AW: Sockel-1156-Panik - der große PCGH-Dauerstabilitätstest mit drei Foxconn-Sockel-Boards: Müssen Sie Angst um Ihre Hardware haben?
Ich würde das Problem mit den Foxconn Sockeln nicht mit dem TLB-Bug gleichsetzen. Dort wars n grundlegender Fehler in der Chiparchitektur, beim Sockel kann mans wohl noch nicht genau sagen, aber ein CPU-Sockel ist ja bei weitem nicht so komplex wie eine ganze CPU
Vor allem war der TLB-Bug ein Problem, dass jeden einzelnen gefertigen Prozessor betraf - aber kaum eine Anwendungssituation.
Der Ärger mit den Sockeln scheint kaum ein ausgeliefertes Exemplar zu betreffen, kann dann aber unter verschiedenen Bedingungen auftreten.
Statt neuer CPU gbt's dann eben eine neue "CPU-Karte"

... die dann auch noch optimal abgestimmt ist

... eine GraKa kaufe ich doch auch komplett
An die Platine unter deiner GPU werden auch nur zwei Anforderungen gestellt:
- GPU mit Strom versorgen
- GPU mit RAM, PCI-E und Monitoranschluss verbinden.
An ein Mainboard werden dutzende unterschiedliche Anforderungen gestellt, da kann man nicht für jeden Geschmack eine eigene CPU/Board-Kombination anbieten. Auch haben die Komponenten auf einem Graka-PCB meist keine längere Lebensdauer, als die GPU selbst (du willst keinen Cypress auf der Platine einer HD3850), wärend sich im Mainboardmarkt zwischen zwei Sockeln oft rein gar nichts tut, das einen Mainboardtausch erfordert. Solange man keine neuen Anforderungen an die Anschlussmöglichkeiten stellt, kann man bequem die Recheneinheit aufrüsten.
Ne Zwischenlösung mit CPU, RAM-Slots und Spannungswandlern auf einer Karte wäre vielleicht ein Ansatz, seitdem die Northbridge eh integriert ist - aber das innerhalb der ATX-Spezifikationen umzusetzen würde die ganze Sache sehr teuer machen (das eigentliche Mainboard muss weiterhin die vollen Ausmaße haben) und die Kühlung deutlich erschweren.
ATX abzulösen dagegen erfordert nachweislich mehr als eine nette Idee. Selbst eine radikal verbesserte Kühlung und Kompatibilität zwischen Herstellern waren da schonmal zu wenig, um auch nur die Hersteller zu überzeugen.
@test:
Also unter Dauertest versteh ich was anderes als "knapp 3 Wochen". Und um viele der gestellten Fragen zu beantworten, hätte man den Test sowieso mit steigenden Ansprüchen fortsetzen sollen, bis zumindest ein System aussteigt.