Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Immerhin mal eine Durchsuchung. Was für Idioten, die ein Leben nach dem "germanischen Sittengesetz" fordern. Vielleicht sollten wir über diese Deppen einen Thing abhalten und sie dann im Moor versenken. Ob sie das so wollen? :wall: :wall: :wall:

Razzien bei Rechtsextremen in vier Bundesländern
Die Bundesanwaltschaft hat eine Razzia gegen mutmaßliche Mitglieder der rechtsextremen "Wolfsbrigade" angeordnet: In Sachsen-Anhalt, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachen wurden Wohnungen durchsucht.
Rechtsextremismus: Razzien in vier Bundeslaendern - SPIEGEL ONLINE

Bleibt nur die Frage, warum erst jetzt. Die Gruppen gibt es seit Jahren....
 
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"germanischen Sittengesetz"
Moment, das war doch die Richtung der Neonazis wie Rieger anhingen: Artgemeinschaft – Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemaesser Lebensgestaltung – Wikipedia

Passend dazu und auch wenn schon von 1993: Das braune Netzwerk
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Und das sind nur jene, die damit zur Polizei gehen. Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen.
 
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Die 12000 sind schon mit Dunkelziffer. Das Hellfeld umfasst etwa 2000 Fälle.
 
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Aus dem Artikel:


Der Kriminologe Singelnstein sieht in den Fällen von mutmaßlicher Polizeigewalt deswegen vor allem die Staatsanwaltschaften in der Verantwortung. Diese wollten ihr Verhältnis zur Polizei nicht belasten. Außerdem gebe es in den Staatsanwaltschaften die Grundannahme, dass Anzeigen wegen Körperverletzung im Amt in der Regel unberechtigt seien. Das führe dazu, dass man eher selten Anklage erhebe.

und

Polizisten sind grundsätzlich dazu befugt, Gewalt anzuwenden. Diese muss sich jedoch nach dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit richten. Auch muss ein Polizist oder eine Polizistin immer das geringste Mittel wählen.

Klar sind Anzeigen berechtigt wenn grundlos oder unverhältnismäßig Gewalt angewendet wurde.
Die wollen nur nichts gegen solche Polizisten unternehmen.
 
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Dann hätten sie ja auch keine Polizisten mehr.
 
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Kretschmer wirbt jetzt erst mal mit 1000 neuen Polizisten für Sachsen.
 
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Mehr Zivilcourage? Der Wirt hat Mordankündigungen gegen Ausländer als ganz normales Kneipengespräch eingestuft und sich wohl auch selbst schon fremdenfeindlich geäußert. Das ist keine mangelnde Courage, das ist mangelndes Problembewusstsein. Und damit meine ich nicht mangelndes Bewusstsein für die Existenz rechtsextremer Gewalt, sondern ein mangelndes Bewusstsein dafür, dass Rechtsextremismus ein Problem ist.

Das gehört eben zur Zivilcourage mit dazu, überhaupt erst mal eine Gefährdungssituation zu erkennen. Sei es nun der ältere Herr, welcher auf dem Spielplatz ein Kind anspricht oder eine Rangelei unter Kindern am Bahnsteig.
Da ist dann auch nicht immer sofort klar, ob das nun Spaß ist, oder ernst.

Die Frage ist dann halt, ob man wie die anderen wegschaut, oder eingreift.

Auch wenn das Original schon 25 Jahre alt ist [1993], ist die Botschaft gerade wieder hoch aktuell: Ezé Wendtoin - SAGE NEIN - Konstantin Wecker cover - Album "INZWISCHEN DAZWISCHEN" | YouTube
 
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gelöscht...

Ich war zu langsam
 
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Die gleiche gefahr die von Rechts ausgeht geht auch von Links aus, genauso wie eine Gefahr vom Islam ausgeht. Oder von Leuten die Muslime sind.

Falsch.

(Und das war schon mehr Antwort, als ein Post auf dem Niveau verdient)


Und wer mit Steinen und Molotowcocktails auf Polizisten wirft, ist nicht besser als jemand der Politiker erschiesst.
Weil in Kauf genommen wird, dass sich Polizisten ernsthaft verletzten oder sogar getötet werden können.

Jemand, der die Chance einer "ernsthaften Verletzung" "in Kauf nimmt", ist "nicht besser" als jemand, der kaltblütig mordet? Willst du diese Position wirklich vertreten oder dein Post vielleicht besser dahinstecken, wo es hingehört??


Das gehört eben zur Zivilcourage mit dazu, überhaupt erst mal eine Gefährdungssituation zu erkennen. Sei es nun der ältere Herr, welcher auf dem Spielplatz ein Kind anspricht oder eine Rangelei unter Kindern am Bahnsteig.
Da ist dann auch nicht immer sofort klar, ob das nun Spaß ist, oder ernst.

Also ich würde erkennen nicht dazu zählen, da es passiv und damit ungefährlich ist. Erst zum Handeln braucht man Courage - im Falle von den von dir geschilderten Fällen also auch schon beim Ansprechen zur genaueren Eingrenzung. Aber im Falle von öffentlich geäußerten Mordplänen ist nicht die Erkennung das Problem.


Es darf allerdings bezweifelt werden, dass die Ermittlungen, selbst wenn sie ein Fehlverhalten feststellen, in disziplinarische Maßnahmen münden, die diesen Namen auch verdienen.

Ich finde es schon schlimm genug, dass jemandem, der außerhalb des gesetzlichen Rahmens leichte bis schwere Körperverletzungen verübt, maximal disziplinarische Maßnahmen drohen...
 
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Jemand, der die Chance einer "ernsthaften Verletzung" "in Kauf nimmt", ist "nicht besser" als jemand, der kaltblütig mordet? Willst du diese Position wirklich vertreten oder dein Post vielleicht besser dahinstecken, wo es hingehört??
Ernsthafte Verletzungen können auch zum Tode führen.
Der einzige Unterschied ist das der Mord geplant war.
Ansonsten ist das bewerfen mit Steinen und Mollis genauso kaltblütig.
 
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Ich finde es schon schlimm genug, dass jemandem, der außerhalb des gesetzlichen Rahmens leichte bis schwere Körperverletzungen verübt, maximal disziplinarische Maßnahmen drohen...
Genau darum geht esd in diesem Thema, genau darum. Die Polizei hat sich in den letzten Jahrzehnten massiv verändert.
 
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Ernsthafte Verletzungen können auch zum Tode führen.
Der einzige Unterschied ist das der Mord geplant war.
Ansonsten ist das bewerfen mit Steinen und Mollis genauso kaltblütig.

Demnach sind auch alle Polizisten, die Gummigeschosse oder Tränengasgranaten abfeuern oder Wasserwerfer einsetzen in deinen Augen auf dem Niveau von Mördern? Das kann nämlich auch alles zum Tode führen und die Wahrscheinlichkeit unterscheidet sich nicht einmal sonderlich von einem Polizisten in Schutzausrüstung, der einen Stein abbekommt.

(Bei kleinen Steinen respektive den wesentlich beliebteren Bierflaschen dürften Todesfolgen sogar nahezu ausgeschlossen sein, solange die Opfer Helme tragen. Und große Pflastersteine, die man in Aufnahmen aus den 70ern manchmal sieht, scheint heute keiner mehr zu werfen. Müssten die Krawallos ja auf Distanzen ran, bei denen sie nicht mehr sicher flüchten können, wenn sie sowas schweres nehmen würden...)
 
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Ja ok der Vergleich passt vielleicht nicht so ganz. Sorry.:ugly:

Dennoch verurteile ich auch linke Gewalt! Hier im Thread wird ja ziemlich einseitig nur auf die Gewalt von Rechts und der Polizei hingewiesen.
 
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Dennoch verurteile ich auch linke Gewalt! Hier im Thread wird ja ziemlich einseitig nur auf die Gewalt von Rechts und der Polizei hingewiesen.

Es geht ja auch explizit um das Fehlverhalten von Sicherheitskräften. Unter diesen gibt es Gewalt aus Frust und/oder aus rechter Gesinnung, aber wie viele davon sind überhaupt politisch links und gewalttätig?
 
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