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Special Sollte Intel alle potenziell betroffenen Core-CPUs zurückrufen?

Sollte Intel alle potenziell betroffenen Core-CPUs zurückziehen?

  • Ja

    Stimmen: 612 74,4%
  • Nein

    Stimmen: 122 14,8%
  • Ich bin mir noch unsicher.

    Stimmen: 89 10,8%

  • Umfrageteilnehmer
    823
Ja, wird aber nicht passieren.
Nur so könnte man den angeknachsten Ruf noch retten/wiederherstellen.
Ich glaube gerade deswegen machen sie es nicht, denn jetzt wissen es überwiegend die Nerds, gefühlt 99,999% der Leute wissen noch nicht mal was davon. Wenn man zurückruft werden es deutlich mehr wissen, es womöglich sogar in den Nachtrichten zu sehen sein, wie vor kurzem beim Crowdstrike Vorfall. Die Leute werden sich fragen ob ihre CPU betroffen ist, was in Zukunft passieren wird, Intels Ruf wird leiden, die Leute beginnen zu überlegen, was Intel vermeiden möchte, man will keinesfalls AMD als alternative Platz bieten.
 
Also mein 13900k... läuft seit 1.5 Jahren, ohne prpbleme. Sehe kein Grund weshalb Intel den ersetzen/zurück rufen sollte, solange er keine Probleme macht!

Im Gegenteil, ich habe nen Custom loop mit Hardtubes und keine Lust eine top funktionierende CPU auszubauen.

Wichtig wäre eine "vereinfachte" Garantieabwicklung, für den Fall wenn Probleme auftretten sollten. Das wäre vernünftig.

So dass betroffene ohne grossen Aufwand an Ersatz kommen könnten.
 
Besser wäre es. Möglicherweise wartet Intel noch damit, bis sie die weiteren Ursachen neben der Spannung herausgefunden und gesichert haben. So kurz vor Arrow Lake ist das natürlich ärgerlich. Ob sie daraus lernen? Vor allem, ob die Kunden daraus lernen? Auffällig ist, dass es einige Prozessoren gibt, die gar keine Probleme aufzeigen, auch nicht nach längerer Laufzeit. Was ist bei denen anders? Wir versuchen im Gespräch mit Intel noch weitere Informationen zu erhalten, aber in letzter Zeit ist Schweigen leider Gold :ka:
 
Selbst nicht bezroffen.
Sollte intel: ja
Wird intel es tun: nein

Wir reden hier von einem verlustgeschäft im 8-10 stelligen Bereich, wenn alle serverfarmen und privatleute neue cpus auf intel kosten erhalten würden und die alten vernichtet werden.
Sie werden vermutlich ein austausch system einführen bei dem defekte cpu getauscht werden können. Dies wird dann bis zu einem maximaldatum funktionieren und lange Versand-/prüf-zeiten haben, sodass es unangenehm ist einfach ins blaue zu reklamieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wäre ein großer Aufwand mit Kosten verbunden, aber wenn man seine Kunden nicht vergraulen möchte, geschweige denn die Klagen vor Gericht. Wieviele Firmen verlassen sich auf Intel CPU´s und werden dann im Stich gelassen. wuaaa.. ich weiß ja nich..
 
Nein.

Es war ja bei den Tests schon kein wirkliches Geheimnis, das es auf Dauer zu Problemen kommen kann.

Zudem kann sich Intel darauf berufen, das die CPUs dank der Mainboardhersteller außerhalb der Spezifikationen betrieben wurden.
Wer Probleme hat solls Versuchen, ich denke, da ist Intel recht kulant da es ja noch "Einzelfälle" sind bzw. das große sterben noch nicht begonnen hat.
 
Wie stellt ihr Euch denn einen Rückruf praktisch vor?

Austauschen... gegen was denn? Der Bug steckt im Microcode, nicht in der CPU (von den Chargen mit dem Oxydationsproblem abgesehen). D.h. man kann keine CPUs ohne diesen Bug ausliefern, denn der Microcode wird von den BIOSen beim Booten erst nachgeladen!

Und wie soll der Rückruf praktisch über die Bühne laufen? Selbst wenn man alle Kunden erreicht und sie auffordert die CPU zurückzuschicken... Und dann?

Abgesehen von dem Problem, dass ein Austausch nichts bringen würde, da der Bug damit ja nicht behoben ist, Intel hat nicht im Ansatz so viele CPUs vorliegen, dass sie die Produktion von 2 Jahren aus dem Stand austauschen könnten.

Und Geld zurück? Ja, schön und gut, und dann? Was mach ich mit meinem 1700er Board und 500€ aber ohne CPU? Das ist doch purer Irrsinn!

Der einzig sinnvolle Weg ist eine Zusage, die CPU zeitlich unbegrenzt zu tauschen, wenn ein Anwender Probleme bekommt. So wie es auch beim Pentium Bug gemacht wurde. Und indem man sicherstellt, dass der Austausch-Prozessor nur auf einem Board mit aktualisierter Microcode-Version eingesetzt wird, wie man das auch immer sicherstellen will.
Es war ja bei den Tests schon kein wirkliches Geheimnis, das es auf Dauer zu Problemen kommen kann.
Welche Tests? Was war da klar?
Besser wäre es. Möglicherweise wartet Intel noch damit, bis sie die weiteren Ursachen neben der Spannung herausgefunden und gesichert haben. So kurz vor Arrow Lake ist das natürlich ärgerlich. Ob sie daraus lernen? Vor allem, ob die Kunden daraus lernen? Auffällig ist, dass es einige Prozessoren gibt, die gar keine Probleme aufzeigen, auch nicht nach längerer Laufzeit. Was ist bei denen anders? Wir versuchen im Gespräch mit Intel noch weitere Informationen zu erhalten, aber in letzter Zeit ist Schweigen leider Gold :ka:
Besser wäre was? Ein Rückruf? Ja wie denn? Kannst Du meine Fragen nach der Durchführbarkeit oben denn beantworten?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde sagen nein.. wozu auch. Wenn bis auf wenige %, oder gar unter 1% einwandfrei rennt und keine Probleme macht, wozu dann den Aufwand? Laufen lassen, und wenn jemand ein Problem hat kann man ja das am kurzen Dienstweg einfach austauschen, fertig.
Alles andere is einfach unnötige Verschwendung von Zeit und Ressourcen für nix.
 
Intel könnte auch anbieten, gegen garantiert neue CPUs zu tauschen. Wie die das machen? Das ist deren Problem :ka:
Nochmal: Das geht technisch nicht. Der Bug ist nicht in der CPU.

Und ja, Intel wird auch den Austausch anbieten, ich denke das müssen sie sogar. Aber eben nicht alle auf einmal, da das logistisch gar nicht machbar ist.

Was hätte man davon, wenn jetzt Millionen Kunden ihre CPU einschicken (bzw. OEMs die CPUs der eingeschickten Komplettrechner) und Intel dann Monate an Wartezeit hätte, bis die CPUs alle produziert sind? Wer hätte dadurch gewonnen?

Also: Zeitlich unbegrenztes Angebot die CPUs zu tauschen, wenn man einen Defekt oder Regression hat, und das Problem ist gelöst. Alles andere ist nicht realistisch.
 
Wie stellt ihr Euch denn einen Rückruf praktisch vor?

....

Der einzig sinnvolle Weg ist eine Zusage, die CPU zeitlich unbegrenzt zu tauschen, wenn ein Anwender Probleme bekommt. So wie es auch beim Pentium Bug gemacht wurde. Und indem man sicherstellt, dass der Austausch-Prozessor nur auf einem Board mit aktualisierter Microcode-Version eingesetzt wird, wie man das auch immer sicherstellen will.

Welche Tests? Was war da klar?

Besser wäre was? Ein Rückruf? Ja wie denn? Kannst Du meine Fragen nach der Durchführbarkeit oben denn beantworten?
Da schließe ich mich an ,ein allg. Rückruf ist einmal nicht sinnvoll , 2. von Intel nicht bezahlbar und 3. wäre ein Ersatz genau so wenig möglich.
Was mich interessieren würde, wie handhabt das Intel mit den vielen Vertragspartnern?
(Denn ehrlich ohne diese "Spezialverträge" würde Intel nie auf diese gigantischen Umsätze kommen.)

Wird z.B. Medion (Aldi) informiert und gibt es dann Absprachen (Rückruf etc.) .
Oder sitzt das Intel aus und lässt die Partner im Regen stehen ?

MfG Diemetius
 
Intel wird nichts machen warum auch, die meisten cpu von privat werden eher nicht denn ganzen tag mit hoher last laufen, bis da Probleme auftreten ist der cpu aus der Garantie und damit nicht mehr Intels Problem. Die großen Hersteller HP , Dell usw. werden dann für die nächste Generation cpu ordentliche Rabatte bekommen fertig.
 
Nochmal: Das geht technisch nicht. Der Bug ist nicht in der CPU.
Das ist so nicht ganz richtig.

Jede CPU wird in der Regel mit einem Microcode bei der Produktion bestückt.
Das BIOS oder auch das OS können diesen durch einen neueren ersetzen. Dieser ist aber nur im volatilen Speicher.

Intel selbst hat im Interview mit Verge bestätigt das CPUs in Zukunft den Fix beinhalten: https://www.theverge.com/2024/7/26/24206529/intel-13th-14th-gen-crashing-instability-cpu-voltage-q-a
 
Jede CPU wird in der Regel mit einem Microcode bei der Produktion bestückt.
Es ist ein Basiscode vorhanden, damit das UEFI booten kann. Das ist aber bei Weitem nicht vollständig.

Du weißt ja sicher, dass ältere Boards bei einer neuen CPU Generation oft erst ein BIOS Update brauchen, bevor diese CPUs darauf booten können. Genau deswegen!

Ich bezweifle die Aussage des Intel Spokesman an der Stelle.

Ganz ausschließen kann ich es freilich nicht, aber ich kann es mir nicht vorstellen, dass CPUs ohne Update den Fehler nicht haben können.
 
Andersrum.
Neue CPUs in alten Mainboards wären dann nicht betroffen genauso wie alte CPUs in Mainboards mit neuen BIOS.
Woher nimmst Du die Sicherheit? Wie gesagt, ganz 100% sicher bin ich mir auch nicht, aber es ist Fakt, dass eine CPU ohne Microcode Upload, der bei JEDEM Bootvorgang stattfindet, nicht lauffähig ist!
 
Wenn die CPUs etwa 5 Jahre halten, dann schreit eh kein User mehr nach. Dann sind wieder neue Generationen auf dem Markt...
 
Mein 13900k läuft bisher einwandfrei - seit etwas über 18 Monaten. (klopfe auf Holz)
Ich habe ihn undervolted, bei 220 Watt eingebremst und unter dem dicksten Noctua Kühler versteckt den ich finden konnte. Meine Hoffnung ist daher, dass die CPU nicht so schnell den Benjamin Button macht...
Bin weder dauer Bencher, WinRAR Dauerpacker oder Videorenderer...
Mein nächster Rechner wird allerdings von einem AMD Herz befeuert, soviel ist sicher...
 
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