% der Fälle in drei Szenarien: neu kaufen, auf das sowieso vorhandene Smartphone wechseln oder die Büchse einfach ausgeschaltet in der Ecke vergammeln lassen.

Das Ding ist, heutzutage findest du ja kaum einen Bekanntenkreis, wo keiner was von nem PC versteht.
 
Irgendwie hast du teilweise den Bezug zur Realität verloren, kann das sein?
Rita Müller und Hänschen Meier von gegenüber wissen nicht mal was nen Drehmomentschlüssel ist, geschweige denn mit wieviel Nm sie ihre Schrauben anziehen müssen.

Ich sag ja, andere Welt.
Drehmomentschlüssel für Radmuttern? Geht auch ohne. Wurde immer ohne gemacht. Nach 50-100km nachziehen.
Ja, mit passendem Drehmoment ist besser. Aber am Straßenrand hat NIEMAND nen Drehmomentschlüssel dabei, um das Reserverad dranzuschrauben. Aber jeder weiß wie es gemacht wird. Wie gesagt, das sind einfache Sachen, die man vll alle X Jahre mal macht, für die aber kein besonderes Wissen nötig ist. Kleinigkeiten bei Windows sind genau so was: treten alle X Jahre mal auf, nur macht man das entspannt im Sitzen mit Google offen anstatt bei Wind&Regen im Dunkeln das Rad zu wechseln. Ganz andere Welt, gebe ich dir recht.


Ja ne, ist klar.
Schon schwer mal 1-2 Optionen in Steam zu ändern.
Das kriegen die Leute nicht hin, aber jeder weiß das Drehmoment seiner Radschrauben.

Nö.
Ja klar, 1-2 Optionen bei Steam.
Ich würde mich ja nicht als absoluten Volldeppen bezeichnen, aber Star Citizen auf Bazzite zum laufen zu kriegen hat etwas mehr gebraucht als paar Klicks :fresse: Erstmal Zram erweitern. Proton experimentelle Version draufbügeln. Wayland Tuning hat noch gedauert. Und das war auf einer der einfachsten Distributionen, Bazzite. Viel Spaß das auf nem frischen Arch zu machen als Newbie, da schmeißte den PC direkt ausm Fenster.

Linux ist und bleibt etwas für Menschen, die wirklich tiefer eintauchen wollen und können. Die über genug Wissen verfügen, um die richtigen Lösungen zu finden und auch zu implementieren.
Für Dummies ist das nicht zu gebrauchen - noch lange nicht. Sobald etwas aus dem Rahmen fällt, ist der Prozess um Welten aufwendiger und komplizierter als auf Windows.
Muss ich dir leider widersprechen. Die Masse, über alle Altersgruppen hinweg, hat weder Plan noch - und das ist viel ausschlaggebender - Bock sich nur ansatzweise mit dieser verrückten Maschine namens PC zu beschäftigen.
Ist einfach ein Ding des Interesses.
Das gleiche gilt für's gemeine motorbetriebene Vierrad.
Das hat doch wenig mit dem Interesse zu tun. Sondern mit der einfachen Tatsache, wie man das Gerät bedient.
Egal ob gemeine Haushaltselektronik (Sicherung wechseln die oft im Gerät, besser gesagt im Steckergehäuse verbaut ist), beim PKW wegen Öl, Reifendruck und komischen Geräuschen entsprechend vorgehen oder halt beim PC die einfachsten Sachen erledigen (dazu gehören eben auch krumme Treiber und instabile Updates - mit die häufigsten Ursachen für "funzt nicht mehr, Gestern ging es aber noch!111").
Der gemeine Nutzer hat natürlich weder Bock noch Ahnung, wie man ein Getriebe zerlegt, den Motor in der Waschmaschine tauscht oder Datenrettung betreibt. Für so was gibt es Profis, die dafür auch bezahlt werden.
Aber absolut primitive Fehlerbehebung kennt jeder. Wird einem schon in der Familie beigebracht. Auch bei absolut mangelndem Interesse seitens des Nutzers, von Papa etc. gibt es meistens nen Crashkurs wie man solche primitiven Arbeiten erledigt, um nicht um 3 Uhr nachts irgendwo in der Pampa den Pannendienst anzurufen oder die Nachbarn zu fragen, ob sie die Sicherung bedienen könnten.
Das sind einfach grundlegende Fähigkeiten, die Menschen beherrschen, ohne dafür ne Ausbildung zu machen. Zählt unter "selbstständiger Erwachsener Mensch".
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich find 5% gar nicht mal so schlecht, falls es kein Ausreißer war. Ist immerhin jeder 20te also tut bitte nicht so als wäre das nichts. In meiner kleinen Bubble sind alle auf Linux umgestiegen oder haben es zumindest als zweitsystem drauf weil alle genug von Windows 11 haben bzw. in welche Richtung sich das entwickelt.

Sagt natürlich auch nichts aus aber ein Trend ist deutlich erkennbar. Ob alle bei Linux bleiben oder irgendwann wieder zurück wechseln wird sich zeigen aber ich finds dennoch spannend was gerade so passiert.
 
Linux ist und bleibt etwas für Menschen, die wirklich tiefer eintauchen wollen und können. Die über genug Wissen verfügen, um die richtigen Lösungen zu finden und auch zu implementieren.
Für Dummies ist das nicht zu gebrauchen - noch lange nicht. Sobald etwas aus dem Rahmen fällt, ist der Prozess um Welten aufwendiger und komplizierter als auf Windows."
Mir fallen nur zwei Möglichkeiten ein, warum jemand öffentlich so falsche und leicht widerlegbare Aussagen macht: entweder geht es dir darum, deine Position unabhängig vom Wahrheitsgehalt zu vertreten oder du hast keine Ahnung davon.

Windows ist nicht per se leichter benutzbar, die meisten Leute haben sich nur über Jahre daran gewöhnt. Wenn Dinge nicht funktionieren ist Otto Normalverbraucher genauso überfordert etwas über Eingabeaufforderung oder PowerShell machen zu müssen, wie mit einem bash Terminal.

Ich habe in meiner Verwandtschaft mit dem Ende von Windows 10 bei vier Leuten, inklusive meiner Mutter (Mitte 70) Linux installiert und jeder kommt damit genauso gut zurecht wie mit Windows. Solange nämlich alles einfach per UI funktioniert, da ist kein signifikanter Unterschied. Wenn etwas nicht klappt kriegen diese Kandidaten es unter Windows nämlich genauso wenig hin.

Gib mir mal zwei konkrete Beispiele für etwas, das unter Windows leicht zu machen ist und unter Linux nur von Experten zu erledigen ist.
 
Gib mir mal zwei konkrete Beispiele für etwas, das unter Windows leicht zu machen ist und unter Linux nur von Experten zu erledigen ist.
Exotische Hardware und dazugehörige Treiber installieren: unter Windows 1000x einfacher.
Ja, man muss sich durch bekloppte Hersteller-Webseiten durchwuseln bis man den richtigen Treiber findet. Dann aber wenige Klicks zum Erfolg. Das kannste bei Linux so komplett vergessen. Das war schon mal das Erste.
Und das zweite ist halt: übliche Software installieren, die für die Arbeit, Hobby oder sonstiges benötigt wird (um z.B. Dateien im speziellen Format bearbeiten zu können). Was auf Windows über den üblichen Weg läuft - zum Hersteller, .exe runterladen, installieren... kannste auf Linux erstmal stundenlang über Bottles, WINE usw. prügeln um dann am Ende festzustellen - ah Mist, kriegt man nicht stabil genug für den Einsatz. Das ist das Zweite. Von tausenden von Beispielen.

Was bei Windows und MacOS via GUI für den dümmsten anzunehmenden User selbstverständlich ist, kann bei Linux zu einer epischen Quest werden, die selbst erfahrene Nutzer zu einer Raucherpause bewegt, nach dem es läuft (wenn es denn läuft).
Bei Windows habe ich seit Jahren nix mehr über command line gemacht. War nie nötig. Es gibt für alles ein GUI, mit Bildchen und Videos für unerfahrene Nutzer die damit 99,9% ihrer Ansprüche an das OS lösen können, ohne AI oder ne Person zu fragen - Google, Reddit & YT reichen.
Bei Linux kommt man um das Terminal nicht herum. Egal, welche Distro. Sobald man etwas mehr machen will als Open Office, Firefox und VLC - Feierabend für Newbies. Selbst Updates für das OS laufen via Terminal wo man hinterher eine Eingabe machen muss - schließen, neustarten, runterfahren. Nix GUI, nix draufklicken - Terminal, lesen, eingeben etc.

Ich mag Linux, aber es ist noch nicht ready für den DAU. Noch lange nicht. Sobald auch nur etwas nötig wird, was außerhalb von dem vorinstallierten Kram liegt - wird es alles andere als nutzerfreundlich. Das ist die ganze Idee von Linux - der Nutzer hat volle Kontrolle, muss aber auch wissen, was er macht. Dieses grundlegende Prinzip macht Linux aus, es ist quer über alle Distros gleich und soll auch so bleiben. Größtmögliche Flexibilität ohne "Guardrails". Will der User von KDE auf GNOME wechseln? OK.
 
90% vom Troubleshooting bei Windows besteht doch aus "letzte Updates deinstallieren" seit Jahren? Der Rest ist einfach eine saubere Installation von Treibern, Software etc. Und das kann jeder Noob mit 5min bei Google via Smartphone.
Es gibt nur ganz wenige Fälle bei Windows, wo eine tiefgreifende Datenrettung und tagelanges Troubleshooting nötig wird (drüberbügeln ist aber schneller).
Du, alleine schon das es unter Windows keine File-System Snapshots wie bei BTRFS gibt, finde ich doof.
BTRFS ist dabei sogar besser als ZFS, denn die Snapshots kann man unabhaengig voneinander anlegen ohne das neueste bis zu dem Punkt zu loeschen bis das was man loeschen will zu dem Zeitpunkt alles entfernt ist.

Bei BTRFS kann man es beliebig machen.
 
Check die PCGH Archive, dann verstehst du was ich meine. Mein Kommentar bezieht sich nicht auf den einen sondern im allgemeinen über Linux Artikel hier bei PCGH. Nun gut, ist auch nicht so wichtig.
Dir sind es einfach zu viele Artikel zu Linux? Es zwingt Dich niemand diese Artikel wenn sie Dich nicht interessieren zu lesen.
MacOS kriegt man aber kaum kaputt.
Ist ja auch UNIX.
Selbst einfachste Dinge wie Spiele installieren, die nicht nativ für Linux verfügbar sind, bedürfen einiger Manipulationen, die weder auf Windows noch auf MacOS jemals auftreten
Viele AAA Titel laufen ebenso wenig auf MacOS, da kommt der Nerd anders als bei Linux oder BSD auch mit gefrikel nicht weiter.
Spiel doch mal Red Dead Redemption 2 auf MacOS.
Was bei Windows mit 3 Klicks geht, braucht unter Linux (selbst auf einer stabilen Gaming-Distro wie Bazzite) den Einsatz von Google, Terminal und Kopf.
Quatsch!
treten alle X Jahre mal auf, nur macht man das entspannt im Sitzen mit Google offen
Macht man bei Linux auch bzw ich frage meine lokale KI und selbst diese gibt mir verwertbare Auskunft auf wunsch direkt mit dem was ich in das Terminal kopiere.
Ich würde mich ja nicht als absoluten Volldeppen bezeichnen, aber Star Citizen auf Bazzite zum laufen zu kriegen hat etwas mehr gebraucht als paar Klicks
Also ich habe kein Star Citizen. Aber egal bei welcher Distro oder auch BSD, Steam starten Game instalieren starten. Huch geht nicht. Proton auswählen - Spiel startet. Habe nie mehr als ein paar klicks gebraucht. Wäre ich für ein Game auch viel zu faul zu.
Linux ist und bleibt etwas für Menschen, die wirklich tiefer eintauchen wollen und können. Die über genug Wissen verfügen, um die richtigen Lösungen zu finden und auch zu implementieren.
Für Dummies ist das nicht zu gebrauchen - noch lange nicht. Sobald etwas aus dem Rahmen fällt, ist der Prozess um Welten aufwendiger und komplizierter als auf Windows.
Meine Mutter gehört nicht zwingend zu dem von Dir beschriebenen Personenkreis. Kann aber daran liegen das bei normaler Nutzung von Linux auch einfach nichts aus dem Rahmen fällt. Auch kann das nicht passieren da es ja keine Zwangsupdates mit Hotfixes und Hothotfixes gibt. Auch eine Neuinstallation war auf dem Rechner meiner Mutter seit Jahren nicht notwendig.
Überhaupt ein Quatsch bei Problemen eine Neuinstallation durchzuführen.
Das sind einfach grundlegende Fähigkeiten, die Menschen beherrschen, ohne dafür ne Ausbildung zu machen. Zählt unter "selbstständiger Erwachsener Mensch".
Ja sehe ich auch so. Ich gehe davon aus, dass jeder eine Kupplung sowie den Zylinder bzw den Kolben eines Zweitakters tauschen kann. Ebenso das Einstellen dieses Triebwerkes, insbesondere des Vergasers für einen runden ruhigen Lauf. Nicht nur naktes Grundwissen sondern gehört einfach zu einem selbständig Erwachsenen Menschen.
Siehst Du nicht so? Da schau an wie unterschiedlich doch die Ansicht ist was ein selbständig erwachsener Mensch so können muss. Soll ja Menschen geben die können aus Mehl, Eiern und Wasser nichts zubereiten. Auch diesen Menschen spricht man die Selbständigkeit nicht ab.
Selbst Updates für das OS laufen via Terminal
Nö, läuft klickiklacki in Fenstern. sehr komfortabel. Was ich per Terminal die Tage gemacht habe war den neuen Linux Kernel aufzuspielen. Aber selbst das geht je nach Distro, ja genau, klickiklacki bzw kommt automatisch beim nächsten Start, wenn man es so eingestellt hat.
 
Du, alleine schon das es unter Windows keine File-System Snapshots wie bei BTRFS gibt, finde ich doof.
BTRFS ist dabei sogar besser als ZFS, denn die Snapshots kann man unabhaengig voneinander anlegen ohne das neueste bis zu dem Punkt zu loeschen bis das was man loeschen will zu dem Zeitpunkt alles entfernt ist.

Bei BTRFS kann man es beliebig machen.
Die meisten Nutzer haben daran einfach keinen Bedarf. SystemAdministratoren können sich diese anlegen bei Bedarf, ist natürlich etwas mehr Arbeit - dafür hat man die ja.
Aber für den Otto-Normalnutzer ist das alles overkill. Windows Wiederherstellung die auch wirklich funktioniert - das wäre mal was. Auch ohne vollständige Snapshots.
 
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