Rumpelkammer: PCGH Folding@Home-Thread II

Also ich habe auch ganz schön rumgeübt - erstmal
Wenn man sich aber reingefühlt hat (und sich an seine alten UNIX-Zeiten zu erinnern beginnt) geht's dann doch je länger je flotter
 
Wie meinst Du das mit "bessere" VID? :hmm:
Niedrigere VID sagt nichts über die Qualität einer CPU aus - ganz im Gegenteil:
Höhere VID steht im Normalfall für eine bessere Chip-Qualität - nicht zu verwechseln mit Übertaktungsfreudigkeit. Darüber hat eine VID nämlich keine Aussagekraft . . .
Seit wann steht eine hohe VID für bessere Chipqualität? Und vor allem wieso sollte sie das ?
 
Weil trotz hoher VID die angepeilte TDP erreicht wird, was normalerweise eine bessere Chipqualität bedeutet.
Es bedeutet nicht, dass die hohe Spannung nötig ist, um den default-Takt zu ermöglichen.
 
Seit wann steht eine hohe VID für bessere Chipqualität? Und vor allem wieso sollte sie das ?

Ich will es mal so ausdrücken:

Die höhere VID sagt unter anderem etwas über die "Robustheit" eines Chips aus - je höher die VID ist, desto unempfindlicher reagiert der Chip z. B. auf Überspannungen und damit verbundenes "Durchbrennen" . . .

Es gab dazu mal einen Artikel in der PCGH . . .
 
Ich will es mal so ausdrücken:

Die höhere VID sagt unter anderem etwas über die "Robustheit" eines Chips aus - je höher die VID ist, desto unempfindlicher reagiert der Chip z. B. auf Überspannungen und damit verbundenes "Durchbrennen" . . .

Es gab dazu mal einen Artikel in der PCGH . . .
Also das hab ich noch nie gehört, wie sollte eine grundsätzlich höhere Elektromigration sich positiv auf die Robustheit auswirken? Oder anders gesagt, was wird wohl besser gegen Überspannung sein, ein Isolator der durch EM schon zu 20% abgetragen ist oder ein Isolator der erst zu 10% abgetragen ist?
Die durch die höhere Spannung erhöhte Temperatur begünstigt das ganze noch.

Außerdem kommt die Spannung ja nicht von irgendwoher, je niedriger die Spannung die für einen Betrieb erforderlich ist desto besser muss auch die Qualität der FETs sein, die ja eine gewisse Spannung benötigen zum Schalten.
Benötigt man mehr Spannung muss es zwangsläufig Transistoren geben die nicht schnell genug schalten können, was umgekehrt von schlechterer Qualität zeugt.

Das man die VID nicht direkt auf die Übertaktbarkeit umlegen kann ist klar, aber auf die Qualität sehr wohl.

Noch ein kleiner Denkansatz, würde mehr Spannung das Ausfallrisiko verringern, warum macht man sich dann überhaupt die Mühe die CPUs zu selektieren bzw. die VID individuell zu testen und fährt nicht einfach einen kleinen Test um zu schauen ob die CPU mit max. Spannung funktioniert?

Weil trotz hoher VID die angepeilte TDP erreicht wird, was normalerweise eine bessere Chipqualität bedeutet.
Es bedeutet nicht, dass die hohe Spannung nötig ist, um den default-Takt zu ermöglichen.
D.h. also man versucht die Spannung so weit zu erhöhen wie es möglich ist solange man innerhalb der TDP bleibt, obwohl man weniger Spannung benötigen würde und unterhalb der TDP landen könnte?

Genau darum gibt es aber die VID Einstufung! Man versucht mit möglichst niedriger Spannung den Takt zu schaffen den man für das Modell braucht. Wofür würde man das denn sonst machen? Um die Kosten zu steigern?
 
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Das hat was :D
Sag mal - auf wievielen Kernen läuft das Teil??
Alle 12...
Direkt heute morgen hat er sich gleich die WU gezogen -- Mit der gleichen Config !! Nicht geändert!
Jetz hab ich mal die ID geändert... Die Config nochmal neu gemacht... Krieg nur noch so 68xx WU's

Wobei... wie du grad sagst wie viel Kerne... da kommt mir was.

Edit: Haha... alle 12. Heute morgen aus lauter Eile vergessen "-smp" zu tippen... Jetz gehts wieder! P.6097 am Start.
 
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Lies mal hier den Start-Beitrag, da sind die Hintergründe ganz gut erläutert: Die VID bei Intel-CPUs - Mythos oder Stunde der Wahrheit?.

ps: Das ich den Link in meinen Favoriten überhaupt gefunden habe.:D

Danke, mattinator :daumen: - ich hätte auf die Schnelle keine Quelle für diesen Sachverhalt gefunden (auch irgendwo in PCGH) - bekannt war er mir . . .

@Mastermaisi777

Das, was dort im Artikel erwähnt wurde, habe ich mit dem Begriff "Robustheit" zu umschreiben versucht - umfassend erklären hätte ich es nicht können (ausser die Zusammenhänge von R, U, I und P . . .) :D

Gottseidank ist mir aber auch das erspart geblieben . . . :hail:
 
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Das, was dort im Artikel erwähnt wurde, habe ich mit dem Begriff "Robustheit" zu umschreiben versucht - umfassend erklären hätte ich es nicht können (ausser die Zusammenhänge von R, U, I und P . . .) :D
Die Robustheit muss ich überlesen haben , bitte sag mir kurz welche Passage du meinst.

Generell zu dem Artikel :

Wie wird die VID festgelegt?
Die benötigte VID (U) ergibt sich einerseits aus der für die CPU vorgegebenen maximalen Verlustleistung in Watt (W = U x I) und dem inneren elektrischen Widerstand (R) der CPU unter Vollast, der für den fließenden Strom (I) verantwortlich ist:

Sie wird deswegen so festgelegt, dass die CPU im Produkt von Spannung und Strom nicht mehr Watt umsetzt, als der Hersteller für dieses Modell als Wert angibt (z.B. 95 Watt beim Q6600). Ok, die Definition der TDP funktioniert schon ein wenig anders, aber vereinfacht wollen wir diese Rechnung mal so stehen lassen, da es für das Verständnis völlig reicht.
Ok fangen wir mal an, (abgesehen davon dass die Gleichung W=U*I falsch ist weil W eine Einheit ist und keine Physikalische Größe ) ich finde es sehr interessant dass er bei einem HALBLEITER von einem fixen Widerstand sprechen kann, sieht man sich die K/T Kennlinie einmal an : http://www.multimediachemieunterricht.uni-erlangen.de/versuche/bilder/Silizium.jpg sieht man sofort wie stark sich der Widerstand verändert bei eigentlich völlig normalen Bedingungen.
Was sagt die VID über die Qualität der CPU aus?
Auch wenn sich die Geister gern streiten: eine niedrige VID spiegelt meist eine schlechtere elektrische Güte der CPU wieder. Je niedriger der Widerstand ist, um so mehr Strom fließt und umso niedriger kann/muss die VID gewählt werden, damit das Produkt aus Spannung und Strom den Watt-Vorgaben entspricht. Eine niedrige VID ermöglicht jedoch in fast allen Fällen ein besseres OC-Verhalten bzw. OC-Potenzial der betreffenden CPU auch wenn andere Stimmen meinen, eine niedrige VID zeuge eher von zu hohen Leckströmen.
Was ich hier wirklich sehr interessant finde ist das : "schlechtere elektrische Güte der CPU wieder. Je niedriger der Widerstand ist, um so mehr Strom fließt und umso niedriger kann/muss die VID gewählt werden, damit das Produkt aus Spannung und Strom den Watt-Vorgaben entspricht"
In der gesamten Elektronikbranche versucht man den Leitungswiderstand zu verringern und bei CPUs ist er plötzlich schlecht? :ugly:
Ganz im Gegenteil! Ein niedriger Widerstand verringert die Leitungsverluste und man kann mit weniger Spannung fahren um gleich viel Strom zu transportieren, das ist doch eigentlich sehr gut ;)
Was bedeutet eine niedrige VID für mich beim OC?
Meist das bessere OC-Potential. Nötige Spannungserhöhungen zum Stabilisieren der CPU bei hohem Takt fallen oft geringer aus bzw. zeigen mehr Wirkung. Nachteilig ist der hohe fließende Strom, der sich durch eine hohe Wärmeabgabe bemerkbar macht.
Eigentlich widerspricht er sich hier zum Teil selbst, oben hat er noch bemängelt dass eine niedrige VID angeblich von höheren Leckströmen bzw. Verluste zeugt, wie er hier aber schreibt kommt man mit weniger Spannung zu einem besseren Ergebnis , warum ? Weniger Verluste = weniger Spannungsabfall = weniger Spannung nötig um die Spannung dort noch zu haben wo man sie haben will ,am MOSFET der die Spannung braucht um zu Schalten und bei höheren Takten den P-N Übergang schneller anreichern muss wofür er mehr Spannung braucht um mehr Strom in kürzerer Zeit zu Transportieren. (Übrigens brauchen MOSFETs nur Strom beim Schalten, dann aber sehr viel)

Was bedeutet eine hohe VID für mich beim OC?
Mit etwas Pech ein geringeres OC-Potential. Nötige Spannungserhöhungen zum Stabilisieren der CPU bei hohem Takt fallen meist größer aus bzw. zeigen gar keine Wirkung. Diese CPUs sind jedoch oft kühler und im nicht übertakteten Zustand selbst mit dem Boxed-Kühler noch relativ kühl zu betreiben.
Warum die CPUs eine niedrigere Leistungsaufnahme haben sollen ist mir ein Rätsel, interessant wäre mit vielen CPUs unter gleichen Bedingungen er das getestet hat , ich kann mir nämlich nicht vorstellen dass es all zu viele waren.

Interessant finde ich auch dass er im ganzen Artikel nirgends auf die Eigenschaften eines MOSFETs eingeht ,bzw. diese auch nur erwähnt.
 
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@Mastermaisi777

Tue mir (und Dir) bitte einen Gefallen und lies den Thead komplett (incl. der Fragen und Antworten bezüglich der Darstellung).

Über die verbleibenden "Unstimmigkeiten" bin ich gerne bereit zur Klärung - alles andere führt hier zu weit (sonst müsste ich bei den Grundlagen: "Was ist ein Halbleiter?" :ugly: beginnen . . .);)

Noch ein kleiner "Denkansatz" meinerseits:

Die VID wird noch kleiner - Problem:
1. Auch der Unterschied zwischen "Spannung da" und "keine Spannung" wird kleiner . . . (Hexadezimal: 1 oder 0 ?)
2. Die Leckströme nehmen zu (je kleiner die Schaltspannung, desto kleiner die Sperrspannung -> ungewolltes "Tunneln" von Elektronen durch die Sperrschicht -> unvorhersagbare "Zustände") - daher schlechte elektrische Güte eines Chips . . .

Edit:
Und wenn Du über die allgemeine Funktionsweise von FET´s Informationen brauchst - kein Problem . . .
 
Zuletzt bearbeitet:
@Mastermaisi777

Noch ein kleiner "Denkansatz" meinerseits:

Die VID wird noch kleiner - Problem:
1. Auch der Unterschied zwischen "Spannung da" und "keine Spannung" wird kleiner . . . (Hexadezimal: 1 oder 0 ?)
2. Die Leckströme nehmen zu (je kleiner die Schaltspannung, desto kleiner die Sperrspannung -> ungewolltes "Tunneln" von Elektronen durch die Sperrschicht -> unvorhersagbare "Zustände") - daher schlechte elektrische Güte eines Chips . . .
1. Sicher wird das früher oder später mal ein Problem , aber aktuellen VIDs sollte das eigentlich noch kein Problem sein.(Und darum gehts ja ?)

2. Die sind aber nicht nur ein Problem der Spannung sondern vor allem von der kleinen Strukturgröße bei aktuellen CPUs.

Aber gut lassen wir das , wenn ich Zeit finde kann ich mir den verlinkten Thread noch ganz durchlesen ;)
 
Unter options -a erhält man alle möglichen Befehle zur direkten Einstellung des Clienten, also z. B. client-type, max-packet-size oder next-unit-percentage.
Am einfachsten erscheint mit die Eingabe der Befehle nach folgendem "Muster":

options client-type=advanced max-packet-size=big (normal, small) next-unit-percentage=100 . . .

Also einfach eine Option angeben und mit dem =-Zeichen direkt setzen.
Vereifachen kann man sich die Eingabe noch, indem man die Befehle aus der Übersicht mit Hilfe der Maus kopiert - kopieren und einfügen per Tastatur funktioniert nicht!

5. Zur Sicherung der vorgenommenen Einstellungen einfach save oder save Name eingeben. Bei save wird die vorhandene config.xml, in der sich anfangs nur der Name, Teamnummer und passkey befinden, überschrieben. Diese befindet sich im Ordner Dateisystem/etc/fahclient.

wie schauts da eigentlich aus wenn ich den client-type=bigadv rauslöschen will?
geht das auch über das kommandofenster oder muss ich den eintrag im config file mit der hand löschen?
wird das bigadv überhaupt noch angewandt wenn man nach der umstellung zu wenig kerne hat? ist es egal wenn es drinnen stehen bleibt?

wie kann ich das kommandofenster schließen? einfach auf das x links oben oder besteht da die gefahr das ich den client mitschließe?
oder kann es eh immer offen bleiben?
 
wie schauts da eigentlich aus wenn ich den client-type=bigadv rauslöschen will?
geht das auch über das kommandofenster oder muss ich den eintrag im config file mit der hand löschen?
wird das bigadv überhaupt noch angewandt wenn man nach der umstellung zu wenig kerne hat? ist es egal wenn es drinnen stehen bleibt?

wie kann ich das kommandofenster schließen? einfach auf das x links oben oder besteht da die gefahr das ich den client mitschließe?
oder kann es eh immer offen bleiben?

Zu Deinen Fragen:
Du kannst client-type über das Kommandofenster ändern - mit der Hilfe von telnet - indem Du client-type=advanced eingibst und mit "Return" abschliesst.
Um das in die config zu übernehmen, einfach save eingeben - so wird das config-File automatisch überschrieben.
Im Normalfall wird das bigadv nicht mehr berücksichtigt, sobald Deine Hardware die Grundvoraussetzung dafür nicht mehr erfüllt.

Du kannst die Konsole wie beschrieben schliessen ohne befürchten zu müssen, dass der V7er-Client mit beendet wird - das Fenster dient ja nur der Darstellung der Kommunikation . . .


Ich find die Diskussion ganz interessant. :daumen:

Die Diskussion mag für manchen interessant erscheinen, sie setzt aber zum Verständnis des "Kerns der Diskussion" gewisse Grundlagen voraus, die den Wenigsten von Euch geläufig sein dürften - das hiesse:

Man müsste zuallerserst die benötigten Grundlagen vermitteln - beginnend mit dem Thema: "Was ist ein Halbleiter?" :ugly: . . . ;)
Und man braucht eine Person, die bereit und fähig ist, den Stoff - zum leichteren Verständnis - möglichst "bildhaft" darzustellen . . .:crazy: :D
 
Die Diskussion mag für manchen interessant erscheinen, sie setzt aber zum Verständnis des "Kerns der Diskussion" gewisse Grundlagen voraus, die den Wenigsten von Euch geläufig sein dürften

Das ist doch eine sehr gewagte Aussage.

Meine Erfahrungen bezüglich der F@H Community hier in diesem Forum ist eher die, dass sogar der weitaus größte Teil der Leute durchaus in der Lage ist einer solchen Diskussion zu folgen. Zumal das angesprochene Thema nun wirklich keines ist, für das man eine akademische Ausbildung irgendeiner Fachrichtung abgeschlossen haben müsste - Schulphysik ist vollkommen ausreichend.

Desweiteren gab und gibt es in diversen Fachzeitschriften genügend gut erklärte und leicht verständliche Artikel zu diesem Thema (und nicht nur in iX, c't & Co sondern auch in Zeitschriften mit wesentlich breiteren Zielgruppen).
 
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