Skylake-Gefährdung durch CPU-Kühler: Leser berichtet über Defekt im stationären Betrieb

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Wieviel Intel wohl aufgrund des dünneren Substrat an jeder Cpu einspart ? Schrottlake

Wie schon 10mal gesagt!
Gar nichts.
Das zusätzliche Kupfer, dass für den Heatspreader benötigt wird um das dünnere Substrat auszugleichen ist teurer als das Material des Substrats
 
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Test CPU: PCB sieht gut aus
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CPU 90 ° verdreht in den Sockel gelegt.
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Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.


CPU war übrigens schon defekt also alles gut ;)

Und wie viel Kraft musstest du nun aufwenden? bzw. ab welchem Punkt kam es dir total falsch vor die Schrauben weiter zu drehen? :D
 
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Ich habe den Kühler gar nicht montiert. Nur den Sockel geschlossen. Gefühlt war dabei kein Unterschied zum normalen Zustand.
 
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Hätte die CPU eine Chance gehabt, kurze Zeit zu funktionieren? Es haben doch nicht alle PINs Kontakt bekommen?
 
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Wie schon 10mal gesagt!
Gar nichts.
Das zusätzliche Kupfer, dass für den Heatspreader benötigt wird um das dünnere Substrat auszugleichen ist teurer als das Material des Substrats

Wen juckt das? :P

Der Kunde hat davon nicht. Es bleibt dabei, dass das PCB deutlich an Stabilität verloren hat und man jetzt aufpassen muss, dass man auch ja den richtigen Kühler richtig montiert. Das ist eine Sollbruchstelle, die sicherlich ihren Tribut in Form von zahlreichen Defekten fordern wird - insbesondere bei den ganzen Bastlern weltweit, die ihren alten Kühler ohne Federn wiederverwenden wollen...

Seitens der Redaktion war ja auch von einem Partner die Rede, der zahlreiche Defekte verbuchen könnte. Wäre schön wenn man darauf näher eingehen könnte.
 
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Also ich denke wenn es vermehrt zu defekten kommen sollte wird man Prüfen ob es am Anpressdruck liegt oder ob es reicht die CPU einmal aus und einzubauen um so etwas hinzubekommen :D
 
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Der Kunde hat davon nicht..
Eine thermische Verbesserung. Das ist viel wert.

Seitens der Redaktion war ja auch von einem Partner die Rede, der zahlreiche Defekte verbuchen könnte. Wäre schön wenn man darauf näher eingehen könnte.
Noch näher, hier steht doch genug...
Skylake: Kuhler konnen Sockel-1151-CPUs beschadigen [Update: Stellungnahmen zu hohen Anpressdrucken]
 
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Wie schon 10mal gesagt!
Gar nichts.
Das zusätzliche Kupfer, dass für den Heatspreader benötigt wird um das dünnere Substrat auszugleichen ist teurer als das Material des Substrats

Warum hat man dann das Substrat nicht wie bei den Vorgängern gelassen ? Sehe den Grund dahinter nicht
 
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Cool.... Da kennen wir ja den Grunde des Defekts. Wenn man keinen Plan hat oder bei der Montage das Hirn ausschaltet brauchen andere hier nicht auf Intel rummaulen.... Das ist wie damals mit den Headspreader. Wäre nicht so viele, so doof gewesen hätten die Cpu´s auch heute nicht so einen Müll verbaut. :D
 
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Eine thermische Verbesserung. Das ist viel wert.

Ach, komm.

Man muss einfach nur den DIE mit dem HS wieder verlöten und schon kann man die Teile fast dauerhaft passiv kühlen. Dazu das PCB wieder so stabil machen wie zuvor. Da braucht man solche billigen Kompromisse nicht und jeder (außer Intel) wäre glücklich. Qualitativ gibt es nur noch Rückschritte bei den Mainstreamprozessoren ab Ivy Bridge.


Jaein.

Ich meinte das hier: http://extreme.pcgameshardware.de/n...kt-im-stationaeren-betrieb-2.html#post8073742

Da geht es scheinbar um einen Händler oder ein Systemhaus. Konkrete Zahlen/Quoten bei den Defekten und die genauen Bedingungen wären echt interessant, die fehlen nämlich bisher, soweit ich sehe.

Das man einen Rechner mit schwerem Towerkühler nicht transportieren soll weiß auch so jeder, weil es auch bei den Vorgängern zu irreparablen Schäden geführt hat.
 
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Ach, komm.

Man muss einfach nur den DIE mit dem HS wieder verlöten und schon kann man die Teile fast dauerhaft passiv kühlen. Dazu das PCB wieder so stabil machen wie zuvor. Da braucht man solche billigen Kompromisse nicht und jeder (außer Intel) wäre glücklich. Qualitativ gibt es nur noch Rückschritte bei den Mainstreamprozessoren ab Ivy Bridge.

Das wird aber auch schwerer, wenn der Silizium Chip kleiner wird.
Leider auf Englisch: The Truth about CPU Soldering | Overclocking.Guide
Laberthread hier im Forum: http://extreme.pcgameshardware.de/e...bout-cpu-soldering-oc3d-mit-dem-der8auer.html
 
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Es weiß wahrscheinlich auch jeder das die CPU 2 Kerben hat, damit man Ihn richtig in den Sockel einlegt. :D Total Wurst wie Dick das PCB ist.... wenn man bedacht und mit Verstand vorgeht passiert nix.
 
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Ich bin der Nutzer, der die Sache gemeldet hat. Und muss nach euren vielen Kommentaren doch einiges klarstellen:

Wärmeleitpaste:
Das ist normale gräuliche Thermalright CF III Paste, die in dem Licht silbern aussieht.

CPU auf Kühler:
Wo legt man eine frisch ausgebaute CPU mit WLP am besten ab? Auf dem Kühler mit WLP, dann verschmiert einem nicht der Tisch (oder so).

Rechner zum Staubsaugen hochgehoben und fallengelassen:
Äh, definitiv nicht. Der steht unter'm Tisch und so ein bestücktes Antec P183 hebt man nicht mal eben aus Spaß hoch.

Montagerichtung:
Der Tower steht ganz normal und der CPU-Lüfter bläst zum hinteren Gehäuselüfter. D.h. die Verschraubung des Kühlers ist horizontal.

Warum so einen "alten" Kühler:
Der hat vorher schon auf nem Q6600, i7 2600K und i7 3770K gute Dienste geleistet. Er hat die CPUs locker im Griff, er passt, und zum Zeitpunkt des Einbaus (September 2015) waren keine Probleme oder Einschränkungen bekannt. Warum den also wegschmeißen und für 50€ nen neuen mit ähnlicher Leistungsfähigkeit kaufen?

Mainboard durchbiegen:
Nein, der Kühler hat ne backplate die genau das verhindert.

Problem, Teil 1: CPU 3 Monate lang eingebaut, erst dann zeigten sich Schäden
Klar war ich daran selbst Schuld, weil ich - wie bei den vorherigen CPUs auch - den maximalen Anpressdruck genommen hab. Und wenn man weiß, dass das PCB empfindlich ist, hätte man die Schrauben nicht so stark angezogen, auch klar. Wie viel weniger stark ist dagegen nicht klar. Am Schraubendreher braucht man gar nicht soo viel Kraft, um den maximalen Druck zu erzeugen. Und: wie viele haben ihre Systeme noch so eingerichtet? Ich erinnere mich an die ersten Berichte über die Probleme Ende November 2015: der Tenor war "Abschrauben beim Transport und gut is". Puh, noch mal Glück gehabt, dass mich das nicht betrifft - dachte ich damals!

Ende Dezember war der Rechner dann völlig durch den Wind: Abstürze, Probleme beim Booten, korrupte Dateien. BIOS auf default half auch nichts. Win neu installiert und schon beim Einrichten diverse seltsame Fehler bekommen. Und wie im Artikel auch geschrieben: als ich CPU dann zum 1. Mal ausbaute, war keinerlei Beschädigung zu sehen! Die Planheit der CPU würde ich nach dem Linealtest auf < 0.5 mm schätzen (genauere Angaben mit bloßem Auge wären "vermessen").

Problem, Teil 2: CPU Ecken abgebrochen
CPU wieder eingebaut (diesmal mit deutlich weniger Druck), Bildschirm blieb jetzt komplett schwarz und der Rechner ließ sich gar nicht mehr reanimieren. Meines Wissens nach war dieser Einbau ein ganz normaler gewesen, danach die CPU aber sichtbar kaputt (das Foto im Artikel). Eine plausible Erklärung für diese Beschädigung habe ich nicht anzubieten und kann das natürlich auch nicht mehr rekonstruieren. Die Gravitation war's jedensfalls nicht.

Ein ganz schlechtes Gefühl bereitet mir an dieser Stelle der Test von der8auer. Der Schaden sieht einfach zu gleich aus.. das ist bisher die beste Erklärung für "Problem, Teil 2". Sowas Dummes ist mir noch nie passiert, aber ausschließen kann ich es nicht. Zumal ich nach 2 Wochen erfolglosen Rechner-"Reparierens" auch ziemlich durch war :/

Fazit: wahrscheinlich Asche auf mein Haupt für Teil 2, aber Teil 1 des Problems besteht ja trotzdem. Und das ist es auch, weswegen ich mich an die PCGH gewendet habe: so dass die Skylake-PCB-Warnung auf sehr hohen (oder extremen) statischen Druck ausgeweitet wird. Dass in Teil 1 die CPU tatsächlich schon nen Knacks weg hatte, und nicht "nur" der Sockel, halte ich für wahrscheinlich (aber nicht bewiesen), da die Fehler mit der neuen CPU und dem alten Board nur noch Dinge im Zusammenspiel mit der GPU betrafen.

Eine Anklage gegen Intel will ich aus der Sache nur in einem Punkt machen: ungenügende Information! Ende September, gut 2 Monate nach Vorstellung der ersten Skylakes und 1 Monat nach Vorstellung meines i7 6700 wusste man weder, dass der Multicore-Turbo bei "nicht-K" CPUs nicht mehr geht, noch dass die iGPU unter Last mindestens eines Slices (also fast immer) nur 50 - 100 MHz weniger takten darf. Bis heute weiß man nicht, welche Modelle 50 und welche 100 MHz Beschränkung erfahren. Und erst recht wusste man nicht, wie empfindlich die neuen PCBs wirklich sind. Aber das soll nicht Thema dieses Threads sein.

Mit konstruktiven Grüßen und in der Hoffnung, hier nicht in der Luft zerfetzt zu werden,
Herr S
 
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Es gäbe keinen Grund für eine Rechtfertigung, wenn die Berichterstattung weniger reißerisch und mehr sachlich präsentiert worden wäre. Die Stellungnahme des Herrn S verdeutlicht dies einmal mehr (Sie verfügen übrigens über bemerkenswerte Orthographie-Kenntnisse, Hut ab!).

Statt überspitzt "Schwerkraft tötet Skylake-CPUs" im Artikel platt zu treten, hätte es der Thematik sicherlich gut getan, wenn man sich vermehrt darauf konzentriert hätte, dass ein zu hoher Anpressdruck auf Dauer zu Problemen führen kann und die Wahl des richtigen Kühlers sowie dessen sorgfältige und korrekte Montage bei Skylake wichtiger sind als bei vorherigen Prozessor-Generationen.

Interessanterweise scheint das Problem allerdings außerhalb des PCGH-Universums in dieser Form nicht zu existieren.
 
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Warum hat man dann das Substrat nicht wie bei den Vorgängern gelassen ? Sehe den Grund dahinter nicht

Intel ist leider sehr zurückhaltend mit Stellungnahmen zu dem Thema. Bis heute haben wir nicht einmal eine offizielle Antwort zu den Kühlerspezifikationen erhalten, in Konstruktionsüberlegungen gewährt man niemandem Einblick. Allgemein hat der Substrat-Aufbau und die Länge von Durchkontaktierungen bei den heutzutage genutzten Frequenzen aber einen wichtigen Einfluss auf die Signalqualität. Die bislang beste Erklärung ist, dass Intel die Länge der Vias durch die Substrat-Lagen verkürzen wollte und das geht nur, in dem man das Substrat dünner macht.


Da geht es scheinbar um einen Händler oder ein Systemhaus. Konkrete Zahlen/Quoten bei den Defekten und die genauen Bedingungen wären echt interessant, die fehlen nämlich bisher, soweit ich sehe.

Ich würde gerne genauere Angaben machen, aber wir sind an diesem Punkt auf die Kooperation durch Händler angewiesen und sehr froh, dass wir zumindest in 1-2 Fällen vertrauliche Angaben erhalten haben. Die meisten OEMs gaben an, von dem Problem gar nichts zu wissen. Das bedeutet aber nicht, dass die Händler die gleichen Kühler wie in ihren Haswell-PCs nutzten...
 
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Das wird aber auch schwerer, wenn der Silizium Chip kleiner wird.
Leider auf Englisch: The Truth about CPU Soldering | Overclocking.Guide
Laberthread hier im Forum: http://extreme.pcgameshardware.de/e...bout-cpu-soldering-oc3d-mit-dem-der8auer.html

Schön, das mal genauer auf die Ursachen eingegangen wird. Da fragt man sich, warum Intel das nie so erklärt hat, statt einfach nur plump zu behaupten, dass das verlöten nicht mehr möglich ist, während sie gleichzeitig munter verlötete Ivybridge-E oder Haswell-E Prozessoren verkauft haben. Bei den kleineren DIEs soll es also zu oft zu mikroskopischen Zersplitterungen (Microcracks) kommen, die die CPUs sofort oder später unbrauchbar machen können.

Nichtsdestotrotz ändert das rein gar nichts daran, dass Intel Mist gebaut hat. Die hätten viel eher eine gute TIM entwickeln und einsetzen sollen. Die Leistung einer Flüssigmetallpaste wäre notwendig. Und wieder eine gnadenlos schlechte Kommunikation mit den Kunden. Dem Bericht werde ich logischerweise nicht einfach so vollstes Vertrauen schenken. Interessant wird es, wie es sich bei Zen verhalten wird. Die werden nämlich a) in 14nm gefertigt werden, b) sollten mindestens die Quadcore Modelle auf einen ähnlich winzigen DIE-Size kommen. Ich wäre deshalb vorsichtig mit dem Fazit des Artikels (Mensch, lasst doch dieses alberne Gif weg). Intel kann ohne Probleme einfach behaupten, dass ihnen kleine CPUs zu große Probleme bereitet. Das können wir nicht nachprüfen und der manuelle Selbstversuch aus dem Artikel auf overclocking.guide hat in diesem Punkt natürlich 0 Aussagekraft, denn das lässt sich nämlich mit einer industriellen Fertigung nicht im geringsten vergleichen. Intel hat jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet und die nötigen Maschinen dafür. Die können auch einfach lügen, ein Motiv haben sie ja. Der Verzicht auf die sonst nötigen Gold,- Vanadium,- Iridium- und Titaniumschichten bringt eine Ersparnis von mehreren Dollar, ebenso das Wegfallen der dazugehörigen Bearbeitungsschritte.

Zu Anfang haben sie auch schon behauptet, dass allein der geringe DIE-Size (mehr Wärme pro Fläche) an den erhöhten Temperaturen seit IB schuld sei. Nachdem die Bastler begonnen hatten, die Heatspreader zu entfernen, wurde ja eindeutig bewiesen, dass Intel gelogen hatte. Nur so als Hinweis. ;)

Übrigens: Halbleiterhersteller und Umweltschutz? Das ich nicht lache. Das schließt sich doch naturgemäß sowieso in weiten Teilen aus. Das bischen eingesparte Lot aus seltenen Erden soll da was ändern? Naja. Auch das Intel nun unkomplizierter fertigen kann, interessiert mich nicht im Geringsten. Von den recht ordentlichen Sparmaßnahmen sieht der Endkunde nichts, die CPUs sind nach Sandy Bridge weltweit trotzdem deutlich (teurer) geworden. Mehr lügen geht kaum noch.

Der Teil sollte korrigiert werden:

The die itself will produce a quite large amount of heat compared to its size – that’s one reason why you need an integrated heatspreader (IHS)

Jeder weiß doch, dass der Heatspreader seinem Namen nicht gerecht wird. Das Ding ist viel zu winzig, als das es die Hitze nennenswert verteilen könnte. Er dient abseits der Theorie nur dem Schutz vor verkanteten Kühlern, damit die CPU keinen Schaden nimmt.

Intel ist leider sehr zurückhaltend mit Stellungnahmen zu dem Thema. Bis heute haben wir nicht einmal eine offizielle Antwort zu den Kühlerspezifikationen erhalten, in Konstruktionsüberlegungen gewährt man niemandem Einblick. Allgemein hat der Substrat-Aufbau und die Länge von Durchkontaktierungen bei den heutzutage genutzten Frequenzen aber einen wichtigen Einfluss auf die Signalqualität. Die bislang beste Erklärung ist, dass Intel die Länge der Vias durch die Substrat-Lagen verkürzen wollte und das geht nur, in dem man das Substrat dünner macht.

Genau das kritisiere ich. Man fischt nur im Trüben. Im schlimmsten Fall war dieser Eingriff aus technischer Sicht gar nicht nötig, sondern nur dazu gedacht, um eine Sollbruchstelle zu schaffen.

Ich würde gerne genauere Angaben machen, aber wir sind an diesem Punkt auf die Kooperation durch Händler angewiesen und sehr froh, dass wir zumindest in 1-2 Fällen vertrauliche Angaben erhalten haben. Die meisten OEMs gaben an, von dem Problem gar nichts zu wissen. Das bedeutet aber nicht, dass die Händler die gleichen Kühler wie in ihren Haswell-PCs nutzten...

Ok, da kann man wohl nichts machen.
 
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Zu Anfang haben sie auch schon behauptet, dass allein der geringe DIE-Size (mehr Wärme pro Fläche) an den erhöhten Temperaturen seit IB schuld sei. Nachdem die Bastler begonnen hatten, die Heatspreader zu entfernen, wurde ja eindeutig bewiesen, dass Intel gelogen hatte. Nur so als Hinweis. ;)

Die These mit der DIE-Größe wurde meines Wissens nach nie von Intel verbreitet. Da Intel nur den Betrieb bei spezifizierter Umgebungstemperatur und ohne Übertaktung betrachtet gibt es für Intel auch kein Temperaturproblem, über das man reden würde.

Der Heatspreader trägt seinen Namen übrigens definitiv zu recht, viele HDT-Kühler hätten ernste Probleme, wenn sie auf diese 2-3 mm Kupfer verzichten müssten. Auch Watercool vor kurzem mit den hauseigenen Wasserkühlern eine schlechtere Performance ohne Heatspreader gemessen, da hier die Restbodenstärken ebenfalls sehr klein ist. Thermisch sollte eine dickere Kühlerbodenplatte zwar leistungsfähiger sein, als ein nicht verlöteter Heatspreader in Kombination mit einer dünnen oder gar keinen Bodenplatte. Aber heutige Kühllösungen sind tatsächlich so konzipiert, dass der IHS zur Wärmeverteilung beiträgt.
 
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Die These mit der DIE-Größe wurde meines Wissens nach nie von Intel verbreitet. Da Intel nur den Betrieb bei spezifizierter Umgebungstemperatur und ohne Übertaktung betrachtet gibt es für Intel auch kein Temperaturproblem, über das man reden würde.

Ich hab den Artikel an welchem ich meinte, mich erinnern zu können jetzt nochmal gesucht. Nichts gefunden, es waren nur Statements von Testern, oder Übertaktern. Tatstsächlich hat sich Intel damals auch nicht geäußert. Damit hast du recht.

Der Heatspreader trägt seinen Namen übrigens definitiv zu recht, viele HDT-Kühler hätten ernste Probleme, wenn sie auf diese 2-3 mm Kupfer verzichten müssten. Auch Watercool vor kurzem mit den hauseigenen Wasserkühlern eine schlechtere Performance ohne Heatspreader gemessen, da hier die Restbodenstärken ebenfalls sehr klein ist. Thermisch sollte eine dickere Kühlerbodenplatte zwar leistungsfähiger sein, als ein nicht verlöteter Heatspreader in Kombination mit einer dünnen oder gar keinen Bodenplatte. Aber heutige Kühllösungen sind tatsächlich so konzipiert, dass der IHS zur Wärmeverteilung beiträgt.

Ist ein zweischneidiges Schwert.

Die teilweise enttäuschend Ergebnisse (von Usern) kamen doch eigentlich deshalb zustande, weil der Anpressdruck/Kontakt zum DIE ohne Heatspreader geringer/schlechter ausfällt, wenn man alles wie vom Hersteller vorgesehen (ohne größere Modifikationen) nutzt. Oder habt ihr nachgemessen und sichergestellt, dass der Anpressdruck gleich hoch liegt?

Solange das der Fall ist, gibt es keinen großen Unterschied zwischen einem verlöteten Heatspreader und keinem, zumindest nach meinem Kenntnisstand.
 
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Natürlich meine ich damit die üblichen Luftkühler mit Bodenplatte (kein HDT), die sind schließlich am weitesten verbreitet. HDT-Kühler sind aus technischer Sicht eigentlich nicht empfehlenswert, zumal die Preisunterschiede verschmerzbar sind.

@ leon

Genau sowas wäre hilfreich, man muss aber trotzdem das Montageset vom eigentlichen Kühler bearbeiten/austauschen. Die verringerte Höhe durch den fehlenden HS bleibt ja bestehen. Der OC-Rahmen von der8auer dient an sich erstmal dem Schutz der CPU und vielleicht noch etwas besseren Temperaturen.
 
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