Sound ***Diskussionsthread***

80hz ist noch kein tiefgang. Bei 50hz kann man langsam drüber reden. Die Frage ist auch, ab wo du den Pegel als brauchbar zu Hause setzt.
 
Sehr spannender und lesenswerter Thread finde ich. Insbesondere für alle Tidal User:

Tidal lossless listening test, what's going on here?

Wenn du mal hier im Forum suchst, so gab es vor einiger Zeit auch einen Thread zu Lossless, foobar + ABX usw.
Soweit ich mich erinnere haben die meisten recht problemlos die Unterschiede hören können.

80hz ist noch kein tiefgang. Bei 50hz kann man langsam drüber reden. Die Frage ist auch, ab wo du den Pegel als brauchbar zu Hause setzt.

Solange man nen Subwoofer dazustellt kann man vermutlich mit 80Hz ser gut leben. Ohne, da geb ich die recht sollte 50Hz das Minimum sein (für gewöhnlich spricht man ja auch bei Boxen die da mind. hinkommen von Fullrange).

Der kleinere der beiden Satelliten hat rd. 1l Volumen, damit kann man sicher 50Hz erreichen, aber nicht mehr mit Wohnzimmerpegeln. Das wäre vermutlich für ne PC Beschallung gerade so ausreichend. Bei 80Hz + Subwoofer könnte man aber vermutlich auch damit in nem Wohnzimmer leben.
Beim großen Satellit sollten aber 50Hz mit Größenordnung 90dB+ locker machbar sein. Das wäre dann auch für viele Wohnzimmer völlig ausreichend. Weil zum Einen net jeder laut hören will und zum Anderen viele Wohnzimmer nicht sehr groß sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du scheinst den verlinkten Thread nicht gelesen zu haben. Da steht tatsächlich, dass die meisten in der Lage waren Unterschiede im Tidal Test zu hören. Aber eben auch, dass dieser Test manipuliert ist.

Edit: Vielleicht sollte man das vorsichtiger formulieren: Die Files Test Tidal Tests wurden mittels EQ verändert, sodass Unterschiede deutlich hörbar wurden.
 
Naja, es ist nur einfach nicht der entscheidende Punkt. Einer der großen Anbieter von verlustfreier Musik (Für die selbstverständlich ein Aufpreis gezahlt wird) hat einen Test angeboten, um Kunden die Möglichkeit des Testens zu geben, ob sie von verlustfreier Musik profitieren würden. Dieser Test wurde verfälscht. Ich finde das ist doch ziemlich bemerkenswert.

Zum Thema looseless vs lossy: Eigentlich ist da mittlerweile jedes Wort zu viel gesagt. Die Wissenschaft ist an der Thematik seit längerem nicht mehr interessiert. Das Fraunhofer Institut hat damals bei der Entwicklung des Mp3 Codes ja bewusst auf Doppelte Blindtests gesetzt, um die eigenen Ergebnisse abzusichern. Seit dem gab es vereinzelt mehr oder weniger professionell durchgeführte Studien, die alle zu dem Ergebnis kamen, das Unterschiede zwischen modernen Kompressionscodes in ausreichender Genauigkeit und verlustfreien Musikstücken nicht wirklich feststellbar sind.

ich persönlich höre keine Unterschiede. Ich will einigen wenigen goldenen Ohren nicht absprechen, dass sie Unterschiede hören. Ich will auch den Effekt von Psychoakustik in keinster Weise abwerten. Aber es spricht wenig dafür, dass Unterschiede für den durchschnittlichen Menschen hörbar sind.
 
Naja ob man Unterschiede hört oder nicht kann man über foobar und dem ABX Modul sehr leicht selbst feststellen. Für gewöhnlich hören die meisten die Unterschiede, wenn geeignetes Material und ne ordentliche Abhöre verwendet wird. Da braucht man echt kein Wort verlieren...

Zudem ist MP3 so ziemlich das schlechteste aktuelle Verfahren um datenreduzierte Musik zu nutzen. Auch das kann man recht problemlos mit oben genannten Mitteln selbst herausfinden

Das ein Anbieter bescheißt um seine Produkte anzupreisen und zu verkaufen ist zwar dreist, aber eben auch nicht ungewöhnlich. Wenn man dem auf die Schliche kommt, um so besser, aber für mich als Nicht-Nutzer solcher Dienste ist das herzlich egal.
Ich nutze für daheim nur FLAC, das ich selbst zu 99% "erzeuge" und für unterwegs notgedrungen MP3 weil die Fahrzeughersteller es aus irgendeinem Grund nicht gebacken kriegen ordentliche Formate zu unterstützen. Nicht, dass ich auf den Unterschied unterwegs Wert legen würde, aber die redundante Pflege der Musiksammlung ist einfach nervig!
 
In zwei Punkten gebe ich dir Recht:

Die alten Mp3 Codecs sind völlig veraltet, da ist man heute einfach deutlich weiter. Ich habe noch alte Mp3 Rips in niedriger Qualität meiner Eltern auf der Platte, die sind grauenhaft.

Und Flac hat zum Archivieren von Musik denke ich seine Berechtigung. Eben weil sich die Codes weiter entwickeln und man flexibler bleibt. Jeder muss sich die Frage stellen, ob der Aufwand (Preis für nicht komprimierte Musik und der zusätzliche Speicher) einem das Wert sind.

Ich denke nur, dass jeder Euro und Gedanke, der in Raumakustik, das Einmessen von Systemen, bessere Aufnahmetechnik und die Investition in bessere Lautsprecher fließt, deutlich Sinnvoller ist, als sich mit Unterschieden zwischen AAC 320 und Flac zu beschäftigen.

Das dir das "bescheißen" von Tidal egal ist, kann ich verstehen, aber der Link ist ja nicht exklusiv für dich gepostet. Und das:

Naja ob man Unterschiede hört oder nicht kann man über foobar und dem ABX Modul sehr leicht selbst feststellen. Für gewöhnlich hören die meisten die Unterschiede, wenn geeignetes Material und ne ordentliche Abhöre verwendet wird. Da braucht man echt kein Wort verlieren...

bezweifle ich im Bezug auf diverse Studien einfach. Wie gesagt: Da wird man nicht zusammen kommen und das ist auch in Ordnung, die Welt wäre ja langweilig, wenn man immer einer Meinung ist. ;)
 
Ein wichtiger Punkt zu Lossless und MP3 (weiß gar nicht mehr, wo ich das gelesen/gehört hatte) ist, dass MP3 davon ausgeht, dass du ein vollständig gesundes Gehör hast. Du also alle Frequenzen gleichermaßen wahrnimmst. Musiker z.B. haben oft ein "Loch" in diesen Frequenzen, die ziemlich genau ihrem Instrument entsprechen. Dieses kleine Frequenzband nehmen sie dann "gedämpfter" wahr. Diese können eher zwischen Lossless und MP3 unterschiede wahrnehmen, da diese z.B. genau die Frequenzen die dargestellt werden nur gedämpft hören können, während die Frequenzen die durch den Codecs weggenommen wurden, ihm dann fehlen.

@Zappaesk
Ok wenn ich einen Subwoover dazustelle. Das ist natürlich was ganz anderes. Ursprünglich ging es darum, dass der kleine es auch alleine schafft trotz kleinem Volumen.
 
Ein wichtiger Punkt zu Lossless und MP3 (weiß gar nicht mehr, wo ich das gelesen/gehört hatte) ist, dass MP3 davon ausgeht, dass du ein vollständig gesundes Gehör hast. Du also alle Frequenzen gleichermaßen wahrnimmst. Musiker z.B. haben oft ein "Loch" in diesen Frequenzen, die ziemlich genau ihrem Instrument entsprechen. Dieses kleine Frequenzband nehmen sie dann "gedämpfter" wahr. Diese können eher zwischen Lossless und MP3 unterschiede wahrnehmen, da diese z.B. genau die Frequenzen die dargestellt werden nur gedämpft hören können, während die Frequenzen die durch den Codecs weggenommen wurden, ihm dann fehlen.

Das hatte ich auch noch im Kopf, weiß aber eben nicht mehr, woher die Aussage kommt. "Geschädigte" Gehöre konnten in einem dieser Blindtest besser unterscheiden als gesunde. Aber wie gesagt: Die Aussage ist imo wenig belastbar, bis man die Quelle dazu noch mal gefunden hat.
 
Jeder verlustbehaftete Audio-Codec baut auf Psychoakustik auf. Einfach irgendetwas wegzulassen ist wenig zielführend. Logischerweise legt man da auch den Durchschnitt zugrunde, sonst passt es für den Durchschnitt ja nicht ;)

80hz ist noch kein tiefgang. Bei 50hz kann man langsam drüber reden. Die Frage ist auch, ab wo du den Pegel als brauchbar zu Hause setzt.
Ich meinte explizit erwähnt zu haben, dass die 80 Hz ein Kompromiss sind. Ein Kompromiss aus Pegel und Tiefgang den ich wählen würde, weil man da sinnvoll an einen Subwoofer ankoppeln kann. Man könnte den Lautsprecher auch bis 50 Hz, 40 Hz oder gar 1 Hz entzerren, bzw. ein entsprechende Chassis bauen, aber das ist imho nicht zielführend.

Bei einem ordentlichen Treiber sollten ab 80 Hz bei Wandmontage innerhalb Xmax >95 dB drin sein.
 
Und Flac hat zum Archivieren von Musik denke ich seine Berechtigung. Eben weil sich die Codes weiter entwickeln und man flexibler bleibt. Jeder muss sich die Frage stellen, ob der Aufwand (Preis für nicht komprimierte Musik und der zusätzliche Speicher) einem das Wert sind.

Der Preis stellt sich meines Erachtens nicht - zumindest für mich. Zum einen weil Speicher echt nix kostet und man schon auf eine normale 2TB Platte mehr Musik als FLAC drauf bringt als man ernsthaft braucht und die Kosten stetig weiter sinken.
Dazu kommt, dass ich ein bewusster Musikhörer bin und Musik normalerweise nicht zur Berieslung nutze, da möchte ich dann auch bestmögliche Qualität, da kommts auf ein paar € doch nicht an. Ich kaufe meine Musik ohnehin für gewöhnlich als CD und da ists völlig wurscht in was für ein Format ich die rippe.

Ich denke nur, dass jeder Euro und Gedanke, der in Raumakustik, das Einmessen von Systemen, bessere Aufnahmetechnik und die Investition in bessere Lautsprecher fließt, deutlich Sinnvoller ist, als sich mit Unterschieden zwischen AAC 320 und Flac zu beschäftigen.

Jeder € vielleicht nicht, aber klar da kann man auch noch bei den meisten Leuten sehr viel rausholen.

Das Thema ist doch aber eher, dass die allermeisten Leute weder in ihre Anlage, noch in die Musik halbwegs Geld investieren. Derjenige dem es wichtig ist, der kauft idealerweise auch ne vernünftige, zum Raum passende Anlage und misst die ggf sogar selbst ein oder kauft sich ordentliche KHs. In einem solchen Fall wäre eine weitere Verbesserung aber nur durch wirklich unvernünftige Investitionen zu erreichen (oder durch nen radikalen Schnitt in der Konzeption), da mach ich mir lieber Gedanken zum Quellmaterial und dessen Qualität.

Wobei unabhängig vom Datenformat die Aufnahme selbst signifikant entscheidender ist. Viele Produktionen sind dermaßen lieblos bis ahnungslos aufgenommen und gemastert, dass es schade um die Anlage ist sich sowas anzuhören.

Das dir das "bescheißen" von Tidal egal ist, kann ich verstehen, aber der Link ist ja nicht exklusiv für dich gepostet. Und das:
bezweifle ich im Bezug auf diverse Studien einfach.

Naja, schau mal in den alten Thread zum Thema, da haben doch erstaunlich viele (hat mich ehrlich gesagt ein wenig überrascht) die Unterschiede gehört und die Ergebnisfiles zum ABX Test mit angefügt. Da glaube ich dem Test, den ich selbst mitgemacht habe einfach mehr als irgendwelche Studien, die ich nicht nachvollziehen kann weil ich nicht dabei war. Es deckt sich auch mit anderen Tests, die ich in den letzten Jahren zu allen möglichen Themen als (D)BT durchgeführt habe - man hört oft mehr als man denkt.

Mach doch selbst mal den Test mit foobar und ABX, das ist schon recht aufschlussreich.
 
AW: Canton GLE 409 gebraucht kaufen zu 5.1 aus GLE 455 Center und GLE 420?

Der AW3000 hat laut Datenblatt +-6,3(/6,4) mm Hub. Da bleibt bei niedrigen Frequenzen garnicht so viel übrig.
4xAW3000_CB35l.PNG
Sicherlich schiebt der Raum noch ordentlich, nur sind selbst Pegel von >100 db bei 30 Hz und darunter nicht unertragbar laut und die maximale lineare Auslenkung zumindest für mich kein erstrebenswerter Zustand.

Ich baue meine Lautsprecher nicht um, das Gehäuse wäre dafür zu klein. Aufgrund der Gehäusegröße bleibe ich auch bei CB, dafür gibt es günstige und brauchbare (z.B. JBL) oder preiswerte und gute (z.B. Tymphany) Subwoofer-Chassis. Den schlechten Ruf von BR-Kisten kann ich sowieso nicht nachvollziehen, aber ich habe auch noch keinen vernünftigen Vergleichstest dazu beigewohnt.
 
AW: Canton GLE 409 gebraucht kaufen zu 5.1 aus GLE 455 Center und GLE 420?

Außerdem brauchte ich bei CB wohl noch ein bisschen mehr Verstärkerleistung, wobei im Moment der Verstärker für die Subs ja das Nadelöhr ist.

Ne, falscher Ansatz, wenns nicht laut genug ist, dann braucht man lautere Boxen, nicht mehr Leistung. Pegeldefizite mittels Leistung ausbügeln zu wollen funktioniert nicht, weil der Leistungsbedarf ins unermessliche steigt!

Ich habe mir jetzt endlich den Wunsch erfüllt laute Boxen zu haben und komme im Gegenzug dann - in den Höhen und Mitten - mit vlt. 8-15W Verstärkerleistung hin. Den Verstärker dazu muss ich aber auch erst noch ausgucken... Muss bloß alles noch fertig werden.

Sicherlich schiebt der Raum noch ordentlich, nur sind selbst Pegel von >100 db bei 30 Hz und darunter nicht unertragbar laut und die maximale lineare Auslenkung zumindest für mich kein erstrebenswerter Zustand.

Deswegen sinds ja auch 4 Stück und net bloß einer. Das ist schon ziemlich laut dann.

Den schlechten Ruf von BR-Kisten kann ich sowieso nicht nachvollziehen, aber ich habe auch noch keinen vernünftigen Vergleichstest dazu beigewohnt.

Naja, Bassreflex ist halt einfach "langsam" (schlimmer und nicht ganz richtiger Begriff ich weiß), im Vergleich zu CB sind Impulse schon mehr oder weniger deutlich verschmiert. Das gilt sowohl fürs Ein-, als auch fürs Ausschwingen. CB ist da einfach mehr auf den Punkt - groovt quasi besser. Noch besser wirds nur mit nem guten Horn (im Bass eine logistische Herausforderung) oder eben gleich als Dipol (ist aufstellungstechnisch und vom WAF nicht ganz trivial).
Wer mal nen guten Dipol gehört hat, der weiß wie Bassimpulse klingen können. Gute Schlagzeugaufnahmen sind z.B. der Hammer, weil eben fast schon wie beim Original.
 
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AW: Canton GLE 409 gebraucht kaufen zu 5.1 aus GLE 455 Center und GLE 420?

Deswegen sinds ja auch 4 Stück und net bloß einer. Das ist schon ziemlich laut dann.
Das Bild zeigt den Output von vier Subwoofern, nicht von einem.

Naja, Bassreflex ist halt einfach "langsam" (schlimmer und nicht ganz richtiger Begriff ich weiß), im Vergleich zu CB sind Impulse schon mehr oder weniger deutlich verschmiert. Das gilt sowohl fürs Ein-, als auch fürs Ausschwingen.
Die Gruppenlaufzeit und nach meinem Verständniss auch das Ein- sowie Ausschwingverhalten sind abhängig vom Amplitudengang. Da ich sowieso entzerre ...
 
AW: Canton GLE 409 gebraucht kaufen zu 5.1 aus GLE 455 Center und GLE 420?

Das Bild zeigt den Output von vier Subwoofern, nicht von einem.

Ok, aber wie du schon schreibst tut der Raum noch was dazu. Immerhin dürfte ein normales Wohnzimmer bei Frequenzen um die es hier geht als Druckkammer wirken und den Pegel noch anheben.

Die Gruppenlaufzeit und nach meinem Verständniss auch das Ein- sowie Ausschwingverhalten sind abhängig vom Amplitudengang. Da ich sowieso entzerre ...

Nein! Ein Bassreflexrohr (oder Kanal, ist ja egal) ist ein Feder Masse System, das man zwar anregen kann (und auch sollte, sonst nutzt es ja nix), dessen Schwingverhalten man aber nicht entzerren kann. Es handelt sich um einen Energiespeicher, der geladen und entladen wird. D.h. es benötigt um Einzuschwingen eine bestimmte Zeit und selbiges beim Ausschwingen. Diese Zeit kann man nicht wirklich durch DSP oder sonstige Helferlein beeinflussen.

Was man tun kann, man kann es besser oder schlechter umsetzen, aber eine gut gemachte CB ist immer besser was Impulse angeht.
 
AW: Canton GLE 409 gebraucht kaufen zu 5.1 aus GLE 455 Center und GLE 420?

Man möge mich korrigieren, aber aus der Impulsantwort wird der Amplitudengang und der entsprechende Phasengang berechnet. Amplituden- und Phasengang sind zusammen mit der Gruppenlaufzeit nur andere Darstellungen für die Impulsantwort.

Dein Einwand mit dem zusätzlichen Feder-Masse-System ist vollkommen richtig, aber du lässt das Chassis komplett aus der Betrachtung.
 
AW: Canton GLE 409 gebraucht kaufen zu 5.1 aus GLE 455 Center und GLE 420?

Das Chassis ist dafür ohne Belang. Das Bassreflexrohr ist ein Energiespeicher, der geladen und entladen wird. Das dauert Zeit und das hört man dann auch.

Mechanische Ein- und Auschwingvorgänge lassen sich auch am Chassis nur über eine Regelung steuern (B&M macht das soweit ich weiß so). Beim Kanal geht das nicht wirklich, weil du keine Stellgröße hast. DSPs und FIR Filter können das auch nicht, damit kann man eine Verbesserung des Impulsverhaltens erzielen, aber eben nicht alle Fehler der Box beheben (wenn man denn einen BR Kanal als "Fehler" betrachten will), bzw. nur im Rahmen dessen was beeinflusst werden kann. Mitschwingende Gehäuse (wer braucht denn Gehäuse...?) lassen sich so ja auch nicht entzerren - sind aber auch Energiespeicher (wenngleich unerwünschte), ebenso Weichenbauteile.
 
AW: Canton GLE 409 gebraucht kaufen zu 5.1 aus GLE 455 Center und GLE 420?

Nein, das Chassis ist dafür von Belang. Bei BR schwingt das "Rohr" und das Chassis nur vermindert, bei CB das Chassis dafür umso mehr. Beim Vergleich der beiden kann ich das Chassis nicht einfach außen vor lassen..

Der Kanal ist über die Luft gekoppelt, darauf kann ich sehr wohl Einfluss nehmen. Es wäre aber immer noch zu beweisen, dass Chassis in BR schlechter ist als Chassis in CB.
Messungen wären diesbezüglich einmal interessant, sonst kommt man hier nicht weiter.
 
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AW: Canton GLE 409 gebraucht kaufen zu 5.1 aus GLE 455 Center und GLE 420?

Nein, das Chassis ist dafür von Belang. Bei BR schwingt das "Rohr" und das Chassis nur vermindert, bei CB das Chassis dafür umso mehr. Beim Vergleich der beiden kann ich das Chassis nicht einfach außen vor lassen..

Ja, klar regt das Chassis das Rohr an, aber wenn das Rohr mal angeregt ist (bzw. die Luftsäule darin), dann kannst du mit dem Chassis oder dem DSP nichts mehr dagegen tun, sondern musst es einfach abwarten / hinnehmen. Wie gesagt das ist ein Energiespeicher, der gefüllt und geleert wird - mit dem entsprechenden zeitlichen Ablauf - den kannst du nicht beschleunigen.

Der Kanal ist über die Luft gekoppelt, darauf kann ich sehr wohl Einfluss nehmen. Es wäre aber immer noch zu beweisen, dass Chassis in BR schlechter ist als Chassis in CB.
Messungen wären diesbezüglich einmal interessant, sonst kommt man hier nicht weiter.

Mit Messungen kann ich nicht dienen, nicht zuletzt weil es mir an passenden Boxen daheim fehlt.

Aber es gibt zig Messungen von Impulsantworten von Boxen in diversen Magazinen und vermutlich im Netz auch. Bei so einer Messung sieht man bei nicht korrigierten (sprich praktisch allen) Boxen ja für gewöhnlich die einzelnen Chassis vom Hochtöner zum Bass nacheinander einschwingen. Bei BR Boxen sieht man zudem noch den Peak des Bassreflexkanals - für gewöhnlich - als letztes.

Wenn du jetzt die Box mittels FIR oder sonstiger Helferlein so optimierst, dass die Chassis zusammen einschwingen, dann kommt der BR Kanal dennoch als letztes! Unbeeindruckt von den DSP Spielereien. Technisch ist das ja auch leicht zu erklären. Er wird durch die Luftsäule im Innern der Box angeregt bzw. über das Chassis. Dieser zeitliche Ablauf lässt sich nicht reduzieren ohne die Box umzukonstruieren (ich nehme an, da spielt das Luftvolumen der Box, der Abstand des Chassis zum Rohr und noch ein paar andere Dinge ne Rolle, kann es aber nicht genau sagen). Der Kanal kann nie gleichzeitig mit dem Chassis loslegen, sondern muss eben erst von diesem angeregt werden.

Gleiches Spiel beim Ausschwingen. Das Chassis schwingt aus, der Kanal schwingt erst danach aus. Das geht nicht gleichzeitig. Deswegen "dröhnt" eine BR Box immer noch ein wenig nach und der Bass wirkt weniger trocken als der einer BR.
 
AW: Canton GLE 409 gebraucht kaufen zu 5.1 aus GLE 455 Center und GLE 420?

Ja, klar regt das Chassis das Rohr an, aber wenn das Rohr mal angeregt ist (bzw. die Luftsäule darin), dann kannst du mit dem Chassis oder dem DSP nichts mehr dagegen tun, sondern musst es einfach abwarten / hinnehmen.
Das würde nach meinem Verständnis voraussetzen, das plötzlich keine Kopplung mehr vorhanden ist.

Wenn überhaupt ist wohl eher der Abstand Chassis zu Port das Problem.

Aber es gibt zig Messungen von Impulsantworten von Boxen in diversen Magazinen und vermutlich im Netz auch.
Uninteressant, da kein gleicher Amplitudengang. Auch mein größter Kritikpunkt an den üblichen Vergleichen. Interessant wäre höchstens der Vergleich bei identischem Frequenzgang.
 
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