Stabilitätsprobleme beim Hochfahren - Gelöst

SeineLordschaft

PC-Selbstbauer(in)
Mainboard
Gigabyte X570 AORUS MASTER
CPU
Ryzen 7 5800X3D @ 8 x 3400 MHz
CPU Kühler
Alpenföhn Brocken
RAM
Crucial DDR4 - 3002
GPU
Powercolor Radeon RX 7900 XT Hellhound
Netzteil
be quiet! Power Zone 2 850W
Datenträger
Western Digital WD_BLACK SN770 - Windows-Partition
Crucial CT2000P5P8
Crucial CT4000P3P8
Toshiba
Western Digital WDC WD20EARS-00MVWB0
Erweiterungs-Karten
Sound BlasterX AE-5
Monitor
Dell U3417W
Betriebssystem
Windows 11
Erfolgte Maßnahmen
- Windows neu installiert, inkl. neuesten Treibern
- minimaler Start mit wenigen Programmen
- Start mit einer SSD + GraKa ohne weitere Peripherie
- einmal alles auseinandergebaut, gereinigt und wieder zusammengesetzt
- anderes Netzteil
- RAM innerhalb JEDEC -Spec. betrieben
- anderer RAM
- CPU ohne PBO und Curve Optimizer
- CPU mit PBO und positiven Curve Optimizer
- verschiedene UEFI-Versionen bis F39
Hallo zusammen,

mein Rechner ist beim Hochfahren von Windows öfters instabil und stürzt ab.

Er fährt bis zum Desktop-Bildschirm hoch, lädt weitere Programme und erzeugt dann unterschiedliche Fehlerbilder:
- friert ein
- blauer Bildschirm inkl. Neustart
- schwarzer Bildschirm inkl. Neustart

Mit Win 10 hatte ich das ca. 2–3-mal innerhalb eines Jahres, seit Win 11 viel öfters. Manchmal muss ich den Rechner 2- bis 10-mal neu starten und dann läuft er ohne Probleme durch. Sehr selten friert er während des Betriebs ein oder zeigt einen blauen Bildschirm. Das Fehlerbild kann ein, zwei oder drei Tage hintereinander auftreten und dann ist wieder mehrere Tage Ruhe.

Was ich noch probieren will:
- andere CPU
- andere Haupt-SSD

Mein Fehler-Tipp:
- das Mainboard ist defekt
Ich habe es gebraucht gekauft und evtl. hat es einen Hau weg.

Bevor ich weiter rumprobiere, möchte ich auf die Schwarmintelligenz setzen. Kennt jemand diesen Fehler? Habe im Netz nix richtiges finden können.

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Lösung:
Veraltete Firmware der Boot-SSD WD_Black SN770

Weil es eine WD_Black SSD ist, wird zum Aktualisieren das SanDisk Dashboard benötigt.
Bei wurde die SSD nicht erkannt, sondern nur im abgesicherten Modus. Am besten gleich mit mit Netzwerktreibern, denn so lässt sich die Firmware herunterladen und installieren.

Später habe ich festgestellt, das der Kompatibilitätsmodus CSM im UEFI eingeschaltet war. Der Einfluss dieser Einstellung lässt sich aber im Nachhinein nicht mehr feststellen.

Auffällig war, dass nach einem Absturz kein Fehler-Dump und keine kritischen Fehler-Einträge in der Ereignisanzeige vorhanden waren. Vermutlich konnte Windwos einfach nichts schreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Zuverlässigkeitsanzeige zeigt keine Auffälligkeiten.
Die Ereignissanzeige zeigt beim System versch. Fehler. Immer wieder wird:
- Secure Boot CA/keys need to be update
-Treiber hat einen Controllerfehler auf \Device\RaidPort2 gefunden
angezeigt.
Ich schaue in die Anzeige, wenn es wieder zu Problemen kommt. Dann lässt sich die Fehlermeldung besser einkreisen.
 
- Secure Boot CA/keys need to be update
Vlt hilft dir das weiter wenn du die Keys im Uefi zurücksetzt:
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Treiber hat einen Controllerfehler auf \Device\RaidPort2 gefunden
Mal die Sata Kabel kontrollieren. Den aktuellen Chipsatztreiber von AMD installieren.
 
Hallo zusammen,
danke für Eure Hilfestellungen. Leider bin ich gerade krank geworden (Männergrippe) und der Rechner will ein den letzten Tagen einfach nur problemlos funktionieren.
Werde mich am WE wieder darum kümmern.
Ist da denn wirklich was als RAID konfiguriert? Ist das im UEFI aktiviert?
An den SATA-Ports hängen nur HDDS, eine SSD und der BlueRay-Brenner als Relikt. Alles ohne RAID-Konfig. Habe mich auch über die Fehlermeldung gewundert.
Bitte mal mit Bluescreenview von Nirsoft die Dumps überprüfen und hier posten.
Wird bei jedem Bluescreen eine Minidump-Datei erzeugt oder ist es immer nur eine vom letzten Bluescreen?
Ist schon ein paar Tage her, dass es einen Bluescreen gab.
 
Gute Besserung. Wenn der jetzt läuft is doch gut. Wenn Windows minidump Dateien anlegt sind die in Windows/Minidump gespeichert. Wenns nicht aktiviert ist, siehe hier:
 
Ahh, lustig, Gerade wollte ich die Computerverwaltung aufrufen und zack, schwarzer Bildschirm "...running into a problem..."
In der Ereignisanzeige ist der einzige Fehler wieder der Device\RaidPort2 -error.
Laut diesem Reddit-Beitrag ist das ein Win11Fehler und lässt sich via BIOS-Update des Laufwerks lösen. Betroffen scheinen WD-SSDs zu sein.
Ich habe letztens versucht, mittels Sandisk Dashboard die WD SN770 Haupt-SSD auszulesen. Nur findet diese Software keine SSD und auch die HDD.
Aber ich gebe nicht auf. Niemals!
 
Windows 11 mit 24H2 oder hast du auf 25H2 geupdatet?
Wenn bei 24h2 kann es ein Patch von Windows Update sein, der ein Problem verursacht.
25H2 update ich aus Prinzip noch nicht. (auch wenn Microsoft sagt, das ist codetechnisch dasselbe wie 24h2 nur mit neuen Funktionen, ich kenn Microsoft von W10, da können die nicht bei W11 grundlegend anders sein.)

Dass die SSD oder eine HDD nicht erkannt wird, kenne ich. Gerade nach einer neuinstallation, wenn die Treiber nicht im System sind (Windows: Was ist das? Kenne ich nicht, akzeptiere ich nicht...) Systemesteuerung Computerverwaltung zeigt diese nicht an, aber z.b. Crystal Disk, Easus Partition Master oder Macrium Reflect zeigen sie (kann auch vorkommen eines zeigt sie nicht) Dass die Datenträger im Legacy Modus sind und Windows auch so im Legacy Modus mit UEFI installiert ist (Nicht CSM Modus) . Manchmal kriege ich die Kriese mit Win11. Ich installiere ohne Raid Modus solange ich es nicht benötige oder andere PC's dies auch nicht tun.
Software von SSD Hersteller können nur auf die jeweilige SSD von ihresgleichen zugreifen.
Samsung magician kann nicht auf WD oder Kingston SSD's zugreifen, zeigt sie zwar an.

Windows 11 ist mit viel mehr Müll, grösser und auch Fehlerbehafteter als Win10.
Jedenfalls mal alle Datenträger nicht anschliessen um die Stabilität zu testen. Auch BlueRay Laufwerk nicht

Edit:
Sonst noch einen Versuch, mit Rufus eine W11 24h2 iso auf einen Stick zu erstellen mit dem Hacken bei TPM Abfrage und Blitlocker Verschlüsselung. Beides aus.
So habe ich W11 stabiler zum laufen bekommen, ob PC oder Notebook
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,
danke für Eure Hilfestellungen. Leider bin ich gerade krank geworden (Männergrippe) und der Rechner will ein den letzten Tagen einfach nur problemlos funktionieren.
Werde mich am WE wieder darum kümmern.

An den SATA-Ports hängen nur HDDS, eine SSD und der BlueRay-Brenner als Relikt. Alles ohne RAID-Konfig. Habe mich auch über die Fehlermeldung gewundert.

Wird bei jedem Bluescreen eine Minidump-Datei erzeugt oder ist es immer nur eine vom letzten Bluescreen?
Ist schon ein paar Tage her, dass es einen Bluescreen gab.
Wenn der Prozess richtig funktioniert, siehst du die vorherigen auch.
 
So, gestern wollte der Rechner überhaupt nicht stabil hochfahren. Dazwischen mehrmals den abgesicherten Modus problemlos gestartet.
Dort hat Sandisk Dashboard auch endlich meine SSD erkannt und ich konnte auch ein Firmwareupdate durchführen.
Danach lief er ohne zu murren, auch heute noch keine Problem.
Dann hoffe ich doch mal, dass dies die Lösung war.

Wenn nicht, dann wird der nächste Schritt dann ein CPU-Tausch sein. Hatte nur noch keine Zeit und die Muse dazu.

Hast im Bios wegen Raid schon nachgesehen?
Ja, da ist kein RAID konfiguriert.

Wenn der Prozess richtig funktioniert, siehst du die vorherigen auch.
Bluescreenview von Nirsoft hat leider keine Dumps gefunden, obwohl diese eingeschaltet sind. Vielleicht war doch die SSD das Problem und dadurch konnte Win keine Dump erzeugen. Oder das Programm ist zu alt, da wohl seit 2015 nicht mehr weiterentwickelt.

Würde ich als erstes probieren.
Kannst auch Linux auf einen USB-Stick machen und von dem booten um zu sehen ob das stabil läuft.
Die GPU war neu?
Was sagt der Zuverlässigkeitsverlauf bzw. die Ereignisanzeige?
Mit Linux auf nem USB-Stick habe ich micht erst einmal gescheut, da ich mit Linux noch keine Erfahrung habe.
Die GPU ist seit 2,5 Jahren im Rechner.

Windows 11 mit 24H2 oder hast du auf 25H2 geupdatet?

Anfangs war es noch 23H2, kurz darauf 24H2 und seit kurzem 25H2. Leider keine Besserung dadurch. Aber auch nicht schlechter geworden.

Edit:
Sonst noch einen Versuch, mit Rufus eine W11 24h2 iso auf einen Stick zu erstellen mit dem Hacken bei TPM Abfrage und Blitlocker Verschlüsselung. Beides aus.
So habe ich W11 stabiler zum laufen bekommen, ob PC oder Notebook
Danke für den Tipp. Werde ich bei der nächsten Neuinstallation mal versuchen.
 
Bluescreenview von Nirsoft hat leider keine Dumps gefunden, obwohl diese eingeschaltet sind. Vielleicht war doch die SSD das Problem und dadurch konnte Win keine Dump erzeugen. Oder das Programm ist zu alt, da wohl seit 2015 nicht mehr weiterentwickelt.
Ich hatte das schon unter Win11 verwendet, ist aber auch schon über ein Jahr her.
Wen auch der Zuverlässigkeitsverlauf nichts anzeigt, deutet das auf ein sehr grundsätzliches Hardwareproblem hin.
 
Mit Linux auf nem USB-Stick habe ich micht erst einmal gescheut, da ich mit Linux noch keine Erfahrung habe.
Warum? Das ist ein Betriebssystem lediglich von einem z.B. USB-Stick gestartet. Zum Test am besten vorher alle internen Datenträger abklemmen oder bei NVME herausnehmen, um die als Fehlerquelle auszuschalten.

Die Idee dahinter: Wenn das System mit dem Livelinux vom Stick startet und auch stabil läuft, dann bleibt nur irgendwas mit Windows bzw. den Treibern oder aber den Datenträgern.

Ist auch voll simpel. Lädst dir ein beliebiges, gängiges Linux runter, z.B. Ubuntu. Das kopierst du unter Windows mit z.B. balenaEtcher auf den Stick, klemmst den Stick an den muckenden Rechner und sagst dem, der soll vom USB-Stick laden. Ggf musst Secure Boot ausmachen. Das sagt dir die Linuxversion dann aber.

Zeitaufwand: 10 Minuten, wovon 90 % der Zeit für Download und auf Stick kopieren draufgeht.
Risiko: null
Erkenntnis: vielleicht überaus hochwertig

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Noch ein Tipp zur Fehlerfindung: Den Rechner nur mit einem RAM-Modul testen und auf die korrekte Bestückungsreihenfolge für das Mainboard achten. Meist auf der Platine aufgedruckt, steht aber auch im Handbuch. Sinn des Tests ist zu prüfen, ob vielleicht einer der Speicherkanäle oder ggf. auch der Slot (hatte schon mal was mit Dreck drin) das Problem ist.
 
Nach einer ereignislosen Woche kann ich davon ausgehen: die veraltete Firmware der Boot-SSD verursachte die Probleme.
Vermutlich war dies auch der Grund, warum es kein Dump und keinen Eintrag in der Ereignisanzeige gab. Windows konnte einfach nichts schreiben.

Letzte Woche habe ich eine neue 9070 XT eingebaut und dann gab es einen Hinweis vom Treiber, dass das UEFI im Kompatibilitätsmode CSM läuft (vorher gab es keine Meldung). Bin mir sicher, dass ich diese Einstellung nicht gesetzt habe. Nach der Umstellung hat sich nichts geändert. Ob dies evtl. auch einen Einfluss auf die Stabilitätsprobleme hatte, lässt sich nun aber nach dem Firmwareupdate nicht mehr feststellen.

Mit einem Live-Linux werde ich mich bald beschäftigen, da ich die Boot-SSD klonen möchte. So habe ich gleich einen Grund, mich mit Linux zu beschäftigen.

Vielen Dank an alle für eure Tipps zum Einkreisen des Problems.

Ich werde noch die Lösung im ersten Post ergänzen, falls jemand das gleiche Problem hat.
 
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