News Noctua NL-LC1: AiO-Kühler starten mit leisem Pumpenaufsatz und drei Größen

Ki Zerlegt dich leider auch, sorry

Die KI hat nicht einmal kapiert, worum es geht. Und dein Argument "mein einer Cu-Kreislauf ist clean" ist auch ein eher schwaches Argument gegen "Kreisläufe können unabhängig vom Radiator-Material versiffen". Ich habe nie gesagt, dass sie es müssen, aber ein Premium-Großserienhersteller braucht eine Zusicherung für "werden garantiert nicht" [innerhalb der Garantie]. Da ist Korrosionsschutz für Aluminium am anderen Ende des Kreislaufs einfach kein überragendes Problem, sondern, je nach Zulieferer, möglicherweise sogar ein kleineres.

@Hagal
Metalle mischen geht schon, solange sachen vernickelt werden, oder vernuenftiges anti-korrosions mittel verwendet wird.

Ersteres. Oberflächenbehandlungen allein sind zu unzuverlässig. Alle möglichen haben Alu eloxiert – ist jedes Mal weggegammelt. Watercool hat Alu verkupfert – ist weggegammelt. Enermax hat Alu lackiert – wäre weggegammelt, wenn man die Kühlung nicht wegen abplatzenden Lack in der Kühlstruktur vorher weggeschmissen hätte. Man kann einfach nicht zu 100 Prozent garantieren, dass eine Beschichtung keinerlei Kratzer hat und sich nirgendwo ablöst, da kann immer mal eine kleine Lücke entstehen. Und wenn man erstmal Alu, Kupfer und sich bewegendes Wasser ohne Korrosionsschutz hat, dann wird die Lücke wachsen, bis es ein Problem gibt. Umgekehrt: Korrosionsinhibitoren, aber keine Beschichtung, kann dagegen sehr lange gut funktionieren. (Zumindest solange man nicht Kupferböden in Alubodys schraubt – direkter Kontakt + Spaltenkorrosion bleiben immer ein Risiko.) Habe schon KoWaKüs aus Asetek-Fertigung mit 10 Jahren auf dem Buckel gesehen, die immer noch funktionierten. Da ist eher die Langlebigkeit der kleinen Pumpen und vor allem die Füllmenge insgesamt/Diffusion ein Problem.

@PCGH_Torsten
Kuehlmittel braucht man nicht wirklich, anti-korrosion/biozid schon.
Habe bei 3 loops mit destilliertem Wasser + Zusatz keine Probleme gehabt, 2-3j ohne Wechsel,
kein Bio wachstum oder Ablagerungen..

In einem Cu/Cu-Kreislauf hat man, meiner Erfahrung nach, innerhalb von 2-3 Jahren typischerweise selbst ohne (oder gerade ohne*) Zusatz noch keine Probleme.^^ (Optik/anlaufendes Kupfer mal nicht als "Problem" gezählt)

*: Fettreste und Weichmacher, die typischen Problemquellen innerhalb des ersten Jahres, bleiben ohne Lösungsmittel im Kreislauf länger an Ort und Stelle/außerhalb der Kühlstruktur. Nach 5 oder 10 Jahren kann das anders aussehen, wobei ich persönlich beim reinigen nie Schleim, sondern immer nur Krümel vorgefunden habe.
 
Die KI hat nicht einmal kapiert, worum es geht. Und dein Argument "mein einer Cu-Kreislauf ist clean" ist auch ein eher schwaches Argument gegen "Kreisläufe können unabhängig vom Radiator-Material versiffen". Ich habe nie gesagt, dass sie es müssen, aber ein Premium-Großserienhersteller braucht eine Zusicherung für "werden garantiert nicht" [innerhalb der Garantie]. Da ist Korrosionsschutz für Aluminium am anderen Ende des Kreislaufs einfach kein überragendes Problem, sondern, je nach Zulieferer, möglicherweise sogar ein kleineres.

Ersteres. Oberflächenbehandlungen allein sind zu unzuverlässig. Alle möglichen haben Alu eloxiert – ist jedes Mal weggegammelt. Watercool hat Alu verkupfert – ist weggegammelt. Enermax hat Alu lackiert – wäre weggegammelt, wenn man die Kühlung nicht wegen abplatzenden Lack in der Kühlstruktur vorher weggeschmissen hätte. Man kann einfach nicht zu 100 Prozent garantieren, dass eine Beschichtung keinerlei Kratzer hat und sich nirgendwo ablöst, da kann immer mal eine kleine Lücke entstehen. Und wenn man erstmal Alu, Kupfer und sich bewegendes Wasser ohne Korrosionsschutz hat, dann wird die Lücke wachsen, bis es ein Problem gibt. Umgekehrt: Korrosionsinhibitoren, aber keine Beschichtung, kann dagegen sehr lange gut funktionieren. (Zumindest solange man nicht Kupferböden in Alubodys schraubt – direkter Kontakt + Spaltenkorrosion bleiben immer ein Risiko.) Habe schon KoWaKüs aus Asetek-Fertigung mit 10 Jahren auf dem Buckel gesehen, die immer noch funktionierten. Da ist eher die Langlebigkeit der kleinen Pumpen und vor allem die Füllmenge insgesamt/Diffusion ein Problem.

In einem Cu/Cu-Kreislauf hat man, meiner Erfahrung nach, innerhalb von 2-3 Jahren typischerweise selbst ohne (oder gerade ohne*) Zusatz noch keine Probleme.^^ (Optik/anlaufendes Kupfer mal nicht als "Problem" gezählt)

*: Fettreste und Weichmacher, die typischen Problemquellen innerhalb des ersten Jahres, bleiben ohne Lösungsmittel im Kreislauf länger an Ort und Stelle/außerhalb der Kühlstruktur. Nach 5 oder 10 Jahren kann das anders aussehen, wobei ich persönlich beim reinigen nie Schleim, sondern immer nur Krümel vorgefunden habe.
Ich arbeite als Laborleiter in der (OES) Spektralanalyse von NE-Metallen, lieber Torsten, ich weiß, wovon ich spreche.

Ich habe auch eine uralte Antec-620 ES mit 120mm, die heute noch läuft (Asetek gen.3). Es gibt Ausnahmen, wo das Coating besonders gut war, aber ...

Als Laborleiter in der Spektralanalyse von NE-Metallen ist Elektrochemie mein tägliches Brot. Die Behauptung, Korrosionsinhibitoren allein seien im Großserien-Mix (Kupfer/Aluminium) ein kleineres Problem als die Beschichtung, ignoriert die Grundlagen der Galvanik. Korrosionsinhibitoren bauen sich über die Zeit z.B. durch thermische Belastung (Temperaturgradient) und chemische Reaktionen unweigerlich ab. Wir reden hier typisch von 5 bis 15 µm (Mikrometer) im Hardcoating etwas mehr. Sobald der Schutz aufgebraucht ist, reicht bei einer unbeschichteten Alu/Kupfer Kombination die reine Potenzialdifferenz für eine massive galvanische Korrosion. Dazu kommt noch der Grundkörper mit seiner Zusammensetzung. Normalerweise wird in Aluminium oft Strontium beigefügt. Es geht aber auch ohne, wenn man zum Beispiel für die Form den Mangananteil leicht erhöht. Dieser dient dann nicht dem Werkstück, sondern verhindert das Ankleben an der Form oder dem Werkzeug. Solche Dinge können wiederum auch Einfluss auf die Haltbarkeit des Bauteils nehmen. Die Oberfläche verändert sich gegebenenfalls ebenfalls, von einer stäbchenartigen zu einer punktförmigen Struktur unter dem Elektronenmikroskop.

Du siehst, es gibt viele Variablen.

Kein Hersteller verlässt sich rein auf die Chemie der Flüssigkeit. Erst die Kombination aus einer fehlerfreien Barriereschicht wie z.B. Verkupferung/Vernickelung und passenden Inhibitoren bietet die notwendige Redundanz für die Garantiezeit und einzelne funktionierende Asetek AiO nach 10 Jahren sind pure Glückstreffer wie ein Sechser im Lotto, mit perfekter Schichtdicke ab Werk, kein Beleg für eine zuverlässige Seriensicherheit ohne fehlerfreie Beschichtung.

NT: daher finde ich Romans @der8auer neues Projekt fachlich sehr interessant, wo ein neues Coating verwendet wird.
 
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Du findest nicht den alternativen Weg, anstatt eines "lustigen" Kommentars zu schreiben und auf Fremdaufwand zu setzen selbst mal eine Suchmaschine zu dem Begriff "Schwebung" zu bemühen?
Eigentlich nicht ... und "lustig" war der Kommentar auch nicht gemeint.
Wenn ich eine Seite lese, die sich ausgewiesenermaßen mit PC-Hardware beschäftigt und dann "Fachbegriffe" nutzt, erwarte ich eine kurze Erklärung .... reicht sogar ein weiterführender Link.
Ich wette, dass mindestens 90% der Leser dieses Artikels mit dem Begriff auch nichts anfangen können.
 
@Cheaterjung2000
selbst die billigen Arctics haben 38mm, und bei anderen AIO, gibts bei 30mm wenigsten Kupfer (Alphacool).
Was soll Noctua denn machen um die Geringverdiener glücklich zu machen? 31mm Radiatoren bauen, damit die sagen können "wir nehmen eine andere Dicke die noch kein anderer Produziert hat"
Es ist nunmal ein Partnerprodukt! Die werden das Rad nicht neu erfinden dafür und machen das, was sie beeinflußen können.. und zwar die Lautstärke.
Bei der Asus Noctua Version hat Noctua... ach Wunder... auch nicht selber den Chip hergestellt.

Mein Geld haben die, wird in meinem Warenkorb landen zum Release. Kein nerviges RGB Partylicht wie von solch einem 15jährigen Ragekid oder ein Handy am Pumpenkopf.

Und morgen fahre ich zu Porsche und rege mich drüber auf, dass die Markenfarbe hässlich rot ist und die Autos so teuer sind :-D
 
Was soll Noctua denn machen um die Geringverdiener glücklich zu machen? 31mm Radiatoren bauen, damit die sagen können "wir nehmen eine andere Dicke die noch kein anderer Produziert hat"
Es ist nunmal ein Partnerprodukt! Die werden das Rad nicht neu erfinden dafür und machen das, was sie beeinflußen können.. und zwar die Lautstärke.
Bei der Asus Noctua Version hat Noctua... ach Wunder... auch nicht selber den Chip hergestellt.

Mein Geld haben die, wird in meinem Warenkorb landen zum Release. Kein nerviges RGB Partylicht wie von solch einem 15jährigen Ragekid oder ein Handy am Pumpenkopf.

Und morgen fahre ich zu Porsche und rege mich drüber auf, dass die Markenfarbe hässlich rot ist und die Autos so teuer sind :-D
Bloß nicht einfach Test abwarten, am besten gleich 2 kaufen
 
@PCGH_Torsten
Klar.
Ich betreibe seit 2013 keine Loop mehr ohne vorheriges spuelen/preppen, und achte darauf das alles was aus Kupfer ist, auch vernickelt ist.
Habe aber ausser nem Zalman Reserator (lackiert) nie einen Alu Kuehler verwendet, macht dann schon mal weniger Probleme, aber der Zalman lief auch fast 3j mit Kupfer/Alu mix und nur destilliertem Wasser mit Silberloesung, ohne Probleme.

@Cheaterjung2000
Mir ist es egal was die machen, nur wenn ich sehe wie Leute blind die Produkte kaufen oder "die Qualitaet ist besser" annehmen nur weil ein Noctua aufkleber drauf ist..
Ist mir halt nicht genug, erst recht wenn andere billiger UND besser sind, und ich sogar laengere Laufzeit erwarten kann (keine Asetek pumpe/nachfuellbar etc).

Es waere sehr einfach gewesen zu Alphacool zu gehen, somit kein "Fan competitor" wie Arctic, und Leute wuerden eine vernuenftige AIO bekommen, die dann sogar eher dem Preis entsprechen wuerde, und wegen G1/4 repariert/ersetzt/aufgeruestet/nachgefuellt werden kann, also nicht gleich auf dem Muell landet.

Das zeigt, das Noctua nicht wirklich daran interesiert ist dem Kunden Qualitaet zu liefern, im Gegensatz zu Porsche...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich eine Seite lese, die sich ausgewiesenermaßen mit PC-Hardware beschäftigt und dann "Fachbegriffe" nutzt, erwarte ich eine kurze Erklärung .... reicht sogar ein weiterführender Link.
Ich wette, dass mindestens 90% der Leser dieses Artikels mit dem Begriff auch nichts anfangen können.
Du verstehst etwas nicht und ein anderer soll das a) antizipieren und b) für alle möglichen Rückfragemöglichkeiten einen Link einstellen, weil der andere davon ausgehen muss, dass du keine Lust hast, in Google die Frage "Was ist Schwebung?" einzutippen, so dass die die Google-KI nach 0,3s eine verständliche Antwort anbieten kann?

Wir kommen offensichtlich aus sehr verschiedenen Zeiten und Milieus; OT und damit bin ich raus...

Mit freundlichen Grüßen
 
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