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Rendering/Gaming-PC, möglichst leise, bis 1200 Euro

manzel

Schraubenverwechsler(in)
Rendering/Gaming-PC, möglichst leise, bis 1200 Euro

Hallo zusammen,

nach nun 4,5 Jahren muss mein alter Rechner (C2D E8200, 4 GiB DDR2-800, HD4850) dringend mal ersetzt werden, da ich mich des Öfteren ganz schön über das träge Verhalten aufrege, wenn zum Beispiel 25 Tabs in Opera geöffnet sind.

Ich wollte so bis 1200 Euro ausgeben. Wenn es billiger wird, bin ich dem Ganzen natürlich auch nicht abgeneigt. Sonstige Hardware brauche ich nicht, wollte auch die zwei Platten (Samsung HD322HJ und HD642JJ) sowie das BD-Laufwerk (SH-B123L) aus dem alten Rechner noch verwenden. Windows 7 (oder 8) Pro x64 habe ich auch. Natürlich wird der Rechner selbst zusammengebaut.

An den Rechner sollen drei Monitore, welche auch schon vorhanden sind, angeschlossen werden. Ein Dell U2311H mit 1920x1080, ein Benq FP71G+ (1280x1024) und ein Samsung UE40C6200 (1920x1080). Gespielt werden soll jedoch nur auf dem Dell (und dem Samsung, die werden geklont). Das Setup mit den Monitoren funktioniert auch bereits ohne Probleme, daran soll es nicht scheitern. Ich erwähne es nur wegen dem erhöhten Stromverbrauch der Grafikkarte.

Ich spiele jetzt nicht die anspruchsvollsten und neusten Spiele, aber der Rechner sollte schon ausreichend Leistung haben für FullHD mit möglichst hohen Details. AA/AF wäre auch ganz schön. Gespielt wird unter anderem Portal 2, Tomb Raider, FIFA, Assassins' Creed, halt eher so Konsolenkram. Ich hab mir aber auch letztens Metro 2033 zugelegt, was dann auch gespielt werden will. Ganz so viel Zeit verwende ich allerdings nicht fürs Spielen (außer an der Uni, aber da wird der Rechner nicht mitgenommen).
Außerdem will ich aber auch TV-Aufnahmen (bis 1080p) mit x264 encodieren, weshalb der Prozessor ordentlich Leistung haben sollte. Bisher brauche ich für eine zweistündige 720p-Aufnahme ungefähr sieben Stunden - eindeutig zu viel. Ferner soll Auswertung von Messdaten (Origin, nicht das von EA) und Bildbearbeitung erfolgen. Übertakten will ich das gute Stück aber nicht.

Darüber hinaus soll der neue Rechner auch gleichzeitig meinen alten HTPC (Athlon II X3 445, 4 GiB DDR3-1333, HD4250 onboard) ersetzen, da die TV-Karte mittlerweile in den Server gewandert ist und ich den HTPC somit nur noch zum Wiedergeben benötige, was also recht unnötig ist. Dementsprechend soll mein neues Arbeitsgerät auch möglichst leise sein, sofern es mit Luftkühlung möglich ist und preislich im Rahmen bleibt.

Ich habe mir deshalb mal die folgende Konfiguration überlegt, zu der ich nun gerne etwas Feedback hätte:

1 x Samsung SSD 840 Pro Series 128GB, 2.5", SATA 6Gb/s (MZ-7PD128BW)
1 x Intel Xeon E3-1240V2, 4x 3.40GHz, Sockel-1155, boxed (BX80637E31240V2)
1 x Corsair Vengeance Low Profile schwarz DIMM Kit 16GB PC3-12800U CL10-10-10-27 (DDR3-1600) (CML16GX3M2A1600C10)
1 x Sapphire Radeon HD 7870 GHz Edition OC, 2GB GDDR5, DVI, HDMI, 2x Mini DisplayPort, lite retail (11199-03-20G)
1 x Gigabyte GA-Z77X-UD3H, Z77 (dual PC3-12800U DDR3)
1 x be quiet! Silent Wings 2 120mm (BL062)
1 x be quiet! Dark Rock Advanced C1 (BK014)
1 x Lian Li PC-60FNB USB 3.0 schwarz
1 x be quiet! Straight Power E9-CM 580W ATX 2.3 (E9-CM-580W/BN198)

Zusammenstellung bei Geizhals

Dazu habe ich nun noch einige Fragen. Wie erwähnt, will ich den Rechner auch als HTPC verwenden. Dazu sollte die Grafikkarte ein DTS-Signal per Bistream über HDMI an einen AVR übergeben können, was mit der gewählten eigentlich möglich sein müsste. Oder liege ich da falsch?
Wie verhält es sich denn mit dem Stromverbrauch der Graka, wenn damit nur ein paar Videos wiedergegeben werden? Ist er nicht besonders hoch oder sollte ich lieber einen Prozessor mit integrierter GPU einsetzen? Funktioniert das überhaupt, dass die Intel-Grafik dann übernimmt? Auch beim Anschluss der mehreren Monitore? Und kann man dafür einen Xeon 1245V2 nehmen oder sind dabei die Grafiktreiber nicht für Home-Cinema-Zwecke ausgelegt, weshalb ein i7-3770 besser geeignet wäre?

Wie ist das denn mit dem Gigabyte-Board? Ich war lange ein Freund von denen, habe ein GA-K8NS, ein P35-DS3 und ein 880GMA-UD2H ohne Probleme verwendet. Allerdings habe ich im Mai bei einem Kumpel ein Z68-D2H verbaut und der Rechner startete nur ungefähr jedes zweite Mal. Mit einem Asrock waren die Probleme behoben, aber mir ist da vor Jahren bei einem K4VT2 von Asrock mal ein Pin aus dem AGP-Slot gefallen, was mich eher weniger überzeugt hat. Und die mit dem Gigabyte vergleichbaren Boards von Asus kann ja keiner bezahlen.

Auch zum Arbeitsspeicher habe ich noch ein paar Fragen. Eigentlich würde ich XMS3 von Corsair verwenden wollen. Zwei mal 8 GiB gibt es da aber nur mit 11-11-11-30-Timings. Und 4 Module wollte ich eigentlich nicht verbauen, um eventuell noch aufrüsten zu können. Also habe ich mich für den Vengeance LP mit 10-10-10--27 entschieden. Gibt es da Unterschiede zwischen dem XMS3 und dem Vengeance bezüglich der Stabilität? Und machen die Timings einen Unterschied aus oder merkt man das nicht?

Das Gehäuse beschäftigt mich auch noch etwas. Ich würde gerne das PC-60FNW mit Fenster nehmen, habe aber Bedenken, dass es dann zu laut wird. Jedenfalls wird der hintere Lüfter durch einen Silent Wings 2 ersetzt und den vorderen wollte ich mit dem 7V-Adapter, der dem Silent Wings beiligt, betreiben. Sollte es immer noch zu laut sein, dachte ich, ich könnte auch später noch ein paar Dämmmatten installieren (und die Temperaturen beobachten).
 
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AW: Rendering/Gaming-PC, möglichst leise, bis 1200 Euro

Der Xeon 1230 V2 hat nur 100MHz weniger, kostet aber 20€ weniger, lohnt also nicht, wenn du den 1240 kaufst.
Ebenso lohnt die 840 Pro nicht. Die ist nur beim Benchmark schneller.
Für den Xeon reicht ein B75 Brett. Das gesparte Geld kannst du in die AMD 7950 investieren.
Wozu du einen so fetten Kühler brauchst, entzieht sich mir ebenfalls. :ka:
 
AW: Rendering/Gaming-PC, möglichst leise, bis 1200 Euro

Bei der 840 Pro geht es mir nicht um die Performance, sondern die Haltbarkeit. Eigentlich wollte ich ja eine 256er 830 nehmen, aber der Zug ist abgefahren.
Der B75 hat aber weniger USB-Anschlüsse und unterstützt kein RAID (brauche ich im Moment nicht, aber man kann ja nie wissen). Der H77 wäre noch ein Alternative, aber bei Mainboards denke ich immer, dass man lieber nichts abgespecktes nehmen sollte.
Und die 7950 brauche ich wohl nicht, zudem hat sie ein schlechteres P/L-Verhältnis als die 7870.
Der Kühler soll auf jeden Fall leise sein, und dieser ist laut den PCGH-Tests der leiseste unter 60 Euro.
 
AW: Rendering/Gaming-PC, möglichst leise, bis 1200 Euro

Die 840Pro "hält" nciht länger als die normale 840 :D
Für eine nicht übertaktbare CPU würde es auch der Sella tun :D
 
AW: Rendering/Gaming-PC, möglichst leise, bis 1200 Euro

Bei der 840 Pro geht es mir nicht um die Performance, sondern die Haltbarkeit.

Wieso Haltbarkeit?
Die 840 Pro kann schon beim Einbauen kaputt gehen. Das kann niemand wissen.

Eigentlich wollte ich ja eine 256er 830 nehmen, aber der Zug ist abgefahren.
Der B75 hat aber weniger USB-Anschlüsse und unterstützt kein RAID (brauche ich im Moment nicht, aber man kann ja nie wissen). Der H77 wäre noch ein Alternative, aber bei Mainboards denke ich immer, dass man lieber nichts abgespecktes nehmen sollte.

Dann denkst du falsch. Nimm das, was du jetzt brauchst und nicht irgendwann mal nicht benutzen wirst.
Wenn dir die USB Ports nicht reichen, kauf dir einen Hub.

Und die 7950 brauche ich wohl nicht, zudem hat sie ein schlechteres P/L-Verhältnis als die 7870.
Der Kühler soll auf jeden Fall leise sein, und dieser ist laut den PCGH-Tests der leiseste unter 60 Euro.

Der Boxed reicht für den Xeon, oder du nimmst den Sella, der ist schon sehr leise, leiser geht nur noch passiv.
 
AW: Rendering/Gaming-PC, möglichst leise, bis 1200 Euro

Aber die 840 Basic hat doch TLC-Speicher, der nicht so viele Schreibvorgänge abkann.
Hört man denn den Sella? Ich habe keine Lust auf ständiges Gerausche. Auch mein Big Shuriken im HTPC sollte sehr leise sein und ich kann ihn deutlich wahrnehmen.
Außerdem denke ich, dass ich die 7970 für meine Zwecke nicht benötige. Da spare ich mir lieber die 100 Euro als eine 350-Euro-Grafikkarte zu kaufen. Wie gesagt, die Zeit, die ich zum Spielen aufwende, ist nicht allzu groß.
Und das Gehäuse wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein Lian Li. Die lassen sich einfach super bauen und sehen hochwertig aus. Es käme noch ein CM690II in Frage, aber da stinken die Füße so. Oder ein Fractal Define R4, aber das wirkt innen (bei den Kabeldurchführungen, die immer rausfallen) auch nicht besonders hochwertig.

Wieso Haltbarkeit?
Die 840 Pro kann schon beim Einbauen kaputt gehen. Das kann niemand wissen.
Ich meinte den TLC-Speicher.

Dann denkst du falsch. Nimm das, was du jetzt brauchst und nicht irgendwann mal nicht benutzen wirst.
Wenn dir die USB Ports nicht reichen, kauf dir einen Hub.
Ob ich jetzt für 10 Euro einen Hub kaufe oder für 10 Euro mehr ein H77-Board ist ja auch egal.

Der Boxed reicht für den Xeon, oder du nimmst den Sella, der ist schon sehr leise, leiser geht nur noch passiv.
Der Sella ist doppelt so laut wie der Dark Rock (10 dB mehr, doppelte Lautstärke):
http://www.technic3d.com/review/kuehler/1360-alpenfoehn-sella-im-test/5.htm
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Rendering/Gaming-PC, möglichst leise, bis 1200 Euro

Aber die 840 Basic hat doch TLC-Speicher, der nicht so viele Schreibvorgänge abkann.

Samsung spricht von 40GB Schreiben täglich über einen Zeitraum von 7 Jahren hinweg, eher die TLC Speicher Performance verlieren und eventuell ausfallen können.
Schreibst du 40GB pro Tag? Denkst du, dass du die SSD die nächsten 7 Jahre nutzen wirst, ehe du eine neue kaufst?

Der Sella ist doppelt so laut wie der Dark Rock (10 dB mehr, doppelte Lautstärke)

Du musst mal lesen.
Das gilt bei maximaler Drehzahl des Lüfters.
Das erreichst du beim Xeon aber nie. Du kannst den Sella sogar auf 50% drosseln und dann ist er immer noch besser als der Boxed.
Aber.. hey... ist deine Kohle, klopp sie für sinnlosen Kram raus. :schief:
 
AW: Rendering/Gaming-PC, möglichst leise, bis 1200 Euro

Der Xeon 1230 und das H77 hören sich doch nicht schlecht an. Das Netzteil kann ich sicher auch eine Nummer kleiner wählen.

40 GB schreibe ich wohl nicht. Aber 7 Jahre kann ich die SSD bestimmt nutzen. Ich habe auch erst vor kurzem nach zehn Jahren eine Festplatte ausgemustert. Und das nur, weil sie mittlerweile defekt war.
Mit dem Lüfter muss ich nochmal überlegen.

Schonmal danke für eure vielen Ratschläge. Hat vielleicht noch jemand Antworten auf meine Fragen bezüglich der Speichertimings und des Bitstreamings bzw. des Stromverbrauchs der Grafikkarte?
 
Zwischen den speichertimings (latenzen, z.b. 7-7-7-24 und 11-11-11-28) wirst du nie einen unterschied merken

Edit: stromverbrauch von grakas (volllast):
Hd 7870: ~120 watt
Hd 7950: ~150 watt
Hd 7970: ~200 watt
 
AW: Rendering/Gaming-PC, möglichst leise, bis 1200 Euro

Der Xeon 1230 und das H77 hören sich doch nicht schlecht an. Das Netzteil kann ich sicher auch eine Nummer kleiner wählen.

Das Netzteil mit 400 Watt reicht definitiv. Ich verwende es mit einem Xeon 1230V2 und einer GTX 670 (siehe Signatur). Wenn du unbedingt CM brauchst, kannst du auch das be quiet! Straight Power E9-CM 480W ATX 2.3 (E9-CM-480W/BN197) nehmen. Ich habe die Kabel aber auch ohne CM in meinem Mini-ITX Gehäuse gut untergebracht.
 
AW: Rendering/Gaming-PC, möglichst leise, bis 1200 Euro

Also ist ja letztendlich egal, ob ich XMS3 oder Vengeance nehme, wenn die Latenzen nichts ausmachen.
Habe noch gesehen, dass die 7870 bei Blu-rays doppelt so viel braucht wie eine Intel HD3000 (Test: AMD Radeon HD 7870 und HD 7850 (Seite 10) - ComputerBase). Insofern würde sich vielleicht doch eine CPU mit integrierter Grafik lohnen, sofern das Umschalten ohne Probleme funktioniert.

Die Kabel würde ich schon ordentlich verlegt bekommen, keine Frage. Aber bei einem modularen hängen einfach weniger Kabel rum. Da die Leistung reicht, wie du sagst, kann ich also ruhig das mit 480 W nehmen.
 
Du kannst nicht einfach so zwischen IGP und GPU umschalten. Das geht nicht. Da gab es mal eine Technologie für, die war aber recht unausgereift, von daher vergiss das mit der IGP.
 
AW: Rendering/Gaming-PC, möglichst leise, bis 1200 Euro

Die SSD ist Geldverschwendung. Eine "normale" Samsung 840 reicht vollkommen aus. Den Geschwindigkeitsunterschied merkt man nur in Benchmarks :D
Ansonsten sieht es gut aus :daumen: Wobei der Dark Rock etwas oversized ist für eine CPU die sich nicht OC'en lässt. Hier würde auch ein Sella reichen
 
AW: Rendering/Gaming-PC, möglichst leise, bis 1200 Euro

Die SSD ist Geldverschwendung. Eine "normale" Samsung 840 reicht vollkommen aus. Den Geschwindigkeitsunterschied merkt man nur in Benchmarks :D
Ansonsten sieht es gut aus :daumen: Wobei der Dark Rock etwas oversized ist für eine CPU die sich nicht OC'en lässt. Hier würde auch ein Sella reichen

Das ganze hatten wir schon auf Seite 1. :D
Hier gilt das Prädikat: Beratungsresistent. ;)
 
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