Selfmade AGB CU auf dem Netzteil!

AW: Selfmade AGB ALU auf dem Netzteil!

Einfachere/stabiler und imho saubere Lösung für Gewinde: G3/8" auf G1/4" Adapter durch Loch, mit Mutter kontern, nach Geschmack durch Löten oder Kleben abdichten.
 
AW: Selfmade AGB ALU auf dem Netzteil!

Sieht imho jedoch sehr klobig und verhältnismäßig gebastelt aus. Die abgesägten Gewinde haben den Vorteil einfach sauberer auszusehen und lassen das Ganze filigraner wirken.
Trotzdem ist ruyvens Vorschlag für so eine mehrteilige Konstruktion wie den AB durchaus eine Überlegung wert, da es löttechnisch bedeutend einfacher ist, wenn die Gewinde selbst durch ein Kontermutter fixiert sind vor dem Löten. Ansosnte muss man mit Zwingen arbeiten und die restlichen Nähte kühlen, damit beim anlötender Gewinde nicht der Rest wider auseinander fällt (zumindest wenn man man kein Lötgerüst gebaute hat). Wenn es vernickelte Gewinde sein sollen aber auf jeden Fall die Nickelschicht an den Stellen die mit dem Blech Kontakt haben frei schleifen. Auf Nickel löten hält zwar aber nicht nicht wirklich gut ;).
 
AW: Selfmade AGB ALU auf dem Netzteil!

Wenn mein verfahren gebastelter aussehen soll, hab ich deins nicht richtig verstanden :)
Bei mir sind am Ende zwei fläche Sechskante auf der Oberfläche und in denen findet sich ein wunderbare G1/4"IG. Vom Löten,... ist im Idealfall gar nichts zu sehen, weil man das komplett auf der Innenseite machen kann. Dein Vorschlag hörte sich für mich danach an, als wolltest du abgesägte ""T""-Stückchen auf den AGB löten, was improvisiert wirken und ohne Löterfahrung mit einer potthässlichen Lötnaht auf dem Präsentierteller enden würde. (zugegeben: Lötnähte gibts an dem Ding eh ohne Ende. Ich persönlich finde es aber einfacher, an einer gerade Kante entlang zu löten, als irgendwas auf irgendwas anbringen zu wollen)
 
AW: Selfmade AGB ALU auf dem Netzteil!

Schau dir einfach die oben von mir verlinkten Bilder an, dann weißt du wie ich´s meine ;). Das sind die Lötnähte dort grau uns unschön aussehen liegt an der zu langen Nachbehandlung mit Cilit-Bang. Schleift man man vor dem Verlöten eine kleine Fase an den Geschwindeabschnitten an, sieht man vom Lot überhaupt nichts. Insofern vllt. nicht das schönste Beispiel. Sollte eher zeigen, dass das Ganze recht kleinräumig und filigran wirkt ;).

Man lötet sowieso nicht "an Kanten entlang" - den Job übernimmt das Flussmittel von selbst, wenn man die Lötnaht richtig vorbereitet hat ;). Man muss lediglich noch ein einer Stelle (vorzugsweise innen) Lot zuführen. Der Rest erledigt sich durch die Kapillarkräfte bzw. die Wirkung des Flussmittels auf die Oberflächenspannung des Lotes ;).
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Selfmade AGB ALU auf dem Netzteil!

TzTzTz. Nachträglich Links reineditiert ;) (Bilder bezüglich meines Vorschlages kann man übrigens in meinem Tagebuch sehen - da zwar auf Kunststoffbasis, aber das Prinzip ist übertragbar)
Mit dem Zwischenstück sieht es natürlich recht elegant aus, aber auch aufwendig.
Und wie man löten soll, ist mir schon klar. Aber Kupfer hat eine hohe Wärmeleitfähigkeit und ich gehe einfach mal davon aus, dass es den meisten hier so geht wie mir: Es fehlt die passende Ausrüstung, um große Stücke komplett aufzuheizen. ;)
 
AW: Selfmade AGB ALU auf dem Netzteil!

Eine einfache Herdplatte ist diesbezüglich der Stein der Weisen ;). Würde ich btw auch für den Ausgleichsbehälter empfehlen.

Im Beispiel unten wurden auch mal welche direkt auf eine ebene Oberfläche gelötet -> siehe Anhang. In dem Fall hab ich allerdings von außen Lot zugefühert. Die Teile wurden am Ende sowieso noch sandgestrahlt und die Nähte waren auch so fein genug.


Edit: @Chaoswave: Ein Backofen erreicht nicht die nötigen Temperaturen und man kann nicht darin arbeiten ;).
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Selfmade AGB ALU auf dem Netzteil!

Dank schonmal für die rege Beteiligung an meiner Bastelei :daumen:
Also 1mm starkes Cu blech sollte ausreichend sein, damit man die Gewinde schneiden kann, noch extra Verstärkung an die Innenwand löten(?) Und dann sollte es funktionieren.
Zu den Anschlüssen: es sind Durchflusskiller, 13/10mm auf 1/8 " Die Anschlüsse selber haben kleine Dichtungsringe dran, die sollten das Dichtbekommen, oder?

Bzw: In 2mm Alu- gewindeschneiden war nicht schwer, auch wenns beim ersten Versuch schief geworden wär ;)

Das Material wird soweit gebogen, falls sich dann keine Probleme auftreten und am Schluss insgesamt fünf Kanten (verlötet).
Ich kann schnell eine Skizze anfertigen und dann Hochladen:
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Selfmade AGB ALU auf dem Netzteil!

Gewinden in 1 oder 2mm Material würde ich höchstens trauen, wenn es etwas härterer Stahl ist. Kupfer oder Alu sind imho zu weich dafür, zumindest wenns mehr als M2 wird.

Wieso eigentlich 1/8" und wieso ohne Dichtung?
Wenn du die Anschlüsse eh abdichten musst, wäre es eine Überlegung wert, sie direkt einzulöten (idealerweise mit Kontermutter innen)


@vjoe: Stimmt, Herdplatte habe ich nicht bedacht (größere Objekte zum löten waren bei mir bislang Radiatoren - da ist die Wärmeübertragung ein bißchen schlecht). Aber funktioniert das überhaupt, wenn man zwei große, vorgeformte Bleche im 90° Winkel verlöten will? Die können ja schlecht beide gleichzeitig Kontakt zur Platte haben und die freie Fläche zur Wärmeabgabe an die Luft ist mindestens bei einem von beiden sehr groß.
 
AW: Selfmade AGB ALU auf dem Netzteil!

Wenn mans so macht dass das eine Blech auf der Platte liegt und das zweite Blech mit der Kante ebenfalls die Platte berührt sollte es klappen.
Wichtig wäre in dem Fall eine Temperatur die hoch genug ist das Zinn zum schmelzen zu bringen aber nicht zu hoch ist, man will ja nicht in Zukunft aufm Herd eine neue "Beschichtung" haben ;)

Für die Anschlüsse sind wie ruyven schon geschrieben hat eine Kontermutter und/oder verlöten nötig damit es auch wirklich hält
 
AW: Selfmade AGB ALU auf dem Netzteil!

@vjoe: Stimmt, Herdplatte habe ich nicht bedacht (größere Objekte zum löten waren bei mir bislang Radiatoren - da ist die Wärmeübertragung ein bißchen schlecht). Aber funktioniert das überhaupt, wenn man zwei große, vorgeformte Bleche im 90° Winkel verlöten will? Die können ja schlecht beide gleichzeitig Kontakt zur Platte haben und die freie Fläche zur Wärmeabgabe an die Luft ist mindestens bei einem von beiden sehr groß.
Das Klappt schon ;). So wie es SquadLeader beschrieben hat kann man es z.B. machen. So ne Herdplatte hat in der Regel 1,5 bis 2kW Heizleitung - das langt, um auch auskragende Kupferteile zu erhitzen, aber man sollte mit der Naht natürlich schon möglichst nah an der Platte sein.

SquadLeader schrieb:
Wichtig wäre in dem Fall eine Temperatur die hoch genug ist das Zinn zum schmelzen zu bringen aber nicht zu hoch ist, man will ja nicht in Zukunft aufm Herd eine neue "Beschichtung" haben ;)
Auf dem normalen Küchenherd sollte man es vllt. nicht unbedingt machen ;). Ein billiger Einplattenkocher aus dem Baumarkt für 15€ ist aber keine schlechte Investition für die Bastler-Werkstatt ;).

SquadLeader schrieb:
Für die Anschlüsse sind wie ruyven schon geschrieben hat eine Kontermutter und/oder verlöten nötig damit es ah hält
Das "halten" ist nicht das Problem. Auch flach verlötete Anschlüsse halten bombig. Die Kontermutter erleichtert aber das Löten insofern, dass das Gewinde bzw. den Anschluss ohne weiter Hilfsmittel in Position hält. Ansonsten muss man sich eben mit feuerfesten Schraubzwingen behelfen wie oben in dem Bild von einer Lötaktionen.
 
AW: Selfmade AGB ALU auf dem Netzteil!

Wenn mans so macht dass das eine Blech auf der Platte liegt und das zweite Blech mit der Kante ebenfalls die Platte berührt sollte es klappen.


Du meinst
Code:
|  <--- erste Platte
|
|
|
| __________
 ^  ^
 |   |
 |  zweite Platte
Lötstelle
(Platte unten drunter)

?
Das mag bei zwei losen Blechen klappe, aber nicht bei einem AGB, denn diese Lötstelle ist nur vom Inneren der Konstruktion aus erreichbar - also gar nicht ;) (außerdem hindert nichts das Lot daran, die Herdplatte gleich mit anzulöten)
Man müsste wenn dann die hochkant-Platte auf die liegende stellen, aber der Kontakt an der Stelle wird nicht perfekt sein und hinten hängen eben ettliche cm Kupfer dran, die perfekt angebunden sind (weil sie nunmal Teil der hochkant-Platte sind)
 
AW: Selfmade AGB ALU auf dem Netzteil!

Eine normale Herdplatte verbindet sich nicht so leicht mit Lot. Ansonsten wäre meine Platte schon komplett verzinnt ;).

Man lötet natürlich bevorzugt auch nicht auf Stoß. Im Übrigen wäre die Löstelle hier von der Seite her erreichbar. Man muss das Zeug nur vernünftig befestigen, damit es während des Lötens nichts verrutscht. Den Rest besorgt das Flussmittel.
Aber ich würde es wie gesagt so oder so vermeiden auf Stoß zu löten. Gleiche gilt btw. auch fürs kleben von Bauteilen. Hin diesem Fall würde man natürlich eine Lasche biegen, damit man eine vernünftige Lötfläche zur Verfügung hat. Den ganzen AB könnte man aus zwei Einzelteilen herstellen (Anschlüsse mal außen vor). Wie bei einer einem einfachen Papierwürfel, den wahrscheinlich jeder schon mal gebastelt hat, müssten lediglich zwei Bleche mit überstehenden Laschen ausgeschnitten werden und U-förmig gebogen werden. Dann noch die Laschen nach innen biegen und verlöten - fertig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück