AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?
Danke ... vor allem für die 100 DM Begrüßungsgeld! (ich hoffe du verstehst meinen Sarkasmus)
Klar
Das sie daran Versucht zu arbeiten ist ja auch okay, aber warum bestraft sie nicht alle gleichermaßen, denn es sind wenn denn alle schuld an der Misere und nicht nur die die eh schon kaum was haben.
Drei Faktoren:
1. Jede Regierung
bestraft belastet bevorzugt diejenigen, die sie äh nicht wählen. Unschön, aber auch hier gilt: Der Wähler ist nicht ganz unschuldig.
2. Die, die deutlich mehr als kaum was haben, sind vergleichsweise schwer in die Finger zu bekommen, da helfen auch keine Gesetze. Geld ermöglicht alles, auch den Schutz von Geld und wer nicht aufpasst, der bekommt nach der "Bestrafung" weniger als vorher raus. Ist unfair - aber in einer globalisierten Welt (und siehe 1.: Der Wähler wollte eine Regierung, die Globalisierung voll toll findet) kaum zu ändern. (-> "versucht daran zu arbeiten" statt "erschafft den Idealzustand)
3. Die, die deutlich mehr als kaum was haben, haben das oft in Formen, bei denen man nicht wirklich leicht was wegnehmen kann. 1% vom Lohn ist immer möglich, 1% vom Haus ist Bauschutt. Wenn man nicht gerade mit Enteignungen anfängt, muss man sich einiges einfallen lassen, um aus der geringen Anzahl von Leuten ordentlich was rauszuquetschen. Bei der breiten Masse fällt es wesentlich einfacher, eine gut kontrollierbare Maßnahme zu entwickeln. (und welcher Wähler belohnt einen Politiker heutzutage noch dafür, nicht den einfachen Weg gewählt zu haben?)
Das nächste ist jetzt schon OT, aber ich bin auf das Thema nicht gekommen.
Ja sie werden akzeptiert denn der Klimawandel ist bekannt und wird akzeptiert!
Es gibt in diesem Forum ganze Thread voll Gegenbeweisen
Noch mal was zu meiner Behauptung das H4ler 1000 Euro im Monat bekommen! das die die Miete bekommen ist klar, dazu noch mal 350 Euro zu leben, Heizung, und Wasser ist nicht mit in der Miete und bekommen die extra noch mal,
Neben- und Heizkosten müssen ebenfalls in engen Rahmen bleiben und wurden von den hier gezeigten Gegenrechnungen i.d.R. Berücksichtigt.
ein bis zwei mal im Jahr bekommen die Geld für neue Klamotten,
Und wieviel ist das?
wenn die KInder haben bekommen die einen Halbtagskindergartenplatz kostenlos,
Bist du dir sicher, dass das bundesweit gilt?
Ich find grad gar nichts dazu, glaube mich aber an gegenteilige Fälle zu erinnern.
sogar Kindergeld bekommen die,
Das ihnen aber als Einkommen vom ALGII abgezogen wird :rollen.
dann einmal in Jahr 100Euro +SummeX um das Kind für die Schule alles zu kaufen Hefte und so,
Was ziemlich wenig ist, wenn man bedenkt, dass mitlerweile viele Schulen erwarten, dass die Schulbücher gekauft werden, dass für Recherchen z.T. Internetzugang benötigt wird,...
Wenn was kaputt geht kann man beim Amt ein kostenloses Darlen bekommen.
Unter Umständen. Auf Antrag. Und wenn mans hat: Was nützt einem ein kostenloses
Darlehen, wenn man keine Einkommenssteigerung hat, von der man es zurückzahlen sollte?
Und das sind nur dinge von denen ich weiß! es gibt Fette wälzer in denen steht wie man an noch mehr kommt.
Was kosten die Wäzer?
Ach ja Klagen können die auch auf Staatskosten gegen den Staat was ein Voklssport geworden ist, wenn man die Menge an H4-Klagen, die bei Gericht eingereicht werden sieht.
Das kann jeder (egal ob ALGII oder nicht), wenn er zuwenig Geld hat und seinem Anliegen in einer vorgerichtlichen Prüfung Aussicht auf Erfolg bescheinigt wird.
Was hälst du denn von
1.000 Milliarden in 10 Jahren?
Besser. (70-)100 Milliarden pro Jahr ist ~das, was ich ein paar Posts vorher überschlagen habe. (wohlgemerkt: es ist nicht mehr. D.h. es müsste vollständig abgeschöpft werden)
Der Haken bei dieser Zahl ist aber:
Sie geht quasi ausschließlich auf klassische Spareinlagen und Versicherungen zurück. Also genau die Dinge, die für "den kleinen Mann" oder zumindest den Mittelstand typisch sind oder/und eine gewisse Krisensicherheit&Trägheit mitbringen. Die vorurteilsmäßigen Topverdiener Domänen im Bereich Aktien und Investment tragen unterm Strich gar nichts bei.
Zudem ist der Wert nicht Inflationsbereinigt. Wiki hat gerade nur Zahlen bis 2007, aber in diesem Zeitraum wurden bereits 50% des zahlenmäßigen Zuwachses wieder aufgefressen. Die Betragssteigerung von 1000 Milliarden € entspricht also nur eine Wertsteigerung von 500 Milliarden (2010er-)€, gesucht war aber eine Finanzquelle, die den Wert der heutigen Hilfsleistungen liefern kann.
durch bspw. diese Maßnahmen aus dem selben Beitrag:
Abgesehen von den Verkaufs-, Erbschafts- und Börsensteuern (und letztere auch nur zum Teil) kämpfen die alle mit dem oben erwähnten Problem Globalisierung.
Ich bin eher der Meinung, dass Arbeit sich wieder lohnen muss.
Ich bin der Meinung, dass Arbeit wieder
hoch geschätzt werden muss. "Lohnen" für sich nützt nichts, im Kapitalismus zählt immer nur "lohnt es sich mehr als ... ?". Wenn der Arbeiter verlangt, dass sich "Arbeit lohnt", dann stellt sich für den Unternehmer im Gegenzug die Frage, ob sich "Produktion in Deutschland lohnt" und man steckt im Dilemma. Imho sollte die Frage z.B. "Arbeitskosten und -kräfte oder Energiekosten und -verbrauch einsparen?" lauten... (Aber derzeit stellt sich die Frage nicht, denn die Politik macht klare Vorgaben, was von beiden man in großem Maße verschwenden kann, und was richtig, richtig teuer sein soll)
Aber was ändert das alles wenn zur Wahl doch jedes mal wieder die gleichen stehen?!
Das eine bedingt das andere. Zwischen CDU und SPD wird so schnell keine neue Wahlmöglichkeit auftauchen. Da ist schlichtweg keine Lücke. Neue Parteien bilden sich am Rand des Spektrums und sie werden erst dann wachsen, wenn das nicht mehr der Rand ist. Wahlmöglichkeiten gibt es da schon mehr als genug - aber der Wähler wählt die beiden großen Parteien.
Die kriegt er dann auch. Fertig.
Ich erinnere mich wage an eine Aussage von dir im Bezug auf Politiker=Lobbyisten...
Ich mache gelegentlich Aussagen mit der Kernaussage "Politiker=beeinflusst von Lobbyisten" oder "Politiker=Spielball der großen Unternehmen". Hier ging es aber nicht um das Verhalten der Politiker, sondern um das Verhalten der Wähler und ob dieses seine verfassungsmäßig vorgesehenen Folgen hat. Das ist imho der Fall und Gegenbeweise stehen aus. Wirtschaftshörige Politiker sind nicht von der Wirtschaft eingesetzt, sondern vom Volk. Klingt blöd (ist es auch) - ist aber so.
Darüber habe ich auch schon was gesagt... Diese IT Branchen, Biomechanik (Mechatroniker gibs erst seit 2003, ausserdem nur eine schlechte Mischung aus Mechanik und Elektronik) sind viel zu jung als das sich dort Arbeitskräfte in Massen tummeln. Aber das hat doch nichts mit dem prognostiziertem Fachkräftemangel zu tun. Da sind die Firmen selber Schuld wenn diese es nicht schaffen sich den eigenen Nachwuchs ranzuziehen, weil sie wie immer nur Geld sparen wollen!
Es hat sehr wohl etwas mit dem herrschenden und befürchteten Fachkräftemangel zu tun. Das in erster Linie die Firmen daran Schuld sind, stimmt - aber unabhängig davon, wer Schuld ist, ist ein Fachkräftemangel ein Fachkräftemangel und er existiert. Und die arbeitlosen Fachkräfte können rein gar nichts zu seiner Linderung beitragen.
(übrigens sprach ich nicht vom KFZ-Mechatroniker, der in dieser Bezeichnung als Ausbildungsberuf tatsächlich jung ist. Berufsbilder an der Schnittstelle zwischen Elektronik und Mechanik gibt es in anderen Bereichen schon wesentlich länger)

mehr kann ich dazu nicht sagen...
Das war klar und das ist auch das Problem.
Wie gesagt ist die Branche zu jung dafür. Man muss auch entsprechend entlohnen etc.
Und da sind wir wieder beim Geld, dass alle haben wollen, das aber niemand hat...
Flexibel sind die Leute in der Regel mehr als genug. Zig fahren für ihre Arbeit quer durch Deutschland, was ich früher auch 3 Jahre lang tat.
Ich dachte eher an z.B. zeitliche Flexibilität. Die meisten >50jährigen sind nicht unbedingt bereit, z.T. auch schlichtweg gesundheitlich nicht in der Lage, eine Woche z.B. mit Do: 12h, Fr: 10h, Sa: 9h (jeweils ohne Pausen) ausklingen zu lassen. Und so gibt es einfach Jobangebote, für die sich niemand findet, der sie machen will. -> (Fachkräfte)Mangel.
Ich bezweifle das du so flexibel bist oder warst, oder?
Bislang fehlt es mir komplett an einer Dauerbeschäftigung, mein letzter Standortwechsel im Rahmen meiner Ausbildungslaufbahn war ein 600km Umzug. Der nächste kann meintwegen bis zu ~20030km weit gehen - wenn die Stelle an dessen Ende innerhalb der gesicherten Laufzeit die Kosten des Umzuges aufwiegt.
Ansonsten macht "quer durch Deutschland fahren" in meinem Berufsbild nur in Ost-West-Richtung Sinn
Aber hier gehts auch gar nicht um meine Flexibilität oder um eine Bewertung der älteren Facharbeiter. Wenn ich ne Familie gegründet oder gar n Haus gebaut hätte, dann würde ich jedem den Finger zeigen, der mich mehrere 100km wegschicken will. (naja. Einige Familien...

)
Es geht nur um die Feststellung, dass es Jobangebote gibt, für die sich niemand findet, der sie machen will -> der von dir abgestrittene(Fachkräfte)mangel existiert.
Manchmal mag der schlichtweg an den irrationalen Aufwands/Gehaltsvorstellungen der Unternehmen liegen, oft wird er an Aufwands/Gehaltsverhältnissen liegen, die die internationale Konkurrenz diktiert und manchmal liegt es einfach daran, dass das Unternehmen in Philadelphia (Br) und der potentielle Arbeitnehmer in Kalifornien (SH) verwurzelt sind.
Aber mit Ausnahme des ersten Punktes lässt sich nichts beheben, man braucht also eine neue, passende Fachkraft oder die Stelle wandert dahin ab, wo es welche gibt - i.d.R. Asien.
Wenn in deinem Friseur nur tote Hose ist, dann ist das natürlich überall so, oder was?!
Die Beobachtung kann ich auf jeden einzelnen Friseur übertragen, der mir in den letzten Monaten so begegnet ist. Das macht immerhin rund n Dutzend.
Mag sein, dass es nur in Kiel viel zu viele gibt, dann sollten die Löhne hier aber noch schlechter sein. (und die Friseusen zu euch ziehen, wo Mangel herrscht?)
Im Laden meiner Schwester ist es täglich rammelvoll! 4 Tage sind nur Termine dran, an einem kannst du ohne hin! Vergiss nicht das diese Läden heute weit mehr anbieten als Haareschneiden! Da wird Kosmetik gemacht, integriertes Nagelstudio, Pediküre etc!
Das ist jetzt ein Laden...
Ich hatte eigentlich erwartet, dass du meine "Milchmädchenrechnung" mit einer etwas umfassenderen Beobachtung korrigieren willst.
Weiter zu deiner falschen Rechnung...
Erstens arbeiten Friseure in der Regel 160h monatlich!
160h im Monat sind aber in den meisten Monaten nicht die von dir angegebenen 40h die Woche.
Und der genannte Stundenlohn ist der BRUTTOLOHN also vergiss mal die Abzüge nicht, die in deiner Rechnung wiedermal fehlen! Den Unterschied zwischen Brutto und Netto muss man wohl jetzt nicht extra erklären!
Nö. Aber was für Abzüge es bei einem gaaaanz niedrigen Gehalt, das unter allen Bemessungsgrenzen liegt, geben soll, dass solltest du mal vorrechnen.
Ein 1€ Jobber arbeitet nur 5 Stunden täglich was in der Regel auf 100h monatlich hinausläuft! Maximal jedoch 30h pro Woche, was aber unüblich ist!
Ich kann die Rechnung auch mit weniger machen, das wird deine Behauptung, dass eine Vollzeit-Friseuse nicht mehr Geld hat, als ein 1€-Jobber noch wesentlich besser wiederlegen
Zu den Teilen, auf denen ich nicht eingegangen bist, solltest du in meinen vorrangegangenen Posts mehr als genug finden. Man muss nicht alles wiederholen.
Ranbemerkung:
Hat die eigentlich schon mal jemand vorgeschlagen, dass Satzzeichen "." Auszuprobieren? Falls nein: Nimm diese Zeilen bitte als Anregung.