Ryzen 4000: Zen 3 zwar auch für AM4, aber...

Find ich gut was AMD da macht. Man könnte dies auch aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten und zwar das die OEM Partner zukünftig auf höhere Standarts setzen müssen.:)
 
Ich finde das auch gut, das nur Zen 2 und aufwärts unterstützt wird.
Schließlich unterstützen Ryzen 2000 weder PCI-E 4.0 und auch nur USB 3.0 statt 3.1.
So wirds den Mainboard Hersteller leichter gemacht, entsprechende Ports zu verbauen, die dann auch so verfügbar sind, und nicht mit "Port so und so" oder USB so und so" nur unter Ryzen 3000 mit vollem Speed etc.
 
Dem Thema mit den Boards wird eh viel zu viel Achtung geschenkt:

- Wenn ich mit nen X370 / X470 / X570 kaufe dann auch nur weil ich es brauche. 2 x m2 Slot kann ich auch auf B450 / B350 haben ( wenn auch mit 1 x nvme und 1 x sata ). SLI oder Xfire sind soweit tot, Leute mit 2 GPUs und "X" Chips sehe ich hier selten.

- Am Anfang war die Comunity echt fürs arsch, da wurde rumgemeckert "warum kann Board X Option Y aber Board Z kann das nicht" blabla. Da haben die Leute nach Busclock Einstellungen geschrien, im Bios von Asus tauchten dann wundereinstellungen wie "Performance Bias" und "Performance Enhancer" auf womit das plötzlich irre 100 Mhz OC gesehen wurden :ugly: Jungs die Plattform war 6 Monate alt, klar das noch nicht alles final ist.

- Neuerdings kommt es ja in Mode das man bei seinen "builds" unbedingt "save" sein muss, auch für später. Ist das hier Youtube oder Twitch oder so ne kacke?

Egal wie man es dreht und wendet, zufrieden werden eh nie alle sein.
 
Ach ... ein Nachtrag noch zum Thema Mainboards lange weiter nutzen.
Mein aktuelles Mainboard gab's bereits 2017 und ich habe es 2018 (für unter 200 €) inkl. 8600k gekauft.
Geplante Nutzungszeit bis 2025.

Im letzten Bench kam hier kein Ryzen an meine lockeren 24/7 Einstellungen ran(extra auf Stabilität getrimmt und nicht zu hohe Temps trotz nur Luftkühlung).
Am nächsten natürlich Duvar, mit seinem Turbo-R5 3600, der optimiert bis geht nicht mehr ist. Nicht von dieser Welt. ;)

Nur mal so ... wie lange man auch mit Intel Boards klar kommen kann. Man muss ja nicht alles kaufen.
Und ein Update hab ich auch gemacht, was CPU angeht(edit: letzten Juni 9900k für unter 450€), nur mit Bios update. Ich denke viel mehr neue CPUs knallen die Ryzen Nutzer doch ebenfalls nicht in ihr gleiches Board(als 2).

Und falls man jetzt n Ryzen 3000er hat, warum soll man dann gleich wieder einen Ryzen 4000er kaufen ? Nutzt die Dinger doch erst mal ein paar Jährchen.
Für die meisten Nutzer macht es doch eh keinen Unterschied, ob da nun 30, oder 45 fps über den Bildschirm flimmern.


PS: 7 Jahre Nutzungszeit für's Board und 6 Jahre für die CPU is glaub ich nich verkehrt. Kann man machen. Und dazu is das nich mal so langsamer Kram. ;)

Deine Rehcnung halte ich für sehr vernünftig. Ich kaufe mir ne CPU mit einem Vernünftigen Board - eher richtung pberklasse und das wird am Ende noch mal mit dem besten was da drauf passt aufgewertet nachdem die neue generation da ist und alles billiger wird. Das hält Jahre aber es gibt genug bekloppte die nen )900 gegen nen 109900 tauschen müssen damit sie den allerlängsten haben ode rauch bei ryzen - ob sich jetzt eiun Upgrade von nem 3900 oder 3950 auf nen 4000 lohnt, wobei klar ist, das danach wieder der große cur kommt wg Speicher und pci-e... ich würds nicht machen. Dann kann ich auch auf die richtig dicken Dinger Warten egal ob Intel oder AMD. Dieses andauerndee gewechsel - gerade bei CPUs ist schwachsinn!
 
Naja ... "bekloppt" würde ich die nicht nennen. Es is schließlich auch n Hobby. Kann man machen, muss man aber nicht. ;)
Irgendwann sollte man finde ich sein System so haben, dass man damit dann auch einfach mal n paar Jahre zufrieden zocken kann. Und genießen.

Darum geht's doch: Hauptsache Fun ! :daumen:
(egal welche Firma man nutzt)


edit: Ich les' nur öfters dass man bei Intel immer upgraden muss, oder die Boards alle so wahnsinnig teuer sind.

Nee. Beides nee. ;)
Einfach mal nutzen den Kram. :)

just my 2 cents.
 
Gibts eigentlich nen bestimmten Grund das die Speicherchips so unglaublich geringe Kapazitäten haben? Wenn man sich die Kosten von USB-Sticks und Micro-SD Karten anguckt müsste man doch als Hersteller für einige Cent bereits Gigabyte an Speicher kriegen, da könnten noch ein paar Generation draufpassen...
 
daher kaufe ich immer den aktuellen chipsatz beim upgraden und nicht irgendwas altes/refreshed versionen.
die 80€ mehr für den x570 tun nicht weh, dafür kann ich später evtl noch besser neuere cpus nutzen.
 
Toll einer der Gründe warum ich nen AMD geholt hatte... Jetz hab ich nen X470 Chipsatz und brauch trotzdem nen neues Board ^^ Naja falls Nötig alte verkaufen und neue rein... Trotzdem schade
 
Wenn dem so wäre, dann bräuchte man ja einfach nur das BIOS zu spalten. Ein BIOS Nr1 welches 50% der CPUs unterstützt, und ein BIOS Nr2 welches die anderen 50% unterstützt. Und wer in sein "älteres" Mobo eine aktuelle CPU pflanzen möchte, hat auch schon die zum flashen nötige "ältere" CPU verbaut. In dem begrenzten Flash-Speicherplatz sehe ich jedenfalls noch keinen zwingenden Grund, den Support für neue CPUs in älteren Mobos zu "verhindern". :ka:

Edit:

Ok, du warst schneller.
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Das funktioniert sogar. Mit dieser Methode bekommt man Epyc Rome CPUs auf Boards zum laufen, deren ROM zu klein für ein Rome-Bios ist. Von den Board-Herstellern gibts das natürlich nicht, man muss es selber machen. Kann man vielleicht mal im Hinterkopf behalten, wenn es mit Ryzen 4000 soweit ist. Das erfordert natürlich die Möglichkeit, ein Bios ohne unterstützte CPU zu flashen ;)
 
War irgendwann zu erwarten.

Ist doch bei 775 damals nichts anderes gewesen, irgendwann kam eben ein Chipsatz der eben nicht mehr so weit rückwärts kompatibel war.

Wirklich stören tut es mich nicht, denn sonst muss man immer altlasten wie PCI-E 3.0 support etc(als Beispiel zum Verständnis) immer mitziehen und sich nicht auch einfach mal auf was neues konzentrieren.

Auf einer Seite schade, auf der anderen kann man es aber auch verstehen, irgendwann geht es nicht mehr.

Auch AM4 wird irgendwann abgelöst werden, schließlich entwickelt sich alles weiter.
 
Gibts eigentlich nen bestimmten Grund das die Speicherchips so unglaublich geringe Kapazitäten haben? Wenn man sich die Kosten von USB-Sticks und Micro-SD Karten anguckt müsste man doch als Hersteller für einige Cent bereits Gigabyte an Speicher kriegen, da könnten noch ein paar Generation draufpassen...
Die Frage ist möchte ein Hersteller, dass jemand über 4 Jahre das gleiche Board benutzt, ohne sich zwischendurch von ihm ein neues zu kaufen?^^
 
Die Frage ist möchte ein Hersteller, dass jemand über 4 Jahre das gleiche Board benutzt, ohne sich zwischendurch von ihm ein neues zu kaufen?^^
Gibt Kunden die merken sich guten Support und kaufen (wenn auch später) wieder ein High End Board des gleichen Herstellers.


Hab mein X370 und R7-1700 2017 gekauft und möchte gerne auf Ryzen 4000 aufrüsten. Wenn's klappt bin ich begeistert, wenn nicht dann bin ich mit 3900X/3950X auch super zufrieden.
 
Hab ich mir schon fast so gedacht, dass ZEN3 aka Ryzen 4000, nicht mehr wirklich auf den X3X0 und X4X0 Brettern laufen werden wird. Eben weil hier in den allermeisten Fällen die UEFI Größe mit 16MB das verhindern wird. MSI hatte ja bei Ryzen 3000 schon erhebliche Probleme, hier noch die volle CPU Unterstützung von ZEN1 über ZEN+ bis ZEN2 zu ermöglichen. MSI mußte, um ZEN2 überhaupt unterbringen zu können, hier das grafische UEFI schon radikal zusammenstreichen.

Mal sehen, was auf den ganz wenigen Boards mit 32 MB großen UEFI, wie den ASRock Taichi oder auch Asus Crosshair Hero gehen wird. Denn dort zieht das Argument mit zu kleinem UEFI eben nicht.
Aber sich für ZEN3 extra ein X5X0 Brett zu kaufen, das a. weiterhin recht teuer ist und b. für ZEN4 dann schon wieder unbrauchbar sein wird, da ZEN4 definitiv einen neuen Sockel erfordern wird, ist auch wiederum völlig sinnfrei.
Ich denke eher nicht, das die Boardhersteller für ZEN3 ein BIOS Update rausbringen werden, wo dann aus Platzgründen z.B. die Unterstützung für ZEN1 komplett gestrichen wird, bzw. werden muß. Aber wir werden sehen ....
 
2001 den Duron mit nem elitegroup Board glaube 5Jahre...
AMD Athlon 3500+ Sockel 939 2006 gekauft mit dem Asus A8N Premium zusammen 300€. Später dann den AMD FX X2 4800+ drauf! Das Board war 8 Jahre im Betrieb
FX8350 mit Crosshair V 160+170€ "nur" 3 Jahre...
2017 den 1600X mit dem Asus Crosshair Hero 6 gekauft für 230+230€. Vor kurzem dann den 3900X nachgekauft. Bald 3 Jahre.

Wenn es bis zum nächsten CPU+Board upgrade in 1-2 Jahren hält, waren die 230€ doch gut investiert oder nicht?!
Wenn Zen 3 unvorstellbare Leistungszuwüchse hätte und auf X370 zum laufen käme wäre das ja Marktwirtschaftlich eine Katastrophe^^

Daraus sieht man die Vorteile/Versprechungen für lange Sockel-Unterstützung sind Maginal und Selten. Es kommt wie immer nur auf die Vorstellungen des Kunden selbst an.
-Entweder PC so lange nutzen bis nix mehr geht
- Oder PC immer an die Aktuellsten Anwendungen/Spiele Anpassen
Und in keinem dieser beiden Fälle Lohnt sich eine Sockel-Unterstützung für 3-4 CPU Generationen.
 
Toll und nur wegen der dummen aussage das der Sockel solange hält habe ich mir ein teures Mainboard gekauft.
Danke für die Verarsche AMD.

*seufts*
Es war schon seit 2017 bekannt das der Sockel/Support nur bis 2020 gehen wird.
https://www.pcgameshardware.de/AMD-...s/Ryzen-3000-Sockel-AM4-Support-2020-1254691/
AMD Zen 2 - AMD wird Sockel AM4 bis 2020 unterstuetzen

Eine Unterstützung von Zen 3 auf dem Sockel AM4 erscheint hingegen unwahrscheinlich.=> 19.04.2018 um 16:45 Uhr von Mark Mantel
Gewisse Fachzeitschriften / Webseiten haben also auch schon gewarnt bzw. darauf hingewiesen.

Generell würde ich erstmal abwarten und Tee trinken.
Ob nun der ein oder ander MoBo Hersteller da was macht oder ob sich AMD vielleicht es "hinkriegt" wird sich zeigen.
 
Dabei wurde gerade das doch bei den Ryzenjüngern immer als so großer Vorteil herausgepickt und als Argument gegen Intel benutzt.
Hat ein bisschen was ironisches :D
Hmm, also ich habe zuletzt eher den Vorteil rausgepickt, dass Zen2-CPUs in defacto jedem Preissegment ihren Intel-Pendants gehörig den Arsch versohlen - zumindest wenn man mit seinem PC mehr macht als nur zocken.
Gibts eigentlich nen bestimmten Grund das die Speicherchips so unglaublich geringe Kapazitäten haben? Wenn man sich die Kosten von USB-Sticks und Micro-SD Karten anguckt müsste man doch als Hersteller für einige Cent bereits Gigabyte an Speicher kriegen, da könnten noch ein paar Generation draufpassen...
Du denkst an Flash-Speicher. Das aktive BIOS ist aber nicht auf Flashchips, sondern auf CMOS-RAM gespeichert. Sonst bräuchte man ja auch keine Pufferbatterie um das am Leben zu halten.

Und CMOS-RAM (was im wesentlichen SRAM ist) ist halt einfach mal mehrere Größenordnungen teurer als der Billigflash einer SD-Karte.
 
Das sehe ich auch so. Wer seine Kohle für CPUs ausgibt, deren Leistung weit über dem Benötigten liegt, braucht sich doch über sowas nicht zu beschweren.

Welche User hier kaufen sich denn eine neue CPU, wenn die Alte nicht mal ansatzweise ausgelastet wird? Wo liegt da der Sinn?

Nicht, dass es viele Situationen gäbe in denen selbst ein 9900k oder 3700x an das Limit kommen und >10% mehr Singlecoreperformance durchaus eine wahrnehmbare Änderung bringen können.
 
@ripcord imho hauptsächlich Leute die zum Zeitpunkt des Kaufes etwas Geld sparen wollten bzw. mussten um dann später nochmal ohne neues Board nachzulegen und mehr Kerne und mehr Leistung parallel zum günstigen Preis zu bekommen nach 1-3 Jahren.
 
Mir geht es ähnilch wie einige User hier. Ich kaufte das X470 Crosshair VII auch wegen der guten Spannungsversorgung und Kühlung, um eine Option zu haben, den 2700X gegen eine neuere CPU austauschen zu können. Zen2 ist da noch nicht die Verbesserung, auf die ich jetzt aufrüsten wollte. Wenn es um Aufrüsten ginge, würde da wohl zunächst eine wesentlich leistungsstärkere GPU Sinn machen, um 1440p bei hohen Details weiterhin flüssig zu befeuern, als die CPU aufzurüsten. Ein CPU-Aufrüsten würde mittelfristig allerdings Sinn machen, wenn Zen3 auf meinem jetzigen Mainboard laufen würde. Insofern hoffe ich, dass via UEFI-Updates doch noch eine Lösung erarbeitet werden würde/könnte ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, wenn ich nach der Grafik da gehe sollte mein 3900X eigentlich auch nicht auf meinem uralten B350 Board von 2017 laufen. :what:
 
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