AW: SSD hinter Erwartungen zurückgeblieben
hmmm ich hab vorhin mal meine beiden ssds durchgemessen, die haben im schreiben knappe 100mb/s und im lesen nur so 170mb/s geschafft.
angeschlossen sind se am intel 6gb/s. find die werte aber irgendwie mies. beim betrieb stört mich das nicht, da alles schneller geht als damals mit hdds, aber das sie schon so hinüber sein solln?
hmmm, mich kribbelts schon, auch wegen der m4 zu MM zu fahren, aber das neu aufsetzen nervt....
Hättest den Bench mal hochgeladen, hätte ich was dazu sagen können. So kann ich nur spekulieren

Ergebnis hängt von vielen Faktoren ab, am meisten von der CPU. Ich sehe Anhand deiner Signatur, dass es wohl ein 2700K ist. Den juckt das bisschen Benchen überhaupt nicht und geht schlafen (C-States, sprich taktet herunter). Jedoch hängt (vor allem) der 4K-Wert stark vom CPU-Takt ab (das weiß aber deine CPU nicht) und bis die das merkt und "aufwacht" ist der Bench schon fast durch.
Daher: Für Max-Bench-Ergebnis: C-States und andere Stromsparmechanismen (z.B. LPM) für die Dauer des Tests deaktivieren, oder wahlweise (deutlich schneller und einfacher) neben dem Bench ein bisschen "primeln" lassen, damit sich die CPU nicht heruntertaktet.
Desweiteren in die Force 3 ja auch nie ein Leistungswunder gewesen. Soll nicht heißen, dass sie schlecht ist, aber war eben noch nie ganz oben mit dabei. SF-Controller erreicht auch nicht bei jedem Bench gleich gute Ergebnisse (schlechteste im AS-SSD), daher auch hier ohne Bild wenig aussagekräftig
Da du das SSD ja hauptsächlich verwendest, um schnelle Boot- und Programmstartzeiten zu erreichen würde ich mir keinen allzu großen Kopf machen. Wie schon zuvor gesagt: Wer hat schon den Luxus mehrerer SSDs in einem PC und kopiert ständig große, komprimierte Daten umher?
Ist eigentlich nur zum Gamen.
Wo stelle ich denn die Auslagerungsdateigröße ein?
Rechtsklick "Computer" (z.B. im Startmenü) ==> Eigenschaften ==> Links auf "Erweiterte Systemeinstellungen" ==> Bei Leistung auf "Einstellungen" ==> Reiter "Erweitert" ==> Virtueller Arbeitsspeicher "Ändern". Hier dann auf "Benutzerdefinierte Größe" und den Wert eingeben. "Festlegen" klicken nicht vergessen. BTW: Google hätte das sicher auch gewusst
Mein Tool(CMD) ist nicht übertrieben, sonder sichert nur das die Max Leistung und Max Lebensdauer einer SSD. Habe genug Leute die mir das Bestätigt haben, das meine SSD(CMD)TOOL sehr gut ist und die SSD danach deutlich schneller unterwegs ist. Daher Blödsinn was du da behauptest. Und Windows Defrag ist und war schon immer Müll. Andere Programme können das deutlich besser.
Okay, wenn du unbedingt diskutieren willst, gerne ^^
Naja Max-Leistung mag ich mal bezweifeln, das hängt stärker von der HW in deinem System und dem SATA-Treiber ab, als von irgendwelchen "Optimierungen", die ja auch nicht selten Kompromisse eingehen müssen.
Max-Lebensdauer: Dieses Argument hat vor ein paar Jahren noch gezogen. Ich selbst habe bei meinem ersten SSD auch all diese Einstellungen vorgenommen (weil ich es nicht besser wusste und Leute im Internet das eben empfohlen haben). Heute ist das aber schlichtweg unnötig. So wie du auftrittst gehe ich davon aus, dass du mir ohne einen Beweis nicht glauben willst, also machen wir ein kleines Rechenbeispiel:
geg: SSD mit 128GB, tägliches Transferaufkommen von 20GB, neuer NAND-Speicher ist für ~3000-5000 Write-/Erase-Cycles spezifiziert
zu den 20GB/Tag: das ist schon sehr viel, so viel schreibt kein Windows, oder Auslagerungsdatei oder sonstwas. Das schaffen Datenbanken und andere Serveranwendungen, aber dafür sind Consumer-SSDs ja auch nicht gedacht (==>SLC). Ich habe selbst nicht mal 10GB/Tag (Durchschnitt über ein Jahr 5,6GB) und ich geh wirklich nicht vorsichtig mit meinen SSDs um, oder schone sie in irgendeiner Weise. Das meiste kommt zudem davon, dass ich oft mein OS neuinstalliere um irgendwas zu testen. So nun aber zur Rechnung
==> 128GB*3000=384.000 GB / 20 GB/Tag = 19.200 Tage / 365 Tage/Jahr = ~52,6 Jahre
Na ich wünsche dir noch viel Spaß mit deinem 128GB Laufwerk in 50 Jahren

Du merkst schon, dass da genügend Puffer vorhanden ist. Vorher hast du das Laufwerk eh an deine Eltern, Freundin, oder sonst wen weiterverschenkt, da du dir schon wieder was leistungsstärkes gekauft hast. Und wenn nicht, dann wird es wohl eh ein Cent-Bauteil sein, das als erstes den Dienst verweigert, bevor du deine NANDs "kaputt geschrieben" hast. Zurzeit waren es meist die Controller, oder gar die FW (also noch nicht mal ein HW-Teil), dass die SSDs "getötet" haben.
Würde mich da echt nicht so verrückt machen, gibt überhaupt keinen Grund mehr bei den neuen Modellen.
Meine Vorgehensweise bei SSD-Neueinrichtung:
AHCI an
Windows 7 installieren (ganz normal nix besonderes)
ggf. Ruhezustand deaktivieren und Auslagerungsdatei anpassen
fertig!
Aber hey, jeden das seine. Ich verbiete dir ja nicht dein Tool zu verwenden, kannst du ja gerne machen, wenn du dich damit sicherer fühlst. Ich halte es einfach nur für unnötigen Aufwand. Und ich arbeite lieber an PCs, als sie einzurichten, also warum der Stress?
Was du gegen Wiindows7-Defrag hast kann ich nicht nachvollziehen. Das arbeitet bei mir wunderbar und erkennt SSDs ohne Probleme. Das war nämlich der Hauptgrund warum frühere Windows-Defrags im Zusammenhang mit SSDs so verrufen waren/sind. Die haben SSDs nicht erkannt und fein defragmentiert...