sind die H4 sätze zu niedrig ?

euremeinung zu den H4 sätzen?

  • Ja sie sind zu niedrig und müssen erhöht werden.

    Stimmen: 105 42,3%
  • Nein, es ist sogar zu viel H4, es sollte viel weniger H4 geben.

    Stimmen: 143 57,7%

  • Umfrageteilnehmer
    248
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Ich glaube H4 hat seine Berechtigung und ist für die Leute die es benötigen auch absolut notwendig. Was ich allerdings überhaupt nicht verstehen kann, warum man in einem Sozialstaat, der auch noch zu den reichsten Länder dieser Welt gehört, eine solch unwürdige Diskussion führt, kann ich nicht nachvollziehen. Es wird auf dem Rücken der Ärmsten und Schwächsten immer und immer wieder die gleiche unsachlich und leider auch emotionale Diskussion geführt. Oft wird das Thema auch noch populistisch missbraucht.
Absolute Zustimmung!

Natürlich gibt es Schmarotzer, die das System ausnutzen. Die sind es auch die uns ein solches Bild vermitteln sollen. Die werden uns dauernd vor Augen geführt. Die gibt es überall in allen Bereichen, aber diese sind immer eine absolute Ausnahme und auch auch ein kleiner Anteil an der breiten Masse der H4 Empfänger.
Die wirklich schlimmen Schmarotzer in diesem System sind nicht die paar H4 Empfänger, die einfach keinen Bock haben zu arbeiten sondern sind auf der anderen Seite der Einkommensskala zu finden. Die richten zig mal so viel Schaden an, wie die paar H4ler! Über die nur zu gerne in einer solchen Diskussion verschwiegen oder aus dem Blick verloren...

Wieso braucht ein Staat wie Deutschland 16 Bundesländer und die dadurch notwendigen Beamtenapparate.
Es lebe der föderalismus! Wir brauchen das natürlich nicht! Es jetzt aber wieder abzuschaffe, wo doch so viele davon profitieren, die aber für diese Entscheidungen nötig wären, grenzt an einer unmöglichen Aufgabe.

Wieso brauchen wir mehr als 400 krankenkassen, wenn die Leistungskataloge doch sowieso annähernd gleich sind.
Brauchen? Hier könnte die gleiche Antwort stehen, wie schon bei der Frage zuvor ;)
Wieso müssen wir jeden 6ten Steuergroschen in eine direkte oder indirekte Subvention stecken?
Den Wahnsinn konnte mir auch noch niemand erklären...
Wieso brauchen wir einen Binnenschifffahrtsverwaltung mit 16.000 Angestellten für 8000 Deutsche Binnenschiffer?
Es lebe das Vieraugenprinzip ;) Der Deutsche verwaltet halt gern. Muss ja alles seine Richtigkeit haben!
Wieso haben wollen wir uns von der Atomenergie verabschieden, die auf Dauer günstiger und ökologischer ist Kohlekraftwerke Günstiger als Windräder und Solaranlagen.
Milchmädchenrechnungsalarm!!
1. ist die Atomenergie nur günstiger, weil sie ohne Ende subventioniert wird. Viele der sechsten Groschen gehen dort hin.
2.Windräder und Solaranlagen produzieren nicht tonnenweise hochgiftigen Müll und später hochgiftige Ruinen/Bauschutt, der über viele tausend Jahre auch hochgiftig bleibt und von dem noch keiner weiß, wo man mit dem Dreck hin soll.
3. Auch Uran ist endlich.
4. Einmal "Bum" in Deutschland und das halbe Land wäre auf Jahrhunderte verseucht und es gäbe hundertausende Tote und Kranke.
5. Einmal "Bum" an der deutschen Grenze, und das halbe Land wäre auf Jahrhunderte verseucht und es gäbe hundertausende Tote und Kranke.
6. Einmal "Bum" sonstwo auf der Welt und das Land dort wäre auf Jahrhunderte verseucht und es gäbe hundertausende Tote und Kranke. Wie bei Tschernobyl wäre Deutschland höchstwahrscheinlich durch nuklearen Fallout direkt betroffen. Wie auch fast der gesamte Rest der Welt.
Wieso fördern wir Soloarenergie, wenn die Solarbranche nicht einmal, 0,2% zum Bruttoinlandsprodukt und noch weniger Beschäftige hält. Aber der Umsatz der Branche fast 30% aus dem Steueraufkommen subventioniert wird?
Sowas nennt man Investitionen in die Zukunft ;)

Wieso fördern wir mit Montanindustire/Bergbau eine sterbende Branche? Stütz diese über Jahrtzehnte mit Milliarden über Milliarden? Wieso steht der Stuerzahler für Rsiken aus dem bergbau gearde, wenn Unternhemen die Gewinne seit ewigen Zeiten abgesahnt haben und wenn jetzt etwas passiert zahlt derBUnd/Länder?
1. Weil die, die diese Förderungen abbauen könnten, gekaufte Politiker sind.
2. Da hängen viele Jobs dran und der Politiker/die Partei, der diese Subventionen streicht, auch die vielen Arbeitslosen verantworten müsste und dann hätten sie Angst nicht wieder gewählt zu werden. Alles rein persönliche Macht-/Einkommensentscheidungen der Politiker, für die mal wieder alle bluten dürfen...

Die Liste läßt sich beliebig Fortsetzten.
Leider ja...

H4 Diskussionen sind Populismus und lenkt von den eigentlichen problem ab und verschleiert die Inkompetenz unser politischen Strukturen.
Naja, sie verschleiert die Inkompetenz ja nicht unbedingt. Man könnte auch sagen, sie führt die Inkompetenz direkt vor ;)
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Ich glaube H4 hat seine Berechtigung und ist für die Leute die es benötigen auch absolut notwendig.

der wohl geilste Satz dem ich im Bezug auf dieses Thema jemals gehört habe
ohne jetzt die anderen Beiträge gelesen zu haben.

was wäre denn wenn es KEINE Bezüge gibt
ich mein neben einen rasanten Anstieg der Kriminalität der nun mal garantiert wäre....
ganz im Ernst, was wäre dann? hätten wir Millionen verwahrloster Opfer die jämmerlich verhungern und keinen Cent in der Tasche hätten?

Ich habe in meiner Familie und im Freundeskreis H4ler, daher verbitte ich mir vorab die Unterstellung "gegen" H4ler zu sein

Aber diese Frage beschäftigt mich wirklich.....

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@Topic
die Frage ist nicht richtig (ausführlich genug) gestellt um sie beantworten zu können!
wie so oft

Im Verhältnis zum aktuellen Arbeitsmarkt ist H4 wohl so hoch, demnach zu hoch, um keinen Anreiz zu schaffen einen Einstiegsjob nachzugehen.....

Im Verhältnis zur deutschen Lebensunterhaltserwartung ist es wohl zu wenig....

Eine Lösung wäre den H4 anzuhaben und gleichzeitig das Lohn Niveau gut anzuheben….:daumen:
Dieses Duett würde allerdings den staatlichen Finanzen ein ziemlicher Schlag in die Fresse sein…..und würde voraussetzen das der Staat seine Gelder quasi 100% kontrolliert und kein Scheiß mehr mit macht…
Ergo, nicht möglich….
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

is schon richtig, aber mit wie viel jahren studiert man in der regel? so um die 20 jahre rum, um den dreh wirds sein.
Und ich finde in dem alter sollte man schon so realistisch denken können, vor allem die studenten die ja schon vorher (im idealfall) nicht dumm sein sollten, dass man nicht zu 100% gleich nach dem studium den job bekommt mit dem man porsche fahren und sich ne villa kaufen kann ;)

Mit dem nicht-so-dumm wär ich mir mal nicht so sicher...
Studenten mögen leicht überdurchschnittliche Noten auf dem Abiturszeugniss stehen haben, aber mit Verstand hat das nicht unbedingt was zu tun. Man kann sehr viel mit Bulemielernen erreichen und selbst wenn logisches Denken dahinter steht, heißt das nicht, dass sich der/diejenige mal mit der wirklichen Welt auseinandergesetzt hat.
Aber davon abgesehen ging es ja nicht darum, dass die Leute schockiert wären, dass sie nicht den Job bekommen, der ihnen versprochen wurde, sondern dass sich nach allen Möglichkeiten weigern, etwas anderes zu machen, als das Versprochene. Deal ist halt Deal.

deswegen mach ICH jetzt auch erst mal ne grund solide ausbildung als mechatroniker, und später kann man immer noch studieren wenn man lust darauf hat. aber ich würde in jedem fall immer erst mal ne praktische ausbildung machen, weil wenn man ne gute ausbildung in der tasche hat, hat man es (relativ) leicht einen guten beruf zu finden, acuh wenn man zwischendurch mal nicht gearbeitet bzw studiert hat ;)

Das gilt so auch nicht mehr, in einigen Branchen ist eine alte Ausbildung gar nichts wert, in anderen Branchen ist herrscht extremer Mangel,...
Umgekehrt nützt einem ein Studium ggf. nichts, wenn man viel zu alt ist, wenn man es fertig hat. Umgekehrt kann es natürlich eine gute Kombination sein, wenn Ausbildung und Studium in die gleiche Richtung gehen (z.B. ?TA und Studium in gleicher Richtung, da steht man nicht so schnell auf der Straße und hats auch noch einfacher), aber verallgemeinern kann man das nicht.

Tja, wenn du das denkst dann kannst du doch mal deine ach so geliebten Statistiken hervorsuchen! Und siehe da :what: Im Beamtensektor ist der Krankenstand teilweise sogar mehr als doppelt so hoch wie beim normalen Arbeitnehmer... Erstaunlich das der körperlich oft härter arbeitende "Normale" offensichtlich weit mehr wegsteckt... :schief: Natürlich liegt das nicht an dem grundverschiedenen Kündigungsschutz *ironie off*
Belege für den Krankenstand findest du in Massen bei Google...

Will ich nicht abstreiten, aber da du sie offensichtlich schon recherchiert hast, ist es ja wohl nicht zuviel verlangt, dass du auch die Links postest. Dann muss ich mich nämlich nach ner knapp 60h Woche nicht noch durch sowas wälzen
Kanthers Statistiker stellten fest, daß Arbeiter (23,07 Tage) weit häufiger fehlen als Angestellte (16,38 Tage) und Beamte (12,45 Tage).
, um DEINE Aussagen zu belegen.


Zum 1. ist deine Ausdrucksweise mehr als unangebracht, den unser einer würde für dieses "Depp" mit Sicherheit eine gelbe kassieren. Denk da mal an deine Vorbildfunktion als Moderator!

Da gebe ich dir Recht, da fehlen eindeutig Anführungszeichen. Meine Zeilen sollte angeben, was im Kopf der Bearbeitern vorgeht, wenn der XXte Bürger an diesem Tag mit dieser Frage anruft, was letztendlich niemandem nützt, aber die Bearbeitung noch mehr verzögert. Unfreundliche Bezeichungen würde ich da erwarten. (jedenfalls gehen die mir durch den Kopf, wenn mich wieder irgend son ***** mit sinnlosem Zeug in meiner Arbeit unterbricht)



Wieso haben wollen wir uns von der Atomenergie verabschieden, die auf Dauer günstiger und ökologischer ist Kohlekraftwerke Günstiger als Windräder und Solaranlagen.

Weil sie auf Dauer nicht ökologischer ist als Kohlekraftwerke und schon gar nicht günstiger als erneuerbare.
Aber das können wir im richtigen Thread näher diskutieren, da würde mich dann auch interessieren, wo ich diese Zahlen nachlesen kann:
Wieso fördern wir Soloarenergie, wenn die Solarbranche nicht einmal, 0,2% zum Bruttoinlandsprodukt und noch weniger Beschäftige hält. Aber der Umsatz der Branche fast 30% aus dem Steueraufkommen subventioniert wird?
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Bei dem Thema muss ich einem der ersten Posts zustimmen - so lassen wie es ist fehlt in der Umfrage.

Eine Erhöhung fände ich nicht gut, es gibt jetzt schon Leute, die trotz Arbeit weniger als manch H4-Empfänger bekommen, aber für solche Leute kommt es einfach nicht in Frage, nicht zu arbeiten. Solche Leute werden noch mehr abgestraft, und iwann entscheiden diese sich dann iwann auch, lieber H4 zu beziehen.

Eine Kürzung des H4 fände ich ebenfalls nicht so besonders. Die Meinung von der wehrten Angi, dass das ein Ansporn für die H4-Empfänger ist, arbeiten zu gehen, kann ich nicht so recht nachvollziehen, sie beachtet damit die nicht, die trotz Willen keine Arbeit finden, denen bringt es gar nichts, weniger Geld zu bekommen, und ob denen, die wirklich keinen Bock haben, arbeiten zu gehen, weniger Geld schadet bzw sie stört, wage ich auch zu bezweifeln.

Ich finde, man sollte das so lassen, wie es ist. Dass das zu wenig ist, glaube ich nicht. Man muss sich dann eben einschränken. Dass es wenig ist, will ich gar nicht dementieren.
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

....
Du hast kreative Vorschläge.
Auf die detailierte Ausarbeitung bin ich aber gespannt.
.........

Wenn ich das Finanzmisterium sowie angeschlossene Verwaltung inkl. eines Rudels Staatssekretäre zur Verfügung habe, werde ich mich mal darum kümmern (lassen) ... :schief:

Warum soll ich die Arbeit anderer Leute machen? Meine demokratische Aufgabe habe ich durch Vorschlaggabe und Anregung (an entsprechender Stelle) wahrgenommen. Mehr kann ich nur durch mein Wahlverhalten und politische Einmischung erreichen.
;)
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Will ich nicht abstreiten, aber da du sie offensichtlich schon recherchiert hast, ist es ja wohl nicht zuviel verlangt, dass du auch die Links postest. Dann muss ich mich nämlich nach ner knapp 60h Woche nicht noch durch sowas wälzen
Kanthers Statistiker stellten fest, daß Arbeiter (23,07 Tage) weit häufiger fehlen als Angestellte (16,38 Tage) und Beamte (12,45 Tage).
, um DEINE Aussagen zu belegen.

Jetzt machst DU Scherze, oder? Hast du mal auf das DATUM deines Artikels geguckt?! Oder den Artikel mal gelesen? Fällt dir da nicht auf das noch von DM gesprochen wird? Der Artikel ist mehr als 13 Jahre alt... Mach mal die Augen auf!

http://nachrichten.lvz-online.de/na...uender-leben/r-mitteldeutschland-a-30085.html
http://www.maerkischeallgemeine.de/...kenstand-Ordnungshueter-sind-ueberaltert.html
http://www.derwesten.de/nachrichten/Staatsdiener-sind-laenger-krank-id2372151.html
http://www.tagesspiegel.de/berlin/k...ttliche-dauer-betraegt-43-wochen/1066576.html
http://www.morgenpost.de/printarchi...erend-hoher-Krankenstand-bei-der-Polizei.html

Nur mal ein paar Beispiele!

Und noch zum Thema der Bearbeiterin beim Finanzamt... Es ist ihr Job das zu bearbeiten und ebend auch ihr Job Auskunft darüber zu erteilen wenn sie es nicht schafft meine Steuererklärung in 5 MONATEN!!! zu bearbeiten! Da brauchst du nichts von sinnlosem Zeug usw labbern, den Blödsinn kannst du dir sparen! Es ist das normalste der Welt wenn man nach einer solchen Zeit mal den Bearbeitungsstand wissen will um zu erkennen wo das Problem liegt! Nur weil du keine Erklärung machst, sind nicht alle anderen Deppen oder was weiß ich! Von dem Thema hast du mal gar keine Ahnung!
Auf der Arbeit hast du auch eine Aufgabe! Wenn du in 5 Monaten nichts zustande bringst, wirst du dir wohl gefallen lassen müssen das jeder fragt wann du mal fertig wirst?! Dann komm du deinem Chef oder deinem Kunden mal so blöd, dann kannst du gleich gehen!
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Hast du mal auf das DATUM deines Artikels geguckt?!

Dann mal was aktuelle(re)s:

2007:
Statistik: Bauarbeiter am häufigsten krank - Berufsleben - FOCUS Online
2008:
Krankenstand: Der Durchschnittsdeutsche fehlt 7,5 Tage - Arbeitszeit - FOCUS Online
2009
Statistik: Jobangst drückt Krankenstand - Berufsleben - FOCUS Online
2009/2010:
Presseportal - KKH-Allianz

Und immer dran denken: es kommt drauf an, wer die Statistik ausliest und interpretiert. Das sieht man sehr schön an unseren gegenläufigen Beispielen.
Wie kann das nur sein? ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

krankenstände der beamte werden generell nicht gänzlich veröffentlicht... auch werden langzeitkranke (der trend der psychischen arbeitsunfähigkeit ist ja grade stark am kommen, gerade unter lehrern usw!) aus der statistik gestrichen...
und in deinen Statistiken fehlen Beamte gänzlich...
mal ein Zitat aus einem meiner Beispiele:
"Im Schnitt fällt jeder staatlich Beschäftigte 16,3 Tage pro Jahr aus, bei den Angehörigen des einfachen Dienstes sind es sogar 22,2 Tage – viel wie nie zuvor und deutlich mehr als in der Privatwirtschaft."
Das kannst du jetzt gerne mit deiner Statistik abgleichen. Der "Durchschnittsdeutsche" ist da mit 7.5 Tagen wohl deutlich weniger krank...
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

......
mal ein Zitat aus einem meiner Beispiele:
"Im Schnitt fällt jeder staatlich Beschäftigte 16,3 Tage pro Jahr aus, bei den Angehörigen des einfachen Dienstes sind es sogar 22,2 Tage – .......

Ich will da auch niemanden verteidigen, aber Statistiken sind eben Statistiken ... sind eben ... :ugly:

Deutlich wollte ich dies mit meinem letzten Beispiel der KKH/Allianz machen, die mit Tages-Zahlen arbeiten. Und da liegen die verschiedenen Berufsgruppen zwischen 5 und 35 Tagen. Demzufolge wäre alles um die 15 Tage noch im durchschnittlichen Rahmen.

Anders:
Wenn man sich mal die statistische Auswertung des BMG anschaut, sieht man das Dilemma der Auswertung erst auf den zweiten Blick:
http://www.bmg.bund.de/nn_1168762/S...blicationFile.pdf/Krankenstand-April-2008.pdf (S. 21 oberer Absatz zur Ermittlung und unterer Absatz der nicht berücksichtigten Krankheitszeiten)
Das erklärt jedenfalls den ziemlich niedrigen Durchschnitt von 7,5 Tagen.
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Aber solche Statistiken gesetzlicher Krankenversicherungen sind relativ unrelevant. Mir ging es um einen stark erhöhten Krankenstand der Beamten... Diese sind in der Regel nicht gesetzlich sondern privat versichert und tauchen in diesen Statistiken nicht auf.
Man muss die Statistiken ja auch nicht hin und herdrehen... Darum ging es jetzt ja nicht. Es ist allerdings Fakt das die Beamtenbranche einen recht hohen Krankenstand hat. Vor allem Lehrer und Polizisten fallen da am stärksten auf. Es gibt in Berlin wohl etwa 1000 Langzeitkranke Lehrer. Im Schnitt dauert deren Erkrankung 42 Wochen! Und da Beamte ja immer die besseren Menschen sind, bekommen diese nicht nur 6 Wochen volle Lohnfortzahlung wie ein normaler Arbeitnehmer, sondern durchweg unbefristet volles Gehalt! Kündigen kann man diese auch nicht. Das ist eine weitere Riesen-schweinerei... Mehr oder weniger ging es mir um diese Sachen.
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Wenn ich das Finanzmisterium sowie angeschlossene Verwaltung inkl. eines Rudels Staatssekretäre zur Verfügung habe, werde ich mich mal darum kümmern (lassen) ... :schief:

Warum soll ich die Arbeit anderer Leute machen?

Im Rahmen dieser Diskussion:
Um zu untermauern, dass deine Aussagen realisierbare Vorschläge und nicht nur leere Behauptungen sind.

Muss nicht ganz so detailiert sein, wie vom Ministerium zu erwarten - aber trotzdem fieß, ich weiß. Trotzdem sehe ich Dinge wie "rückwirkend abkassieren", die afaik gegen die Rechtsstaatlichkeit verstoßen (es gilt das Recht, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt gültig war), nicht so ganz ohne nähere Erläuterung als Argument gelten.


Jetzt machst DU Scherze, oder?

Nö. Nur nicht deine Arbeit.

Hast du mal auf das DATUM deines Artikels geguckt?! Oder den Artikel mal gelesen? Fällt dir da nicht auf das noch von DM gesprochen wird? Der Artikel ist mehr als 13 Jahre alt... Mach mal die Augen auf!

Lieber nicht. Überall nur Ausrufezeichen.


"Beamte früher weniger krank" als sie auch Beamte waren -> Hinweis darauf, dass Beamtensein nicht kausal mit krankfeiern zusammenhängt?


"alte Mitarbeiter der Polizei häufig krank" :wayne: (bei dieser Fragestellug)


Ahhh. Da haben wir ja die Nadel im Heuhaufen "Beamte häufiger krank als Angestellte".
Leider auch hier keine Aussagen über die Vergleichbarkeit der Gruppen, aber wieder viele Hinweise, dass der hohe Altersschnitt unter den Beamten (Folge der fehlenden jungen Beamten und der mangelnden Möglichkeit, Arbeitskräfte über 50 den Argen an den Hals zu hängen, wie in der Privatwirtschaft) ein gewichtiger Faktor ist.


"Lehrer häufiger Krank als andere Berufsgruppen" :wayne:


Äh: Die Meldung hatten wir schon weiter oben.

Nur mal ein paar Beispiele!

Kein paar. Nicht mal ein Paar. Sondern ein einziges. unpräzises.
Und genau aus diesem Grund habe ich auch keine Lust, selbst nach etwas zu suchen, dass es ggf. gar nicht gibt.

Nur weil du keine Erklärung machst, sind nicht alle anderen Deppen oder was weiß ich! Von dem Thema hast du mal gar keine Ahnung!

Danke, dass du mich über mich aufklärst. Wusste ich noch gar nicht. Aber eine kleine Korrektur hätte ich dann doch noch großer über-mich-Experte: Ich habe eine Steuererklärung eingereicht. (war übrigens -trotz denkbar später Abgabe- nach 3 Wochen bearbeitet)
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Es ist wirklich lächerlich wie du versuchst anderen ihre Argumente und Quellen zu verwässern... Akzeptiere einfach mal das du nicht immer recht haben kannst, so wie du es gerne hättest. In Zukunft solltest du dich ein wenig mehr mit lesen beschäftigen statt mit deinen dummen icons^^
Das in den Berufsgruppen zumeist die älteren am häufigsten krank sind ist einfach nur normal... Das wirst du auch mal merken!
Kram mal lieber wieder in deinen vermotteten Statistiken von 19xx rum...
Und was hast du denn bitteschön für eine Steuererklärung gemacht? Du zahlst doch überhaupt nichts^^ :daumen2:
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Ich glaube diesen Aussagen "die Berufsgruppe X war im Jahre Y ein paar Tage lang krank". Ich z.B schicke nie meine Krankmeldungen zur Krankenkasse. Und ich werde da bestimmt nicht der einzige sein. Das zeigt: Es gibt einfach keine verläsliche Datengrundlage über Krankheitstage. Da braucht man gar nicht drüber zu diskutieren ;) Und so lange ELENA nicht richtig läuft, wird es diese Daten wohl auch nicht geben.
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

So? Mit Ausnahme der Vermögens und der Zinsbesteuerng trifft kein einziger deiner Vorschlage die hier genannten Zahlen und auch da hilft dir die erstere kaum bis gar nicht weiter, ......

...."Rückwirkend abkassieren" als zukünftige, stabile Einnahmequelle?

Doch tut es.
Was ist denn die Erbschaftssteuer?
Und genau darauf liegt mein Hauptaugenmerk.

Im Rahmen dieser Diskussion:
Um zu untermauern, dass deine Aussagen realisierbare Vorschläge und nicht nur leere Behauptungen sind.

Muss nicht ganz so detailiert sein, wie vom Ministerium zu erwarten -

Eine Möglichkeit, tatsächliche Chancengleichheit herzustellen, wäre bspw.:

Jeder Mensch erhält bei Schulabgang 100.000 EUR (kann je nach schulischer Qualifikation variieren) Starthilfe zur Verfügung und muss damit sehen, wie er kommt. Im Todesfall ist alles Bar- und Sparvermögen weg. Gesellschaftsrelevante Werte (Betriebe, Immobilien, etc.) gehen mit wertgemindertem Vorkaufsrecht an Angehörige. Wenn sie nicht übernommen werden gehen sie wieder an den Staat und können durch diesen versteigert werden.

Ob man sich 14 schöne Tage macht und dann von der Brücke springt oder 50.000 zur Firmengründung nutzt oder sich ne Immo kauft und vermietet ist jedem selbst überlassen.
Der Staat muss keine anderweitigen Steuern mehr erheben, da der Wertzuwachs direkt an ihn fällt. Produktivität, Kreativität und vor allem eigene (!) Leistung (wie ja immer so schön gefordert) würden sich wirklich wieder für einen selbst lohnen.

Anders:
Wenn man das alles nicht mag, kann man auch die Erbschaftssteuer abgestuft und der Anzahl der Erben angepasst, beginnend bei 10.000 EUR mit 25% bis auf 90% bei über 1.000.000 EUR festsetzen. Bis 10.000 EUR ist steuerfrei - das maximale Erbe darf 100.000 nicht übersteigen.
Auch damit hätte man einen gesellschaftlichen Wertzuwachs in enormer Höhe zu verzeichnen und es würde sich immer noch für den Einzelnen lohnen, auch bei Frau und 5 Kindern auf eine Erbschaft zu hoffen. Geerbt werden kann nur von Angehörigen 1. Grades.

Übersteigen nicht der Allgemeinheit zugängliche Vermögenswerte zu Lebzeiten 10.000.000 EUR werden diese abgeschöpft.


Nebeneffekte:
Zins und Zinseszins verlieren an Wirkung und damit die Negativeffekte des Finanzmarktes deutlich an Unberechenbarkeit und sinnlosen Auswüchsen.
Für den Einzelnen bleibt Leistung im sinnvollen Rahmen (ich gehe davon aus, dass man jeweils ohne 10 Immobilien und 10 Mobilien, wie Boote, Inseln, Privatjets, Lamborghinis etc. auskommt) lohnenswert.

Nur soviel im Rahmen der Zeit, die ich dafür aufbringen möchte.
Negativaspekte, die ich nicht bedacht habe und evtl. Nebenwirkungen kannst du mir gern dazu schreiben, ich bitte aber um Nachsicht, wenn ich das dann nicht weiter vertiefe. Auch weiß ich, dass so systemisch tiefgreifende Änderungen nicht lokal eng begrenzt eingeführt werden können. Ich habe aber auch nicht die Absicht, das Wirtschafts- und Finanzsystem als unumstößlich gegeben zu betrachten...
;)
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Es scheint so als ob manche der Diskussionsteilnehmer das eigentliche Thema aus dem Fokus verlieren.
H4 Sätze hat wenig mit Zinsen und oder Erbschaftsteuer oder sonstigen Besteuerungsverfahren zu tun. Leute H4-Empfänger haben kein Vermögen mehr!!
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Es scheint so als ob manche der Diskussionsteilnehmer das eigentliche Thema aus dem Fokus verlieren.
H4 Sätze hat wenig mit Zinsen und oder Erbschaftsteuer oder sonstigen Besteuerungsverfahren zu tun. Leute H4-Empfänger haben kein Vermögen mehr!!

Man sollte einem Modi aber auch besser antworten, wenn er einen schon fragt.... ;)

.... und zum anderen sind die leidigen Hartz-Gesetze bei Erreichen einer gewissen Steuergerechtigkeit vielleicht unnötig. Mal daran gedacht? Hartz IV ist ja nun nicht unbedingt ein "Makel" oder eine Unabänderlichkeit, was man Zeit seines Lebens mit sich rum schleppen muss.
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Man darf nicht einmal sparen.Wenn man beispielsweise von der Energieversorgung geld zurück bekommt,wird das einfach abgezogen.Und Erbschaftssteuer und Zinsen haben damit überhaupt nichts zutun.Man darf kein geld behalten.Sobald man auf seinem Konto mehr als 50 Euro Guthaben hat,wird das abgezogen.Deswegen versuchen das die meisten im Minusbereich zu halten.Alle stellen H4 Empfänger schlecht da,aber den waren hintergrund kennen sie nicht.Die Regierung tut so als wäre alles so:Alles ist normal.Keiner wird benachteiligt.Wies wirklich aussieht:Wir haben x Millionen Sculden und keienr hilft uns."Kommt,wir holen usn das geld von den armen,denn die reichen können ihr Geld ruhug behalten".Die regierung is daran Schuld,das H4-Empfänger so nen schlechten Ruf haben.

MfG schub97
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Ja und nein. Zumindest gibt es bei Hartz4 auch ein sog. Schonvermögen, welches den Betroffenen gestattet ein eigenes Vermögen zu besitzen oder aufzubauen. Dieses Schonvermögen wurde im letzten Jahr auch erhöht.
Hingegen werden Rückzahlungen von z.B. Nebenkosten teils anders gehandhabt, weil diese Kostensätze von der Arbeitsagentur übernommen werden.
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Doch tut es.
Was ist denn die Erbschaftssteuer?
Und genau darauf liegt mein Hauptaugenmerk.

Ok. Da habe ich dein "auch rückwirkend Abschöpfungen vorzunehmen." grundlegend falsch verstanden. Für mich klang das so, als würdest du rückwirkend Steuern einführen wollen.

Negativaspekte, die ich nicht bedacht habe und evtl. Nebenwirkungen kannst du mir gern dazu schreiben, ich bitte aber um Nachsicht, wenn ich das dann nicht weiter vertiefe. Auch weiß ich, dass so systemisch tiefgreifende Änderungen nicht lokal eng begrenzt eingeführt werden können. Ich habe aber auch nicht die Absicht, das Wirtschafts- und Finanzsystem als unumstößlich gegeben zu betrachten...

Unter Beachtung des letzteren gibt es da eigentlich nur noch drei Punkte:
- Leichte Umgehbarkeit auch innerhalb eines Systems (Geschenke, günstige Verkäufe an jüngere Verwandte)
- gesteigerte Übergangsprobleme und damit Verlust von Arbeitsplätzen bei der Vererbung von Firmen
- Verlagerung der gesamten Wirtschaftsmacht in die Hände von Investmentgesellschaften (nach aktuellem Stand der Dinge genau das Gegenteil von "das beste für die breite Masse"), weil ohne Erbe quasi niemand größere Vermögen z.B. in der Größenordnung "ganze Firma" zusammenbekommt.


Es scheint so als ob manche der Diskussionsteilnehmer das eigentliche Thema aus dem Fokus verlieren.
H4 Sätze hat wenig mit Zinsen und oder Erbschaftsteuer oder sonstigen Besteuerungsverfahren zu tun. Leute H4-Empfänger haben kein Vermögen mehr!!

Ich gebe zu, dass wir am äußersten Rand sind. Aber HartzIV ist sehr nahe an der "was kann der Staat sich leisten" Frage dran und wenn jemand der Meinung ist, wir könnten uns noch viel mehr HartzIV leisten und seine weitere Diskussion darauf aufbaut, dann kann man da ruhig mal kurz nachfragen.


Ja und nein. Zumindest gibt es bei Hartz4 auch ein sog. Schonvermögen, welches den Betroffenen gestattet ein eigenes Vermögen zu besitzen oder aufzubauen. Dieses Schonvermögen wurde im letzten Jahr auch erhöht.

Korriegiere mich, aber so weit ich weiß, wurden ausschließlich die Freibeträge für die Alterssicherung erhöht, d.h. für Werte, auf die man erst nach Renteneintritt zugreifen kann.
Das reine Schonvermögen ist weiterhin lächerlich niedrig, dürfte in den meisten Fällen unter dem liegen, was einem gemeinhin als private Rücklage für etwaige Bedarfsfälle empfohlen wird. (Deswegen äußere ich ja auch so oft die Mutmaßung, dass HartzIVer mit Plasma diesen kurz vorher gekauft haben. Wenn ich zum Ende des Studiums keine Aussicht auf einen Job innerhalb von 1-2Monaten habe, werde ich auch einiges an alter Elektronik vorzeitig gegen neue tauschen. Denn wenn das Zeug kaputt geht, nachdem ich das Geld der ARGE geschenkt habe, werd ich mir keinen Ersatz mehr leisten können)
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

..........
Unter Beachtung des letzteren gibt es da eigentlich nur noch drei Punkte:
............

Und auch diese lassen sich ziemlich einfach durch Steuermaßnahmen reglementieren. Gerade, was den letzten Punkt betrifft, schreckt das ausländische Großinvestoren eher ab und erhöht die Eigenkapitalquote bzw. den staatlichen (also gesellschaftlichen) Anteil.

;)
 
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