sind die H4 sätze zu niedrig ?

euremeinung zu den H4 sätzen?

  • Ja sie sind zu niedrig und müssen erhöht werden.

    Stimmen: 105 42,3%
  • Nein, es ist sogar zu viel H4, es sollte viel weniger H4 geben.

    Stimmen: 143 57,7%

  • Umfrageteilnehmer
    248
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Noch mal was zu meiner Behauptung das H4ler 1000 Euro im Monat bekommen! das die die Miete bekommen ist klar, dazu noch mal 350 Euro zu leben, Heizung, und Wasser ist nicht mit in der Miete und bekommen die extra noch mal, ein bis zwei mal im Jahr bekommen die Geld für neue Klamotten, dann brauchen die keine Krankenversicherung zahlen und keine 10 Euro, wenn die KInder haben bekommen die einen Halbtagskindergartenplatz kostenlos, sogar Kindergeld bekommen die, dann einmal in Jahr 100Euro +SummeX um das Kind für die Schule alles zu kaufen Hefte und so, Wenn was kaputt geht kann man beim Amt ein kostenloses Darlen bekommen. Und das sind nur dinge von denen ich weiß! es gibt Fette wälzer in denen steht wie man an noch mehr kommt. Ach ja Klagen können die auch auf Staatskosten gegen den Staat was ein Voklssport geworden ist, wenn man die Menge an H4-Klagen, die bei Gericht eingereicht werden sieht.
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

@0Martin21: Du schreibst das so, als würde es H4lern blendend gehen. Die brauchen sich keine Sorgen machen, wird eh alles bezahlt. Die kriegen alles in den Arsch geschoben!
Ich behaupte mal, die Realität sieht etwas anders aus. Z.B. die 100,-, die es für die Schulsachen gibt reichen unter Garantie nicht aus um alle Kosten zu decken! Bei weitem nicht!
350,- für prinzipiell alle Anschaffungen in einem Monat ist nicht viel! Ich verstehe nicht, wie Leute behaupten können, dass das fett reicht. Das stimmt einfach nicht!! Es ist und bleibt knapp! Je größer die Stadt desto eher ist das Geld weg. Miete gibt es auch nicht unbegrenzt viel und mitunter muss man sogar umziehen, damit man die Wohnung finaziert bekommt.
Ein bis zwei mal Geld für Klamotten? Ja geil, das reicht garantiert nicht, vor allem wenn man kleine Kinder hat. Die Wachsen ständig aus ihren Klamotten raus und im 2nd Hand-Laden findet man auch nicht immer alles was man braucht. Ganz zu schweigen von den Kosten für babynahrung und Windeln...
"Sogar Kindergeld bekommen die" <-- Wieso "sogar"? Das kriegt jeder hier in Deutschland, auch wenn er 200.000,- pro Monat verdient! Meinst du die brauchen das? Da würde ich lieber bei denen sparen als es H4lern weg zu nehmen!
Übrigens: Ein kostenloses Darlehen gibt es nicht! Zins- und Gebührenfrei evtl. Zurückzahlen muss man es trotzdem! und bezahl mal ne Waschmaschine von dem ab, was von den 350,- übrig bleibt ;)
Dass es so viele Klagen gegen die H4 Bescheide gibt, hat übrigens einen Grund: Sie sind oft einfach falsch und unmenschlich.

Ich habe das Gefühl, dass fast jeder hier, der groß rumtönt und weniger Geld für H4ler und zwangsarbeit für die fordert, noch nicht mal ansatzweise in der Situation gelebt haben!

Abgesehen davon, ob die Unterstützung zu hoch oder zu niedrig ausfällt, ist die Art des Umgangs mit den Leuten echt unter aller Sau! Man wird da als Bittsteller behandelt, der unendlich dankbar dafür sein soll, dass die vom Amt auch nur einen Finger für die krum machen. Und genau das nutzen viele (natürlich nicht alle) Betreuer ordentlich aus um mal auf richtig dicke Hose zu machen. Auf den Ämtern sind mir bisher nur zwei (2!!) Mitarbeiter begegnet, die nett, höflich und zuvorkommend waren und bei denen ich mich nicht wie der letzte Arsch gefühlt habe. Und ich habe nur Wohngeld beantragt!! Da geht es um ein paar läpische Euros pro Monat und die tun so, als würde ich ihnen persönlich was vom Lohn wegnehmen!
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

....Millionen sind bekannt. Gesucht sind Milliarden.

Was hälst du denn von 1.000 Milliarden in 10 Jahren? :wow:
Da könnte man beruhigt die restlichen 133 Milliarden Kapitalzuwachs "verschmerzen" ...

NDS schrieb:
Die Schulden der öffentlichen Hand haben in den letzten 10 Jahren von 1.199 Milliarden Euro (1999) auf 1.657 Milliarden Euro (2009), also um 458 Milliarden zugenommen. Das Geldvermögen stieg im gleichen Zeitraum von 3.539 Milliarden Euro auf 4.672 Milliarden Euro, also um 1.133 Milliarden Euro.
NachDenkSeiten – Die kritische Website Privater Reichtum ? öffentliche Armut

durch bspw. diese Maßnahmen aus dem selben Beitrag:



NDS schrieb:
Dazu gäbe es zahlreiche Hebel:
  • Erhöhung des Spitzensteuersatzes der Einkommensteuer
  • Wiedereinführung der Vermögenssteuer, die in der Zeit der Regierung Kohl abgeschafft worden ist.
  • Wiedereinführung der Gewerbekapitalsteuer, die ebenfalls in der Regierungszeit von Helmut Kohl abgeschafft wurde.
  • Erhöhung der Körperschaftssteuer
  • Streichung der Steuerfreiheit für Gewinne beim Verkauf von Unternehmen und Unternehmensteilen.
  • Aufhebung der Steuerfreiheit im Bereich der Finanzdienstleistungen.
  • Wirksame Erbschaftsbesteuerung statt der weiteren Lockerung.
  • Wiedereinführung der Börsensatzsteuer
  • Angleichung der Steuersätze für Zins- und Vermögenseinkünfte an die Steuersätze der Einkommensteuer.

Ich habe den Vorbeitrag der NDS (NachDenkSeiten – Die kritische Website ?Aufgeblähtes Wachstum?) in dem Zusammenhang schon für beachtenswert gehalten. Aber zur Brisanz des oben zusammengefassten, war das nur Spielerei.

Jetzt kommen gleich wieder die Umverteilungsverteufler und erklären, dass doch alles supi läuft und man gar keine so bösen Maßnahmen braucht, weil "Leistung" (wahrscheinlich die Leistung des Geldes sich selbst zu vermehren) sich lohnen muss. Ich bin eher der Meinung, dass Arbeit sich wieder lohnen muss.
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Meine Meinung dazu habe ich an anderer Stelle kundgetan. An der Stelle beschränke ich mich auf die Hinweise, dass die Mehrheit der heutigen Rentner Deutschland nicht "wieder aufgebaut" hat, weil sie dazu zu jung ist, dass sie aber lange Zeit an der Entwicklung mitgewirkt haben, die Deutschland in seine heutige Situation gebracht hat. Eine Situation, die nachweislich alles andere als perfekt ist.


Was ist denn das für ein Blödsinn? Sicherlich haben diese das Land, die Wirtschaft usw aufgebaut! Denkst du wenn du 1945 geboren wurdest war alles wieder prima und perfekt?! Und sieh das jetzt nicht in Form von Stein auf Stein für ein neues Haus zu setzen... Der Wirtschaft in Deutschland ging es mal deutlich besser, dafür waren diese Leute mitverantwortlich. Sie haben lange an der Entwicklung mitgewirkt das Deutschland in seine heutige Lage brachte??? Langsam zweifle ich wirklich daran ob du weißt wovon du redest! Führe das doch bitte mal aus! Und die Mehrheit der Rentner haben den Krieg (und seine Auswirkungen) mit Sicherheit hart genug zu spüren bekommen! Denkst du die 50er, 60er oder 70er Jahre waren ein Zuckerschlecken oder was?!
Abgesehen davon bin ich der Meinung das man finanzielle Kürzungen nur denen aufdrücken kann, die körperlich etc in der Lage sind die Einbußen durch andere zusätzliche Arbeiten relativieren können! Aber nicht bei denjenigen die darauf angewiesen sind weil es das einzige ist was sie haben!

Generalstreiks schon. Französische Proteste verwenden aber regelmäßig auch Firmenbesetzungen, (mehrtägige) Blockaden wichtiger Verkehrswege,... um ihre Ziele zu erreichen. Ich will diese Maßnahmen nicht beurteilen, ich möchte nur darauf hinweisen, dass die französische Form des Protestierens in Deutschland nicht durch die andere Gesetzeslage verhindert wird/werden würde.


Bei dem von mir angesprochen Beispiel gab es meines Wissens einen Generalstreik, keinen wilden Streik! Und wie in Deutschland mit Demonstranten umgegangen wird, kann ja jeder in den Nachrichten sehen!

Nein. Ich bin mir nur sicher, dass mir bislang niemand begegnet ist, der eine Möglichkeit/einen Weg kannte. Statt dessen gibt es einen klaren Trend, dass meine Gesprächspartner umso weniger Ansätze auch nur in Erwägung ziehen, je mehr Fakten sie berücksichtigen.
Unter diesen Umständen erlaube ich mir die Frage zu stellen "was wäre wenn es tatsächlich keinen Weg gibt?"
Es steht jedem frei, diesen Argumentationsweg durch eine ausgeklügelte Lösung abzuwürgen. "Milliarden von Managergehältern kürzen" ist aber weder ausgeklügelt noch Möglichkeit noch Weg geschweige denn Lösung.

Eine gerechte Umverteilung, ein gleichmäßiges sparen. Solange die Regierung ihre tausenden Schlupflöcher etc nicht schliesst, wird sich eh nichts ändern. Prinzip Wasser im Nudelsieb...


In einer Demokratie sowieso. (solange keine Gesetzesverstöße vorliegen, was in den meisten Fällen wohl so ist). Wer hat denn aktuell die Parteien gewählt, die seinerzeit eine Währungsunion beschlossen haben? Die großflächige Privatisierungen und Abbau staatlichen Einflusses befürworten?
Ja, es war das Volk.

Schein-Demokratie, wie du es später auch nennst! Jaja das Volk ist Schuld das sie zu jeder Wahl belogen und betrogen werden... Und das sie auf diese Wahlversprechen reinfallen etc... Irgendwo magst du vielleicht Recht haben damit, das zumindest große Teile des Volkes nicht aus ihren Fehlern gelernt haben. Aber was ändert das alles wenn zur Wahl doch jedes mal wieder die gleichen stehen?!

Wenn du die These vertreten möchtest, dass meine Aussagen Blödsinn sind, weil Deutschland eine korrupte Bananenrepublik mit Scheindemokratie ist, dann mach bitte direkt einen extra Thread auf, in dem du belegst, warum das so ist.

Ich erinnere mich wage an eine Aussage von dir im Bezug auf Politiker=Lobbyisten...

Klar. 55 Jahre alte IT-Fachkraft :daumen:
:rollen:
Ist dir vielleicht schon mal der Gedanke gekommen, dass es fachspezifische Unterschiede zwischen Fachkräften gibt? Natürlich können wir uns mit Bergbauingeneuren totschmeißen und haben Juristen bis zum abwinken. Das nützt einem aber nichts, wenn man System-Mechatroniker und Chemiker braucht.

Darüber habe ich auch schon was gesagt... Diese IT Branchen, Biomechanik (Mechatroniker gibs erst seit 2003, ausserdem nur eine schlechte Mischung aus Mechanik und Elektronik) sind viel zu jung als das sich dort Arbeitskräfte in Massen tummeln. Aber das hat doch nichts mit dem prognostiziertem Fachkräftemangel zu tun. Da sind die Firmen selber Schuld wenn diese es nicht schaffen sich den eigenen Nachwuchs ranzuziehen, weil sie wie immer nur Geld sparen wollen!

Beim statistischen Bundesamt.

:lol:mehr kann ich dazu nicht sagen...

Nun stellt sich die Frage, wieviele der 50+ Fachkräfte
"Gute EDV-Kenntnisse, insbesondere SAS Programmierkenntnisse.
Sehr gute Englischkenntnisse."
mitbringen?
Nicht selten stößt man da schon bei "Flexibilität" (z.B. der Arbeitszeiten) auf Hindernisse.

Wie gesagt ist die Branche zu jung dafür. Man muss auch entsprechend entlohnen etc. Flexibel sind die Leute in der Regel mehr als genug. Zig fahren für ihre Arbeit quer durch Deutschland, was ich früher auch 3 Jahre lang tat. Ich bezweifle das du so flexibel bist oder warst, oder?

In jedem Fall war es der letzte Youtube-Link von dir, den ich auch nur einen zweiten Blick gewürdigt habe...
Mal eine ganz ehrliche Frage: Beziehst du eigentlich den größeren Teil deines Wissens aus Clips, die jeder begabte Amateurfilmer mit ein bißchen Phantasie fürs "Drehbuch" an einem Tag zustande bringen könnte?

Was ist das jetzt für ein Blödsinn? Hättest dir das mal angeschaut, du hättest genug renommierte Leute zu dem Thema sprechen hören können. Aber in deiner Welt bist du ja der allwissende und andere Experten gibt es für dich sowieso nicht. :hail: Wer oder was bist du um dich über alles und jede Meinung etlicher Experten zu heben und dann solche sinnfreien Kommentare abzugeben? Das zieht sich hier durch das ganze Forum, in jedem Thread...
Dieses dort besprochene Prinziep gibt es seit hunderten Jahren. Erinnerst du dich an die Asterix-Filme früher?
Zur Belohnung durftest du "in den Zirkus"... Genau da würde ich dich auch hinschicken...:schief:

Leider ist es nicht in dem Umfange notwendig, in dem es angeboten wird. Ich hab zwei Friseursalons gegenüber (Abstand: <5m) und beide beherbergen den größten Teil des Tages genau eine Person: Eine wartende Friseuse.
"Warten" ist aber keine anspruchsvolle handwerkliche Tätigkeit und wenn die Arbeitsmenge (=die Menge an anspruchsvoller handwerklicher Tätigkeit, für die sich ein Kunde findet, der sie bezahlen möchte) nur für 3 Stunden eines 8 Stunden Tages reicht, dann beträgt der Stundenlohn eben nur 3/8tel dessen, was für die Arbeit angemessen wäre. Alternativ könnte man auch direkt nach gearbeiteter Zeit aberechnen, dann wären vermutlich auch Stundenlöhne von 8-15€ für Friseure kein Problem. Nur müssten sie für jede Stunde, die sie bezahlt bekommen, 3 Stunden für 0€/Stunde auf Kunden lauern.

Wieder eine typische Milchmädchenrechnung...

Wenn in deinem Friseur nur tote Hose ist, dann ist das natürlich überall so, oder was?! Im Laden meiner Schwester ist es täglich rammelvoll! 4 Tage sind nur Termine dran, an einem kannst du ohne hin! Vergiss nicht das diese Läden heute weit mehr anbieten als Haareschneiden! Da wird Kosmetik gemacht, integriertes Nagelstudio, Pediküre etc!
Weiter zu deiner falschen Rechnung...
Erstens arbeiten Friseure in der Regel 160h monatlich! Und der genannte Stundenlohn ist der BRUTTOLOHN also vergiss mal die Abzüge nicht, die in deiner Rechnung wiedermal fehlen! Den Unterschied zwischen Brutto und Netto muss man wohl jetzt nicht extra erklären!
Ein 1€ Jobber arbeitet nur 5 Stunden täglich was in der Regel auf 100h monatlich hinausläuft! Maximal jedoch 30h pro Woche, was aber unüblich ist!
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Danke ... vor allem für die 100 DM Begrüßungsgeld! (ich hoffe du verstehst meinen Sarkasmus) ;)

Klar ;)

Das sie daran Versucht zu arbeiten ist ja auch okay, aber warum bestraft sie nicht alle gleichermaßen, denn es sind wenn denn alle schuld an der Misere und nicht nur die die eh schon kaum was haben.

Drei Faktoren:
1. Jede Regierung bestraft belastet bevorzugt diejenigen, die sie äh nicht wählen. Unschön, aber auch hier gilt: Der Wähler ist nicht ganz unschuldig.
2. Die, die deutlich mehr als kaum was haben, sind vergleichsweise schwer in die Finger zu bekommen, da helfen auch keine Gesetze. Geld ermöglicht alles, auch den Schutz von Geld und wer nicht aufpasst, der bekommt nach der "Bestrafung" weniger als vorher raus. Ist unfair - aber in einer globalisierten Welt (und siehe 1.: Der Wähler wollte eine Regierung, die Globalisierung voll toll findet) kaum zu ändern. (-> "versucht daran zu arbeiten" statt "erschafft den Idealzustand)
3. Die, die deutlich mehr als kaum was haben, haben das oft in Formen, bei denen man nicht wirklich leicht was wegnehmen kann. 1% vom Lohn ist immer möglich, 1% vom Haus ist Bauschutt. Wenn man nicht gerade mit Enteignungen anfängt, muss man sich einiges einfallen lassen, um aus der geringen Anzahl von Leuten ordentlich was rauszuquetschen. Bei der breiten Masse fällt es wesentlich einfacher, eine gut kontrollierbare Maßnahme zu entwickeln. (und welcher Wähler belohnt einen Politiker heutzutage noch dafür, nicht den einfachen Weg gewählt zu haben?)


Das nächste ist jetzt schon OT, aber ich bin auf das Thema nicht gekommen. :P

Ja sie werden akzeptiert denn der Klimawandel ist bekannt und wird akzeptiert!

Es gibt in diesem Forum ganze Thread voll Gegenbeweisen ;) :( :(


Noch mal was zu meiner Behauptung das H4ler 1000 Euro im Monat bekommen! das die die Miete bekommen ist klar, dazu noch mal 350 Euro zu leben, Heizung, und Wasser ist nicht mit in der Miete und bekommen die extra noch mal,

Neben- und Heizkosten müssen ebenfalls in engen Rahmen bleiben und wurden von den hier gezeigten Gegenrechnungen i.d.R. Berücksichtigt.

ein bis zwei mal im Jahr bekommen die Geld für neue Klamotten,

Und wieviel ist das?

wenn die KInder haben bekommen die einen Halbtagskindergartenplatz kostenlos,

Bist du dir sicher, dass das bundesweit gilt?
Ich find grad gar nichts dazu, glaube mich aber an gegenteilige Fälle zu erinnern.

sogar Kindergeld bekommen die,

Das ihnen aber als Einkommen vom ALGII abgezogen wird :rollen.

dann einmal in Jahr 100Euro +SummeX um das Kind für die Schule alles zu kaufen Hefte und so,

Was ziemlich wenig ist, wenn man bedenkt, dass mitlerweile viele Schulen erwarten, dass die Schulbücher gekauft werden, dass für Recherchen z.T. Internetzugang benötigt wird,...

Wenn was kaputt geht kann man beim Amt ein kostenloses Darlen bekommen.

Unter Umständen. Auf Antrag. Und wenn mans hat: Was nützt einem ein kostenloses Darlehen, wenn man keine Einkommenssteigerung hat, von der man es zurückzahlen sollte?

Und das sind nur dinge von denen ich weiß! es gibt Fette wälzer in denen steht wie man an noch mehr kommt.

Was kosten die Wäzer? ;)

Ach ja Klagen können die auch auf Staatskosten gegen den Staat was ein Voklssport geworden ist, wenn man die Menge an H4-Klagen, die bei Gericht eingereicht werden sieht.

Das kann jeder (egal ob ALGII oder nicht), wenn er zuwenig Geld hat und seinem Anliegen in einer vorgerichtlichen Prüfung Aussicht auf Erfolg bescheinigt wird.


Was hälst du denn von 1.000 Milliarden in 10 Jahren? :wow:

Besser. (70-)100 Milliarden pro Jahr ist ~das, was ich ein paar Posts vorher überschlagen habe. (wohlgemerkt: es ist nicht mehr. D.h. es müsste vollständig abgeschöpft werden)

Der Haken bei dieser Zahl ist aber:
Sie geht quasi ausschließlich auf klassische Spareinlagen und Versicherungen zurück. Also genau die Dinge, die für "den kleinen Mann" oder zumindest den Mittelstand typisch sind oder/und eine gewisse Krisensicherheit&Trägheit mitbringen. Die vorurteilsmäßigen Topverdiener Domänen im Bereich Aktien und Investment tragen unterm Strich gar nichts bei.
Zudem ist der Wert nicht Inflationsbereinigt. Wiki hat gerade nur Zahlen bis 2007, aber in diesem Zeitraum wurden bereits 50% des zahlenmäßigen Zuwachses wieder aufgefressen. Die Betragssteigerung von 1000 Milliarden € entspricht also nur eine Wertsteigerung von 500 Milliarden (2010er-)€, gesucht war aber eine Finanzquelle, die den Wert der heutigen Hilfsleistungen liefern kann.

durch bspw. diese Maßnahmen aus dem selben Beitrag:

Abgesehen von den Verkaufs-, Erbschafts- und Börsensteuern (und letztere auch nur zum Teil) kämpfen die alle mit dem oben erwähnten Problem Globalisierung.

Ich bin eher der Meinung, dass Arbeit sich wieder lohnen muss.

Ich bin der Meinung, dass Arbeit wieder hoch geschätzt werden muss. "Lohnen" für sich nützt nichts, im Kapitalismus zählt immer nur "lohnt es sich mehr als ... ?". Wenn der Arbeiter verlangt, dass sich "Arbeit lohnt", dann stellt sich für den Unternehmer im Gegenzug die Frage, ob sich "Produktion in Deutschland lohnt" und man steckt im Dilemma. Imho sollte die Frage z.B. "Arbeitskosten und -kräfte oder Energiekosten und -verbrauch einsparen?" lauten... (Aber derzeit stellt sich die Frage nicht, denn die Politik macht klare Vorgaben, was von beiden man in großem Maße verschwenden kann, und was richtig, richtig teuer sein soll)


Aber was ändert das alles wenn zur Wahl doch jedes mal wieder die gleichen stehen?!

Das eine bedingt das andere. Zwischen CDU und SPD wird so schnell keine neue Wahlmöglichkeit auftauchen. Da ist schlichtweg keine Lücke. Neue Parteien bilden sich am Rand des Spektrums und sie werden erst dann wachsen, wenn das nicht mehr der Rand ist. Wahlmöglichkeiten gibt es da schon mehr als genug - aber der Wähler wählt die beiden großen Parteien.
Die kriegt er dann auch. Fertig.

Ich erinnere mich wage an eine Aussage von dir im Bezug auf Politiker=Lobbyisten...

Ich mache gelegentlich Aussagen mit der Kernaussage "Politiker=beeinflusst von Lobbyisten" oder "Politiker=Spielball der großen Unternehmen". Hier ging es aber nicht um das Verhalten der Politiker, sondern um das Verhalten der Wähler und ob dieses seine verfassungsmäßig vorgesehenen Folgen hat. Das ist imho der Fall und Gegenbeweise stehen aus. Wirtschaftshörige Politiker sind nicht von der Wirtschaft eingesetzt, sondern vom Volk. Klingt blöd (ist es auch) - ist aber so.

Darüber habe ich auch schon was gesagt... Diese IT Branchen, Biomechanik (Mechatroniker gibs erst seit 2003, ausserdem nur eine schlechte Mischung aus Mechanik und Elektronik) sind viel zu jung als das sich dort Arbeitskräfte in Massen tummeln. Aber das hat doch nichts mit dem prognostiziertem Fachkräftemangel zu tun. Da sind die Firmen selber Schuld wenn diese es nicht schaffen sich den eigenen Nachwuchs ranzuziehen, weil sie wie immer nur Geld sparen wollen!

Es hat sehr wohl etwas mit dem herrschenden und befürchteten Fachkräftemangel zu tun. Das in erster Linie die Firmen daran Schuld sind, stimmt - aber unabhängig davon, wer Schuld ist, ist ein Fachkräftemangel ein Fachkräftemangel und er existiert. Und die arbeitlosen Fachkräfte können rein gar nichts zu seiner Linderung beitragen.
(übrigens sprach ich nicht vom KFZ-Mechatroniker, der in dieser Bezeichnung als Ausbildungsberuf tatsächlich jung ist. Berufsbilder an der Schnittstelle zwischen Elektronik und Mechanik gibt es in anderen Bereichen schon wesentlich länger)


:lol:mehr kann ich dazu nicht sagen...

Das war klar und das ist auch das Problem.

Wie gesagt ist die Branche zu jung dafür. Man muss auch entsprechend entlohnen etc.

Und da sind wir wieder beim Geld, dass alle haben wollen, das aber niemand hat...

Flexibel sind die Leute in der Regel mehr als genug. Zig fahren für ihre Arbeit quer durch Deutschland, was ich früher auch 3 Jahre lang tat.

Ich dachte eher an z.B. zeitliche Flexibilität. Die meisten >50jährigen sind nicht unbedingt bereit, z.T. auch schlichtweg gesundheitlich nicht in der Lage, eine Woche z.B. mit Do: 12h, Fr: 10h, Sa: 9h (jeweils ohne Pausen) ausklingen zu lassen. Und so gibt es einfach Jobangebote, für die sich niemand findet, der sie machen will. -> (Fachkräfte)Mangel.

Ich bezweifle das du so flexibel bist oder warst, oder?

Bislang fehlt es mir komplett an einer Dauerbeschäftigung, mein letzter Standortwechsel im Rahmen meiner Ausbildungslaufbahn war ein 600km Umzug. Der nächste kann meintwegen bis zu ~20030km weit gehen - wenn die Stelle an dessen Ende innerhalb der gesicherten Laufzeit die Kosten des Umzuges aufwiegt.
Ansonsten macht "quer durch Deutschland fahren" in meinem Berufsbild nur in Ost-West-Richtung Sinn ;)

Aber hier gehts auch gar nicht um meine Flexibilität oder um eine Bewertung der älteren Facharbeiter. Wenn ich ne Familie gegründet oder gar n Haus gebaut hätte, dann würde ich jedem den Finger zeigen, der mich mehrere 100km wegschicken will. (naja. Einige Familien... :ugly: )
Es geht nur um die Feststellung, dass es Jobangebote gibt, für die sich niemand findet, der sie machen will -> der von dir abgestrittene(Fachkräfte)mangel existiert.
Manchmal mag der schlichtweg an den irrationalen Aufwands/Gehaltsvorstellungen der Unternehmen liegen, oft wird er an Aufwands/Gehaltsverhältnissen liegen, die die internationale Konkurrenz diktiert und manchmal liegt es einfach daran, dass das Unternehmen in Philadelphia (Br) und der potentielle Arbeitnehmer in Kalifornien (SH) verwurzelt sind.
Aber mit Ausnahme des ersten Punktes lässt sich nichts beheben, man braucht also eine neue, passende Fachkraft oder die Stelle wandert dahin ab, wo es welche gibt - i.d.R. Asien.

Wenn in deinem Friseur nur tote Hose ist, dann ist das natürlich überall so, oder was?!

Die Beobachtung kann ich auf jeden einzelnen Friseur übertragen, der mir in den letzten Monaten so begegnet ist. Das macht immerhin rund n Dutzend.
Mag sein, dass es nur in Kiel viel zu viele gibt, dann sollten die Löhne hier aber noch schlechter sein. (und die Friseusen zu euch ziehen, wo Mangel herrscht?)

Im Laden meiner Schwester ist es täglich rammelvoll! 4 Tage sind nur Termine dran, an einem kannst du ohne hin! Vergiss nicht das diese Läden heute weit mehr anbieten als Haareschneiden! Da wird Kosmetik gemacht, integriertes Nagelstudio, Pediküre etc!

Das ist jetzt ein Laden...
Ich hatte eigentlich erwartet, dass du meine "Milchmädchenrechnung" mit einer etwas umfassenderen Beobachtung korrigieren willst.

Weiter zu deiner falschen Rechnung...
Erstens arbeiten Friseure in der Regel 160h monatlich!

160h im Monat sind aber in den meisten Monaten nicht die von dir angegebenen 40h die Woche.

Und der genannte Stundenlohn ist der BRUTTOLOHN also vergiss mal die Abzüge nicht, die in deiner Rechnung wiedermal fehlen! Den Unterschied zwischen Brutto und Netto muss man wohl jetzt nicht extra erklären!

Nö. Aber was für Abzüge es bei einem gaaaanz niedrigen Gehalt, das unter allen Bemessungsgrenzen liegt, geben soll, dass solltest du mal vorrechnen.

Ein 1€ Jobber arbeitet nur 5 Stunden täglich was in der Regel auf 100h monatlich hinausläuft! Maximal jedoch 30h pro Woche, was aber unüblich ist!

Ich kann die Rechnung auch mit weniger machen, das wird deine Behauptung, dass eine Vollzeit-Friseuse nicht mehr Geld hat, als ein 1€-Jobber noch wesentlich besser wiederlegen :rollen:


Zu den Teilen, auf denen ich nicht eingegangen bist, solltest du in meinen vorrangegangenen Posts mehr als genug finden. Man muss nicht alles wiederholen.



Ranbemerkung:
Hat die eigentlich schon mal jemand vorgeschlagen, dass Satzzeichen "." Auszuprobieren? Falls nein: Nimm diese Zeilen bitte als Anregung.
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

H4 und blendend ne, das glaube ich so auch nicht aber so einige verdienen sich eswas dazu! Und was viele vergessern die 400 Euro kommen da noch zu wenn die arbeiten.
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Das ist Blödsinn von den 400 € dürfen die afaik 160 € behalten!
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

@Ruyven

Wenn es nicht zuviele persönliche Daten enthalten würde, dann würde ich dir glatt mal eine Lohnabrechnug meiner Schwester posten... In der Regel hat Sie am Ende ca 600€ raus! Auch ein solcher Geringverdiener zahlt entsprechende Sozialabgaben. Sicherlich zahlt er kaum Lohnsteuer, aber Sozialabgaben zahlen sie dennoch.

Hier kannst du mal Durchrechnen lassen:


Gehaltsrechner Brutto-Nettolohnrechner - Job & Karriere - sueddeutsche.de

Bei einem Brutto-Grundlohn von 800€ bleiben nichtmal 650€ über. Ich denke schon das diese Abgaben eine erhebliche Rolle spielen und nicht einfach unter den Tisch fallen können.
Und somit ist der 1€ Jobber wieder deutlich besser gestellt als die in Vollzeit arbeitenden Friseure...
Nicht zu vergessen das diese ihr Handwerk 3 Jahre lang lernen mussten, während der 1€ Jobber anspruchloseste Sachen macht. (nix gegen 1€ Jobber)

Es gibt mehr als genug Friseur-Läden die gut laufen, in der von mir angesprochen Gegend gibt es etliche Läden der selben Kette. Glaube es sind 6 Stück in der Kleinstadt. Laut elektronischem Bundesanzeiger macht diese Kette einen jährlichen Gewinn von gut 200.000€... Das geht sicher nicht mit einem Kunde pro 3 Stunden?

Ich bin ehrlich gesagt erstaunt das ein allwissender Mensch wie du keine Vollzeitbeschäftigung hat, wenn ich das richtig herausgelesen habe? Bei deinem ach so oft zitierten Fachkräftemangel sollte doch auch eine Stelle für dich dabei sein, oder etwa nicht?

Es mag sein das viele der Arbeitslosen nicht bereit sind angesprochene Arbeitszeiten zu akzeptieren, aber es gibt mit Sicherheit auch genug die das alles mitmachen würden. Aber natürlich muss da die Entlohnung stimmen. In den 3 Jahren in denen ich unterwegs war habe ich im Schnitt monatlich über 250h Stunden gearbeitet, teilweise sogar 300h. Jedes mal mindestens 3 Wochen ohne einen Tag Pause und dann eine Woche frei...
Hätte sich das nicht entsprechend gelohnt, hätte ich das nicht gemacht.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich allerdings auch keine Familie die mich vermisst hätte. Jeder mit Familie wird das nicht machen, verständlicherweise.

Im übrigen Entschuldige ich mich für den durch Ausrufezeichen eventuell Verusachten, aggresiven Ton. Das war nicht meine Absicht.

EDIT: Ach ja, es redete keiner von KFZ-Mechatroniker... Den Mechatroniker selber gibt es auch erst seit 1998...sagt Wikipedia ;)
 
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AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Man, wenn ich die Zahlen sehe trau ich mich garnicht zu sagen was ich 1990! im vierten Lehrjahr bekommen habe.
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Bei einem Brutto-Grundlohn von 800€ bleiben nichtmal 650€ über. Ich denke schon das diese Abgaben eine erhebliche Rolle spielen und nicht einfach unter den Tisch fallen können.

In den Größernordnungen: Ja.
Ist das mit Zuschüssen usw. gegengerechnet? Bei 800€ müsste man noch ein paar Abgaben abwälzen können, oder?

Nicht zu vergessen das diese ihr Handwerk 3 Jahre lang lernen mussten, während der 1€ Jobber anspruchloseste Sachen macht. (nix gegen 1€ Jobber)

Dafür kann erstere sich wenigstens die Arbeitsbedingungen und den Arbeitstyp aussuchen ;)

Es gibt mehr als genug Friseur-Läden die gut laufen, in der von mir angesprochen Gegend gibt es etliche Läden der selben Kette. Glaube es sind 6 Stück in der Kleinstadt. Laut elektronischem Bundesanzeiger macht diese Kette einen jährlichen Gewinn von gut 200.000€... Das geht sicher nicht mit einem Kunde pro 3 Stunden?

Nö, das ist eher unwahrscheinlich, da bräuchte man sehr breite Preisschilder :ugly:

Ich bin ehrlich gesagt erstaunt das ein allwissender Mensch wie du keine Vollzeitbeschäftigung hat, wenn ich das richtig herausgelesen habe? Bei deinem ach so oft zitierten Fachkräftemangel sollte doch auch eine Stelle für dich dabei sein, oder etwa nicht?

Oh, Vollzeit beschäftig bin ich. In den letzten Wochen komme ich auf einen Schnitt von 45h (ohne Pausen) die Woche.
Nur krieg ich dafür kein Gehalt, sondern mit etwas Glück n Diplom.
(mit dem ich dann aber auch nicht wirklich ins Fahndungsschema der Unternehmen passe)
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Leider kann man keine Abgaben mehr abwälzen, Sie zahlt schon 0€ Lohnsteuer... An den 20% Sozialabgaben kommt man nicht vorbei. Wenn man ein Kind hat sieht das schon ein wenig anders aus, aber der Unterschied wäre trotzdem sehr gering. Selbst bei der Lohnsteuererklärung kommt nix raus, da 0% Lohnsteuer.
Das einzige was Sie machen kann ist beim Arbeitsamt als sogenannter "Aufstocker" ergänzendes ALGII zu beantragen. Was dann aber vorraussetzt das du den selben Offenbarungsprozess durchläufst...Sie steht dort als hart arbeitende Frau in der selben Schlange wie jeder Langzeitarbeitslose usw. Und was sich dort z.T. für Gesellschaft tummelt, weiß man ja.
Ausserdem muss dieses ergänzende ALGII jeden Monat neu beantragt werden, also du musst jeden Monat mit deiner Gehaltsabrechnung dahin. Was auch relativ schwierig werden kann, da zumindest dort dieses Amt nur einmal wöchentlich bis 18 Uhr oder so geöffnet hat.
Ich ziehe da echt den Hut vor ihr, Sie weiß genau das Sie als H4 Empfänger deutlich besser dran wäre, da würde das dauernde beantragen wegfallen, ausserdem müsste sie keine GEZ mehr zahlen usw. Trotzdem steht Sie jeden Tag auf und geht zur Arbeit.

Aber es geht mir gehörig gegen den Strich wenn ich sehe wie ihre Chefin in Saus und Braus lebt, 200t€ jährlich schefelt (da ist das "Gehalt" der Chefin sogar schon abgezogen) während meine Schwester und ihre Kolleginnen zum Amt laufen müssen, damit Sie sich den Kühlschrank füllen können.
Da ist doch eindeutig was faul und der Gesetzgeber in der Verantwortung da was zu machen.

Und der 1€ Jobber kann sich seine Arbeit doch auch aussuchen. Da wird niemand zu irgendwas gezwungen. Es sei denn er ist seit x Jahren arbeitslos und lehnt alles ab was kommt. Du kannst dir sicherlich auch selber sone Stelle suchen, dort wo es einem am ehesten passt. Müll sammeln müssen sicher die wenigsten.

Schnitzel´s Aussage kenne ich sehr gut, ich habe in meiner Lehrzeit ab dem 1. Lehrjahr auch schon einiges mehr verdient, als meine Schwester als Ausgelernte nach mittlerweile 11 Jahren in ihrem Beruf.
 
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AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Dem Mann einer Freundin von mir ist es so ergangen, dass er sich für eine ausgeschriebene Stelle in einem Betrieb beworben hat. Die hat er nicht bekommen, da er mit seinem Mathematikstudium irgendwie "überqualifiziert" wäre. Die Jobsuche blieb erfolglos und er musste zum Amt und kam dann in die Situatuion, einen 1€-Job machen zu müssen. Und ratet mal, wo der gelandet ist... Richtig, bei der Stelle, für die er überqualifiziert war :daumen2: Ich halte von diesen 1€-Jobs gar nichts! Das ist übelstes Lohndumping und bringt viele Unternehmen bloß in Versuchung, dadurch Gehaltskosten zu sparen.
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Besser. (70-)100 Milliarden pro Jahr ist ~das, was ich ein paar Posts vorher überschlagen habe. (wohlgemerkt: es ist nicht mehr. D.h. es müsste vollständig abgeschöpft werden)

Der Haken bei dieser Zahl ist aber:
Sie geht quasi ausschließlich auf klassische Spareinlagen und Versicherungen zurück. Also genau die Dinge, die für "den kleinen Mann" oder zumindest den Mittelstand typisch sind oder/und eine gewisse Krisensicherheit&Trägheit mitbringen. Die vorurteilsmäßigen Topverdiener Domänen im Bereich Aktien und Investment tragen unterm Strich gar nichts bei.
Zudem ist der Wert nicht Inflationsbereinigt. Wiki hat gerade nur Zahlen bis 2007, aber in diesem Zeitraum wurden bereits 50% des zahlenmäßigen Zuwachses wieder aufgefressen. Die Betragssteigerung von 1000 Milliarden € entspricht also nur eine Wertsteigerung von 500 Milliarden (2010er-)€, gesucht war aber eine Finanzquelle, die den Wert der heutigen Hilfsleistungen liefern kann.

Die Zahl ist in der Quelle belegt. Und das ist nicht irgendeine , sondern:
Geldvermögen wieder gestiegen — Bankenverband.de - Bundesverband deutscher Banken
Da steht auch, dass jährlich rund 200-230 Mrd. EUR gespart werden. D.h. wiederum, dass man davon lediglich die Hälfte abschöpfen müsste.
Das lässt sich mit Vermögens-, Erbschafts- und Zinsabschlagssteuer sowie der Erhöhung des Spitzensteuersatzes leicht bewerkstelligen.

Kaum einer der Superreichen wird aus Duetschland verschwinden. Das Problem bei der Geldanlage ist nämlich das Risiko. Hier bekommt er noch immer kontinuierlich trotz höherer Steuern, seine Tantiemen. Auf den Kaimans und Guernsey kann die Kohle auch ganz schnell mal komplett weg sein.
Das ist der kleine aber feine Unterschied.

Es gibt aber auch genug Maßnahmen, die von Seiten der Politik getroffen werden könnten (wenn es denn gewollt wäre!), die der Standortabwanderung entgegenwirken. Bei Firmen bspw. bestimmte, an die Marken gebundene Anforderungen (bspw. Entzug des "TÜV"- oder "Made in Germany"-Labels, das sind wiedererkennungswertige Label mit Weltruf). Bei Privatpersonen bieten sich wiederum andere (steuerliche) Möglichkeiten, nämlich bei in D getätigten Geschäften oder unter hiesigen Bedingungen erzielten Gewinnen auch rückwirkend Abschöpfungen vorzunehmen. Wie gesagt, man müsste es nur wollen.
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Drei Faktoren:
1. Jede Regierung bestraft belastet bevorzugt diejenigen, die sie äh nicht wählen. Unschön, aber auch hier gilt: Der Wähler ist nicht ganz unschuldig.

Da hast du recht, aber eine Koalition aus 2 oder mehreren Parteien hat der Wähler auch nicht gewollt, denn er entschied sich ja nur zu einer Partei hier die Schuld beim Wähler zu suchen ist imho etwas streng. ;)

2. Die, die deutlich mehr als kaum was haben, sind vergleichsweise schwer in die Finger zu bekommen, da helfen auch keine Gesetze. Geld ermöglicht alles, auch den Schutz von Geld und wer nicht aufpasst, der bekommt nach der "Bestrafung" weniger als vorher raus. Ist unfair - aber in einer globalisierten Welt (und siehe 1.: Der Wähler wollte eine Regierung, die Globalisierung voll toll findet) kaum zu ändern. (-> "versucht daran zu arbeiten" statt "erschafft den Idealzustand)

Hm ... du pauschalisierst etwas, ich wollte mit meiner Wahl keine Globalisierung, ich weiß nach mir geht es nicht, aber ich wollte es nur mal anmerken. ;) Das Geld alles ermöglicht grenzt an Korruption, willst du damit sagen das unsere Regierung korrupt ist?


3. Die, die deutlich mehr als kaum was haben, haben das oft in Formen, bei denen man nicht wirklich leicht was wegnehmen kann. 1% vom Lohn ist immer möglich, 1% vom Haus ist Bauschutt. Wenn man nicht gerade mit Enteignungen anfängt, muss man sich einiges einfallen lassen, um aus der geringen Anzahl von Leuten ordentlich was rauszuquetschen. Bei der breiten Masse fällt es wesentlich einfacher, eine gut kontrollierbare Maßnahme zu entwickeln. (und welcher Wähler belohnt einen Politiker heutzutage noch dafür, nicht den einfachen Weg gewählt zu haben?)

Auch das klingt für mich sehr pauschalisierend … ich wäre stolz auf eine Regierung, die sich auch mal an die Leute heranwagt, die eh schon "zuviel" Geld haben und auch denen zeigt, das sie ein Teil der Gesellschaft sind und somit auch ihren Teil dazu beitragen sollten, gerade weil sie in der Lage sind mehr zu geben als die breite Masse!



Es gibt in diesem Forum ganze Thread voll Gegenbeweisen ;) :( :(

Richtig, das viele die Klimaproblematik nicht einsehen wollen ist mir klar, aber ich spreche hier von den Regierungen der Welt und nicht von Usern aus diesem Forum. ;)
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Lol?Wer arbeiten will der findet Arbeit?Meine mum durchsucht jeden Sonntag die Regionalzeitung,was steht überall:Auto,Auto,Auto!Wie soll man sich ein Auto leisten bei sowas?Kannst du es nicht verstehen oder willst du es nicht?Leute die zu faul sind zum Arbeiten die werfen das Geld zum Fenster raus.Aber du siehst du nur die eine Seite.Man kann nicht alle über einen Kamm ziehen.Ich sage auch nicht das jeder in deiner Wirtschaftsklasse ein Schmarotzer ist.Das wäre öberflächig.Nochmal:Wenn die wirtschaft nicht sehr hoch ist,gibt es nicht nur weniger lohn,sondern halt auch weniger Arbeitslosengeld.

Dann mal ne Frage:Warum darfst du dann dein Geld zum Fenster rauswerfen?Du musst jeden Tag arbeiten(außer vllt Wochende oder so),aber Hartz4-Eltern müssen ihren Kindern dauernd erklären dass sie sparen müssen und sich nicht alles kaufen können.Das is auch nciht gerade leicht.


Es gibt nicht immer nur eine Seite.Das solltest du mal bedenken ;)

MfG schub97
ja, es gibt vereinzelt fälle in dem leute die arbeiten WOLLEN keine arbeit finden. aber das liegt meistens daran dass sie keine gute bildung haben. Aber eine schlechte bildung zu haben ist heutzutage allein verschuldet. denn für so eine die sagen ,,oh cool man alta ich hab ne 6 geschrieben jetzt bin ich cool" seh ichs echt nicht ein dass die auch nur einen penny von mir bekommen sollen. weil so etwas ist einfach nur dumm und dummheit sollte man nicht fördern ;)
Und warum ICH mein geld zum fenster raushauen darf: ich mach es zwar nicht, ich leb ziemlich sparsam. aber ich dürfte es wenn ich wollte, weil ich es mir selbst erarbeite. Und wenn man arbeitet, darf man sich auch dafür belohnen, oder siehst du das anders .
Und jetzt noch einmal zu dem thema kinder von arbeitslosen: es ist keine ausrede von kindern die arbeitslos sind, dass ihre eltern es auch sind. weil man kann trotzdem einen guten schulabschluss machen und damit eine gute arbeit/ausbildung finden. Also das ist für mich dann kein grund warum die kinder arbeitslos werden sollen. Eher im gegenteil, wenn meine eltern arbeitslos wären, was sie zum glück nich sind, dann wäre das für mich eher ein ansporn zu sagen,,ich will es besser machen, ich will später mal gut verdienen und nicht vom amt abhängig sein".
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Das einzige was Sie machen kann ist beim Arbeitsamt als sogenannter "Aufstocker" ergänzendes ALGII zu beantragen.

Na da haben wir schon was...

Was dann aber vorraussetzt das du den selben Offenbarungsprozess durchläufst...Sie steht dort als hart arbeitende Frau in der selben Schlange wie jeder Langzeitarbeitslose usw. Und was sich dort z.T. für Gesellschaft tummelt, weiß man ja.

Tjo. Wenn ihr das soviel wert ist...
Kann ich ehrlich gesagt auch nachvollziehen. Nur: Auch da bricht die Argumentation in sich zusammen. Denn ein Arbeitsloser muss diesen Prozess (und noch mehr) durchlaufen, der offensichtlich als sehr schlimm eingestuft wird, und hat immer noch weniger. Es geht ihr mit ihrer Arbeit also besser, als wenn sie ""zu Hause"" (aufm Amt) bleiben würde.

Aber es geht mir gehörig gegen den Strich wenn ich sehe wie ihre Chefin in Saus und Braus lebt, 200t€ jährlich schefelt (da ist das "Gehalt" der Chefin sogar schon abgezogen) während meine Schwester und ihre Kolleginnen zum Amt laufen müssen, damit Sie sich den Kühlschrank füllen können.
Da ist doch eindeutig was faul und der Gesetzgeber in der Verantwortung da was zu machen.

Die Frage ist halt nur was. "Gewinn verbieten" dürfte über die gesamte Wirtschaft betrachtet auch keine Verbesserung bringen. Den Gewinn einzelner, die ihre Mitarbeiter ausbeuten, gezielt abzuschöpfen, ist dagegen verdammt schwierig. Schließlich kann man das ohne sehr gute Kenntniss des Betriebes (die ein Sachbearbeiter schlichtweg nicht haben kann) kaum beurteilen.

Und der 1€ Jobber kann sich seine Arbeit doch auch aussuchen. Da wird niemand zu irgendwas gezwungen. Es sei denn er ist seit x Jahren arbeitslos und lehnt alles ab was kommt.

1€ Jobs sind in erster Linie für Langzeitsarbeitslose gedacht und man kann bei Ablehnung von zumutbarer Arbeit sehr schnell mit Zwangsmaßnahmen bedacht werden. Kann - muss natürlich nicht, ALGII-Empfänger sind da auf Gedeih und Verderb der Gunst des Bearbeitenden ausgliefert und große Unterschiede zwischen verschiedenen Ämtern sind zu erwarten.

Du kannst dir sicherlich auch selber sone Stelle suchen, dort wo es einem am ehesten passt.

Per Definition sind 1€-Jobs Aufgaben, die bis dato gar keiner Erledigen wollte/erledigt hat. Ne tolle Stelle bekommst du da nirgendwo.

Müll sammeln müssen sicher die wenigsten.

Weiß ich nicht, kenne keine Statistik, um "wenigsten" zu beurteilen. Aber "wenige" sind es nach meiner Beobachtung mitlerweile nicht mehr. Die Politik will schließlich niedrige Arbeitslosenzahlen vorlegen...


Die Zahl ist in der Quelle belegt. Und das ist nicht irgendeine

Ich Zweifel weder die Zahl noch die Quelle an.
Ich melde nur Zweifel an deiner Interpretation dieser Zahl, d.h. wessen "Reichtum" sie wiederspiegelt und in wie weit es sinnvoll und möglich ist, diesen abzuschöpfen, ohne genau denjenigen zu schaden, denen du eigentlich helfen willst.

Da steht auch, dass jährlich rund 200-230 Mrd. EUR gespart werden. D.h. wiederum, dass man davon lediglich die Hälfte abschöpfen müsste.

Nö. Das steht da ausdrücklich nicht. Da steht, dass im letzten Jahr 239Mrd. angespaart wurden. Nach der schlechten Erfahrung mit "keine Reserven haben" auch kein Wunder. Im Schnitt über die letzten 10 Jahre sind es kaum 110Mrd. und die müsstest du fast vollkommen abschöpfen.
Und selbst wenn das gelingt bleibt noch zu untersuchen, wie sich diese Summe verändert, wenn du damit beginnst, sie abzuschöpfen. Denn das Geld, dass Privatpersonen bei deutschen Versicherungen oder Banken einzahlen, generiert zumindest ein paar Arbeitsplätze, in Deutschland verzinste Gewinne und vielleicht den einen oder anderen Kredit für ein deutsches Unternehmen. Wenn das gleiche Geld verteilt und für asiatische Billigware ausgegeben wird, ist es im nächsten Jahr weg.

Das lässt sich mit Vermögens-, Erbschafts- und Zinsabschlagssteuer sowie der Erhöhung des Spitzensteuersatzes leicht bewerkstelligen.

So? Mit Ausnahme der Vermögens und der Zinsbesteuerng trifft kein einziger deiner Vorschlage die hier genannten Zahlen und auch da hilft dir die erstere kaum bis gar nicht weiter, solange du nicht weist, wessen Geld das ist. Ein erheblicher Teil des Geldes könnte (und wird) in Rücklagen kleiner Leute, Lebensversicherungen, Bausparplänen,... stecken.
Ich will nicht abstreiten, dass da viel zu holen wäre. Aber was hier gefordert wurde, ist mehr als viel. Und "viel holen" sollte immer mit Bedacht geschehen.

Kaum einer der Superreichen wird aus Duetschland verschwinden. Das Problem bei der Geldanlage ist nämlich das Risiko. Hier bekommt er noch immer kontinuierlich trotz höherer Steuern, seine Tantiemen. Auf den Kaimans und Guernsey kann die Kohle auch ganz schnell mal komplett weg sein.
Das ist der kleine aber feine Unterschied.

Klar, Militärputsche in der Schweiz sind an der Tagesordnung...
Das die Alternative zu Deutschland bislang auf ein paar Steueroasen beschränkt ist, liegt nicht zuletzt daran, dass hier so paradisiesche Zustände für Superreiche herrschen. Wenn man das so massiv ändert, wie du verlangst, dann wird selbst Dänemark zur lohnenden Alternative.

Es gibt aber auch genug Maßnahmen, die von Seiten der Politik getroffen werden könnten (wenn es denn gewollt wäre!), die der Standortabwanderung entgegenwirken. Bei Firmen bspw. bestimmte, an die Marken gebundene Anforderungen (bspw. Entzug des "TÜV"- oder "Made in Germany"-Labels, das sind wiedererkennungswertige Label mit Weltruf).

Da gibts nicht viel zu entziehen. Mit Made in Germany werben wenige, "designed in Germany" ist nicht geschützt. Und ob was getüvt wird oder nicht, bleibt den TÜVs überlassen.

Bei Privatpersonen bieten sich wiederum andere (steuerliche) Möglichkeiten, nämlich bei in D getätigten Geschäften oder unter hiesigen Bedingungen erzielten Gewinnen auch rückwirkend Abschöpfungen vorzunehmen. Wie gesagt, man müsste es nur wollen.

"Rückwirkend abkassieren" als zukünftige, stabile Einnahmequelle?
Du hast kreative Vorschläge.
Auf die detailierte Ausarbeitung bin ich aber gespannt.



Da hast du recht, aber eine Koalition aus 2 oder mehreren Parteien hat der Wähler auch nicht gewollt, denn er entschied sich ja nur zu einer Partei hier die Schuld beim Wähler zu suchen ist imho etwas streng. ;)

Deswegen sag ich ja "auch" ;)
Rund die Hälfte der Wähler hat sich ja z.B. gegen Steuererleichterungen (die nur zuungunsten des Sozialhaushaltes gehen konnten) ausgesprochen - aber der Rest fällt unter "mitschuldig".

Hm ... du pauschalisierst etwas, ich wollte mit meiner Wahl keine Globalisierung, ich weiß nach mir geht es nicht, aber ich wollte es nur mal anmerken. ;)

Schon klar, aber zuviele andere wollten und wollen sie. :(

Das Geld alles ermöglicht grenzt an Korruption, willst du damit sagen das unsere Regierung korrupt ist?

Nö. Muss ich auch gar nicht. Unsere Regierung ist dazu verdonnert, mit einem System zu arbeiten, dessen einzigster Maßstab Geld ist und in dem sie meist ein eher kleiner Akteur ist. Wenn Politiker "Bündnisse" mit der Industrie machen (und damit mein ich jetzt gar nicht irgendwelche Lobbygeschichten, sondern auch solch eigentlich positive Dinge wie den Ausbildungspakt), dann schlichtweg deswegen, weil der Staat für sich mitlerweile viel zu wenig Einfluss hat, um das zu schaffen, was geschafft werden muss. Also versucht er, Geldströme der Wirtschaft in passende Bahnen zu lenken ("Arbeistplätze schaffen" heißt für Politiker nicht, dass sie Stellen schaffen...) - und das geht nur, in dem sie Interessen derer, die das Geld haben berücksichtigen. (-> keine Korruption. Denn der Politiker kriegt nur nichts, nein, er wird nicht einmal aufgefordert, was zu machen. Er bettelt darum, dass andere die Dinge tun, die er selbst nicht kann)

In dem Absatz ging es aber einfach nur darum, dass man sich mit Geld die Maßnahmen leisten kann, die einem helfen, mehr vom Geld zu behalten - angefangen bei nem einfachen Steuerberater bis zur Schaffung von Briefkastenfirmen an einem und Produktionsstätten am anderen Ende der Welt, möglichst weit weg von dem Einfluss, den die deutschen Politiker noch übrig haben.

Auch das klingt für mich sehr pauschalisierend … ich wäre

Du. Es geht aber um die Mehrheit der Bevölkerung ;)
(im übrigen wirken einzelne Punkte aus einer Liste immer ein bißchen verallgemeinerd. Die sollen nunmal nicht jeder für sich alles erklären)

stolz auf eine Regierung, die sich auch mal an die Leute heranwagt, die eh schon "zuviel" Geld haben und auch denen zeigt, das sie ein Teil der Gesellschaft sind und somit auch ihren Teil dazu beitragen sollten, gerade weil sie in der Lage sind mehr zu geben als die breite Masse!

Bist du auch sicher, dass du auf das Ergebniss stolz wärst?

Richtig, das viele die Klimaproblematik nicht einsehen wollen ist mir klar, aber ich spreche hier von den Regierungen der Welt und nicht von Usern aus diesem Forum. ;)

Und ich Rede von den Wählern dieses Landes ;)
Demokratische Politiker sind schließlich selbst im Idealfall zu 50% Marionetten.
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

du verstehst da was falsch... ergänzendes ALGII kannst du beantragen wenn dein Verdienst UNTER der maximalen H4 Bemessungsgrenze liegt. Sprich es wird bloß sichergestellt das du als Arbeitender ebenfalls die 351€ zum leben hast und nicht weniger... Du hast also das selbe Geld wie ein Standard H4 Empfänger. Deshalb der Begriff Aufstocker... Du Stockst auf den ALGII Satz auf, aber kommst nicht darüber.
Dieser Offenbarungsprozess soll in der Tat recht hart sein, aber es bleibt ihnen ja keine andere Wahl wenn sie nicht ne Woche lang hungern wollen etc.

Die Regierung könnte da was ändern indem sie den Mindestlohn in der Branche einführt, ganz einfach. Undzwar in einer Höhe das sichergestellt ist das die Mitarbeiter sich nicht mehr mit H4 Empfänger per Aufstockungsantrag gleichstellen müssen.

Hier in Berlin arbeiten z.B. viele 1€Jobber in Kindergärten etc. Ich finde das auf einer Seite nicht unbedingt gut, weil dazu in meinen Augen ausgebildete Pädagogen zuständig wären, andererseits ist das eine prima Alternative zu Müll sammeln etc.
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Äh: Falsch.
Natürlich wird dir das Einkommen auf die Menge ALGII, die du bekommst, angerechnet - genau wie dem 1€ Jobber sein Einkommen. Aber nicht zu 100%, wer Aufstockt hat insgesamt mehr, als den maximalen ALGII-Satz.



Bezüglich Mindestlöhnen für die Branche:
Die mögen bei dieser Chefin helfen. Oder auch nicht, wenn sie beschließt, sich eine lukrativere Investition zu suchen und die Läden ganz dicht zu machen. Aber was ist mit den Friseursalons, die tatsächlich Kundenmangel haben (wie gesagt: Hier in Kiel scheinen die häufig zu sein) und am Monatsende mit ±0 dastehen?
Ist ja nicht so, als wäre "Friseur aufmachen" im Moment bundesweit extrem lukrativ (sonst würde es jeder machen) und es mag zwar der Fairness dienen, wenn bei der ein paar arme Leute nicht mehr ausgebeutet werden und sich eine vermögende Person mit dem zufriegen geben muss, was sie schon hat. Aber ist es dieser Zugewinn an Fairness wert, dass in anderen Orten Leute ihren Job verlieren und Betreiber ihren Laden schließen müssen?
Eine Maßnahme, die eine ganze Branche betrifft, muss auch mit Blick auf die ganze Branche geplant werden.
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Selbstverständlich muss man die ganze Branche bedenken , da gebe ich dir recht. Aber du meintest auch schon es gibt eine totale masse an Friseurläden. Wenn es Mindestlöhne geben würde, dann würden preis/leistung die Spreu von dem Weizen trennen...natürliche auslese und ganz normale Marktwirtschaft halt.
Das nicht jeder Laden überleben könnte, wäre ganz normal. Damit muss man leben, so wie es jede andere branche auch muss. Bauarbeiter z.b. haben schon lange mindestlöhne, welche 1. sehr ordentlich von der höhe sind und 2. die Branche trotzdem nicht in einen ruin getrieben haben. Die preise für Endkunden haben sich auch so gut wie garnicht geändert. Das weiß ich so ziemlich genau, mein Vater hat selber eine GaLa-Bau Firma. Er zahlt selbst einem Bauhelfer 9,80€ Stundenlohn.
den mitarbeitern wird es finanziell nicht schlechter gehen dadurch. Wegen mir sollen sie die löhne am geschäftsergebnis orientieren o.ä. aber diese ausbeutereu auf kosten der steuerzahler geht so definitiv nicht.

Was hat der Aufstocker denn mehr? Was gibs da noch was ich jetzt aussen vor lasse? So vollkommen kenn ich mich da ja nun auch nicht aus und kann mehr oder weniger nur das weitergeben was miene Schwester sagt. Das einzige was meine Schwester von einem H4 Empfänger unterscheidet, ist ein monatlicher Zuschlag von 17,87€ für die Versicherung und steuer ihres kleinen Autos. Das diese Summe die Kosten nicht ännähernd deckt, ist offensichtlich. Mehr gibt es da nicht. Nicht umsonst muss sie jeden Monat mit ihrer Lohnabrechnung dahin und alles neu beantragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Ich will auch mal meinen Senf dazugeben, wenn ich darf?! :D

Ich finde, wie schon in denn Beiträgen zuvor, das man nicht Pauschal sagen kann, das die Beiträge zu Hoch, oder zu Niedrig sind.
Dies müsste man von Fall zu Fall einzeln entscheiden.
Aber das ist einfach nicht möglich, da der Arbeitsaufwand einfach zu Hoch wäre.
Deswegen Versucht man ja einen Kompromiss zu finden, der immer jemanden benachteiligt und manche halt besser dastehen lässt.
Manche wollen Arbeiten, können aber nicht.
Und manche wollen nicht Arbeiten und "versaufen alles".
Es ist halt nicht allen recht zu machen.

ja, es gibt vereinzelt fälle in dem leute die arbeiten WOLLEN keine arbeit finden. aber das liegt meistens daran dass sie keine gute bildung haben. Aber eine schlechte bildung zu haben ist heutzutage allein verschuldet. denn für so eine die sagen ,,oh cool man alta ich hab ne 6 geschrieben jetzt bin ich cool" seh ichs echt nicht ein dass die auch nur einen penny von mir bekommen sollen. weil so etwas ist einfach nur dumm und dummheit sollte man nicht fördern ;)

Da gebe ich dir vollkommen recht. Mehr dazu unten. :D


Und warum ICH mein geld zum fenster raushauen darf: ich mach es zwar nicht, ich leb ziemlich sparsam. aber ich dürfte es wenn ich wollte, weil ich es mir selbst erarbeite. Und wenn man arbeitet, darf man sich auch dafür belohnen, oder siehst du das anders .

Ich gehe auch Arbeiten und zu einem Lohn der etwas höher liegt, als wenn ich H4 bekommen würde. Trotzdem kann ich mir was leisten und will das auch nicht mer missen.

Und jetzt noch einmal zu dem thema kinder von arbeitslosen: es ist keine ausrede von kindern die arbeitslos sind, dass ihre eltern es auch sind. weil man kann trotzdem einen guten schulabschluss machen und damit eine gute arbeit/ausbildung finden. Also das ist für mich dann kein grund warum die kinder arbeitslos werden sollen. Eher im gegenteil, wenn meine eltern arbeitslos wären, was sie zum glück nich sind, dann wäre das für mich eher ein ansporn zu sagen,,ich will es besser machen, ich will später mal gut verdienen und nicht vom amt abhängig sein".

Meine Mutter ist Lehrerin in einer Realschule.
Wir hatten letztens erst die Zeugnisse gemacht und was ich da gesehen habe, lässt mich richtig erstarren.
Was dort an 4 und 5 auf dem Zeugnissen waren, das kannst du nicht an einer Hand abzählen.
Was will man von solchen "Kindern" erwarten?
Sie sehen es meist ja auch nicht besser.
Sie nehmen sich Ihre Eltern als Vorbild und denken sich "meine Eltern kommen gut über die runden, da schaff ich das auch".

Bestes Beispiel für solche "Kunden".
Auf Arbeit wusste ein Lehrling nicht mal, was ein Akku Bohrer ist.
Oder musste eine Mitarbeiterin um Hilfe bitten, bei dem Versuch ein Arbeitsstück zu Transportieren. Das hätte selbst die Arbeiterin alleine geschaft, aber er war halt zu Faul.

Und zu dem Thema "es gibt zu wenig Fachkräfte":
Sorry, aber bei uns in der Gegend wollen fast alle Firmen, Leute mit Hochschulreife.
Aber was die Handwerklich dann drauf haben, ist ne andere Sache.
Ich war in meiner Prüfung zum Facharbeiter als Textilmechaniker in der Theorie schlecht. Habe die nur mit 72% geschafft.
Hatte aber im Praktischen Teil 94%. Eine Bildung sagt auch vielmals nichts über das zu leistende aus, aber wenn ich die Heutige Jugend so ansehe, dann Prost Malzeit!
Die wollen einfach nicht mehr Arbeiten und "Chillen" in denn Tag hinein.

PS: Ja, ich habe mich schon woanders beworben, wo es mir dann Finanziell besser gehen würde, aber meine Arbeitszeit sich verschlächtert. Kompromiss finden halt.^^
 
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