Der Spieler WIRD ja auch tatsächlich nach dem Ableben eines Charakters etwas verlieren, wofür er "gearbeitet" hat: ein Teil seines Geldbestandes (in Form einer "Erbschaftssteuer") und eben den erarbeiteten Ruf. Warum soll denn [Edit von mir "der ganze Fortschritt"] weg sein
Weil es dann der eigentlichen Gameplay-Mechanik eines Permadeaths entsprechen würde.
Nun zum dritten mal, durch Echtgeld erkaufte Inhalte sollten nicht verfallen, außer man macht aus SC auch noch einen Kasino-Sim (was mich nicht wundern würde

) und büßt sein eingesetztes Geld bei einer "verlorenen Runde" (= echter permadeath) ein.
Im RL bekommt der Staat doch auch nicht den Inhalt des kontos, das Eigenheim und den Wagen vorm Haus.
Es ist in dem Sinn ja auch ein "Game over"- aber eben nur (wie im realen Leben) für den Charakter, der ihn sich "erspielt" hat.
Danach schlüpft man eben in die Rolle eines Erben und beginnt ein "neues Spiel", das sich Dank der Erbschaft zumindest eben leichter führen wird. So wie im realen Leben für die Erben, wenn genug Kohle&Immobilien von Papa, Opa u.a. vererbt werden, wird das Leben eben nicht so hard wie das derer, die das erarbeitet haben.
Deine andauernden Vergleiche mit dem RL sind beängstigend. Wir diskutieren hier über ein Spiel und eine
Gameplay-Mechanik eines
Computer-Spiels. Du bist so krass in dem Universum gefangen, dass du keine klaren Bilder mehr siehst, wenn man schon mal versucht, sachlich mit dir über ein schnödes Computerspiel zu diskutieren. Das ist echt mühsam und triggert einen extrem. Nicht, weil du anderer Meinung bist, sondern weil du mit jedem Post, in dem du versucht SC und CIGs Entscheidungen zu verteidigen immer mehr wie ein Sektenanhänger erscheinst. Es tut mir leid, aber das kommt einfach so rüber.
Warum du nun derart dich daran aufhängst, das ein "permadeath" eben komplettes game over" bedeuten soll, entschliesst sich jeglicher Logik.
Und auch zum x-ten mal, nein das tut es nicht, da der Begriff Permadeath ursprünglich für etwas ganz anderes steht, nämlich "Fortschritt futsch, fang von vorn an!". Ist so!
Es würde auch nichts daran ändern, wenn nach dem Ableben des Charakters ALLES weg wäre und man quasi nackt neu beginnt. Nur das der Erbe eben dann durch den Staat (hier dann ddie UEE, verkörpert durch CIG) um den Besitz des Erbes betrogen wäre.
Ein weiteres Beispiel, dass du dieses Universum quasi als Second Life betrachtest. Ich hab z.B. noch von keinem The Last Of Us 2 Spieler gehört, dass er im RL Naughty Dog in die Verantwortung zog, nur weil er bei einem Permadeath-Run gestorben ist".
Ich bin es müde, Haarspalterei um ein Wort zu treiben, das dem Verständnis nach eigentlich sinnig ausdrückt, für was es steht: den endgültigen Tod eines Avatars.
Das Problem ist nicht das Wort an sich, sondern die inflationäre Nutzung dieses Begriffs, der ursprünglich eigentlich für etwas ganz anderes steht, als dem geneigten Gamer weiß gemacht wird. Ursprünglich steht er nämlich für "fang von 0 an, wenn dein Avatar gestorben ist" und nicht "fang bei 50% mit einem neuen Avatar an, wenn dein erster Avatar gestorben ist".
Der Unterschied zwischen Permadeath und "man spielt mit einer anderen Figur weiter" ist spielerisch in Sachen Strategie, Nervenkitzel, Vorgehensweise gravierend. Das gilt - mit Einschränkungen - auch für alles, was den PD absoftet.
So sieht es aus. Du hast meine Intention hinter der Diskussion offensichtlich verstanden. Das Risiko eines echten Permadeaths haben viel größere Gameplay-Auswirkungen als ein "einfacher" Tod des Charakters.