Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Gerade was rote Ampeln angeht ist die Ignoranz sehr hoch
Wenn kein Auto kommt natürlich!
Ich lasse mich von den Verkehrsplanern doch nicht verarschen und warte an 4 Ampeln um einmal gradeaus über die Straße zu kommen wo ein Auto nur an einer warten muss.

Wenn man durch eigene Fehler auf die Hörner genommen wird eigenes Pech, ja das stimmt.

Aber ich wurde in den letzten 3 Wochen fast 2 mal auf die Hörner genommen als ich auf einem durch den Bordstein getrennten Radweg gefahren bin weil man mit dem Auto ja nicht gucken muss wenn man
abbiegt obwohl man damit andere töten kann.
Ein Radfahrer der beim abbiegen nicht guckt tötet exakt niemand fremdes
 
Gerade weil viele denken dass da niemand ist, gibt es soviele Unfälle.
Aber ich denk dran, wenn mir das nächste Mal ein Fahrrad ohne Licht und Reflektoren vors Auto fährt.:daumen:
 
Gerade weil viele denken dass da niemand ist, gibt es soviele Unfälle.
Was für ein Humbug. Ich habe 500.000 Motorradkilometer hinter mir und gefühlt alle 2min versucht ein Autofahrer in der Stadt, einen tot zu fahren, ob man Vorfahrt hat, oder nicht. Entweder passt man auf und überlebt, oder man wird irgendwann platt gefahren. Eine grüne Ampel oder eine Vorfahrt hat keinerlei Wert. Das ist ein Hinweis, eine statistische Wahrscheinlichkeit, aber keine Sicherheit. Das einzige, was das Überleben sichert, ist die eigene Aufmerksamkeit. Man sieht z.B. sich öffende Autotüren, weil das Auto zuerst wackelt, bevor die Tür aufgeht. Muss an hinschauen.

Aber wir entfernen und vom Thema. Hier geht es um Polizisten und ihre Grenzüberschreitungen, weniger um sinnvolle Gesetzgebung.
 
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Gerade weil viele denken dass da niemand ist, gibt es soviele Unfälle.
Aber ich denk dran, wenn mir das nächste Mal ein Fahrrad ohne Licht und Reflektoren vors Auto fährt.:daumen:
Ich kann ein paar hundert Meter weit gucken.
Knappe Aktionen zieh ich auch nicht durch und wenn ich dann doch mal im Auto bin bekommt der Radfahrer auch die Hupe zu hören, wenn er ******* baut.
Aber ich hab mich im PKW noch nie um meine körperliche Unversehrtheit scheren müssen wenn ein Verkehrsteilnehmer auf 2 Reifen Mist gebaut hat.


Btw
Letzte Woche in Nörvenich, Motorradfahrer auf der Vorfahrtsstraße wird vom PKW direkt ins Feld gehauen weil der nicht geguckt hat.
Motorradfahrer tot.
 

Das Thema hatte ich doch vor ein paar Tagen hier schon verlinkt:
Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

War bloß keiner drauf eingegangen.

Wobei die TAZ da noch etwas mehr jetzt in Erfahrung gebracht hat:
Es geht um den früheren Neuköllner AfD-Lokalpolitiker Tilo P. [...]

Bei dem abgehörten Gespräch soll P. davon berichtet haben, wie er vom Leiter der Berliner Staatsschutzabteilung vernommen worden sei. Dabei soll ihm der Staatsanwalt erklärt haben, dass er sich keine Sorgen machen brauche, er sei selbst AfD-Wähler. Auch der ermittelnde Staatsanwalt soll von dem Abhörprotokoll gewusst haben, aber nicht eingeschritten sein.

Damit liegt auch eindeutig ein Verstoß gegen die Neutralitätspflicht als Beamter vor, womit Disziplinarmaßnahmen folgen müssen.
 
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DKK im Artikel steht eindeutig, dass bislang alles auf der Aussage dieses AfD Politikers beruht. Also keine weiteren Beweise.

Deswegen schenk dir deine Vorverurteilung...
 
Es war aber ein direktes Telefongespräch, dass da mitgeschnitten wurde.

Welchen plausiblen Grund sollte es da geben, sich so etwas auszudenken? Was wäre das Ziel?
 
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Darf das denn so einfach gemacht werden?

Was das Mithören? Der Mann war Tatverdächtig und wurde entsprechend auch als Beschuldigter vernommen.
Mit richterlicher Anordnung ist das Abhören des Telefons nach § 100a StPO möglich.
§ 100a StPO Telekommunikationsüberwachung - dejure.org
richterliche Anordnung: https://dejure.org/gesetze/StPO/100e.html

Der §306 StGB ist unter u) mit aufgeführt:
§ 100a Absatz 2 Nr. 1 StPO schrieb:
u) gemeingefährliche Straftaten in den Fällen der §§ 306 bis 306c, 307 Abs. 1 bis 3, des § 308 Abs. 1 bis 3, des § 309 Abs. 1 bis 4, des § 310 Abs. 1, der §§ 313, 314, 315 Abs. 3, des § 315b Abs. 3 sowie der §§ 316a und 316c,

§ 306 - Brandstiftung https://dejure.org/gesetze/StGB/306.html
§ 306a - Schwere Brandstiftung § 306a StGB Schwere Brandstiftung - dejure.org
§ 306b - Besonders schwere Brandstiftung § 306b StGB Besonders schwere Brandstiftung - dejure.org
§ 306c - Brandstiftung mit Todesfolge https://dejure.org/gesetze/StGB/306c.html
 
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Die Beschlagnahmung des ganzen Fahrrades anstelle der Luft aus dem Reifen wäre aber der schwerwiegendere Eingriff gewesen.

Das ist ggf. so, aber es ist ein vom Gesetzgeber vorgesehener Eingriff. Und darum geht es nun einmal bei einem Gesetzeshüter: Das er Gesetze umsetzt. Nicht dass er das macht, was er privat für lustig hält, auch wenn das in ettlichen Fällen durchaus das Angemessene sein kann. Die Geschichte, aus der sich der Rechtsstaat entwickelt hat, zeigt aber, dass es zu oft nicht der Fall ist.

Wenn Fahrradfahrer bei rot über die Straße brettern, liegt durchaus eine Gefahr vor, dass die auf der nächsten Motorhaube landen. Die Gefahr ist also gegeben.

Post nochmal lesen, Post verstehen und wenn das irgendwo dran scheitert: Nachfragen. Aber nicht stumpf das Unzutreffende wiederholen, was man schon einmal geschrieben hat.


Deshalb greift die Polizei da auch bei Radfahrern durch.

Die einzigen Durchgriffe der Polizei, die ich bislang gesehen habe, waren Kontrollen der Beleuchtungseinrichtungen !tagsüber!, also im wesentlichen Drangsalierung ohne konkreten Sicherheitsgewinn. Dazu gibt es noch Strafandrohungen durch nicht-polizeiliche Ordnungskräfte, wenn man in einer engen Unterführung auf dem Rad mit Schrittgeschwindigkeit rollt, anstatt unter Verbrauch der doppelten Verkehrsfläche schiebt. Aber Kontrollen der genutzten Straßenseite oder Maßnahmen gegen Rotfahrer kenne ich ebensowenig, wie Beseitigung von Fahrbahnen blockierenden Falschparkern, Ahndung von lebensgefährdenden Überholen und Abbiegen ohne Schulterblick und ohne Blinker auf der Gegenseite. Mit Ausnahme der Überholmanöver beobachte ich diese typischen Autofahrervergehen sogar mehrmals im Jahr DURCH Polizisten.
 
Du meinst Polizisten die dich kurz vor Schichtende in der Ortschaft überholen und dann mit Blaulicht über ne rote Ampel fahren?
Ne, noch nie gesehen.:ugly:
 
Ne, so drastisch ist es bei uns nicht (oder ich bin nicht zu Schichtende unterwegs), die fahren einfach ohne Blaulicht schräg über die Kreuzung, wenn sonst nur Radfahrer grün haben. Und wenn sie abbiegen, dann wird auch erst 2 m in die neue Straße eingebogen, ehe man hält und durch die Frontscheibe guckt, ob da ein Fußgänger steht, währenddessen der geschnittene Radfahrer gerade von der C- zur B-Säule rutscht. (Oder eben nicht, weil er genau weiß, dass auf der Straße keine Verkehrsregeln gelten und er jederzeit jedem ausweichen können muss, um nicht unter die Räder von genau solchen Führerscheinnichtverdienern zu geraten)

Als im Prinzip fahren die Polizisten genauso gemeingefährlich, wie alle anderen auch, mit Ausnahme der geschwindigkeitsbezogenen Verfehlungen (Überholen, obwohl es nicht sicher möglich ist, besonders schnelles überholen, etc.) - vermutlich weil es eine Streife [ohne Blaulicht] im Gegensatz zu anderen Verkehrsteilnehmern die eilig hat. Wird ja auch fürs Schleichen bezahlt.
 
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