[Review] be quiet! Dark Rock PRO 2 - Der schwarze Eisblock

Jarafi

Volt-Modder(in)
Review



be quiet!


Dark Rock PRO 2



Herzlich willkommen



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Danksagungen

Ein großes Dankeschön geht an be quiet! für das Sample!



Informationen zum Test

Mit dem Dark Rock PRO C2 stellt be quiet! den Nachfolger ihres ersten Kühler-Flaggschiffs, dem Dark Rock 1 vor.
Auf den ersten Blick hat sich nicht viel verändert, jedoch liegen die Verbesserungen hier eher im Detail.
Warum sollte man auch das Rad neu erfinden, wenn das erste Rad doch fast rund lief.
Daher hat be quiet! an den kleineren Unschönheiten des Vorgängers Hand angelegt.
Dazu zählt eine überarbeitete Belüftung mit SilentWings 2 Lüfter sowie ein verbessertes Montagesystem.
Außerdem wird von Anfang an die Montage auf Intels neuem LGA2011 CPU-Sockel unterstützt.



Ob der Dark Rock PRO 2 also der schwraze Eisblock ist, oder doch nur ein kleiner Eiswürfel, klärt mein Test.
In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen.



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Was ihr so findet


Sucht euch was aus und LOS gehts

I.Äußerlichkeiten
01. Die Verpackung
02. Der Lieferumfang


II.Detailbetrachtung
01. Der Kühler im Detail
02. Die Montage

III. Der Test
01. Das Testsystem

Die Temperaturmessungen

Die Temperaturen auf dem Tischaufbau mit Serienlüfter bei 7V und 12V
Die Temperaturen im Gehäuse mit Serienlüfter bei 7V und 12V
Die Temperaturen auf dem Tisch mit Silent-Lüfter bei 12V
Die Temperaturen auf dem Tisch mit Performance-Lüfter bei 12V
Die Lautstärke

IV. Resümee



I. Die Äußerlichkeiten

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Die Verpackung


Der Dark ROCK PRO C2 wandert in einer etwas größeren Schachtel über die Ladentheke.
Sie ist komplett in schwarz gehalten und weist auf einige Features des Kühlers hin.

Auf der Front ein Abbild unseres neuen Kühlers mit seinen beiden Lüftern.
Die Seiten der Schachtel zieren in fünf verschiedenen Sprachen die Hauptmerkmale des Kühlers.
Auf der Rückseite schliesslich befinden sich die allgemeinen technischen Daten zu Kühler und Lüftern. Sowie zwei technische Zeichnungen des Kühlers.
[FONT=&quot]Eine davon vermittelt den Aufbau des eigentlichen Kühlkörpers[/FONT]



Der Kühler befindet sich in der Schachtel in zwei Schaumstoffteile verpackt, damit er euch ohne Transportschäden erreicht.




Der Lieferumfang



[FONT=&quot]be quiet! liefert zum Dark Rock 2 natürlich ein umfangreiches Zubehörpaket mit:
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II. Detailbetrachtung

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Der Kühler im Detail



Steht der Kühler vor uns – so könnt ihr von einem echten „schweren“ Brocken sprechen, denn der Dark Rock PRO C2 bringt stolze 1,2 KG auf die Waage.
Nicht nur sein Gewicht, sondern auch seine Größe können getrost als gewaltig bezeichnet werden.



Für das optische High-Light sorgt jedoch nicht nur eine Deckelplatte aus schwarz eloxiertem und gebürstetem Aluminium mit dem be quiet! Logo: be quiet! verpasst dem ganzen Kühler für den letzten optischen Feinschliff eine schwarze Vernickelung.
Sieht sehr schick und edel aus, ist aber leider anfällig für Fingerabdrücke.
Die Deckelplatte kann auch demontiert werden, dann werden die sauber durch schwarze Stahlkappen abgeschlossenen Heatpipe-Enden sichtbar.



Der Kühler selbst besteht aus zwei Kühltürmen mit jeweils 45 schwarz vernickelten Aluminiumlamellen, die von sieben 6 mm Heatpipes mit der Abwärme der CPU versorgt werden.
Eine Bodenplatte aus massivem Kupfer sorgt für den richtigen Kontakt zur CPU.
Ob dieses Kühlerdesign zu geringeren Temperaturen führt, erfahrt ihr bei den Temperaturtests.



Bei der Belüftung setzt be quiet! auf zwei hauseigene Lüfter aus der SilentWings 2-Familie.
Während an vorderster Front des Kühlers ein 120 mm Modell seinen Dienst verrichtet, befindet sich zwischen den beiden Kühltürmen zur weiteren Unterstützung der Luftzirkulation ein 135 mm Lüfter.
Der 120 mm Lüfter ist außerdem mit einem Y-Adapter für PWM-Anschlüsse ausgestattet.
So können die beiden PWM Lüfter an nur einem Mainboard-Anschluss betrieben werden, falls euer Mainboard nur über einen PWM-Anschluss verfügt.




Werfen wir noch einen kurzen Blick auf die technischen Details:

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Als Zwischenfazit bleibt wohl nur ein „FETT“, im positiven Sinne.
Der Kühler macht nicht nur einen fetten Eindruck er ist es auch!
Verarbeitung und Ausstattung sind wie gewohnt hervorragend.





War die Montage bei den „älteren“ Modellen von be quiet! zum Teil recht fummelig, hat be quiet! sich dieses Problems angenommen und es beseitigt.
Da der Kühler aufgrund seiner 1,2 kg mit dem Mainboard fest verschraubt werden muss, schauen wir uns das verbesserte Montagesystem gleich in der Praxis an.
Die Schrauben für die Backplate haben nun Einkerbungen, sodass sie nicht mehr aus der Backplate rutschen wenn wir sie nicht mit einer Hand halten, sondern rasten ein.
Ebenso wurden die „Gummiringe“ die die Backplate und die Schrauben am Mainboard halten durch C-Profil-Abstandshalter ersetzt.
Diese ersparen ein fummeliges Anbringen der ehemaligen Gummiringe: sie lassen sich einfach an die Schrauben klicken - und fertig.
Somit ist schon eine Hand weniger nötig um den Kühler sauber zu montieren, da jeder Mensch nur zwei hat - ein großer Vorteil.



RAM-Module können bis zu einer Höhe von 48mm problemlos verbaut werden.
Als Beispiel-Kit diente hier ein G.Skill RipjawsX- sowie ein Corsair Vengeance-Kit.
Letzteres passt knapp nicht unter den Kühler.



Falls ihr noch nie einen be quiet! Kühler montiert habt, so befindet sich im Lieferumfang wie angesprochen eine sehr gute Anleitung bei.
Da das Montagesystem sich quasi selbst erklärt kann beim weiteren Montieren von be quiet! Kühlkörpern auf das Handbuch verzichtet werden.
Die Monate dauert ca. 10 -15 Minuten, danach sitzt der Kühler und euer PC ist um 1,2 kg Kühlpower schwerer.



Die Montageschritte in Kurzform

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Als Ergebnis läßt sich feststellen:
Der Kühler lässt sich gut montieren und sitzt bombenfest. - Lediglich das Fixieren ist etwas fummelig.


III. der Test

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Das Testsystem


Für den Kühlertest kommt ein aktuelles AMD-System mit einer FX-CPU zum Einsatz.
Der FX-8150 wird in meinem Test mit einem Takt von 4,0 GHz betrieben, um den Kühlern ordentlich auf den Zahn zu fühlen.
Die weiteren Details des Testsystem entnehmt ihr den beiden Tabellen.

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Die Temperaturmessungen

Die Temperaturen werden sowohl auf einem Tisch-Aufbau als auch in einem Gehäuse getestet.
Als Standard-Gehäuse dient das Corsair Carbide 500R mit zwei 120mm Lüftern in der Front und einem 120 mm Lüfter im Heck. Der 200 mm Lüfter am Seitenteil ist abmontiert.

Da das komplette Setup überarbeitet wurde, kommt hier das neue Testverfahren zum Einsatz.
Die Kühler werden sowohl mit der Serienbelüftung getestet, als auch mit den beiden Noiseblocker-Lüftern als Referenzlüfter für alle Kühler.
Ein Multiframe M12-P für die Performance-Systeme und ein M12-S1 für Silentsysteme.
Beide werden mit voller Drehzahl betrieben.

Die Temperaturen werden sowohl bei einem offenen Tischaufbau als auch bei einem Gehäuse gemessen.
Nach jeweils 30 Minuten werden die Temperaturen im Modus IDLE bzw. FULL abgelesen und der Test noch einmal wiederholt um möglichst aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.
Alle Temperaturen sind abzüglich der zum Testzeitpunkt herrschenden Raumtemperatur angegeben.
Die Raumtemperatur entnehmt ihr bitte den Tabellen vor den jeweiligen Temperaturtests

Zum Einsatz kommen die Modi:

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Die Temperaturen auf dem Tischaufbau mit Serienbelüftung bei 7V und 12V

Beim Tischaufbau liegt der be quiet! Dark Rock PRO 2 einen Hauch hinter dem Noctua-Kühler.
Exzellente Temperaturen liefern jedoch beide.



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Die Temperaturen im Gehäuse mit
Serienbelüftung bei 7V und 12V

Die Kühlleistung im Gehäuse ähnelt denen des Tischaufbaus.
Der Dark Rock PRO 2 ist einen Hauch hinter dem Noctua.

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Die Temperaturen auf dem Tisch mit Silent-Lüfter bei 12V

Trotz des Designs des Dark Rock Pro 2, der auf den Betrieb mit zwei Lüftern ausgelegt ist, erreicht er hier für den Einsatz von nur einem Lüfter sehr gute Werte.


Bitte beachten, durch die Zwei-Turmbauweise des Dark Rock und des NH-D14 und der Montage des Silent-Lüfters in der Mitte, verlieren Sie natürlich etwas an Kühlleistung.
Leider stand kein zweiter Silent-Lüfter zum Testzeitpunkt zur Verfügung.

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Die Temperaturen auf dem Tisch mit Performance-Lüfter bei 12V


Der Dark Rock PRO 2 liegt hier einen Hauch vor dem Noctua.
Jedoch liefern beide hier wieder exzellente Temperaturen.

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Die Lautstärke


Das Thema der Lautstärke möchte ich natürlich auch kurz anschneiden.
Meistens besteht das Problem ja darin das, der Kühler zu laut ist und gut kühlt oder zu leise ist und euer PC überhitzt.
Also muss ein gesunder Mittelweg zwischen diesen beiden Extremen gefunden werden.
Ob das der Dark Rock PRO 2 schafft?


Wird der Kühler auf einem offenen Tischaufbau betrieben, so ist er bei vollen Drehzahlen wahrzunehmen.
Befindet sich der Kühler allerdings unter dem Tisch im Gehäuse, so fällt er nicht störend unter den anderen Komponenten auf.
Werden die Lüfter mit 7V betreiben, vernimmt man hingegen kein einziges störendes Geräusch.
Wie bei den Diagrammen sehr schön ersichtlich ist, kühlen beide Lüfter auch mit nur 7V hervorragend.




IV. Resümee


Be quiet! präsentiert mit dem neuen Dark Rock PRO 2 den stärksten Kühler-Nachwuchs aus den eigenen Reihen.
Der Dark Rock PRO 2 wirkt nicht nur gewaltig in seiner Größe und seinem Gewicht, sondern glänzt auch - wie sollte es auch anderes sein - mit der gewohnten be quiet! Verarbeitungsqualität.
Auch an einem der kleinen Kritikpunkte der Vorgängergeneration wurde Hand angelegt, die Montage geht nun noch problemloser und schneller von der Hand.
Bei der Kühlleistung überzeugt der Dark Rock PRO 2 dann auf ganzer Linie und setzt sich mit den „kühlsten“ Temperaturen an die Spitze des Testfeldes.
Trotz der sehr guten Kühlleistung weiss auch die Lautstärke zu gefallen.
Denn der Kühler verstummt wie angesprochen im PC-Gehäuse bei der Geräuschentwicklung der anderen Komponenten.
Als der einzig kleine Kritikpunkt bleiben wohl die noch immer sehr hohen Anschaffungskosten von mehr als 65 €.

Aber wer seine CPU auch OCed liebt, der investiert....!
Kaufempfehlung für den schwarzen Eisblock!



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Die Awards



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be quiet! Dark ROCK PRO 2 im PCGH-Preisvergleich.

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So viel Spaß beim Lesen!

PS. Was haltet ihr von den neuen Fotos ?

Grüße :)
 
AW: [Review] be quiet! Dark Rock 2 - Der schwarze Eisblock

Sehr guter Test :daumen:.

Zwei Kleinigkeiten sind mir noch aufgefallen.
Bei den Äußerlichkeiten steht noch der Alpenföhn Matterhorn Pure, und
in der Grafik "Silent-Lüfter Tisch 12V" ist der o.g. Lüfter farblich hervorgehoben.
 
AW: [Review] be quiet! Dark Rock 2 - Der schwarze Eisblock

Schönes Ding, aber ich denke mal nicht, dass du zwei mal die Montageschritte für AMD erklären wolltest oder?^^
 
AW: [Review] be quiet! Dark Rock 2 - Der schwarze Eisblock

Außerdem ist das ein Rewiew des Dark Rock PRO 2, und nicht des Dark Rock 2, wie es in der Überschrift steht :D
 
Schöne und ausführliche Review zu einem verdammt gut aussehenden und auch echt gut kühlenden Kühlers. Nur finde ich, dass er ohne Abdeckung noch eine Spur schicker aussieht als mit.
 
Danke,

ich weiss nicht, ich bin so ein Alu-Fan :D.
Aber kannst ihn auch ohne Probleme ohne die Abdeckung betreiben.

Beste Grüße
 
Was haste denn noch so bereit liegen? Oder verrätst du das erst mit dem Review selbst? Ich bekomme (hoffentlich) bald meine Razer Ouroboros, da werde ich mich wohl auch mal an meinem ersten Review probieren.
 
Verrat ich erst in den Tests :),
Aber schau mal ab und an auf YouTube da hats paar Tage vorher meistens die Clips dazu :)

Grüße
 
Mal was eher Allgemeines:
Deine Tests sind absolut super, da gibt es nichts zu bemängeln.
Ich würde aber vielleicht noch mehr unterschiedliche Awards einführen.
Ein Preis/Leistungs-Tipp, ein Top-Produkt oder ähnliches.

e: Und bei Grafikkarten die Tabelle mit den Anschlüssen ist meiner Meinung nach überflüssig. :)
Ansonsten echt top!
 
Danke,

das Top Prpdukt ist das "Extrem Produkt", Preis Leistung habe ich auch.
Aber ich arbeite da natürlich noch nach.

Danke fürs Feedback.

Beste Grüße

Jan
 
TOP Test und super Fotos die Du da machst !!

Finde auch, der Kühler sieht bedeutend besser aus, ohne die Abdeckplatte !!
 
Vielen Dank =).

Was genau gefällt euch ohne Abdeckplatte besser?
Ich sitzt hier seit ner halben Stunde davor und grübel was besser ist :D

Grüße
 
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