Sony kauft Destiny-Entwickler Bungie für die Worldwide Studios

PCGH-Redaktion

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Sony hat den Entwickler Bungie übernommen, der heute primär für Destiny bekannt ist und früher Halo für Microsoft entwickelt hat. Die Übernahme lässt man sich knapp 4 Milliarden US-Dollar kosten.

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Kupferrrohr

Software-Overclocker(in)
Nachvollziehbarer Schritt. Sony hat tolle und talentierte Studios, die umfangreiche und fertige Einzelspielerkampagnen auf den TV zaubern. Destiny 2 ist jetzt in Season 15 (?) und ist damit als GaaS gut aufgestellt. Damit dürften Sony und MS mit Destiny vs CoD auf beiden großen Plattformen ganz gut fahren, es will bestimmt niemand auf das Spiel der Konkurrenz verzichten. Bleibt die Frage, an welcher neuen IP Bungie arbeitet und wie diese veröffentlicht wird.

Edit:
"Project Spartacus" steht auch noch im Raum, vielleicht wird Destiny mit den Auftakt in Sonys Version des Gamepasses machen. Angeblich ist es im Frühjahr diesen Jahres so weit.
 
Zuletzt bearbeitet:

Prypjat_no1

Freizeitschrauber(in)
Das ist ein geschickter Schachzug von Sony.
Kaufen sich Bungie und lassen verlauten, dass es auch in Zukunft Multiplattform Titel von Bungie geben wird.
Das sollte bestimmt ein Wink in die Richtung von MS sein, damit die das Zukünftige CoD nicht PC und Keksbox Exklusiv machen.
 

atarivcs

Komplett-PC-Aufrüster(in)
3,8 Mrd - Süß ;) *

*) Im Vergleich zu dem, was MS sonst auf den Tisch legt


Ich hoffe, das es in Zukunft noch mehr als 3 Hersteller (MS, SONY, Tencent) gibt
 

RavionHD

PCGH-Community-Veteran(in)
3,9 Milliarden nur für ein Studio mit einer einzigen IP halte ich ohnehin für vollkommen überteuert.

BTW bin ich mir relativ sicher dass das nächste Projekt nach 2024 nur mehr die reine Playstation/PC Schiene fahren wird.

Dass man bereits existierende Spiele wie Destiny 2 auf der Xbox nicht mehr entfernt ist vollkommen logisch.
 

PureLuck

Software-Overclocker(in)
Schade... hatte ja noch die Hoffnung, dass sich Bungie irgendwann mal wieder Halo unter den Nagel reißen kann.
343 hat Infinite verkackt und den ersten Teil der Hauptreihe herausgebracht, den ich nicht durchspielen werde.
Halo ist damit für mich wahrscheinlich tot. :(
 

Julian K

Software-Overclocker(in)
Weiß nicht, ob ich das so gut finden soll.
In anderen Berichten steht ja auch, dass es Sony dabei vor allem um das vorhandene Know How bzgl. Service-Games geht. Klar, mit solchen Dingen wird Geld verdient und das hat Sony neben den klasse Singleplayer-Games natürlich auch nötig, aber dennoch...

Im übrigen ist auch interessant, dass das kein Schnellschuss von Sony ist um auf MS zu reagieren, sondern die Übernahme soll schon vergleichsweise lange geplant gewesen sein.
 

Scorpionx01

Software-Overclocker(in)
Skandal, das ist ja dann gar nicht selber produziert sondern nur eingekauft, ist nach der hiesigen Foden Meinung doch ziemlich schlimm, da gleiches Vorgehen wie Microsoft, oder nicht mehr? ;-)

MfG
Foden? Du meinst Hoden oder?^^
Naja, nachdem sich MS wie ein ekelhafter Tumor durch die Gaminglandschaft gefressen hat, kann man Sony auch etwas verstehen oder?
3,9 Milliarden nur für ein Studio mit einer einzigen IP halte ich ohnehin für vollkommen überteuert.

BTW bin ich mir relativ sicher dass das nächste Projekt nach 2024 nur mehr die reine Playstation/PC Schiene fahren wird.

Dass man bereits existierende Spiele wie Destiny 2 auf der Xbox nicht mehr entfernt ist vollkommen logisch.
Ich finde auch, dass der Bethesda Deal geschickter war, aber wer weiß, was Sony vor hat bzgl. GaaS.
 
T

The-GeForce

Guest
Irgendwie hat diese Übernahme so einen Beigeschmack, als müsse Sony nun auch irgend etwas vorzeigen, nachdem M$ mehrfach groß zugekauft hat. Dafür ausgerechnet eine Spieleschmiede zu übernehmen, deren wichtigste Errungenschaft (Halo) ihnen schon gar nicht mehr gehört und die zuletzt mit eher durchwachsenem Erfolg geglänzt haben, scheint aber fast ein wenig verzweifelt. Bei aller fehlender Sympathie für Blizzard: Die Übernahme durch M$ hat da deutlich mehr Gewicht und Wucht gehabt, nachdem man zuvor ja schon Bethesda geschluckt hat. So zumindest mein Empfinden.
 

fipS09

Volt-Modder(in)
Bei aller fehlender Sympathie für Blizzard: Die Übernahme durch M$ hat da deutlich mehr Gewicht und Wucht gehabt, nachdem man zuvor ja schon Bethesda geschluckt hat. So zumindest mein Empfinden.

Natürlich hatte sie das, deshalb war es ja auch fast 20mal so teuer. Wobei 3,6 Millarden für Bungie auch schon ne Menge Holz sind.
 

4thVariety

BIOS-Overclocker(in)
Seitdem Destiny 2 einfach die halbe Spielwelt abgeschalten hat und ich Content für den ich bezahlt habe nicht mehr betreten kann, hab ich schlagartig das Interesse verloren. Und ich hab D2 bestimmt nicht wenig gespielt.
 

RavionHD

PCGH-Community-Veteran(in)
Bin ja gespannt wann Ubisoft gekauft wird, die gibt es für verhältnismäßig "günstige" ~7 Milliarden, aber mit vielen IP's dahinter (Assassin's Creed, Watch Dogs, Rainbow, The Division, Prince of Persia, Far Cry, Splinter Cell, Rayman...).

Aber fraglich ob das nicht schon etwas zu viel für Sony ist, gerade nach dem Bungie Deal.
 

Taonris

BIOS-Overclocker(in)
Bin ja gespannt wann Ubisoft gekauft wird, die gibt es für verhältnismäßig "günstige" ~7 Milliarden, aber mit vielen IP's dahinter (Assassin's Creed, Watch Dogs, Rainbow, The Division, Prince of Persia, Far Cry, Splinter Cell, Rayman...).

Aber fraglich ob das nicht schon etwas zu viel für Sony ist, gerade nach dem Bungie Deal.
Wirklicht attraktiv dürfte Ubisoft derzeit nicht sein, hohe laufende Kosten, immer wieder Probleme mit irgendwelchen Skandalen, die großen IPs stagnieren und dazu gibts dort in gewissen Studios massive Personalnot. Was Publisher betrifft würde für Sony Square oder Capcom deutlich mehr Sinn machen.
 

Xeandro

PC-Selbstbauer(in)
Bin ja gespannt wann Ubisoft gekauft wird, die gibt es für verhältnismäßig "günstige" ~7 Milliarden, aber mit vielen IP's dahinter (Assassin's Creed, Watch Dogs, Rainbow, The Division, Prince of Persia, Far Cry, Splinter Cell, Rayman...).

Aber fraglich ob das nicht schon etwas zu viel für Sony ist, gerade nach dem Bungie Deal.
Bin mir nicht sicher ob das so einfach wird. Frankreich hält über seine "Gaming-Perle" wahrscheinlich schützend die Hand. Die Bedingungen wie UbiSoft dann geschluckt wird (hohes Maß an Selbstständigkeit usw.) dürften vor dem Preis der Knackpunkt sein da man nicht nur Aktionäre mit Dollar überzeugen muss.

Die IPs sind natürlich grandios was das Potential angeht. Die Tom Clancy Lizenzen dürften im Gaming Markt sehr begehrt sein. Dazu AC, Prince of Persia (gutes Remake inc???) Far Cry usw. dürften u. a. bei Microsoft eine Überlegung gespielt haben was man für 70 Mrd. kauft. Denke das UbiSoft da oben auf der Liste stand.

Sony hat mit Bungie ein gutes Geschäft gemacht. Klar ist da im Moment nur eine IP aber viel Wissen dahinter. Sowohl was GaaS Spiele angeht aber auch wie man einen Shooter mit tollem Treffer-Feedback usw. entwickelt. Mal schauen was da die Zukunft bringt. Um Exklusivitäten mache ich mir wie bei allen anderen keinen Kopf. Gibt genug pro Plattform was man zocken kann. :bier:
Wirklicht attraktiv dürfte Ubisoft derzeit nicht sein, hohe laufende Kosten, immer wieder Probleme mit irgendwelchen Skandalen, die großen IPs stagnieren und dazu gibts dort in gewissen Studios massive Personalnot. Was Publisher betrifft würde für Sony Square oder Capcom deutlich mehr Sinn machen.
Genau die Probleme könnten den Preis in die Zonen drücken in der das Geschäft interessant wird, siehe Activision/Blizzard. Wo da die Schmerzgrenze für Kaufwillige liegt würde mich mal interessieren.
 

4thVariety

BIOS-Overclocker(in)
Auf dem Papier wäre EA für Sony das bessere Ziel wegen den Sportspielen und viel Nostalgie-Marken zum ausschlachten; außerdem Battlefield, der andere Shooter.

Was die Menge der Mitarbeiter angeht ist Ubisoft größer und Sony bekommt ein Special Effekt Studio dazu. Wer bei Microsoft als 3D Designer anheuert der wird als Aussicht dort immer nur Microsoft haben. Das ist schon ein Faktor, dass Ubisoft seinen Mitarbeitern bieten kann dass sie sich in ein Effektstudio hocharbeiten können und am neuen Star Wars oder Avatar Film arbeiten. Yves Guillemot ist auch 61, da wird die Frage sein soll es einen Familienbetrieb bleiben oder unter welchen Auflagen würde der verkaufen. Ubisoft gehörte ja einst zu Vivendi bevor es sich selbst losgeeist hat. Wenn das jetzt passieren würde dann imo nur im Zusammenhang mit einer hohen Position bei SIE für Guillemot. Aber die Skandale. Hm.

Als Statement das ähnlich großspurig daherkommt wie die 65 Milliarden Übernahme von Activision, müsste Sony schon Nintendo kaufen. Chance unter 1%.

Oder Apple kommt und kauft Sony, weil sie nicht wissen wohin mit ihren 35 Milliarden Gewinn pro Quartal. Sehe ich auch bei unter 1%, wenn dann kauft Apple eher einen Karibikstaat und macht ihn zu ihrer Konzernutopie inkl. Ausrichtung der Olympischen Spiele und Fußball Weltmeisterschaften. Cuba oder so. Die haben 100 Milliarden jährliches Bruttoinlandsprodukt, das könnte sich Apple schon leisten die alle anzustellen bei 35 Milliarden Gewinn im Quartal.
 

yingtao

Software-Overclocker(in)
Skandal, das ist ja dann gar nicht selber produziert sondern nur eingekauft, ist nach der hiesigen Foden Meinung doch ziemlich schlimm, da gleiches Vorgehen wie Microsoft, oder nicht mehr? ;-)

MfG

Ist bei Bungie im Detail aber doch anders. Im Q&A von Bungie wird gesagt das Bungie einige Freiheiten behält. Sie behalten alle Rechte an den bestehenden IPs, dürfen neue IPs erschaffen, behalten die Rechte an den erschaffenen IPs und dürfen auch weiterhin selbst als Publisher fungieren.

Sony bekommt nur die Rechte an den Spielen die auch explizit für Sony erstellt werden. Wird dann wahrscheinlich ein paar Sony exklusive IPs geben und Sony exklusive Inhalte in Spielen wo Bungie die IP hält.
 

RavionHD

PCGH-Community-Veteran(in)
Wirklicht attraktiv dürfte Ubisoft derzeit nicht sein, hohe laufende Kosten, immer wieder Probleme mit irgendwelchen Skandalen, die großen IPs stagnieren und dazu gibts dort in gewissen Studios massive Personalnot. Was Publisher betrifft würde für Sony Square oder Capcom deutlich mehr Sinn machen.
Ubisoft hat eine enorm hohe Anzahl an sehr bekannten IP's, da ist wahnsinnig viel Potential dahinter.
Auch wenn ich nicht daran glaube dass Sony hier zuschlägt, aber dass Microsoft aktiv wird halte ich nicht für ausgeschlossen.

Außerdem ist Ubisoft unterm Strich sehr profitabel:
1643750828738.png


Ich glaube eher Sony dürfte irgendwann bei From Software zuschlagen, die dürfte es auch noch ganz "günstig "geben.
Auf dem Papier wäre EA für Sony das bessere Ziel wegen den Sportspielen und viel Nostalgie-Marken zum ausschlachten; außerdem Battlefield, der andere Shooter.
Die Sportlizenzen würde EA sofort verlieren wenn diese plattformexklusiv werden würden.

Außerdem ist EA viel zu teuer für Sony.
Beim letzten CEO Report hat Sony 18 Milliarden für Investitionen in den nächsten 3 Jahren angekündigt (und das betrifft nicht nur Playstation), und EA würde auf fast 40 Milliarden kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Ubisoft hat eine enorm hohe Anzahl an sehr bekannten IP's, da ist wahnsinnig viel Potential dahinter.
Auch wenn ich nicht daran glaube dass Sony hier zuschlägt, aber dass Microsoft aktiv wird halte ich nicht für ausgeschlossen.
Ich denke das größte Hindernis wäre dort die Besitzstruktur. Laut Wiki hält die Guillemot-Familie noch über 18% der Anteile. Je nach dem was die noch für Vorzugsregeln haben setzt eine "echte" Übernahme vorraus dass selbige sich überhaupt von dem Unternehmen trennen wollen.
 
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