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Special Sollte Intel alle potenziell betroffenen Core-CPUs zurückrufen?

Sollte Intel alle potenziell betroffenen Core-CPUs zurückziehen?

  • Ja

    Stimmen: 612 74,4%
  • Nein

    Stimmen: 122 14,8%
  • Ich bin mir noch unsicher.

    Stimmen: 89 10,8%

  • Umfrageteilnehmer
    823
Am Ende läuft es doch auf eines hinaus: Intel hat ein fehlerhaftes Produkt in Umlauf gebracht und muss dafür per Garantie/Gewährleistung gerade stehen.

Den großen SI/OEMs wird man entsprechende Kontingente an Austausch CPUs kurzfristig zur Verfügung stellen. Wahrscheinlich gebündelt mit einem entsprechenden Preisnachlass. Dell, Lenovo oder HP werden die ihnen entstehenden Kosten mit Sicherheit nicht selber tragen wollen. Schließlich müssen die Service-Mitarbeiter, die die fehlerhaften CPUs in Pre Builds wechseln, auch bezahlt werden. Und der Versand/Transport erfolgt auch nicht durch barmherzige Samariter.

Bei den Endkunden wird man großzügig in den ersten paar Monaten mit Reklamationen umgehen. Wobei die überwiegende Mehrheit sich eh an den Retail Verkäufer wenden dürften. Da wird es dann auf Distributionsebene entsprechende Gutschriften/Verrechnungen geben.

Einen pauschalen Rückruf wird es nicht geben. Auch wenn man das durchaus für angebracht halten könnte. Rein von den Stückzahlen und damit verbundenen Aufwand ist das kurzfristig weder möglich noch wirtschaftlich sinnvoll(aus Sicht des Unternehmens).
 
Bei so einem Rückruf stellen sich doch erst mal einige praktische Fragen. Und es gibt garantiert noch 100 andere Fragen die mir jetzt nicht eingefallen sind. Auch wenn ein Rückruf ggf. moralisch/ethisch aus der Sicht von vielen Leuten notwendig wäre, so stellt sich eben der Moral und der Ethik in der Praxis das realistisch Machbare in den Weg.
  • Welche Modelle sind betroffen?
    Die meisten reden von den 600er bis 900er Modellen der 13. und 14. Generation. Laut Intel sind aber alle CPUs dieser Generationen betroffen ab 65W-TDP. Fallen die 400er und 500er einfach nur später aus? Welche Server -und Mobil-Modelle sind betroffen?
  • Womit ersetzen? (CPU)
    Mit der gleichen CPU? Die hat den Fehler potentiell immer noch. Will der Kunde die CPU mit dem gleichen Modell ersetzt haben, ein anderes Modell?
  • Womit ersetzen? (Menge)
    Stehen überhaupt ansatzweise genügend CPUs im Lager um das zu bewerkstelligen? Im letzten Quartal 23 (Q4) hat Intel 50 Millionen (!) CPUs abgesetzt. Wenn wir da von circa 2 Jahren reden und wir davon ausgehen das Hälfte der produzierten CPUs Modelle wären die betroffen sind, dann reden wir von 200 Millionen CPUs. Selbst wenn nur ein Viertel der abgesetzten CPUs sind die betroffen sind, dann sind das immer noch 100 Millionen. Keine Ahnung wo da die Menge herkommen soll mit der die alten CPUs ersetzt werden soll.
  • Wer hat wo einen Anspruch?
    Wer muss sich wohin wenden? Dell-, Lenovo-, und HP-Kunden an Intel oder den OEM? DIY an Intel oder den Händler wo die CPU gekauft wurde?
  • Wie umsetzen?
    Die Mehrheit der PC-Nutzer schraubt eben nicht an ihrem PC rum, und das ist die bei weitem überragende Mehrheit der Nutzer. Leute wie wir die sich in Foren wie diesem rumtreiben sind nur ein ganz kleiner Bruchteil der Nutzer. Und für Intel wohl auch das kleinste Problem.
  • Wer kommt zuerst dran?
    Die dazu in der Lage sind den Austausch selbs zu bewerkstelligen? Dell, HP und Lenovo (die drei nehmen Intel etwas über 2/3 der produzierten CPUs ab) ? Die kommerziellen Nutzer die Serverfarmen betreiben?
    Leute wie wir hier im Forum stehen bei Intel da gaaaaaaanz weit unten in der Prioritätsliste. Denn die potentiellen Kosten die die OEMs und die kommerziellen Nutzer könnten Intel aber richtig viel Geld kosten.
  • Bin ich wegen meinem Setup noch berechtigt?
    Was sagt Intel wenn ich meine CPU auf einem Board betrieben habe das von Werk aus ausserhalb der Intel "Spezifikationen" lief? Hallo Asus, Gigabyte und Co! Sagt Intel dann das war OC außerhalb von dem was wir garantieren und somit ist die Garantie hinfällig?
  • Was oder wieviel bekomme ich?
    Bekomme ich eine Ersatz-CPU oder bekomme ich mein Geld zurück? Na toll, entweder habe ich eine CPU die derzeit potentiell immer noch den gleichen Fehler hat oder ich habe Geld für eine neue CPU. Davon kann ich mir dann eine CPU von AMD holen. Aber dann fehlt mir dann noch das entsprechende Board und ggf entsprechender RAM? Kommt Intel dafür auch auf? Ich bezweifle es.
Es bleibt festzuhalten das die Situation ein großes Dilemma für alle Beteiligten darstellt. So bitter es sich anhören wird, für diejenigen die eine der betroffene CPUs haben, aber ich denke das nur der Weg über das übliche RMA umsetzbar ist. CPUs die keinen Defekt aufweisen weiter laufen lassen. Alles was crasht geht den Weg über das RMA. Sonderlich erfreulich ist das natürlich nicht für jeden der einen dieser Prozessoren hat.

Wie Intel im Nachgang an das Verge-Interview gesagt hat sind potentiell alle CPUs ab einer TDP von 65W und darüber betroffen. Die denkbare Menge an CPUs die es da auszutauschen gäbe ist exorbitant hoch. Die Mengen werden nicht zur Verfügung stehen und wie die Sache in einem ansatzweise angemessenen Zeitraum zu bearbeiten ist kann ich mir auch nicht vorstellen. Zumal Intel schon längst seine Kapazitäten auf Arrow Lake ausgelegt haben wird. Und das ist nicht gerade mal so umstellbar. Zudem wird es auch schon längst Lieferverträge für Arrow Lake geben mit garantierten Liefermengen.

Unter Garantie sitzen da schon seit ein paar Wochen einige Wirtschaftsleute und Anwälte bei Intel dran auszurechnen was der billigste und beste Weg für Intel ist und nicht für uns Nutzer. Und was diese ausrechnen wird dann erst einmal so gemacht. Ich gehe davon aus das wohl erstmal große kommerzielle Nutzer und OEMs bedient werden. Denn die Schadensersatzansprüche die die über Gerichte anmelden könnten, die könnten wirklich problematisch sein für Intel. Und nein, das sind dann nicht Betreiber von Gameservern. Auch wenn das hier in unserer Blase vielleicht nicht vielen bewußt ist: Die sind bei weitem nicht die großen Betreiber, besten Falls nur die sichtbarsten.
Anders könnte es aussehen wenn es in den USA zu einem Class Action Lawsuit kommt. Aber auch der hat erst mal dann keine rechtlichen Auswirkungen auf die Situation ausserhalb der USA. Zumal bis sowas entschieden ist, auert es, da sind wir schon längst bei der 16. oder 17. Generation.

Zudem sollten wir uns Frage stellen, auch wenn wir zurecht sauer sind, ob wir Intel den Untergang an den Hals wünschen sollten. Derzeit haben wir faktisch was Desktop-CPUs betrifft ein Duopol. Das ist alles andere als optimal, jedoch weitaus besser als ein Monopol. Wenn es nur noch AMD gäbe wäre keinem von uns damit gedient.
Intel hat Glück das es in der derzeitigen Marktsituation schlicht keine Alternative gibt. Der Markt muss ja bedient werden. Und AMD kann das nicht alleine leisten. Es ist wie in der Luftfahrt nach der Geschichte mit den 737 Max 8 - es gibt einfach keine Alternative. Die Airlines musste zum großen Teil einfach bei Boing bleiben wenn sie noch moderne Flugzeuge haben wollten. Da die Kapazitäten bei der Konkurrenz auf Jahre hinaus ausgebucht waren. Und ich bezweifle das die Airlines mit dieser Situation glücklich sind.
In der Computerwelt geht es zwar nicht um solche Zeiträume, dafür sind aber auch die Zyklen weitaus kürzer.
Das ist ein Hardwareproblem wie wir es schlicht wirklich noch nicht hatten. Der Floating-Point-Fehler in den 90er mit dem Pentium, oder die AMD-Probleme vor Ryzen waren selbst in ihrer kombinierten Gesamtheit weitaus kleiner und einfacher zu lösen als diese Situation.

Ich wünsche allen Betroffenen viel Glück in dieser beschissenen Situation.
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn man Mist baut, sollte man dafür auch gerade stehen. Ganz einfach.

Hab zwar "nur" nen 13600K, aber ich hab den von mir aus auf 65W Powerlimits gedrosselt. Dazu sicherheitshalber den Ram auf 5600Mhz runtergetaktet, weil ich auch bei einem Spiel (Train Sim World 4) random Crashes mit "out of Video memory" Meldung bekommen hab. Dachte erst, es läge an der Unreal Engine.

Muss mal schauen, ob das durchaus auch an der CPU Geschichte lag. Hatte keine freezes, bluescreens oder ähnliches und mein System läuft mehrere Stunden am Tag.
Aber deswegen gleich alles neu kaufen, nee danke. System läuft ja soweit. Mit den gesetzten Limits sogar noch nen Ticken effizienter und kühler.
 
wenn man Mist baut, sollte man dafür auch gerade stehen. Ganz einfach.

Hab zwar "nur" nen 13600K, aber ich hab den von mir aus auf 65W Powerlimits gedrosselt. Dazu sicherheitshalber den Ram auf 5600Mhz runtergetaktet, weil ich auch bei einem Spiel (Train Sim World 4) random Crashes mit "out of Video memory" Meldung bekommen hab. Dachte erst, es läge an der Unreal Engine.

Muss mal schauen, ob das durchaus auch an der CPU Geschichte lag. Hatte keine freezes, bluescreens oder ähnliches und mein System läuft mehrere Stunden am Tag.
Aber deswegen gleich alles neu kaufen, nee danke. System läuft ja soweit. Mit den gesetzten Limits sogar noch nen Ticken effizienter und kühler.
Die Symptome bei zu starkem Undervolting sind denen der Instabilitätsproblematik halt auch sehr ähnlich bzw. identisch, da sollte man nicht in Panik geraten auch wenn der AMD Schwurbler sich eine Retoure aller Intel Prozessoren herbeirwünscht :crazy: .
 
Ich frage mich, was die Leute hier unter einem Rückruf verstehen.

Der klassische Rückruf bedeutet ja, dass alle Kunden informiert werden und aufgefordert werden, ihre CPU schnellstmöglich zurückzugeben, da akute Gefahr beim Betrieb besteht.

Dass das absolut drüber ist, sollte allen klar sein.

Was aber mehr als angebracht wäre, ist ein sofortiger Verkaufstop bis das Problem nachhaltig gelöst ist und keine CPUs mehr im Betrieb (weiter) degenerieren können. Das alleine würde Intel hart treffen.

Und natürlich eine zeitlich unbegrenzte Garantie, das betroffene CPUs getauscht werden können, ohne Wenn und Aber.
 
Ein zweckmäßiger Rückruf wäre unbedingt angebracht.
Immerhin gibt es zwei sehr große Probleme mit den Produktserien, die man auch unabhängig voneinander abwickeln muss.

1. Alle betroffenen Prozessoren mit CPU-bedingter Oxidation und somit eigenständiger Selbstzerstörung über die Zeit müssten zurückgerufen werden und einen kostenlosen Austausch gewähren.
Es müsste ja irgendwie möglich sein, diese Produktionschargen irgendwie einzugrenzen und nach den Modellbezeichnungen, Revisionen, Produktionszeiträumen oder so einzugrenzen.
AMD hat es richtig vorgemacht. Ware zurückrufen, schnellstmöglich ersetzen.
Bei Lebensmitteln passiert das andauernd, dass Produkte zurückgerufen werden, wenn das Glas oder Plastikrückstände, oder sonstige Verunreinigungen drin sein könnten, die den Menschen Schaden könnten.
Das Problem ist jedoch die Personen zu erreichen, die sich nicht in Foren herumtummeln und technisch AHnung davon haben.
Dort geht der PC dann vielleicht nach 3 Jahren kaputt. Was dann?

2. Das zuerst gefundene Problem mit dem Betrieb weit außerhalb der sicheren Spezifikationen udn der dadurch selbstverschuldeten schnelleren Alterung und Instabilität.
Dort kann natürlich irgendwie ein Bios-Fix und. evtl. noch notwendige neue Mainboardtreiber(?) den Schaden abwenden oder eingrenzen.
Doch die bisherige Alterung ist bereits eingepreist.
Mitunter hat das die Alterung schon so weit beschleuinigt, dass der Ärger bereits in Kürze, oder vielleicht auch erst in ein paar Jahren bemerkbar wird.
Jetzt sind einige Forenmitglieder, die dem blauen Lager mitunter wohl sehr zugetan sind, noch "äußerst optimistisch", weil ihr Prozessor schließlich ja noch läuft.
Aber das muss ja nicht ewig so bleiben.
Und auch sie können noch ihr "blaues Negativ-Wunder" erleben - oder der Nachfolgebesitzer, wenn diese alle 2 Jahre neue Mainboards mit Prozi kaufen und den Kram schnell genug abstoßen.
Und daher bin ich für diesen Problemfall der Ansicht, dass es einen kostenlosen Austausch auch über die normale Garantiedauer hinweg geben sollte.
Natürlich wird man somit auch einige Fälle haben, wo der Anwender selbst mit dafür verantwortlich ist, dass sich die Prozessoren abgeschossen haben, denn wer will schon nachprüfen können, ob man nicht doch mutwillig oder unbekümmert bzw. unwissend bis zum Exitus mit überzogenen Werten auch durch eigenes OC dafür verantwortlich ist?
Aber das ist dann imemr noch wesentlich günstiger als alles zurückzurufen.
Das könnte nämlich extrem teuer werden und vielleicht müsste man deswegen dann Einschnitte vornehmen, wie die Einstampfung vom Grafikkartenprojekt, was bereits ordentlich ins Minus drückt.

Mit dieser Vorgehensweise würde Intel sein Gesicht wahren, die Kosten in schmerzlichen Grenzen halten, und allen Beteiligten die Sorgen und Nöte nehmen.
Denn wer will schon die nächsten Jahren mit Bangen und Hoffen verbringen, vor allem nach Ablauf der eigentlichen gesetzlichen Garantiezeit?

Und denkt dran, in Deutschland gilt nach 12 Monaten die Umkehrung der Beweislage.
Ihr müsst also dem Händler nachweisen, dass der Fehler erst jetzt, und ohne euer Verschulden aufgetaucht ist.
Das wird aber schwierig, wenn OC vorliegt, denn mit OC entfällt jegliche Garantie.
Mit einem 4096 Watt Bios und weiteren hochgepimpten Einstellungen ist das rein rechtlich jedoch nicht der Fall und der kostenlose Austausch darf verweigert werden.
Und gerade da sehe ich auch die Probleme, die ja von Intel udn den Mainboardherstellern mitunter ja selbst schon so entstanden sind, wo einige Anwender ja nichts von wissen könnten (Otto-Normal-Media-Markt-Fertig-PC-OEM-Käufer).
Vermutlich wird das alles irgendwie über Kulanz laufen, muss aber nicht, wenn man "an den Falschen" gerät und sein Gerät wo abgibt.

 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo liebe PCGH-X-Community,

sollte Intel endlich die Reißleine ziehen alle potenziell betroffenen Core-CPUs zurückrufen?

Wie seht ihr das? Wir freuen uns auf eure Stimmen und spannende Diskussionen.

Liebe Grüße
Sven
Was sollte ein Rückruf bringen? Wie sollte der Aussehen?
 
Ich muß Schmunzeln , über jene die das Zurückziehen betroffener Intel-CPU wünschen.
Das macht doch nur Sinn, wenn nicht wieder eine neue Generation mit selbigen Problemen auf den Markt geworfen wird.
Zurückziehen, ja, aber nur mit Austausch in eine CPU der 15. Generation, denn das wäre wirklich fair.
Ansonsten, ist Geld zurück besser, damit man sich dann wenigstens im anderen Herstellerlager, eine adäquate CPU Kaufen kann.
Aber das macht Intel niemals, dem Konkurenten auch noch den Weg zu mehr Marktanteil ebnen.

Traurig nur, das Intel sich sehr lange um eine konkrete Stellungnahme gewunden hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich schliesse mich Cuddleman an. Schaut mal in der Autobranche. Rein Technische Reparaturen der verkauften Serien-Fertigungen, welche vom Werk aus behoben werden müssen, kosten Millionen - währen das die kompletten Autos gehts in die Milliarden und das wäre untragbar. Da ist so ne kleine Popel CPU ein kleiner Rotz, aber für die Firma gehts dann an den Kragen und ich denke, die Handvoll die kommen werden, ist locker zu stemmen als wenn alles ersetzen müsszen. Ökologisch wäre das ja auch nicht Sinnvoll und es heisst ja auch nicht, das sie gar nicht funktionieren..

Aber mal grundsätzlich, wer sich durch die Tests und Analysen durchliest, findet schnell raus, was, wo und in welcher Kombi am meisten schadet oder geschadet hat. Denen empfehle ich allen die neuen Settings mit Bios Updates einzuhalten, die Hardware bzw. CPU durchzuchecken und bei Problemen mit dem Händler Kontakt aufzunehmen. Falls es keine Probleme gibt, einfach dies weiter beobachten und im Hinterkopf zu behalten.

Den anderen , die sind dann eher auf der sicheren Seite. Brav Updates machen und im einfach im Hinterkopf behalten und wenns Probleme gibt - selben Prozess. 5 Jahre ist ja nicht gerade wenig und klar ist es nicht gerade schön, aber wer die Dinger nur ein paar Stunden die Woche rennen lässt, betriffts vermutlich die gesamte Lebensdauer des Rechners nicht. Vergleicht das mal mit den SSD’s SLC, MLC, TLC, 3DxTLC usw. Last = Verschleiss = verkürzte Lebensdauer.

Dann gibt es noch die Performenc Junks und die Dauerbrenner. Bei beiden bin ich der Meinung die werden es die nächsten Jahre sehen. Beim Dauerbrenner genauso wie der OC’ler.

Vorsicht geboten ist bei den Secound Hand CPU's Käufern - wie ich auch einer bin. Wenn, dann ist gute vorabklärung nötig, in denen der "noch Besitzer" sein Einsatz Zweck und Nutzungs-Dauer gern preis gibt. Da auch die Beleibten Frage - war der CPU auf OC, wie wurde er gekühlt, was wurde dann damit gemacht, wie lange und gab es Probleme. Allerdings bin ich auf Grund der Informationen die vorliegen der Meinung – Hände weg von gebrauchten CPU’s (äussert ihr seit zu 99% sicher, es war einem Standard PC ohne OC, kein Dauerbetrieb und es wurde nichts Lastintensives damit gemacht) und neu kaufen. Allenfalls halt wieder etwas warten bis es echte Schnäppchen gibt.

Meiner Meinung nach sind die aktuellen Serien von Blau und Rot beide etwas enttäuschend. Teuer, nicht wirklich viel besser, kaum Innovationen, Effizienz=? und Sinnvoll?... Die Konkurrenz mit ARM – ein Witz aber wie bei der Applefraktion wird Leistung vorgegaukelt – Developper lassen grüssen. Fährt Appel seine Software Schiene nicken alle – macht das Microsoft schreien alle, wegen Fehlender Kompatibilität der "eigenen" Software die sie sonst wo her haben, brauchen, nutzen oder verwenden – weil die CPU das halt alles kann und die Linux Kinder belächeln alle, weil sie die Probleme so gar nicht kennen und sie alles auf allem zum laufen bringen. 😉

In dem Sinne noch schönen Abend.
 
Also ich denke auch, dass ein Abwenden eines absoluten Vertrauens und somit Imageverlust, für Intel die allerhöchste Priorität haben sollte.
Die Verluste durch Rückrufaktionen sind zwar immens, aber abschätzbar und somit buchhalterisch kompensierbar. Man kann zumindest eine Strategie ausarbeiten. Ein weiterer Imageverlust, der sich in den Köpfen der Käufer manifestiert, ist was den Verlust an Kapital angeht unüberschaubar.
Das wird die Aktionäre extrem verunsichern, da dafür keinerlei Plan zur Wiederherstellung vorgelegt werden kann und das ganze sehr schnell eskalieren kann, indem auch nur ein einziger weiterer Fehlschlag passiert. Dann könnte die Intel Aktie wirklich ins Bodenlose stürzen so, dass auch keine Bank mehr bereit ist denen eine ausreichende Bonität zu gewähren, weiterhin.
Intel muss jetzt wirklich gut überlegen wie sie den Karren aus dem Dreck ziehen, solange das noch zu bewerkstelligen ist.
Das Entgegenkommen seitens Intel sollte grenzenlos sein. Jeder irgendwie Betroffene sollte wenn nötig auf der Basis der Kulanz, eine neue CPU erhalten. Es darf keine Gruppen von Käufern geben, die als Geschädigte das Wort ergreifen können. Ich hab das ja bis zum Schluss nicht glauben können, oder wollen, dass es tatsächlich so ist wie es ist. Ein absolutes worst case Szenario
 
Ich wollte schon ein Upgrade meiner i3 12100 vornehmen und zum Glück keine neue gekauft. Wenn Intel diesen schaden nicht entgegen wirkt, werde ich die nächsten Generationen zu AMD wechseln. Ich wollte eigentlich den 14700k kaufen, oder zumindest in dieser 14Gen. Richtung. Momentan bin ich etwas enttäuscht von Intel. Das Spannungsproblem kommt nicht von irgendwo. Es soll eine sparsame CPU erscheinen. Ich möchte keine CPU kaufen die nur Strom Frist ..
 
Mit welchen Argumenten sollte Intel zum jetzigen Zeitpunkt noch CPUs aus dem Verkehr ziehen bzw. zurückziehen? Es sollte eindeutige Hinweise an Käufer auf jeder Shopseite (und natürlich bei lokalen Anbietern) geben und die entsprechenden Gegenmaßnahmen, die zu treffen sind, klar erkennbar sein.
 
Mein 13900k läuft bisher einwandfrei - seit etwas über 12 Monaten. (klopfe auf Holz)
...
Ich weis noch nicht einmal wie sich Degeneration zeigt!
Dafür habe ich aber schon das letzte Bios 2503 vom August 2024.
Eines wird wohl noch kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Große Güte, was ist nur aus dem einstigen Tech-Giganten geworden?! Das ist inzwischen an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten und pures Fremdschämen. Schmerzt mich umso mehr, als dass ich früher glühender Verfechter von Intel war.
Es wundert mich auch keinen Meter, dass bei einer so schlechten architekturellen Entwicklung der Börsenwert den Bach runter geht und bereits Übernahmeangebote auf dem Tisch liegen.
Ich hoffe, dass es ein Warnschuss, Nackenschlag und ein Bretterzaun vor den Kopf bei intel ist, nachdem sie sich mit der Geschichte Battlemage auch schon blamiert haben. Ich hoffe zutiefst, dass man das Ruder noch herumreißen kann. Denn Intel steuert auf den Abgrund zu.
 
Da ich Intel keine böse Absicht unterstellen kann und sie infolgedessen nicht arglistig gehandelt haben wäre ich gegen so eine Prozedur. Niemand ist perfekt und ich finde es gut von Intel den Fehler einzugestehen und daran zu arbeiten. Die meisten User upgraden eh bevor die Alterung wirklich zu spüren ist und selbst wenn ist die CPU ja nicht gleich 20% langsamer. Und wenn die ganzen Updates wirklich Verbesserungen bewirken oder das Problem gar beheben ist doch alles gut.
 
sollte Intel endlich die Reißleine ziehen alle potenziell betroffenen Core-CPUs zurückrufen?
Solange sie laufen, ist doch alles gut. Erst wenn sie ausfallen, gibt es Garantieansprüche. Und Intel hat den Zeitraum enorm ausgeweitet dazu regelmäßig Optimierungen verteilt und scheinbar endlich eine relevante Lösung gefunden zu haben.

Solange eine CPU den garantierten Mindesttakt erreicht, ist sie betriebsfähig.
 
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