naja quadcore mit 1,8 GHZ bei TDP von 3Watt oder so ist doch hocheffizent?
Finde ich auch. Ein Wert, den man öfter hört: ein ARM-Prozessor hat in etwa ein Drittel der Pro-Takt-Leistung eines modernen Intel-Prozessors. Ich stelle jetzt mal eine schrecklich naive Milchmädchenrechnung auf: 1,8 (GHz) * 4 (Kerne) / 3 (IPC)= 2,4. Demnach würde ein Tablet die Leistung eines Intel-Kerns bei 2,4 GHz haben. Sagen wir, ein Intel-Zweikerner verbrät bei dem Takt 20 Watt. Wenn das Tablet sich fünf genehmigt, arbeitet es deutlich effizienter.
Ich weiß, schrecklich naiv. Ein Drittel IPC ist Hörensagen, man multipliziert nicht Kerne mit Takt und so weiter. Aber vorausgesetzt, dass ich mich nicht gerade um eine Zehnerpotenz verrechnet oder verschätzt habe, zeigt es, dass die Effizienz stimmt.
Nun kann man sagen, dass man mit drei oder fünf Watt nun einmal keine nennenswerte Rechenleistung haben kann. Okay. Aber bei F@H macht es die Masse, Kleinvieh macht auch Mist. Und um die Masse anzulocken, müssen Dinge simpel sein. NaCl war ein erster, wichtiger Schritt. Ich als jemand, der durchaus bereit ist, sich mit seinem Rechner zu beschäftigen, habe es nie geschafft, vor NaCl eine F@H work unit fertigzustellen, weil die Software Probleme bereitete. Jetzt ist es ein Kinderspiel. Viele Leute sind bereit, auf ihrem Mobilgerät in zwei Minuten eine App zu installieren und diese über Nacht laufen zu lassen. Wenn man Software auf seinem Rechner installiert, dann eventuell Lüfter schreien und der Verbrauch sich tatsächlich in der Stromrechnung niederschlägt, sieht das ganz anders aus.
Dementsprechend halte ich Falten auf dem Mobilgerät für eine sehr sinnvolle Sache mit hohem Potenzial in der Zukunft. Es wird die Zeit kommen, wo jeder sich ein Smartphone leisten kann, in dem ein 64-Bit-Achtkerner werkelt, der in 14 nm gefertigt wurde und der eine vergleichsweise hohe Pro-Takt-Leistung hat.