• Hallo Gast, du kaufst gerne günstig ein und erfährst oft vor deinen Freunden von interessanten Angeboten? Dann kannst du dein Talent als Schnäppchenjäger jetzt zu Geld machen und anderen PCGH-Lesern beim Sparen helfen! Schau einfach mal rein - beim Test der Community Deals!

Recht: Fake-Bewertungen werden verboten und Verbraucherrechte gestärkt

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Recht: Fake-Bewertungen werden verboten und Verbraucherrechte gestärkt

Die Bundesregierung will mit einem neuen Gesetz die Rechte von Verbrauchern stärken. So sollen gefälschte Bewertungen verboten werden. Zudem müssen Vergleichsportale transparenter arbeiten.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Unterforum zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

Zurück zum Artikel: Recht: Fake-Bewertungen werden verboten und Verbraucherrechte gestärkt
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Übersetzung: Fake-Bewertungen müssen nun schwerer als solche zu erkennen sein.

Das läuft auf Marktbereinigung hinaus, die schlechteren Fake-Rezi-Buden müssen gehen und nur die ausgebufften bleiben.
 

SativaBongharzia

Freizeitschrauber(in)
Es wäre lustig wenn die das für Werbung auch vorschreiben würden.
"Einfach guuut, bei Mac Donalds schmeckt es einfach gut..... wenn du dein eigenes Essen mitbringst."
Etc.
 

takan

Software-Overclocker(in)
Ich frage mich wie die das kontrollieren wollen. Welcher Account-Fake ist oder Bot und welcher nicht?
Anhand der Kontodetails und Aktivitäten? Email-Adressen?

Alexa?
Die können doch die Daten zusammenlegen, die Person hats gekauft, die Bewertung lass ich mit in die Durchschnittswertung. Diese Person ist real.
Im Endeffekt bringt es nur, wenn sich "freiwillige" mehr oder minder einen Status im Internet aufbauen wie ein Testmagazin (als "beispiel")
Gibt auf youtube genügend Leute die alles mehr oder minder bewerten und zwischendurch irgendwas machen. Der eine Testet Energie-Drinks, der andere Chips und zwischendurch mal irgendwas aus seinem leben.
Auch nach einigen Fehlkäufen und genug Internet und genug Grips gibts Dinge die erst in der Langzeit einem auffallen etc. pp. und um Foren kommt man nicht herum.
In der Regel sind bewertungen auf Verkaufsportale nur Werbung, weil es ebend direkt kaufbar ist. Ob ich jetzt nur schreibe "gut" oder einen großen Prosatext schreibe ist egal. Eine Diskussion mehr oder minder über ein Produkt ist informativer. Hier können wir uns totwerfen mit fehlkäufen und lobpreisungen für bestimmte Produkte. Hier kann man notfalls einen user anschreiben und nachfragen nach x Jahren ob seine meinung/wertung noch korrekt ist, oder langzeitmäßig was totaler schrott ist.

Z.b. mein Gehäuse, 200€. Direkt nach release günstig bekommen die Rev. 2.
Langfristig ist das gehäuse nicht so besonders. platz hinterm mainboard ist zu eng für alle kabel, QI ladestation zwingt einen dann solch ein handy zu kaufen und bei Hitze/Kälte knarrt es, meine Komponennten machen viel Hitze und aufn Dachboden bei ~18°c im Winter kühlt es auch gut ab.
Beim Kauf war ich hin und weg, weil ich davor ein gammeliges Stahlgehäuse hatte mit 2 200mm riesenbrüllern ander seite und 0 modernes Zeug, weil es abend schon 10 Jahre alt war damals.
 

D0pefish

Software-Overclocker(in)
Es wäre lustig wenn die das für Werbung auch vorschreiben würden.
Allein die Energieeinsparung und das Freiwerden von Serverkapazitäten im WWW wären ein Segen für alle, wenn man speziell produzierte Werbung auf ein wahres Minimum reduzieren würde und der Reinvestition von Einnahmen in Werbung gesetzlich den Hahn abdreht. Sport ohne Sponsorenwerbung. Selbst denkende IT-Portale. Raus aus der selbstgebauten Denk- u. Filterblase. usw.

Infos zum Thema Vergleichsportale auf abc.vergleichsportalevergleich.dä und abc.vergleichs-portal-test-2021.dä
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Alexa?
Die können doch die Daten zusammenlegen, die Person hats gekauft, die Bewertung lass ich mit in die Durchschnittswertung. Diese Person ist real.
Wäre ne Option.
Ob ich jetzt nur schreibe "gut" oder einen großen Prosatext schreibe ist egal. Eine Diskussion mehr oder minder über ein Produkt ist informativer. Hier können wir uns totwerfen mit fehlkäufen und lobpreisungen für bestimmte Produkte. Hier kann man notfalls einen user anschreiben und nachfragen nach x Jahren ob seine meinung/wertung noch korrekt ist, oder langzeitmäßig was totaler schrott ist.
Eine Diskussion und viele gegensätzliche Meinungen können aber auch beim Kauf verunsichern.
Deswegen gucke ich schon nach dem "Trend".
Z.b. mein Gehäuse, 200€. Direkt nach release günstig bekommen die Rev. 2.
Langfristig ist das gehäuse nicht so besonders. platz hinterm mainboard ist zu eng für alle kabel, QI ladestation zwingt einen dann solch ein handy zu kaufen und bei Hitze/Kälte knarrt es, meine Komponennten machen viel Hitze und aufn Dachboden bei ~18°c im Winter kühlt es auch gut ab.
Beim Kauf war ich hin und weg, weil ich davor ein gammeliges Stahlgehäuse hatte mit 2 200mm riesenbrüllern ander seite und 0 modernes Zeug, weil es abend schon 10 Jahre alt war damals.
Zu meinem Gehäuse habe ich hier im Forum auch schon paarmal meine Meinung abgelassen. ;)
 

hrIntelNvidia

Software-Overclocker(in)
Ich frage mich wie die das kontrollieren wollen. Welcher Account-Fake ist oder Bot und welcher nicht?
Anhand der Kontodetails und Aktivitäten? Email-Adressen?
Genau das ist das Problem! Wie soll sich feststellen lassen was Fake ist und was nicht! Wer sagt mir dass eine Bewertung von Uschi H. echter ist als von Hans F. oder von "Kunde0815" oder von "BlingBlangBlung"... :D

Summu summarum: Das wird ein gut gemeinter Papiertiger.
 

Albatros1

Freizeitschrauber(in)
Ich sehe auch Umsetzungsprobleme, obwohl Gegenmaßnahmen dringend erforderlich wären.
Ich reagiere kaum auf positive Bewertungen, die sind häufig gefälscht. Merkt man schon an den schwülstigen Formulierungen. Interessanter sind die Negativen.
Bei den Texten filter ich sämtlich Füllwörter und aussagelosen Sätze heraus. Meist bleiben dann nur ein paar Worte die einem etwas sagen.
Positive Bewertungen sind auch deswegen uninteressant, da besonders viele Merkmale genannt werden die für mich keine Rolle spielen oder sogar negativ sind.
Sätze wie: Die Verpackung war sehr hochwertig, besonders leicht die Bohrmaschine...der Rasenmäher, der Hammer, das TV Gerät, das Design des Werkzeugkoffers, keine mechanischen Teile......
Das müssen keine positiven Eigenschaften sein, obwohl viell. die Masse es so sieht.
 

Gamer090

PCGH-Community-Veteran(in)
Die Idee ist gut, aber nur ein kleiner Tropfen auf den heissen Stein.
Ich habe schon jede Menge Sachen auf Auktionsplattformen verkauft. Fake Käufer gibt es auch da sowie Fake Verkäufer!!
Oder jemand gibt Gebote ab für ein viel zu teueres Angebot, es soll nur das Interesse der richtigen Käufer wecken.
Die Bewertungen sind dann das selbe, ein Verkäufer hat vom selben Käufer sehr viele Positive Bewertungen.
 

yingtao

Software-Overclocker(in)
Das ganze lässt sich doch nicht kontrollieren. Stern TV hatte glaube ich mal eine Reportage über Fake-Bewertungen gemacht und die sind teilweise so gut geschrieben, dass man die von echten nicht unterscheiden kann. Da war ein Student der Bewertungen zu Produkten oder auch Hotels geschrieben hat und der hat Stichwörter bekommen die in den Bewertungen vorkommen sollen, jedoch nicht immer alle Stichwörter in allen Bewertungen. Bei Hotelbewertungen wurde dann einmal das Wellnessangebot mit Pool gelobt, in einer anderen das Essen und die Kinderbetreuung usw. Alles frei geschrieben anhand der Stichwörter die er bekommen hat mit teilweise unterschiedlichem Satzaufbau und Schreibstil damit es so ausschaut als hätten es unterschiedliche Leute geschrieben.

Das einzig gute was ich aus dem Entwurf entnehmen kann ist das Vergleichsportale offenlegen müssen wie sich der Vergleichsscore zusammensetzt und das die Strafen am Jahresumsatz gemessen werden, so werden sowohl große Unternehmen auch richtig bestraft und kleinere Unternehmen nicht direkt in den Ruin getrieben.
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Der beste "Trick" bei Online Bewertungen ist immer noch nur die Kommentare der 0-1 Sterne/Punkte zu lesen. Wenn da nur an Kleinigkeiten rumgemeckert wird ist das Produkt astrein.
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
Ich frage mich wie die das kontrollieren wollen.
Gar nicht.
Das ist einfach dämlicher, praxisfremder Aktionismus um sein Gehalt auch nur irgendwie zu rechtfertigen.

Der beste "Trick" bei Online Bewertungen ist immer noch nur die Kommentare der 0-1 Sterne/Punkte zu lesen. Wenn da nur an Kleinigkeiten rumgemeckert wird ist das Produkt astrein.
So ist es.
Mache haben eben zwei linke Hände.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Der beste "Trick" bei Online Bewertungen ist immer noch nur die Kommentare der 0-1 Sterne/Punkte zu lesen. Wenn da nur an Kleinigkeiten rumgemeckert wird ist das Produkt astrein.
Genau so sieht's aus.

Da muss doch nur jeder bei sich selbst nachforschen: Wie oft schreibt man ausführlich glühendes Lob, selbst wenn diese angemessen wäre? Das ist klar die Ausnahme und erfolgt meist da, wo man die Qualität nicht (in diesem Umfang) erwartet hätte - nicht aber dort, wo man sie als Standard voraussetzt. Wer schreibt denn bitteschön "Juchu, das Produkt funktioniert!"

Hat man hingegen Frust, schreibt man eher mal einen Dreizeiler, um sich selbst Luft zu machen, andere Kaufinteressenten zu warnen und das Produkt und dessen Hersteller/Anbieter abzustrafen.
Und dann ist es tatsächlich so, dass man nur prüfen muss, wie plausibel die negative Kritik ist; ob sie valide Punkte anspricht und Probleme nachvollziehbar darlegt. Die ganzen "Produkt X kann das und das nicht, was ich aber hätte wissen können, weil es in der Beschreibung gar nicht zugesichert wurde"-Abwertungen kann man ebenso filtern wie jene, bei denen ziemlich klar wird, dass der Käufer einfach zu dämlich für das Produkt ist. Was dann gesagt - oder eben nicht gesagt - wird, ergibt ein gutes Bild des Produkts.

Natürlich gibt es im Einzelfall auch hilfreiche positive Bewertungen. Wenn fundiert dargelegt wird, was das Produkt und/oder den Service so gut macht, kann man das schon in die Kaufentscheidung einfließen lassen. Meine persönliche Faustregel lautet: Keine Beispiele aus realen Anwendung-/Erlebenssituationen = keine brauchbare Rezension.
Werden Features bzw. Leistungen nur aufgezählt, oder wird beschrieben, in welcher konkreten Situation sie sich bewährt bzw. in welcher sie versagt haben? In letzterem Fall steht die Chance gut, dass es sich um eine brauchbare Rezension handelt. Denn das ist für Rezi-Trolle nur schwer oder gar nicht anhand vorgegebener Stichpunkte darstellbar. Sie verwenden die technischen Geräte nicht im Alltag oder haben die Hotels nicht besucht. Sie können daher, wenn sie gut sind, zwar Bullshit-Bingo auf hohem Niveau spielen, jedoch nicht darlegen, konkret was denn an dem technischen Feature, der Kinderbetreuung im Urlaubsressort etc. nun so gut sein soll.
 

DarkWing13

Software-Overclocker(in)
Ich sehe auch Umsetzungsprobleme, obwohl Gegenmaßnahmen dringend erforderlich wären.
Ich reagiere kaum auf positive Bewertungen, die sind häufig gefälscht. Merkt man schon an den schwülstigen Formulierungen. Interessanter sind die Negativen.
Bei den Texten filter ich sämtlich Füllwörter und aussagelosen Sätze heraus. Meist bleiben dann nur ein paar Worte die einem etwas sagen.
Positive Bewertungen sind auch deswegen uninteressant, da besonders viele Merkmale genannt werden die für mich keine Rolle spielen oder sogar negativ sind.
Sätze wie: Die Verpackung war sehr hochwertig, besonders leicht die Bohrmaschine...der Rasenmäher, der Hammer, das TV Gerät, das Design des Werkzeugkoffers, keine mechanischen Teile......
Das müssen keine positiven Eigenschaften sein, obwohl viell. die Masse es so sieht.

Mache ich ähnlich.
Als erstes lese ich die, meist relativ wenigen, negativen Bewertungen durch, und filtere heraus, ob der Bewerter einfach nicht verstanden hat um was es bei dem Produkt geht ("Das Poliermittel für Glas, funktioniert bei meinen Kunststoffgläsern aber überhaupt nicht..." :ugly: ), oder ob er ausführlich Mängel und Probleme mit dem Produkt festgestellt hat.
Ein-, oder Zweizeiler, ala "Das Produkt doll ist", oder "Bin ser zufriden mit dem Produkt", werden sofort übersprungen. :lol:
Wichtig ist dabei auch noch, das es nicht nur eine Handvoll Bewertungen gibt, sondern diese 3-stellig, besser 4-stellig sind.
Ebenfalls wichtig, die Bewertungen nach Datum sortieren. Ein Produkt das vor 2 Jahren super war, kann heute, aufgrund von "Qualitätsanpassungen", schon weniger empfehlenswert sein. Ist ja ein alter Trick der Wirtschaft... ;)
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Alexa?
Die können doch die Daten zusammenlegen, die Person hats gekauft, die Bewertung lass ich mit in die Durchschnittswertung. Diese Person ist real.

Zugang zu Verkaufsdaten haben nur Händler. Viele Bewertungsportale sind aber genau das, was der Name angibt: Portale für Bewertungen (oder etwas, das danach aussieht). Es werden zwar Kaufmöglichkeiten verlinkt, aber nicht innerhalb des Portals abgewickelt. So hat der Anbieter keine Möglichkeit festzustellen, werde überhaupt Zugang zum Produkt hatte. Und für viele Dinge gibt es nicht einmal Händler: Veranstaltungsorte, Hotels, Ärzte und diverse Dienstleister werden alle online bewertet. Bezahlt wird die in Anspruchnahme aber in der Regel offline, wo sie für kein Bewertungsportal erfassbar ist. Davon abgesehen werden Fake-Bewertungen praktisch nie von den Portalen oder Händlern eingekauft, sondern von den Herstellern/Anbietern und je nach Objekt kostet es diese sehr wenig, das Produkt tatsächlich an den Bewerter zu verschicken. Gerade im IT-Bereich finden sich reihenweise Beiträge, in denen offenbar ein Stück Hardware als (Teil-)Bezahlung für eine gute Bewertung rausgegeben wurde. Da siehst selbst Amazon einen legitimen Käufer, aber das von diesem verbreitete Lob ist trotzdem vom Hersteller diktiert.

Ich glaube daher nicht, dass aus dieser Initiative irgend ein Nutzen resultiert. Gerade bei kurzen Texten ist es nahezu unmöglich, echte und copy-paste-Ratings rechtssicher zu trennen und wer als Betrüger ein paar Euro mehr investiert, bekommt von Clickworkern sowieso individuelle, in sich sinnvolle Bewertungen verfasst. Die aber eben trotzdem von vorne bis hinten erlogen sind. Will man vor so etwas sicher sein, bleibt einem nur der Griff zu seriösen Testberichten, die wenigstens teilweise vom Leser finanziert werden – die gibt es aber per Definition nicht umsonst. Und für zunehmend mehr Produkte sogar gar nicht mehr, weil "geiz = geil" und "online les ich das umsonst".


Allein die Energieeinsparung und das Freiwerden von Serverkapazitäten im WWW wären ein Segen für alle, wenn man speziell produzierte Werbung auf ein wahres Minimum reduzieren würde und der Reinvestition von Einnahmen in Werbung gesetzlich den Hahn abdreht. Sport ohne Sponsorenwerbung. Selbst denkende IT-Portale. Raus aus der selbstgebauten Denk- u. Filterblase. usw.

Infos zum Thema Vergleichsportale auf abc.vergleichsportalevergleich.dä und abc.vergleichs-portal-test-2021.dä

Ohne Werbung würde nicht nur auf ein paar Servern und Trickots Platz frei werden, sondern im gesamten Profi-Sport und nahezu allen privatwirtschaftlichen Medien, sowohl on- wie offline, das Licht ausgehen. Und werbefinanzierte Webseiten gäbe es logischer Weise auch nicht mehr.


Der beste "Trick" bei Online Bewertungen ist immer noch nur die Kommentare der 0-1 Sterne/Punkte zu lesen. Wenn da nur an Kleinigkeiten rumgemeckert wird ist das Produkt astrein.

Ich empfehle 1 bis 4 bzw. wenn "0 Sterne" nicht geht, 2 bis 4 Sterne. Die niedrigste Kategorie ist meistens voll mit "hat gar nicht die von mir gewünschten Eigenschaften, die auch nie versprochen wurden"-, "ich hätte das Handbuch aufschlagen müssen!"- und "wurde erst nach 3 Stunden geliefert"-Spam. Der ist zwar echt, aber genauso wertlos wie der "5 Sterne. Kann kaum erwarten, bis es eintrifft"- und "***** Das [100er Nachfüller Zahnstocher] ist sehr hochwertig verarbeitet, sieht super elegant au und hat eine Top-Performance. Ich würde [100er Nachfüller Zahnstocher] jederzeit wieder kaufen und finde, dass [100er Nachfüller Zahnstocher] auch ein Top-Geschenk ist"-Blödsinn.
 

Albatros1

Freizeitschrauber(in)
Generell müßten Regularien eingeführt werden, daß der Hersteller für seine Aussagen auch vor Gericht geradesteht.
Das ist bei "Werbesprüchen" selten der Fall. Hier muß entschieden werden, ob Eigenschaften nur suggeriert werden. Das ist schwierig aber geht doch öfter als man denkt.
Es sollte also fast nur reine Information übrigbleiben. Dazu gehört auch ein Verbot von Bildbearbeitung und Produktmanipulationen.
Ich wundere mich allerdings immer, wie man seine Werbeplattformen durch Gier so kaputtmachen kann, daß der Nutzer aus Notwehr Blocker benutzen muß und man somit den ganzen Werbeerfolg verliert. Da sind Plattformbetreiber und Werbetreibende im selben Boot.
Wie immer, wenn man übertreibt kommt irgendwann die Gegenwehr.
Beim Abkassieren sollte man dosieren um dauerhaft zu profitieren.
Falls dadurch Seiten wegfallen wäre das kein Beinbruch, es gibt mehr als gebraucht werden.
Null Sterne sind zugunsten von Händlern und zum Nachteil der Verbraucher nicht eingeführt worden. So erhöht sich die Prozentzahl oder der visuelle positive Eindruck.
 
Zuletzt bearbeitet:

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich empfehle 1 bis 4 bzw. wenn "0 Sterne" nicht geht, 2 bis 4 Sterne. Die niedrigste Kategorie ist meistens voll mit "hat gar nicht die von mir gewünschten Eigenschaften, die auch nie versprochen wurden"-, "ich hätte das Handbuch aufschlagen müssen!"- und "wurde erst nach 3 Stunden geliefert"-Spam. Der ist zwar echt, aber genauso wertlos wie der "5 Sterne. Kann kaum erwarten, bis es eintrifft"- und "***** Das [100er Nachfüller Zahnstocher] ist sehr hochwertig verarbeitet, sieht super elegant au und hat eine Top-Performance. Ich würde [100er Nachfüller Zahnstocher] jederzeit wieder kaufen und finde, dass [100er Nachfüller Zahnstocher] auch ein Top-Geschenk ist"-Blödsinn.
Wenn da eine überschaubare Anzahl von Rezensionen ist lese ich mir die auch mal alle durch.
Sind es z.B. 1000+ oder so nur die letzten und ich gehe nach den Trend in Sternen.
Weil wenn von 1000 Personen 90% 5/5 Sternen vergeben, muß da ja was dran sein.
ABER: Natürlich orientiere ich mich in erster Linie anhand von Tests der Fachpresse.
Gerade was Computer-Hardware und andere elektronischen Produkte angeht.:)
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Ich empfehle 1 bis 4 bzw. wenn "0 Sterne" nicht geht, 2 bis 4 Sterne. Die niedrigste Kategorie ist meistens voll mit "hat gar nicht die von mir gewünschten Eigenschaften, die auch nie versprochen wurden"-, "ich hätte das Handbuch aufschlagen müssen!"-
Wenn sich jemand findet der 2-3 Sterne gibt sind das meist die ehrlichsten Reviews, das stimmt. Passiert nur bei vielen Produkten genau 0 mal und da sind die 0-1 Sterne Reviews oft aussagekräftiger als die mit 4-5.
Will man vor so etwas sicher sein, bleibt einem nur der Griff zu seriösen Testberichten, die wenigstens teilweise vom Leser finanziert werden – die gibt es aber per Definition nicht umsonst.
Die Testmagazine für z.B. Ladekabel, (normale) Lautsprecherkabel, Uhrenöffner oder Bit-Sets kenne ich leider nicht. Also bleibt bei so Kleinzeug nur die User-Bewertung oder eben stur nach Marke kaufen.
 

Albatros1

Freizeitschrauber(in)
Bei Bewertungen ist sehr wichtig zu erkennen, WAS die meisten bewertet haben. Das muß nicht die Qualität sein.
Nehmen wir ein billiges Werkzeug das eigentlich nichts taugt.
Viele bewerten den günstigen Preis oder es sind Leute die das Teil 2 Mal im Jahr benutzen und sind deshalb zufrieden, weil es nach 6 Monaten noch nicht defekt ist.
Da kann man schnell hereinfallen.
Auch wozu ich etwas benutze kann entscheidend sein. Nehme ich einen Schtaubenzieher um ein Ike... Regal aufzubauen oder fürs Auto.
Da sehr viele handwerklich nur noch leichte und einfache Aufgabenstellungen beackern kann man keine sehr aussagekräftige Bewertung erwarten. Außer im Text werden Details genannt wozu man etwas benutzt hat oder wo Haken vorliegen.
Daher bringt es wenig, nach Sternen vorzugehen. Manchmal wird der hohe Preis bemängelt, obwohl er für ein professionelles Teil sehr günstig war. Ich kann nur raten, äußerst kritisch mit Bewertungen umzugehen.
Aber wie ich hier lese, haben einige schon gute Strategien damit umzugehen.
 

Albatros1

Freizeitschrauber(in)
Das geht aber bei Werbung zu 99% nicht.


Komischerweise haben die größten Klötzer die meiste Werbung auf den Seiten.
Die könnten entweder größtenteils darauf verzichten oder sind doch nicht so unentbehrlich wie man meint.
Es gibt kein Naturgesetz, daß es Werbung in diesem Ausmaß geben muß.
Manches wird dadurch schon völlig nutzlos.
Siehe Werbung mit Spielfilmanteilen. Einen guten Film schaue ich da nicht.
Genauso meide ich Seiten die mich damit zuballern. Ohne Werbeblocker würde ich bei vielen gar nicht mehr kaufen oder sie frequentieren.
Du meinst bei Werbung muß ein Produkt aufgehübscht werden weil die Realität sonst keiner kauft?
 

bohnengegart

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Es wäre lustig wenn die das für Werbung auch vorschreiben würden.
"Einfach guuut, bei Mac Donalds schmeckt es einfach gut..... wenn du dein eigenes Essen mitbringst."
Etc.
McDonlds schmeckt aber, ebenso wie Coca-Cola. Die Leute essen und trinken das nicht, weil sie gerne ungesund und ecklig, sondern weil es
ihnen schmeckt. Da sehe ich keine Probleme für diese Firmen.
 

SativaBongharzia

Freizeitschrauber(in)
McDonlds schmeckt aber, ebenso wie Coca-Cola. Die Leute essen und trinken das nicht, weil sie gerne ungesund und ecklig, sondern weil es
ihnen schmeckt. Da sehe ich keine Probleme für diese Firmen.
War auch humoristisch gemeint. Nen Mc Rib kann man sich ja mal gönnen.
Insgesamt würde ich es gerne mal sehen wenn Werbung nicht lügen könnte. Wäre der Lacher wenn SUV, Versicherungen und Co dem Kunden das erzählen was sie wirklich bekommen.
Wir sehen es hier ja auch. Steht Gaming drauf, macht Blingbling und ist morgen nichts mehr wert., 😁
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
Die könnten entweder größtenteils darauf verzichten oder sind doch nicht so unentbehrlich wie man meint.
Es gibt kein Naturgesetz, daß es Werbung in diesem Ausmaß geben muß.
Aber eine Werbegesetz: wer nicht wirbt, der stirbt.

Siehe Werbung mit Spielfilmanteilen. Einen guten Film schaue ich da nicht.
Ach, eine kleine Pause um mal in einen kleienen Raum zu gehen, ist manchmal gar nicht schlecht.

Genauso meide ich Seiten die mich damit zuballern. Ohne Werbeblocker würde ich bei vielen gar nicht mehr kaufen oder sie frequentieren.
Schau Dich mal langsam um ... .
Du meinst bei Werbung muß ein Produkt aufgehübscht werden weil die Realität sonst keiner kauft?
Klaro.

Manchmal macht Schrott auch selber Werbung für sich (Vogelsch.. aufkleber (15 Mio. sollen den gekauft haben!), durchschlagender Golfball auf Autoscheibe, bis zum Knie zugenähte Hose, ... ).

Gegen schlechten Geschmack ist niemand gefeit.
Haben unsere Eltern auch gesagt, als ich lange Haare, wie ein Gammler hatte in Schlaghosen, wie ein Seeman (herzliche Grüße an die Nordlichter).
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Generell müßten Regularien eingeführt werden, daß der Hersteller für seine Aussagen auch vor Gericht geradesteht.
Das ist bei "Werbesprüchen" selten der Fall. Hier muß entschieden werden, ob Eigenschaften nur suggeriert werden. Das ist schwierig aber geht doch öfter als man denkt.
Es sollte also fast nur reine Information übrigbleiben. Dazu gehört auch ein Verbot von Bildbearbeitung und Produktmanipulationen.
Ich wundere mich allerdings immer, wie man seine Werbeplattformen durch Gier so kaputtmachen kann, daß der Nutzer aus Notwehr Blocker benutzen muß und man somit den ganzen Werbeerfolg verliert. Da sind Plattformbetreiber und Werbetreibende im selben Boot.
Wie immer, wenn man übertreibt kommt irgendwann die Gegenwehr.
Beim Abkassieren sollte man dosieren um dauerhaft zu profitieren.
Falls dadurch Seiten wegfallen wäre das kein Beinbruch, es gibt mehr als gebraucht werden.
Null Sterne sind zugunsten von Händlern und zum Nachteil der Verbraucher nicht eingeführt worden. So erhöht sich die Prozentzahl oder der visuelle positive Eindruck.

Irreführende Werbung ist seit langem verboten (die Grenzziehung in der Praxis natürlich oft schwer), hier geht es um Bewertungen. Die kommen nicht vom Hersteller und wenn du Privatpersonen für missverständliche Ausdrucksweisen belangen wirst, dann wird es gar keine echten Reviewer mehr geben, weil vorsichtshalber niemand mehr eine Bewertung schreibt.

Die Forderung nach einem Verbot von Bildbearbeitung käme übrigens einem Rückfall in die Mitte des letzten Jahrhunderts gleich. Jedes Bild, das abgedruckt werden soll, muss bearbeitet werden, allein schon damit der Farbraum passt. Und immer mehr Werbebilder und -filme, gerade für technische Produkte, sind komplett gerendert – für Mainboards, Laptops, Autos, selbst Lüfter und Kühler, findet sich reichlich Werbung, die gar kein "Foto" mehr enthalten, sondern nur noch "Bearbeitung."


Wenn da eine überschaubare Anzahl von Rezensionen ist lese ich mir die auch mal alle durch.
Sind es z.B. 1000+ oder so nur die letzten und ich gehe nach den Trend in Sternen.
Weil wenn von 1000 Personen 90% 5/5 Sternen vergeben, muß da ja was dran sein.

Ja, muss. Z.B. ein guter Bot-Programmierer. Oder, noch trivialer, eine ostasiatische Agentur, die unter 1 Euro pro Bewertung nimmt. :-) Man darf wirklich nicht unterschätzen, WIE niedrig die Lohnkosten in manchen Ländern sind.


Die Testmagazine für z.B. Ladekabel, (normale) Lautsprecherkabel, Uhrenöffner oder Bit-Sets kenne ich leider nicht. Also bleibt bei so Kleinzeug nur die User-Bewertung oder eben stur nach Marke kaufen.

Damn. Die Klammer vermasselt mir die Retoure. :-)
Allerdings gibt es bei den gennanten Produktgruppen auch wirklich keine leicht beurteilbaren Eigenschaften, die nicht schon auf einem vernünftigen Produktfoto zu erkennen wären und umgekehrt wenig wichtiges im Inneren, bei dem mich die Bewertung eines durchschnittlichen Reviewers auch nur einen Millimeter weiterbringen würde. Bei Lautsprecherkabeln ist vermutlich sogar das Datenblatt informativer, bei Werkzeug wünscht man sich einen Filter "Bewertung 2 Jahre nach Kauf abgegeben oder später". Und (USB-)Ladekabel zeichnen sich zwar auch durch "geht/geht gar nicht"-Eigenschaften aus, aber bei Kleinelektronik stehen die Chancen stehen gut, dass aktuell ausgelieferte Ware nicht einmal aus der gleichen Stadt wie die des letzten Quartals stammt.
 

Albatros1

Freizeitschrauber(in)
Irreführende Werbung ist seit langem verboten (die Grenzziehung in der Praxis natürlich oft schwer), hier geht es um Bewertungen. Die kommen nicht vom Hersteller und wenn du Privatpersonen für missverständliche Ausdrucksweisen belangen wirst, dann wird es gar keine echten Reviewer mehr geben, weil vorsichtshalber niemand mehr eine Bewertung schreibt.

Die Forderung nach einem Verbot von Bildbearbeitung käme übrigens einem Rückfall in die Mitte des letzten Jahrhunderts gleich. Jedes Bild, das abgedruckt werden soll, muss bearbeitet werden, allein schon damit der Farbraum passt. Und immer mehr Werbebilder und -filme, gerade für technische Produkte, sind komplett gerendert – für Mainboards, Laptops, Autos, selbst Lüfter und Kühler, findet sich reichlich Werbung, die gar kein "Foto" mehr enthalten, sondern nur noch "Bearbeitung."
Ersteres ist bekannt und weitgehend wirkungslos.
Und Millionen Bewertungen kommen vom Hersteller oder Händler.
Der Farbraum hat damit nichts zu tun und die anderen Punkte laufen eher unter Betrug als unter "notwendig".
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
Und was sagt uns dein Text jetzt genau?
Auf die harte Tour: Du bist ein Traumtänzer.

Die Werbung wird immer versuchen, uns zu belügen.

Auf die einen oder andere Weise wird das auch gelingen, da beim Menschen je erst das Kleinhirn beim Kauf einsetzt (88%) und dann erst der Verstand (12%).

Über optische, haptische oder sonstige Reize versucht die Werbung immer wieder, den Verstand auszuschalten.

Hier ein Beispiel:

02.jpg
.

Worauf schaust Du zuerst:
klar, auf den Ferrari.
Danach auf den Monitor, auf die roten Preise und den gelben Zeitschriftenausriß.

Danach erst auf die Technikdaten und zum Ausrechen von 36x90,80DM ist die Denkzwiebel so wie so zu faul.
Daß du da ohne Zinsen schon rund 272 DM mehr bezahlst beim Ratenkauf bekommst Du so erst mal nicht mit.

Den Rest Verkaufspsychologie gibt es irgendwann später.
 

Albatros1

Freizeitschrauber(in)
Auf die harte Tour: Du bist ein Traumtänzer.

Die Werbung wird immer versuchen, uns zu belügen.

Auf die einen oder andere Weise wird das auch gelingen, da beim Menschen je erst das Kleinhirn beim Kauf einsetzt (88%) und dann erst der Verstand (12%).

Über optische, haptische oder sonstige Reize versucht die Werbung immer wieder, den Verstand auszuschalten.

Hier ein Beispiel:

Anhang anzeigen 1351787 .

Worauf schaust Du zuerst:
klar, auf den Ferrari.
Danach auf den Monitor, auf die roten Preise und den gelben Zeitschriftenausriß.

Danach erst auf die Technikdaten und zum Ausrechen von 36x90,80DM ist die Denkzwiebel so wie so zu faul.
Daß du da ohne Zinsen schon rund 272 DM mehr bezahlst beim Ratenkauf bekommst Du so erst mal nicht mit.

Den Rest Verkaufspsychologie gibt es irgendwann später.
Du erzählst gerade mir nichts neues.
Und das bedeutet, man darf es immer extremer treiben und du machst mit?
Bisher scheinst du ja alles neue kritiklos zu akzeptieren.
Von wegen, "da kann man nichts machen". Ach ne?
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Mach doch mal einen Vorschlag, wie man es denn verbieten könnte. Also wortwörtlich, bis ins letzte Detail ausformuliert. Deine Richtigstellungen und Erläuterungen sind jetzt schon länger, als deine ursprüngliche Forderung – und dabei hast du die Kritik nicht einmal angenommen. Ein durchsetzbares Gesetz muss aber für sich selbst verständlich sein, sonst wird es eh nur wieder umgangen. ;-)

Unabhängig von den psychologischen Aspekten der Verkaufsgestaltung benötigt die von Wuselsurfer gepostete Anzeige beispielsweise mindestens ein Dutzend "Bildbearbeitungen" allein für das Layout.
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
Du erzählst gerade mir nichts neues.
Sieht nicht so aus.
Und das bedeutet, man darf es immer extremer treiben und du machst mit?
Nein.
Bisher scheinst du ja alles neue kritiklos zu akzeptieren.
Von wegen, "da kann man nichts machen". Ach ne?
Nein.

Aber von Die kommt ja auch nur Gejammer, keine Vorschläge, wie man es besser machen könnte und die verdrehende Werbung in den Griff zu bekommen.

Das haben schon viele versucht, bis jetzt mit mäßigem Erfolg.
 

Albatros1

Freizeitschrauber(in)
Vorschläge habe ich wenige gemacht. Aber nach deiner Meinung wäre das ja auch völlig sinnlos. Und für dich wäre es mir zuviel Arbeit, da du eh der Meinung bist, "kann man eh nichts machen".
Daher muß der Gesetzgeber die Arbeit für die lustlosen Bürger machen.
Im übrigen bin ich dir vielleicht alleine aus beruflichen Gründen da voraus und habe ganz sicher etwas Ahnung.
Mach doch mal einen Vorschlag, wie man es denn verbieten könnte. Also wortwörtlich, bis ins letzte Detail ausformuliert. Deine Richtigstellungen und Erläuterungen sind jetzt schon länger, als deine ursprüngliche Forderung – und dabei hast du die Kritik nicht einmal angenommen. Ein durchsetzbares Gesetz muss aber für sich selbst verständlich sein, sonst wird es eh nur wieder umgangen. ;-)

Unabhängig von den psychologischen Aspekten der Verkaufsgestaltung benötigt die von Wuselsurfer gepostete Anzeige beispielsweise mindestens ein Dutzend "Bildbearbeitungen" allein für das Layout.
Du redest von notwendigen grafischen Arbeiten. Hier geht es doch um etwas anderes, oder? Layout ist etwas anderes, frage bitte einen Grafiker.
Ausformulieren lohnt hier nicht, dafür gibts andere interessierte Portale.
Schon gar nicht ist das Ganze interessant für Portale, die zum großen Teil Werbung verkaufen und ohne keine Geschäftsgrundlage mehr hätten.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Du glaubst ernsthaft, dass ein Redakteur noch nie mit Layoutern gesprochen hat? :-D

Ich weiß sehr genau, dass es hier eben nicht um etwas anderes geht. Die Werkzeuge sind exakt die gleichen. Ob ich man ein Mainboard freistellt, damit man im Hintergrund ein nettes Artwortk für den Aufmacher einfügen kann oder ob ich die Couch in eine Umgebung reinschneide, in der sie 1,5 mal größer wirkt; ob ich ein Grafikkartenfoto da abschneide, wo die Grafikkarte aufhöre oder ein Hotelstrandfoto da, wo die benachbarten Kläranlagen beginnen: Die Methoden sind die gleichen. Genauso kann man Farben so anpassen, dass sie im Druck natürlich rüberkommen oder das der von der neuen Haartönung erzeugte Effekt wenigstens auf der Verpackung so aussieht, wie die Kunden das eigentlich gern hätten. Das einzige, was sich unterscheidet, ist die Intention. Und die weiß mal jemandem juristisch belastbar nach. Das ist in vielen Fällen einfach unmöglich. Als Betreiber eines Forums, dass ständig unterscheiden muss zwischen nervenden Trollen, die einen sofortigen Permabann verdienen, hirnlosen Idioten, die nach einer befristeten Sperre vielleicht einfach kleinere Brötchen backen und einem ungeschickten User, der sich nur mal falsch ausgedrückt hat, können wir ein Lied davon singen.
(Da ist die "alles ist schlecht"-Fraktion übrigens auch der Meinung, das sich zwar seitenlanges motzen über die Forenregeln lohnen würde, aber auch nur eine einzige ausformulierte Zeile für eine bessere Fassung "unter" ihrem Niveau wäre.)
 

Albatros1

Freizeitschrauber(in)
Hm, frage nochmal nen Grafiker.
Du redest von freistellen. Was hat das mit Bildmanipulation zu Ungunsten des Kunden zu tun? Deine Couch hat auch nichts mit freistellen sondern mit Manipulation zu tun.
Farben anpassen sind wieder ein anderes Thema.
Es ist nicht unbedingt die Aufgabe des Nutzers, Regeln zu definieren. Es reicht völlig bestehende zu kritisieren.
Der Betreiber hat die Rechte, also auch die Arbeit sich etwas anderes zu überlegen.
Ein Autohersteller kann mich auch nicht nach einer anderern Motorkonstruktion fragen nur weil ich die bestehende unsinnig finde und ein anderes Modell kaufe. Dann muß er sich Gedanken machen. Vielleicht ist auch einfach das Geschäftsmodell nicht tragfähig.
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
Vorschläge habe ich wenige gemacht. Aber nach deiner Meinung wäre das ja auch völlig sinnlos. Und für dich wäre es mir zuviel Arbeit, da du eh der Meinung bist, "kann man eh nichts machen".
Ich habe etwas ganz anders geschrieben.

Daher muß der Gesetzgeber die Arbeit für die lustlosen Bürger machen.
Da die Legislative für die Gesetzgebung verantwortlich ist, muß das wohl so sein.
Der Bürger kann nur Gesetze oder Vorgaben vorschlagen, nicht beschließen.

Im übrigen bin ich dir vielleicht alleine aus beruflichen Gründen da voraus und habe ganz sicher etwas Ahnung.
Du bist ein Werbefritze?
Ein Autohersteller kann mich auch nicht nach einer anderern Motorkonstruktion fragen nur weil ich die bestehende unsinnig finde und ein anderes Modell kaufe.
Du kannst doch gar keinen anderen Motor konstruieren oder bist Du in der Motorkonstruktion tätig?

Dann muß er sich Gedanken machen.
Solange sich die Karren verkaufen, muß der gar nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten