RAM OC meiner Patriot Viper 64 GB mit 9800x3d

Bloodening

Kabelverknoter(in)
Guten Morgen / Tag liebe Hardware-Freunde,

habe meinen RAM jetzt mal mit EXPO-Settings 12 Std. mit Testmem5 und Anta AbsoluteNew-Config getestet und gab soweit keine Fehler. Sollte / muss ich noch mit YCruncher testen ob Expo stabil läuft oder reicht Testmem5 aus? Die Absolute-Config sollte doch schon ne recht sichere Sache sein obs stabil läuft auf Dauer? Mein Config-File heißt AbsoluteNew, ist das ne noch Bessere als die normale Absolute oder dasselbe? :huh:

Folgenden Speicher hab ich mir damals geholt 2x32 GB:
1757571417694.png


Meint ihr der taugt zum OC bzw. kann man anhand des Aufklebers überhaupt ablesen welche Chips hier verbaut sind? H16A, H16M?

Ich könnte doch einfach mal die "humanen" Settings nehmen die Jaffech hier gepostet hat und testen?
Wenns Fehler gibt kann ich ja immer noch step by step vorgehen wie in PCGH 4/2025 beschrieben.

Wenn der Speicher nix taugt würde ich mir auch den GSkill holen der im PCGH-Plus-Artikel vom 9800er Special verlinkt ist
Bin mir hier nur nicht sicher genau diesen vom Chip her auch zu erwischen als 48GB oder 64 GB-Version

Mein System:
Mainboard ASRock Steel Legend WiFi AMD B850
CPU AMD Ryzen 7 9800X3D
CPU Kühler Arctic Liquid Freezer III 360
RAM 64GB Patriot VIPER VENOM RGB DDR5-6000 DIMM CL30 Dual Kit
 
Gut, dass du die XMP Einstellungen schon getestet hast um eine stabile Basis zu haben.
Y-Cruncher testet eher die CPU Seite der Speicherverbindung. Investiere die 8-10 Stunden ruhig, ansonsten versenkst du später viel mehr Zeit und Nerven, sollte von Anfang an eine Instabilität bestanden haben.

Testmem anta absolut und (in deinem Fall) Ryzen X3D sind empfehlenswert. Alternativ geht auch HCI Memtest (mit dem Memtesthelper). Beide testen mehr den RAM an sich, also ob die Timings stabil sind.
 
Moin,

Also für reine RAM-Stabilität sollte testmem5 in der absolut und Ryzen3D Config oder auch Karhu +10000% ausreichen.

Da es hier ein Dual Rank Kit ist, kannst du die Timings nicht zu 100% übernehmen.
Aber herantasten kannst du dich.
Und von der Vorgehensweise her möchte ich auf meinen Thread verweisen. Link folgt. 😉

Thema 'G.Skill Trident 5 64GB 6000 Cl28' https://extreme.pcgameshardware.de/threads/g-skill-trident-5-64gb-6000-cl28.661668/

Ob der G.Skill viel besser sein wird, muss nicht sein.
Der Unterschied zwischen 48GB und 64 sind die verbauten Chips und die Organisation.
48 GB sind M-Die und können nicht ganz so straffe tRFC, aber SR und 64 sind DR und können aber straffere tRFC.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm jo gute Frage, Zufall würde ich sagen bzw. halt gelesen das testmem5 recht gut sein soll mit der Absoulte-Config. TestMem5 wurde halt auch im TuningGuide in PCGH erwähnt für den 9800er.
Welche / Wieviele Tools sollte ich denn wieviele Stunden laufen lassen wenn ich auch nur ein kleines RAM-Timing ändere bis ich sicher sein kann das es stabil läuft? Reicht nicht einfach Testmem5 mit Absolute-Config eine Nacht aus? Muss ich für jede kleine Änderung am Speicher bzw. den Timings / Widerständen gleich 3 verschiedene Tools je eine Nacht laufen lassen? Naja es müssen doch nicht immer gliech 10 bis 15 Zyclen sein bei der Absolute-Config oder? :D
Die Stromrechnung und mein Stromanbieter freuts :wow:
 
Ich hab meine Ram mit memtest86 2 Stunden getestet, keine Fehler. Rest kommt im Alltag, bzw. beim Zocken, da auch keine Abstürze. Läuft stabil auf 6400 MT/s wie es soll.
 
Also jede kleine Timing-Änderung 2 Std. testen mit einem Tool und gut ist? Es geht ja um dutzende Änderungen an vielen einzelnen Timings über viele Tage / Tests hinweg und am Ende weis man vielleicht gar nicht mehr wenns instabil wird an welcher Einstellung es liegt :wow:
 
Also jede kleine Timing-Änderung 2 Std. testen mit einem Tool und gut ist? Es geht ja um dutzende Änderungen an vielen einzelnen Timings über viele Tage / Tests hinweg und am Ende weis man vielleicht gar nicht mehr wenns instabil wird an welcher Einstellung es liegt :wow:
Willkommen in der Welt des RAM-Tunings. Du musst jede Änderung ausreichend validieren, damit du Instabilitäten, die später auftreten können, zweifelsfrei auf deine letzte Änderung zurückführen kannst. Wenn du das nämlich nicht kannst, stehst du vor einem Scherbenhaufen und weißt nicht mehr, wo du anfangen sollst. Volllast ist dabei genauso wichtig wie Mischlast. Auch gar keine Last, also "Idle", verschiedene Temperaturbereiche und ein Test direkt nach dem Kaltstart sind wichtig. Einfach so davon auszugehen, dass irgendeine Einstellung "schon irgendwie läuft", kannst du nicht. Dann kommst du in Teufels Küche, glaub mir.
 
Jo danke dir, dachte ich mir schon. Gibts irgendwo nen kleinen Leitfaden an den ich mich halten kann? Welche Tools, wie lange, wie am Besten vorgehen etc.? Im PCGH Tuning-Artikel im Plus-Bereich für den 9800er steht halt einfach drin Testmem5 / AntaExtreme und "ein nächtlicher Durchlauf ist eine gute Möglichkeit, um sicherzugehen, dass alles stabil bleibt". Anscheinend reicht das aber wohl doch nicht aus.
 
Wir haben keinen direkten Leitfaden parat, der diverse Tools auf ihre „Stabilitätstauglichkeit“ hin analysiert. Aber ob ein System am Ende stabil ist, hängt ja auch nicht von diesen Tools ab, sondern von etlichen anderen Parametern. Da reicht eine kleine Abweichung bei einer bestimmten Spannung und du brauchst Wochen, um das herauszufinden. Diese Tools erzeugen einfach nur Last. Diese Last muss aber nichts mit der realen Last zu tun haben, die du mit dem System erzeugst. Spätestens dann, wenn auch noch Spannungsspitzen dazukommen, wirds richtig komplex. Ich hab bei meinem viermonatigen (!) Tuning des 9950X3D beispielsweise das Phänomen gehabt, dass das System reproduzierbar beim Anschluss eines USB-Controllers eingefroren ist. Ich konnte bis zuletzt nicht herausfinden, woran das lag, obwohl ich sämtliche Änderungen am System dokumentiert habe.

Das ist, als würde man an einem Prototyp beim Maschinenbau arbeiten: Man kann noch so viele Belastungstests am Prüfstand fahren oder jede einzelne Pfeife stimmen – am Ende reicht ein winziger Grat im Zahnrad oder ein unscheinbarer Haarriss in einer Feder, und das ganze System reagiert unter bestimmten Bedingungen völlig unvorhersehbar. Tests simulieren dabei zwar Kräfte, aber sie treffen nie exakt das Zusammenspiel aus Temperatur, Vibrationen und Resonanzen, das in der Praxis entsteht. Erst wenn dann noch äußere Einflüsse, etwa Luftfeuchtigkeit, Stromschwankungen oder das zufällige Drücken einer Taste, ins Spiel kommen, zeigt sich die wahre Stabilität. Der beste Test wäre also, das System auf jede erdenkliche Art und Weise auszulasten und nebenher natürlich auch die Performance zu dokumentieren. Nicht jede Einstellung, die vermeintlich stabil ist, bringt auch mehr Leistung. Der kleinste Indikator, etwa ein Watt geringere Package Power beim identischen Test, kann dir schon helfen, herauszufinden, ob du in die richtige Richtung gehst.

Das ist und bleibt ein Wahnsinn :bier:
 
Ok ich sehe schon das RAM-Tuning, wenn mans richtig macht und einigermaßen sicher sein will wird ne monatelange Geschichte wo ich jede einzelne Änderng stundenlang testen sollte, teils über Nacht mit Tools und auch im Alltag beim Zocken etc. Dann plane ich für jede kleine Änderung Testen von mindestens ein paar Tagen ein (Praxis durch Zocken wie auch Last durch Tools Nachts)
 
Es ist praktisch ein 9800X3D Deluxe. Aber das Prinzip beim RAM-OC kannst du 1:1 übertragen, der Controller ist ja der gleiche. Ansonsten würde ich dir eher den umfangreichen Tuning-Artikel zum 7800X3D empfehlen, da ist alles Wissenswerte drin, was man zu diesem Thema wissen muss:

 
Also fürs RAM OC kann ich 1 zu 1 den Artikel vom 7800er oder doch eher dem vom 9950er hernehmen oder egal?
Gibts eigentlich den Bug noch vom Curve Optimizer den ihr damals im 9800er Artikel erwähnt hattet und an AMD reportet habt?
 
Zen 4 und Zen 5 setzen auf denselben Speichercontroller, also ja.
Nach Userberichten funktioniert das Per-Core-Tuning inzwischen. Ich habe es selbst nicht mehr getestet, weil in meinem Fall mit ECLK alle Kerne gleich gewichtet werden müssen.
 
Ok vielen vielen Dank an alle. Ich arbeite mich dann mal die nächsten Wochen durch die zwei Artikel durch und gucke mal wie weit ich mit meinem RAM komme :)
 
Ok vielen vielen Dank an alle. Ich arbeite mich dann mal die nächsten Wochen durch die zwei Artikel durch und gucke mal wie weit ich mit meinem RAM komme :)
Wenn es dir wirklich nur um den RAM geht und nicht um die letzten 0,5%, versuch ein Preset für A Dies aus dem RAM OC Discord und teste das ausgiebig. Sofern du dabei auf DDR 6000, 3000Mhz Mclk und 2000Mhz Fclk bleibst, reichen die genannten Lasttests aus, du straffest dann im Endeffekt die Timings, was die halbe Miete ist.
Was Dave an Tests beschriebt, betrifft OC was darüberhinaus geht. Wenn du also nur Timings änderst, bist du mit einem 10000% Durchlauf Karhu oder HCI weit auf der sicheren Seite.
 
Hier gibts nur ein Problem: Es gibt keine H32A ICs. Es sind also definitiv keine A-Dies.
@Jaffech
Weißt du, was drunter sitzt? Bild vom Sticker ist oben im Startpost.
Ähm ja... Es ist H16A/M als DR also 2x8xH16A/M IC pro Modul :D
Ob H16A oder H16M muss man halt per tRFC rausfinden.

@Bloodening Bei DR muss tWRWRSD und tRDRDSD gesetzt werden. Die Werte auf 1 führen zu keinem Boot. Das meinte @ollivetti mit "nicht 1:1 übernehmbar"

Warum verwendest nicht memtest86? Was ist an testmem5 besonders?
Memtest86 testet nur den RAM selbst auf Fehler. Das hilft dir maßgeblich nur wenn du Fehlersuche betreiben willst weil es schon auf 5200 JEDEC instabil ist. Dann nutzt man das um zu schauen ob der RAM ne Macke hat.

Du kannst damit nicht (!) testen ob dein Gesamtsystem(!) stabil ist. Während dem Windows Betrieb trifft deine CPU andere Spannungspunkte und es kommen noch Random Anfragen an den IMC/RAM die du auch nicht testen kannst.

TM5/Karhu läuft während Windows, ist also ein Systemstabilitätstest, während Memtest86 ein RAM Fehler Test ist.
Für OC (v.a. an der Grenze) also relativ nutzlos und nicht zu empfehlen.
 
Zurück