Spieleentwicklung: Branchenveteran hält 80-Stunden-Woche für legitim und erntet Kritik

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"Pauker" also... komischer Name.
Heutzutage ist man doch "Coach" für alles. Lern-Coach, Lebens-Coach usw. Das sollen die neuen Lehrer sein. Verantwortlich nicht nur, dass das Kind den Stoff lernt, nein auch soziales Umgehen miteinander, Benehmen, Teilen, Organisieren, Arbeiten usw usf.
90% der Lehrertätigkeiten sind heutzutage gar nicht mehr lehren/pauken. Es sind die Dinge die UNS noch unsere Eltern beigebracht haben.
Aber die haben heutzutage lieber 2 Jobs zu je 40 (aber wie wir hier sehen eher 60+) Stunden. Das Kind wird dann von bezahlten Lernern, Nachhilfelehrern, Aufpassern usw erzogen. Bloß nicht zu viel damit tun.
Solche Leute hab' ich dann immer gefragt "warum eigentlich ein Kind haben, wenn Sie sich damit nicht beschäftigen wollen?"
 
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was für eine pi**nelke !

ekelhaftes konstrukt des neo liberalen kapitalismus;
alle sollen sich die gesundheit kaputtbuckeln, damit die da oben mehr ernte einsacken können.
sein glück mir nicht nachts begegnen zu müssen, dem würde ich einen burn-out nachreichen.
 
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Also besser gefragt: "Wieso ein Kind haben, wenn man sich kein's leisten kann"?;)
Oder so. Aber ums "leisten" gehts da selten ehrlich gesagt.
Geht mehr darum sich selbst beruflich zu verwirklichen und trotzdem ein Kind zu haben. So als wär ein Kind ein "2Do in life" ding, aber sich dann nicht drum kümmern. Dann kommen halt die Fratzen bei raus. Die dann natürlich wieder nix von Familienleben verstehen und die nächste Generation sieht gleich noch düsterer aus.
was für eine pi**nelke !

ekelhaftes konstrukt des neo liberalen kapitalismus;
alle sollen sich die gesundheit kaputtbuckeln, damit die da oben mehr ernte einsacken können.
sein glück mir nicht nachts begegnen zu müssen, dem würde ich einen burn-out nachreichen.

Nana, gleich so aggressiv. Hinsetzen und Reden ist wohl nicht, hm?
 
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wer sein job liebt, für den ist es kein job sondern eher hobby für das er bezahlt wird.

der ein oder andere hier könnte auch ohne probleme 80 stunden am rechner hocken und daddeln ^^ somit halte ich 80h pro woche "arbeit" durchaus auch für möglich. zumindest von leuten, die tatsächlich spass dran haben, etwas zu erschaffen.

...

Das ist genau was der gute Mann sagen will. Man sollte echt den kompletten Artikel lesen und nicht nur einzelne Fetzen daraus zeigen. Seiner Meinung nach gibt es viel zu viel Leute in der Spieleindustrie die nichts können, nichts gescheites und auch nichts kreatives machen und sich nur beschweren. Auf der anderen Seite gibt es Leute ohne Ausbildung die Spielehits produzieren und Berufe wie z.B. die Fast-Food-Industrie wo die Leute hart arbeiten und schlecht bezahlt werden. Für ihn sind Spiele Kunst und man sollte versuchen die kreativen und passionierten Leute in die Industrie zu holen und die "Lohnsklaven" die nichts richtig können lieber in die Consumersoftware abschieben wo man nicht kreativ sein muss sondern einfach vor sich hinarbeiten kann.

Das man eine 80h-Woche hinnehmen soll ist auch nicht wörtlich zu nehmen, sondern soll nur provozieren. Der Mann hat selber einen Burn-Out gehabt der sein Leben mehr oder weniger zerstört hat.

Der komplette Artikel zeichnet ein komplett anderes Bild als wenn man einfach nur so einzelne Sätze herrausgreift wie "keine richtige Arbeit", "nur Maus herumschieben" usw. da man nicht weiß dass das nicht allgemein auf alle Leute in der Industrie bezogen ist sondern auf eine kleine Gruppe von Leuten die man in jedem größeren Betrieb findet.
 
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Oder so. Aber ums "leisten" gehts da selten ehrlich gesagt.
Geht mehr darum sich selbst beruflich zu verwirklichen und trotzdem ein Kind zu haben. So als wär ein Kind ein "2Do in life" ding, aber sich dann nicht drum kümmern. Dann kommen halt die Fratzen bei raus. Die dann natürlich wieder nix von Familienleben verstehen und die nächste Generation sieht gleich noch düsterer aus.
Das klassische Familienbild der 1950er gibt's so schon lange nicht mehr, (die AfD will das ja gerne wiederhaben) die Frau will sich selbst verwirklichen und Kinder kosten inzwischen ein Heidengeld, da geht das schon aus rein objektiven Gründen nicht, dass ein Elternteil den ganzen Tag daheim bleibt. Nicht nur für die Unterschicht sondern auch für den Mittelstand völlig undenkbar. Ist aber ohnehin nur ein Teil des Problems, ein weiterer ist, dass die Eltern heutzutage ihre Kinder um jeden Preis zum Gymnasium bzw. Abitur peitschen, nur weil sie möglicherweise nicht auf der Uni waren.:schief:
Seiner Meinung nach gibt es viel zu viel Leute in der Spieleindustrie die nichts können, nichts gescheites und auch nichts kreatives machen und sich nur beschweren. Auf der anderen Seite gibt es Leute ohne Ausbildung die Spielehits produzieren und Berufe wie z.B. die Fast-Food-Industrie wo die Leute hart arbeiten und schlecht bezahlt werden. Für ihn sind Spiele Kunst und man sollte versuchen die kreativen und passionierten Leute in die Industrie zu holen und die "Lohnsklaven" die nichts richtig können lieber in die Consumersoftware abschieben wo man nicht kreativ sein muss sondern einfach vor sich hinarbeiten kann.
Glaubst du etwa an einem Computerspiel arbeiten ausschließlich Kreative?:rollen:
Die kreative Schaffensabteilung sitzt oben, der Rest entwickelt nach deren Vorgaben und die machen den ganzen Tag wirklich nichts anderes als das umzusetzen, was ihnen vorgesetzt wird und bekommen dafür einen Hungerlohn. Das ist ein generelles Problem in der Softwarebranche, die Ausbeutung von hochqualifizierten Arbeitskräften, der typische Anwendungsentwickler, der sich den ganzen Tag den Arsch wundhockt und nur coden darf, evtl. noch ein bisschen PAP und strukturieren.:schief:
 
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80 Stunden pro Woche macht 16 Stunden pro Tag, wenn es eine 5-Tagewoche ist, 13 Stunden und 20 Minuten, wenn es eine 6-Tagewoche ist und immer noch 11 Stunden und 30 Minuten, wenn man nie ausspannen, sondern immer arbeitet. Tut mir leid, aber ich glaube nicht, dass das Gesund ist bzw einen nicht schnell krank macht. Kein Job der Welt könnte so toll sein, dass ich das dafür tun würde! Niemals! Egal, wie sehr man das liebt. Die Dosis macht das Gift.
 
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Ziemlich radikale Ansichten bzw. überspitzt formuliert. :ugly:

Aber es ist schon so: wenn einen der Job erfüllt, macht man sowas durchaus mal die eine oder andere Woche mit. Ist ja jeder frei, etwas anderes zu machen. Jammern gilt nicht. :)

Leider ist es in der heutigen Zeit schon Usus die Leute auszubeuten weil ein weiterer Kollege dem Chef zu teuer ist. Wer in dem Konzert mosert und oder nicht mitmarschiert kann dann eben schnell das Köfferchen packen weil ja 1000 Leute auf deine Stelle reflektieren ( sei es aus Zwang vom Job Center oder dem Zeitsklaven ). Modern Times eben:daumen2:
Sehe ich komplett anders.
Heute ist es Usus, dass jedermann auf einer arrogantem Wohlstandswolke schwebt und das Selbstverständnis hat, dass die Welt einem alles schulde.
Ein hohes Salär, 35h Woche, 6 Wochen Ferien und wenns mal nicht so läuft, muss einen der Staat, die Krankenkasse oder sonst eine Sozivalversicherungsanstalt selbstverständlich auffangen und durchfüttern.

Nur wollen alle immer weniger dafür tun. :ka:
 
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Also wenn man den Weg zur Arbeit mit rechnet hab ich eine 50 h Woche. Zuhause habe ich ne Frau, ein Kind mit denen man auch Zeit verbringen will/muss wenn man sie nicht verlieren will. Dann kommt Haus und Grundstück dazu, das Auto um das man sich regelmäßig kümmern muss und 3 Fahrräder. Dann sind da noch Familiäre Verpflichtungen. Omas und Opas die mal Hilfe brauchen, Familienfeiern, Geburtstage und regelmäßige Besuche. Seine Freunde und Hobbies will man auch nicht vernachlässigen. Ein paar Stunden Sport die Woche und hier und da mal eine Runde zocken.

Wie soll man das alles schaffen bei 80 h die Woche?
Okay, wenn die Alte nen Liebhaber hat, man auf Kinder keinen Wert legt, zur Miete in einem Apartment wohnt, nur öffentliche Verkehrsmittel nutzt, in der Nähe des Arbeitsplatzes wohnt und auf Freunde und Familie schei...., dann ist das sicher Problemlos machbar.
 
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Es kommt auch immer drauf an WAS man macht.
Ist es hauptsächlich geistig anspruchsvoll, also programmieren, entwickeln usw. Dann sind mehr als 40h schon fast einfach schädlich.
Ist es rein körperlich (etwa Pfleger usw), führen mehr als 40h zwar nicht direkt zu einer Veringerung der Arbeitsleistung (entgegen dem obigen Beispiel), aber durchaus zu körperlichen Abnutzungserscheinungen. Alles was mehr als 60h ist, ist krank und falsch, aber die Gesellschaft unterstützt es. Es muss ja immer mehr, immer schneller immer besser und wenn du es nicht schaffst wirst du ersetzt.

?
Das (nächste?)Problem ist doch das man immer produktiver wird.
Was man heute in 40 Stunden schaft dauert früher (deutlich) länger.
Der einzige richtige & sinnvolle Weg ist es zum selben Geld WENIGER zu Arbeiten.
Also her mit der 30 Stunden Woche und Rente ab 50 (um es mal überspitzt zu sagen).
 
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Wie soll man das alles schaffen bei 80 h die Woche?
Ziemlich sicher gar nicht.
Da muss man halt entscheiden, was einem wichtiger ist und ob man passioniert genug für einen solchen Job ist.

Manche Jobs erfordern grössere Hingabe als andere. Wenn man daraus genügend Befriedigung zieht und bereit ist, anderes dafür zu opfern, spricht ja nix dagegen.

In der Regel sind das aber auch die Leute, die Bedeutendes leisten (ob jetzt für den Spielemarkt oder ganz generell), während die normale 40-50h Stundendrohne eher in der Bedeutungslosigkeit versinkt. :D

Für mich wärs allerdings auch nichts.
 
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Der Typ ist asozial...im wahrsten Sinne :schief:.
 
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Das (nächste?)Problem ist doch das man immer produktiver wird.
Was man heute in 40 Stunden schaft dauert früher (deutlich) länger.
Der einzige richtige & sinnvolle Weg ist es zum selben Geld WENIGER zu Arbeiten.
Also her mit der 30 Stunden Woche und Rente ab 50 (um es mal überspitzt zu sagen).

Dann kannst du ja deine eigene Firma eröffnen und schauen wie weit du mit dem Ansatz kommst ^^

Und eine tiefere Produktivität würde vermutlich eher dazu führen, dass mehr Leute eingestellt werden.
Was wiederum bedeutet, dass die Arbeiter bestimmt nicht mehr Geld bekommen.
 
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Dann kannst du ja deine eigene Firma eröffnen und schauen wie weit du mit dem Ansatz kommst ^^

Und eine tiefere Produktivität würde vermutlich eher dazu führen, dass mehr Leute eingestellt werden.
Was wiederum bedeutet, dass die Arbeiter bestimmt nicht mehr Geld bekommen.

Wir sehen in Skandinavien, dass eine 30 Std. Woche bei gleichem Lohn für den Arbeitgeber nur geringe Mehrkosten bedeutet, da die Mitarbeiter motivierter sind und weniger krank sind ist die Produktivität höher.
Die Mehrkosten könnten problemlos durch die steigenden Steuereinnahmen (durch mehr "Freizeit") finanziert werden.
 
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Die Aussage von ihm ist falsch. Wer 80h arbeiten soll, müsste dann auch doppelt bezahlt werden. Da er das sicher nicht will, ist es Lohndumping. Er fordert ja, dass man die Zeit in sein Hobby, für das man gütiger Weise bezahlt wird, investieren könne.
 
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Der Mann ist entweder krank oder ein richtiges Schwein. Keine Ahnung was von beidem aber wenn er laut eigener Aussage die Kritik nicht verstehen kann und seine Kritiker als "faule hipster Entwickler" bezeichnet fällt die Wahl auf verrückt oder bösartig.
Soll er doch 80h arbeiten... Ich wünsche ihm viel Spaß. Und die Nummer mit dem Ausbeuten von sozial Inkompetenten... (am Ende noch die Lebensumstände der Angestellten ausnutzen, weil die niemanden Zuhause haben, der auf sie wartet also noch mehr Zeit auf Arbeit ). Der müsste mal in Sibirien zum Schneeschippen geschickt werden.
 
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Dann doch besser die Spiele um ein paar Monate verschieben. Dann gibt es vielleicht auch schon wieder schnellere GPUs und man muss auch nicht die Grafik verschlechtern.
 
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Ich kann nur jedem raten, den originalen Beitrag zu lesen, bevor man sich echauffiert.
Die "Zusammenfassung" von PCGH ist schlichtweg Bullshit.
 
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