Spiele Ruckeln wegen Undervolting?

dj_the_one

PC-Selbstbauer(in)
Hallo meine Freunde

Habe mal wieder ein Problem mit der CPU i7 3820 , nach anfänglist hohen Temps habe ich meine CPU mit Macho 120 per Bios etwas untertaktet auf 0.944-1V Die Temps im Prime erreichen nun 52 Grad Max. Mit Furmark zusammen erreicht sie eine Temp von 65 grad. Hatte prime Locke 40 Min laufen lassen ohne Probleme. So, meiner nächster Schritt war es meine Lüftersteuerung zu aktivieren per Bios. Besitze ein Asrock x79 Extreme 4-M. Target Temp ist 55 Stufe 1. Jetzt ist es so dass nach einer gewissen Zeit zb the evil Within beginnt zu ruckelt. Also keine FPS Drops ansich sondern wirkliches Stottern. im Sekunden Takt, wie als ob die CPU runtertaktet weil sie warm wird. Weiß einer eine Lösung woran es liegen könnte? Die CPU war sogar noch weiter Untertaktet habe ihr aber ein bisschen mehr saft gegeben auf die obigen Werte. Es ruckelt trotzden,


Vielen dank für eure Hilfe
 
Ich hatte mal meinen Xeon mit 0,90V weniger betrieben und auch 2 Std mit Prime getestet und es war alles ok. Beim spielen von BF 4 64er Server schmierte mir die Kiste nach ca 2 Std ab und so hab ich dann die -0,50V weniger eingestellt und siehe da es läuft. Soll jetzt heißen das Prime nicht zwingend Fehler aufzeigt und du auch mal weiter oben ansetzen solltest was die VCore Verringerung angeht und schauen ob es weg oder besser ist.
 
Kann es nicht sein das sie ihren Takt wegen der niedrigen Spannung nicht halten kann und dann runtertaktet? wäre für mich die logischte Erklärung. hab allerdings keine Ahnung von CPU Clocken/spannung ändern. gib mal wieder ein bisschen mehr Saft und schau ob sich das ändert bei den Temperaturen hast du ja noch massig Luft nach oben 70-75 Grad sind für ne CPU kein Problem

Edit: Habe meine GPU undervoltet da war es so das mit 1100 Alles Benchstabil läuft (Fire Strike/ Heaven/ Valley) aber es bei Crysis 3 nach ein paar minuten abschmiert, hab dann auf 1,125 Volt erhöt alles perfekt, für mehr Feintuning war ich zu faul Xd
 
Nein das ist unmöglich, es ist sogar wahrscheinlicher das die CPU den Turbotakt länger hältet weil mehr Temperaturreserven durchs Undervolting vorhanden sind.
Entweder die CPU ist stabil oder stürzt ab. Ein rumeiern durch Undervolting ist höchst unwahrscheinlich.

Aber solche Probleme sind ganz einfach zu lösen, gib mehr Spannung und teste es aus.
 
Kann es nicht sein das sie ihren Takt wegen der niedrigen Spannung nicht halten kann und dann runtertaktet?

Fast. ;)


Normalerweise ist es so, dass die CPU wenn sie zu wenig Spannung bekommt sich verrechnet/instabil wird und der PC abstürtzt oder zumindest Fehler produziert. Nun gibt es einen schmalen Grad "dazwischen", wo die CPU zwar zu wenig Spannung hat um 100% richtig zu rechnen aber es noch ausreicht, um Fehler aufgrund von zu geringer Spannung auszubügeln.

Das basiert darauf, dass der Chip normalerweise "bemerkt", wenn er einen Fehler begangen hat. Ist der Fehler fatal oder sind es viele auf Einmal hat man den bekannten Absturz. Ist es aber ein einzelner, kleiner Fehler hat die CPU Zeit um zu sagen "ok, das war Mist ich rechne das nochmal neu". Das Problem daran ist, dass alle Werte, die diese schief gelaufene Rechnung geliefert hat falsch sein könnten - deswegen werden die alle gelöscht und neu berechnet. Wenns nun dumm läuft sind aber die Grundlagen der falschen rechnung gar nicht mehr da und müssen ebenfalls neu ermittelt werden. Dann müssen alle Speicherbereiche geleert und neu angefordert werden die damit was zu tun hatten und die Sprungvorhersage muss komplett neu starten.

Die CPU braucht also einen kurzen Moment, um alles wieder ins Lot zu rücken was durch den Fehler verursacht wurde (wenn das ins Lot rücken wieder schiefläuft gibts meist den Absturz...). So lange das passiert kann sie natürlich nichts anderes mehr berechnen was grade ansteht - und genau da hast du dann einen Ruckler im Spiel.


Sofern das wirklich das Problem ist (das kann mana us der ferne schlecht sagen aber es ist eine Möglichkeit) ist das Problem behoben wenn du das Undervolting etwas zurücknimmst bzw. der CPU 20 oder 30 mV mehr Spannung verpasst.

Der Bereich über den wir hier reden ist aber sehr sehr eng, sprich es ist fast immer so dass die CPU eben korrekt arbeitet oder abschmiert (bei GPUs kann man es einfacher "treffen", man kennts vielleicht wenn man übertaktet und die Benchmarkpunkte höher werden und dann auf ein mal bei weiteren 20 MHz mehr sind die Punkte auf einmal weniger - das liegt genau daran). ;)
 
CPUs haben keine Fehlerkorrektur. Woher soll sie wissen, ob eine Operation richtig ausgeführt wurde, ohne sie 2 mal durchzuführen?
Es gibt keine Tabelle, wo alle richtigen Ergebnisse drin stehen... Dann bräuchte man keine ALUs mehr.

Das Einzige, was es gibt, ist Fehlererkennung in ECC Speicher mittels Prüfsummen. Die sagt aber nur, ob der flüchtige Speicher (RAM) nach x ns oder ms "Lagerung" noch den richtigen Wert enthält.

Wenn die CPU falsch rechnet, verschieben sich Werte von Koordination, Bedingungen werden falsch ausgewertet, eine Addition hat ein falsches Ergebnis o.a. . Im schlimmsten Fall wird eine Sprungadresse falsch bestimmt und du bekommst eine Speicherschutzverletzung (no execute bit flag). Dann hast du nen Bluescreen und reboot. Das dient dazu, dass kein unerlaubter Speicherbereich als Programmcode fehlinterpretiert werden kann.

Das einzige, was denkbar wäre, ist dass die CPU beim umtakten unter Halblast (das tritt in Spielen auf, unter Prime Vollast nicht) irgendeine Form von Sicherheits-Check hat, der die neue Taktstufe mit dem Rest der Hardware Takt-synchron hält.

Wenn du die höchste Spannungsgrenze absenkst, werden proportional auch die Spannungen aller C-States und kleineren Taktstufen reduziert.
Wenn die CPU nun dahin wechseln will und nicht synchronisieren kann, wird sie irgendeine Form von Fallback aktivieren und in den vorherigen Zustand zurück wechseln.

Aber wenn sie rechnet, weiß sie weder ob das richtig ist, noch nimmt sie Rücksicht darauf, welche Datenwerte aus dem Ergebnisregister in den Cache / RAM zurückgeschrieben werden.
Deshalb garantiert Intel ja auch nur bis zum voreingestellten Takt die korrekte Funktion.

Aber in der Tat wäre mehr Spannung die zu testende Lösung.
 
Ich habe nicht von Fehlerkorrektur gesprochen. Die haben sie natürlich nicht da hast du völlig Recht. Die CPU weiß auch nicht ob das was sie rechnet richtig oder falsch ist (das wäre zu schön), aber...

Es gibt Rechenoperationen (hier: Logikoperationen), die in bestimmten Sprüngen prinzipbedingt immer gleich ablaufen müssen. Da muss man nix kontrollieren, man sieht sofort wenn an der Stelle was anderes steht (bzw. der nächste Schritt funktioniert nicht) ist was schiefgelaufen und alles wird verworfen/neu berechnet.
Ein Beispiel ist auch die von dir genannte falsche branch prediction die wenn ich mich recht entsinne nicht zwingend in einem Blauen enden muss (aber es natürlich kann...).

Der häufigste interne Grund für sowas ist die Synchronisation der Kerne untereinander wo was schieflaufen kann was aber nicht sofort in einem Absturz resultiert sondern erstmal im Versuch einer neuen Synchronisation (deswegen gehts auch bei GPUs einfacher den Bereich zu treffen wos auf der Kippe steht, die haben statt 4 heutzutage ja mehrere 1000 Kerne...). :-)
 
Zurück