Das ist Kernaufgabe von Feuerwehr und THW, die das auch ohne die Bundeswehr können, wenn man ihn das Budget und technische Gerät gibt. Die Bundeswehr ist heute primär eine Gefahr für die demokratische Grundordnung.
Wenn Du von Auflösung der Bundeswehr in der bisherigen Form sprichst, bedeutet das ja nicht, keine neuere Form der militärischen Verteidigung einzurichten. Ob es ganz ohne Militär geht, würde ich mit dem drohenden Konflikt mit der Türkei verneinen, was Erdogan gerade an Expansionsgelüsten entwickelt, würde bei einer EU ohne Militär schnell wieder vor Wien enden und wie es dieses mal ohne Armee verlaufen würde, will ich mir nicht vorstellen.
Ich bin immer schon für eine Armee mit Wehrpflichtigen, bzw. Freiwilligen im Rahmen des sozialen Jahrs. Einfach, damit genug demokratisch veranlagte Menschen nachrücken. Das hormoniert nicht mit den Kriegsspielen im Ausland, aber da bin ich prinzipiell auch gegen, es sei denn, es sind wie in Jugoslavien massive Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu stoppen. Aber auch da fehlte mir das UN Mandat. Wobei auch das eine Farce ist, solange es Vetomächte gibt.
... vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte, schon starke Bauchschmerzen....
Da sind wir dann wieder im Bereich der deutschen Kultur. So wirklich schlimm finden das hier im Land weite Kreise nicht. Es gibt genug, die sich Monachie oder Diktatur vorstellen können und über die positiven Seiten, wie schnelle Entscheidung, geringe Kosten etc. faseln. Es ist zum Kotzen.
Deine sozialen Vorschläge sind übrigens im Rahmen des Grundgesetzes umsetzbar. Rechte Diktaturen sind das nicht. Ein "Paradies für Bauern und Arbeiter" bedeutet nur, dass wir wieder Vermögensstreuern einführen, Land neu verteilen usw. Alles über das Grundgesetz gedeckt. Man muss es nur wollen und die schwarzen Strolche interessiert die soziale Komponente weniger. Da geht es mehr um Bereicherung am obersten Ende.
Reicht Dir die Sorge des Leiters das MAD?
Das war auch mein Problem in der Diskussion hier. Es geht nicht um einen Fall, der in Panorama vorgestellt wurde, es geht um ein systematisches Problem. Denn wenn der MAD schon zuckt, hätten andere vermutlich den Sauladen längst ausgehoben. Es wird wie immer unter der Decke gehalten, verharmlost und vertuscht. Es wird sicher auch das eine oder andere aufgebauscht, aber wenn das so wäre, könnte es leicht entkräftet werden. Es wird aber nichts entkräftet, je tiefer man schaut, umso tiefer wird der Sumpf.
.... Im vergangenen Jahr hatte der MAD 600 Verdachtsfälle gezählt."
Und es wurde bisher ganz sicher nicht systemeatisch jeder Soldat untersucht, sondern es geht nur um angezeigte Verdachtsfälle, also die übliche Spitze des Eisberges. In einer Organisation, die Extremismus duldet, verschieben sich ganz schnell die eigenen Maßstäbe.