[Review] Hat der uralt Sockel 1366 eine Chance gegen Skylake? Westmere als CPU Geheimtipp..

Ich gehe von meinem jetzigen System (siehe Signatur), x5650 @ 4.4-4,2 Ghz zu einem Ryzen R7 1800X von ca. +25% Singlecore Leistung und +65-70% Multicore Leistung aus.
Da bei den meisten Ryzen bei 4,0-4,1 Ghz Schluss ist, kann man da durch übertaktung auch nicht mehr raus holen.

Ich behaupte nicht das der Ryzen dem alten Xeon nicht das Wasser reichen kann. Mir ist das Plus von 25% Singlecore Leistung bei den aktuellen Kosten für einen Plattformwechel aber einfach zu gering.
 
Das was Chris schreibt.

Ein Ryzen wird wohl klar besser sein, allerdings nicht in einem Maße, dass wir das als sinnvollen Wechsel einstufen würden. Dein X5650 läuft mit 4,4GHz, da stimmt ja selbst die Single Core Performance weitestgehend. Bei Multicore hat man eh erst einmal "ausgesorgt". Wenn du jetzt keine Anwendung findest, bei der du merkst, dass dich die CPU richtig zurück wirft, wäre mir der ganze Aufrüstwahn (komplett neue Plattform inkl. zu teurem DDR4 usw.) zu viel, nur um ein paar Frames zu haschen und ein paar Watt zu sparen. Deswegen wie schon oft geschrieben - wer Sockel 1366 bereits hat, kann diesen gern weiter effektiv nutzen, aber sich jetzt noch mit der Hardware eindecken macht, außer man hat nen super Schnapper, keinen größeren Sinn gegenüber Ryzen.

Da wäre es je nach Titel wohl fast angebrachter die GTX 980 zu scheuchen oder gar zu wechseln :ugly:
 
Seh ich auch so, ich hänge bei den meisten Spielen bei 1440p ganz klar im GPU Limit. Die GTX 980 ist auch schon seit der ersten Minute in dem Rechner übertaktet. ^^

Wird wohl mittelfristig auf eine GTX 1080 hinauslaufen, wenn die Preise ein bisschen sinken. Vor Mitte 2018 rechne ich aber ehrlich gesagt nicht damit.

Hab aber erst mal noch genug Bastelprojekte zu Hause, momentan eilt nichts.
 
Wollte auch noch etwas zu der Boot Zeit sagen.
Das uralte x79 oder x58 bundle booten deutlich kürzer als das Ryzen bundle mit dem Crosshair.



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Hmm... also mein GA-x58 UD3r (Rev. 2.0) bootet gefühlt ewig ! Mit der Samsung Evo jetzt etwas schneller, aber die wirkt sich ja auch nur auf einen Teil des Bootvorgangs aus. Was mir auffällt ist, dass mein UD3r sehr lange bis zum POST-PIEP braucht. Man hört vorher einige Relais schalten und dann geht's erst los. Naja und es hängt eben auch Peripherie an anderen Chips nicht nur an der ICH10R, ich denke das trägt auch zum lahmen Boot bei :ugly:

vg Ben
 
Ja lief es
Problem war nicht das booten an sich.
Das Crosshair benötigt sehr lange bis es die bios Initialisierung durch hat.
Hatte damals alles probiert leider ohne erfolg


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Bei meinem GA-770t-ud3p was ich mal für den Sockel AM3+ hatte war der Boot auch binnen 20...25 sek. getan. Hing aber auch nix weiter dran an dem Ding XD Das Notebook meiner Frau bootet sogar in 10..12 sek. Ins Windoows 10, das ist echt so cool :daumen: Wenn ich meine Kiste einschalte kann ich Kaffee machen gehen XD
 
Mein SR-2 bootet auch ein ganzes Weilchen, liegt wohl an allen möglichen Zusatzchips und daran, dass einfach "viel verbaut" ist und es alt ist. Wenn's dumm läuft hängt es erst einmal ein paar Mal in einer Boot-Schleife - leider völlig normal bei dem Teil :ugly:
Mein H97M Pro4 bootet so flott, dass der Windows Startbildschirm schon da ist, wenn der Monitor sich bei eingehendem Signal selbst einschaltet (<10 Sekunden). Nach dem aktuellen Herbstupdate für Windows sogar noch flotter. Auch mein Notebook mit Windows 10 bootet ähnlich schnell.

Es spielt für mich aber keine größere Rolle, wie lange die Kiste zum Hochfahren braucht. Wenn ich wüsste, dass meine länger braucht, schalte ich sie eben ein und erledige in der Zeit andere Sachen. Ich hatte schon das eine oder andere Server-Board da - da kann man sich wirklich nen Kaffee machen gehen :D
 
Ja lief es
Problem war nicht das booten an sich.
Das Crosshair benötigt sehr lange bis es die bios Initialisierung durch hat.
Hatte damals alles probiert leider ohne erfolg


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Dann hast du so ziemlich alles falsch gemacht, was geht, da smuss im UEFI-Modus starten, am besten auf ne NVME-SSD, ...
Dann läuft das auch, allein der cms Modus kostet zeit ohne Ende.
 
Hat jemand Erfahrung mit einem Xeon X5687?

Ich würde einen geschenkt bekommen.

Eventuell hat jemand Erfahrung oder einen Vergleich zum Xeon E5649.
 
Der X5687 ist ein 4 Kerner mit 8 Threads.

Der X5649 ein 6 Kerner mit 12 Threads.

Beim übertakten nehmen sich die beiden CPU's nicht viel. Das Maximum wird realistisch irgendwo bei 4-4.5 GHz liegen.
 
Wenn ich ihn geschenkt bekomme könnte ja nicht viel schief gehn.

Der X5687 hat schon einen viel höheren Basistakt als der E5649.

Ist er dem 6-Kerner in Anwendungen wie Videos bearbeiten bzw. Convertieren, Blu-Ray Erstellung usw. unterlegen?

Stromverbrauch ist dabei Nebensache.
Übertaktungpotential ist auch nicht so wichtig.
 
Durch den hohen Takt vom X5687 wirst du die fehlenden Kerne wohl ganz gut kompensieren können - das Teil taktet ja einfach mal rund ein GHz höher. Sollte doch übertaktet werden, werden sich die Taktraten beider CPUs recht gut angleichen - dann wird natürlich der Hexa-Core "gewinnen". Geschenkt kannst du ihn natürlich ohne Bedenken nehmen, für Multicore Sachen (die du aufzählst) wäre der E5649 wohl die bessere Wahl, selbst ohne OC.
 
@bruderbethor
Übertaktet würden beide werden.

Mein E5649 läuft gerade auf 4Ghz und ich bin auch zufrieden damit.

Wenn ich den X5687 auf 4Ghz takte dann würde ich mit den Temperaturen besser klar kommen wenn ich das richtig verstehe und die Spannungen müssten auch nicht so nach oben geschraubt werden.

Oder liege ich das total falsch?
 
An sich nicht verkehrt, die CPU taktet ja fast mit 4GHz, ergo brauchst du mit Sicherheit keine extra Spannung für 4GHz und kannst vllt sogar undervolten. Um den Sechskerner bei 4GHz zu überbieten, müsste der Quadcore aber mit mindestens 4,5GHz laufen.
 
Da kommt es dann eben darauf an welches OC Potential der 4-Kerner hat.
Aber wie gesagt liegt bei mir der Fokus nicht auf extremes OC.

Werde die CPU jedenfalls mal testen um einen Vergleich zu haben.
 
Wie gesagt - mit dem 4 Kerner kommst du auch nicht viel höher als mit dem 6 Kerner wenns ums übertakten geht. Der 4 Kerner basiert auf der selben Architektur und hat 2 deaktivierte Kerne wenn ich mich nicht total täusche. Die Hitzedichte in den einzelnen Kernen ist die selbe - daher kommst du nicht so sehr viel höher mit dem 4 Kerner.
Vorausgesetzt natürlich dein Lüfter kommt mit den 2 Kernen des 6 Kerners zusätzlich klar - aber selbst der 4 Kerner wird bei 4+ Ghz seine 150-180W ziehen. Der ist ja schon Stock mit 130W angegeben.

Und undervolten bei 4Ghz halte ich für sehr optimistisch. Das Optimum von Leistungsaufnahme / Takt liegt in der Generation irgendwo um die 3 GHz rum.
Nur so schaffen die 6 Kerner ihre 95w TDP.
 
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