Rückseite einer Zen-CPU fotografiert: AM4 ist sicher ein PGA-Sockel

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PGA steht für Pin Grid Array und beschreibt ein Sockelmodell, bei dem die Gold-Pins, welche den Kontakt zum Mainboard herstellen, an der CPU selbst angebracht sind.

Ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber ich muss mal klugscheißen. Die Pins sind nicht aus Gold, sondern nur außen dünn mit Gold beschichtet. Gold sowie Gold-Legierungen wären viel zu weich - die Pins würden sich viel zu leicht verbiegen. Außerdem wäre es dann doch etwas teuer :) Solche galvanischen Goldüberzüge liefern sehr gleichmäßige und dünne Schichten - die wirkliche Menge an Gold in einer CPU ist minimal. (Die Bond-Drähtchen bei ICs sind übrigens häufig aus Massivgold, aber die sind ja nochmal viel dünner, und auf die wirken auch keinerlei äußere Kräfte)
 
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Die armen Pins verbiegen doch! Lisa packt da zu sehr Su! :ugly:
 
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Öh, würde man die CPU an einer Ecke einschrägen, so wie den Sockel auch, kann die CPU eh nur in eine Richtung passen, weil die anderen Seiten nicht passen würden, daher wäre es so recht easy zu lösen. Und´ne passgenaue CPU, nur mittels glatter Kontakte (ggf. sogar mit Wölbung an der CPU und Sockel mit Einbuchtung) wären da schon dennoch eine bessere Lösung als immer dieser PIN Quatsch, der empfindlicher ist. Und schon hat man genauo seine sichere Art und Weise Sockel und CPU zusammenzubringen.

Übergangswiderstände, Übergangswiderstände, Übergangswiderstände

Mehr braucht man dazu NICHT zu sagen ;) Technisch nicht möglich weil Luft nunmal Isoliert und Magnetfelder möchte man ungern in einem PC am Sockel haben ;) Ich bin auch ein Fan von PGA Sockeln, weil diese einfach wesentlich länger leben und robuster sind. BGA wäre das was du möchtest allerdings sind dann alle Kontakte fest verlötet.. Solange man keinen 100% planen Übergang hat, sind die Übergangswiderstände enorm
 
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wenn ich das einsetzen diverser cpu's in den am3-sockel mit dem letzten einsatz eines 1150 vergleiche, ist es mir mit amd's sockel lieber.
man kann den prozessor schön knapp über die löcher halten und aus 2-3mm höhe hineinfallen lassen -alles passt und man hat keine angst den zu verkannten und die krummen kontakte unten drunter zu verbiegen weil man eine seite zuerst ausetzt oderso.
auch wenn man den sockel schonmal benutzt hat und das plastik-teil dann rausgedrückt werden soll beim einsetzten, weil schonmal eine cpu da war, weg, ist man echt obervorsichtig, weil man angst hat man drückt darunter die schrägen pins doch weg. auch ist die seitlich korrekte sitzposition mit pins einfacher zu bewerkstelligen.

mfg
robert
 
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Übergangswiderstände, Übergangswiderstände, Übergangswiderstände

Mehr braucht man dazu NICHT zu sagen ;) Technisch nicht möglich weil Luft nunmal Isoliert und Magnetfelder möchte man ungern in einem PC am Sockel haben ;) Ich bin auch ein Fan von PGA Sockeln, weil diese einfach wesentlich länger leben und robuster sind. BGA wäre das was du möchtest allerdings sind dann alle Kontakte fest verlötet.. Solange man keinen 100% planen Übergang hat, sind die Übergangswiderstände enorm

Nicht falsch verstehen. Ich meinte nicht, daß sie Magneten sein sollen, beim besten willen nein, ich meinte wirklich anliegende Kontaktflächen, ohne aber eine magnetische Wirkung zu haben (und kein Lötensachen, die fest verbaut sind), die ineinander greifen. Mir kann doch niemand erzählen, daß es da ausgerechnet nicht gehen würde, so etwas hinzubekommen, wenn alles andere schon auf Präzision beruht. Na egal, ich hab mit meinem 4790K eh erst mal noch, denke ich, ne Weile Ruhe, von daher kann mir das erst mal egal sein. Wichtig ist eher das ich endlich meine GTX 470 austausche
 
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Nicht falsch verstehen. Ich meinte nicht, daß sie Magneten sein sollen, beim besten willen nein, ich meinte wirklich anliegende Kontaktflächen, ohne aber eine magnetische Wirkung zu haben (und kein Lötensachen, die fest verbaut sind), die ineinander greifen. Mir kann doch niemand erzählen, daß es da ausgerechnet nicht gehen würde, so etwas hinzubekommen, wenn alles andere schon auf Präzision beruht. Na egal, ich hab mit meinem 4790K eh erst mal noch, denke ich, ne Weile Ruhe, von daher kann mir das erst mal egal sein. Wichtig ist eher das ich endlich meine GTX 470 austausche

also vom rein technischen Standpunkt spricht mMn erstmal nichts dagegen, beide Kontaktflächen als plane Fläche auszuführen, mäglich wäre es
das Problem: wirtschaftlich gesehen ist das ganze im Prinzip ein Schuss in den Ofen, und zwar mit vollem Anlauf
mit Schleifen bekommst du keine "glatt genuge" Oberfläche hin, da müsstest du das Teil schon z.B. Läppen, was schon mal deutlich höhere Kosten wären
Dazu kommt allerdings noch, dass die CPU seitlich gehalten werden muss (da sie relativ dünn ist), damit sie nicht leicht schräg liegt o.ä., da du dann unterschiedlich hohe Kontaktflächen hast, ergo nachmals höhere Kosten

von daher, die Ingenieure von AMD, Intel und vermutlich auch alle anderen Prozessorhersteller werden sich da schon ein paar Gedanken zu gemacht haben. wieso man beide Kontaktseiten als Planfläche ausbaut ;)
 
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ich habe auch schon mehrfach beide systeme verbaut. und auch mir sind die pins bei amd deutlich lieber.

gruß
 
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Nach einigen Intel CPU's finde ich dieses Prinzip der Stifte auch besser. Trotz Vorsicht habe ich es mal glatt geschafft, das eine kleiner Hautfetzen an einem der Finger, an einem Pin hängengeblieben ist. Geradebiegen war kein Problem aber das es gleich wie eine Kralle wirkt, muss nicht sein. :ugly:
 
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Nach einigen Intel CPU's finde ich dieses Prinzip der Stifte auch besser. Trotz Vorsicht habe ich es mal glatt geschafft, das eine kleiner Hautfetzen an einem der Finger, an einem Pin hängengeblieben ist. Geradebiegen war kein Problem aber das es gleich wie eine Kralle wirkt, muss nicht sein. :ugly:

Ich hab n Nagel neues geschrottetes Z97 board Im Keller :(...
Nur weil ich die Schutzabdeckung wieder aufsetzen wollte (Das bekloppte war, beim Ein mainboard wurde es von unten in die Halterung gedrückt, bei den wos kaput war in die Obere ... yey... Machen wir einfach mehrere Systeme :nene:)
 
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Zwei Plane flächen ?!?!?!?! ^^ leute guckt euch mal an was für "hubbel" man sonem board mit einem mittleren bis großen CPU kühler "antut" => das verbiegt sich viel zu stark und die CPU hätte bei erschütterung vermutlich Aussetzer wenns überhaupt funktioniert. in 1000 - 2000 punkten plan aufzuliegen ... niemals => mach auch überhaupt keinen Sinn. => toleranzen immer so grob wie möglich wählen => damit erzeugt man bezahlbare Massenware

=> kenne beide Sockel und war beim ersten LGA sockel erstaunt wie viel Gewalt die einspannvorrichtung der CPU antut (schön knirschend geschlossen).

Letzten endes ist mir noch nie eines der boards kaputt gegangen sowie keine CPU. => man kann ja auch mal 5 min aufpassen, länger sollte eine CPU eh nicht außerhalb der OVP oder Sockel rumfliegen ...
 
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Zwei Plane flächen ?!?!?!?! ^^ leute guckt euch mal an was für "hubbel" man sonem board mit einem mittleren bis großen CPU kühler "antut" => das verbiegt sich viel zu stark und die CPU hätte bei erschütterung vermutlich Aussetzer wenns überhaupt funktioniert. in 1000 - 2000 punkten plan aufzuliegen ... niemals => mach auch überhaupt keinen Sinn. => toleranzen immer so grob wie möglich wählen => damit erzeugt man bezahlbare Massenware

wenn der Anpressdruck gleichmäßig genug ist, könnte es evtl funktionieren, aber wie gesagt, wäre schweine teuer ;)
Toleranz so grob wie möglich kann aber halt auch bedeuten, dass du n Rz von 0,[...] evtl gebrauchen kannst/sogar definitv brauchst :devil:
 
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Persönlich finde ich LGA eigentlich vorteilhafter als PGA, hatte früher das ein oder andere Mal Probleme mit verbogenen Pins der CPU, meine alaten Athlon XP CPUs lassen grüßen ^^
Sofern man jedoch nicht oft vor hat die CPU zu tauschen, macht es imho keinen Unterschied ob PGA oder LGA als Basis dient.
 
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Persönlich finde ich LGA eigentlich vorteilhafter als PGA, hatte früher das ein oder andere Mal Probleme mit verbogenen Pins der CPU, meine alaten Athlon XP CPUs lassen grüßen ^^
Sofern man jedoch nicht oft vor hat die CPU zu tauschen, macht es imho keinen Unterschied ob PGA oder LGA als Basis dient.

Naja, verbieg mal die Pins bei LGA im mainboard sockel... die Kriegt man nicht mehr so leicht gerade :(
 
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Sie sollten kleiner sein: der Prozessor ist insgesamt nicht (viel) größer, es sind aber rund 400 Pins mehr drauf als bei AM3+ und FM2 ^^

Und irgendwann fällt ihnen dann doch noch auf, dass sie einfach grundsätzlich 6 Pins zu wenig für das einzig wahre Highend haben...

Man braucht einen Grund für Zen 2, Am4+
oder wie zuvor der erste eine Gurke der zweite das passende Stück an Hardware (Phenom, Bulli)
Da will man das Leet nicht leichtsinnig verspielen wie das FX:devil:
 
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der Prozessor schaut nur groß aus wegen ihren kleinen asiatischen damenhaften Händen, und in der Mitte ist noch reichlich Platz für noch mehr Pins. Ich sag jetzt einfach die hat einen 754er hergezeigt und gehofft dass es keiner merkt, wie nVidia damals bei Fermi. Sie lernen doch noch von der Konkurrenz. :lol::ugly:
 
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Zen+ soll auch noch auf AM4 laufen.
So schnell wird der Sockel nicht abgelöst werden!
 
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Persönlich finde ich LGA eigentlich vorteilhafter als PGA, hatte früher das ein oder andere Mal Probleme mit verbogenen Pins der CPU, meine alaten Athlon XP CPUs lassen grüßen ^^
Sofern man jedoch nicht oft vor hat die CPU zu tauschen, macht es imho keinen Unterschied ob PGA oder LGA als Basis dient.

Beim einen ist die CPU hin, beim anderen das Board, wobei das Board dir weniger Verzeiht. Wenn man seine CPU öfter tauscht, dann ist PGA besser, LGA ist von Intel nur für 3 Wechsel vorgesehen (das bedeutet natürlich nicht das es danach hin ist, wird vermutlich einige Wechsel mehr mitmachen).
 
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@NForcer: Die Pins sind ja nicht nur zum halten der CPU im sockel, sondern stellen die spannungsversorgung und Kommunikation her. Deshalb müssen für den fehlerfreien Betrieb alle pins sicheren Kontakt haben, außerdem verhindert man so das falsche einsetzen der CPU. Durh die Pins passt der Prozessor nur in eine Richtung auf den sockel.

PGA Sockel sind quasi unzerstörbar, wenn man normal damit umgeht (wohingegen LGA Sockel sehr empfindlich sind). Da die CPU außerhalb des Sockels keinen nutzen hat, sehe ich auch keine Möglichkeit, diese zu beschädigen. Im Zweifel lässt sich ein Pin am Prozessor aber enfacher wieder hinbiegen, als ein Pin im Sockel.

@Topic: Finde ich eine gute Entscheidung. Ich mag die PGA Sockel da sie robuster sind. Aber letztlich ist es auch egal, sobld die CPU verbaut ist

Anders als bei LGA, kann man die CPU, mit leichter Gewalt, aus einem zum Betreib eingerichteten PGA-Sockel heraus ziehen, ohne den Sockel an sich zu beschädigen. (mit den Fingernägeln geht das schon)
Beschädigungen betreffen, an und für sich, nur die Pin an der CPU!
D.h. das der Sockel keine reine CPU-Haltefunktion, wie bei LGA-Sockeln, besitzt.
Die obliegt, einzig und allein, dem CPU-Kühlerhaltesystem.
Logisch, weil man den zum Betrieb der CPU, sowieso braucht!

Öh, würde man die CPU an einer Ecke einschrägen, so wie den Sockel auch, kann die CPU eh nur in eine Richtung passen, weil die anderen Seiten nicht passen würden, daher wäre es so recht easy zu lösen. Und´ne passgenaue CPU, nur mittels glatter Kontakte (ggf. sogar mit Wölbung an der CPU und Sockel mit Einbuchtung) wären da schon dennoch eine bessere Lösung als immer dieser PIN Quatsch, der empfindlicher ist. Und schon hat man genauo seine sichere Art und Weise Sockel und CPU zusammenzubringen.

Ich weiß ja nicht, ob man jetzt Sehgeschädigten mit einer angeschrägten Ecke da helfen könnte, aber es sind in zweierlei Hinsicht, entsprechende Markierungen an der CPU und genauso am Sockel zu finden, damit man beides exakt passgenau zusammenfügen kann. (es gibt nur eine einzige Ausnahme, die aber an der grundsätzlichen Ausrichtung keinen Einfluß hat!)
Zum einen ist die eine Ecke der CPU, genauso wie am Sockel besonders gekennzeichnet, zum anderen sind am Sockel Blindflächen in einer exakt für den jeweiligen Sockel codierten Anordnung zu finden, wobei das gleiche Muster an entsprechend fehlenden Pin an der CPU vorhanden ist.
Wer beide Merkmale ignoriert, dem ist nicht zu helfen, der muß dann mit Schmerzen lernen, sich Genauigkeit anzueignen, damit der Inhalt des eigenen Geldbeutels nicht zu sehr schrumpft!

Ich behaupte, dass das nicht so einfach geht glatte Kontakte zu verwenden, da es 1. nie perfekt planar seien kann und 2. die Herstellungskosten für eine perfekte planare Oberfläche mit sehr geringen Formtoleranzen relativ hoch wären.
Evtl. gibt es noch andere Gründe...

Mit den Pins fallen diese Toleranzen größtenteils weg und Unebenheiten werden ausgeglichen.

EDIT:
Eine Frage bleibt meinerseits offen, die ich mir leider nicht wirklich im Internet beantworten kann, zumindest finde ich nichts dazu...
Wie funktioniert die PGA-Pin-Verbindung?
Die Pins werden in die entsprechenden freien Löcher eingesetzt und dann...?
Wie entsteht der Kontakt im PGA? Weiß das jemand?

Erst mal einen Wunsch erfüllen: im Anhang gibt's ein Bild zu den bisherigen PGA Sockeln von AMD ( ich muß erst mal sehen wie ich ohne Qualitätsverlust die 18MB hier rein bekommen, wird wohl nur ein kleine Ausschnitt vom ursprünglichen Bild übrig bleiben, es kommt noch)

Ich probiere es mal mit Worten.
Der PGA-Sockel ist im Einlegezustand für die CPU so verschoben, das die CPU-Pin vor den (meine Worte) Pin-Klammern positioniert sind.
Die Pin-Klammern verkörpern dabei einen einzigen Kontakt für die CPU auf dem Mainboard, die in Einschubrichtung hin durch die Plastestege um die Klammern herum, am Verbiegen gehindert werden.
Die CPU steckt jetzt somit in der Verschubfläche des Sockelsystems.
Sobald man den Verschubhebel in seine Arretierstellung verlegt, wird die Verschubfläche mit der in ihr steckenden CPU in Richtung der Pin-Klammern verschoben.
Dabei werden die CPU-Pin in die extra V-förmig angefertigten Pin-Klammern hinein gedrückt.
D.H. im Idealfall wird der Pin durch die Klammer zu 2/3 umfaßt, also kontaktiert!
Das erfolgt sehr sanft, aber kann auch, durch Toleranzen der Klammern, mal etwas straffer gehen.
Das merkt eigentlich nur der Pin, man selbst durch den relativ langen Verschubhebel eher nicht.
Deshalb könnte man auch den ominöse Ausdruck "Null-Kraft-Sockel" verwenden.:D
Vorrangig ist hier gemeint, das keine Federpin erst durch Druck des Sockelarretier- und (wortwörtlich) Halterahmens beim LGA-Sockel, an die Kontaktflächen der CPU positioniert werden müßen.
Ganz selten sieht man mit dem bloßen Auge an AMD-CPU, eine ganz feine Kontaktriefe an den Pin.
Ist eine sofort erkennbar ist die Klammertoleranz schon sehr heftig, oder jemand hat schon arg laienhaft so einen fehlgeschlagenen Versuch unternommen!
Dann wird beim Entfernen der CPU, mit CPU-Kühler(!), gegebenenfalls ein Pin auch abgerissen!
Deshalb erst die CPU aufheizen, normaler mehrminütiger Idle-Betrieb reicht meistens schon aus, um die verhärtete kalte Wärmeleitpaste aufzuweichen.
Dann erst den Kühler, mit einer leichten Drehung um seine senkrechte Achse, von der CPU lösen.
Anschließend den Verschubhebel in die Einlegestellung für die CPU bewegen und anschließend die CPU mit den Fingern entnehmen!

Übrigens sind fehlende Pin meistens an den Ecken der AMD-CPU zu finden!
Warum, erschließt sich schon allein aus meinem Text.

Nachtrag:
Nun sind sie drinn.
Interessant ist, das die Pin-Klammern vollflächig am Mainboard vorhanden sind, aber an der jeweiligen CPU die Pin entsprechend fehlen.
Die Verschubfläche, also nur vorhandene Pin-Klammern durch die Blindflächen verdeckt!
 

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Beim einen ist die CPU hin, beim anderen das Board, wobei das Board dir weniger Verzeiht. Wenn man seine CPU öfter tauscht, dann ist PGA besser, LGA ist von Intel nur für 3 Wechsel vorgesehen (das bedeutet natürlich nicht das es danach hin ist, wird vermutlich einige Wechsel mehr mitmachen).

Sockel 115X ist für 20 Zyklen spezifiziert (für 2011 konnte ich keine Angabe finden – auf Seiten der CPUs sind es 15 Wechsel) und meiner Erinnerung nach hatten wir selbst beim Vielfachen davon noch keine Probleme in der Redaktion. Wenn bei uns Mainboards ausfallen, dann betrifft es quasi immer die PCI-Express-Slots von Grafikkartentestsystemen.
 
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