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Ryzen 4000: Zen 3 zwar auch für AM4, aber...

D3N$0

BIOS-Overclocker(in)
Bios Flashback sollte eh Pflicht werden, genau wie eine Debug Anzeige. Es wird immer wieder argumentiert das sowas zu teuer wäre, aber noch vor einigen Jahren hat man selbst auf 100-130€ Boards so ne Anzeige gehabt... :schief:
 
Zuletzt bearbeitet:

Blackfirehawk

Freizeitschrauber(in)
Abwarten,
Ich sehe es als nicht unwahrscheinlich an das ryzen 4000 auch auf älteren Mobos läuft...
Aber AMD dafür einfach keine Garantie geben will und das ganze auf die Mainboard Hersteller abwälzt.

Denn ich kann mir vorstellen das viele der Mobos bereits alt genug sind um keine weiteren Updates seitens des Herstellers zu erfahren.. war ja schon n Thema damals als wegen den Intel Sicherheitslücken uralte Mainboards n neues BIOS brauchten.
Ich meine wie lange ist da der Support Zeitraum normalerweise.. 2 Jahre?
Mein aktuelles BIOS von meinem 6700k Board ist von Anfang 2018.. gibt einfach kein neues.

Auch gibt es die Problematik mit dem 16mb Speicherchips auf den Boards.. hier könnte es nicht nur zu Platzproblemen kommen.. vielleicht hat sich zu ryzen 4000 genügend geändert vom Code das man mit 16mb einfach nicht mehr hinkommt egal wie viele Microcodes man von vorherigen ryzens rausschmeißt um Platz zu sparen

Man will sich einfach nicht angreifbar machen falls es aufgrund der Hersteller Update Politik oder des begrenzten Platzes auf den BIOS Chips halt eben nicht klappt dort n neuen CPU drauf zu klatschen

Ich gehe davon aus das es gehen wird.. aber dann nur bei den sehr teuren Elite Mainboards mit 32mb Speicherchips.. oder halt mit nem zusammengefuddelten custom BIOS.
 

amdahl

Volt-Modder(in)
Ich stelle mal eine gewagte These auf: AMD bekommt hier Druck von den Mainboard-Herstellern.
Anders als man vielleicht vermuten würde wenn man nur den Querschnitt hier im Forum betrachtet, kämpft AMD immer noch darum, aus dem Marktanteil-Keller heraus zu kommen. Für Mainboard-Hersteller bedeutet das: sie haben den gleichen Entwicklungsaufwand wie für ein Intel-Board, aber wissen schon von Anfang an, dass sie weniger Einheiten absetzen als bei einem Intel-Board. Wenn jetzt noch dazu kommt, dass viele potentielle Kunden einfach eine neue CPU auf ihr vor 2 Jahren gekauftes Board stecken, statt ein neues zu kaufen, drückt das weiter auf den Absatz der Mainboards.
Es würde mich deshalb nicht wundern, wenn hier hinter den Kulissen Absprachen getroffen wurden. Im Stil von: Na gut, wir bringen ein paar Mainboards für euren Sockel auf den Markt. Aber dieses Ganze "gleichen Sockel bis 2020 nutzen" gefällt uns gar nicht. Wenn eure neuen CPUs einschlagen wie eine Bombe, würden wir gerne etwas von diesem Kuchen abhaben. Deshalb drehen wir diese Langzeit-Kompatibilität etwas runter.
Zumindest bei den Epyc-Boads, die allesamt 350€ und mehr kosten, kann ich mir den kleinen Bios-Chip als reine Sparmaßnahme oder Mangel an Voraussicht nicht so richtig vorstellen.
 

Tolotos66

Volt-Modder(in)
Dann sollte man kostenpflichtige UEFI-Updates für ältere Boards einführen. Ich wäre durchaus bereit den Programmierungsaufwand mit €5,- zu entschädigen, wenn ich dadurch mein altes MB behalten könnte.
Ist ja heute so Usus.
Gruß T.
 

raffnix84

Komplett-PC-Käufer(in)
Ich stelle mal eine gewagte These auf: AMD bekommt hier Druck von den Mainboard-Herstellern.
Anders als man vielleicht vermuten würde wenn man nur den Querschnitt hier im Forum betrachtet, kämpft AMD immer noch darum, aus dem Marktanteil-Keller heraus zu kommen. Für Mainboard-Hersteller bedeutet das: sie haben den gleichen Entwicklungsaufwand wie für ein Intel-Board, aber wissen schon von Anfang an, dass sie weniger Einheiten absetzen als bei einem Intel-Board. Wenn jetzt noch dazu kommt, dass viele potentielle Kunden einfach eine neue CPU auf ihr vor 2 Jahren gekauftes Board stecken, statt ein neues zu kaufen, drückt das weiter auf den Absatz der Mainboards.
Es würde mich deshalb nicht wundern, wenn hier hinter den Kulissen Absprachen getroffen wurden. Im Stil von: Na gut, wir bringen ein paar Mainboards für euren Sockel auf den Markt. Aber dieses Ganze "gleichen Sockel bis 2020 nutzen" gefällt uns gar nicht. Wenn eure neuen CPUs einschlagen wie eine Bombe, würden wir gerne etwas von diesem Kuchen abhaben. Deshalb drehen wir diese Langzeit-Kompatibilität etwas runter.
Zumindest bei den Epyc-Boads, die allesamt 350€ und mehr kosten, kann ich mir den kleinen Bios-Chip als reine Sparmaßnahme oder Mangel an Voraussicht nicht so richtig vorstellen.

Das ist recht naiv gedacht, bei so einer Konstellation würden die Herstellungskosten über die viel grösseren Stückzahlen sinken und der Kundw würde mehr investieren wollen da er das Board ja über Jahre hinweg nutzen kann

250 EUR für ein Board das mit der nächsten Intel Generation "veraltet" und "wertlos" ist... F*** YOU!

Der Werterhalt so eines Boards ist dann auch am Chipsatz gebunden und nicht mehr am Sockel, das heisst willst du IO, dann zahle bitte.

Ich denke beide Konzepte tun sich nicht viel aber ich finde es als Kunde sehr Wertvoll entscheiden zu dürfen ob ich nur die CPU Upgrade ohne gleich die ganze Plattform zu wechseln... mein nächster wird ein AMD... F*** YOU INTEL!
 

Kondar

BIOS-Overclocker(in)
Dann sollte man kostenpflichtige UEFI-Updates für ältere Boards einführen.
Ich wäre durchaus bereit den Programmierungsaufwand mit €5,- zu entschädigen, wenn ich dadurch mein altes MB behalten könnte.
Ist ja heute so Usus.
Gruß T.

und das ein bzw. ausbauen des MoBs inc. das BS neue zu installieren.
Würde aber für den "Programmierungsaufwand " eher auf 15€ als auf 5€ tippen :ugly:
 

BlackyRay

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ich schätze Mal als garantiert für nichts einfach damit jeder mainboardhersteller die Wahl hat zu sagen. "Das ist nicht möglich" "wir haben keine Kosten und Mühen gescheut unsere Mainboards zur neuen Generation kompatibel zu machen"

Vlt auch je nach Preisklasse der Boards.
 

purzelpaule

Software-Overclocker(in)
Öhm ja, halb so wild. Erinnert mich ein bisschen an Sockel A, von einem KT 133 non a ( oder Irongate ) Mobo hat auch keiner erwartet das ein XP-M 2500+ drauf läuft :ugly:

Die Chance das Ryzen 4000 ja trotzdem noch auf den "alten" AM4 Boards läuft bleibt aber noch bestehen.

Wenn Ryzen 4000, dank Politik, nur auf B550 bzw. X570 laufen wird dann hat MSI alles richtig gemacht: In der gleichen GEN 2 x abkassiert ohne das es am Ende was gebracht hat. Es ist und bleibt ein Drecksladen.

Dann geh doch zu Intel, wo Du garantiert jedes Mal ein neues Board benötigst. AMD hat nie versprochen, dass man mit nem 300er Board ewig aufrüsten kann. Sie versprachen, dass AM4 lange unterstützt wird.

Kauft man halt ein B550, welches als Mittelklasse-Board zum Mittelklasse-Preis, genauso viel bringt wie Intels Z-Boards zum Highend-Preis. Bist Du immer noch günstiger als bei Intel.
 

Tekkla

Software-Overclocker(in)
Ich sehe da kein Problem. Über Jahre konnte man jetzt Boards für AM4 CPUs nutzen. Zum Teil auch so, wie es AMD selbst nicht vorsah. Schaut euch die Konkurrenz an und fragt euch, wann es bei denen zum letzten Mal so war? Man konnte jetzt einige Jahre lang viel Geld am Board und auch - im Vergleich zu $ntel - an der CPU sparen. Statt dies anzuerkennen und sich zu sagen, dass es durchasu legtim ist, wenn nach Jahren mal wieder ein neues Board fällig wird, wird lieber gejammert.
 

ChrisMK72

PCGH-Community-Veteran(in)
zu Intel, wo Du garantiert jedes Mal ein neues Board benötigst.

Falsch.

wie Intels Z-Boards zum Highend-Preis.

Naja ... Highendpreis. Also unter 200€ is n Highendpreis. Gut.

Muss ja aber auch nicht jeder nur 40€ für's Board ausgeben. ;)
Am besten geschenkt kriegen, was ? Oder is das noch zu teuer, wegen Versandkosten ? ;)

Mein Z-Board hat jedenfalls auch keine 200+ € gekostet.
Und die nächste Gen lief auch drauf.

Irgendwie scheinen manche gern einfach Unfug zu behaupten und als Tatsachen hinzustellen.

Man sieht daran aber wenigstens schnell die Intention, die dahinter steckt, da ich nicht von totaler Unwissenheit ausgehe, sondern einfach von absichtlichen Falschaussagen.
 

xxRathalos

Freizeitschrauber(in)
"Als Begründung verweist AMD darauf, dass die "Flash-Speicherchips, welche die BIOS-Einstellungen und CPU-Unterstützung speichern, Kapazitätsbeschränkungen haben"."


Hab gerade für mein Mainboard nochmal auf der Herstellerseite (Asrock) geschaut:

Mein x470 Board:
- 256Mb AMI UEFI Legal BIOS with GUI support

Das 300€+ teure x570 Taichi:
- 256Mb AMI UEFI Legal BIOS with GUI support


Was soll da jetzt genau nicht funktionieren?????

mfg Ratha
 

Elthy

Freizeitschrauber(in)
Hmm, also ich habe zuletzt eher den Vorteil rausgepickt, dass Zen2-CPUs in defacto jedem Preissegment ihren Intel-Pendants gehörig den Arsch versohlen - zumindest wenn man mit seinem PC mehr macht als nur zocken.

Du denkst an Flash-Speicher. Das aktive BIOS ist aber nicht auf Flashchips, sondern auf CMOS-RAM gespeichert. Sonst bräuchte man ja auch keine Pufferbatterie um das am Leben zu halten.

Und CMOS-RAM (was im wesentlichen SRAM ist) ist halt einfach mal mehrere Größenordnungen teurer als der Billigflash einer SD-Karte.

Da wäre dann die nächste Frage warum man diesen Speicher verwendet, gerade wenn er auch aktiv mit Strom versorgt werde muss. Klar, das einfache Reseten ist nett, aber ne Micro-SD könnte man auch einfach an nem anderen Rechner flashen und wieder reinstecken. Würde Updates und Backups auch deutlich einfacher machen...
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Gibts eigentlich nen bestimmten Grund das die Speicherchips so unglaublich geringe Kapazitäten haben? Wenn man sich die Kosten von USB-Sticks und Micro-SD Karten anguckt müsste man doch als Hersteller für einige Cent bereits Gigabyte an Speicher kriegen, da könnten noch ein paar Generation draufpassen...

Für UEFI-Speicher gelten ganz andere Anforderungen hinsichtlich der Datenhaltbarkeit, auch Schreib- und Lesevorgänge sind bislang anders (ob das technisch wirklich sein muss, kann ich nicht abschätzen), sodass entsprechende Chips bei gleicher Kapazität deutlich teurer sind. Hinzu kommt noch, dass die Preise nicht beliebig nach unten skalieren. Eine 256-GB-SSD mag halb so teuer wie ein 512 GB-Modell, aber das heißt nicht, dass es eine 256-MB-SSD auf gleicher technischer Basis für 1/1024tel des Preises gibt. Der Controller für Flash in SSD-Bauart wäre nämlich genauso teuer, Fertigung und Packaging auch. So werden aus Cent-Beträgen für die eigentlichen Speicherzellen ganz schnell zweistellige Euro-Beträge beim Endkunden, wenn man auf eine andere Technik wechseln muss.

Aber das nicht der Grund für 16 vs. 32 vs. 64 MB. Das sind jeweils noch finanzierbare Größenordnungen, auch wenn mögliche Preissteigerungen im Bereich von 1-2 Euro natürlich möglichst vermieden werden, wenn das möglich erscheint. Und genau das war der Fall: Noch 2015, in der Skylake-Generation, waren 8 MB-UEFIs üblich. Und diese nehmen in den meisten Fällen auch erfolgreich Microcodes für drei, oft sogar vier Generationen auf, wenn man die Platine für Coffee Lake modden möchte. Als sich die Mainboard-Hersteller 2017 also für 16 MB entschieden, wähnten sie sich also wahrscheinlich schon weit auf der sicheren Seite. Und dann kam AMD und hat pro CPU-Generation 2-2,5 MB rausgehauen und oben drauf noch einmal so viel für APUs.


Das funktioniert sogar. Mit dieser Methode bekommt man Epyc Rome CPUs auf Boards zum laufen, deren ROM zu klein für ein Rome-Bios ist. Von den Board-Herstellern gibts das natürlich nicht, man muss es selber machen. Kann man vielleicht mal im Hinterkopf behalten, wenn es mit Ryzen 4000 soweit ist. Das erfordert natürlich die Möglichkeit, ein Bios ohne unterstützte CPU zu flashen ;)

Ich habe auch schon erfolgreich nach dem Reboot eines Flash-Vorgangs von einer nur mit dem alten auf eine nur mit dem neuen UEFI kompatible CPU gewechselt. :-)

Aber ich werde das Thema im Auge behalten – was bei Intel geht, sollte auch bei AMD klappen, wenn es nur am Microcode leigt. Sollte AMD aber auch die Unterstützung aus dem AGESA rauskicken oder schlicht verbuggen, so wie das eine Zeit lang mit X570 und Ryzen 1000 war, dann kommt man als Modder nicht mehr wirklich weit. Dann muss jemand neuen Code schreiben, der B550 und Ryzen 2000 beziehungsweise Promontory und Ryzen 4000 zusammenführt.


Die Frage ist möchte ein Hersteller, dass jemand über 4 Jahre das gleiche Board benutzt, ohne sich zwischendurch von ihm ein neues zu kaufen?^^

In aller Regel möchten die Hersteller das lieber, als jemand das jemand zwischendurch bei der Konkurrenz kauft. ;-)
Auch ist es lukrativer, einmal ein 300-Euro-High-End-Board zu verkaufen als zwei kurzlebige 150-Euro-Budget-Modelle, da diverse Fixkosten wie z.B. der Einkauf des I/O-Hubs nicht dem Mainboard-Hersteller, sondern seinen Zulieferern (in dem Fall AMD) Gewinn bringen. Bei den Zusatz-Features der Flaggschiffe ist die Gewinnspanne des Mainboard-Herstellers viel größer und wenn er diese Platinen mit dem Argument "langlebig" besser verkaufen kann, ist das ein klarer Vorteil für ihn.


Hmm, also ich habe zuletzt eher den Vorteil rausgepickt, dass Zen2-CPUs in defacto jedem Preissegment ihren Intel-Pendants gehörig den Arsch versohlen - zumindest wenn man mit seinem PC mehr macht als nur zocken.

Du denkst an Flash-Speicher. Das aktive BIOS ist aber nicht auf Flashchips, sondern auf CMOS-RAM gespeichert. Sonst bräuchte man ja auch keine Pufferbatterie um das am Leben zu halten.

Und CMOS-RAM (was im wesentlichen SRAM ist) ist halt einfach mal mehrere Größenordnungen teurer als der Billigflash einer SD-Karte.

UEFI-EEPROMs nutzen Flash-ähnliche Technik. Aber halt nicht billigen NAND wie SSDs, sondern teurere NOR-Konfigurationen. Sonst wäre es ja tödlich für eine Platine, wenn die Batterie mal leer ist oder herausgenommen wird. Diese dient aber nur dazu, die Systemuhr in abgeschalteten Strom weiterlaufen zu lassen und ein paar Flaggs zu speichern, während das eigentliche UEFI in nichtflüchtigem Speicher liegt. Diese Aufteilung ist auch kein Muss, sondern ein Sicherheitsfeature: Der zusätzliche flüchtige Speicher soll sich durch entfernen der Batterie löschen lassen, damit man einen fail-safe-Weg für Resets hat.


Ich würde auch meinen, dass Käufer*innen der Systemkombination von X470 und Zen1+ hier vergleichsweise schlechtergestellt sind. Für jene macht ein Aufrüsten auf Zen2 weniger Sinn, als für Käufer*innen von X370 und Zen1.

EDIT: Danke jedenfalls für den UEFI-Speicherhinweis!

Der Leistungsunterschied zwischen Zen und Zen+ ist sehr klein verglichen mit dem, was man für einen Sprung zum Zen4-Topmodell erwartet. Also entweder ist aufrüsten für beide Gruppen sinnvoll oder für keine von beiden – je nachdem, wieviel Zuwachs man selbst als Minimum verlangt.


Woher die Info mit USB? So wie ich das in den Folien von AMD gesehen habe und auch selber ein Board habe, was USB3.1 Gen1/2 unterstützt kann ich dem nicht ganz folgen.
In der Theorie (und auch Praxis, man kann es meine ich immer noch aktivieren mit einem älteren BIOS) sollte ja PCIe 4.0 ja auch auf den X470ern, den B470ern und auf manchen X370ern ja laufen, nur hat es ja AMD unterbunden

CPUs bis einschließlich Zen+ haben einen Controller mit USB-3.0-Geschwindigkeit, Zen2 und vermutlich auch Zen3 mit USB 3.1. Dementsprechend ergeben sich je nach CPU andere Anschlusseigenschaften an den Mainboards. Deswegen die Kompatiblität einzuschränken ist aber ein fadenscheiniges Argument von einem Hersteller, der zum einen diese Verlagerung von Fähigkeiten aus dem I/O-Hub in die CPU selbst zu verantworten hat und der zum anderen Prozessoren mit 8 statt 16 Lanes für Grafikkarten verkauft. Das bislang ganze Slots funktionslos werden, hat AMD nie gestört und ist wohl das größere Übel verglichen mit langsameren USB-Ports, wovon schlecht informierte Anwender ohne Benchmarks nicht einmal etwas merken werden. Ganz abgesehen davon, dass die meisten Budget-Mainboards, um die es hier geht, entsprechende Ports ohnehin wegen fehlender Redriver von vorneherein nur mit 3.0 spezifizieren, während AMD Mischspezifikationen bereitwillig akzeptiert, wenn dadurch X570-Platinen mit genau dem gleichen "Problem" verkauft werden.


mmm
Ich habe das so in Erinnerung das man auf den letzten S775 alles stecken konnte aber man in derAnfangszeit des Sockels auch immer
wieder ein neues MoBo kaufen musste.
War glaube ich primär eine Frage des FSB....

Wenn ich mich richtig erinnere, hat Intel tatsächlich in der zweiten Core2-Generation (P35) den offiziellen Support für die 90-nm-Pentium-4 gestrichen und in der dritten Core-2-Generation (P45) Netburst ganz raus geworfen. In beien Fällen stand den Mainboard-Herstellern aber eine Freigabe auf eigene Faust frei, viele last-Gen-Sockel-775-Mainboards kommen also mit allen 775-CPUs klar. (Und mit leichten Modifikationen auch noch mit allen 771er Xeons. :-))
In Gegenrichtung, neue CPU auf altes Board, gab es dagegen mehrere FSB-Schwellen (die sich mit OC überschreiten ließen), die Änderung der Spannungswandleransteuerung zwischen Netburst und Core sowie die künstliche Sperre gegen Dualcore-CPUs bei i915 und i925 (nicht aber bei i865-Billig-Boards :-D). Wer also jede Sockel-775-CPU-Generation mitgenommen hat, konnte reichlich neue Mainboards kaufen. Aber jemandem, der von einem Pentium 4 3,2EE auf einen 3,46EE und dann weiter auf einen 840XE, einen 965XE und in Folge noch auf drei Core-2-Variationen aufgerüstet hat, dem ist sowieso nicht zu helfen.


Ich stelle mal eine gewagte These auf: AMD bekommt hier Druck von den Mainboard-Herstellern.
Anders als man vielleicht vermuten würde wenn man nur den Querschnitt hier im Forum betrachtet, kämpft AMD immer noch darum, aus dem Marktanteil-Keller heraus zu kommen. Für Mainboard-Hersteller bedeutet das: sie haben den gleichen Entwicklungsaufwand wie für ein Intel-Board, aber wissen schon von Anfang an, dass sie weniger Einheiten absetzen als bei einem Intel-Board. Wenn jetzt noch dazu kommt, dass viele potentielle Kunden einfach eine neue CPU auf ihr vor 2 Jahren gekauftes Board stecken, statt ein neues zu kaufen, drückt das weiter auf den Absatz der Mainboards.
Es würde mich deshalb nicht wundern, wenn hier hinter den Kulissen Absprachen getroffen wurden. Im Stil von: Na gut, wir bringen ein paar Mainboards für euren Sockel auf den Markt. Aber dieses Ganze "gleichen Sockel bis 2020 nutzen" gefällt uns gar nicht. Wenn eure neuen CPUs einschlagen wie eine Bombe, würden wir gerne etwas von diesem Kuchen abhaben. Deshalb drehen wir diese Langzeit-Kompatibilität etwas runter.
Zumindest bei den Epyc-Boads, die allesamt 350€ und mehr kosten, kann ich mir den kleinen Bios-Chip als reine Sparmaßnahme oder Mangel an Voraussicht nicht so richtig vorstellen.

Ich hab's einmal gesagt, ich hab's zweimal gesagt und ich bleibe dabei: Das ist komplett an den Haaren herbeigezogen, alle Beobachtungen sprechen für das Gegenteil. Für die wäre es optimal, wenn sie die bereits entwickelten Boards weiter verkaufen könnten, anstatt eine neue Generation auflegen zu müssen.
 

NuVirus

PCGH-Community-Veteran(in)
Also scheint nach Stand heute AMD keinerlei notwendigen Support geplant zu haben damit Mainboard Hersteller überhaupt die Möglichkeit haben ein Bios für Zen 3 auf X470 etc zu bringen.
Das war bei Zen 2 anders.

Trotz allem, ggf. knickt AMD noch ein und bringt doch die Möglichkeit das dann der Ball bei den Board Herstellern liegt.
 

seahawk

Volt-Modder(in)
Ich finde es naiv, solche Möglichkeiten nicht in Betracht zu ziehen. Aber ich würde es anders ausdrücken, um die Diskussion nicht unnötigerweise unsachlich zu machen ;)

Spiegelt halt nicht die Realität, da selbst Ryzen 2 auf vielen Boards laut AMD nicht garantiert läuft und die Hersteller der Boards trotzdem ein entsprechendes BIOS gemacht haben. X370 A320,...
 

DARPA

Volt-Modder(in)
Aber das nicht der Grund für 16 vs. 32 vs. 64 MB. Das sind jeweils noch finanzierbare Größenordnungen, auch wenn mögliche Preissteigerungen im Bereich von 1-2 Euro natürlich möglichst vermieden werden, wenn das möglich erscheint. Und genau das war der Fall: Noch 2015, in der Skylake-Generation, waren 8 MB-UEFIs üblich. Und diese nehmen in den meisten Fällen auch erfolgreich Microcodes für drei, oft sogar vier Generationen auf, wenn man die Platine für Coffee Lake modden möchte. Als sich die Mainboard-Hersteller 2017 also für 16 MB entschieden, wähnten sie sich also wahrscheinlich schon weit auf der sicheren Seite. Und dann kam AMD und hat pro CPU-Generation 2-2,5 MB rausgehauen und oben drauf noch einmal so viel für APUs.

So nebenbei, was mir letztens aufgefallen ist. Es scheint auch unterschiedlich große Volumes im Bios für Microcode zu geben.

Z.B. Asrock Z170 Extreme4 und Z170 OC Formula. Beide haben (2x) 128Mb Chips, die Files sind jeweils 16 MB groß. Trotzdem passen beim Extreme4 nur 5 Microcodes rein, bei OCF dagegen 9.


Wie ist das AM4, ist da alles in der AGESA enthalten? Also Micrcode und Kombinationsfreigaben/-sperren (was bei Intel in ME).
 

Noctim

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Naja alles besser, als bei Intel. Da heißt es neue CPU, neues Board. Ende Gelände.

Daher ist AMDs Weg schon mehr als nutzerfreundlich.
 

Tolotos66

Volt-Modder(in)
Hab gerade für mein Mainboard nochmal auf der Herstellerseite (Asrock) geschaut:

Mein x470 Board:
- 256Mb AMI UEFI Legal BIOS with GUI support

Das 300€+ teure x570 Taichi:
- 256Mb AMI UEFI Legal BIOS with GUI support


Was soll da jetzt genau nicht funktionieren?????

mfg Ratha

Verstehe ich auch nicht. Mein altes X370 hat ja auch schon 128Mb AMI UEFI Legal BIOS with GUI support. Von daher sollte es eigentlich funktionieren.
Gruß T.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
So nebenbei, was mir letztens aufgefallen ist. Es scheint auch unterschiedlich große Volumes im Bios für Microcode zu geben.

Z.B. Asrock Z170 Extreme4 und Z170 OC Formula. Beide haben (2x) 128Mb Chips, die Files sind jeweils 16 MB groß. Trotzdem passen beim Extreme4 nur 5 Microcodes rein, bei OCF dagegen 9.


Wie ist das AM4, ist da alles in der AGESA enthalten? Also Micrcode und Kombinationsfreigaben/-sperren (was bei Intel in ME).

Gute Frage. Soweit ich es verstanden habe, beinhaltet AGESA den gesamten von AMD gelieferten Basiscode, da würden für mich auch Microcodes dazu zählen. Aber man kann sie auch einzeln austauschen, es ist also kein geschützter Container wie die ME.

Unterschiedliches Platzangebot geht natürlich auch auf das restliche UEFI zurück und schwankt selbst zwischen Herstellern spürbar. Aber eben nicht um 16 MiB wie bei AM4 vs. 1151/1200.
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Mein altes Quantumian (gefühlt das einzige in Europa :fresse:) hat damals mit dem Win10+Ivy Update alle Hintergründe wieder auf Monochrom grau zurückgefahren. Wenn ich mir angucken was da zum Teil für verspielte Symbole in den neuen UEFIs sind kann man mit so einer Maßnahme wohl gefühlt 50% Speicher rausholen.
 

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
Dann sollte man kostenpflichtige UEFI-Updates für ältere Boards einführen. Ich wäre durchaus bereit den Programmierungsaufwand mit €5,- zu entschädigen, wenn ich dadurch mein altes MB behalten könnte.
Ist ja heute so Usus.
Gruß T.

Bring bloß niemanden auf Gedanken. Hardware kaufen/besitzen und dann noch regelmäßig nachzahlen? Sicher nicht. Ich kaufe mir Dinge (und Leih sie mir nicht) genau weil ich sie dann in funktionsfähigem Zustand selbst besitzen möchte. Deshalb habe ich auch keine Abo-Services, außer den Lebensnotwendigen. Denn diese kleinen Abos dort und da gehen insgesamt schon in Geld.
Was mein Bruder für Netflix, Prime usw usf zahlt gebe ich aufs Hahr gerechnet nichtmal für Urlaub aus.

Ich würds noch einsehen, bei einem 60 Euro Board, aber die meisten hier haben wohl welche um 120 Euro aufwärts

Und zum Flash: 32 mb ist, wenn man keine Grafiken drin hat eig. völlig ausreichend. Auch der Support für diverse Geräte (USB Maus).usw sollte kein Problem sein. Aber selbst wenn, will ich gar nicht wissen, was das für ein Summes Argument ist mit den Kosten.
128 mb Flash im Großeinkauf direkt ab Werk kann nichtmal 50 cent kosten, wenn man das tausenfache (128 GB) schon fertig verarbeitet, in Form von USB Sticks und Festplatten zum Spottpreis bekommt.
Da ist schon eher die Frage, warum hat nicht jedes Board ab 100 Euro 1-8 GB Speicher (50 cent kosten) samt vollständigem OS (Linux) fürs Surfen und Problemsnalysieren der Systemplatte dabei?
 
Zuletzt bearbeitet:

EndangeredSpecies

PC-Selbstbauer(in)
Der Leistungsunterschied zwischen Zen und Zen+ ist sehr klein verglichen mit dem, was man für einen Sprung zum Zen4-Topmodell erwartet. Also entweder ist aufrüsten für beide Gruppen sinnvoll oder für keine von beiden – je nachdem, wieviel Zuwachs man selbst als Minimum verlangt.
Diese Einschätzung habe ich auch. In meinem vorigen Kommentar wollte ich aber darauf hinaus, dass der Sprung von Zen1 zu Zen2 recht groß ist und sich je nach Ansprüchen lohnen kann. Von Zen1+ zu Zen 2 ist der Unterschied allerdings wieder geringer. Deswegen meinte ich, dass so tatsächlich für ältere Boards keine Upgrades auf Zen3 möglich wären, es für Zen1+ Käufer*innen wesentlich nachteiliger wäre, da diese dann mit einem Aufrüsten auf Zen2 nur eine relativ geringere Verbesserung erhielten. Hingegen haben Zen1 Käufer*innen immerhin eine Option von Zen1 auf Zen2 und können damit Zen1+ überspringen.
 
Zuletzt bearbeitet:

jadiger

Software-Overclocker(in)
Wie war das AMD ist ja so viel besser wie Intel!

Hast ein X470 gekauft hast du genau 2 CPU Generation, 2000er, 3000er.
Was für ein riesen Unterschied zu Intel und dafür wird natürlich AMD nicht mal kritisiert sondern
wie immer ist ja AMD.

Aber aber der Speicher der Bios Chips ist doch zu kein. Also AMD ist natürlich komplett Unschuldig
die wollen ja aber können nur nicht.
Ersten gibt es sehr wohl Boards mit massig Speicher und zweitens man schafft es also nicht
die Unterstützung für CPUs einfach zu bestimmen.
So das man nicht alles bräuchte sondern eben nur die CPU die man gerade benutz und eben Upgraden will.

Warum sollte man das machen? Weil man es versprochen hat?
AMD hat daher nichts anderes gemacht als alles unter X570, 550 für Tot zu erklären. Begründung hier für nichts
andere als an den Haaren herbei gezogen.

Spätestens jetzt sollte jeder erkennen warum AMD sich so sehr dagegen gesträubt hat X470/450
PCI-E 4.0 zu zulassen. Weil man die Plattform absägen wollte und jetzt greift man schon zu solchen Mitteln
um das ganze los zu werden.

Es gibt weder einen anderen Sockel noch irgend etwas was gegen die alten Boards sprechen würde.
Außer AMD die natürlich dagegen sind, man will ja neues Verkaufen und nichts was älter und Preiswert ist.

Ich glaube aber hier werden so viele das wieder Entschuldigen egal ob AMD genau das gleiche macht
was ja immer kritisiert wurde an Intel. Da reicht dann schon ein Software Problem, wo man offensichtlich keine Lösung
will als Grund. Hätte Intel das gleiche gemacht, dann würde man komplett anderes hier lesen.
 

ChrisMK72

PCGH-Community-Veteran(in)
Aber AMD muss doch unterstützt werden, weil sie viel kleiner sind, als Intel. Die Armen ! Und Konkurrenz belebt das Geschäft. Ohne AMD hätte Intel immer noch 4 Kerne für uns, wahnsinnig teure Preise usw. (Dank AMD kriegt man ja jetzt bei Intel Highend-CPUs fast geschenkt hinterher geworfen. Oh wait ... ;) ). ;)
Daher muss man AMD unterstützen und ihnen das eigene Geld geben. Die dürfen alles. Auch teurer werden. Machen Intel und Nvidia ja auch.
Is doch AMD. Die brauchen Gewinne, um besser die Spitzenkonsolen mit Hardware zu beliefern, damit dort ein Monopol entsteht.

Spendenkonto: Heldenbank Kto-Nr. 4711/0815.
Kennwort: Spenden für Techhersteller in Not.


edit:
Ich glaube aber hier werden so viele das wieder Entschuldigen egal ob AMD genau das gleiche macht
was ja immer kritisiert wurde an Intel.

Wenn jemand das Gleiche macht, ist es lang noch nicht Dasselbe. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Buggi85

Software-Overclocker(in)
Naja alles besser, als bei Intel. Da heißt es neue CPU, neues Board. Ende Gelände.

Daher ist AMDs Weg schon mehr als nutzerfreundlich.

Sehr eigenartig, dann ist das wohl nur Einbildung das zwei Intel Gens. auf ein Board gehen und meine Kombi so seit 1 1/2 Jahren funktioniert, obwohl sie es nicht dürfte.

Der Fauxpas hier, wer sich letztes Jahr ein B450 Board mit Ryzen 3000 gekauft hat, weil B550 viel zu spät kommt, darf glatt komplett neu kaufen. Und wer immer das tut für die 4000er, hat dann zum zweiten Mal keinen Upgradepfad.
D.h. zwei Generationen aufeinander ohne Upgrade-Möglichkeit ist selbst bei Intel schon ein Weilchen her.
 

DarkWing13

Software-Overclocker(in)
"...Richtig nachvollziehbar ist das Support-Ende für ältere Mainboards damit nicht,..."

Aber sicher doch!
Vielleicht nicht aus technischer, wohl aber aus wirtschaftlicher Sicht!

Irgendwann sagen die MB-Hersteller, jetzt ist aber Schluss mit lustig!
Die wollen auch mal neue und teuere Boards verkaufen... ;)

Habe das schon vor Monaten geahnt, und Leuten geraten, sie sollen sich, wenn sie vor haben jetzt einen AMD-Ryzen zu kaufen und später auf ZEN 3 aufrüsten wollen, in den sauren Apfel zu beißen, und ein relativ teures X570 Baoard zu kaufen, denn die MB-Hersteller werden die UEFI-Unterstützung sicher dann einstellen, vor allem sobald als Alternative die günstigeren B550-Boards auf dem Markt sind...

mfg
 

Fox2010

Software-Overclocker(in)
Naja der Speicher kann es auch nicht wirklich sein, ich besitze ein Gigabyte X570 und das hat auch nur 16MB Flash für das Bios wie die meisten Gigabyte Boards.

Aber es war eh abzusehen USB 3.1, PCIE 4.0 das irgendwann nur noch der neue Chipsatz Updates bekommt, wer kauft sich auch sonst ein B550 das schon letztes Jahr da sein sollte, würde doch keine Sau kaufen erst recht nicht bei den günstigen Preisen der alten Boards die es schon für unter 100Euro gibt.

Wer in Zeiten von X570 halt noch B450-X470 gekauft hat schaut halt in die Röhre,, damit muss man immer rechnen.
Ich hab daher direkt auf ein günstiges X570 gesetzt und mein eigentlich besser ausgestattet X470 verkauft beim umstieg auf den 3600er.
 

DARPA

Volt-Modder(in)
Gute Frage. Soweit ich es verstanden habe, beinhaltet AGESA den gesamten von AMD gelieferten Basiscode, da würden für mich auch Microcodes dazu zählen. Aber man kann sie auch einzeln austauschen, es ist also kein geschützter Container wie die ME.

Unterschiedliches Platzangebot geht natürlich auch auf das restliche UEFI zurück und schwankt selbst zwischen Herstellern spürbar. Aber eben nicht um 16 MiB wie bei AM4 vs. 1151/1200.

Also wenn alle Kompatibilitätsbedingungen in der AGESA sind und man mit Tools ran kommt, wär das ja perfekt. Dann bräuchte es theoretisch nur 1 passende AGESA Version, die ist ja dann auf allen Boards lauffähig.

Naja, warten wir mal den Release ab und was die Boardherstellern machen (dürfen).
 

tallantis

Freizeitschrauber(in)
Sehr eigenartig, dann ist das wohl nur Einbildung das zwei Intel Gens. auf ein Board gehen und meine Kombi so seit 1 1/2 Jahren funktioniert, obwohl sie es nicht dürfte.

Der Fauxpas hier, wer sich letztes Jahr ein B450 Board mit Ryzen 3000 gekauft hat, weil B550 viel zu spät kommt, darf glatt komplett neu kaufen. Und wer immer das tut für die 4000er, hat dann zum zweiten Mal keinen Upgradepfad.
D.h. zwei Generationen aufeinander ohne Upgrade-Möglichkeit ist selbst bei Intel schon ein Weilchen her.

Ist auch irgendwie fragwürdig jede Generation und damit effektiv jedes Jahr einen neuen CPU zu kaufen. Wenn man so absurd ist, soll man eben auch neue Mainboards holen. Wir hatten jetzt Jahre in denen man keinen Mainboard Tausch benötigte, jetzt ist es nichtmal sicher, dass man einen braucht nur, dass AMD hier keine Versprechungen macht. Am Ende werden auch die meisten 400 funktionieren und alle sind Happy.
 

sonny1606

Freizeitschrauber(in)
Bei eBay kann man MoBo's fast für Neupreise verkaufen CPU's ebenso. Habe in der Tat schon gesehen das manche bei ebay für einen gebrauchten ryzem 2700x mehr geboten haben als er neu bei Mindfactory kostet. Denke also ist Null Grund zum Aufregen. Einen modernen ryzen 4000... der bestimmt bis zu 10Jahre halten könnte mot PCI 3.0 zu kastrieren ist eh nich wirklich clever. dann doch gleich mobo und cpu tauschen.
 

Dr-Nice-X

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Bei den vielen Unmut-Bekundungen sollte sich Tante Su ernsthaft fragen, ob das bisher positive Unternehmensimage von AMD weiterbestehen soll, oder ob man zumeist neu gewonnene AMD-Kunden enttäuchen möchte, nur weil man auf X470er-Boards keine Zen3-Prozessoren zulassen möchte. Technisch ist es bei den meisten Boards möglich. Es ist eine Frage des Willens. Ich glaube, der Schaden der durch solch eine hirnlose Aktion entsteht, ist schwerwiegender als ein paar neue 670er-Boards weniger zu verkaufen. Nur zufriedene Kunden bleiben auch langfristig einem Unternehmen treu. Tante Su hat das wohl noch nicht verinnerlicht.
 

wakey

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Sehr interessant finde ich ja von AMD die Begründung das es um zu kleine Bios-Chips ginge.
Ich hab ein x470 Brett mit 256mb Bios-Speicher.
Könnte man also ruhig den Boardherstellern überlassen ob Sie für ein Brett nochmal Updates rausbringen, Bretter mit genug Platz scheint es ja zu geben :ugly:
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
"...Richtig nachvollziehbar ist das Support-Ende für ältere Mainboards damit nicht,..."

Aber sicher doch!
Vielleicht nicht aus technischer, wohl aber aus wirtschaftlicher Sicht!

Irgendwann sagen die MB-Hersteller, jetzt ist aber Schluss mit lustig!
Die wollen auch mal neue und teuere Boards verkaufen... ;)

Gebetsmühle
Durch Wiederholungen wird die Anschuldigung nicht weniger falsch.


Also wenn alle Kompatibilitätsbedingungen in der AGESA sind und man mit Tools ran kommt, wär das ja perfekt. Dann bräuchte es theoretisch nur 1 passende AGESA Version, die ist ja dann auf allen Boards lauffähig.

Naja, warten wir mal den Release ab und was die Boardherstellern machen (dürfen).

Im Zusammenhang mit der zeitweiligen Ryzen-1000-Inkompatiblität auf X570 wurde es mir gegenüber so dargestellt, dass allgemein nur ein AGESA-Quellcode existiert, dieser aber passend für die Platinen kompiliert wird. Deswegen lief damals die gleiche AGESA-Generation auf X470 mit Summit Ridge, aber nicht auf X570. Es bleibt also abzuwarten, wieviel man aus einem fertigen B550-UEFIs extrahieren kann. Ich persönlich sehe zusätzlich noch die Chance, dass es im Falle eines Hardlocks durch AMD, umgekehrt gelingt, X470-UEFIs auf B550 zu modden. (Ob einem dass dann 4.0/3.0/Zen3 bringt, sei dahingestellt.)
 
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