Auch wenn man sich innerhalb einer großen Gruppe sicher fühlt und Spaß hat - die Erfahrung hat gezeigt, dass mehr als 2-3 Spieler zu unkoordinierten Aktionen führen.
Einer läuft "nur noch mal eben schnell" etwas suchen, zwei andere unterhalten sich darüber wer wen zuerst heilt, ein anderer fängt plötzlich an zu schießen ohne es anzukündigen, weil er "ja nur mal eben diesen Zombie umbringen musste". Und drei andere halten sich beim "loot-run" kurzzeitig für Gegner und richten bereits die Waffen aufeinander, nur um dann festzustellen, dass man nicht verfolgt hat, wohin die anderen gegangen sind.
Micromanagement deluxe, zig mal ist unser Team wegen solcher Aktionen in der Modifikation umgekommen. Der Höhepunkt war erreicht, als wir mit 7 Spieler plötzlich jnd. in unserer Umgebung hatten und alle dachten es wäre einer von uns - bis einer aus der Gruppe nachzählte.
Erst gestern haben ein Kollege und ich beim Airfield 2 von 3 Leuten aus einer Gruppe problemlos auslöschen können. Denn fällt ein Schuss, setzt die Massenpanik ein - ein wildes Durcheinander (vermutlich auch im TS3) und natürlich hat keiner aus dem Team freiwillig abgesichert, geschweige denn die Umgebung im Blick gehabt - man verlässt sich in der Gruppe einfach auf das Talent der anderen. Meist mit tödlichem Ausgang!
Man kennt das ja - nur noch wenige Meter trennen einen vom military loot, die Augen groß wie Gollum. Wer denkt da noch an absichern oder seine mates?
Getoppt werden solche Geschichten nur noch durch Spieler, die Items austauschen und deshalb 10 Minuten wie die Pinguine dicht an dicht beisammen hocken - da braucht es nicht mehr als eine Salve aus der M4, um die Pinguintruppe zeitgleich an die Küste zu befördern.
Ich spiele mittlerweile größtenteils in kleinen Teams, da einfach mehr Übersicht herrscht. Man kann sich besser absprechen, weiß meistens exakt wo der Mitspieler sich aufhält und kann so schneller Gegner einkreisen oder Backup beim looten geben.