Scholdarr
Volt-Modder(in)
Gelesen vielleicht...Dein Punkt, Punkt xD
Und ich gehöre auch zu denjenigen die alle Bücher gelesen haben usw.
Aber auch wirklich verstanden?

Wir streiten ja auch nicht, wir diskutieren (was eigentlich der Ursprungszweck eines Forums ist...).Aber wir brauchen doch nicht streiten.
Haben halt verschiedene Meinungen, ist doch in Ordnung.![]()
Fakt ist, dass das Ende offensichtlich Schwächen hat, die man imo auch nicht wegdiskutieren kann - unabhängig davon, ob man das alles jetzt noch ok oder im Rahmen oder was auch immer findet -, z.B.:
- deus ex machina in der Form, dass Ciri durch das Portal tritt und wieder zurückkommt, völlig ohne Erklärung oder Auflösung (ein offenes Ende, das Spielraum für Interpretationen lässt, finde ich persönlich gut, aber kein Ende, das einfach auf magische Weise scheinbar alle Probleme löst bzw. nicht weiter darauf eingeht)
- es gibt nur eine einzige moralische Entscheidungssituation, die gleichzeitig kaum Einfluss auf das Ende nimmt, schon gar nicht auf Geralt persönlich
- die Entscheidungssituationen bezüglich Ciri sind mehrheitlich völlig willkürlich in dem Sinne, dass der Spieler kaum absehen kann, was seine Entscheidung am Ende für Auswirkungen hat bei gleichzeitiger gefühlter Unwichtigkeit der Entscheidungen (entscheiden heißt nicht raten)
- keine Auflösung wesentlicher Teile der Handlung, in die Geralt selbst involviert ist (z.B. Bürgerkrieg auf Skellige)
- völlige Ausblendung wesentlicher Charaktere, die man zum Teil gerade erst eingeführt hat oder die eigentlich von zentraler Bedeutung für Geralt persönlich und seine Umwelt sind (z.B. Dandelion, Zauberinnen usw.)
- völlig unterentwickelter Antagonist, der weder als Story-Antagonist noch als Gameplay-Antagonist viel taugt
- komplette Umdeutung des weißen Frostes und dadurch Bruch mit der generellen Philosophie und Lore von Sapkowskis Hexerromanen
- Umdeutung von Ciris Charakter und Degradierung zu einem reinen "Reagierer" auf Geralts Entscheidungen bzw. der des Spielers
- völlige Ignoranz praktisch aller weiblichen Themen, die einen zentralen Platz in den Büchern haben (z.B. Mutterschaft), Ciri könnte genauso gut ein Kerl sein...
- Degradierung des politischen Elements und wenig glaubwürdige Entwicklung von Charakteren (Djikstra, Radovid,...)
und unabhängig vom Ende bzw. generelle Probleme:
- das nicht erklärte gestörte Verhältnis zwischen Ciri und Yennefer (auch da spielt die Ignoranz der Weiblichkeit eine Rolle imo...)
- das nicht geklärte bzw. völlig ignorierte Verhältnis zwischen Yennefer und Triss
- fast völlige Ausblendung jeglicher "erwachsenen" Sexualität (auch da spielt das fehlende weibliche Element eine Rolle)
- es gibt nur eine einzige moralische Entscheidungssituation, die gleichzeitig kaum Einfluss auf das Ende nimmt, schon gar nicht auf Geralt persönlich
- die Entscheidungssituationen bezüglich Ciri sind mehrheitlich völlig willkürlich in dem Sinne, dass der Spieler kaum absehen kann, was seine Entscheidung am Ende für Auswirkungen hat bei gleichzeitiger gefühlter Unwichtigkeit der Entscheidungen (entscheiden heißt nicht raten)
- keine Auflösung wesentlicher Teile der Handlung, in die Geralt selbst involviert ist (z.B. Bürgerkrieg auf Skellige)
- völlige Ausblendung wesentlicher Charaktere, die man zum Teil gerade erst eingeführt hat oder die eigentlich von zentraler Bedeutung für Geralt persönlich und seine Umwelt sind (z.B. Dandelion, Zauberinnen usw.)
- völlig unterentwickelter Antagonist, der weder als Story-Antagonist noch als Gameplay-Antagonist viel taugt
- komplette Umdeutung des weißen Frostes und dadurch Bruch mit der generellen Philosophie und Lore von Sapkowskis Hexerromanen
- Umdeutung von Ciris Charakter und Degradierung zu einem reinen "Reagierer" auf Geralts Entscheidungen bzw. der des Spielers
- völlige Ignoranz praktisch aller weiblichen Themen, die einen zentralen Platz in den Büchern haben (z.B. Mutterschaft), Ciri könnte genauso gut ein Kerl sein...
- Degradierung des politischen Elements und wenig glaubwürdige Entwicklung von Charakteren (Djikstra, Radovid,...)
und unabhängig vom Ende bzw. generelle Probleme:
- das nicht erklärte gestörte Verhältnis zwischen Ciri und Yennefer (auch da spielt die Ignoranz der Weiblichkeit eine Rolle imo...)
- das nicht geklärte bzw. völlig ignorierte Verhältnis zwischen Yennefer und Triss
- fast völlige Ausblendung jeglicher "erwachsenen" Sexualität (auch da spielt das fehlende weibliche Element eine Rolle)
Aber gut, vielleicht hab ich auch zu hohe Ansprüche. Wie auch immer, Witcher 3 spielt erzähltechnisch mindestens eine Liga unter den Büchern und wird der Vorlage nicht gerecht.
Ganz ehrlich, OHNE die Bücher zu kennen, macht das alles noch mehr Sinn. Wer als Leser der Bücher nicht von Witcher 3 enttäuscht ist, hat imo entweder die Bücher nie richtig verstanden oder hat einfach generell keine großen Ansprüche an das Storytelling in Videospielen, sorry.Ab dem Punkt an dürfte es selbst vielen Spielern die die Bücher nicht kennen auffallen wie sehr sowohl die Entscheidungen die man trifft, als auch die Logik und Schlüssigkeit von Charakteren und Story abbauen und entäuschend werden.



Tut mir leid für dich das es so schwer zu akzeptieren ist, genauso wie es mir für dich leid tut das es dir an der Fähigkeit fehlt andere Meinungen zu akzeptieren 
