Dann gib mir mal bitte ein paar Quellen dazu und nicht nur dich selbst.
Quellen für Blindtests? Da habe ich keine, mir reicht es, dass ich im Blindtest Unterschiede höre. Andere Quellen sind für mich nicht hilfreich, weil was habe ich davon wenn ich irgendwo lese, dass andere keinen oder auch einen Unterschied hören?
Die Blindtests die ich mitbekommen habe sind, dass die Leute einen Kleiderbügel nicht von 200€ Kabeln unterscheiden konnten (plakativ).
Meist war es so, dass sie beim zweiten etwas besseres gehört haben und als dann das erste wieder kam, dieses nochmal besser war und ähnliche geschichten.
Ja sowas kenne ich auch. Ich war vor x-Jahren mal bei nem Stereo Workshop mit dem Matthias Böde. Der hat vor jedem Durchgang gesagt was für Unterschiede man gleich hören wird.

Klar dass das alle gehört haben und keiner sich die Blöße gegeben hat zuzugeben, dass es eben keinen Unterschied gab. Ich persönlich habe da längst nicht alles nachvollziehen können und habe das auch so gesagt -> in der Stereo erschien dann ein Bild von mir und einem von mir nie getätigten "Zitat" - ich hatte mir da kurz überlegt eine Gegendarstellung zu erwirken, letztlich wars mir aber zu lächerlich.
Für so nen Blindtest, gerade wenn es wirklich nur um Nuancen geht, eignet sich mMn nicht jeder. Zum einen sorgt die "Prüfungssituation" bei vielen für Stress und Erfolgsdruck, so kann es natürlich nichts werden! Zum Anderen sollte man für die akustischen Phänomene auch sensibilisiert sein. Das Beispiel mit dem Weintrinker habe ich ja schon öfters gebracht. Nur wer sich selbst klarmacht was er hört und warum es gefällt oder eben nicht wird auch eine vernünftige Aussage machen können. Wer das nicht kann wird scheitern...
Ich kenne diese auch persönlich, da diese zu uns kommen, um ihre Geräte zu testen
Und, machen die den Eindruck, dass sie sich nur zum Zeitvertreib mit den Kabeln beschäftigen obwohl alles schon längst erfunden und erforscht wurde und es im Büro langweilig wäre, wenn man nicht wenigstens ein paar mal raus käme zum messen?
Um das hier mal zu beenden. Ich mag mit dir ja kein Krieg führen. Dafür find ich dich zu putzig
Putzig hat mich noch niemand genannt, vlt. sollte ich dir mal ein Bild schicken?!
Fakt ist: für 1000€ kann man an anderen Stellen seiner Anlage mehr mehr bewirken als mit Kabeln.
Bei den Anlagen um die es hier im Forum meist geht gebe ich dir recht. Aber wenn du mal im 5-stelligen Bereich bist mit deiner Anlage, da kannst du für 1k nicht unbedingt viel bewegen. Es geht mit Kabeln ja auch nur noch ums "abschmecken".
DIY-Kabel ersparen auch hier viel Geld. Da weiß man auch was drin ist.
Im Kleinsignalbereich gibt es tatsächlich mit z.B. dem RG142 ein komplett Voodoofreies Kabel mit dem man sehr gute Ergebnisse erzielt. Da ordentliche Stecker ran (Achtung nächstes gefährliches Thema!) und gut ist. Momentan bin ich auf der Suche nach einem sehr niederinduktiven Kabel für meine nächste Anlagenerweiterung bzw. änderung. Da funktioniert das RG142 z.B. nicht vernünftig weil die Induktivität zu hoch ist für die 3m Kabel die ich benötige. Wenn mir da jemand einen Tipp hat, dann probier ich das gerne mal aus.
Bei LS Kabel habe ich aber noch nichts gehört, was mir gefallen hätte. Da wird gerne das Lapp Ölflex in seinen zig Varianten genommen. Mir persönlich ist das aber zu laff, da komm ich nicht mit zurecht.
Das Ölflex habe ich aber zu mehreren Netzkabeln verschafft, die mit meiner Vibex Leiste sehr gut harmonieren...
