dürftet ist in dem Zusammenhang evtl. die falsche Formulierung, ich würde eher solltet sagen.
Die Core-Beschränkung wird von Stanford genutzt um sicherzugehen, dass der weitaus größte Teil der vergeben WUs auch tatsächlich innerhalb der Deadline wieder zurückkommt. Dabei sind eben nicht nur die dedizierten Faltsysteme gemeint, sondern vorallem die, die genutzt werden wie F@H es ursprünglich mal vorsah: falten mit ungenutzte Rechenzeit.
Die 12/16 Core WUs sind zwar auf eine eben solche Mindestcorezahl optimiert, werden aber auch durch weniger Cores vollkommen richtig berechnet. Dedizierte Faltrechner sind auch mit weniger Cores in der Lage die nötige Rechenpower aufzubringen um das Ergebnis in vorgesehener Zeit abzuliefern. Durch ein solches Vorgehen entsteht niemandem ein Schaden.
Da es nicht so einfach ist sein System dahingehend zu konfigurieren (alleine Linux ist schon eine große "Hürde" für die allermeisten Freizeitfalter) gehe ich davon aus, dass lediglich wirklich versierte Falter diesen Kniff anwenden, sodass es sich wohl >95% der Fälle um dedizierte Faltrechner handeln dürfte.
Ich persönlich halte dennoch nicht so viel von der ganzen Geschichte aus folgendem Grund: Machen es zuviele geht die Verteilungsplanung nicht mehr auf, es werden zuviele Server-WUs berechnet und die 8-Core WUs bleiben liegen/brauchen zu lange. Das wiederum könnte dazu führen, dass wieder die Punkte-Anpassungs-Keule geschwungen wird und ServerWUs punktemäßig beschnitten werden, was wiederum den Besitzern von Faltservern nicht gefallen würde.
Mir würde eigentlich ein Vorgehen Stanfords gefallen, welches sich an der tatsächlichen Rechenpower orientiert und entsprechenden BIGBIGs eine entsprechende knappe Deadline verpasst (3Tage etwa). DIeses Core/Thread gewurstel gefällt mir irgendwie nicht.