Rumpelkammer: PCGH Folding@Home-Thread II

Nur zur Besänftigung des Gewissens sehe ich es definitiv nicht und bevor ich sie mir angeschafft habe, hab ich es auch durchgerechnet ob es sich überhaupt finanziell lohnt:

Der Schatten den ich aktuell auf der Anlage habe, hab ich nur in den Wintermonaten wo die Produktion eh tief ist und dass ich einen Schatten haben werde wusste ich ja schon bei der Planung da wir auch schon seit fasst 20 Jahre hier wohnen.
Gekommen ist der Schatten in der 3. oder 4. Oktoberwoche (weiss es nicht genau da wir da eine Schlechtwetterphase hatten) und so schnell wie er aktuell kleiner wird, gehe ich davon aus dass er spätestens Anfangs März komplett weg ist.

Erfahrungswerte von anderen Balkonkraftwerkbesitzer in der 600W-Liga berichten von Jahresproduktionen von 600-800kWh.

Bei meiner Rechnung geh ich jetzt von einer Jahresproduktion von 700kWh aus:
Für meine Anlage hab ich 1'030€ bezahlt.
Mein aktueller Strompreis Tagsüber 32Cent pro kWh.

700kWh X 32Cent/kWh = 224€ pro Jahr gesparrte Stromkosten

1'030€ : 224€ = 4,6 Jahre bis sich die Anlage armotisiert hat.

Selbst wenn ich mit nur 600kWh Jahresproduktion rechne, hat sich die Anlage nach 5,6 Jahren armotisiert.

Man geht bei so einer Anlage von einer Lebenserwartung von über 20 Jahren aus.

Selbst wenn ich Pech habe und der Wechselrichter macht vorzeitig die Biege ist es kein Beinbruch:
10 Jahre Herstellergarantie und aktuell kostet der verbaute Deye Sunn600G3 neu ~230€ > ist halt ein Jahr Stromersparnis weg.


Stand heute hat die Anlage bis jetzt 79kWh produziert.
 
Sinnvoller sind Stromkommunen, ab 1MW aufwärts.

Bei den derzeitigen Wucherpreisen sind aber in der Tat mickrige Solo - Anlagen mit hohem Aufwand rentabel. ?
 
@sentinel1 :
Was du als mikrige Solaranlage bezeichnest, ist für die meisten Mieter wie mich das einzige was wir tun können.

Klar sind größere Anlage besser von der Effizienz her aber ohne Wohneigentum schlecht zu realisieren und vorallen hier in CH sind solche Großanlagen nach wie vor Mangelware weil wie üblich die Grünen/ Umweltverbände solchen Projekte verhindern (Landschaftsbild, Umweltschäden usw. > ein Witz in sich).

Wenn du mir jetzt damit kommst Spar mehr Strom dann weißt du ersten nicht was mit dem gesparten Strom hier in der Schweiz geschieht (wir sollen sparen damit der Strom in den Stauseen gespeichert werden kann aber weil die Stauseebetreiber Privat sind, verkaufen sie den Strom teuer ins Ausland (Gewinnmaximierung) und zweitens würde ich aufhören zu falten weil es etwa die Hälfte auf meiner Stromrechnung ausmacht.
 
Klar sind größere Anlage besser von der Effizienz her
Nö, eigentlich nicht. Weder finanziell noch vom Material- oder Flächenaufwand skaliert PV besonders mit der Größe. Mein Balkonkraftwerk hat pro kWp nicht mehr gekostet als für 10kWp Anlagen genommen wird, der Mini-Wechselrichter ist kleiner als ein 10tel von den großen Dingern und die Module nehmen natürlich eh die selbe Fläche pro Leistung ein, egal wie viele man davon verbaut.
So viel übrige dass F@H jetzt durch läuft hab ich zwar leider nicht, aber das liegt nicht an Ineffizienz sondern einfach an mangelnder Fläche.
 
@sentinel1 ich gebe Olstyle komplett recht. Ich habe seit dem 21.10.22 eine 12,6 KWp Anlage mit 10 KW Speicher.
Das Dach hat eine fast perfekte Ausrichtung und bis heute sind 1,283 MWh produziert wurden. Was ich aber aus meiner Erfahrung bisher sagen muss: Wer sich eine Anlage fürs komplette Dach installiert macht nicht den selben Fehler wie ich und nehmt den Speicher zu klein. Ich hätte eher 20 KW statt 10 KW installieren sollen um so noch mehr vom PV und Eigenverbrauch zu profitieren ( die mickrigen 0,08 € Einspeisung stehen überhaupt nicht im Verhältnis zu den 0,47 € vom Stromlieferanten ). Baue mir eben auf einem Rpi 4 eine Smarthomezentrale ( ioBroker ) zusammen um den Eigenverbrauch zu 100 % hinzubekommen. F@H soll wenn Batterie voll anfangen zu falten und wenn PV nichts mehr liefert das Falten beenden.
PS: 2 Bilder von heute mal im Anhang. Was so geht und das bei Nebel.
PS2: das Thema Balkonkraftwerk und max. glaub die 600 Watt sind seit 01.01.2023 in " D " obsolet es muss nur noch angemeldet werden > einfach mal googeln > der Staat hat es fast begriffen wie es laufen muss für die Energiewende und das jeder etwas tun kann ohne das der Staat oder die Energieversorger Steine dem Bürger in den Weg legen.
Gilt glaub bis 30 KWp private Anlagen.
 

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das Thema Balkonkraftwerk und max. glaub die 600 Watt sind seit 01.01.2023 in " D " obsolet es muss nur noch angemeldet werden
Leider biste da Deiner Zeit noch weit voraus, bzw. die Politik hinterher. Das mit den erweiterten 800 Watt (wie in vielen EU-Staaten), vereinfachter Anmeldung und Schukostecker-Tauglichkeit war nur ein Positionspapier des VDE. Ich befürchte, dass dauert noch 6-12 Monate - falls sich die Politik überhaupt daran orientiert und daraus evtl. ne geänderte Gesetzgebung ableitet ?
 
Ich hätte eher 20 KW statt 10 KW installieren sollen um so noch mehr vom PV und Eigenverbrauch zu profitieren ( die mickrigen 0,08 € Einspeisung stehen überhaupt nicht im Verhältnis zu den 0,47 € vom Stromlieferanten ).
Die holländische Regelung mit Zähler läuft rückwärts, Speichern ist Problem der Netzbetreiber, wäre natürlich angenehmer.
Mit Eigenheim ist das aber alles noch halbwegs handlebar. ETG kann man weder selbst machen noch wollen das irgendwelche Firmen machen. Die die wissen wie Mieterstrom geht haben mit den Genossenschaften genug zu tun und der Rest traut sich nicht. :(
 
vorallen hier in CH sind solche Großanlagen nach wie vor Mangelware weil wie üblich die Grünen/ Umweltverbände solchen Projekte verhindern (Landschaftsbild, Umweltschäden usw. > ein Witz in sich
Ein letzter Nachtrag noch zu dem Thema um den Stumpfsinn in aller Deutlichkeit zu zeigen:
Bekanntermassen bringen Solarpanels in der Höhe die beste Leistung, folglich ist des doch naheliegend diese bei uns in den Schweizer Bergen aufzustellen. Das gewisse "Organisationen" da natürlich landschaftliche Beeinträchtigungen/Umweltschäden-Bedenken haben liegt ja auf der Hand, was liegt also näher als die riesigen grauen Betonflächen der bereits vorhandenen Staumauern mit Solarpanels zu bedecken? :ka:
Ratet mal wer schon wieder Bedenken hat und das Ganze sabotiert mit Einsprachen? :stupid::lol:
 
ok gut das mit den Balkon schon > hat sich trotzdem ein großen Stück sich was getan.
siehe:
 
ok gut das mit den Balkon schon > hat sich trotzdem ein großen Stück sich was getan.
siehe:
Eigenversorgung und somit Privathaushalte ist die Einspeisevergütung mit 7,8 Cent pro kWh immernoch ein Witz. :stupid:
Selbst Volleinspeisung mit 12,3 Cent pro kWh ist auch nicht viel besser.

Bei uns in CH ist die Einspeisevergütung ja nicht gerade der Burner und es gibt zu Teil massive Unterschiede von Energieversorger zu Energieversorger (ein Luzerner Energieversorger kauf die kWh aktuell für irgendwas um 25Cent rum ein und ein anderer speisst einen momentan mit 8 Cent ab):
Bei meinem Anbieter ist es so dass man 14 Cent pro kWh bekommt und wenn man die Anlage als Ökostromanlage zertifizieren lässt bekommt man noch mehr, vielmehr hängt aber davon ab was man mit den Zertifikat macht.
Man seinen Ökostrom an der Strombörse selber verkaufen oder man überlässt es anderen > ich gehe schwer davon aus dass smein Anbieter damit einen unverschämt hohen Gewinn macht weil uns Einspeiser mit gerade mal zusätzlichen 1,5Cent pro kWh abspeist.

Ich hab meine Anlage nicht zertifizieren lassen weil sich das bei der Grösse einfach nicht lohnt:
Solange ich falte verbrauch ich den produzierten Strom zu 100% selber und zum anderen kostet die Zertifizierung 1'500€ aufwärts.
 
Ich befürworte jegliche Anstrengung für "saubere" (oder nicht ganz so dreckige) Energie.

Bei kleinen Solaranlagen sollte auch der Verbrauch des Wechselrichters in Betracht gezogen werden, welcher in der Regel nicht über Solarstrom betrieben werden kann.

 
Das Shelly welches den Verbrauch misst schaltet nebenbei den Wechselrichter Nachts stromfrei, misst aber sonst auch nur 0,5W wenn das nicht der Fall ist. :ka:
 
Gemäss dem Datenblatt meines Wechselrichters soll der Nachtverbrauch auch nur bei 0,5W liegen.

Ich bin den von @sentinel1 eingestellten Thread kurz überflogen und die relativ hohen Nachtstromverbräuche waren immer in Kombination mit einer Batterie.
 
Da das Event vorbei ist und sich die 4090 ja ziemlich bewährt hat, hätte jemand Interesse an einer Inno3d 3090 iChill Frostbite mit aktiv gekühlter Backplate? Oder an einer Gigabyte Aorus Extreme Waterforce 11G? :D
 
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