News Star Citizen: Die Gelddruckmaschine läuft weiter auf Hochtouren

Die Neider wollen unterbewusst das Geld, unterstelle ich einfach mal :D
Ich sehe immer noch nicht wer Neider sein soll und weshalb ? Andere Entwicklerstudios ? Maybe. Sind die hier im Forum vertreten oder warum erwähnst du das hier ? Kann auch kaum belegt werden und wirkt daher eher wie eine schwache Ausrede um vermeiden zu können sich mit negativer Kritik auseinandersetzen zu müssen.

Direkt zu Release vor bald 13 Jahren sagte der Entwickler (Rockstar), die haben schon gute Ideen für den Nachfolger.
Laut IGN liegt das Entwicklungsbudget für Grand Theft Auto VI bei über einer Milliarde US-Dollar.
Da meckern die Leute komischerweise weniger, obwohl die Fans auch schon 2 Jahrzehnte warten, und sogar mehr Geld geplant ist als SC bisher eingenommen hat.
Rockstar hat auch nicht eine Finanzierungsrunde nach der Anderen gestartet und Gamern Ingame-Fahrzeuge verkauft im Wert von hunderten Mio $ während sie ihnen einen Early Access Titel angedreht haben oder ? Seit wann ist das Game denn offiziell in Entwicklung ? Sicher nicht seit der Zeit wo jemand mal sagte "er habe gute Ideen für einen Nachfolger".

Rockstar wird irgendwann sagen: Game ist fertig und dich dann zur Kasse bitten. Ich hoffe du siehst die minimale Differenz hierbei ?
 
GTA V: 10 Milliarden Umsatz seit 2013
Battlefield 2042: ~300 Millionen nur auf Steam, da fehlen noch die Konsolen (Gesamte Franchise > 12 Milliarden)
CoD MW 3 (2023): >1 Milliarde (und das ist nur ein Spiel der CoD Franchise) (Die gesamte Franchise ist bei >35 Milliarden)

Also von irgendwelchen Rekorden ist SC weit entfernt. Außer du meinst die Entwicklungskosten
Ich meinte Entwicklungskosten, nicht Umsatz.
Bei SC fließt das ganze Geld ja in die Entwicklung.
Ernst gemeinte Frage: Ist das wirklich so? Gerade der RAM-Bedarf? o.O
Hier mein System mit 48GB Ram.
87C° Area 18.png


Und hier jemand mit 96GB Ram
Star Citizen 49GB Ram Usage.png

Rockstar wird irgendwann sagen: Game ist fertig und dich dann zur Kasse bitten. Ich hoffe du siehst die minimale Differenz hierbei ?
Der Unterschied juckt mich nicht. Dich schon scheinbar. Warum ? Weil du denen das Geld nicht gönnst ?
 
Der Unterschied juckt mich nicht. Dich schon scheinbar. Warum ? Weil du denen das Geld nicht gönnst ?
Uff. Schwach.

Wenn wer Kritik mit "du gönnst nicht" abwürgen muss, hat er inhaltlich meist nichts mehr beizutragen. Es geht nicht ums Gönnen, sondern um Geschäftspraktiken. Star Citizen verkauft seit über 10 Jahren digitale Luft und nennt's Vision. Wer das nicht kritisch sehen darf, hat eher ein Fanboy-Problem als ich ein Neid-Problem.

Ich kritisiere ein Geschäftsmodell, du redest über Gefühle. Wenn das deine Verteidigung für tausende Euro teure digitale Versprechen ist braucht einen natürlich gar nix wundern. Aber Hauptsache die grosse Keule von wegen "gönnst nicht" und "sind alles Trolle !!!" schwingen. :daumen:
 
Die einen machen nur Geld über Spielverkäufe.
Die anderen noch über Kaufbare Inhalte.
Dann gibts noch Abo Modelle. Was störst du dich so daran ? Muss alles auf der Welt gleich sein ?
Ich persönlich Profitiere von diesem Geschäftsmodell.
Der Entwickler bekommt dadurch viel mehr Ressourcen als ohne dieses Modell.

Was ich viel schlimmer finde ist so Praktiken wie bei World of Warcraft.
Da zahlt man ja für 4 Jahre Wow bereits 440€ mit dem billigsten Addon als Standard Edition.
Aber das nicht genug.
Jetzt haben die seit 2 Addons die Addons verteuert.
Neben dem Standard Addon für 50€ gibt's eine Heroic und eine Epic Edition.
Und nur wer die Epic Edition kauft, darf direkt das neue Addon Spielen bei Release.
Alle anderen, welche nur 50€ für die billigste Edition ausgeben, oder etwas mehr für die Heroic Edition, dürfen erst eine Woche später dazu stoßen.
Dadurch ist jeder Progress Spieler gezwungen die Teuerste Epic Edition zu erwerben.
Das nenne ich Problematisch. Als ob die Abo Kosten da nicht schon teuer genug sind.

Bei Star Citizen zahlst du kein Abo. Es reicht wenn du dir zum Sale für 40€ das Spiel kaufst, und gut ist.
Du Profitierst dann von den ganzen Wohlhabenden die viel Geld ins Spiel gesteckt haben.
Dafür bin ich dankbar.
 
Stimmt ein BG3 war ja auch nur ein lauer Aufguss von einem miesen Spiel. :ugly:
Ich habe nicht gesagt, dass BG3 ein schlechtes Spiel wäre ... aber rein technisch auch nicht wirklich was beeindruckend neues. Rundenbasierte RPGs hatten wir bereits wie Sand am Meer ... klar BG3 hat eine interessante Geschichte und Charactere .... aber ich kann halt nicht ohne Ladeschirm einen ganzen Planeten umrunden oder von ihm starten durch ein Wurmloch fliegen in einem Anderen Sonnensystem raus kommen und dort auf einem Planeten an beliebiger STelle landen. Ich habe nicht Fahrzeuge in Fahrzeugen wo ich z.B. einen kleinen Mech in einem Raumschiffparken kann und dieses Raumschiff dann in ein noch größeres Raumschiff stellen kann. Ich kann nicht einfach vom Sitz meines Raumschiffs aufstehen und im Schiff umherlaufen und während es mit Quantumdrive durch das Sonnensystem fliegt. Und ich kann jederzeit aus meinem Schiff im Weltraum aussteigen und in Zero-G mit meinem Raumanzug umher schweben.

Dafür gab es einfach noch keine Engine die das könnte und selbst Jahre später ist Star Citizen mit der stark modifizierten CryEngine/LumberyardEngine damit einzigartig. Das sind alles Probleme die erst mal gelöst werden müssen. Ich bin selber Programmierer und muss sagen dass das Servermeshing schon eine echte Leistung ist. Das setzt du nicht einfach so mal in ein paar Wochen um.

Für mich gibts noch einen grossen Unterschied zwischen: "geht nicht von heute auf Morgen" und "deutlich über eine Dekade ohne ein fertiges Produkt oder eine absehbare Deadline".
Naja wie lange war Cyberpunk 2077 in der Mache? Laut CD Project Red 9 Jahre ... und selbst da war es noch stark verbuggt und hat Monate gedauert bis es einigermaßen rund lief. Aber die hatten eine vorhande Engine die sie auch schon für Witcher 3 verwendet hatten. DIe Spielmechaniken waren alle schon vorhanden. CD Project Red hatte ein riesiges Entwicklerteam von über 1000 Leute da dran sitzen.
Jetzt vergleichen wir mal mit Cloud Imperium Games: Anfang 2013 waren es Acht Leute. Die meisten davon nicht mal Entwickler. Sie hatten keine Engine welche das geplante Gameplay unterstüzte. D.h. diese musste massiv umgebaut werden ... 2015 waren es gerade mal ca 150 Leute. D.h. über die Jahre musste erst mal ein Studio aufgebaut werden ständig neue Leute eingestellt und eingelernt werden. Es gab kaum Entwickler die sich mit der CryEngine gut auskannten. Dass CryTek ihre Mitarbeiter nicht bezahlt haben und deshalb viele davon zu CIG gewechselt sind war ein echter Glücksfall für CIG.

D.h. selbst mit besten Voraussetzungen hat Cyberpunk 2077 neun Jahre degauert und jetzt wunderst du dich dass CIG über 10 Jahre braucht? Also bitte irgendwo sollte man auch die Kirche im Dorf lassen.
 
Uff. Schwach.

Wenn wer Kritik mit "du gönnst nicht" abwürgen muss, hat er inhaltlich meist nichts mehr beizutragen. Es geht nicht ums Gönnen, sondern um Geschäftspraktiken. Star Citizen verkauft seit über 10 Jahren digitale Luft und nennt's Vision. Wer das nicht kritisch sehen darf, hat eher ein Fanboy-Problem als ich ein Neid-Problem.

Ich kritisiere ein Geschäftsmodell, du redest über Gefühle. Wenn das deine Verteidigung für tausende Euro teure digitale Versprechen ist braucht einen natürlich gar nix wundern. Aber Hauptsache die grosse Keule von wegen "gönnst nicht" und "sind alles Trolle !!!" schwingen. :daumen:
Also wie jedes andere Early Access Spiel?
Wie drölftausend potentielle Projekte auf Kickstarter, wo die Chance ist das gar nichts rumkommt, während SC spielbar ist?

Das Geschäftsmodell ist halt einfach: Entwicklung finanziert von der Community.
Warum macht die Community da freiwillig mit? Na weil sonst kein Entwickler so ein Projekt anfassen würde.
Die aktuelle Spiele-Landschaft ist teils traurig. Ausgelutschte TripleA Projekte auf einer Seite, das drölfzigste Call of Duty welches sich nicht mal vom Vorgänger unterscheidet.. Auf der anderen Seite millionen an Indie-Projekten, wo es sehr selten gute Spiele gibt und das meiste als digitaler Müll in den Shop geschoben wird. Und n wenig was dazwischen, wo es halt so 50/50 ist.
Simulationen gibt es sehr wenige.
Wer eine Space Sim mit Multiplayer will, welche kannste empfehlen? Auf Anhieb fällt mir von den aktuelleren (die zumindest noch weiterentwickelt werden) nur Elite: Dangerous ein. Und das ist was ganz anderes, spielt sich ganz anders und hat auch einen anderen Anspruch.
 
Das glaubst du ernsthaft, dass jeder Cent in die Entwicklung fließt?

Die Convention(s) finanzieren sich auch nur über die Ticketverkäufe.... gaaaanz sicher.
Natürlich hast du da Recht. Wenns nach mir ginge, brauchen die nichtmal die Citizen Cons zu veranstalten.
Aber denke den Luxus können die sich leisten.
Daher, wenn das die einzige Kritik sein soll, würde das auch wieder unter die Kategorie von "Nichtsgönner" fallen, wie die Kritiken von Third Life.
 
Ich habe nicht gesagt, dass BG3 ein schlechtes Spiel wäre ... aber rein technisch auch nicht wirklich was beeindruckend neues. Rundenbasierte RPGs hatten wir bereits wie Sand am Meer ... klar BG3 hat eine interessante Geschichte und Charactere .... aber ich kann halt nicht ohne Ladeschirm einen ganzen Planeten umrunden oder von ihm starten durch ein Wurmloch fliegen in einem Anderen Sonnensystem raus kommen und dort auf einem Planeten an beliebiger STelle landen. Ich habe nicht Fahrzeuge in Fahrzeugen wo ich z.B. einen kleinen Mech in einem Raumschiffparken kann und dieses Raumschiff dann in ein noch größeres Raumschiff stellen kann. Ich kann nicht einfach vom Sitz meines Raumschiffs aufstehen und im Schiff umherlaufen und während es mit Quantumdrive durch das Sonnensystem fliegt. Und ich kann jederzeit aus meinem Schiff im Weltraum aussteigen und in Zero-G mit meinem Raumanzug umher schweben.

Dafür gab es einfach noch keine Engine die das könnte und selbst Jahre später ist Star Citizen mit der stark modifizierten CryEngine/LumberyardEngine damit einzigartig. Das sind alles Probleme die erst mal gelöst werden müssen. Ich bin selber Programmierer und muss sagen dass das Servermeshing schon eine echte Leistung ist. Das setzt du nicht einfach so mal in ein paar Wochen um.
Servermeshing ist super. Schade nur, dass dahinter kein fertiges Produkt steht. Nach über 10 Jahren wäre mir ein fertiges RPG mit Ladebildschirm lieber als ein unfertiges Weltraumabenteuer mit Endlos-Featureliste.

Das klingt alles super fancy, keine Frage, ich gönn ja jedem seine technische Faszination, auch die am Spiel selbst, aber "Ich kann vom Stuhl meines Raumschiffs aufstehen und durch ein Wurmloch fliegen" ersetzt halt kein rundes Spielerlebnis und ist halt auch kein vollständiges Game. Auf mich wirkt das eher wie eine endlose Tech-Demo mit teuren Add-ons, die irgendwann auch mal Gameplay versprochen hatte.

Wenn nach über 10 Jahren Entwicklungszeit das Hauptargument immer noch lautet "aber guck mal, du kannst in einem Raumschiff ein anderes Raumschiff parken!!", dann sollte man sich vielleicht fragen, ob man ein Spiel baut - oder einfach nur ein sehr teures Digital-Lego-Set für Erwachsene. Das ist wie ein Bauhaus, bei dem die Küche, das Dach und das Bad noch fehlen, während der Architekt auf der Bühne erzählt, wie geil die Fassade mal aussehen wird und dass man in der Garage vier statt zwei Autos parken wird können.

Top Sache. Kann ich jetzt einziehen ? Nein ? Aber zahlen soll ich doch direkt mal komplett ? Und weitere Upgrades die in Aussicht gestellt werden, die dreht man den Leuten dann auch noch an. Ins fehlende Bad kommt noch eine goldene Toilette, für nur weitere xxxx€ Aufpreis. Irgendwann mal.

Naja wie lange war Cyberpunk 2077 in der Mache? Laut CD Project Red 9 Jahre ... und selbst da war es noch stark verbuggt und hat Monate gedauert bis es einigermaßen rund lief. Aber die hatten eine vorhande Engine die sie auch schon für Witcher 3 verwendet hatten. DIe Spielmechaniken waren alle schon vorhanden. CD Project Red hatte ein riesiges Entwicklerteam von über 1000 Leute da dran sitzen.
Jetzt vergleichen wir mal mit Cloud Imperium Games: Anfang 2013 waren es Acht Leute. Die meisten davon nicht mal Entwickler. Sie hatten keine Engine welche das geplante Gameplay unterstüzte. D.h. diese musste massiv umgebaut werden ... 2015 waren es gerade mal ca 150 Leute. D.h. über die Jahre musste erst mal ein Studio aufgebaut werden ständig neue Leute eingestellt und eingelernt werden. Es gab kaum Entwickler die sich mit der CryEngine gut auskannten. Dass CryTek ihre Mitarbeiter nicht bezahlt haben und deshalb viele davon zu CIG gewechselt sind war ein echter Glücksfall für CIG.

D.h. selbst mit besten Voraussetzungen hat Cyberpunk 2077 neun Jahre degauert und jetzt wunderst du dich dass CIG über 10 Jahre braucht? Also bitte irgendwo sollte man auch die Kirche im Dorf lassen.
Cyberpunk war ein einzelnes, abgeschlossenes Spiel mit klarem Ziel, Eigen-Finanzierung, Release-Plan und tatsächlichem Launch. Star Citizen ist seit 13 Jahren ein Dauerprojekt mit offenen Versprechungen und laufender Monetarisierung.

CIG verkauft seit über einer Dekade Features, Schiffe und Visionen - aber kein finales Spiel. Wenn man über zehn Jahre lang "noch dran arbeitet" und parallel 870+ Mio $ durch Vorverkäufe einnimmt, ist das kein normales Entwicklungsprojekt mehr, sondern ein Geschäftsmodell.

Und ehrlich gesagt: Wenn man nach 13 Jahren noch immer damit argumentiert, dass man "halt mal klein angefangen" hat, während man längst fast eine Milliarde eingenommen hat - dann ist das schon keine Ausrede mehr, sondern Teil des Problems.
Also wie jedes andere Early Access Spiel?
Nein, nicht "wie jedes andere Early-Access Spiel". Die meisten Early-Access Projekte kosten nicht mehrere hundert Millionen Dollar und laufen keine 13 Jahre, während gleichzeitig virtuelle Schiffe im Wert von Luxusuhren verkauft werden.

Das Geschäftsmodell ist halt einfach: Entwicklung finanziert von der Community.
Warum macht die Community da freiwillig mit? Na weil sonst kein Entwickler so ein Projekt anfassen würde.
Die aktuelle Spiele-Landschaft ist teils traurig. Ausgelutschte TripleA Projekte auf einer Seite, das drölfzigste Call of Duty welches sich nicht mal vom Vorgänger unterscheidet.. Auf der anderen Seite millionen an Indie-Projekten, wo es sehr selten gute Spiele gibt und das meiste als digitaler Müll in den Shop geschoben wird. Und n wenig was dazwischen, wo es halt so 50/50 ist.
Simulationen gibt es sehr wenige.
Wer eine Space Sim mit Multiplayer will, welche kannste empfehlen? Auf Anhieb fällt mir von den aktuelleren (die zumindest noch weiterentwickelt werden) nur Elite: Dangerous ein. Und das ist was ganz anderes, spielt sich ganz anders und hat auch einen anderen Anspruch.
Und ja, klar - Kickstarter und Co an sich ist nichts Schlechtes. Aber wenns zum Dauerzustand wird, bei dem sich das Geschäftsmodell mehr um Nachfinanzierung als um Fertigstellung dreht, dann ist das eben kritisch zu betrachten (finde ich).

Das "alle anderen sind doof, nur Star Citizen ist die letzte Bastion echter Innovation" Totschlag-Argument ist genau das, was ich meine: Selbstüberhöhung als Copium.

Man kann die Vision mögen, keine Frage. Ich fands am Anfang auch spektakulär was mal draus werden soll. Aber wer nach über einem Jahrzehnt und fast einer Mrd Dolares immer noch auf "ist halt Early Access" runterbricht, sollte sich mal mit dem Unterschied zwischen "entwickeln" und "dauerfinanzieren" auseinandersetzen.

Würde mich nicht wundern wenn die ersten Wing Commander Fans hier Geld reingesteckt haben und zwischenzeitlich schon tot sind oder noch sterben werden bevor sie überhaupt mal das fertige Game sehen. Eigentlich tragisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, nicht "wie jedes andere Early-Access Spiel". Die meisten Early-Access Projekte kosten nicht mehrere hundert Millionen Dollar und laufen keine 13 Jahre, während gleichzeitig virtuelle Schiffe im Wert von Luxusuhren verkauft werden.


Und ja, klar - Kickstarter und Co an sich ist nichts Schlechtes. Aber wenns zum Dauerzustand wird, bei dem sich das Geschäftsmodell mehr um Nachfinanzierung als um Fertigstellung dreht, dann ist das eben kritisch zu betrachten (finde ich).
DayZ anyone? Ewig Alpha, mehr Bugs als in drölfzig anderen Spielen zusammen.
Macht den Leuten trotzdem Spaß.

Das ist ja kein Kickstarter wo sich das Produkt, der Verantwortliche und dein Geld komplett auflösen können.
Hier sieht man Fortschritt.
 
Könnte aber doch mehr sein oder?
Muss man denn so extrem viele Schiffe implemementieren? Wie viel sind es aktuell? Irgendwas um die 200? Hätte man nicht bei 100 oder gar 50 einen Schlussstrich ziehen können und verstärkt an "richtigem" Content und der Technik arbeiten können?
Schiffe sind praktisch die Monetarisierung, nicht das einzige - aber so finanziert sich das Projekt.
Entsprechend erwartet man auch viele von diesen, genau so wie Skins in anderen Spielen.
Der "richtige" Content und die Technik geht voran. Hätte man das gerne schneller? Klar. Ich hätte aber auch nichts gegen ne geschenkte 5090 und nen 9950X3D. Hätte, hätte, Fahrradkette.

Ich will lieber irgendwann ein fertiges Spiel anstatt halbfertigen Kram der nur durch die Tür geschoben wird um sagen zu können - ja is released.
 
DayZ anyone? Ewig Alpha, mehr Bugs als in drölfzig anderen Spielen zusammen.
Macht den Leuten trotzdem Spaß.

Das ist ja kein Kickstarter wo sich das Produkt, der Verantwortliche und dein Geld komplett auflösen können.
Hier sieht man Fortschritt.
War DayZ nicht ursprünglich ein Arma 2-Mod ? Die später von Bohemia Interactive als eigenständiges Early-Access Spiel veröffentlicht wurde ? Es hatte AFAIK nie Crowdfunding, nie virtuelle Items für Hunderte Euro und kein Marketing-Versprechen einer persistenten Sim mit MMO-Struktur, geschweige denn die Mittel und Möglichkeiten die CIG mit all der Kohle haben müsste.

Insofern zündet diese Nebelkerze für mich jetzt nicht so. Die Suche nach der "Andere waren auch lange Alpha!"-Ablenkung ist für mich reine Dauerrelativierung.

Star Citizen läuft seit 2012, hat fast 900 Mio USD eingespielt, verkauft noch immer virtuelle Schiffe für Luxuspreise und befindet sich immer noch in Alpha 3.x ohne verbindlichen Release-Plan während CIG je nach Jahr gerne mal Cash blutet trotz enormer Einnahmen.

Der Punkt ist ja nicht, dass es gar keinen Fortschritt gibt - der Punkt ist, dass nach über 13 Jahren immer noch kein fertiges Produkt existiert, obwohl längst AAAA-Budgets verbrannt wurden. Wieviel mehr brauchen sie denn um daraus ein komplettes Game inkl. polishing und bugfixing zu machen ? 20 Jahre ? 25 ? Wieviel Geld ? 1,5 Mrd ? 2 Mrd ?

Fortschritt ohne ein genanntes Ziel und absehbaren Release mit ständigem Feature Creep ist kein Zeichen von Erfolg, sondern ein Zeichen dafür, dass man sich im Prozess eingerichtet hat. CIG entwickelt so wie es sich liest nicht mehr auf ein Spiel hin, sie leben von der Entwicklung selbst. Und da wirds IMO problematisch: Wenn es das Geschäftsmodell ist, in Ewigkeit Alpha zu bleiben, dann ist das kein Fortschritt sondern gut verpacktes Stillstandsmanagement/Selbstzweck wenn man böse sein will.

Ich bin gespannt was daraus wird. Es wäre schön wenn am Ende alle Backer auch ein fertiges Game haben und die Firma weiter existiert und einen Hammer-Titel abgeliefert hat. Mir sind solche Erfolgsgeschichten weit lieber als ein billiges "haha" im Forum ablassen zu können. Ich frage mich letztlich nur wie lange geht es gut mit "kommt noch" und Hand aufhalten für frisches Geld - und sie brauchen weiterhin frisches Kapital.
 
Ich will lieber irgendwann ein fertiges Spiel anstatt halbfertigen Kram der nur durch die Tür geschoben wird um sagen zu können - ja is released.

Mir ist bewusst, dass die Schiffe das Finanzierungsmodell abbilden.

Aber wenn es so viele Fans gibt, die da freiwillig Geld rein buttern (was ok ist, soll jeder mit seiner Knete machen, was er will), um das Projekt zu unterstützen, warum muss es dann ein Gegenwert sein, der anscheinend (laut Aussage von @DevouringKing) einiges an Manpower bindet?

Die andauernde Implementierung neuer Schiffe steht einem fertigen Spiel dann ja faktisch im Weg und zögert den Release 1.0 unnötig hinaus.

Könnt ihr jetzt draus machen was ihr möchtet, ich sehe das Finanzierungsmodell als sehr fragwürdig an.
 
War DayZ nicht ursprünglich ein Arma 2-Mod ? Die später von Bohemia Interactive als eigenständiges Early-Access Spiel veröffentlicht wurde ? Es hatte AFAIK nie Crowdfunding, nie virtuelle Items für Hunderte Euro und kein Marketing-Versprechen einer persistenten Sim mit MMO-Struktur, geschweige denn die Mittel und Möglichkeiten die CIG mit all der Kohle haben müsste.

Insofern zündet diese Nebelkerze für mich jetzt nicht so. Die Suche nach der "Andere waren auch lange Alpha!"-Ablenkung ist für mich reine Dauerrelativierung.

Star Citizen läuft seit 2012, hat fast 900 Mio USD eingespielt, verkauft noch immer virtuelle Schiffe für Luxuspreise und befindet sich immer noch in Alpha 3.x ohne verbindlichen Release-Plan während CIG je nach Jahr gerne mal Cash blutet trotz enormer Einnahmen.

Der Punkt ist ja nicht, dass es gar keinen Fortschritt gibt - der Punkt ist, dass nach über 13 Jahren immer noch kein fertiges Produkt existiert, obwohl längst AAAA-Budgets verbrannt wurden. Wieviel mehr brauchen sie denn um daraus ein komplettes Game inkl. polishing und bugfixing zu machen ? 20 Jahre ? 25 ? Wieviel Geld ? 1,5 Mrd ? 2 Mrd ?

Fortschritt ohne ein genanntes Ziel und absehbaren Release mit ständigem Feature Creep ist kein Zeichen von Erfolg, sondern ein Zeichen dafür, dass man sich im Prozess eingerichtet hat. CIG entwickelt so wie es sich liest nicht mehr auf ein Spiel hin, sie leben von der Entwicklung selbst. Und da wirds IMO problematisch: Wenn es das Geschäftsmodell ist, in Ewigkeit Alpha zu bleiben, dann ist das kein Fortschritt sondern gut verpacktes Stillstandsmanagement/Selbstzweck wenn man böse sein will.

Ich bin gespannt was daraus wird. Es wäre schön wenn am Ende alle Backer auch ein fertiges Game haben und die Firma weiter existiert und einen Hammer-Titel abgeliefert hat. Mir sind solche Erfolgsgeschichten weit lieber als ein billiges "haha" im Forum ablassen zu können. Ich frage mich letztlich nur wie lange geht es gut mit "kommt noch" und Hand aufhalten für frisches Geld - und sie brauchen weiterhin frisches Kapital.
Star Citizen dürfte als SaaS enden, wobei es nicht in absehbarer Zeit fertig wird.
Das macht bei dem Spiel auch Sinn.
Wie lange die brauchen werden? Na so lange wie nötig bis die Vision von denen steht oder denen das Geld ausgeht.
Alles andere wäre auch nicht der Anspruch hier.
Es ist nicht die Frage ob ich das gut oder schlecht finde. Ich hab n wenig Geld reingeschmissen und warte bis das Projekt feddisch wird. Und wir schauen dann einfach mal was aus dem Projekt wird über die Zeit. Es gibt keinen Grund die anzumotzen.
Mir ist bewusst, dass die Schiffe das Finanzierungsmodell abbilden.

Aber wenn es so viele Fans gibt, die da freiwillig Geld rein buttern (was ok ist, soll jeder mit seiner Knete machen, was er will), um das Projekt zu unterstützen, warum muss es dann ein Gegenwert sein, der anscheinend (laut Aussage von @DevouringKing) einiges an Manpower bindet?

Die andauernde Implementierung neuer Schiffe steht einem fertigen Spiel dann ja faktisch im Weg und zögert den Release 1.0 unnötig hinaus.

Könnt ihr jetzt draus machen was ihr möchtet, ich sehe das Finanzierungsmodell als sehr fragwürdig an.
Ähm das Design der Schiffe hat mit dem Rest ja nichts zu tun.
Es arbeiten wenige Leute an diesen, die haben sonst nicht viel zu tun. Die sind weder mit der Engine noch mit Motion Capture noch mit allem anderen beschäftigt was sonst noch für das Spiel gemacht werden soll.
Diese Manpower würde also rumsitzen und sich am Hintern kratzen, weil es für diese keine größeren Aufgaben gäbe. Der Rest ist doch schon fertig, oder will man 500 verschiedene Variationen vom selben Gebäude designen und 300 verschiedene Sounds für XYZ?
 
Ähm das Design der Schiffe hat mit dem Rest ja nichts zu tun.
Es arbeiten wenige Leute an diesen, die haben sonst nicht viel zu tun. Die sind weder mit der Engine noch mit Motion Capture noch mit allem anderen beschäftigt was sonst noch für das Spiel gemacht werden soll.
Diese Manpower würde also rumsitzen und sich am Hintern kratzen, weil es für diese keine größeren Aufgaben gäbe. Der Rest ist doch schon fertig, oder will man 500 verschiedene Variationen vom selben Gebäude designen und 300 verschiedene Sounds für XYZ?

Laut Aussage von DevouringKing in einem früheren Thread wird viel Arbeit ins Balancing der Schiffe gesteckt mit 10.000+ Änderungen, die nicht in den Patchnotes auftauchen. Und je mehr Schiffe es mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften werden, desto komplexer müsste das Balancing dementsprechend werden. Also scheinbar ist es nicht einfach nur Schiffsdesign. Also wem soll ich nun Glauben schenken? Dir, der die Schiffe wirklich nur als Finanzierungsgrundlage sieht oder dem 2000h Kollegen, der meint, dass das viel Arbeit (Balancing) drin steckt?

Weiterhin ist dir bestimmt bewusst, dass Manpower gleich Geld/Ausgabe bedeutet. Es ist also Quatsch, davon auszugehen, dass ein Unternehmer seine Angestellten einfach nur dumm rumsitzen lassen würde. Das Geld würde man in die entscheidenden Sektoren des Unternehmens stecken, um das Projekt inhaltlich voran zu bringen. Wobei ich das Roberts bei seinem augenscheinlichen Mismanagement durchaus zutrauen würde, dass er das nicht auf'm Schirm hat. :ugly:
 
Laut Aussage von DevouringKing in einem früheren Thread wird viel Arbeit ins Balancing der Schiffe gesteckt mit 10.000+ Änderungen, die nicht in den Patchnotes auftauchen. Und je mehr Schiffe es mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften werden, desto komplexer müsste das Balancing dementsprechend werden. Also scheinbar ist es nicht einfach nur Schiffsdesign. Also wem soll ich nun Glauben schenken? Dir, der die Schiffe wirklich nur als Finanzierungsgrundlage sieht oder dem 2000h Kollegen, der meint, dass das viel Arbeit (Balancing) drin steckt?

Weiterhin ist dir bestimmt bewusst, dass Manpower gleich Geld/Ausgabe bedeutet. Es ist also Quatsch, davon auszugehen, dass ein Unternehmer seine Angestellten einfach nur dumm rumsitzen lassen würde. Das Geld würde man in die entscheidenden Sektoren des Unternehmens stecken, um das Projekt inhaltlich voran zu bringen. Wobei ich das Roberts bei seinem augenscheinlichen Mismanagement durchaus zutrauen würde, dass er das nicht auf'm Schirm hat. :ugly:
Balancing muss gemacht werden, das ist aber auch wiederum ein anderes Team.
Welches schon wieder nichts mit anderen Funktionen zu tun hat (wenn alles nach Plan läuft).
Und die sind es wert, wenn die Schiffe sich verkaufen. Das haste doch bei jedem aktuellen Projekt. Öfter kommt so was bei F2P vor, so was wie World of Tanks / World of Warships - die verdienen ja daran. Balancing muss gemacht werden. Am Ende wird das mehr Geld abwerfen als dies komplett zu ignorieren und nur so was wie Cosmetics zu verkaufen die wesentlich weniger Arbeit sind und kaum Balancing benötigen - weil halt nur n Skin oder Farbe geändert wird.
Wenn es diese Schiffe nicht gäbe, hatten die halt weniger Geld. Es würde definitiv nicht schneller fertig wenn die darauf verzichten.
Abgesehen davon ist dies auch Content, weil verschiedene Schiffe für verschiedene Aufgaben gedacht sind.
Es ist richtig, Schiffe sind komplex und brauchen viel Feintuning, aber die finanzieren das Projekt. Ändert halt nichts an der Aussage das diese Arbeit nichts mit dem Rest des Spiels zu tun hat, weil es mittlerweile Spezialisten gibt die nur ihre bestimmte Aufgabe machen sei es VFX, Rigging, Sounddesign, Engine-Tuning usw.
 
Wenn es diese Schiffe nicht gäbe, hatten die halt weniger Geld.

Das ist halt das, was ich mittlerweile bezweifel. Dadurch, dass man sich die neuen Schiffe sowieso mit Ingame Währung kaufen kann, was ist dann, abseits der Projektunterstützung, der Grund für die langjährigen Backer, Geld für diese Schiffe auszugeben? Stelle man also dieses Finanzierungsmodell um, auf was auch immer, würden wenigstens die Ressourcen in der Entwicklung frei werden und das Geld würde immer noch fließen. Weil es ja scheinbar sehr viele Fans gibt, die Lust darauf haben, dieses Projekt zu unterstützen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Fans auch weiterhin ihr Geld rein buttern würden, auch wenn es keine neuen Ships mehr gibt (vorerst). Ich bin der Meinung, auch ne Kaffeetasse mit ner lustigen Aufschrift ist dem ein oder anderen Fan tausende Euro wert.

Abgesehen davon ist dies auch Content, weil verschiedene Schiffe für verschiedene Aufgaben gedacht sind.

Ach komm; du kannst mir jetzt nicht verkaufen, dass jedes dieser 200+ Schiffe seinen spezifischen Einsatzzweck hat, der deren Existenz rechtfertigt. Das kann ich einfach nicht glauben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Gott,
die Leute spenden ihr Geld in die Vision von Chris Roberts und bekommen als Dankeschön ein digitales Schiff.

Kritik ist wichtig und richtig, aber kein Grund hier gleich ein auf Wutbürger zu machen...
 
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