Referendum in Luxemburg: 3 mal NEIN mit 70-80% Mehrheit

Nickles

BIOS-Overclocker(in)
Luxemburger stimmen über Wahlrecht für Ausländer ab - SPIEGEL ONLINE

Wieso sollte das jemand in Deutschland interessieren?
Ganz einfach deshalb weil Ausländerwahlrecht insgeheim über Luxemburg als Präzedenzfall in EU Recht übergehen könnte.

Nun Denn,
3 Fragen wurden gestellt:
Fakultatives Wahlrecht für 16-18 Jährige?
Mandatslimitierung auf 10 Jahre für Minister?
Fakultatives Ausländerwahlrecht

3 Mal nein
Resultate hier:
Luxemburger Wort - Luxemburg hat abgestimmt: Alle Details live

Persönlich habe ich per Briefwahl mit 2 mal JA und einmal NEIN (zum Ausländerwahlrecht) gestimmt...
 
Wieso hast du für die Limitierung der Minister gestimmt?
Wenn jemand seinen Job gut macht, kann man ihn doch problemlos immer wieder wählen.
 
Wieso hast du für die Limitierung der Minister gestimmt?
Wenn jemand seinen Job gut macht, kann man ihn doch problemlos immer wieder wählen.

Das hat unter anderem den Zweck, dass Minister (genau wie alle anderen Politiker in höheren Ämtern) bei ihren Taten und Reden nicht immer bloß die Wiederwahl im Kopf haben, sondern tatsächlich auch einmal das Wohl des Volkes.

Sicherlich mag es Minister geben, die man gerne über mehrere Legislaturen im Amt sieht, aber zumindest innerhalb Deutschlands fällt mir dazu momentan keiner ein :ugly:
 
Ich sagte ja, wenn er einen guten job macht, kann man ihn wieder wählen.
Macht er einen miesen Job, wird er sowieso abgewählt.
 
Das Problem ist dass sich die Korruption extrem entwickelt hat. Ebenso die Vetternwirtschaft. Bayern ist nix gegen :P
10 Jahre muss genug sein. Und wenn jemand wirklich so gut ist kann er ja immer noch beraten und in der Partei oder der luxemburgischen Version des Bundestages bleiben.
Das Argument ist aber absolut valide und habe auch ich berücksichtigt.
 
10 Jahre für Minister ist doch in Ordnung finde ich.

Wahlalter ab 16 ist Quatsch. Gibt es in Österreich (dafür darf man erst ab 18 ohne Erlaubnis der Eltern ins Solarium:ugly: ), und funktioniert nicht. Man wählt den, der am lautesten schreit. Dem könnte man mit einem eigenen Fach in der Schule (Politische Bildung) entgegenwirken, leider wird es mit Geschichte und Sozialkunde zusammengelegt, oder gar Geschichte und Politische Bildung kombiniert mit Geographie und Wirtschaftskunde.
Hab da keine Ahnung wie es in Luxemburg aussieht. Trotzdem schadet es nicht meiner Ansicht nach. Die meisten 16-u18 Jährigen interessieren sich weder für Politik, noch für Wahlen und schon gar nicht für Wahlprogramme.
 
Ganze ehrlich die meisten Über 18 Jährigen haben genau so wenig oder noch weniger Ahnung von Politik.
Was von Politik und Medien auch so gewollt ist.
Es geht auch darum dass sie einen Einfluss auf Bildungspolitik haben.
Denn ohne Wahlrecht müssen Politiker keine Angst bei Bildungskürzungen haben.
Das Resultat sieht man ja auch in DE - Katastophe.
 
Das Resultat sieht man ja auch in DE - Katastophe.

Deutschland hat bei der Bildung noch ganz andere Probleme als die reine Kürzung beim Bildungshaushalt.
Das deutsche Bildungssystem müsste erst einmal grundlegend auf den Stand des 21 Jahrhunderts reformiert werden, unabhängig von mehr Geld, den momentan befindet man sich auf einen Stand Ende des 19 Jahrhunderts was das Bildungssystem angeht.

Da würde es auch nichts am Zustand ändern wen ein 16 jähriger wählen könnte...
 
Gut Deutschland ist ein schlechtes Beispiel da eher ein Satelitenstaat der USA als ein souveräner Staat ist :ugly:
Also ja da würde sich tatsächlich nix ändern.
In LU kann das aber anders sein,
Schaden kann es zumindest nicht,
 
Wahlalter ab 16 ist Quatsch. Gibt es in Österreich (dafür darf man erst ab 18 ohne Erlaubnis der Eltern ins Solarium:ugly: ), und funktioniert nicht. Man wählt den, der am lautesten schreit. Dem könnte man mit einem eigenen Fach in der Schule (Politische Bildung) entgegenwirken, leider wird es mit Geschichte und Sozialkunde zusammengelegt, oder gar Geschichte und Politische Bildung kombiniert mit Geographie und Wirtschaftskunde.
Hab da keine Ahnung wie es in Luxemburg aussieht. Trotzdem schadet es nicht meiner Ansicht nach. Die meisten 16-u18 Jährigen interessieren sich weder für Politik, noch für Wahlen und schon gar nicht für Wahlprogramme.
Kommst du aus Österreich oder Reimst du dir den Schmarrn zusammen? Woher willst du das wissen?
Keine Ahnung wo du herkommst. Aber hier gibt es ein Fach "Politische Bildung" und Jugendliche interessieren sich sehr wohl für Politik. So sieht es in Vorarlberg aus. Für den Osten kann ich nicht sprechen.
 
Schüler strafen doch keine Parteien ab nur weil sie Gelder für die Bildung kürzen. Dem Schüler ist sowas herzlich egal.

Wieso Ü18-Leute noch weniger Ahnung von Politik haben sollten weiß ich auch nicht. Da stehen jedenfalls viele schon eher im Leben als mit 18, oder haben eine Ausbildung/Abitur abgeschlossen.
Ich persönlich kenne sehr wenige Ü18-Leute denen die Politik komplett egal ist, schließlich spürt man dann gewisse Folgen eher und direkter als mit 16 Jahren.

Inwiefern Deutschland ein Satellitenstaat sein soll und deswegen die Bildung beeinflusst wird musst du mir aber erklären.
 
Schüler strafen doch keine Parteien ab nur weil sie Gelder für die Bildung kürzen. Dem Schüler ist sowas herzlich egal.

In Luxemburg gabs bereits in der Vergangenheit Bildungsstreiks Minderjähriger.
Nur dass diese danke fehlenden Stimmrechts kein Druckmittel haben.
Bitte bedenke diese Fragen beziehen sich nicht auf Deutschland. Mit Ausnahme des Wahlrechts per EU Hintertür.
 
Kommst du aus Österreich oder Reimst du dir den Schmarrn zusammen? Woher willst du das wissen?
Keine Ahnung wo du herkommst. Aber hier gibt es ein Fach "Politische Bildung" und Jugendliche interessieren sich sehr wohl für Politik. So sieht es in Vorarlberg aus. Für den Osten kann ich nicht sprechen.
Ich habe davon genug Ahnung, keine Sorge ;)
Von Niederösterreich, Wien und der Steiermark weiß ich aus erster Hand das es kein eigenes Fach Politische Bildung gibt, eventuell mit Ausnahme von irgendwelchen Privat- oder Modellschulen.
In Schultypen wie Gesamtschule, AHS, HAK, HTL und HLW gibt es, zumindest in den von mir aufgezählten Bundesländern nur Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung, das ist ein Fach. Und mittlerweile ist es auch schon Usus, Geschichte und Geographie zu kombinieren, häufig in einer HTL oder HAK.
Ich weiß schon dass ihr in Vorarlberg ein anderes "Schulsystem" habt, und das finde ich auch gut und sinnvoll so wie es ist, genau wie ich Politische Bildung als eigenes Fach absolut befürworte, aber im Rest Österreichs sieht es nicht so "rosig" aus wie in Vorarlberg.

Mir ist schon klar das sich Schüler nicht von Haus aus nicht für Politik interessieren, nur ist es den Politikern einfach egal ob die sich jetzt oder später einmal auskennen, solche Leute sind leichter zu beeinflussen.

@Nickles
Ok, hab ich nicht gewusst, anscheinend sieht es in Luxemburg in der Hinsicht doch ne Spur besser aus als in weiten Teilen Europas.
 
Inwiefern Deutschland ein Satellitenstaat sein soll und deswegen die Bildung beeinflusst wird musst du mir aber erklären.

Das hat nichts mit der deutschen Arschkriechpolitik in Richtung des großen Teichs zu tun, das Bildung in Deutschland rückständig und veraltet ist. Mag viel mehr daran liegen das es zum einen nicht unerheblich Geld kosten würde Schulmaterial und Gebäude zu modernisieren und zum andern auch an den alten Eliten scheitert die bis heute nicht erkannt haben wie wichtig moderne Medien / Computertechnick in unserer Gesellschaft geworden sind und das wir in diesem Punkt unsere Schulbildung anpassen müssen. Immerhin ist für eben jene Eliten auch Internet Neuland und Facebook so nützlich wie eine Waschmaschine, sowie Counterstrike und Minecraft ein Killerspiel. ;)
Und lieber führt man so einen Schwachsinn wie Ethikunterricht als Pflichtfach ein als ein Fach über Informationstechnologie und Umgang mit dem Computer.

Außerdem ist man wohl weiterhin der Meinung, in Deutschland, das es günstiger ist Fachkräfte aus dem Ausland zu beziehen und Flüchtlinge in 1 Jahreskursen mit IHK und HWK Abschluss auszubilden als in das Bildungssystem der hier geborenen Menschen zu investieren... :ugly:
 
Das hat nichts mit der deutschen Arschkriechpolitik in Richtung des großen Teichs zu tun, das Bildung in Deutschland rückständig und veraltet ist.
Nicht? Halt du sie dumm ich halt sie arm.
Mann kan villeicht die Regierung ''kontrolieren'' aber nicht ein ganzes Land.
Das geht nur indem man sie blöd hält
Frei nach Pispers:
Was hier los wäre wenn mehr Menschen was hier los ist :P

Einen Vorteil haben wir aber:
Bei uns wirkt die Nazi Keule nicht (nein Sager zum Ausländerwahlrecht)
:ugly:
 
Nicht? Halt du sie dumm ich halt sie arm.
Mann kan villeicht die Regierung ''kontrolieren'' aber nicht ein ganzes Land.
Das geht nur indem man sie blöd hält
Frei nach Pispers:
Was hier los wäre wenn mehr Menschen was hier los ist :P

Ja nur hier wird niemand absichtlich dumm gehalten, in der Vergangenheit und aktuell kommen genug erfolgreiche Leute in interational erfolgreichen Unternehmen aus Deutschland. Von daher kann man nicht von einer ausländisch gesteuerten Verdummungspolitik reden. Das Deutschland langsam aber sicher den Anschluss an andere Länder verliert liegt halt wirklich in dem Investitionsunwillen bei Bildung und neuen Technologien, sowie der Überalterung und Unwilligkeit sich neuen Inhalten zu stellen in der Politik.
 
Frage: Waren diese erfolgreichen Leute in öffentlichen Schulen?
Kann es sein dass sie allesamt auf Privatschulen waren?
 
Nicht? Halt du sie dumm ich halt sie arm.
Mann kan villeicht die Regierung ''kontrolieren'' aber nicht ein ganzes Land.
Das geht nur indem man sie blöd hält
Frei nach Pispers:
Was hier los wäre wenn mehr Menschen was hier los ist [emoji14]

Einen Vorteil haben wir aber:
Bei uns wirkt die Nazi Keule nicht (nein Sager zum Ausländerwahlrecht)
:ugly:
Nur eine Behauptung und ein Zitat alleine sind zu wenig.
 
Diese "erfolgreichen" Personen müsste man einzeln behandeln, zumal viele dieser Personen meist auch ein Studium abgeschlossen haben. Und darauf kommt es eher an als auf die Schule vorher.
 
Zurück