[Sammelthread] The Witcher 3 - Wild Hunt

Dein Punkt, Punkt xD

Und ich gehöre auch zu denjenigen die alle Bücher gelesen haben usw.
Gelesen vielleicht...

Aber auch wirklich verstanden? :P

Aber wir brauchen doch nicht streiten.

Haben halt verschiedene Meinungen, ist doch in Ordnung. ;-)
Wir streiten ja auch nicht, wir diskutieren (was eigentlich der Ursprungszweck eines Forums ist...).

Fakt ist, dass das Ende offensichtlich Schwächen hat, die man imo auch nicht wegdiskutieren kann - unabhängig davon, ob man das alles jetzt noch ok oder im Rahmen oder was auch immer findet -, z.B.:

- deus ex machina in der Form, dass Ciri durch das Portal tritt und wieder zurückkommt, völlig ohne Erklärung oder Auflösung (ein offenes Ende, das Spielraum für Interpretationen lässt, finde ich persönlich gut, aber kein Ende, das einfach auf magische Weise scheinbar alle Probleme löst bzw. nicht weiter darauf eingeht)
- es gibt nur eine einzige moralische Entscheidungssituation, die gleichzeitig kaum Einfluss auf das Ende nimmt, schon gar nicht auf Geralt persönlich
- die Entscheidungssituationen bezüglich Ciri sind mehrheitlich völlig willkürlich in dem Sinne, dass der Spieler kaum absehen kann, was seine Entscheidung am Ende für Auswirkungen hat bei gleichzeitiger gefühlter Unwichtigkeit der Entscheidungen (entscheiden heißt nicht raten)
- keine Auflösung wesentlicher Teile der Handlung, in die Geralt selbst involviert ist (z.B. Bürgerkrieg auf Skellige)
- völlige Ausblendung wesentlicher Charaktere, die man zum Teil gerade erst eingeführt hat oder die eigentlich von zentraler Bedeutung für Geralt persönlich und seine Umwelt sind (z.B. Dandelion, Zauberinnen usw.)
- völlig unterentwickelter Antagonist, der weder als Story-Antagonist noch als Gameplay-Antagonist viel taugt
- komplette Umdeutung des weißen Frostes und dadurch Bruch mit der generellen Philosophie und Lore von Sapkowskis Hexerromanen
- Umdeutung von Ciris Charakter und Degradierung zu einem reinen "Reagierer" auf Geralts Entscheidungen bzw. der des Spielers
- völlige Ignoranz praktisch aller weiblichen Themen, die einen zentralen Platz in den Büchern haben (z.B. Mutterschaft), Ciri könnte genauso gut ein Kerl sein...
- Degradierung des politischen Elements und wenig glaubwürdige Entwicklung von Charakteren (Djikstra, Radovid,...)

und unabhängig vom Ende bzw. generelle Probleme:
- das nicht erklärte gestörte Verhältnis zwischen Ciri und Yennefer (auch da spielt die Ignoranz der Weiblichkeit eine Rolle imo...)
- das nicht geklärte bzw. völlig ignorierte Verhältnis zwischen Yennefer und Triss
- fast völlige Ausblendung jeglicher "erwachsenen" Sexualität (auch da spielt das fehlende weibliche Element eine Rolle)

Aber gut, vielleicht hab ich auch zu hohe Ansprüche. Wie auch immer, Witcher 3 spielt erzähltechnisch mindestens eine Liga unter den Büchern und wird der Vorlage nicht gerecht.

Ab dem Punkt an dürfte es selbst vielen Spielern die die Bücher nicht kennen auffallen wie sehr sowohl die Entscheidungen die man trifft, als auch die Logik und Schlüssigkeit von Charakteren und Story abbauen und entäuschend werden.
Ganz ehrlich, OHNE die Bücher zu kennen, macht das alles noch mehr Sinn. Wer als Leser der Bücher nicht von Witcher 3 enttäuscht ist, hat imo entweder die Bücher nie richtig verstanden oder hat einfach generell keine großen Ansprüche an das Storytelling in Videospielen, sorry. ;)
 
Gelesen vielleicht...

Aber auch wirklich verstanden? :P

Fakt ist jedenfalls das du die ganze Zeit versuchst mir deine Meinung aufzudrücken und eine Diskussion anzuzetteln.
Keine Ahnung was daran so schwer oder gar schlimm ist wenn jemand eine andere Meinung und Auffassung hat als man selbst ;)

Ich habe nie behauptet das die Story frei von Fehlern wäre.
Ebenso wenig habe ich behauptet mit allen total zufrieden zu sein.
Dennoch passt das Ende für mich so wie es ist.

Und nur weil jemand eine andere Auffassung hat heißt das noch lange nicht das man irgendwas nicht verstanden hätte.

Ein Forum ist nicht nur dafür da um zu Diskutieren. Sondern auch um sich auszutauschen sowie sich zu unterhalten. Dazu gehört dann auch das man andere Meinungen akzeptiert ohne unbedingt mit aller macht seine eigene als einzig wahre hin stellen zu wollen.

Vor allem bei so einer Wahrnehmungsgeschichte.

Jeder hat wohl irgendwo so seine Schmerzgrenze ab wann es ihm zu "unlogisch" wird und deswegen schlecht wird.
Für mich reizt Witcher diese Schwelle nicht aus, darum bin ich mit dem zufrieden wie es ist.

Wenn ich den Witcher nehme und das mit anderen Story Spielen vergleiche, oh Gott was müsste ich da über viele Titel diskutieren...

Ganz ehrlich, OHNE die Bücher zu kennen, macht das alles noch mehr Sinn. Wer als Leser der Bücher nicht von Witcher 3 enttäuscht ist, hat imo entweder die Bücher nie richtig verstanden oder hat einfach generell keine großen Ansprüche an das Storytelling in Videospielen, sorry. ;)

Und selbst das ist einzig deine Auffassung und Meinung und das ist auch absolut in Ordnung so.
Dennoch dürfen auch das andere anders sehen.

Aber scheinbar bist du jemand der nur zufrieden ist wenn seine Meinung die einzig Wahre und allgemeingültige ist ;)

Man lässt aber ja gerne sagen das man Dinge nicht versteht oder keine Ansprüche habe weil man eine andere Meinung vertritt als wer anders.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und nur weil jemand eine andere Auffassung hat heißt das noch lange nicht das man irgendwas nicht verstanden hätte.
Das war eine Vermutung auf der Basis, dass du ja scheinbar die Bücher gelesen hast. Außerdem basiert das auf der langjährigen Beobachtung, dass leider sehr wenige Leute die Bücher wirklich zur Gänze verstanden haben. Du darfst das übrigens gerne widerlegen...

Ich habe nie behauptet das die Story frei von Fehlern wäre.
Ebenso wenig habe ich behauptet mit allen total zufrieden zu sein.
Dennoch passt das Ende für mich so wie es ist.
Schade übrigens, dass du bisher immer noch mit keinem Wort erwähnt hast, WARUM du das Ende so gut fandest, während andere scheinbar nicht sagen dürfen, warum das Ende schlecht ist (also im Detail, über das Pauschalurteil hinaus), ohne dir gleich ihre Meinung aufzwängen zu wollen...

Ein Forum ist nicht nur dafür da um zu Diskutieren. Sondern auch um sich auszutauschen sowie sich zu unterhalten. Dazu gehört dann auch das man andere Meinungen akzeptiert ohne unbedingt mit aller macht seine eigene als einzig wahre hin stellen zu wollen.
Es geht gar nicht um Meinungen, sondern um Schwächen der Story. Und nein, das ist KEIN subjektives Thema.

Mit keinem Wort habe ich erwähnt, dass du die Story nicht trotzdem mögen könntest. Von wegen also ich würde dir deine Meinung nicht lassen. Aber dieses reine Statement ohne jedwede Erklärung finde ich einfach nur komplett irrelevant für jegliche Unterhaltung bzw. Diskussion zum Thema, sorry. Sie bringt nichts weiter, sie fügt nichts hinzu, sie hat keine Ansatzpunkte für eine weiter gehende Konversation. Perfekt für einen Twitter-Post, aber das wars dann auch. ;)

Wie soll die Unterhaltung deiner Meinung nach aussehen? Etwa so?

"Hey, ich finde die Story gut."
"Hey, ich nicht so."
"Ok, kann ja passieren. Ciao."
"Ciao."

Wahnsinns Konversation für ein Diskussionsforum... :P

Wenn ich den Witcher nehme und das mit anderen Story Spielen vergleiche, oh Gott was müsste ich da über viele Titel diskutieren...
Der Witcher muss aber nicht nur gegenüber anderen Videospielen was taugen sondern auch gegenüber den eigenen Vorgängern. Außerdem muss er als Franchise-Produkt auch der Vorlage gerecht werden.

So spielt halt das Leben, wenn man sich an großen Dingen messen will... :P



Wie machst du das eigentlich, wenn du eine Film-, Buch- oder Spielekritik liest? Findest du da auch, dass der Autor dir da gleich seine Meinung aufzwängen will?
 
Ich geh mal auf das ganze dünne da nicht ein was du da von dir lässt. Da ich immer noch nicht mit dir Diskutiere und mich auch nicht mit dir möchtegern "großen" messen möchte ;)

"Hey, ich finde die Story gut."
"Hey, ich nicht so."
"Ok, kann ja passieren. Ciao."
"Ciao."

Ja so kann eine Unterhaltung laufen. Weil immer noch keiner mit dir Diskutieren will.

Und wie ich etwas für mich empfinde und ich etwa für mich beurteile ist sehr wohl meine Meinung und meine subjektive Wahrnehmung ;) Und über nichts anderes als meine Meinung habe ich gesprochen :)

Wusste aber gar nicht das dass hier ein Diskussionsforum geschweige erst Diskussion Thread ist.
Steht irgendwie auch nirgendswo dabei.

Irgendwie bin ich in einen Spiele Forum in einem allgemeinen Witcher 3 Wild Hunt Thread, und nicht Diskussionsthread.

Aber bitte, lass dich ruhig weiter aus mit irgendwelch Zeugs und Diskussionsstoff den niemanden interessiert weil gar keiner mit dir Diskutiert .

Muss echt schwer sein mit so einer Profilierungssucht.

Aber ich höre jetzt auch auf darüber zu diskutieren ob ich mit dir diskutieren will und lasse dich da weiter rum albern :D
 
Ich geh mal auf das ganze dünne da nicht ein was du da von dir lässt. Da ich immer noch nicht mit dir Diskutiere und mich auch nicht mit dir möchtegern "großen" messen möchte ;)

Aber bitte, lass dich ruhig weiter aus mit irgendwelch Zeugs und Diskussionsstoff den niemanden interessiert weil gar keiner mit dir Diskutiert .

Muss echt schwer sein mit so einer Profilierungssucht.

Aber ich höre jetzt auch auf darüber zu diskutieren ob ich mit dir diskutieren will und lasse dich da weiter rum albern :D
Da stellt sich mir die Frage, wer hier eher herum albert. Derjenige, der seine Gründe darlegt, warum er so oder so denkt, oder oder doch eher derjenige, der seine Ansichten für sakrosankt hält und sich deshalb gar nicht erst herab lässt, überhaupt darüber zu reden, sondern sich stattdessen als Opfer stilisiert... :ugly:

Und deine Beleidigungen kannst du dir sparen. Die helfen niemandem weiter. Weiter würde es helfen, wenn du endlich mal sagen würdest, warum du das Ende magst. Aber auf derart konstruktiven Input kann ich wohl leider ewig warten.

Und wie ich etwas für mich empfinde und ich etwa für mich beurteile ist sehr wohl meine Meinung und meine subjektive Wahrnehmung ;) Und über nichts anderes als meine Meinung habe ich gesprochen :)
Schön für dich. Das ist ja auch ok so. Andere sprechen aber eben auch über andere Dinge. Und andere haben auch eine Meinung zu deiner Meinung. Damit musst du wohl leben, wenn du dich öffentlich äußerst. Sprich, du kannst entweder akzeptieren, dass andere deine Meinung wenig nachvollziehen können oder du kannst versuchen, zu erklären, warum du denkst und fühlst, was du denkst und fühlst. Die beleidigte Leberwurst zu spielen ist allerdings einfach nur kindisch imo.

Wusste aber gar nicht das dass hier ein Diskussionsforum geschweige erst Diskussion Thread ist.
Steht irgendwie auch nirgendswo dabei.

Irgendwie bin ich in einen Spiele Forum in einem allgemeinen Witcher 3 Wild Hunt Thread, und nicht Diskussionsthread.
Jedes Forum ist ein Diskussionsforum. Das ist der Sinn und Zweck der ganzen Sache.

Wenn du nur chatten willst, dann nutze einen Chat.
 
Der Beitrag ist so amüsant das man ihn schon liken muss :)

Auch in einem Forum habe ich die Wahl zu entscheiden mit wem ich rede, mich unterhalte, oder Diskutiere. Und das bist - das sei zum wiederholten mal erwähnt - nun mal nicht du :-) Tut mir leid für dich das es so schwer zu akzeptieren ist, genauso wie es mir für dich leid tut das es dir an der Fähigkeit fehlt andere Meinungen zu akzeptieren :-)
 
Der Beitrag ist so amüsant das man ihn schon liken muss :)

Auch in einem Forum habe ich die Wahl zu entscheiden mit wem ich rede, mich unterhalte, oder Diskutiere. Und das bist - das sei zum wiederholten mal erwähnt - nun mal nicht du :-) Tut mir leid für dich das es so schwer zu akzeptieren ist, genauso wie es mir für dich leid tut das es dir an der Fähigkeit fehlt andere Meinungen zu akzeptieren :-)
Dafür, dass du dich nicht mit mir unterhalten willst, schreibst du erstaunlich viele Antworten auf meine Posts... :ugly:

Schade nur, dass darunter nach wie vor kein einzig konstruktiver Post bzw. Punkt ist, der irgendwas zum Thema dieses Threads bzw. der Diskussion beitragen würde. Stattdessen sind alle diese Posts ausschließlich auf meine Person bezogen, was nicht nur gegen jegliche Diskussionskultur, sondern auch gegen die Forumsregeln verstößt. Einfach mal drüber nachdenken. Außerdem ist es erstaunlich, dass du mir so vehement vorwirfst, dass ich deine Meinung nicht akzeptieren würde, während ich das schon mehrfach verneint habe. Da könnte man fast den Eindruck gewinnen, du selbst hättest Probleme mit meiner Meinung bzw. den Argumenten, die zu dieser Meinung führen... ;)

So, und jetzt endlich back to topic?
 
Ich sagte das ich mit dir nicht darüber Diskutiere, da mir die Art und weise wie du versuchst diese Diskussion zu erzwingen nicht gefällt. Nicht aber, das ich mich nicht mit dir Unterhalten würde, wenn du immer wieder versuchst eine Diskussion zu erzwingen.

Ich sage nicht mal das du unrecht hättest, das einzige was ich sage ist, das mir das ende gefallen hat.

Und das MUSS ich gar nicht vor dir begründen. Wozu auch?

Du hörst doch nicht auf :D
Und der Satz:

Schade nur, dass darunter nach wie vor kein einzig konstruktiver Post bzw. Punkt ist, der irgendwas zum Thema dieses Threads bzw. der Diskussion beitragen würde

Was nur noch mehr zeigt das du entweder nicht verstehen willst oder kannst was man schreibt :lol:
Nur weil du versuchst eine Diskussion zu erzwingen wirst keine kriegen.

Darüber hinaus wurde sich, mal abgesehen von der Seite wo man versucht dir zum Xten mal zu erklären ,das man nicht mit dir Diskutieren will, auch von mir über das Spiel gesprochen. Und das auch mit Negativen Aspekten.

Aber ja, können wir jetzt Back2Topic?
Oder möchtest weiterhin versuchen mir irgendeine Diskussion aufs Auge zu drücken die ich mit dir nicht führen möchte.
 
Ab dem Punkt an dürfte es selbst vielen Spielern die die Bücher nicht kennen auffallen wie sehr sowohl die Entscheidungen die man trifft, als auch die Logik und Schlüssigkeit von Charakteren und Story abbauen und entäuschend werden.

Ich kann jetzt nur für paar Freunde aus meinem Kreis sprechen,da hat keiner die Romane gelesen.Allerdings sahen sie trotzdem diverse Logiklücken und Fehler,gut die Beziehung zwischen Yennefer und Ciri ist ihnen eher unbekannt,aber zB Eredin,der einfach als Antagonist zu einfach und zu plump ist,oder eben das Ende,wo die White Frost einfach aufgehalten wird.Also auch ohne Romane gibt es nun mal bestimmte Punkte,die einem durchaus ins Auge springen.
Das heißt nicht,dass ihnen TW3 keinen Spaß gemacht hat.Aber einige waren eben verwundert,da ich doch die Story von TW2 gelobt hatte.Sie bekamen aber eher ein gutes OpenWorld RPG,welches sich von Skyrim abhebt.
 
Das heißt nicht,dass ihnen TW3 keinen Spaß gemacht hat.
Klar, Witcher 3 hat auch mir mega viel Spaß gemacht. Aber mit hohen Erwartungen kommen eben auch große Enttäuschungen. Man kann was prinzipiell sehr gut finden und trotzdem enttäuscht darüber sein, auch wenn es paradox klingt. Hängt natürlich damit zusammen, wie sehr einem eine bestimmte Sache am Herzen liegt und wie hoch die eigenen Ansprüche dafür sind. Denn wie gesagt, verglichen nur mit anderen AAA Videospielen, die so in den letzten Jahren erschienen sind, ist die Story in TW3 immer noch ziemlich gut, trotz Logiklücken... ;)
 
Klar, Witcher 3 hat auch mir mega viel Spaß gemacht. Aber mit hohen Erwartungen kommen eben auch große Enttäuschungen. Man kann was prinzipiell sehr gut finden und trotzdem enttäuscht darüber sein, auch wenn es paradox klingt. Hängt natürlich damit zusammen, wie sehr einem eine bestimmte Sache am Herzen liegt und wie hoch die eigenen Ansprüche dafür sind. Denn wie gesagt, verglichen nur mit anderen AAA Videospielen, die so in den letzten Jahren erschienen sind, ist die Story in TW3 immer noch ziemlich gut, trotz Logiklücken... ;)

Mir hat es auch Spaß gemacht,aber mein GotY ist dann auch nicht geworden.Ich würde es nicht unbedingt hohe Erwartungen nennen,aber die Stärke von TW lag ja eigentlich in ihrer Handlung sowie den Entscheidungen,die man traf.Dementsprechend ist man in der Hinsicht wohl auch enttäuscht.
Denn das kam nun mal zu kurz,deshalb hatte ich auch kein Interesse an einem 2.Storydurchgang.Um ehrlich zu sein,ich fasse wohl TW3 nie wieder an.

Verstehe auch nicht den massiven Hype,das Spiel hat auch halt so seine Schwächen,nur nennt man die,wird man in Grund und Boden geschrien. :ugly: Sicher kann man drüber hinweg sehen, aber ein Meisterwerk ist es imo einfach nicht,ein gutes bis sehr gutes Spiel aber definitiv.
 
Wenn man sich 2015 mal so ansieht, dann war TW3 (meiner Meinung nach) das beste Spiel des Jahres. Dann kommen Cities Skylines und Anno 2205. Demnächst muss ich den Hexer mal wieder rauskramen und nochmal Spielen.
 
Mir hat es auch Spaß gemacht,aber mein GotY ist dann auch nicht geworden.Ich würde es nicht unbedingt hohe Erwartungen nennen,aber die Stärke von TW lag ja eigentlich in ihrer Handlung sowie den Entscheidungen,die man traf.Dementsprechend ist man in der Hinsicht wohl auch enttäuscht.
Denn das kam nun mal zu kurz,deshalb hatte ich auch kein Interesse an einem 2.Storydurchgang.Um ehrlich zu sein,ich fasse wohl TW3 nie wieder an..
Sehe ich ähnlich. Als klassisches RPG ist Witcher 3 ehrlich gesagt eine ziemlich Gurke. Ein RPG besteht normalerweise aus zwei Dimensionen von Entscheidungen, die die "Rolle" des Spielers definieren, der erzählerischen und der gameplaytechnisch. Gameplaytechnisch war The Witcher eigentlich immer schon eher ein Action Adventure mit ein paar RPG Elementen, da man einfach immer den einen Charakter mit seinem fest definierten Kampfstil spielte (kein Vergleich etwa mit RPGs, in denen man verschiedene Klassen spielen kann bzw. verschiedene Rollen. Das hat sich auch bei Witcher 3 nicht verändert. Hinzu kommt aber leider, dass auch die erzählerischen Entscheidungen deutlich zurückgegangen sind. Abseits der Red Baron Questreihe gibts eigentlich kaum eine Situation in der Main Story von Witcher 3, die eine wirklich schwierige moralische Entscheidungen beinhaltet. Das in früheren Spielen berühmte Mantra "The lesser evil" wird in Witcher 3 eigentlich mit Füßen getreten bzw. existiert kaum, zumindest nicht in der Main Story.

Als (erzähltechnisch eher lineares) Open World Action Adventure ist Wicher 3 hingegen schon ziemlich gut. Davon könnte sich z.B. ein Assassin's Creed so einiges von abschneiden. Nur sollte man es dann auch so benennen und nicht etwas vortäuschen, was man letztlich kaum einhält... ;)

Wenn man sich 2015 mal so ansieht, dann war TW3 (meiner Meinung nach) das beste Spiel des Jahres. Dann kommen Cities Skylines und Anno 2205. Demnächst muss ich den Hexer mal wieder rauskramen und nochmal Spielen.
Als RPG war PoE imo klar besser. TW3 war hingegen das beste 3rd-person Open World Action Adventure 2015. ;)
 

Kurz ein gutes OpenWorld Spiel,aber kein sehr gutes The Witcher.^^

Aber ist jetzt die Frage,ob man bei TW3 von Action Adventure oder doch ARPG spricht ? Mir fällt es manchmal schwer,die beiden Genres zu unterscheiden.Für mich waren Action Adventures eigentlich immer Spiele,die Geschicklichkeitspassagen,Stealthpassagen und/oder Rätselelemente enthalten haben. (zB Tomb Raider)
Wobei wäre MGSV nicht ein OpenWorld ActionAdventure (wenn auch sehr stealthlastig) ? Weil letzteres war für mich spielerisch sehr spaßig wegen den spielerischen Möglichkeiten ,storytechnisch dann eher weniger gut.
 
Kurz ein gutes OpenWorld Spiel,aber kein sehr gutes The Witcher.^^

Aber ist jetzt die Frage,ob man bei TW3 von Action Adventure oder doch ARPG spricht ? Mir fiel der Unterschied der beiden manchmal recht schwer.Für mich waren Action Adventures eigentlich immer Spiele,die Geschicklichkeitspassagen,Stealthpassagen und/oder Rätselelemente enthalten haben. (zB Tomb Raider)
Wobei wäre MGSV nicht ein OpenWorld ActionAdventure (wenn auch sehr stealthlastig) ? Weil letzteres war für mich spielerisch sehr spaßig wegen den Möglichkeiten,storytechnisch dann eher weniger gut.

Naja, das Problem ist eben auch, dass heute fast jedes Actionspiel auch den "RPG-Loop" beinhaltet. Es gibt ja kaum noch ein Spiel, bei dem man nicht im Level aufsteigt und neue Fähigkeiten etc. hinzu bekommt.

Aber klar, das ist im Prinzip alles Definitionssache (beim RPG wie beim Action Adventure usw...):
Ist ein Action-RPG ein Spiel, das statt auf Taktikkämpfe auf reaktions-basierte Echtzeit-Action setzt (wie etwa TES, Gothic, Witcher etc)?
Oder ist ein Action-RPG jetzt ein Spiel, dass vor allem verschiedene Gameplay-Rollen bzw. umfangreiche Charakterentwicklung bietet, aber nicht unbedingt erzählerische Freiheit, eine Rolle auch mit Leben zu füllen (wie etwa Diablo)?

Für mich persönlich muss ein "echtes" RPG die Freiheit, eine bestimmte Rolle zu spielen, auf allen drei Ebenen bieten, beim Gameplay, der Charakterentwicklung und der Geschichte. Und da ist Witcher 3 nicht gerade ein Fortschritt im Vergleich zu den Vorgängern...
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, das Problem ist eben auch, dass heute fast jedes Actionspiel auch den "RPG-Loop" beinhaltet. Es gibt ja kaum noch ein Spiel, bei dem man nicht im Level aufsteigt und neue Fähigkeiten etc. hinzu bekommt.
Aber klar, das ist im Prinzip alles Definitionssache.
Ist ein Action-RPG ein Spiel, das statt auf Taktikkämpfe auf reaktions-basierte Echtzeit-Action setzt (wie etwa TES, Gothic, Witcher etc)?
Oder ist ein Action-RPG jetzt ein Spiel, dass vor allem verschiedene Gameplay-Rollen bzw. umfangreiche Charakterentwicklung bietet, aber nicht unbedingt erzählerische Freiheit, eine Rolle auch mit Leben zu füllen (wie etwa Diablo)?
Für mich persönlich muss ein "echtes" RPG Freiheit, eine bestimmte Rolle zu spielen auf allen drei Ebenen bieten, beim Gameplay, der Charakterentwicklung und der Geschichte. ;)

Ja stimmt schon ist wohl Definitionssache.
CRPGs (also richtige,klassische RPGs) sind für mich sowas wie BaldursGate oder eben aktueller Bannersaga,ich denke hier passt auch deine Definition ganz gut,dass RPGs auf allen 3 Ebenen Entfaltung bieten müssen.Spiele mit einem reaktionsbasierten Echtzeitkampfsystem sind für mich sowas wie TW,TES oder DarkSouls,wobei jeder der 3 seinen Fokus nochmal anders legt.Und Diablo,Path of Exile,TitanQuest usw sind für mich HacknSlays,also eine Untergruppe von ARPGs.
 
Ja stimmt schon ist wohl Definitionssache.
CRPGs (also richtige,klassische RPGs) sind für mich sowas wie BaldursGate oder eben aktueller Bannersaga,ich denke hier passt auch deine Definition ganz gut,dass RPGs auf allen 3 Ebenen Entfaltung bieten müssen.Spiele mit einem reaktionsbasierten Echtzeitkampfsystem sind für mich sowas wie TW,TES oder DarkSouls,wobei jeder der 3 seinen Fokus nochmal anders legt.Und Diablo,Path of Exile,TitanQuest usw sind für mich HacknSlays,also eine Untergruppe von ARPGs.

Naja, im Grunde genommen sind Witcher, TES und Co. auch Hack'n'Slay Spiele, nur eben in 3D und mit etwas komplexerem Ablauf durch die ganzen Animationen usw... ;)

TES und Diablo bieten hingegen eine große Rollenauswahl für den Charakter, während Witcher natürlich zwingend auf Geralt mit seinen festgeschriebenen Besonderheiten setzt. Daher ist für mich sogar ein Skyrim ein besseres RPG als ein Witcher (nicht zu verwechseln mit besserem Spiel). Diablo hingegen hat zero erzählerische Freiheiten, weshalb es für mich gar kein richtiges RPG ist. Diablo, Witcher und TES jetzt alle "Action-RPG" oder alle "Hack'n'Slay" zu nennen greift imo daher zu kurz, weil sie sich eben teilweise schon deutlich unterscheiden...

Ist aber auch kompliziert... :D
 
Ganz ehrlich, OHNE die Bücher zu kennen, macht das alles noch mehr Sinn. Wer als Leser der Bücher nicht von Witcher 3 enttäuscht ist, hat imo entweder die Bücher nie richtig verstanden oder hat einfach generell keine großen Ansprüche an das Storytelling in Videospielen, sorry. ;)

Ich habe ja nicht gesagt das es ohne die Bücher zu kennen nicht mehr Sinn macht, ich habe gesagt das selbst jemand der die Bücher nicht kennt über diverse Elemente der Story eigentlich entäuscht sein dürfte, wie zum Beispiel über Eredin, der als Antagonist einfach nur völlig versagt und auf einem ehnlich niedrigen / schlechten Niveau rumdümpelt wie Mara der Titan der Meere in Risen 2 (zu Begin kurz vorgestellt und als Konterpart dargestellt sieht man das ganze Spiel eigentlich nicht wirklich was von ihm bis er am Ende wieder auftaucht als Endboss - Mara lässt grüßen, lief in R2 genauso ab).
Für solch zimlich offensichtlichen Schwächen braucht man nun nicht unbedingt die Bücher gelesen zu haben. ;)

Ja stimmt schon ist wohl Definitionssache.
CRPGs (also richtige,klassische RPGs) sind für mich sowas wie BaldursGate oder eben aktueller Bannersaga,ich denke hier passt auch deine Definition ganz gut,dass RPGs auf allen 3 Ebenen Entfaltung bieten müssen.Spiele mit einem reaktionsbasierten Echtzeitkampfsystem sind für mich sowas wie TW,TES oder DarkSouls,wobei jeder der 3 seinen Fokus nochmal anders legt.Und Diablo,Path of Exile,TitanQuest usw sind für mich HacknSlays,also eine Untergruppe von ARPGs.

Naja, eigentlich ist Baldurs Gate ein zimlich miserables Beispiel für ein gutes CRPG, weil es sowas wie eine Charakterentwicklung eigentlich kaum gab, genuaso wenig wie richtige entscheiderische Konsequenzen und Einfluss auf den Verlauf der Story.
Gute Beispiele für richtige CRPGs sind meiner Meinung nach eigentlich ehr Titel gewesen wie Fallout 1 und 2, Arcanum: von Dampfmaschinen und Magie, Temple of elemental Evil, oder Neverwinter Nights 2.
Die Spiele erfüllen eigentlich alle Bereiche in hinlänglichen Maße. :)
 
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