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[Sammelthread] Feedback zur Ausgabe 06/2015

Bei so viel Meckerkasten (natürlich je nach Userempfinden) finde ich das Magazin trotz Ü40 sehr gelungen. Klar könnte ich jetzt auch noch texten, wieso kein alter H110er Kühler mit verglichen wurde, aber nö, da ich weiß das der um die 2°C wärmer ist als der aktuelle H110i GT. & wenn ich sehe das 3D alles in die Knie zwingt, brauche ich es bei meinem Innenleben auch nicht erst versuchen & spare mir die Nvidia-Brille.
Den GTA 5 Test find ich super, vor allem das Ihr uns aufzeigt welche GPU-Knechte für WQHD nötig sind. Für UHD reicht wie immer noch keine GPU aufm Markt ( bis auf vier unbezahlbare Titan´s) . & ich freu mich das Ihr Multi-GPU´s mit gebencht habt. Könntet Ihr ja immer mit einschließen. Viel FPS-Platz ist ja bei WHQD nicht mehr für baldige 2x 980 Ti´s. Denn über 5 FPS unterschied zwischen 2x 980er & 2x Titan´s braucht man(n) wirklich nicht reden. Wäre alles aber immer noch ein hoher Investitionsbrocken, der sich für mich erst wieder ab Schmuddelwetterzeit lohnt. Bis dahin ruht GTA 5 & die 970er wird verramscht, da mir ja mit 1080p zu viel entgeht. Obwohl, 8x MSAA kommt automatisch bei zunehmender Sehschwäche :ugly:

Ein Kritikpunkt: Die völlig überteuerten 1290€ Corsair Vengeance Pro Speicherriegel sind im Test überflüssig. Da hättens auch die unteren Klassen mit identischen Leistungswerten getan.
 
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Hi,

Wir haben 3D-Vision Straight-out-the-Box getestet und ein paar unserer Lieblingstitel genutzt - ich habe sogar auf ein möglichst gutes Ergebnis wert gelegt und die Spiele entsprechend selektiert. Das man damit nicht das perfekte Ergebnis erzielt, ist mir durchaus bewusst, aber das Modding quasi als eine Voraussetzung für 3D-Vision gesehen wird, halte ich auch für kritisch. Vor allem, wenn Spieledateien wie DLL-Dateien ersetzt werden müssen, das kann unter Umständen zu Bans führen, auch wenn das eher unwahrscheinlich ist.

In diesem Artikel ging es explizt nur um Eindrücke des 3D-Vision-Kits in einigen aktuellen Spielen, die sich die Redakteure ausgesucht haben. Es ist kein Artikel vom Schlage eines "3D Optimal" oder "Wie kann man das 3D-Erlebnis verbessern". Da wäre dann auch die Helix-Mod oder eventuell auch andere Herangehensweisen (3D-Vision am 3D-TV oder komplett andere Tools wie das eingestelle IZ3D) interessant.

Sorry, wenn wir da Erwartungen enttäuscht haben, aber so ist nunmal unser Eindruck, wenn man 3D-Vision für sich ins Auge fasst. Und es hat viele Nachteile, auch wenn man schon optimistisch an die Sache herangeht: Das Flimmern fällt mir selbst in abgedunkelten Räumen auf (ich bin extra Nachts nochmal ins Büro gekommen und habe bei kompletter Dunkelheit gespielt), der Performance-Verlust ist massiv und ich für meinen Teil spiele nicht gern mit mittleren Details, schon gar nicht, wenn ich sehr teure Hardware verbaut habe - 3D oder nicht 3D, das ist für mich eigentlich nicht akzeptabel. Und die Bildfehler treten nunmal auf, das muss man auch kritisieren dürfen - auch wenn man diese größtenteils beheben kann, wenn man auf Community-Patches zurückgreift. Aber Letzteres zeigt meiner Meinung auch, welchen Stellenwert 3D bei Nvidia noch einnimmt - dass man auf Mods zurückgreifen muss, ist kein großer Pluspunkt für den Support seitens des Herstellers und könnte darauf hinweisen, dass in Zukunft noch mehr Probleme auftauchen könnten oder die Unterstützung nicht mehr so gewährleistet ist, wie sie das zu früheren Zeiten war.

Mir hat 3D trotz allem ganz gut gefallen und ich kann auch nachvollziehen, dass es seine Fans hat. Aber es ist eben Straight-out-the-Box auch reichlich kompromissbehaftet. Persönlich hab ich an optimaler 3D-Darstellung auch durchaus Interesse, aber das Artikelformat ist dafür einfach nicht geeignet. Dieses soll einen längerfristigen Ersteindruck von verschiedenen Redakteuren kommunizieren, nicht das absolute Optimum, was man aus einer Hardware holen kann.

Gruß,
Phil
 
Danke Phil für die aufschlussreiche Stellungnahme.

Trotzdem wärs toll gewesen, wenn ihr euch paar Vorabinfos abgeholt hättet.
Diese habe ich ja damals unterbreitet und meinen Thread durchzulesen ist etwa 15 minütige Recherchearbeit.

Danach sieht das Ergebnis halt ganz anders aus.

Gerade als Computermagazin meine ich, dass man vom Plug and Play Konsolero doch gerne einmal abweichen will.

Gerade weil uns der PC die Möglichkeiten bietet.

Sonst hätte ich den Kram schon längst vertickt und wäre nur mehr auf Ps4 und Xbox one unterwegs und würde nur mehr gamepro lesen.

Ich meine durchaus, dass in eurem Blatt Platz für eine Bastelecke wäre, wie auch immer die heißen mag.

Aber das ist hier nur meine subjektive Einschätzung, danke nochmals für deine objektive Stellungnahme.

Lg Ron
 
Danke Phil für die aufschlussreiche Stellungnahme.
Gerade als Computermagazin meine ich, dass man vom Plug and Play Konsolero doch gerne einmal abweichen will.
Gerade weil uns der PC die Möglichkeiten bietet.

Ich meine durchaus, dass in eurem Blatt Platz für eine Bastelecke wäre, wie auch immer die heißen mag.

Da stimme ich dir voll zu und wir haben auch recht häufig einen DIY-Teil oder ein "Wie hole ich das Optimum aus XY heraus?". Das wäre aber wohl eher für einen Aufbau-Artikel geeignet. Vielleicht ergibt sich dafür ja nochmal eine Gelegenheit :) Wie gesagt, ich bin durchaus interessiert und hole auch sonst gern händisch das Beste aus einer Technik/Engine heraus. Nur hat das an dieser Stelle eben nicht so richtig gepasst.

Gruß,
Phil
 
Hi Jungs,

hab als baldinger( in zwei Tagen hoffe ich) Besitzer eines UHD Monitors mit GSync eure Artikel darüber sehr gerne gelesen. Was mir persönlich aber noch fehlt, und hoffe ich bald nachgereicht wird, ist ob Gsync in irgendeiner Weise positive Auswirkungen auch bei Multi GPU Mikroruckeln hat. So wie sich das liest müsste es ja so sein das es dem Monitor "egal" ist welche GPU sich grad mit welchem Bild synchronisiert?!

LG Standeck
 
Ich persönlich habe das nicht explizit ausprobiert - da als Disclaimer vorweg.

Aus der Theorie her dürfte sich an der ungleichmäßigen Frameverteilung nicht viel ändern, da weiterhin nur eine Grafikkarte an das Display angeschlossen ist, durch welche die Zweit-GPU ihre fertigen Bilder schleusen muss. Solange auf AFR gesetzt wird und es noch inter-Frame-Abhängigkeiten gibt, also beispielsweise Bewegungsvektoren für Motion Blur oder (bei Nvidia) TXAA, solange wird immer eine Karte auf Daten der anderen Warten müssen und es wird Unregelmäßigkeiten geben.
 
Ich konnte mGPU und A-sync leider noch nicht ausprobieren, rein theoretisch sehe ich aber nicht, wie das Mikroruckeln durch A-Sync bei AFR verbessern sollte. Eventuell könnte es sogar deutlicher auffallen, wenn zwischen Frame 1 der ersten GPU und Frame 2 der zweiten ein deutlicher Unterschied bei der Rechenzeit und damit der Frequenz des Monitors einstellt - das könnte vielleicht Nebeneffekte wie Ghosting oder Schlieren verursachen. Aber ich konnte das wie gesagt auch noch nicht genauer unter die Lupe nehmen, kann da also auch nur vermuten.

Gruß,
Phil
 
Noch etwas zum Artikel über Gaming-Notebooks. Warum wird hier nicht auf Nachteile eingegangen? Damit meine ich jetzt ganz speziell den Austausch oder Upgrade der Grafikkarte. Sowas ist einfach nicht möglich, wie am Desktop, auch wenn es schon des Öfteren mal angedacht war. CPU geht ja meistens, auch wenn man da auf das Mainboard begrenzt ist, ein Austausch bei Defekt geht, ein Upgrade im gleichen Sockel ist selten sinnvoll.

Die prinzipbedingten Nachteile von Notebooks lasse ich ja schon raus, jedenfalls sind bei mir in laufender Folge 4 Notebooks an gebrochenen Display-Scharnieren gestorben.
 
So 1150 Test:
So hab mir heute die Ausgabe gekauft, nicht zuletzt, weil ich das nachgeteste Z97 Extreme 6 besitze. Der Artikel an sich war sehr gut. Kritikpunkt ist natürlich dennoch vorhanden. Den Satz " Wir legen unseren Fokus dementsprechend auf Vernunft-Platinen aus der Mittelklasse, [...] halte ich angesichts der 160€ aufwärts bei den getesten Modelle für unpassend. Klar ist der Preis angestiegen wie aufgeführt, aber. eine Vernunftplatine für mich, wenn sie nicht sehr viele Zusatznutzen durch viele Anbindungen bietet ist eher im bereich um die 100€ bis 125€ anzusiedeln und da waren einige der Boards nie auf einen solchen Preis gefallen. Zurecht müsst ihr dann die im Absatz relativieren auf "gehobenen 160€ Bereich". Das Asus Ranger hat da vergleichsweise am meisten angezogen zu seinem Tiefstpreis, neben MSI. Schade kein Board von MSI, das ist unschön bezogen auf 2 Asus Boards, klasse aber der mit eingebrachte Test des Biostar hingegen. Wenn man schreibt: "Wenn das Mainboard aufgrund der Integration nahezu aller Funktionen in die CPU und der einheitliche PCH keinen Einfluss mehr auf die Leistung hat, so gewinnt die Erweiterbarkeit an Bedeutung für die Kaufentscheidung ist bei den Z97er Boards die fürs übertakten angedacht sind selbst in diesem Preisbereich auch die Ausstattung der Spannungsversorgung für die CPU, gerade hier hätte man ein paar Kriterien die die Boards durchaus unterscheiden.

Beim Auszug der Testtabelle halte ich es für fast schon unnötig, die Sachen die sich über alle Kandidaten gleichen in einer eigenen Zeile zu bedenken. Gerade bei Eigenschaft wird das dann doch sehr deutlich wie ähnlich sich die Mainboards sind, gerade weil sich bedingt durch die Architektur der CPU nur wenige Unterschiede ergeben. Also sollten die Feinheiten da differenzieren, anstatt aufzulisten was sich ohnehin gleicht. Irgendwie fehlt Thunderboldt`- für jene die sich einen Fake-Mac/Hackintosh machen wollen sicher interessant? Übrigens beim Punkt Software unter Ausstattung weis ich zumindest das beim Asrock Board noch zusätzliche Software mit integriert wird wie etwa ein c-fos Version, oder "Game Controller" wie es bei Gigabyte heißt und was auch Asus anbietet, das dem Spieler Erleichterung bieten soll beim "Snipen". Oder wenn irgendwelche Dreingaben dabei sind wie Gutscheine für Streamingportale.

Ram Test:
Was in die Testtabelle mal als Wert reinsollte ist die Höhe der Riegel - und unter Kühlkörper, ob diese verkleinerbar/abmontierbar sind ohne großen Aufwand wie etwa beim Triedent-X. Zudem ist mir aufgefall da ich zwar gewechselt habe, aber zuvor den Adata XPG V 1.0 benutzt hatte, das hier die Ausweisung von Single Ranked und Dual Ranked fehlt, was EInfluss auf die Performance hat.


GTX Titant Maxwell Bios Tweaker gut gemacht ;)
So bin dann mal am Weiterlesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hätte mich auf einen ausführlichen Bericht von Intel Skylake mit den beiden K-CPU gefreut
ev. ein sehr ausführliches Sonderheft mit DVD,
dazu nen Bericht über die Hartware der neuen Mainbord's, Übertaktungen mit Beispielen. bzw. Empfehlungen zur Übertaktung ... usw.

Dazu noch einen Vergleich zwischen dem Sandy Bridges, dem Haswell-Refresh, dem Broadwell und vom Skylake, der Mainboards, deren Ausstattungen und deren K-CPU's Vergleiche,
weiter: Spannung, Taktung, Wärme (Angaben zur Wärmeleitung Heatspreder (Lötung oder Wärmeleitpaste und deren Höhe [Abstand des Heatspreder zur CPU, der ja dann mit Wärmleitmittel aufgefüllt sein muß, je größer der Abstand, desto schlechter...], Qualität...),
Kühlungsempfehlungen der K-CPU's u.a.m.
img_03gof83.jpg img_05thfo9.jpg img_08x8irv.jpg
aus: [PCEvaluation] Intel i7 3770K Temperature Measured Without IHS - Page 15
 
Zuletzt bearbeitet:
So 1150 Test:
So hab mir heute die Ausgabe gekauft, nicht zuletzt, weil ich das nachgeteste Z97 Extreme 6 besitze. Der Artikel an sich war sehr gut. Kritikpunkt ist natürlich dennoch vorhanden. Den Satz " Wir legen unseren Fokus dementsprechend auf Vernunft-Platinen aus der Mittelklasse, [...] halte ich angesichts der 160€ aufwärts bei den getesten Modelle für unpassend. Klar ist der Preis angestiegen wie aufgeführt, aber. eine Vernunftplatine für mich, wenn sie nicht sehr viele Zusatznutzen durch viele Anbindungen bietet ist eher im bereich um die 100€ bis 125€ anzusiedeln und da waren einige der Boards nie auf einen solchen Preis gefallen. Zurecht müsst ihr dann die im Absatz relativieren auf "gehobenen 160€ Bereich". Das Asus Ranger hat da vergleichsweise am meisten angezogen zu seinem Tiefstpreis, neben MSI. Schade kein Board von MSI, das ist unschön bezogen auf 2 Asus Boards, klasse aber der mit eingebrachte Test des Biostar hingegen.

Die von MSI angeforderten Testsamples sind leider mit starker Verzögerung in der Redaktion eingetroffen und werden deswegen in Teil 2 des Tests in der kommenden Ausgabe mitgetestet. Im Gegenzug ist das Gigabyte G1.Sniper vorgezogen worden, weswegen ich das versammelte Testfeld auch nur noch bedingt als "gehobene Mittelklasse" bezeichnen konnte.
Man muss aber auch ganz klar sagen: Bislang wird unser Preisvergleich von 200-300 Euro teuren Platinen dominiert und der Sockel-1150-Markt geht bis über 400 Euro. Da ist ein Testfeld um die 160 Euro noch kein Luxus.


Wenn man schreibt: "Wenn das Mainboard aufgrund der Integration nahezu aller Funktionen in die CPU und der einheitliche PCH keinen Einfluss mehr auf die Leistung hat, so gewinnt die Erweiterbarkeit an Bedeutung für die Kaufentscheidung ist bei den Z97er Boards die fürs übertakten angedacht sind selbst in diesem Preisbereich auch die Ausstattung der Spannungsversorgung für die CPU, gerade hier hätte man ein paar Kriterien die die Boards durchaus unterscheiden.

Über mögliche Spannungswandler-Kriterien habe ich mir lange Gedanken gemacht. Aber leider lässt sich die Qualität weder theoretisch ableiten noch auf einfache Art in der Praxis überprüfen. Messungen mit Lötarbeiten und Oszilloskop sind aber sehr aufwendig und selbst im Bereich unter 100 Euro hört man selten von Mainboards, die bei normalen Alltags-OC limitieren. Mehrere Tage zusätzliche Arbeit für Ergebnisse, die nur für Rekordjäger eine Rolle spielen, sprengen leider den möglichen Rahmen.

Beim Auszug der Testtabelle halte ich es für fast schon unnötig, die Sachen die sich über alle Kandidaten gleichen in einer eigenen Zeile zu bedenken. Gerade bei Eigenschaft wird das dann doch sehr deutlich wie ähnlich sich die Mainboards sind, gerade weil sich bedingt durch die Architektur der CPU nur wenige Unterschiede ergeben. Also sollten die Feinheiten da differenzieren, anstatt aufzulisten was sich ohnehin gleicht. Irgendwie fehlt Thunderboldt`- für jene die sich einen Fake-Mac/Hackintosh machen wollen sicher interessant?

Einen Thunderbolt-Controller hat keines der getesteten Mainboards und oft sind Kategorien mit gleichen Eigenschaften auch sehr wichtige Kategorien. Die Hersteller verbauen eben alle das Gleiche, weil jeder das so möchte.


Ich hätte mich auf einen ausführlichen Bericht von Intel Skylake mit den beiden K-CPU gefreut
ev. ein sehr ausführliches Sonderheft mit DVD,
dazu nen Bericht über die Hartware der neuen Mainbord's, Übertaktungen mit Beispielen. bzw. Empfehlungen zur Übertaktung ... usw.

Bis wir die ersten Skylake-Mainboards im Haus haben, wird sicherlich noch einige Zeit vergehen. Als nächstes warten wir erst einmal auf die Möglichkeit, Broadwell zu testen.
 
Die von MSI angeforderten Testsamples sind leider mit starker Verzögerung in der Redaktion eingetroffen und werden deswegen in Teil 2 des Tests in der kommenden Ausgabe mitgetestet. Im Gegenzug ist das Gigabyte G1.Sniper vorgezogen worden, weswegen ich das versammelte Testfeld auch nur noch bedingt als "gehobene Mittelklasse" bezeichnen konnte.
Man muss aber auch ganz klar sagen: Bislang wird unser Preisvergleich von 200-300 Euro teuren Platinen dominiert und der Sockel-1150-Markt geht bis über 400 Euro. Da ist ein Testfeld um die 160 Euro noch kein Luxus.
Humm sagen wir es mal so wenn ein Board die Vorraussetzung erfüllt die größte CPU unter Wasser auf nahezu den selben Takt zu bringen wie ein Highend Board fängt für mich da die Mittelklasse an. Dann kann man meintwegne noch 10-20 der Spannbreite im Preis zwischen günstigem und teuersten Board draufrechnen und schwups hat man die "Mittelklasse" - oder die Klasse die jedem normalen Anwender das beste als Starpunkt bietet.

Über mögliche Spannungswandler-Kriterien habe ich mir lange Gedanken gemacht. Aber leider lässt sich die Qualität weder theoretisch ableiten noch auf einfache Art in der Praxis überprüfen. Messungen mit Lötarbeiten und Oszilloskop sind aber sehr aufwendig und selbst im Bereich unter 100 Euro hört man selten von Mainboards, die bei normalen Alltags-OC limitieren. Mehrere Tage zusätzliche Arbeit für Ergebnisse, die nur für Rekordjäger eine Rolle spielen, sprengen leider den möglichen Rahmen.
Man könnte mal nachfragen ob die Hersteller Samples von den verbauten Komponenten mitschicken. Also Kondensator, Spule, Spannungswandler. Dann hättet ihr was ihr direkt elektrisch ausmessen könntet. Das sagt zwar dann noch nicht viel aus über Lötqualität und Verschaltung, aber wenn die Hersteller darauf eingehen ist es Benefit uns als Kunden. Wobei Lötqualität eh gut ist idR. Das einzige ist halt wenn ihr von Shops Boards fürs Testen zur Verfügung gestellt bekommt, da ist Auslöten wohl nicht so gern gesehen.

Einen Thunderbolt-Controller hat keines der getesteten Mainboards und oft sind Kategorien mit gleichen Eigenschaften auch sehr wichtige Kategorien. Die Hersteller verbauen eben alle das Gleiche, weil jeder das so möchte.
Mir viel es nur auf wegen: intern: 1x Thunderbolt AIC beim Asus und Asrock xD Produktvergleich Gigabyte G1.Sniper Z97, ASUS ROG Maximus VII Ranger (90MB0IE0-M0EAY0), ASUS Z97-A/USB 3.1 (90MB0L60-M0EAY0), ASRock Z97 Extreme6 (90-MXGTE0-A0UAYZ), Biostar Gaming Z97X | Geizhals Deutschland

Ich stell nicht in Abrede das Kategorien wichtig wären mit gleichem Inhalt. Aber ich halte etwa die Kategorie Vcore Offset nach oben/unten Vdrop bzw. in Kombination mit VCCIO/IMC/RING/PCH Spannung ja/konfigurierbar/einstellbar zusammenlegbar - weils ein Komplex darstellt der durch den verwendeten pwm chip vorgegeben wird (klar kanns im Bios automatisch geregelt werden und gesperrt sein vom Hersteller). Wobei das bei Z97er Chipsatz schon fast banal ist.
Mal so als Gedanke: kann man ggf auch zusammenfassen wie Soundchip und Kopfhörerverstärker DTS oder DDL wechselbarer OP-AMP in zwei Zeilen statt drei und dafür hätte man für andere Unterschiede Platz. Bzw Audiochip und Audio Ausgänge weil das eine das andere quasi bedingt.
 
Die einzelnen Bauteile für sich kann man nicht benoten, es kommt vor allem auf die Verschaltung und Ansteuerung an. Welche Rolle Kapazität und Innenwiderstand von Kondensatoren und Spulen spielt, hängt von der Interaktion beider, von der Schaltfrequenz, der gefodertern Spannung und der geforderten Stromstärke ab. Für kritische Übertaktungssituationen ist vor allem auch die Reaktionsgeschwindigkeit und -Präzision der Ansteuerung und der Reaktionsgeschwindigkeit der restlichen Schaltung auf diese abhängig. Testen kann man eine Spannungsversorgung nur in ihrer Gesamtheit. Einzelne Bauteile für sich geben lediglich einen Hinweis darauf, ob der Hersteller sich Mühe gegeben oder wortwörtlich Kosten und Mühen gescheut hat. Aber als Notengrundlage könnte man nur das Gesamtergebnis heranziehen – und das ist nur mit sehr großem Aufwand vermessbar.


Die Anregung bezüglich weiterer Schnittstellen (z.B. TB-AIC) habe ich notiert und werde gucken, wie sie beim nächsten Update des Testsystems einfließen kann.
 
Ein komplette Simulation ist nicht möglich, dazu müsste man das Bios jedes neuen Boards kennen, um entsprechend zu manipulieren. Das wäre einfach zu viel Aufwand.
 
Hallo,

ich möchte gerne mal wissen warum ihr und die PC Games immer abwechselnd die gleiche Vollversion habt? Warum muss denn überhaupt ein Spiel auf der DVD sein? Ist es nicht möglich nur Videos drauf zu packen, dadurch wäre die DVD meines Erachtens viel interessanter. Ich wünsche mir auch die DVD Papphüllen wieder.:(

EDIT: Das Heft ist wie immer gut, nur die Inhalte der DVD sind nicht so cool.
 
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